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Ju-Jutsu Alles rund um moderne Ju Jutsu / Jiu Jitsu Stile (wie z.B. "Ju-Jutsu" (DJJV), "JJ Modern" (BAE), "Ju-Jutsu-Do" etc.. Diskussionen über Geschichte, Techniken, Entwicklung, Zukunft, Prüfungsprogramme, Allkampf, Ju-Jutsu-Fighting & Duo sowie Formenwettkampf und sonstige Veranstaltungen/Seminare usw.



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  #16  
Alt 18-11-2016, 07:22
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Kampfkunst: Karate, Ju-Jutsu
 
Registrierungsdatum: 17.11.2016
Alter: 42
Beiträge: 28
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Zitat:
Zitat von th.giese Beitrag anzeigen
Dann stellst Du eine ganz große Ausnahme dar. Viele, die Karate (insbesondere Shotokan im DKV) betreiben sind dar Art betriebsblind und beratungsresistent, das glaubt man nicht. Bahnen ziehen Kata laufen und hier und da mal ne Bunkai, obs nun Sinn macht oder nicht.
Wir haben im Ju-Jutsu Verein seit etwa 3 Jahren eine kleine Sparte Karate. Einige der Ju-Jutsu Gruppe sind durchaus offen für neues und besuchen ab und an auch das Karatetraining, manche sogar regelmäßig. Aus der Karategruppe war noch nicht einer auf der JJ-Matte. Gerade die höheren Graduierungen Karate, die von anderen Vereinen zu uns gekommen sind, meiden das fremde neue wie die Pest.
siehste mal...und ich kenn's genau anders rum
naja, du hast schon Recht. Viele wollen einfach ihr Süppchen weiter kochen. Aber wie viele die einen Kampfsport (bitte, ich möchte jetzt hier keine Kampfkunst/Sport/was weiss ich Diskussion lostreten) machen das doch irgendwann einfach nur aus Lust am bewegen. Die gehen einfach ins Training, machen das, was sie schon immer gemacht haben, schwitzen dann dabei, und trinken hinterher gemütlich en Bierchen. Und das ist so im Karate, im Judo, Im Ju Jutsu...einfach überall. Und das ist auch ok. Da macht es auch wenig unterschied ob neue Impulse von "aussen" (anderer Stil/Verband/Kampfkunst) oder von "innen" (anderer Trainer, neue Impulse auf Verbandsebene) kommen.
Warum wird so etwas abgelehnt? Ich glaube mit zunehmenden Alter scheut der Mensch Veränderungen. Ich bemerke das auch an mir, nicht nur im Sport. auch im Job. Man will einfach nicht mehr andauernd irgend was neues. Dann hat man vlt mit 40 nicht mehr die zeit sich in neues reinzudenken wie mit 20. Irgendwann kommt vlt. Familie, Haus, der Job verlangt mehr. Das kostet Kraft und Zeit. Da geht man lieber zum Training x und lässt sich mal 1,5h bespassen und hat keine Lust immer wieder irgendwelche Neuerungen mitzumachen. sei es jetzt die 10te Änderung in ner Katabewegung, oder die neueste Idee wie man den 3er-kontakt anders machen kann ( keine Ahnung, Hand nach oben, Hand zu den Augen...wass weiss denn ich... bitte jetzt KEINE 3erkontakt Diskussion. ich denke da fällt jedem ein Beispiel ein. Behaltet es aber ruhig für euch und grinst euch einen ob meiner Unwissenheit im Ju Jutsu ). Ich kann die Leute verstehn (und auch das ihr euch einen grinst ).
AAABER, ich komm ausm DKV. und grade da hab ich sehr viele Leute kennen gelernt, die sich für andere Kampfkünste interessieren. Die Trainer aus anderen Kampfkünsten in ihr Dojo einladen. Die zum Ju Jutsu gehen, zum WT zum...
Die gibt's genau so überall. Zum Glück.
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  #17  
Alt 18-11-2016, 08:53
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Kampfkunst: MT,Boxen,JJ
 
