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#1
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| Hallo, mich würde mal interessieren was ihr so vom Prüfungsprogramm haltet ? Wäre es nicht sinnvoll Grundtechniken wie Halbkreifusstritt und Ellenbogenschläge schon früher in die Kyu Grade einzubauen ? Mir erscheint die Verteilungen der Techniken sehr unlogisch. Eigentlich fängt es ja erst ab Blau an interessant und halbwegs dynamisch zu werden . |
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#2
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| Stell Dir mal vor Du würdest es als totaler Neuling ohne Vorkenntnisse lernen, willste dann auch erst ab Blau anfangen? |
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#3
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| In den ersten Gürtelstufen muss ein Halbkreisfußtritt meiner Meinung nach nicht Bestandteil der Prüfung sein. Allerdings erscheint mir blau auch etwas weit (Ich beziehe mich jetzt nur auf den Halbkreisfußtritt = Mawashi-Geri??, da ich im JJ Prüfungsprogramm noch nicht so versiert bin). Im Taekwondo ist der Halbkreisfußtritt auch erst recht spät, was ich auch nicht verstehe. Wobei da der Tritt auch für den Bruchtest nötig ist. Aber zeigen sollte man ihn meiner Meinung nach (ohne Bruchtest) auch schon vorher.... Kleine Gegenfrage: Was soll deiner Meinung nach das Prüfungsprogramm bieten? Es ist ja nicht so, dass man die Sachen die erst ab Blau gefordert werden, auch nicht vorher schon trainiert werden dürfen ![]() Also was erwartest du von einem "guten" (um das Wort perfekt nicht zu benutzen) Programm?
__________________ Viele Grüße Philipp |
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#4
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| HI Leute! Also ich finde der HKFußtritt im Blaugurt ist schon vollkommen ok! Geht man vom SV-Gedanken aus so sind Fußtritte (vor allem hohe) in der realischtischen SV eh nur schwer anzuwenden. Oft bleibt da noch ein Tritt zu den Beinen oder ein grader Fußstoß zum Bauch den man schnell genug hinbekommt! Das man den HK somit erst im Blaugurt ZEIGEN muß, daß man ihn beherrscht (man fängt ja i.d.R. schon früher an ihn zu lernen, zumindest bei uns) ist also vollkommen ok! ![]() MFG Stephan |
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#5
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| aber mal ehrlich die im ju jutsu geforderten halbkreistritte sind nicht zur sv zu gebrauchen...... daher werden sie auch erst später eingefügt, da sie eher zum jj sport zu gebrauchen sind ![]() |
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#6
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| Zitat:
Mann sollte sich beim JJ immer Klar machen das man JJ nicht in einem halben Jahr lernen und anwenden kann, das dauert seine Zeit! Eben aufgrund der vielen Techniken und der zum Teil doch sehr hohen technischen Anforderungen an den Prüfling! Der Kampfkunstaspekt spielt da auch häufig noch eine wichtige Rolle (auch wenn es viele nicht zugeben wollen). Willst Du schneller lernen dich zu verteidigen dann mach KM, EP ... JJ dauert, dafür bekommst Du aber zumindst mal eine technisch anspruchsvolle Ausbildung, welche Dir mit sicherheit auch in anderen SV-Stilen dann nützlich ist) |
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#7
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| Was hat das Prüfungsprogramm damit zu tun, wann man welche Techniken lernt/lehrt? Die Frage sollte man sich vorher stellen. |
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#8
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| Naja ich denke das hatt schon was damit zu tun! Du fängst ja auch nicht mit Selbstfallwürfen aus dem Braungurt an wenn Du noch nicht die Fallschule aus dem Gelbgurt beherschst! Also hatt das Prüfungsprogramm zumindest schon einen grobenEinfluß auf Dein normales Training! |
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#9
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#10
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| Zitat:
Ich denke nur, dass es evtl Sinn machen könnte Tritte und Schläge so wie die Fallschule als Grundlage von Anfang an in das Prüfungsprogramm mit einzubeziehen. Alle Tritte halt, nicht nur nen geraden Fussstoss. Sonst hat man dann zum Blaugurt tierische Kombinationen und kann aber den Halbkreisfusstritt nur mit steifer Hüfte kicken.... Geändert von vogelmann4 (12-11-2008 um 22:43 Uhr). |
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#11
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| Nun ja... ganz unrecht hast Du ja nicht! Aber da sind wir wieder beim Thema Kritik am Prüfungsprogramm... ich hätte auch einiges anzumerken.. SV gegen Waffen zum Bleistift (insbesondere Messer) sind nicht so pralle (nett ausgedrückt)... aber trotzdem, wenn Du jetzt noch mehr Tritte und Schläge in das Programm aufnimmst dann wird das ja eh schon enorm umfangreiche Prüfungsprogamm noch umfangreicher! Für meinen Blaugurt war schon 1/2 Jahr intensive Prüfungsvorbereitung von nöten (also 3 - 4 mal die Woche). Sinn würde das ganze nur machen wenn man einige andere Techniken oder Prüfungsteile rausnehmen würde, aber dann findest Du wieder welche die der Meinung sind es wären zuviel Atemitechniken... ich denke mal recht machen kann man es keinem! Ich sage immer dazu, wenn man meint das in einem System bestimmte Elemente stärker trainiert werden müßten bzw. abgeprüft werden müßten dann muß man halt zusehen das man dieses Defizit mit einem 2. oder 3. Stil ausgleicht (auch wenn man den 2. Stil dann vlt. nur 1 mal die woche trainiert). |
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#12
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| Effektivität und Effizienz im Hinblick auf eine SV-Situation kann wohl kaum ein Argument bei der Strukturierung des Prüfungsprogramms gewesen sein. Ansonsten wäre das Ziel wohl grob verfehlt worden. Zumindest habe ich bei zahlreichen Szenariotrainings mit noch zahlreicheren Ju-Jutsukas vom 1. Kyu bis zum 3. Dan kaum eine prüfungsrelevante Ju-Jutsu-Technik (funktionieren) gesehen. |
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#13
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| Tja das ist ja das Dilema... Prüfungsprogramm und Realiät... aber nur ein paar Techniken auszutauschen ändert da nichts! Auch nicht den HK-Fußtritt schon in den Gelbgurt aufzunehmen!!! |
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#14
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| Das müsste aber nicht so sein. Man kann auch "realitätsnah" prüfen. Das sehe ich genauso. Da müsste ein anderer Modus her, der das Beherrschen von bestimmten Fähigkeiten, von mir aus auch von bestimmten einzelnen oder zusammengehörenden Techniken abprüft. Die einstudierten Technikchoreographien, die im besten Fall auch noch im Hinblick auf die einfache Überblickbarkeit und den Unterhaltungswert für die Prüfer optimiert wurden, sind jedenfalls total ungeeignet. Ganz davon abgesehen, müsste auch der Technikfundus des JJ angepasst werden. Aber das wäre tatsächlich nachrangig. |
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#15
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| Tja aber mit dem Halbkreisfusstritt hat man aber eine potentielle Distanzwaffe und man muss sich nicht auf so fadenscheinige und im zweifelsfall gefährliche Techniken wie Körperabbiegen, und die ganzen Blocks einlassen. Da ist es ja besser, wenn man die Würfe aus dem Judo gut beherrscht und die Atemis. Es wäre unter Umstände besser auf saubere Grundtechniken zu achten als auf die ganzen Kombinationen, wo man z.b um den Gegner rumrennen muss. |
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