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#1
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| Hallo zusammen! Ich mache seit ca. 2 Jahren JiuJitsu im Univerein, also nicht sonderlich intensiv, bin auch noch ein kleiner Gelbgurt. In meinem Dojo werden Randoris zwar immer mal wieder gemacht, aber nicht besonders häufig (was ich eigtl schade finde). Im Randori selbst schlage ich mich mittlerweile ganz gut, denke ich, nur die Eröffnung macht mir Probleme: Ich kann nur eine (gleich in den Kesa-gatame), die ich immer anwende, wenn die nicht klappt, bin ich ziemlich schnell entweder ratlos, oder in einer unguten Position. Meine Frage an euch: wie eröffnet ihr ein Randori (KEIN Stehrandori), was funktioniert gut und kennt ihr vielleicht irgendwelche Youtubevideos, wo soetwas zu sehen ist? Danke! Achso, ja: Ich bin weibl und kämpfe meist gegen kraft-/gewichtmäßig überlegene, also bitte Eröffnungen, die auch mit diesen Voraussetzungen funktionieren (wobei das beim Jiu Gott sei Dank eh meist ein eher kleineres Problem ist. )lg, Keskonrixa |
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#2
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| ich würde dir raten zum judo zu gehen. mit kraft dagegen halten wird wohl nicht funktionieren. entweder schneller und agiler sein, den angriff abwenden und versuchen den rücken des partners zu kriegen oder den partner versuchen in die do-osae position zu kriegen (angriff von den beinen) und von da die aufgabegriffe anwenden.
__________________ "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano |
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#3
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| Schauen, wo seine schwache Seite ist und sich dann viel und schnell bewegen!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#4
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| Es geht um Bodenrandori aus dem Kniestand, ja? Warum sollte man diese Startposition üben? Sie kommt weder im Wettkampf, noch sonstwo wirklich vor. Also verschenk doch von Anfang an eine Position oder pull Guard und arbeite von da aus. Schließlich willst Du was lernen und nicht erst 2min auf den Knien rumschieben. Ansonsten habe ich wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit Recht, wenn ich sage, dass Du im JJ nicht die Werkzeuge lernen wirst, die für technisch anständiges Bodenringen nötig sind. Dafür gehst Du besser zum Judo, Luta Livre, Brazilian Jiujitsu, Ringen, Sambo, Catch Wrestling u.ä. |
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#5
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| Schau dir das Video an um eine Idee zu bekommen, dann wirf nen Blick auf die restlichen Videos in seinem Kanal. Chaîne de uchideshi - YouTube Evtl. kannst Du ein paar Ideen klauen ![]() |
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#6
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| Man kann viele Sachen aus dem Stand auch im Knien machen. Du übst dabei sogar besser aus der Hüfte zu arbeiten. Versuch doch mal deinenPartner in einen Armsteckhebel rein zu ziehen. oder seine Körperachse so zu verdrehen, dass er fällt.
__________________ fight with blood - fight with steel - die with honor, never yield |
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#7
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| Ich suche mir im Randori auch gerne große, schwere Gegner. Geschwindigkeit und Agilität sind dann unheimlich wichtig. Ich versuche meist, den gegnerischen Angriff vorbeizuleiten und den Rücken zu erobern - soll heißen Beine um ihn schlingen (nicht verriegeln) und Würgen, vorzugsweise mit einem Rear Naked Choke. Ansonsten stimmt, was bereits gesagt wurde - es ist ne Übung, und oftmals gar nicht schlecht, sich einfach in eine schlechte Position bringen zu lassen, um von dort zu arbeiten. Bester Gruß sd |
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#8
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| "BJJ (Brazilian Jiu Jitsu) trainieren" lautet die Antwort auf alle Fragen, welche Ne waza (also Bodenarbeit) in den MIttelpunkt stellen. Falls kein BJJ- Angebot in der Nähe ist, tut es zum Einstieg auch ein guter Judo- Lehrer. Da lernt man die Masse der auch im BJJ gebräuchlichen (und dort verfeinerten bzw. abgewandelten) Techniken in der klassischen Form und dazu noch, sich (auch im Ne waza) richtig zu bewegen(Schwerpunktverlagerungen, Kampf um Griff und Position, etc.).
