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  #1  
Alt 04-05-2007, 14:03
Do-San
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Training mal anders herum

Ich weiß nicht wie es bei euch gehandhabt wird aber bei uns ist das so das nicht immer die Erwachsenen und somit die älteren was zu sagen haben sondern auch die Kinder den Erwachsenen .

Bei uns geht des nach Kup graden . Der mit dem höhren Gurt hat auch dem niedriegeren gurt was zu sagen . Deshalb kann es auch durchaus vor kommen das ein 12-jähriger der meintwegen blau hat dem 26-jährigen der vielleicht erst grün hat was zu sagen hat . Mir hat nämlich schon ein 11-jähriger Blaugurt Einschritt Technicken gezeigt . Und so mit hat er mir was bei gebracht und nicht umgekehrt .

Und das finde ich wirklich sehr gut so denn so lernt jeder den anderen zu respektieren .
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  #2  
Alt 04-05-2007, 23:19
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: fma
 
Registrierungsdatum: 22.06.2006
Alter: 36
Beiträge: 999
Standard

solange die "erwachsenen" sich darauf einlassen von einem "kind" etwas beigebracht zu bekommen.
ich finde das gut, befürchte aber das es etliche ältere gibt, die einfach aufgrund des alters denken besser zu sein.
für mich persönlich ist es egal wie alt mein trainingspartner ist.
aber es ist zu unterscheiden zwischen theorie und praxis. ich habe schon fälle gehabt wo mir jemand techniken erläutert hat, im sparring aber in der hinsicht versagt hat. da gehört auch ein bischen fingerspitzen gefühl dazu.
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  #3  
Alt 04-05-2007, 23:33
Benutzerbild von captainplanet
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Aikido
 
Registrierungsdatum: 13.12.2004
Ort: Steiermark
Alter: 30
Beiträge: 1.169
Standard

Finde ich sehr gut! Auf die Art und Weise filtert man gleich Menschen heraus die aufgrund ihrer Einstellung besser sowieso keine Kampfkunst erlernen sollten.


Im Aikido funktioniert das leider nicht da es keine farbigen Gurte gibt und strenggenommen sowieso nur der Übungsleiter erklärt.

Geändert von captainplanet (04-05-2007 um 23:36 Uhr).
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  #4  
Alt 05-05-2007, 09:28
Do-San
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von KidStealth Beitrag anzeigen
ich finde das gut, befürchte aber das es etliche ältere gibt, die einfach aufgrund des alters denken besser zu sein.
Wenn die so denken dann sind sie im Taekwon-Do falsch dann haben sie diese KK nicht verstanden .
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  #5  
Alt 05-05-2007, 11:38
Benutzerbild von noppel
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
Registrierungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 6.635
Standard

da werden erinnerungen wach an die ganzen "3-jähriger mit 28. DAN!" topics hier im forum.

wenn der jüngere besser ist, warum nicht... wenn der aber in der krabbelgruppe zur motivationssteigerung andauernd bunte gürtelchen bekommen hat und man das auch merkt, dann darf er seine meinung für sich behalten.

kurzum: der bessere sollte dem schlechteren der lehrer sein und zwingend nicht der hoher graduierte dem niedriger graduierten. das wird nämlich spätestens dann ad absurdum geführt, falls der "anfänger" kein anfänger, sondern umsteiger ist bzw durch erfahrungen in anderen KK schon extrem viel besser ist, als mans von jemandem seiner graduierung laut prüfungsprogramm erwarten würde

ich persönlich finds aber schon berechtigt, dass in den meisten vereinen kinder und ältere getrennt trainieren und sich das erst so ab 14 J. vermischt
__________________
-Ays- war HIER!!!
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  #6  
Alt 06-05-2007, 15:59
Benutzerbild von FLEUR
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: HKD - TKD
 
Registrierungsdatum: 27.03.2007
Ort: Stuttgart
Alter: 29
Beiträge: 845
Standard

Getrenntes Kinder und Erwachsenentraining ist schon sinnvoll, aber ab einem bestimmten Alter sollten die Kinder zu den Erwachsenen dazustoßen (ob jetzt 12 oder 14 ist egal). Wenn ein Kind höher graduiert ist als man selbst und es gut erklären kann habe ich nichts dagegen, denn auch jemand jüngeres kann mir durchaus etwas beibringen. Ging mir als ich mit TKD wiedereingestiegen bin oft so...damals hatte ich grün so mit 18... da hatte ich keine Probleme wenn mir ein 12 jähriger blaugurt eine From erklärt hat...
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  #7  
Alt 06-05-2007, 16:11
Benutzerbild von .Hel
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 09.07.2006
Ort: Ingenbohl brunnen
Beiträge: 1.602
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ich finde, dass das alter belanglos ist.

solange die technishcen kenntnisse weiter sind und auch die fähigkeit diese zu veritteln ist es egal.

mir ist sogar eine shcule bekannt in der ein 17 jähriger unterrichtet, nicht etwa die kindergruppe sondern ganz normal erwachsene, dort hat keiner ein problem damit, es standuh nie zur diksussion.



dass man kinder und erwachsene getrennt trainiert hat meist schon siene berechtigung, allerdings nicht immer, zwar sind die meisten kinder hat einfach nicht reif genug an einem ernsthaften trainign teilzunehmen, doch manche halt shcon.

ich kann hier nur für mich sprechen ich habe shcon immer mit den erwachsneen trainiert also in etwa seit ich 11.5 jahre alt bin, udn nie gab es probleme meines alters wegen.
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  #8  
Alt 10-06-2007, 22:05
Benutzerbild von Jade
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 14.06.2004
Ort: Südbrandenburg
Alter: 23
Beiträge: 139
Standard

Solang derjenige, der mich berichtigt auch wirklich besser ist als ich bzw. ich einsehe, dass die Berichtigung seinen Grund hat, dann habe ich kein Problem damit...dann kann das jemand sein, der jünger ist, der nicht so hoch graduiert ist oder der nicht solang dabei ist.

