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#1
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| Es geht um den kleinen Bruder meiner Freundin. Als Hintergrundwissen: Die Familie besteht aus den Eltern und insgesammt 7 Kindern. Davon sind 5 Pflegekinder. Der Junge um den es geht ist 10 Jahre. Weil seine Mutter auch während Ihrer Schwangerschaft unerlaubte Substanzen zu sich genommen hat, hat der Junge kein Schmerzempfinden und auch teilweiße Geistige aussetzer. Der Kleine hat mehrere Jahre Judo gemacht, bis zu dem Zeitpunkt als herauskam, dass er seine Fertigkeiten in der Schule gegen andere einsetzte. (Mädchen mit einem Judogriff gewürgt) Danach haben ihn seiine Eltern aus dem Judo genommen. Gestern ist er dann auf seinen jüngeren und schwächeren bruder losgegangen. Meine Freundin ist dann dazwischen gegangen und hat sie beide getrennt. Er blieb hinterm Haus im Garten und sie gingen nach vorne. Er folgte ihnen und ist auf den Zwillingsbruder seines Opfers getroffen, welchen er auch gleich angegriffen hat. Daraufhin ist wieder meine Freundin dazwischen. Diesesmal ist auch dann noch auf sie losgegangen. Er bekam Stubenarrest. In seinem Zimmer hat er das Bücherregal und andere Möbel zerstört. Als Sie dann reinging um ihn aufzuhalten hat er auch noch Bücher nach ihr geworfen. Das Problem ist, das er immerwieder solche Austicker hat. Meine Frage an die "hobby" Erzieher, Eltern und Trainern. Ihr habt ja Erfahrung mit der Erziehung von Kindern. Wie kann man einem solchen Kind Werte und Respekt beibringen?
__________________ Was gibt es einzuwenden gegen Sex als angenehmes, nebenwirkungsfreies, kostengünstiges und hochwirksames Schlafmittel? |
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#2
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| Zunächst denkeich ist es mal wichtig zu wissen wie weit er aufnahmebereit geistig ist? Etwa ? Prozent betragen die "Geistigen Blockaden" ? Oder ist er nur leicht aufgedreht oder etwas weinger Urteilskräftig mit Denken undHandeln? Wie weitkander Situationen erkennen und danach handeln? Schon mal darauf untersucht worden? Wie weit eretwa nunentwicklungstechnisch steht, welches Alter etwa er danach hätte? ![]()
__________________ "Wer kämpft, der kann immer noch etwas dazu lernen!!!" |
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#3
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| Bei 7 Kindern ist das leichter gesagt als getan, aber ich fände es wichtig, dem Kind auch zuzuhören. Warum tickt er aus (Eifersucht ?). Natürlich darf er nicht einfach um sich schlagen, wenn er wütend wird - aber vielleicht wird er deswegen so wütend, weil er sich nicht gehört fühlt. |
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#4
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| mein erster Eindruck ist, dass es hier wohl professioneller Hilfe bedarf. Die Wartelisten für einen Termin sind zwar echt lang, aber ich denke das lohnt sich. |
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#5
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#6
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| Nochmal kurz zu dem Familienverhältniss: Es sind 9 Kinder und nicht 7 mein Fehler. 6 Wohnen noch oder wieder bei den Eltern. 1 x 28 Jahre hilft im Haushalt und kümmert sich auch um die Kleinen 1 x 18 Jahre. Arbeitslos, ist aber eh nie daheim 1 x 17 Jahre, Azubi und nur Abends da. 1 x 10 Jahre. Der Unruhestifter 2 x 8 Jahre. Einer davon Geistig behindert, aber harmlos Das mit der Aufmerksamkeit haben wir uns auch schon gedacht, doch hat er, auch als er mehr Aufmerksamkeit bekam, seine "Ausraster" gehabt. Der Profi meinte, das hat damit zu tun, das seine Mutter halt Drogen genommen hat, als er noch in ihrem Bauch war. Seine Lösung ihn Medis zu geben, damit er Ruhiger ist. Das ist aber auch keine Lösung. Er hat ja nur hin und wieder diese Aussetzer und ihn deswegen unter dauerdrogen zu setzen ist nicht das wahre. Besser wäre es, im Werte und den richtigen Umgang mit Mensch beizubringen. Nur auf normale Weise funktioniert das bei ihm nicht. ![]()
__________________ Was gibt es einzuwenden gegen Sex als angenehmes, nebenwirkungsfreies, kostengünstiges und hochwirksames Schlafmittel? |
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#7
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| Vielleicht kann er ja irgendwo (Therapeut ?) trainieren, wie er mit Wutanfällen umgehen kann, ohne gewalttätig zu werden. Das wäre schon wirklich wichtig, denn er wird ja nicht immer klein und körperlich harmlos bleiben. |
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#8
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| Ich weiß nicht, ob es was hilft, aber es wäre evtl. einen Versuch wert: Gluten und kaseinfreie Ernährung. autismus-diaet.at Habe schon viele Berichte in Foren gelesen, wonach solch verhaltensauffällige Kinder dadurch wesentlich ruhiger wurden. Vielleicht ist's ja sogar ein kleiner AD(H)S'ler.
