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Umfrageergebnis anzeigen: Viele oder wenige??
Viele Techniken zwecks Flexibilität! 4 6,56%
Wenige Techniken zwecks Effektivität! 23 37,70%
Der mittlere Weg 34 55,74%
Teilnehmer: 61. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 26-07-2010, 21:38
Benutzerbild von to-fu
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: jiu jitsu
 
Registrierungsdatum: 27.06.2008
Ort: Schleswig
Alter: 25
Beiträge: 102
Standard Technikrepertoire

Hallo KKB!
Wie schaut Euer Technikrepertoire in Bezug auf Umfang und Größe aus und welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich daraus?? Beim Erstellen meines Prüfungsprogramms habe ich ein wenig darüber gegrübelt.. Hat man sehr viele Techniken auf Lager ist man natürlich flexibler, ich sehe dann aber die Gefahr, dass die Techniken nicht so sitzen, wie z.B. wenige Spezialtechniken oder das die Auswahl der richtigen Antwort im Ernstfall länger dauert oder gar falsch ausfällt ..
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  #2  
Alt 26-07-2010, 21:45
Benutzerbild von ssko09
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shorin Ryu Karate, Jiu-Jitsu
 
Registrierungsdatum: 07.03.2010
Ort: Zürich
Alter: 18
Beiträge: 228
Standard

Zitat:
Zitat von to-fu Beitrag anzeigen
Hallo KKB!
Wie schaut Euer Technikrepertoire in Bezug auf Umfang und Größe aus und welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich daraus?? Beim Erstellen meines Prüfungsprogramms habe ich ein wenig darüber gegrübelt.. Hat man sehr viele Techniken auf Lager ist man natürlich flexibler, ich sehe dann aber die Gefahr, dass die Techniken nicht so sitzen, wie z.B. wenige Spezialtechniken oder das die Auswahl der richtigen Antwort im Ernstfall länger dauert oder gar falsch ausfällt ..
ich würde sagen, das zeit auch eine wichtige rolle dabei spielt, hast du 30 jahre zeit, so wirst du mit deinen 1000 techniken flexibel und effektiv sein.
aber wenn man nicht so viel zeit hat, sind weniger techniken vorzuziehen, nach dem moto, "wenn, dann richtig"
erst mal etwas richtig machen, schritt für schritt ihr wisst schon was ich meine
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  #3  
Alt 26-07-2010, 22:03
Benutzerbild von hand-werker
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: murmelstrumpf
 
Registrierungsdatum: 08.01.2010
Ort: nrw
Beiträge: 463
Standard

wenige aber gute. die auswahl aus vielen verschiedenen techniken führt dazu, dass man im entscheidenden moment zögert, da man eine technik auswählen muss. daher sollte man sich auf einige wenige techniken beschränken, die man dann aber auch beherrscht.
__________________
Kannix, 24.06.2010, 14:17 Uhr: "Also ich hab noch oben ein Luftgewehr, ganz normal. Bei Katzen jedenfalls gibts keine sichtbaren Verletzungen"
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  #4  
Alt 27-07-2010, 06:23
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: anderen aua tun ;)
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
Ort: mitten im Pott, wo alles schwarz und grau ist!
Alter: 37
Beiträge: 19.041
Standard

Für den Anfang ist ein kleines, aber feines Technikrepertoire sinniger.
Je länger und intensiver man sich mit sowas beschaäftigt, darf die Technikauswahl auch steigen.
Obwohl es sich im Ernstfall oder auch im harten SV-Sparring auf ein paar Techniken reduziert.
__________________
Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
(Leo Tolstoi)
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  #5  
Alt 27-07-2010, 08:32
Benutzerbild von stefan.r
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: JuJutsu, Grappling, ab und zu Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 30.05.2007
Ort: Würzburg
Alter: 28
Beiträge: 79
Standard

Also ich schaue mir gerne möglichst viele alternativen an und probiere diese aus. Im Endeffekt beschränke ich mich dann aber auf die die mir davon am besten liegen und zusagen.
Ist mir auch schon öfter vorgekommen dass ich mir für's Prüfungsprogramm mal ein paar andere Techniken vorgenommen und auch so trainiert hatte, aber dann in der Situation kam doch intuitiv das was einfach eingeschleift war ;-)

