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#46
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| Also ein paar unterschiede gibts im technischen schon zw. Krav Maga und Ju-Jutsu, Sambo fang ich in den nächsten Wochen mal an. Das Waffensparring mit Softstick und Markierungsmesser halte ich für einen fantastischen Vorschlag, vielleicht würde das zu echter Verbesserung führen. (Da sind m. M. nach auch die größten Unterschiede zum Krav Maga) Sparring und Wettkampf könnten (weiß grad nicht, wie) wirklich mehr betont werden, obs jetzt unbedingt Vollkontakt sein muss, könnte man streiten. |
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#47
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Das wär doch was, oder? Und Sparring? Hey kein Ding... Grappling sowieso kein Problem, dann noch im Standup harter Kontakt mit Boxhandschuhen und locker all-out mit Grapplinghandschuhen... Verschiedene "Rollenspiel"-Sparringseinheiten... Und wenn wir schon beim KM klauen wollen - Mugging ist ein super Konzept.
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#48
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| Zitat:
Das mit dem Vollkontakt ist schon ein Problem. Wenn man mit den dünnen Competition-Handschützern kämpft, ist Vollkontakt - gerade zum Kopf - halt so nicht möglich. Bzw. es hat dann der die Prüfung bestanden, der am Ende übrig bleibt und nicht k.o. gegangen ist Wir Frauen hätten dann ganz schlechte Karten. Im übrigen wünsche ich mir auch ein bisschen dickere Posterung als die obligatorischen Karate- Competition-Handschutzer und die Strumpfschützer. Ich glaube, die Allkampf-Kämpfer mit den MT-Schützern und Shooto-Gloves haben einen ganz guten Kompromiss gefunden. Um aber zum Thema zurückzukommen: Beim letzten Prüferlizenzlehrgang habe ich erfahren, dass ggf. sogar das Bewertunssystem wieder umgestellt werden soll. Zurück zu den Punkten (statt der + 0 -) und mit Gewichtungen der Fächer. Es soll also nicht mehr so sein, dass man einem Minus bei den Atemis durch ein Plus beim Partnerverhalten ausgleichen kann. Diva |
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#49
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| Moin! Also die Notwehr/Nothilfe ist ja raus aus dem Prüfungsprogramm. Und den Lehrgang den man dafür belegen musste war irgendwie auch nicht das "gelbe vom Ei" wie ich fand. Alles sehr an der Realität vorbei. Wie findet ihr das??? Bis dann... *g* www.ksg-ran.de |
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#50
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| Um aber zum Thema zurückzukommen: Beim letzten Prüferlizenzlehrgang habe ich erfahren, dass ggf. sogar das Bewertungssystem wieder umgestellt werden soll. Zurück zu den Punkten (statt der + 0 -) und mit Gewichtungen der Fächer. Es soll also nicht mehr so sein, dass man einem Minus bei den Atemis durch ein Plus beim Partnerverhalten ausgleichen kann. Hi Diva, da ich derjenige bin, der die Diskussion um die Punktebewertung auf dem Megaevent angestoßen und auch vorgestellt hatte, glaube ich doch recht nah am Thema zu sein. Die Idee die dahinter steht war ein Prüfungssystem zum Bewerten zu erstellen, dass über Punkte ein durchfallen oder bestehen am Ende der Prüfung durch die Summe der Punkte ersichtlich macht und die Prüfer nicht nötigt zwischen der Zeit schon auf ein Minus zu verzichten. Ein ausgleichen wäre somit in jedem Fach möglich, da die Bewertung weiter gefasst ist und zum Ausgleich am Ende dienen kann. Ein Vorteil des Systems ist, dass auf Basis der Punkte kein Prüfungsprogramm für Behinderte oder Senioren erstellt werden muss. Bsp. die Prüfung hat mit 20 Prüfungsfächern und jeweils 5 Punkten je Fach 100 Punkte. Bei 70 % Mindestpunktzahl muss jeder in den Fächer rechnerische 3,5 Punkte erreichen. 