__________________ Die moderne Welt wird nicht bestraft werden, sie ist die Strafe. |
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#9
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| Sei mir nicht bös, aber es gibt mehr Stile mit exzellentem Bodenringen als Braz. Jiujitsu. |
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#10
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| Nenne 3. |
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#11
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| luta-livre sambo catch wrestling / shoot wrestling / combat wrestling
__________________ "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano |
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#12
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| Wie würdest du in diesen 3 Sportarten das Verhältnis Stand-up:Takedown:Bodenkampf einschätzen? Hatte bisher den Eindruck, dass hier die Schwerpunkte teilweise nicht so deutlich auf dem Bodenkampf liegen. Wobei ich auch nur eine wirklich sehr begrenzte Ahnung (sprich: war mal auf nem Shooto Lehrgang und bei ein paar Sambo Sessions) von diesen Stilen habe. |
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#13
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| Zitat:
__________________ "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano |
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#14
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| Mmmh, ich musste ein bißchen schmunzeln, als ich den Ausgangspost gelesen habe. Genau die Frage habe ich mir am Anfang auch gestellt. Außerdem hab ich im Training natürlich immer gezogen und/ oder gedrückt wie ein Ochs um auch ja meine Beton-Kesa einsetzen zu können oder zumindest nicht selbst nach unten gedrückt zu werden. Heute "rolle" ich völlig anders. Es kommt absolut drauf an, mit wem und mit welchem Ziel du trainierst: Ich persönlich verstehe das lockere "Rollen" am Boden primär als Training für die koordinativen Fähgikeiten, für das "Feeling", für Escapes & Sweeps, auch wenn´s fast schon ein bißchen esoterisch klingt: für den Flow, weniger für Submissions und schon gar nicht für das betonharte Halten von Haltegriffen. Das bedeutet, dass ich mich zu Beginn und auch zwischendurch durchaus auch mal "freiwillig" in eine unterlegene Position bringen lasse. Insofern fühl ich persönlich nicht die Notwendigkeit, immer nur in vorteilhafte Positionen zu kommen. Das gilt bspw. auch wenn der andere einen guten Sweep macht: Dann versuch ich auch nicht durch Gewicht oder Muskelkraft den Sweep ums Verrecken zu verhindern. Natürlich, je höher die Intensität des "Rollens" wird (bzw. wenns dann eher Richtung "Sparring" geht), desto mehr will ich natürlich den anderen auch tappen, aber selbst dann hab ich nicht die Einstellung, nie in eine unterlegene Position geraten zu dürfen. Wenn Du den Anfang relativ neutral gestalten möchtest, dann zieh in in Deine Guard, wenn Du´s etwas "vorteilhafter" für dich magst" evtl. gleich in irgendeinen Sweep-Ansatz. Hier dazu ein Video von Stephan Kesting: An Alternative To Pulling Guard When Grappling On The Knees - YouTube Vlt. auch interessant für dich: Grappling Strategies: From Knees - YouTube |
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#15
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. Aber wenn Du JJ trainierst (wie unsere Sportskameradin und Fragenstellerin), kommt BJJ am ehesten in Frage, da sowohl die gemeinsamen Wurzeln, als auch identische Bewegungsgrundlagen helfen.![]() Klar gibts noch mehr. Zu Luta Livre kann ich aber mangels Erfahrung nichts sagen und Sambo ist schon deutlich mehr auf Takedowns ausgerichtet. Sicher gäbe es auch noch Kosen- Judo und vieles andere mehr (Shooto, MMA, etc.). - Aber mal ehrlich: was ist weit genug verbreitet, um problemfrei damit anzufangen und was ist im Sinne der Ausgangsfrage sinnvoll ???
__________________ Die moderne Welt wird nicht bestraft werden, sie ist die Strafe. |
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