Ich kenne Personen in meinem Verein, die die gleiche Graduierung und das gleiche Alter haben wie ich, von denen ich mir aber nichts sagen lasse, während es bei uns jüngere und weniger hoch graduierte Schüler gibt, die wesentlich eher meinen Respekt haben und denen ich ergo auch eher zuhöre.

Das hat etwas mit ihrem Können und ihrem Auftreten zu tun. Wenn sich wer nur wichtig machen will, dann bin ich automatisch weniger geneigt ihm zuzuhören, vor allem wenn ich weiß, dass derjenige technisch nicht besser ist.
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  #9  
Alt 14-07-2007, 05:06
Benutzerbild von nointerest
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan-Karate
 
Registrierungsdatum: 10.07.2007
Ort: Oberfranken
Beiträge: 209
Standard

Hm, also generell ist das bei uns erstmal nicht so. Es ist halt so dass der "Trainer was zu sagen hat" - und sonst eigentlich mal niemand. Generell.
ABER: Es kommt natürlich vor dass sich ein Schüler an den anderen Schüler wendet und was fragt "hey, wie geht das nochmal... wie machst Du das". Da wendet sich (so hab ich gesehen) automatisch der niedrigere an den höheren. Und wendet sich an den "guten höheren" (also zwecks "gleicher Grad, verschiedene Leistung"). Also pickt sich der Fragensteller automatisch jemand aus der graduierungsmäßig und technisch einfach besser als er selber ist. Und dann hört er auch auf den.

So - nun das Alter. Generell haben wir natürlich Alterstrennung (Kinder, Erw) - aber es gibt natürlich "Grenzfälle". Einmal ist das eine Trainingsgruppe wo explizit ab 12 bei den Erwachsenen mittrainiert (was in der Praxis mehr so "ab 15" wird *gg*), und in der Gruppe trainieren auch welche von unserem Kinder/Jugend-Kader mit. Die sind natürlich 13, 14 und so. Aber sau-gut. Wirklich sau-gut. Und da fragen viele Erwachsene genau diese Kids wie sie was machen, ob sie nicht mal Kata X zeigen könnten schnell weil man was vergessen hat und und und und.

Diese Kader-Kids sind u.a. schon mit 12 zu den Erwachsenen gestoßen. Jetzt mit 14, 15 sind sie vom Verhalten und von der Kraft (Kime) und allem - na ja, sie sind "wie Erwachsene" geworden. Haben sich da enorm entwickelt. Und das gilt auch für die Nicht-Kader-Kids (wo man ja sagen kann "jaaa, die sind ja sowiso die superguten - das zählt jetzt net). Als wir diese Option gemacht haben sind auch direkt ein paar ganz normale Breitensportler-Jugendliche gekommen. So 14 oder so. Das war am Anfang deutlich zu erkennen dass die vom Kindertraining sind (nicht nur weil man sie noch nie gesehen hat *gg*). Aber im Laufe der Zeit fand auch da ne super-Entwicklung statt die beim Jugendtraining (nix gegen das Jugendtraining!) nie geklappt hätte.

Bei uns ist die Altersfrage da Nebensache. Aber ebend weil die Schüler nicht untereinander sich zu jemandem wenden und sagen "ich erklär Dir das jetzt mal, das ist ja voll falsch was Du machst" - sondern weil der Fragensteller den Impuls gibt. Und da ist man natürlich lernwillig - egal wie alt/graduiert der Gefragte dann ist.

Einer der Jugendlichen (damals 14) hat auch mal spontan eine Stunde Kindertraining (Kids ab 6, Anfänger) gehalten - das soll sehr gut geklappt haben (der ist wie gesagt 13 oder 14 gewesen und auch kein langer Lulatsch oder so *gg*). Vielleicht sogar WEIL er noch kein "richtiger Erwachsener, aber schon älter" (aus Sicht der Kids) war.

Ich selber experimentiere in dieser ultra-Mischgruppe gern mal (ich vertrete nur, vll alle 4 Monate 1x). Ich mach ne Kombination (keine Kata - selber was ausgedacht) - übe die. Dann sag ich "3er Teams, jetzt denkt Euch ein Bunkai dazu aus was zu dieser Kombination passt". Also das variiert dann nochmal etwas in den Auflagen die ich mache - aber so generell gesagt. Die 3er Teams werden natürlich nicht frei gebildet sondern nach Aufstellung. So kommen automatisch Kids + Erwachsene zusammen. Und dann geh ich halt rum und helfe nur wenn Hilfe gebraucht wird. Und da lassen sich die Erwachsenen von den Kids was sagen. Kommt aufs Auftreten an (die Kader-Kids halt - vielleicht unterstellt man da auch einfach "der kann das" oder so). Und dadurch sind natürlich schon Kids (ok, sind ja schon Teens nu) aufgeblüht. Das entwickelte wird dann auch der ganzen Gruppe jeweils demonstriert.
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