5 = sehr gut, 4 = gut, 3 = befriedigend und 2 = ungenügend (mehr Bewertungspunkte braucht man nicht). Ergo, 70 Punkte braucht der Mann / die Frau um die Prüfung zu bestehen. Bei Senioren oder trainierenden mit Einschränkungen kann die Grenze z.B. auf 60 Punkte gesenkt werden. Soweit so gut. Wir haben bei uns die letzte Danprüfung teilweise mit dem System gewertet. Ich muss sagen, die Durchfaller kamen noch deutlicher heraus, das Prüfen war genauso schnell und die Ergebnisse waren ebenso wie bei den anderen Prüfern mit der + - 0 Wertung. Fazit: Ein erfahrener Prüfer kommt mit Punkten und +-0 zum gleiche Ergebnis. Punktesystem ist etwas konsequenter im, Endergebnis. Bis hier jedoch eine Änderung kommen könnte, werden sicherlich einige ihre Kampfsportlaufbahn beendet oder die Prüfungsebene auf dem persönlichen Niveau erreicht haben. ;-). Günne Geändert von Günne (27-01-2006 um 20:30 Uhr). |
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#51
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| Zitat:
Hi Günne, danke für die Info. Mal eine Frage dazu: hat der Prüfer während der Prüfung nach Deinem System einen Überblick über den Punktestand bei den sog. Wackelkandidaten oder kommt (im wahrsten Sinne des Wortes) die Abrechnung erst zum Schluss? Ich denke halt an so Kandidaten, wo man vom Gesamteindruck her sagen könnte: "naja, knapp aber noch bestanden" und dann zählt man zusammen und kommt doch nur auf 69 Punkte. Bei den beiden Minus-Punkten nach dem jetzigen System hat man halt immer sehr gut den Überblick, wie es um die Kandidaten steht Diva |
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#52
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| Hi Diva. Die Idee war es den Prüfling als Prüfer möglichst neutral zu betrachten. Die Abrechnung kommt tatsächlich erst am Schluss. Eine Prüfung wird immer subjektiv sein und hängt sehr stark vom Background des Prüfers ab. Jeder Landesverband, oder Prüfer, setzt auch andere Schwerpunkte in den Inhalten oder den Mindestvoraussetzungen. Daher die Idee auch 3 Prüfer bewerten zu lassen. Ich hatte noch die Überlegung für besuchte Lehrgänge bis zu 5 Punkte extra vergeben zu können. So kann der nicht so tolle Bewegungsproblematiker mit Fleiß und einem Quäntchen Glück die Prüfung doch noch bestehen. Aber irgendwo muss auch da eine Grenze gesetzt sein. Andere Prüflinge bereiten sich bis zu einem Jahr vor und setzten sehr viel Zeit in ihre Vorbereitung. Noch mal kurz zur Berechnung während der Prüfung. Ich kann zwar recht ordentlich Kopfrechnen, aber in der Prüfung kann ich die unterschiedlichen Punktestände der Prüflinge beim besten Willen nicht sofort aktualisieren. Daher hab ich aber auch die Möglichkeit schlechte Ausführungen als diese zu Bewerten. Gute eben dann mit einer entsprechenden Punktezahl. Sinn einer Prüfung. In anderen Systemen wird die Graduierung durch Kampferfolge oder durch die Vergabe der „Großmeister“ geregelt. Da Ju-Jutsu sich auf die Fahne schreibt sowohl auch für ältere und schwächere geeignet zu sein, bedarf es einem System welches Vergleichsmechanismen auf Breitensportler anwendbar macht. Und da haben wir dann auch Leute, die nicht auf irgendwelchen Meisterschaft sich ihre Sporen verdienen. Durchfallen hat auch im Ju-Jutsu viele Gründe. Aus meiner Erfahrung sind dies oft Unwissenheit von verschiedenen Prüfungsaufgaben, mangelnde Kondition und zuviel „Schiss“ vor der Prüfung. Dem kann in den meisten Fällen mit Besuchen von Lehrgängen, einer rechzeitig beginnenden Prüfungsvorbereitung und dem Besuch von Verbandsprüfungen abgeholfen werden. Aber, durchfallen ist wie verlieren. Nämlich nicht schlimm. Nur kneifen, das ist dann wirklich verloren. |
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