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  #1  
Alt 21-02-2010, 10:54
Benutzerbild von gibmirmalneohrfeige
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Kampfkunst: ju-jutsu
 
Registrierungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 179
Standard Verletzungsgefahr Ju Jutsu

Hallo Leute

ich mache seit mehreren Jahren begeistert Ju Jutsu muss aber feststellen, dass ich mich doch öfters verletze. Bei uns im Verein gibts auch schon ziemlich viel Blessuren. kenne eigentlich keinen , der nicht schon was hatte. Ich meine Kapselrisse, Brüche und eher langwieriges Zeug, nicht eine Prellung oder Zerrung.
Meine Theorie ist, dass Verletzungen leichter Auftreten, weil im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten, sehr wenig Schutzausrüstung getragen wird. Ausserdem sind die Bewegungsabläufe extrem anspruchsvoll.
Man hat zudem die Gefahren aus allen Kampfsportarten wie Judo und Schlagsportarten vereint.
Würde mich interessieren wie ihr das seht. Würde gerne ehrliche Einschätzungen hören, ohne Beschönigungen.
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  #2  
Alt 21-02-2010, 11:01
Benutzerbild von Peejay
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Kampfkunst: Jujutsu,Kickboxen
 
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Beiträge: 253
Standard

Das Verletzungen bei Ju-Jutsu öfter auftreten, habe ich noch nicht gehört.

Ich finde, zuviel Schutzausrüstung auch gar nicht richtig.Man gewöhnt sich schnell daran. Lernen durch leiden!
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  #3  
Alt 21-02-2010, 11:31
Benutzerbild von Michael N.
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Kampfkunst: Modern Arnis, Ju-Jutsu
 
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Ort: Wuppertal
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Bei soviel Verletzungen sollte mal euer Trainer seine Trainingsmethoden ändern.

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  #4  
Alt 21-02-2010, 11:37
Benutzerbild von Kyoshi
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Kampfkunst: Close Combat / Selfdefense
 
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@ Michael N.

__________________
Ich sehe Dich und wenn ich will, treffe ich Dich auch !!!
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  #5  
Alt 21-02-2010, 13:06
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Kampfkunst: Nutzer nicht mehr aktiv
 
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Beiträge: 204
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Vorweg, ich mache das erst seit einem Monat (mit Verletzungspause dazwischen).
Zitat:
Zitat von gibmirmalneohrfeige Beitrag anzeigen
Meine Theorie ist, dass Verletzungen leichter Auftreten, weil im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten, sehr wenig Schutzausrüstung getragen wird. Ausserdem sind die Bewegungsabläufe extrem anspruchsvoll.
Das mit der Schutzausrüstung wird wohl unterschiedlich gehandhabt, ich habe mir mal zwei Vereine angesehen, bei dem ersten bestand der Trainer darauf, daß jeder Mundschutz, Tiefschutz, Schienbeinschützer und Handschuhe hatte und bei entsprechenden Übungen auch verwendet hat. Beim zweiten Verein (bei dem ich aufgrund der Trainingszeiten geblieben bin) tragen die meisten Leute nicht mal einen Tiefschutz - sehr toll, denn gerade beim SV-Trainig tritt man da gerne ein paar Mal hin. Mein Tiefschutz hatte sich jedenfalls schon nach dem ersten Training rentiert.

Es kommt wohl auch drauf an, wie die Leute trainieren, beispielweise beim Blocken gegen den Unterarm. Manche blocken recht angenehm, andere schlagen mit voller Wucht einen Block, daß einem der Unterarm schmerzt. Besonders beim Bodenkampf merkt man das, einige gehen voll auf Sieg und setzen ein, was sie können, oft ohne Rücksicht auf Anfänger. So kann man Anfänger auch schnell vergraulen, die bleiben dann eher unter sich oder ganz weg.
Zitat:
Zitat von Peejay Beitrag anzeigen
Ich finde, zuviel Schutzausrüstung auch gar nicht richtig.Man gewöhnt sich schnell daran. Lernen durch leiden!
Ok, Kampfsport ganz ohne Schmerzen ist sicher nicht, aber es entbindet nicht vom verantwortungsvollen Umgang miteinander. Das Video hier spricht diesen Aspekt eigentlich gut an.
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  #6  
Alt 21-02-2010, 14:05
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Kampfkunst: zZ JJ & Taekkyon
 