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Ich mag schattenboxen total. Ich kannte ein Training ohne schattenboxen vor dem JJ gar nicht.
Mit ist aber auch aufgefallen, dass beim JJ Training die Trainer nicht so ins Detail gehen. Das liegt vielleicht daran, dass es im JJ ziemlich viel Techniken gibt. Und man da irgendwie so halbherzig rangeht. Jeder sucht sich dann seine Paradedisziplin und verfeinert dann seine Technik und blendet alles andere aus. Es wird auch viel mit SV argumentiert- weniger mit kämpfen oder Sparring.
Wobei ich der Meinung bin, man sollte sich mehr aufs Sparren konzentrieren und das üben, als fiktive SV Szenarien...

für mich ist es auch ziemlich ungewohnt sich auf Graduierungen vorzubereiten. Mir persönlich ist es eher unwichtig welche Farbe meine Gürtel hat. Ich bin der Meinung das sagt bei einer Auseinandersetzung erstmal wenig über jemanden aus. Aber es gehört ja auch irgendwie dazu....
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  #18  
Alt 19-11-2016, 17:13
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Kampfkunst: Boxen und JuJutsu
 
Registrierungsdatum: 28.06.2011
Ort: Bayern
Alter: 31
Beiträge: 508
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Also in dem Verein, wo ich Ju Jutsu erlernen dürfte, ist von Karate nicht mehr viel übrig geblieben.Wir trainieren mit einem Team aus dem Kali Sikaran zusammen und bedienen uns am Kali Sikaran,westlichen Boxen, Kickboxen, Judo und Aikido.Einer unserer damaligen Trainer hatte den 2. Dan in Hapkido und da lernt man auch richtig feine Sachen.Da zumindest in unserem Ju Jutsu so viele Stilrichtungen einfließen, ist Karate nicht mehr nötig bzw wird durch andere Stile ersetzt.

Obwohl ich ein großer Fan vom Kyokushinkai und Kempō Karate bin und deren Effektivität auf keinen Fall leugnen möchte.
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  #19  
Alt 14-01-2017, 16:52
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Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 15.10.2015
Beiträge: 104
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Ich bin auch DKV-Shotokaner und interessiere mich sehr für andere Karatestile und auch andere Kampfkünste. Ich finde die Ähnlichkeiten und Unterschiede sehr interessant. Leider hat die Woche nur fünf Arbeitstage. Gerne würde ich z.B. mehrere Karatestile, Ju Jutsu / Jiu Jitsu und Hapkido trainieren. Aber der Tag hat nur 24 Stunden.

Was ich allerdings total unsportlich und auch hochmütig finde, ist dieses "Bashing" von anderen Stilen/Künsten. Ich finde, dass wir Budoka alle eine Familie sind und jeder genug von anderen lernen kann und auch eigenes Wissen weitergeben kann. Jedenfalls freue ich mich über weitere Infos aus eurer Kunst.

Ich habe in meinen Karatejahren schon selber erlebt, wie manche Trainer nur Kihonbahnen ziehen ließen. Sie sind zwar sehr detailiert auf die einzelnen Techniken eingegangen, und die Kombinationen schlauchen auch ganz schon, wenn man sie mit vollem Kime ausführt... aber die Anwendungen kamen da immer zu kurz. Bunkai wurde sowieso immer recht wenig gemacht, weil dafür "keine Zeit" sei. Stattdessen starres Training, welches nur auf Prüfungsprogramme abzielte, damit sämtliche Leute auch ja ihren Gürteln hinterher jagen konnten - und dann tatsächlich dachten, sie "könnten" Karate.
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  #20  
Alt 14-01-2017, 17:24
Benutzerbild von Dastin
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Kampfkunst: Kyokushin Karate bei Randori Pro Spandau
 
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Zitat:
Zitat von SynthpopFan Beitrag anzeigen
Ich bin auch DKV-Shotokaner und interessiere mich sehr für andere Karatestile und auch andere Kampfkünste. Ich finde die Ähnlichkeiten und Unterschiede sehr interessant. Leider hat die Woche nur fünf Arbeitstage. Gerne würde ich z.B. mehrere Karatestile, Ju Jutsu / Jiu Jitsu und Hapkido trainieren. Aber der Tag hat nur 24 Stunden.