__________________ "Das Weiche besiegt das Harte, das Schwache triumphiert über das Starke." - Kapitel 78 - Dao-de-dsching - Laotse |
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#9
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| Nach ärztlicher/psychiatrischer Behandlung entsprechend medikamentös behandeln, damit ein Therapeut in einem nennenswerten Umfang mit ihm arbeiten kann. Als Laie kannst du da nix machen, bzw dir nur von einem Profi sagen lassen, was zu machen ist, nachdem er sich das Individuum angeschaut hat...
__________________ Wer eine Not erblickt und wartet, bis er um Hilfe gebeten wird, ist ebenso schlecht, als ob er sie verweigert hätte. Dante Alighieri |
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#10
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| Eine psychotherapeutische Behanldung hingegen (bei einem psychologischen Kinder- und Jugendlichenpsychotheapeuten) würde ohne Medikamentengabe erfolgen. Gruß Stoiker
__________________ "Attack, attack, attack - come at your target from every possible direction and press until his defenses overload. Never give him time to recover his balance: never give him time to counter." (Stover) |
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#11
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| Ganz ehrlich? Langfristig Erziehungsberatung und Hilfe beim Jugendamt holen. Denn inwieweit das Ganze mit dem Drogenmißbrauch der Mutter oder aber der Rivalität unter Geschwistern (oder aber der Erziehung der Eltern, Charakter...) zusammenhängt, kann man aus der Ferne nicht sagen, von daher braucht ihr jemanden, der sich das alles genauer anschaut und dann eine fundierte Meinung abgibt. Ansonsten noch allgemeine Tips: - Auf jeden Fall dem Buben zuhören, fragen, was ihn so zum Ausrasten gebracht hat - Nicht immer nur niedermachen, sich bewusst Seiten an ihm suchen, die liebenswert, lobenswert und toll sind und ihn in diesen Stärken fördern (z.B. hat viel Kraft=> ihn bitten, etwas schweres tragen zu helfen, weil mans nicht ohne ihn schafft; ist kreativ => ihn z.B. ein Türschild malen lassen...) - in Situationen eingreifen, bevor sie eskalieren (manche Kinder reagieren vorwiegend so, wenn ihnen langweilig ist, sie also unruhig im Zimmer rumtigern o.ä. Man merkt es den meisten Kindern schon davor an, dass sie gleich wieder loslegen) und den Fokus des Kindes auf etwas anderes richten - Ihm genügend Möglichkeiten zum Austoben geben (wird immer wieder unterschätzt!), ihn eventuell gegen Dich raufen lassen (ihm dabei klarmachen, dass er körperlich stärker als seine Brüder ist, Du aber gerne mit ihm rangeln willst) Davor aber unbedingt klarmachen, dass sofort aufgehört wird, wenn es einem von Euch zu viel wird und er "Stop" sagt (gilt für Euch beide ) Durch die Rangelei wird er sich seiner Körpergrenzen und seiner Kraft auch bewusster.- Konsequent sein, nichts androhen, was man eh nicht halten kann, dafür eher dafür sorgen, dass er die Folgen für sein Handeln übernimmt (ihn einen Coolpack für den Bruder holen lassen und ihm helfen, bis es ihm wieder besser geht...) Ansonsten: Sucht Euch Hilfe! Und keine Angst, das Jugendamt nimmt einem dann nicht sofort die Kinder weg (wie das oft dargestellt wird) sondern ist froh, wenn mal jemand rechtzeitig kommt zum Hilfe suchen. Ganz liebe Grüße und alles Gute!
