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#31
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| Frauenboxen würde mich auch interessieren. Ansonsten habe ich für mich folgende Überlegung angestellt: Welche Techniken konnte ich bisher in der Realität, im Wettkampf oder im Sparring (teils sehr frei) umsetzen. Sind die realistisch in einer SV. Wenn ja, dann gut. Aber alles, was im Wettkampf nie und nimmer funktioniert (obwohl erlaubt) ist unrealistisch. Beispiele gefällig? Die meisten Hebel im Stand! Verteidigungen gegen Fauststöße mit stehengelassenem Arm, etc. Was die Landesprüfung angeht, so muss ich anmerken, dass ich vor meiner Braungurtprüfung nur einmal die Woche trainiert habe. Ich hatte aber Vorkenntnisse im Judo und war damals viel beim Kickboxen und Luta Livre. |
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#32
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| Zitat:
Ist schon irgendwie komisch, das hat immer noch ein Ruf wie Schlammcatchen..... Dabei prügeln wir Frauen uns im JJ doch auch - Hmmm... nagut, die Anzüge sind halt net so erotisch, wie die heißen Boxtops. Aber einmal die Woche Training für 'ne Landesprüfung ? Wenn ich mir überlege, was ich mich für meine letzte Prüfung quälen musste (4 mal die Woche in die Halle) und durfte dann gleich zweimal antreten....Geändert von diva (23-02-2005 um 07:02 Uhr). |
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#33
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| Ich trainiere momentan auch für den "Braunen", hab aber leider nur 2x die Woche Training. Die Techniken brüte ich mir aber zu Hause aus und übe privat mit meinem Partner ohne "durch die Gegend schmeißen" . Im Training wird dann also nur geklotzt. Bis mitte des Jahres müsste dann alles stehen, ...hoffe ich ![]() |
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#34
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| ich kenn mich zwar in der materie nicht wirklich aus, aber jj soll doch ein schnell zu erlernendes sv system für polizei etc. sein oder? frage: wenn man unbedingt eine mischung aus verschiedenen kks machen will, warum nicht gleich mma? konzentration auf stand up figfhting für den straßenkampf halt... diese sammlungen von tausenden techniken sind mir persönlich ein dorn im auge... einfach techniken ausm boxen, muay thai, escrima und judo oder sambo mischen, die sich prinzipientechnisch vertragen und dann drillen, drillen, drillen... da hat man dann sicher mehr von als von jahrelangem lernen von dutzendweise würfen und schlägen. mal ehrlich, vor wem hättet ihr mehr angst, vor nem polizisten mit jj ausbildung oder vor vanderlei silva mit nem schlagstock? |
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#35
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| Du hast exact das Problem des Ju-Jutsu erfasst. |
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#36
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| Hi @ all, also ich verstehe nicht wie ich soviel Zeit mit einer Prüfungsvorbereitung verbringen kann. Bei der Prüfungsvorbereitung kombiniere ich nur Techniken die ich schon "kann". Das heisst ich muss Varianten oder neue Techniken schon lernen bevor ich mich mit meinem eingentlichen "Prüfungsprogramm" beschäftige. Wenn ich mir schon eine Kombo überlegt habe und erst in der Vorbereitung die Techniken "erlerne" habe ich wohl was falsch gemacht. Dann dauert es natürlich mit der Prüfungsvorbereitung. Doch lerne ich so wirklich eine Technik? Oder sollte ich mich vielleicht erst mal mit der grundlegenden Technik beschäftigen und dann im leichten Sparring, oder nennen wir es um beim Prüfungsprogramm zu bleiben "Komplexaufgaben", erlenen die Technik aus verschiedenen Situationen umzusetzten. Denn wenn ich das kann, dann ist es nicht mehr viel eine "starre" Kombination fürs Prüfungsprogramm einzustudieren.... Zum anderen weiss ich nicht wie es gehen soll mich vom JJ zu entfernen. Egal wieviele Techniken ich mir aus anderen Stilen hole. Ich kann Sie doch ins JJ integrieren. Ich entferne mich dadurch vielleicht vom Prüfungsprogramm. Aber doch nicht vom JJ!?! Grüße the_chris |