Was ich allerdings total unsportlich und auch hochmütig finde, ist dieses "Bashing" von anderen Stilen/Künsten. Ich finde, dass wir Budoka alle eine Familie sind und jeder genug von anderen lernen kann und auch eigenes Wissen weitergeben kann. Jedenfalls freue ich mich über weitere Infos aus eurer Kunst.

Ich habe in meinen Karatejahren schon selber erlebt, wie manche Trainer nur Kihonbahnen ziehen ließen. Sie sind zwar sehr detailiert auf die einzelnen Techniken eingegangen, und die Kombinationen schlauchen auch ganz schon, wenn man sie mit vollem Kime ausführt... aber die Anwendungen kamen da immer zu kurz. Bunkai wurde sowieso immer recht wenig gemacht, weil dafür "keine Zeit" sei. Stattdessen starres Training, welches nur auf Prüfungsprogramme abzielte, damit sämtliche Leute auch ja ihren Gürteln hinterher jagen konnten - und dann tatsächlich dachten, sie "könnten" Karate.
Geht doch. 8 Uhr aufstehen. 8-10 Jiu, 10-12 Shotokan 12-14 Kyokushin 14-16 Aikido 16-18 Hapkido 18-20 irgendwas anderes, 20-22 irgendwas anderes 22-24 wieder was anderes und schlafen. (nimm eine ienheit raus und tue dann essen und so noch rein.

Ich finde bahnen laufen nicht so schlimm. Aber an der Pratze, Schlagkissen, oder Boxsack macht es natürlich noch mehr spaß.
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  #21  
Alt 14-01-2017, 18:52
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Kampfkunst: Karate
 
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lol Wenn ich Geld genug hätte und nicht arbeiten müsste, wäre Dein Vorschlag sogar umsetzbar.
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  #22  
Alt 14-01-2017, 19:10
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Kampfkunst: Kyokushin Karate bei Randori Pro Spandau
 
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Zitat:
Zitat von SynthpopFan Beitrag anzeigen
lol Wenn ich Geld genug hätte und nicht arbeiten müsste, wäre Dein Vorschlag sogar umsetzbar.
Du musst die richtigen Prioritäten setzen.

Oder du arbeitestes Teilzeit. 8 Uhr aufsten bis 14 Uhr arbeiten (sagen wir mit fahrweg bis 15 uhr. und dann hast du noch 9 stunden. Eine stunde für essen abzug und schon hast du 8 stunden zeit. Oder um es anders zu sagen 56 Stunden in der Woche.
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  #23  
Alt 14-01-2017, 21:56
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Kampfkunst: Karate
 
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Ist nett von Dir, dass Du Dir Gedanken über meine weitere Lebensplanung machst.

Lass uns doch bitte wieder zum Thema "Trainingsunterschiede Ju Jutsu und Karate" zurück kommen.
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  #24  
Alt 15-01-2017, 17:46
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Kampfkunst: wieder zurück beim DJJV-JJ
 
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Zitat:
Zitat von SynthpopFan Beitrag anzeigen
Lass uns doch bitte wieder zum Thema "Trainingsunterschiede Ju Jutsu und Karate" zurück kommen.
Es wäre zunächst gut, wenn wir den Begriff Ju Jutsu mal irgendwie eingrenzen könnten. Wenn ich es bisher richtig verfolgt hab, meinst Du das Ju- Jutsu des DJJV und nicht authentisches japanisches Jûjutsu bzw. irgend ein selbstgebasteltes psoydojapanisches Ju Jitsu.
Wenn das so ist daß Du Ju-Jutsu des DJJV meinst, so sollte es eigentlich gar keine Gemeinsamkeiten der Trainingsinhalte geben.
Die (Trainings-) Unterschiede lassen sich nicht beschreiben, da DJJV-JJ im Gegensatz zu Shotokan kein vorgegebenes und "geschlossenes" System ist, sondern ein offenes Hybritsystem, bei dem jeder Trainer im Prinzip selbst entscheidet, was die Teilnehmer (wieder ein Unterschied: im Shotokan sind es "Schüler") lernen und vor allem, wie sie das tun. Beim DJJV- JJ gibt es nur das vorgegebene Prinzip der Ökonomie und Effizienz der anzuwendenten Techniken, gemeinsame Seminare, einheitliche Trainerausbildung und Fortbildungen sowie das einheitliche Prüfungsprogramm.
Im ersten Moment mag das komisch klingen. Aber DJJV- JJ ist eben komplett anders als Shotokan Karate.
__________________
MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN JOBI
http://jujutsu-selb.jimdo.com/

