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#1
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| Moin, ich hätt da gern mal ein Problem! Undzwar wüsste ich gerne mal die Vor- und Nachteile der "verschiedenen" Seitstreckhebelversionen. Bei mir im Verein lernen wir ihn so, dass wir mit einem Bein den Kopf des Partners fixieren und mit dem anderen Bein (Der Fuß ist auf den Boden gestellt), quasi mit dem Schienbein unterhalb der Schulter, den Oberkörper fixieren. In anderen Sportarten sieht man den Seitstreckhebel allerdings so, dass die Beine des "Streckers" über den Hals und Brustkorb gelegt bzw überkreuzt werden. Nicht nur in anderen Sportarten, sondern diese Varianten ändern sich auch von Verein zu Verein. Jetzt wollte ich gerne mal eure Meinung dazu hören. Was ist sinnvoller und was sind eurer Meinung nach Vor- und Nachteile der beiden Varianten und wie habt ihr gelernt bzw wie Trainiert ihr euren Schülern den Hebel? MfG Leberwursttier |
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#2
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| also wir haben den auch so gelernt wie du.... denke nicht das es all zu viele Unterschiede gibt |
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#3
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| Je nach setup kommt man halt unterschiedlich aus. Wenn ich Zeit und Gelegenheit haben, lege ich beide Beine drüber, weil ich das Gefühl habe, so mehr Kontrolle zu haben. Mit zwei Beinen kann man den Gegner besser nach unten drücken als mit einem. |
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#4
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| Bei nur einem Bein, stell ich mir vor, fällt das "Eindrehen" wesentlich leichter... müsste ich mal ausprobieren, weiß es nicht. Aufjeden Fall bevorzuge ich die 2-beinige Variante. Überkreuzt mag ich auch nicht so, da hat man weniger Gefühl, was die Bewegungen des gegners angeht. Vllt. ist das im SV auch eher unwichtig und ihr brecht ihn einfach schnell durch... Wenn du mehr Kontrolle willst würde ich beide Beine benutzen, die eine Kniekehle aufs Gesicht drücken und das 2. Bein über den Brsutkorb/Hals... kommt auch auf die Größe des gegners drauf an etc.
__________________ Pride FC - As realer as it gets |
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#5
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| version 1 (1 bein über dem kopf/hals, das andere "parkt" unter dem schulterblatt): hier kann sich mensch mit einer rückwärtsrolle oder einer ringerbrücke befreien. bei der rückwärtsrolle entfernt mensch sich weiter. bei der ringerbrücke ist mensch sofort dran. wenn die technik allerdinx korrekt angesetzt wird (hintern richtig am gegner, fuss weit unter dem schulterblatt, knie zusammen) ist entkommen auch hier schwierig bis unmöglich . da die meisten anwender hier aber lücken lassen ist im normalfall das entkommen einfacher.version 2 (beide beine über dem gegnerischen körper): gibt auch hier befreiunxtechniken, welche aber schwieriger sind, als in der einseitig haltenden version des seitstreckhebels. im jj können mWn beide versionen verwendet werden. |
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#6
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| Jede Version funktioniert gut, es kommt immer auf die Situation an. Zum Beispiel kann man die mit beiden Beinen besser aus der Mount/Reiterposition anwenden. Ich bevorzuge, wenn möglich, den mit beiden Beinen. |
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#7
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| Nutzen kannst du beide! Je nach Position und Aktion!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#8
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| am besten beide varianten üben! Je nach position und aktion bieten sich die verschiedenen varianten an um schnell und leicht in den hebel zu kommen! |
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#9
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| Möchte noch jemand das gleiche sagen? |
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#10
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__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#11
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#12
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__________________ Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten |
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#13
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| Also im Wettkampf oder Randori versuch ich meinen Gegner immer mit 2 Beinen zu halten, wenn ich den Hebel aber in einer SV Situation machen müsste, würde ich nur den Rumpf meines Gegners fixieren. Wenn ich das andere Bein Richtung Gesicht lege, könnte ich gebissen werden. Außerdem denke ich, wenn das Bein neben dem Kopf abgestellt ist, ist es einfacher evtl. nocheinmal Richtung Kopf zutreten. |
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#14
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| du fixierst nur den rumpf ? muss ich mal probieren, habe allerdinx jetzt schon gewisse vorurteile gegenüber dieser ausführunxart. in einer SV-situation sollten techniken wie seitstreckhebel sowieso vermieden werden. oder wenn, werden sie nicht eingesetzt um jemenschen zu halten, sondern nur um die gelenke zu schädigen. sie sind dann nur ein weiterer überganxpunkt in der bewegung, keine statische position, wie im wettkampf. |
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#15
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| Zitat:
Habe damals als ich mit Judo angefangen hatte, mal jemanden geholfen der angegriffen wurde. Ihn mit einem Hüftwurf zu Boden gebracht und bin gleich in den Seitstreckhebel reingesprungen. Dann lag ich halt mit dem Typen auf dem Boden und habe ca. 15 Minuten gewartet bis die Bullen kamen. Es gab noch keine Handys. ![]() Und hab ihm immer wieder glaubhaft versichern müssen, sein Arm bricht gleich, wenn er nicht ruhig liegen bleibt. Würde ich so nie wieder machen. Ich fixiere die Leute jetzt immer so, das sie mit dem Gesicht nach unten auf dem Bauch liegen.
__________________ Ich würde kämpfen, wenn ich es könnte. |
![]() |
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