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vielleicht solltet ihr mit den anfängern erstmal langsam anfangen. fallschule, attribute, präzision, ... müssen erst trainiert werden. erst dann kann allmählich auf rüstzeug verzichtet weden.

dass es beim jj schneller zu verletzungen kommt, habe ich noch nicht erlebt. habe aber auch bisher nur selten sparring bei jj erlebt .
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  #7  
Alt 21-02-2010, 14:29
Benutzerbild von gibmirmalneohrfeige
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Kampfkunst: ju-jutsu
 
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Zitat:
Zitat von Michael N. Beitrag anzeigen
Bei soviel Verletzungen sollte mal euer Trainer seine Trainingsmethoden ändern.


nö ich habe auch schon in anderen Vereinen trainiert, da war es ähnlich. Ich habe ein wenig den Eindruck beim Ju Jutsu gibt es eine gewisse Betriebsblindheit was die Verletzungen angeht. Darf ich mal fragen Michael N ob du dich schon verletzt hast und wenn ja was ?
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  #8  
Alt 21-02-2010, 14:40
Benutzerbild von Michael N.
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In den ganze Jahren seitdem ich JJ betreibe, waren meine Verletzungen nicht so gravieren gewesen, dass ich über einen längeren Zeitraum Trainingsunfähig geblieben wäre.

Die üblichen Prellungen und Zerrungen an Muskeln und Gelenken begleiteten mich die ganze Zeit. Gebrochen habe ich mir bis heute noch nie etwas.

Die schwerste Verletzung hatte ich mal am Fuß gehabt, der beim Bodenrandori in seiner Längsachse überdehnt wurde. Bis dieser wieder 100% fit war, dauerte es seine Zeit, aber über den gesamten Zeitraum konnte ich noch unterrichten und mittrainieren.

Was beim Training zwecks Verletzungsprohylaxe nötig ist, ist ein vernünftiges Training unter Rücksichtnahme des Partners. Die Intensität kann sich nach Absprache steigern, aber immer mit einem gesunden Mittelmaß. Mein Gegenüber ist mein Partner und kein Mattenfutter / Opfer.

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  #9  
Alt 21-02-2010, 15:05
Benutzerbild von Schnueffler
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Zitat:
Zitat von Michael N. Beitrag anzeigen
Was beim Training zwecks Verletzungsprohylaxe nötig ist, ist ein vernünftiges Training unter Rücksichtnahme des Partners. Die Intensität kann sich nach Absprache steigern, aber immer mit einem gesunden Mittelmaß. Mein Gegenüber ist mein Partner und kein Mattenfutter / Opfer.

Das kann ich zu 100% unterschreiben.
Das es mal hier zwickt und da zwackt ist normal.
In den 20 Jahren, die ich jetzt auf der Matte stehe, habe ich mir beim Training bisher das Schlüsselbein gebrochen, aber auch nur, weil ich mich mit meinem Partner verheddert hatte.
Ansonsten gab es im Training nix gravierendes.
__________________
Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
(Leo Tolstoi)
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  #10  
Alt 21-02-2010, 16:54
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Ich habe auch in etlichen Vereinen und unter etlichen Trainern trainiert. Und ich schließe mich mal der Meinung von Michael N. und Schnueffler an. Es kommt beim JJ-Training darauf an wie trainiert wird und wie man mit seinen Partnern umgeht. Ich muss selbst beim Sparring nicht jede Technik voll durchziehen (was bei einigen eh nicht geht) und ich muss auch auf mich selber achten.
Dazu sage ich nur als Paradebeispiel zu stolz sein um schon mal etwas früher abzuschlagen, und lieber riskieren das was kaputt geht.