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#37
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| Zitat:
im laufe der zeit hat jeder die möglichkeit sich die techniken nicht nur aus der "stoffsammlung" zu holen, sonder von dort wo er will. es wird von niemandem verlangt alle techniken zu beherrschen. je höher man kommt umso mehr wird verlangt... es ist aber nun einmal so wenn mehrere leute die auswahl an techniken treffen. jeder bringt das ein was er für sinnvoll hält. für jeden soll was dabei sein. dann werden es ganz schnell ein duzend techniken. aber jeder soll nur das machen was er auch umsetzten kann, will usw. und dann dezimieren sich ein dutzend techniken ganz schnell wieder auf einige wenige techniken.... grüße the_chris |
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#38
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| Zitat:
vorm polizisten. denn der hat ein funkgerät und eine schusswaffe. und gegen eine hundertschaft von jj-polizisten mit schusswaffen, da siehts wohl auch bei silva schlecht aus.... INRONIE AUS |
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#39
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| Ich glaube auch nicht, dass immer nur die selben Kombis mit einem Wurf oder Hebel etc. verlangt werden. Die Prüfer sehen gerne was ganz neues, hauptsache es funktioniert und die abverlangte Technik ist dabei. Und da ist das neue Prüfungsprogramm sehr viel freier geworden. Ich habe drei Landesprüfungen nach alten "Recht" gemacht, das heißt alle tausende Techniken ab Gelbgurt in drei verschiedenen Angriffssituationen mit mind. 2 verschiedenen Ausführungsvarianten und das rechts als auch links... was ein Müll. Da musste man Techniken lernen und auch können, die man nie wieder macht. Aber ich habe auch gehört, dass die Prüfungsanvorderungen von Bundesland zu Bundesland äußerst unterschiedlich sind. Bei der einem Bundesland mag es vielleicht für einen durchschnittliche Begabten reichen, dass man für eine Braungurtprüfung zweimal trainiert, bei anderen Landesverbänden hängen die Trauben verdammt hoch... |
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#40
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| Zitat:
wenn ich die technik schon vorher geübt habe bis ich sie "kann", dann mache ich das eigentlich nur im lockeren sparring. das heisst ich habe nicht eine kombination sondern es ergibt sich bei jeder einzelnen technikausführung eine andere kombination. die verschiedenen möglichkeiten der technikausführung, die techniken in kombination habe ich hier schon zig mal trainiert. und jetzt ist es für mich kein problem mehr mir die kombination rauszusuchen und an der prüfung zu zeigen die vielleicht a) am realistischten b) was fürs auge... sind. und wenn ich die das ganze schon weiss ich nicht wie oft gemacht habe, dann ist es nicht mehr so zeitaufwendig eine bestimmte kombination einzustudieren. wenn ich hier dann erst mal die technik lernen muss, dann wird es zeitaufwendig und auch öde. wem macht es spass die selbe starre prüfungskombo tausend mal zu wiederholen. meiner meinung nach ist es sogar "falsch" techniken in starrer kombination zu trainieren. ich muss es ins gefühl kriegen wann der richtige zeitpunkt ist um diese technik zu setzten. dieses gefühl erhalte ich nicht wenn ich die technik in einer starren kombination trainiere. grüße the_chris |
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#41