Allerdings ist mein Technikrepertoire als Grüngurt generell noch nicht ganz so breit gefächtert - aber es wächst und wächst
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  #6  
Alt 27-07-2010, 10:12
Benutzerbild von max.warp67
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: MMA, Ju Jutsu, BJJ
 
Registrierungsdatum: 17.02.2009
Alter: 45
Beiträge: 1.692
Standard

In Deiner Frage beziehst Du dich auf Dein Prüfungsprogramm.
Ich geb meinen Schülern da immer folgenden Hinweis:
Macht Techniken/Kombinationen die ihr sicher könnt, die funktionell sind und vor allem die durch den Partner nicht besonders störbar sind. Das gibt sichere Punkte in der Prüfung und bleibt trotzdem nah an der SV. Bei ein paar Kombis in der Prüfung sollen sie dann aber schon mal aufblitzen lassen das sie was drauf haben und "coole moves" einstreuen. Aber auch hier gilt, sie müssen sie sicher beherrschen und sie sollen es nicht übertreiben.
Ich selbst bin so immer gut gefahren und meine Mädels/Jungs tun das auch.
__________________
Fightwear, Shirts für Fighter -------- --------
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  #7  
Alt 28-07-2010, 14:25
Benutzerbild von Budo- Sensei
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: div. jap. Stile
 
Registrierungsdatum: 29.12.2006
Beiträge: 174
Standard

Für Wettkampf und (insbesondere) SV gilt bei mir : Weniger ist mehr !

Als Trainer weiß ich, daß mein Repertoire gar nicht groß genug sein kann,
um für jeden meiner Schützlinge ein maßgeschneidertes Curriculum für
oben genannte Zwecke zu entwerfen.

Schwierig ist die Trennung im eigenen Kopf. Leichter fällt mir dies, seitdem ich
a) keine Wettkämpfe mehr bestreite und
b) SV gesondert und mit nicht-JJ- Leuten trainiere.
__________________
Die moderne Welt wird nicht bestraft werden, sie ist die Strafe.
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  #8  
Alt 28-07-2010, 14:33
Benutzerbild von Ir-khaim
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Brazilian Jiu Jitsu & Luta Livre
 
Registrierungsdatum: 01.01.2007
Ort: Aachen
Alter: 23
Beiträge: 2.100
Standard

Es kommt nicht auf die Anzahl der Techniken an, sondern auf das Verinnerlichen von Schlag-, Hebel-, Wurf-... konzepten.
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  #9  
Alt 28-07-2010, 15:19
Benutzerbild von Budo- Sensei
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: div. jap. Stile
 
Registrierungsdatum: 29.12.2006
Beiträge: 174
Standard

Zitat:
Zitat von Ir-khaim Beitrag anzeigen
Es kommt nicht auf die Anzahl der Techniken an, sondern auf das Verinnerlichen von Schlag-, Hebel-, Wurf-... konzepten.
Recht hast Du !
Und zwar im Sinne vom Verstehen des Prinzips hinter der Technik, zB.:
- triffst Du hier, macht das Aua/k.o.
- Hebelwirkungen (Biomechanik)
- Verstehen und Umsetzen von Gleichgewichtsbrechung
- was würgt (wirkt) wann und warum

Mit anderen Worten: verschiedenste Techniken setzen nur auf das Grundwissen von den Wirkungsweisen auf und bilden somit Variationen des jeweils gleichen Grundthemas.

Habe ich das Grundthema verstanden, entwickeln sich in der praktischen Anwendung die Techniken ggf. sogar von alleine.

Ein Judo- Beispiel: Hat der Schüler das Prinzip der Gleichgewichtsbrechung und der Schwerpunktlehre verstanden und darüber hinaus vielleicht einen O- goshi trainiert, "entfleucht" ihm möglicherweise im Randori ein Koshi- guruma, ohne daß er selber jemals zuvor von diesem Wurf gehört hat.
__________________
Die moderne Welt wird nicht bestraft werden, sie ist die Strafe.
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  #10  
Alt 28-07-2010, 15:22
Moderator
Kampfkunst: Takeda Ryu Kobilza Ha
 
Registrierungsdatum: 26.03.2010
Ort: Wien
Alter: 27
Beiträge: 1.483
Standard

Zitat:
Zitat von Budo- Sensei Beitrag anzeigen
Recht hast Du !
Mit anderen Worten: verschiedenste Techniken setzen nur auf das Grundwissen von den Wirkungsweisen auf und bilden somit Variationen des jeweils gleichen Grundthemas.