Eigenes Beispiel von mir. Ich habe mich mal auf Teufel komm raus gesperrt als jemand in einem Wurf perfekt drin war. Das Ende vom Lied war das er das Ding knallhart durchgezogen hat. Ich hatte danach eine schwere Prellung des Schultereckgelenkes, konnte 3 Monate nicht zur Arbeit, mein Chef hat Freudentänze veranstaltet.
Und das ganze ist einen Tag vorm Start der Wettkampfsaison passiert, bei der letzten lockeren Einheit des Trainings. Und damit nicht genug, ich hatte extra 10 Kilo Gewicht runter gemacht weil ich in einer anderen Klasse starten wollte.
Und seitdem weiß ich Diäten sind Scheiße.
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  #11  
Alt 21-02-2010, 16:54
Benutzerbild von Kyoshi
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Kampfkunst: Close Combat / Selfdefense
 
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Beiträge: 3.656
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@ Michael N.
@ Schnueffler

Volle Zustimmung !

In einer Kotaktsportart (Kampfkunst) sind blaue Flecken, Prellungen, Zerrungen
für mich keine Verletzungen sondern nötiges Beiwerk !
"Ein Training ohne Schmerzen war kein Training !"
__________________
Ich sehe Dich und wenn ich will, treffe ich Dich auch !!!
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  #12  
Alt 21-02-2010, 20:21
Benutzerbild von gibmirmalneohrfeige
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Zitat:
Zitat von Michael N. Beitrag anzeigen
I
Was beim Training zwecks Verletzungsprohylaxe nötig ist, ist ein vernünftiges Training unter Rücksichtnahme des Partners. Die Intensität kann sich nach Absprache steigern, aber immer mit einem gesunden Mittelmaß. Mein Gegenüber ist mein Partner und kein Mattenfutter / Opfer.

Das stimmt ! aber gerade da hakt es ja und ist schwierig in die Realität umzusetzen. Es sind ja immer übermotivierte und oder Anfänger und Grobmotoriker dabei. Wenn ich mich verletzt habe dann immer, weil einer seine Bewegungen nicht im Griff hatte.
@Kyoshi
Ich stimme auch nicht überein, dass man aus jedem Training mit blauen Flecken kommen muss. Leider gibt es diese Einstellung sehr oft und dann werden die Übungen immer mit zu viel Krafteinsatz durchgezogen.
Ich finde, je technisch besser der Trainingspartner ist, desto weniger gibts Ärger.
Leider muss man ja im Verein immer mit fast jedem trainieren....
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  #13  
Alt 21-02-2010, 21:32
Benutzerbild von grosserdrache
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Beiträge: 58
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[QUOTE=Kyoshi;2102643
In einer Kotaktsportart (Kampfkunst) sind blaue Flecken, Prellungen, Zerrungen
für mich keine Verletzungen sondern nötiges Beiwerk !
"Ein Training ohne Schmerzen war kein Training !" [/QUOTE]

Dem kann ich nur teilweise zustimmen.

Man sollte schon probieren, ob eine Technik / Kombination für einen selber funktioniert. Dazu kann es notwendig sein, z.B einen "harten" Schwinger entsprechend "hart" abzublocken. Dabei kann es schon mal blaue Flecken geben. Nur wenn man mal weiss, dass es funktioniert, kann man sich bei den weiteren Wiederholungen "Partnerschonender" verhalten.

Selber habe ich mich bei über 5 Jahren JJ nur einmal ersthaft verletzt.
Nach einer Doppelhandsichel im Kampf, bei der mein Partner mitgefallen ist, habe ich mir einen Finger gebrochen.

Dies war besonders Ärgerlich, weil dies 14 Tage vor der geplanten Prüfung zum ersten DAN passiert ist. Die Prüfung konnte ich dann erst ein halbes Jahr später machen.

Generell habe ich von öfters beobachtet, dass Leute, die eigentlich nett und vernüftig sind, anscheinend ihr Gehirn ausschalten, wenn gekämpft wird.

Dann will man fast um jeden Preis gewinnen. Und hierbei passieren auch die meisten Unfälle.