Geändert von Jobi (15-01-2017 um 18:41 Uhr).
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  #25  
Alt 15-01-2017, 18:06
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Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 15.10.2015
Beiträge: 104
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Ja, ich meine das DJJV-JuJutsu.

Ich dachte, dass es wenigstens bei den Atemi-Techniken Gemeinsamkeiten gibt. Im japanischen Jiu Jitsu wären dies doch z.B. die verschiedenen Schläge und Tritte wie im Karate auch, oder? So etwas in dieser Art müsste doch auch im DJJV unterrichtet werden.

Tatsächlich habe ich schon mitbekommen, dass das Ju Jutsu im DJJV sehr unterschiedlich trainiert wird und in den Vereinen oder Dojos die einzelnen TrainerInnen entscheiden, was gemacht wird. Finde ich irgendwie schade, denn so etwas klingt für mich, als würden viele Ju Jutsuka nur einen Teil des Ganzen lernen, weil sie den Vorlieben der TrainerInnen ausgesetzt sind.

Die Regelwerke im DJJV sind auch strenger als beim Karate im DKV. Im Ju Jutsu scheinen ja schon höhere Farbgurte dazu verpflichtet zu werden, selber Training zu geben. Im DKV-Karate kann man bis zum Dan kommen, ohne je selber Trainer gewesen zu sein.

Generell sagt man ja auch, dass Hebel und Würfe auch im Karate "versteckt" sind. Seltsamer Weise werden diese in den Vereinen so gut wie nicht trainiert. Dort hält man sich an die klassische Form "Kihon, Kata, Kumite". Und das ist es, was ich am Karate etwas kritisiere: Man lernt die Ausführung der Techniken bis zum Abwinken. Aber das Kumite ist in einem recht festen Raster. Und Kata-Bunkai? In der Regel Fehlanzeige. Wie im recht festen Karate-Kumite greift auf der Straße niemand an. Da lobe ich mir Ju Jutsu Techniken, die vielleicht etwas näher an der Realität sind (sofern sie vernünftig gezeigt und trainiert werden).

Ich selbst habe als Gast auch mal beim Ju Jutsu mitgemacht. Das Training war dort wirklich sehr anders als das Karatetraining, wie ich es kenne. Habe in einem meiner Beiträge geschrieben, wie es war. Wenn in den meisten Ju Jutsu Dojos so trainiert wird, frage ich mich, welche Chance die Leute auf der Straße hätten...

Geändert von SynthpopFan (15-01-2017 um 18:13 Uhr).
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  #26  
Alt 15-01-2017, 18:59
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: wieder zurück beim DJJV-JJ
 
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Ort: Vogtland
Beiträge: 230
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Zitat:
Zitat von SynthpopFan Beitrag anzeigen
Ja, ich meine das DJJV-JuJutsu.

Ich dachte, dass es wenigstens bei den Atemi-Techniken Gemeinsamkeiten gibt. Im japanischen Jiu Jitsu wären dies doch z.B. die verschiedenen Schläge und Tritte wie im Karate auch, oder? So etwas in dieser Art müsste doch auch im DJJV unterrichtet werden.

Tatsächlich habe ich schon mitbekommen, dass das Ju Jutsu im DJJV sehr unterschiedlich trainiert wird und in den Vereinen oder Dojos die einzelnen TrainerInnen entscheiden, was gemacht wird. Finde ich irgendwie schade, denn so etwas klingt für mich, als würden viele Ju Jutsuka nur einen Teil des Ganzen lernen, weil sie den Vorlieben der TrainerInnen ausgesetzt sind.

