 |  | | Ju-Jutsu Diskutiere Unterschiede zwischen BrazilianJJ und Ju Jutsu/ Judo?; Hmmm, ist recht unnett formuliert. ABER, die Leute die ich kenne, die 1 Jahr gutes ... | | 
02-05-2008, 13:06
|  | KKB-Userstatus: Intermediate Kampfkunst: JuJutsu, Judo, Boxen, DFM (Dwarven Fighting Methods ;-) ) | | Registrierungsdatum: 05.10.2007
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Hmmm, ist recht unnett formuliert. ABER, die Leute die ich kenne, die 1 Jahr gutes BJJ oder LL trainiert haben, bringen die JJ-Schwargurte der "japanischen Breitensportvereine" innerhalb weniger Sekunden zum tappen. Chancenlos, allesamt wie ich sie erlebt habe. | das wundert mich persönlich überhaupt nicht. man muss einfach bedenken, dass man im breitensport-jj wirklich nicht besonders viel können muss, um den schwarzgurt zu erhalten. meist wird ja auch für nichts anderes als prüfungen gelernt, wie will denn so jemand dann bitte gegen einen unkooperativen gegner bestehen?
das breitensport-judo von heute ist ja auch nur ein schatten des früheren kodokan-judo und das die 0815-judokas am boden so schlecht sind, liegt häufig daran, dass sie außer kesa-gatame-25-sekunden-festhalten und dem elenden sich-auf-dem-bauch-schmeißen nichts weiteres gezeigt bekommen, weil das nicht selten als für ausreichend empfunden wird. | 
02-05-2008, 17:16
|  | KKB-Userstatus: Senior Kampfkunst: Standkampf und bisschen Boden. | | Registrierungsdatum: 31.05.2007 Ort: BaWü
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| | Das Problem ist, Ju Jutsu wird in irgendwelchen Käffen anbeboten, und in Schulturnhalen 2 mal die Woche trainiert in Ferien gar nicht. Da kan keiner gut werden, ohne zusätzliches Training.
Mit "gut" verstehe ich auch ausreichend training.
Irongriffon, ich frage mich in welchem Kampfsport braucht man eigentlich viel Kunst um eine Gürtelprüfung zu bestehen? Ist ziemlich nebensächlich. Eigentlich finde ich die Dan Prüfungen beim Ju Jutsu recht anspruchsvoll. | 
02-05-2008, 17:31
|  | KKB-Userstatus: Senior Kampfkunst: Standkampf und bisschen Boden. | | Registrierungsdatum: 31.05.2007 Ort: BaWü
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| | Zitat von gabri sowas brauchst doch net ernstzunehmen, gibs doch im kampfsport und sonsto am laufenden band,
"kickboxen is krasser als karate"
"thaiboxer sind die allerhärtesten"
"meine piepmatz is grösser als deiner"
die aussage von diesen mma user wiederspiegelt halt nicht die komplette realität, vielleicht waren alle ju-jutsuka die er getroffen hat flaschen,
die wenigen freefighter die ich getroffen hab, waren auch flaschen, sorry is halt so, nix am boden draufgehabt und auch nix im stand, aber ich würde halt nie sagen ALLE freefighter wären flaschen, eben nur die die ich getroffen hab
also kann die aussage von diesen user schon zutreffen, aber eben nur auf seine begrenzte erfahrung
p.s. @irongriffin:
kano und helio haben glaub ich 2 mal gegeneinander gekämpft, einmal hat kano gewonnen, einmal helio
also unentschieden  kann man aber überall nachlesen.... | eben, deswegen bin ich auch zum entschluss gekommen, lieber entweder gut Boden oder gut Stand lernen. Alles auf ein mal zu erlernen, das braucht so seine Zeit.
