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#1
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| Hallo, ich mache zweimal pro Woche Ju-Jutsu (4. kyu), und einmal Boxen, und überlege gerade noch zusätzlich Judo zu machen, oder einmal Ju-Jutsu gegen einmal Judo tauschen soll. Das Ju-Jutsu macht mir sehr viel Spaß, nur habe ich das Gefühl, dass es mir nich so viel bringt. Komplizierte Techniken lerne ich eher langsam, und wenn wir z.B. einen neuen Wurf lernen, und die nächsten Wochen etwas ganz anderes, habe ich den Wurf wieder vergessen. Dashalb bin ich auf die Idee gekommen Judo zu machen, da man da nur Judo macht, und die Techniken auch wiederholt. Auch unter Selbstverteidigungsgesichtspunkten wäre das Judo evtl. gut, da man sich damit bestimmt gut gegen starke Boxer verteidigen kann (Distanz überwinden, und dann zu Boden bringen). Was meint ihr? Danke für die Hilfe.
__________________ Eine BAK von 1,1 Promille hat als absoluter Grenzwert die Bedeutung einer prozessualen Beweisregel. Das gilt auch für "trinkfeste" Personen, z.B. Maurer. (Schmidt, StrafR BT I, 1. Auflage, S. 150) |
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#2
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| Judo als Ergänzung zum JJ ist 'ne tolle Sache. Du wirst da auf jeden Fall im Bereich Würfe und Bodenkampf stark von profitieren und dich daher auch im JJ verbessern. Kämpferisch wirst du auch besser werden, da Judoka i.d.R. viel Randori machen und du so genug Gelegenheit bekommst, deine Techniken im Kampf anzuwenden. Die Fallschule unterscheidet sich allerdings ein wenig von der im JJ, da wirst du vlt. anfangs deine Schwierigkeiten mit haben. In Verbindung mit "Hauen und Treten" (musst du für dich entscheiden, wie gut du das in deinem JJ-Verein lernst) finde ich Judo auch super für die SV. Mit den komplizierten JJ-Techniken ging's mir übrigens ähnlich wie dir. |
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#3
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| Das kommt mir sehr bekannt vor, besonders das mit den vielen Techniken. Ich mache selber Judo zusätzlich, gerade weil mich die Wurftechniken reizen. Es ist allerdings richtig, wie Du schon bemerkt hast, daß man die weitaus intensiver trainieren muß als die Atemi-Abwehrtechniken. Das heißt keinesfalls, daß Atemi einfach zu erlernen sind, das wirst Du sicher beim Boxen schon gemerkt haben. Ich würde an Deiner Stelle das Judo erstmal zusätzlich machen. Längerfristig wirst Du sicher merken, was Dir zusagt und wo Du das Gefühl hast, das es Dich auch weiterbringt. In Punkto Selbstverteidigung wäre ich da etwas skeptisch, da wird sich der Vorteil erst sehr langfristig einstellen. Nämlich erst dann, wenn Du im Werfen sehr sicher bist. Kleine Anmerkung zu den Falltechniken, die sind zwar etwas anders, dafür bekommst Du aber ein besseres Gefühl, ob Du sie wirklich beherrscht, ist nämlich ein Unterschied, ob Du Dich fallen läßt oder richtig geworfen wirst. Wenn es Dir auch Spaß macht, ist schon mal eine wichtige Grundvoraussetzung erfüllt. Also dann, guten Wurf. |
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#4
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| Probiere es einfach mal aus! Dann wirst du sehen, ob es dich eher verwirrt, überlastet oder ob es dich weiter bringt.
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#5
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| Das einzige was ich von den Ju-Jutsu-Techniken leider "kann" ist das was ich bei den beiden Prüfungen gezeigt habe. Während der Prüfungsvorbereitung konnte ich nämlich wenige Techniken intensiv üben. Am liebsten wäre mir eigentlich ununterbrochene Prüfungsvorbereitung.