Die Regelwerke im DJJV sind auch strenger als beim Karate im DKV. Im Ju Jutsu scheinen ja schon höhere Farbgurte dazu verpflichtet zu werden, selber Training zu geben. Im DKV-Karate kann man bis zum Dan kommen, ohne je selber Trainer gewesen zu sein.

Generell sagt man ja auch, dass Hebel und Würfe auch im Karate "versteckt" sind. Seltsamer Weise werden diese in den Vereinen so gut wie nicht trainiert. Dort hält man sich an die klassische Form "Kihon, Kata, Kumite". Und das ist es, was ich am Karate etwas kritisiere: Man lernt die Ausführung der Techniken bis zum Abwinken. Aber das Kumite ist in einem recht festen Raster. Und Kata-Bunkai? In der Regel Fehlanzeige. Wie im recht festen Karate-Kumite greift auf der Straße niemand an. Da lobe ich mir Ju Jutsu Techniken, die vielleicht etwas näher an der Realität sind (sofern sie vernünftig gezeigt und trainiert werden).

Ich selbst habe als Gast auch mal beim Ju Jutsu mitgemacht. Das Training war dort wirklich sehr anders als das Karatetraining, wie ich es kenne. Habe in einem meiner Beiträge geschrieben, wie es war. Wenn in den meisten Ju Jutsu Dojos so trainiert wird, frage ich mich, welche Chance die Leute auf der Straße hätten...

Ich könnte Dir leider nur sagen, wie ich es sehe und selbst das Training leite, dazu noch das, was in 2 befreundeten Ju- Jutsu- Teams gemacht wird, weil ich da öfters am Training teilnehme.
Das wird Dir aber nur wenig nützen, da du wo anders wohnst.
Wenn Du Ju- Jutsu gerne machst und Spaß dran hast, mach es weiter, halte Dir aber Deine Sicht der Dinge frei, bleib für neue Ideen offen und merke Dir: alles was Du über DJJV- JJ hörst, ist immer nur die Privat- Meinung von demjenigen, der's Dir erzählt.
Mit der Zeit, wenn Du dabei bleibst, wirst Du die wahre Stärke dieses Systems erkennen: die Freiheit, Dich voll nach Deinen eigenen Vorstellungen und körperlichen Möglichkeiten zu entfalten und zu entwickeln!
__________________
MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN JOBI
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  #27  
Alt 15-01-2017, 19:31
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Beiträge: 104
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Zitat:
Zitat von Jobi Beitrag anzeigen
Mit der Zeit, wenn Du dabei bleibst, wirst Du die wahre Stärke dieses Systems erkennen: die Freiheit, Dich voll nach Deinen eigenen Vorstellungen und körperlichen Möglichkeiten zu entfalten und zu entwickeln!
Das gefällt mir sehr gut!

Mal überlegen, wie es im Karate so ist: Wir haben dort unsere festen Säulen (Kihon, Kata, Kumite) und man muss auf Spurensuche gehen (in den Kata), um dort die "exotischeren" Sachen zu extrahieren. Wenn ich da an Hebel oder Würfe denke, muss man die aus den Kata heraus suchen. Dazu muss man aber erst einmal sämtliche Kata beherrschen und verstehen, um sich dort alles mögliche rausziehen zu können - und das dauert natürlich lange. Ein Kumite wie beim Ju Jutsu gibt es da nicht. Das finde ich ja gerade beim Ju Jutsu so gut. Dafür habe ich (leider) gesehen, dass die Techniken bei weitem nicht so präzise wie beim Karate rausgehauen werden. Nicht nur in diesem einen Ju Jutsu Verein, sondern auch so ziemlich überall in der Tube. Da dachte ich mir dann immer: "Mmmh, lieber ein paar gut geübte und solide Karatetechniken, wie Schläge, Tritte, Blocks, usw, als von allem etwas, aber nur halbherzig und ohne Power.
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  #28  
Alt 15-01-2017, 20:20
Benutzerbild von panzerknacker
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Kampfkunst: FMA-Videos gucken
 