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| Das DJJV JJ ist m.E. im Prüfungsprogramm viel zu wettkampflastig. Wie hier schon in einigen Threads gepostet wurde findet die SV im DJJV zuwenig Aufmerksamkeit. Auf Lehrgängen werden überwiegend Techniken unterrichtet die zwar im Wettkampf seine Berechtigung haben aber für die SV nicht tauglich sind. Der Bodenkampf im DJJV Ju Jutsu ist sehr Judo bezogen. Hier fehlt der Bezug zur Selbstverteidigung völlig. ![]() Gruss Siegor |
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#42
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| Zitat:
die ansammlung von techniken finde ich gar nicht mal so schlimm, was mich eher stört ist, wie sie geübt werden. das meiste jj-training ist leider "totes training", also dieses üben am kooperativen partner, wenig sparring, kaum gegenwehr. in meinen augen wäre es besser, die ganzen techniken um die hälfte zu beschränken (dann muss man auch weniger lernen) und die gesparte zeit für ein etwas realistischeres training zu nutzen. ich habe auch mittlerweile leider erleben dürfen, dass es im jj echt zuviele betonköppe gibt, die ihre sache als das nonplusultra sehen; als bonus sind diese typen nicht selten dann auch noch ziemliche flaschen (was nicht verwundern sollte, wenn man eben über jahre starr nur nach schema f. trainiert). in meinen augen sind diese leute eine echte gefahr für den sport, da gerade sie den ruf des jj stärken, nichts zu taugen; und ich möchte ehrlich nicht mit solchen leuten in einen topf geworfen werden.
__________________ It's Your Life: Selbstverteidigung, Eigenschutz, Fitness, Training http://www.lions-den.de |
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#43
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| Hallo, Ju-Jutsu ist sicher ein gutes SV-System. Nur stellt sich mir die Frage, wenn ich die Bücher von Christian Braun, ( neues Programm Ju-Jutsu) mit dem Vergleiche, was viele Schwarzgurte unterrichten - habe die eine Weiterbildung gehabt? Wie in den anderen Dojos auch, ist der Lehrer ( Sensei) verantwortlich für die Ausbildung seiner Schüler. Diese Lehrer müßten zuerst gründlich in das neue Programm eingewiesen werden - damit auch die Schüler- nicht öfters nach den Vorlagen im Ju-Jutsu 1X 1 üben müssen. Weiterhin ist es bestimmt auch für einen Vereins-Lehrer nicht einfach, seinen Wissenstand ständig auf dem neuesten Stand zu halten. Im Ju-Jutsu werden Techniken aus dem brasiliansichen Jiu-Jitsu, dem russischen Sambo, Wing Chung, Jeet-Kune Do, philipinischen Stocktechniken, Kali,Arnis,Eskrima gelehrt. Dazu noch die " alten " Techniken aus dem Karate-Do, Judo, Aikido, wobei schon dort zwischen den Systemen große Unterschiede in der Anwendung der Techniken bestehen. Auch sollte man die Etikette nicht vergessen, das Verhalten im Dojo, welcher Stil ist da maßgebend? Ich denke man sollte sich im Ju-Jutsu nicht zu sehr auf neue Techniken von anderen Kampfsportsystemen einlassen. Jedes System hat seine eigenen Bewegungsmuster und diese können nicht einfach mit der Technik allein übernommen werden. Schon mit dem Aikido hat der Ju-Jutsuka seine Probleme. Nehmen wir den Shiho Nage( Schwertwurf ) der funktioniert nur, wenn ich auch die typischen Aikido-Bewegungen erlernt habe. Ich müßte mich intensiv mit Aikido beschäftigen. Aber um Aikido wirklich etwas begreifen zu können, benötige ich länger als 6 Jahre in denen ich regelmäßig ins Training muß. Was muß ich am Prüfungsprogramm des Ju-Jutsu ändern und an der Fortbildung der Schul- Vereinslehrer? Was denkt Ihr darüber? soto-deshi Vielleicht könnte einer der Ausbilder für Schwarzgurte im DJJV, evt. Christian Braun, dazu einiges sagen. Geändert von soto-deshi (02-03-2008 um 13:06 Uhr). Grund: Anfrage an Christian Braun |
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