__________________ Eine BAK von 1,1 Promille hat als absoluter Grenzwert die Bedeutung einer prozessualen Beweisregel. Das gilt auch für "trinkfeste" Personen, z.B. Maurer. (Schmidt, StrafR BT I, 1. Auflage, S. 150) |
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#6
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| @Quaestor: Klingt irgendwie so, als wärst du mit deinem JJ-Training allgemein bisschen unzufrieden bzw. nicht so ganz überzeugt davon? |
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#7
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| Kann ich nur gutheißen.Ich mache jetzt Jiu-Jitsu und habe davor 2 Jahre Judo gemacht.Und ich merke heute noch, obwohl es schon eine Weile her ist, wie ich in manchen Dingen meinen Trainingspartnern vorraus bin.
__________________ "Meister, wie kommt es, dass ihr die Dinge so klar seht?" - "Ich schliesse meine Augen. " |
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#8
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| Ja. Vollkommen egal was du sonst noch machts, Judo is immer eine gute Idee. Judo + Boxen -> Geile Kombi. Und JJ als "Zusatztraining" um die beiden zu verknüpfen. Nur so als Gedanke ![]() |
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#9
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| Probie es einfach aus, um zu sehen ob es wirklich was für dich. Rein theoretisch gesprochen ist Judo sicher eine gute JJ Kombination, die Frage ist nur wie gut du damit zurecht kommst. Da aber bereits den 4 Kyu im JJ hast, sehe ich da eigentlich keine Probleme. |
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#10
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| Also ich mache auch Ju-Jutsu und Judo, ich finde es sehr wirksam beides zu machen, da im Ju Jutsu ja auch Judowürfe und Haltegriffe gemacht werden. Grüße! |
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#11
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| Was Schlagendes/Tretendes plus Judo ist supi ![]() Mache zwar jetzt MT, hab vorher aber 12 Jahre Judo gemacht. Bei uns im Verein gibts auch ne Art MMA und muss sagen dass mir Judo da schon einiges bringt. Also: Kombination von was Werfendem/Ringenden mit was Hauendem/Tretenden (Boxen/KB/MT etc) ist ne super Sache. Liebe Grüße Bomb3rman
__________________ Zitat aus einem anderen Forum: "ihr lle mit eurem boxen..das ist der größt scheiß den man überhaupt machen kann...vorallem dieses ganze kick-zeugs" |
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#12
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| Also Judo als Ergänzung zum JJ ist klasse. Jedoch solltest du dir nen Schwerpunkt setzen. Ich hab mich momentan in der Schule sehr viel mit Judo-kas austauschen können (Alle Turnierkämpfer) und hab im Sparring dann festgestellt, dass die Kerle was die Würfe angingen doch etwas mehr draufhatten als ich ![]() Ich persönlich hatte beim JJ nie Probleme, Würfe zu erlernen, aber wenn man JJ hinblicklich auf Wettkampf trainieren will, wirst du einiges an neuen Techniken kennenlernen, die WIRKLICH hilfreich im Kampf sind. |
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#13
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| Also dafür Ju Jutsu Training weglassen würde ich nicht. Wie du schon festgestellt hast, sind die Bewegungsabläufe im JJ nicht ohne. Das braucht schon ne Weile. Was Würfe angeht, sollten diese auch in einem guten JJ Training ausreichend integriert werden.Da finde ich Boxen als Ergänzung schon sinnvoller. |
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#14
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| Sollte dann nicht auch Boxen schon ausreichend im JJ integriert sein? Nein, Boxer sind die Spezialisten mit den Fäusten und Judoka sind Spezialisten für Würfe und Bodenkampf. DJJV-JJ kratzt nur an der Oberfläche. Es gibt noch andere Stile für den Wurf- und Bodenkampf wie Ringen, Sambo, BJJ, Luta Livre etc. - die sind im Gegensatz zum deutschen Ju Jutsu alle dazu geeignet, den Grapplingaspekt zu vertiefen. Für den Ju Jutsu-Fighter ist Judo aufgrund des Regelwerks sowieso der beste Ergänzungssport - von 3 Parts sind 2 Parts reine Judoparts. |
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#15
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| Aber nur, wenn man nach DJJV Regeln kämpft.
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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