__________________ Nice to meet you but I'm gonna go my way! |
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#12
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| Ich denke, was Juli hier so sagt, trifft es sehr gut, bei der nun so umfangreichen geschilderten Situation! Nicht gleich zu Medikamenten greifen aber Hilfe auf jeden Fall holen, wo auch immer? Keine falsche Scham aber da muss jemand mit Erfahrung ran! ![]()
__________________ "Wer kämpft, der kann immer noch etwas dazu lernen!!!" |
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#13
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| Zitat:
__________________ Was man lernen muß, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut... |
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#14
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| Ich schilder mal wie es in einen Hunde Rudel geht. Wenn zwei Hunde "streiten" klähren dies meist in max. 20 sekunden wer alpha ist(der Überlegende). Und einer zieht dann denn S... ein. Mann oder Mensch sollte da einfach nicht zwischen gehen. Weil dann die Rangstufen einfach geklährt werden. Alpha ist Alpha und Beta ist Beta ganz einfach. Ich würd die sich mal kloppen lassen. Und nach einer auseinandersetzung noch mal dennen sagen wer der stärkere ist von beiden. Damit die lernen mit Erfolg und Niederlage umzugehen. In einer Klappse mit Beruhigungsmittel da kann der auch zuhause bleiben(nicht falsch verstehen es ist nicht böse gemeint). Pädagogisch sind dort Randerfahrungen in der Gruppe gut. Da lernt das Kind auch schöne sachen in der Grupper zu erleben. Das kann z.b ein Ausflug ins grüne(in den Wald, Schwimmhalle mal nach draußen ...) sein. Was halt schön zu erleben ist. Und dabei dieses in einer Gruppe wie die Familie oder gleichältrige zu erleben ist wichtig. Du könntes auch mal zu einer Suchtberatung gehen und dich informieren wie man die Mutter und damit die Familie helfen könnte. Aber es kann auch in endefekt schlecht sein. Und die Kinder kommen in ein Heim usw. Ich kenne auch Familien mit auffähligen Verhältnissen bei den die Kinder groß geworden sind und mit einer vernünftigen Lehre-Berufsausbildung das weite, in eine eigenen Haushalt, gesucht haben. Geändert von Robb (10-06-2009 um 23:22 Uhr). Grund: Meine Schrift ist ...... ich weiß. |
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#15
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| Moin, definitiv professionelle Hilfe. Muss ja nicht Medikamente heissen... Die gängigen Ratschläge könnten ja auf Grund der Drogenbelastung nicht greifen, da es sich eben nicht "nur" um Aufermksamkeits-/ Rangfolgenprobleme handelt. Das sollte von Professionellen Erziehern/ Therapeuten, Sozialtherapeuten abgeklärt werden. @Kenji Zuviel Aufmerksamkeit kann aber auch einen negativen Effekt haben, wenn das Kind sie durch "falsches Handeln" erreicht. In diesem Fall: Er verkloppt seine Geschwister und wird mit viel Zuneigung "belohnt".... @Robb Und wo willst Du da die Grenze ziehen? Ich hätte keine Lust, meine Kinder entspannt ihre "Rangfolge" durch Würgegriffe und Bücherschmeissen klären zu lassen. Das kriegen die auch anders hin...Ausserdem scheint ja gerade bei diesem Kind eine natürliche Hemmschwelle zu fehlen....dann schon gar nicht. Prima Holzknüppelpädagogik. Ich denke wirklich, das kann man als Hobbyerzieher oder "normale" Eltern nicht unbedingt selber lösen. Ist ja mit 9!!!! Kindern schon schwer, wenn die "normal" sind. Z.B. stellt sich mir auch hier die Frage, ob die Eltern dieser Situation auch gewachsen sind. Soll kein Vorurteil sein, aber Drogenkonsumieren, viele, trotz eigener, behinderter Kinder viele Pflegekinder aufnehmen (für die bekommt man nämlich Geld?)....klingt für mich auf Anhieb nicht so, als ob sie das locker selber meistern könnten... Gruß
__________________ Amendt: Liebe ist die Fantasie, dass der andere einem die Großartigkeit widerspiegeln möge, die man in sich selbst wähnt. |
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