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#31
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| Es dürfen somit auch Würfe gezeigt werden wie z.B. Außendrehwurf, wenn ich am Boden meine Drehung noch um 90° weiterführe und somit in der Kreuzhalte lande, oder auch Hebel wie Körperstreckhebel, mit dem man den Angreifer (und sich selber) kontrolliert in den Boden bringt. Nicht erfüllen die Anforderungen der Prüfungsaufgabe anderseits Techniken, die zwar weder Wurf noch Hebel noch Fisch noch Fleisch sind, aber diesen lückenlosen Übergang in die Kontrolle in Bodenlage nicht gewährleisten. Ich kenn zwar auch Aussagen wie "ein Wurf, der keinen eigenen Namen habe, ist ein Übergang Stand-Boden" (so nach dem Motto Techniken außerhalb der Gokyo oder so), aber das ist definitiv nicht gemeint. Solange eine Technik die Prinzipien einer Wurftechnik erfüllt, kann ich sie als Wurftechnik zeigen. Wenn ich dabei gleichzeitig auch den lückenlosen Übergang in die Bodenkontrolle schaffe, ist es außerdem auch ein Übergang Stand-Boden. Wo da der Schleuderwurf reinfällt und welche Ausführungsform davon mit Übergang in den Boden ist, kann ich mir gerade nicht so gut vorstellen.
__________________ "It's not staying in the same place that's the problem. It's not letting your mind wander." (Gytha Ogg in "Witches Abroad" by Terry Pratchett) Geändert von jjjens (28-12-2011 um 19:58 Uhr). |
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#32
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| @JJJens Vom Bundesseminar habe ich natürlich gehört und würde dort liebend gerne teilnehmen, nur es gibt eine Begrenzung der Graudierungen, man muss mindens ein Grüngurt sein, und ich bin nur ein Judo Gelbgurt.Aber trotzdem danke für den Tipp. Geändert von mrx085 (28-12-2011 um 20:09 Uhr). |
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#33
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| Zitat:
Heute sind noch weitere Einflüsse hinzugekommen, die jede ihre eigene Schrittarbeit mitbringen - Boxen/Thaiboxen/Kickboxen, FMA, WT. Das macht es zugegebenermaßen nicht übersichtlicher, aber ich glaube, dass gerade deshalb jeder sich das aus dem Angebot heraussuchen kann, was ihm liegt. Das macht er dann halt intensiver, den Rest nur für die Prüfung (wenn überhaupt).
__________________ "It's not staying in the same place that's the problem. It's not letting your mind wander." (Gytha Ogg in "Witches Abroad" by Terry Pratchett) |
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#34
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| Zitat:
Ich selbst bin mir hier auch nicht sicher, da die "anschliessende Kontrolle am Boden" ja klar nach dem Übergang (anschliessend) kommt. Damit ist es für mich zwar ganz klar für die Prüfung so verlangt (also Übergang, dann Kontrolle), belegt aber auch, dass der Übergang selbst diese Qualifikation nicht hat (ansonsten wäre es ja nicht notwendig dies extra zu erwähnen). |
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#35
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| Zitat:
![]() Also, wie war es wirklich gemeint: Im Prüfungsprogramm steht nichts von Nackengriff. Im Gegenteil, es ist ausdrücklich geschrieben, dass die Griffart ist frei wählbar ist. Dies ist bewusst so formuliert, da hier eigentlich keine Einzeltechnik (Kaiten-nage) gefordert wird, sondern ähnlich wie bei Ausheber oder Selbstfaller der Prüfling seine Technik aus einer ganzen Wurfgruppe auswählen darf, die dem selben Prinzip gehorcht. Auch z.B. Innerer Leitwurf ist ein Schleuderwurf. Wichtig ist nur, dass Ukes Oberkörper vornüber gebeugt ist und durch Rotation diagonal um seine Körperlängsachse zu Fall kommt. Wie er das zu Stande bringt, ist Toris Sache. Zitat:
Vielleicht hilft ein Beispiel: Wenn ich z.B. jemanden mit Hüftwurf werfe, dann halte ich seinen Arm, um anschließend am Boden noch ein Schleifchen rein zu machen. Hierbei geht Tori aber weder selber beim Wurf gleich mit in die Bodenlage, noch hat er unmittelbar nach dem Wurf die Bodenkontrolle (Uke ist nur am Arm fixiert, kann z.B. noch ganz gut treten oder sich drehen - außerdem ist Tori im Stand, Uke am Boden, also keine Bodenkampfsituation). Er muss sie erst dadurch herstellen, dass er sich von mir aus in den Seitstreckhebel ode in die Seithalte fallen lässt. Wenn ich jemanden mit z.B. Außendrehwurf zu Boden bringe, liege ich bei geeigneter Ausführung