Geändert von grosserdrache (21-02-2010 um 23:50 Uhr).
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  #14  
Alt 21-02-2010, 23:28
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Alter: 44
Beiträge: 2.812
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Zitat:
Zitat von Kyoshi Beitrag anzeigen
In einer Kotaktsportart (Kampfkunst) sind blaue Flecken, Prellungen, Zerrungen
für mich keine Verletzungen sondern nötiges Beiwerk !
"Ein Training ohne Schmerzen war kein Training !"
Ich finde diese Einstellung irrwitzig. Blaue Flecken und Schrammen sind nicht der Rede wert.
Aber Gelenk-, Rücken- und Kopfverletzungen ziehen Arztbesuche, ev. OP/Krankenhausaufenthalt, Trainingspause (u.U.monatelang), Arbeitsunfähigkeit, schlimmstenfalls bleibende Einschränkungen mit sich.
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  #15  
Alt 21-02-2010, 23:53
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Kampfkunst: Ju-Jutsu, Aikido, Judo
 
Registrierungsdatum: 23.02.2009
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Zitat:
Zitat von gibmirmalneohrfeige Beitrag anzeigen
Das stimmt ! aber gerade da hakt es ja und ist schwierig in die Realität umzusetzen. Es sind ja immer übermotivierte und oder Anfänger und Grobmotoriker dabei. Wenn ich mich verletzt habe dann immer, weil einer seine Bewegungen nicht im Griff hatte.
Stimmt, meistens sind es die Übermotivieren oder die Unfähigen (trifft ja häufig auch zusammen). Je nach Ziel der Gruppe (sprich wie viel Haue jeder beim Training haben will oder auch nicht) sollte ein guter Trainer aber in der Lage sein, die Leute, die nicht so hart drauf sind, vor den Hauptgefahrenquellen im Gi zu schützen. Meistens passiert es ja nicht gleich bei der ersten Aktion, sondern man sieht es kommen, dass gleich was ins Auge gehen wird. Oder man kennt seine Gruppenattentäter schon länger. Dann kann man ja mindestens versuchen, die Leute zu bremsen, die Aufgabenstellungen entsprechend entschärfen oder notfalls dafür sorgen, dass bestimmte Leute einfach nicht zusammen trainieren. Und im Extremfall muss ich halt auch bereit sein, mal in ernstes Gespräch mit dem Grobmotoriker führen, auch auf die Gefahr hin, dass er nicht wieder kommt, aber immer noch besser als der räppelt mir die ganze Gruppe auf.

Zitat:
Zitat von gibmirmalneohrfeige Beitrag anzeigen
Ich finde, je technisch besser der Trainingspartner ist, desto weniger gibts Ärger.
Ist meistens wirklich so. Ist aber auch ein verdammt langer Weg zur guten Technik, und wer hat heute noch die Lust, den zu gehen? Vielleicht darf ich als Trainer dann halt bestimmte Aufgaben nicht stellen (offene Aufgabenstellungen / freie Anwendungsformen für Anfänger?). Das Ziel sollte zwar sein, sich irgendwann fetzen zu können, aus den verschiedensten Gründen, aber es muss ja nicht gleich das erste sein, was man tut. Und wenn, dann entweder kameradschaftlich zwischen Fortgeschrittenem und Anfänger, oder zwischen gleich guten Leuten.

Zitat:
Zitat von gibmirmalneohrfeige Beitrag anzeigen
Leider muss man ja im Verein immer mit fast jedem trainieren....
Wie gesagt, da würde ich als Trainer notfalls Einfluss drauf nehmen.

Noch ein Gedanke: Ein "Fortgeschrittener", der seine Erfahrung nutzt, um gegen einen Anfänger gut auszusehen, ist vielleicht technisch ein kleines Stück weiter, aber gelernt hat er nix, und seine weiteren technischen Fortschritte werden langsam sein, wenn überhaupt.
__________________
"It's not staying in the same place that's the problem. It's not letting your mind wander." (Gytha Ogg in "Witches Abroad" by Terry Pratchett)
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