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#46
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| Kommt immer aufs Training an. Im JuJu bin ich inzwischen auch ein "aufstellen, Rei, los gehts!" bzw. ein "Aufstellen, rei, schönen Abend noch" Typ. JuJu wurde in den 70ern von ein paar Deutschen zusammen gestellt. Daher nur ein einfaches Rei im Sinne von "passt gut aufeinander auf" und gut ist. Und selbst hier wäre mir eine "westlichere" Variante eigentlich lieber. |
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#47
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| Nein, aber aus 2 Gründen die nichts mit der Art des Trainings dort zu tun haben. Zum Einen will mein Sohn dort gerne mitmachen, aber bei ihm geht das (berufsbedingt) erst in ca. 6-8 Monaten - und da er noch kein KFZ hat, würden wir zusammen hin fahren - aber dann würde ich ihm zuliebe auch erst dann anfangen, wenn er Zeit hat. Zum Zweiten habe ich ebenfalls momentan eher wenig Zeit und da ich das Shotokan nicht aufgeben möchte (2x die Wo. Training) wäre 1-2 die Wo. zusätzlich JJ im Moment echt heftig - daher ist das ganze Thema JJ erst mal aufgeschoben (nicht aufgehoben), danke euch trotzdem für die Tipps und Hinweise.
__________________ z0r.de Loop #438 |
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#48
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| Zu 1. würde mir auch nicht schmecken, wenn man mit irgendwelchen Klamotten da ins Dojo kommt. Gut für Leute die ein Probetraining machen, oder so mal reinschnuppern , da kann man eine Ausnahme machen. Aber die richtig mittrainieren, also sobald ich ein Dojo betrete und die Matte, tue ich das IMMER mit einen Gi. zu 2. Das versch. Graduierungen zusammentrainieren, finde ich super. ist bei uns auch so... Vortei: so kann der Niedriger Graduierte von höher Graduierten lernen. Und man kann sich untereinander unterstützen. zu 3. Rockmusik. würde mich eher aggressiv machen, da könnte ich mich nicht mehr aufs kommende Training konzentrieren und hätte nach den Aufwärmen so ne birne. sollte eher im Dojo nix zu suchen haben die Rockmusik. zu 4. --- zu 5. kommt immer drauf an auf den Trainer, wenn der nicht mal eine Gruppe in Griff bekommt und dann alles durchgehen lässt. dann ist das einzig und allein die Schuld des Trainers. Oder die Schüler haben so viel Langeweile wer weiss. Das mit den Gruss und so mache ich auch. Gewisser Respekt sollte auch im Dojo sein!!! Trinken finde ich nicht all zu schlimm während des Trainings. man hat immer so einen trockenen hals ist ekelig. Trinkpausen einlegen!!! Aber einfach so von der Matte zu gehen ohne den sensei zu fragen, finde ich nicht gut.... Ob es in SV normal ist. hm. kommt auf den Kurs drauf an. beste grüsse wwjd28041982 Geändert von tehjay (30-10-2011 um 22:40 Uhr). Grund: KEINE VOLLZITATE! |
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#49
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| und das traditionelle ist mir auch lieber Geändert von wwjd28041982 (30-10-2011 um 19:44 Uhr). |
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#50
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| Zitat:
Das sehe ich genauso. Die japanischen KK und auch die Kultur finde ich ja höchst interssant, nur deshalb müssen wir Europäer nicht japanischer sein als die Japaner, besonders nicht bei den heutige in Europa gängen Ju und Jiu Varianten die ja auf Europäer zurück gehen. Im Koryu JJ, sieht die Sache mit der Etikette selbstverständlich anders aus. Auch beim Nihon JJ, was wirklich japanisch ist, zwar Gendai Budo, aber egal; ist gegen die Etikette nichts einzuwenden. Aber beim DDJV Ju Jutsu oder auch beim rahmschen Jiu Jitsu ist es wirklich nit notwendig krampfhaft auf Japaner zu machen. |
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#51
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| Zur Disziplin würde ich sagen, dass es schon wichti ist, dass sie überhaupt da ist, aber etwas sag ich mal Freiheit sollte auch da sein. Unser Trainer hat bei meinem ersten Training gesagt, wenn du Durst hast, mach die Übung zu Ende schleich die nach hinten und trink. Aber behindere die anderen beim weiteren Training nicht. Danach schleichst du wieder zurück und reihst dich wieder ein. Wenn man zu spät kommt (komm bei mir leider öfters vor, wegen meiner grottigen Bus/Bahn Verbindung) hat man Pech. Die anderen sind warm und der Trainer wird sein bereits angefangenes Training nicht unterbrechen um mich aufzuwärmen. Abgruß und Angruß ist vorhanden, samt Aufstellung in einer Reihe, Trainer davor. Naja. Etwas Disziplin MUSS vorhanden sein ![]() |