Habe ich das Grundthema verstanden, entwickeln sich in der praktischen Anwendung die Techniken ggf. sogar von alleine.
/Sign
dem würde ich voll und ganz zustimmen
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  #11  
Alt 01-08-2010, 17:24
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: zZ JJ & Taekkyon
 
Registrierungsdatum: 01.10.2004
Beiträge: 549
Standard

Zitat:
Habe ich das Grundthema verstanden, entwickeln sich in der praktischen Anwendung die Techniken ggf. sogar von alleine.

Ein Judo- Beispiel: Hat der Schüler das Prinzip der Gleichgewichtsbrechung und der Schwerpunktlehre verstanden und darüber hinaus vielleicht einen O- goshi trainiert, "entfleucht" ihm möglicherweise im Randori ein Koshi- guruma, ohne daß er selber jemals zuvor von diesem Wurf gehört hat.
so sehe ich das auch. die techniken sind sind nur traininxtransportmittel um uns zum verständnis der prinzipien/konzepte zu bringen .

mir gehts manchmal so, wenn ich techniken zeigen soll, dass ich dies nicht hinbekomme oder ich es völlig schlecht dargebiete. bin ich in der anwendung, finden sich (immer öfter) die techniken von alleine.

letztens erst mit stockhebeln so erlebt .
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  #12  
Alt 28-08-2010, 15:26
Benutzerbild von Moskito
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JJ
 
Registrierungsdatum: 16.10.2001
Ort: Baden Württemberg
Alter: 36
Beiträge: 1.059
Standard

Also mein Technikrepertoire wandelt sich ständig
Ich hatte nun 3,5 Jahre Pause und als ich letzte Woche mal wieder im Training war hab ich einfach die Techniken aus meinem Kopf abgerufen, die, für mich, am einfachsten und effektivsten waren bzw. sind. Als ich mich auf Prüfungen vorbereitet habe ist mein Repertoire immer stark gestiegen. Irgendwie ist man ja auch dazu gezwungen, denn die Prüfer wollen die Techniken ja sehen. Nach den Prüfungen hab ich die Techniken, die ich für nicht sehr sinnvoll erachtet habe wieder aus meinem Repertoire gestrichen. Im Prinzip hab ich sie mit Absicht wieder vergessen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man zu viel Techniken im Hinterkopf hat, sehr schnell ins verhaspeln kommt. Wie gesagt ich kann jetzt nur von mir sprechen.

Gruß Moskito
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  #13  
Alt 03-09-2010, 23:32
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 03.09.2010
Ort: Bremen
Alter: 31
Beiträge: 27
Standard

Zitat:
Zitat von Budo- Sensei Beitrag anzeigen
Mit anderen Worten: verschiedenste Techniken setzen nur auf das Grundwissen von den Wirkungsweisen auf und bilden somit Variationen des jeweils gleichen Grundthemas.

Habe ich das Grundthema verstanden, entwickeln sich in der praktischen Anwendung die Techniken ggf. sogar von alleine.
...weshalb man auch Mathe studieren sollte und nicht Ing oder VWL oder Inf oder so nen angewandten Kram...

OT, oder?
ja, ja, ich geh ja schon...
__________________
Vorsicht - ich kenn den KS-Troll!
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  #14  
Alt 03-09-2010, 23:34
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

Vieles können.... weniges machen

Als Lehrer muss ich möglichst viele Techniken möglichst gut kennen.

Als Kämpfer ist mein Credo:

REDUCE TO THE MAX
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  #15  
Alt 04-09-2010, 00:44
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: anderen aua tun ;)
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
Ort: mitten im Pott, wo alles schwarz und grau ist!
Alter: 37
Beiträge: 19.041
Standard

Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Vieles können.... weniges machen

Als Lehrer muss ich möglichst viele Techniken möglichst gut kennen.

Als Kämpfer ist mein Credo:

REDUCE TO THE MAX
Passt so!
Auch fü die SV!
__________________
Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
(Leo Tolstoi)
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