Zumal man bei Ju Jutsu auch von allem ein bisschen lernt, aber zb Standkampf nur leichtkontakt trainiert wird und sehr vernachlässigt wird. | 
02-05-2008, 18:03
|  | KKB-Userstatus: Senior Kampfkunst: BJJ/Grappling, BB | | Registrierungsdatum: 06.07.2004 Alter: 29
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| | Zitat von Shining eben, deswegen bin ich auch zum entschluss gekommen, lieber entweder gut Boden oder gut Stand lernen. Alles auf ein mal zu erlernen, das braucht so seine Zeit.
Zumal man bei Ju Jutsu auch von allem ein bisschen lernt, aber zb Standkampf nur leichtkontakt trainiert wird und sehr vernachlässigt wird.
| wir verstehen uns
deswegen empfehle ich den meisten leuten die mma trainieren lernen wollen, lieber zu einem guten bjj-ler (oder anderen grappling trainer) und zusätzlich zu nem guten stand-up (boxen, kickboxen usw) trainer zu gehen.
statt in einen gym zu gehen das frefight oder mma anbietet
(werde dafür immer von mehreren leuten kritisiert kritisiert  is aber nun mal meine meinung)
es gibt nunmal hier in germany nicht die gleichen gyms wie in den usa oder auch brasilien, wo man von früh bis abends mehrere disziplinen trainieren kann, und das täglich. | 
03-05-2008, 13:19
|  | KKB-Userstatus: Senior Kampfkunst: Standkampf und bisschen Boden. | | Registrierungsdatum: 31.05.2007 Ort: BaWü
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| | recht hast Du.
Ich denke, man braucht einfach sehr viel mehr Zeit um die Vielfalt an Kampfkünsten und Techniken als Amateur im paar Stunden die Woche Training zu beherrschen.
Ich finde zb, man lernt nur durch intensives training, paar mal die Woche den Stand up kampfsport richtig, ob das nun Karate oder Muay Thai ist. wenn man 1 Stunde die Woche Treten und boxen trainiert, bringts nicht so viel...
Andererseits, mir geht es zumindest so, MMA in Deutschland ist so eine Sache. Die Schulen und Trainingsangebote schiessen wie Pilze aus dem Boden, wie seriös sie sind, kann man als Laie nicht sagen. Traue der ganzen Sache nicht so sehr. Bei einem Judo Club kann man sagen, den gibts schon seit 30 oder 50 Jahren, sie werden schon was gescheites Beibringen.
Geändert von Shining (03-05-2008 um 13:24 Uhr).
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03-05-2008, 13:54
|  | Moderator Kampfkunst: Submission Wrestling, Muay Thai | | Registrierungsdatum: 09.05.2002 Ort: switzerland
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| | wird dieses forum hier auch moderiert  ?
ich habe 8 jahre judo gemacht und 7 jahre ju jitsu. im alter von 21 jahren hatte ich in beiden sportarten den braunen gurt. trotzdem kann ich von allem, was ich dort gelernt habe kaum mehr was anwenden im grappling.
hier ein beispiel:
ein armhebel, sprich juji gatame, lernt man im judo im grüngurtprogramm. die technik unterscheidet sich nicht von einem arhebel im bjj oder im grappling. was sich unterscheidet ist, dass du den arhebel aus allen positionen lernst, sprich mount, guard, sidemount, back mount, knee on stomach..
aus jeder position lernst du sagen wir mal 3 setups und vatiationen des armhebels. du lernst 5 variationen, wie man den arhebel kontert und zu jedem dieser konter gibts wieder ein paar kontertechniken. geht der armhebel schief, weiss ich, wie ich daraus entweder eine dominante position errreichen kann oder zu einer anderen submission wechseln kann.
das ganze lernt man jedoch nicht auswendig, sonder muss man im sparring und im wettkampf gegen sich wehrende gegner üben.
also habe ich entweder komplett falsch judo und jj gelernt oder da gibts wirklich einen unterschied  | 
03-05-2008, 14:43
|  | KKB-Userstatus: Senior Kampfkunst: Standkampf und bisschen Boden. | | Registrierungsdatum: 31.05.2007 Ort: BaWü
Beiträge: 1.572
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wird dieses forum hier auch moderiert? | ja und sogar gut, da man den unwichtigen Spam weggelöscht hat.