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#52
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| Nur, wenn die Gruppe sie nicht aus Lerneifer selbst mitbringt. Bei uns gibts fast keine Vorgaben. Trotzdem läufts Training flüssig. Selbst mitgebrachter Respekt und Disziplin sind viel mehr wert, als wenn das durch Rituale, die noch nichtmal unserem Kulturkreis entstammen, aufgesetzt wird. |
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#53
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![]() Disziplin im Training bedeutet jeder gibt was er kann, passt auf, labert nicht (=Selbstdisziplin) und macht was der Trainer sagt. |
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#54
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| So siehts aus!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#55
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| Gut, da hat mein Gehirn was verwechselt ;D |
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#56
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| Es kommt einem echt vor als ob da jeder machen könnte was er gerade will. So ist es (meistens/manchmal - je nach Verein) aber nur bei denen die nicht ernsthaft trainieren (wollen). Ich kann auch gut aufpassen und gewissenhaft/ernsthaft trainieren ohne das ich mich 10x zwischen zwei Schlägen verbeuge oder aufpassen muss das ich, sobald Sensei was erklärt, sofort zu Eis erstarre oder mich gar an eine Wand anlehne. Allerdings ist das bei Kindern dann etwas schwierig - die verstehen diese Lockerheit manchmal falsch und konzentrieren sich dann nicht aufs wesentliche. Auch das Fragen stellen während einer Übung (was ja im Karate oft strengstens untersagt ist) oder gar in Frage stellen von einer Technik trägt schon sehr zum Lernfortschritt bei. Ich für meinen Teil habe bisher nur in einem Verein eine sehr gute Mischung aus Disziplin und Lockerheit kennengelernt. (Und das war bei einem Karateverein ) |
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#57
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| Da ich auch mit Shotokan angefangen habe, bei einem recht resoluten Polen , kenne ich das..bin dann zwar graduell nicht-japanischer geworden, aber trotzdem hatte ich bald den ersten Kultur-Schock .Inzwischen muss ich aber sagen, ist das fast einer der Gründe, wieso ich keine japanische KK mehr betreiben möchte. Allein finde ich es schon herrlich, nicht mehr ständig barfuß rumlaufen zu müssen und diese herrlichen "freefight" hosen anziehen zu können statt ständig über den Hakama zu stolpern oder den Gi richten zu müssen, oder den Gürtel, oder, oder.. ![]() Ich finde auch, diese steife Etikette spiegelt sich auch oft in steifen Bewegungen wieder. Freieres Training befreit auch irgendwie den Geist .Umgekehrt kenne ich aber auch durchaus Buden bei denen die Leute irgendwann kommen, irgendwann gehen, teilweise gleich in Straßenkleidung mittrainieren oder sich damit auf der Couch mit Chips und Keksen vollstopfen .Das war dann auch nicht mein Ding.. @hashime: als ich mal bei euch war, lief da glaub ich auch "laute rockmusik"? Aber ich glaub das war nur vor und nach dem Training? Kann mich nicht mehr so erinnern. Bin aber nicht im Anfänger-Training gewesen, also habe ich dich wohl nicht kennengelernt (falls du das noch leitest.. stand hier ja mal irgendwann, irgendwo.. )Aber ich empfand es nicht so steif wie im Shotokan. Respekt und der Umgang miteinander fand ich super und selten so zu finden. |
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#58
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| Zitat:
![]()
__________________ Kyokushinkai Karate Klub Wien |
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#59
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| "Wenn die Laune besser ist als der Leistungsstand läuft was falsch." Wurde mir einmal gesagt. |
![]() |
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