anschließend quer in Kreuzhalte auf ihm drauf - bingo, Kontrolle im Bodenkampf. Analoges gilt für alle Eingänge in Bodentechniken im Stand wie Seitstreckhebel, Kreuzhalte und so weiter. Oder viele Würger, die man im Stand anfangen und am Boden beenden kann. Verstehe nicht, warum man die Sache immer so kompliziert machen möchte. Das Prüfungsprogramm lässt ziemlich viel zu, das ist bewusst so gemacht. Klar gibt es dadurch Überschneidungen - Außendrehwurf kann sowohl als Selbstfaller als auch (ggf. leicht variiert) als Übergang Stand-Boden gezeigt werden, aber das ist ja nicht neu. Die Unterarmblöcke konnten schon immer, wenn im passenden Kontext gezeigt, auch als Griffsprengen verkauft werden, oder Handballenstoß gegen die Schulter/Oberarm als Schulterstopp usw. Aber das Entscheidende ist doch, dass die Trainer, Prüfer und Prüflinge verstehen, welche Ideen hinter einer Technik bzw. Aufgabe stecken, und dann auch andere Lösungen als die eigenen akzeptieren, wenn diese die Aufgabenstellung erfüllen (setzt vielleicht auch voraus, dass man die Aufgabenstellung genau kennt )
__________________ "It's not staying in the same place that's the problem. It's not letting your mind wander." (Gytha Ogg in "Witches Abroad" by Terry Pratchett) |
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#36
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Zitat:
da liegt manchmal das problem. |
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#37
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![]() Zitat:
http://www.ju-jutsu.de/fileadmin/dow...J_Dan_2007.pdf Und hier ist die Formulierung im Bereich "Bodentechniken" für den 2.Dan: Zitat:
Zitat:
Oh, kennst du den Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Theoretisch gibts da keinen ![]() |
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#38
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| Muss allerdings zugeben, dass ich von hochqualifizierten Leuten aus Württemerg durchaus gehört habe, dass es dort tatsächlich ein Problem dieser Art gäbe. Aber weißt Du, warum ich vor gefühlten 100 Jahren meinen Hintern hochbekommen und mich engagiert habe? Weil ich dachte, manches sei nicht ganz so, wie ich es gerne hätte, und dass ich das vielleicht besser kann. Mir war klar, dass ich für den Job, den ich machen wollte, noch nicht alles wusste und konnte, aber auch, dass sich das jeder andere auch erst hätte anlernen müssen. Ob mir das gelungen ist, und ob ich die Sache besser gemacht habe, müssen andere beurteilen, aber immerhin bin ich mit der Situation zufriedener, weil ich nicht mehr nur lamentieren, sondern auch mitgestalten kann. Das ist in mehr oder weniger demokratischen Strukturen natürlich manchmal etwas anstrengend, weil man mitunter sehr, sehr viele Leute von seiner Sicht der Dinge überzeugen muss (und häufig auch denkt, man versucht gerade die falschen Leute zu überzeugen), aber gerade diese Strukturen ermöglichen es Leuten wie Dir oder mir ja überhaupt erst, Einfluss zu nehmen. Also warum tust Du es nicht? Wenn Du in Württemberg bist, sprich mal mit Steffen, ich weiß, dass er ein offenes Ohr für alle hat, die Willens sind, sich einzubringen.
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#39
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| Ist das das württembergische Lehrteam oder das DJJV-Lehrteam? Geändert von jjjens (31-12-2011 um 12:51 Uhr). |
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#40
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| Württembergische-Lehrteam, alles andere würde mich erschrecken. Mir persönlich ist das inzwischen eher Banane. Mich nervt zwar, das Lehrgänge von Peter Schira nicht als Prüfungsvorbereitungs-LGs für eine Gruppe bis "grün" annerkannt werden, oder das ich auf Landes-LGs und Trainerforbildungen 10m neben meinem Partner her rennen soll, weil es sonst kein "Gleichgewichtbrechen" ist (ohne Witz. Davon hätte ich nen Video machen sollen...). Mich nervt, dass ich auf LGs im Farbgurtbereich meinen Leuten zeigen muss, was sie anders machen müssen, damit das Zeug nicht eher unter "Suizi-Do" läuft. Ich habe aber auch gesehen, was mit hoch motivierten Leuten passiert, die meinen das ändern zu müssen. Ich bin gerade frustriert, weil ich mir das ein paar mal im Jahr antun muss. Wenn ich das regelmäßig um die Ohren hätte, wäre ich nicht mehr im DJJV. |
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