hier ein beispiel:
ein armhebel, sprich juji gatame, lernt man im judo im grüngurtprogramm. die technik unterscheidet sich nicht von einem arhebel im bjj oder im grappling. was sich unterscheidet ist, dass du den arhebel aus allen positionen lernst, sprich mount, guard, sidemount, back mount, knee on stomach..
aus jeder position lernst du sagen wir mal 3 setups und vatiationen des armhebels. du lernst 5 variationen, wie man den arhebel kontert und zu jedem dieser konter gibts wieder ein paar kontertechniken. geht der armhebel schief, weiss ich, wie ich daraus entweder eine dominante position errreichen kann oder zu einer anderen submission wechseln kann. | hätte man das so erklärt , dann hätten wir diese ganze Diskussion nicht. Das meinte ich mit sachlich.
Ich war zwar emotional, aber immer noch sachlich. | 
03-05-2008, 15:53
|  | KKB-Userstatus: Intermediate Kampfkunst: JuJutsu, Judo, Boxen, DFM (Dwarven Fighting Methods ;-) ) | | Registrierungsdatum: 05.10.2007
Beiträge: 345
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also habe ich entweder komplett falsch judo und jj gelernt oder da gibts wirklich einen unterschied | da würde ich einfach mal schätzen, dass die didaktik einfach ausgefeilter und besser ist. dazu kommt dann eben auch noch haufenweise sparring, da man nur dort das wichtige timing lernen kann.
die didaktik ist im jj nämlich fast immer katastrophal. da wird selten so methodisch vorgegangen wie im grappling mit position-setup-submission-defense-counter, sondern dann wird meistens ein eingang vorgeschlagen, der in der prüfung leicht machbar ist und gut aussieht, z.b. armstreckhebel nach schulterwurf o.ä. . das sieht dann zwar ganz toll aus, bringt dir aber am boden mal rein gar nix. | 
04-05-2008, 11:55
|  | KKB-Userstatus: Senior Kampfkunst: Standkampf und bisschen Boden. | | Registrierungsdatum: 31.05.2007 Ort: BaWü
Beiträge: 1.572
| | @Iron, Max ist ein Schweizer also trad. JJ kein DJJV denke ich mal. 
noch mal zu Maximus, wir haben viel mehr gelernt, als was im Prüfungsprogramm stand. Prüfungsprogramm hat den Trainer wenig interessiert. Am Anfang waren es für mich fast zu viele Positionen  selbstverständlich in Kombination mit allen möglichen Hebeln.
Zu der Didaktik möchte ich einfach nur sagen, daß mir da nicht alles gefallen hat. Der Trainer hatte so seinen Anspruch, und hat vom anfang an , für die Anfänger ziemlich komplizierte Kombinationen vorgeführt, also nicht nur bisschen SV sondern Stand und Boden, alles. Dafür hatte man 3 Minuten Zeit das einzustudieren. Bei Muay Thai oder KB kann es funktionieren aber Bodenkampf-Anfänger katastrophal, schon alleine von der Koordination, alle waren am herumwursten, "hää war das jetzt links oder rechts...." Als ich mehr fortgeschritten war und einen Anfängerpartner hatte hat das vielleicht dem Partner was gebraucht, aber war dann bei ihm genau das selbe und mir wenig gebracht. War ziemliches rumgewurste, aber mit der Zeit hat man das hinbekommen.
Bei Freefight Lehrgang war das so, daß man Techniken synchron mit dem Trainer und seinem Vorführpartner gemacht hat. und Ganz langsam. Fand ich besser.
Wie ist das eigentlich im Judo? von dem was ich gesehen habe, werden die Schüler erst an diese Judotypischen Bewegungen gewöhnt, beschäftigen sich oft erst lose mit der Gleichgewichtsbrechung, oder lernen sich auf dem Boden einfach mal zu bewegen, wie soldaten zu schleichen  Habe bei Anfängerkurs beobachtet, war mal in gleicher Halle.
Geändert von Shining (04-05-2008 um 15:47 Uhr).
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