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viele Wege führen einen nur irgendwohin statt nach Rom
besser, schlechter hat grundsätzlich erstmal so überhaupt nix mit irgendwelchen Stilen oder Systemen zu tun, sondern mit dem, der Dir was beibringt
wenn Du wirklich über den Tellerrand gucken willst, such Dir eine richtige Waffenkunst zu Deinem Karate
Kobudo paßt prinzipiell betrachtet besser zu Karate aber Du kannst genauso gut FMA oder HEMA ins Auge fassen
genauso wie im Karate oder JuJu gibt´s da naklar auch viele Deppen, die nur meinen, daß sie etwas können
deswegen empfiehlt es sich, sich da entsprechend vorher schlau zu machen
steht jetzt nicht dabei, wo Du her kommst
aber FMA, die ich Dir empfehlen könnte, wären Pekiti Tirsia Kali und LAMECO, so blöd kann keiner sein, da einem etwas grob Falsches zu zeigen
HEMA finde ich als Außenstehender das Zeug von Hammaborg und sword and buckler von Roland Warzecha top, da gibt´s aber noch mehr, frag halt hier in der Euroecke
da sollten Dir nach einiger Zeit diverse Lichter auch bezüglich Deines Karates aufgehen
ansonsten würde ich, wenn ich nicht so´n alter Sack wäre, definitiv ins BJJ reingucken, die paar Sachen, die man mir da so gezeigt hat, sind auch echte Augenöffner,- auch für´s standup
viel Spaß
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  #29  
Alt 15-01-2017, 22:28
Benutzerbild von Dastin
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kyokushin Karate bei Randori Pro Spandau
 
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Mein gott. Wenn ich nach ein Video zu Ju-Jutsu suche, um die aussage, da wird ohne power trainiert zu wieder legen finde ich überhaupt nichts.

Entweder ist das eher so typisch partnerübung im lockeren training, oder kindertraining (Kein Boxsack, keine Pratze, oder schlagkissen und kein Sparring /kumite/ Kämpfen)

Image video vom DJJR (Deutscher JiuJitsu Ring nach Ehrich Ran) Naja. Auch nichtso viel besser als das andere.

Im DJJR wirst du zumindest von dem Kihon her überschnitte finden. Zwar werden die nicht gelaufen, aber im entsprechenden stand vorgeführt.

Sogar kata kommt vor (aber erst ab den ersten Kyu )

BSP FÜr Kihon
im zenkutsu-dachi Morote Zuki, Oi/Gyaku Zuki, Shuto Uke, Jodan Uke, ...

Der größte Kern im DJJR sind die Partnerübungen. Also Abwehr gegen Angriffe. (ist glaube im JuJutsu genauso).

Ich kann jetzt nicht vom Shotokan sprechen. Wenn ich es mit dem Kyokushin vergleiche vom IBK.

Grundschule spielt im JJ eine geringe rolle als im Karate, dafür aber die Partnerübungen umso mehr.
Kumite ist auch rudimental reduziert, nimmt ab den dan Granden aber stärker zu.
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  #30  
Alt 15-01-2017, 23:27
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 15.10.2015
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Also, ich finde dieses Video ziemlich cool! Die Leute haben die Techniken echt drauf und es ist alle Male vielfältiger, als unser Shotokan-Kumite. Ich bin auch sicher, dass diese Jiu Jitsuka auf der Straße bessere Chancen hätten als viele Shotokaner.

Im Shotokan kommen die Kata sehr früh dran, um sie dann später aufzubröseln und deren Techniken dann im Kumite anwenden zu können. Ich glaube, beim Jiu Jitsu (und beim Ju Jutsu) spart man sich die Kata weitgehend und wendet die Techniken von Anfang an am Partner an (was eigentlich auch mehr Sinn macht, anstatt erst einmal endlos Solo-Kata zu laufen).

Geändert von SynthpopFan (15-01-2017 um 23:35 Uhr).
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