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#1
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#2
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| Darf man fragen was das genau für eine Tradition ist ? EINE Schule mit EINER Form über 2500 Jahre kann ich mir nicht so richtig vorstellen, schon gar nicht mit dem typisch chinesisch-blumigen Namen "Wudang-Schwert". Das ist sowas wie "südlicher Boxstil". P.S.: So eine Form mit einem richtigen Schwert ist nochmal ein ganz anderes Training für den Körper.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#3
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| Wenn ich schon den Finger auf dem Hushou sehe... ![]() Gruss, Gong Fu |
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#4
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| Ich sehe gerade, ich hab's nur verpasst, heisst Xuan Wu Jian. Ich habe auch Probleme mit manchen Bewegungen, buche das aber unter "andere Bräuche". Ich würde NIEMALS ein Schwert "um die Hand wirbeln", keine Ahnung wie das in eine Schwertform gekommen ist. Bei "uns" ist Waffe loslassen eine Todsünde, da wird nix gewirbelt. Wenn's in seinem Stil halt drin ist, muss man es halt so machen. Für mich is dös nix, aber wenn's schee mocht. Meine Augen geben das nicht mehr her, hat er die Finger über dem Guard bis auf die Klinge um die Waffe einfacher führen zu können ? Kenne ich so nicht, würde ich nicht so lassen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) Geändert von Klaus (06-12-2010 um 20:43 Uhr). |
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#5
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| Zitat:
Chonglong ist aus der Longmen Pai Tradition von Wudang. Das es vor 2500 Jahren kein Wudang Schwert gab ist klar, verschiedene Stile die sich zb schon auf Huashan entwickelt haben wurden später eben in Wudang eingemeindet..So kommts zb. zum Wudang Stil...Liebe Grüße, Shin |
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#6
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| Also so ganz bin ich nicht der meinung: ich denke, das Wirbeln des Schwert, bzw., die Fähigkeit, dies zu tun, hat schon seinen Sinn und Zweck; auch wenn man es bei den diversen Aktionen fest in der Hand haben muß, kann die Fähigkeit, es zu wirbeln und intuitiv zu erspüren, wo genau es sich gerade befindet, sehr wichtig sein, wenn es z.B. durch einen Schlag mal etwas aus der Hand rutscht oder sonstwie die Position geändert werden muß. Je besser man sein Schwert kennt und handeln kann, desto besser auch im Kampf. Ich denke hierbei auch an den Messerkampf, bei dem man ja auch nicht nur das Messer von einer in die andere Hand springel können lassen sollte, sowie durch lockeres Drehen aus dem Handgelenk die Position verändern können muß, um auf unterschiedliche Weise zustechen zu können. Diese Übungen grundsätzlich außer acht zu lassen, halte ich für leichtfertig, zumal man durch das regelmäßige Wirbeln lassen noch einiges an Kraft udn Gefühl für die Waffe aufbaut. Erstaunlicherweise kann ich als "schwache" Frau inzwischen recht ordentlich auch echte, schwerere, schafe Schwerter locker aus der Hand drehen lassen, während ich immer noch einige wesentlich kräftigere Herren und sogar Lehrer kenne, die der Ansicht sind, sowas sei mit einem "normalen" Schwert nicht möglich. Es kann also nichts schaden, sowas mal zu üben, auch wenn man es in einem echten Kampf natürlich in der Regel vermeiden sollte. |
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#7
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| Ich halte die meisten solcher Aktionen für spielerischen Mist der über Folklore und Jahrmarktsdarbietung aus der Oper in die Methoden gekommen ist, aber sowas kann man schlecht beweisen. Zuwerfen und Fangen von Waffen findet man aber auch in Darstellungen vom Training der Truppen zu Zeiten von Qi Jiguang, wenn ich das richtig im Kopf habe.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#8
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| Traditionell? Wohl eher nicht so alt, lol! Außerdem ist das ein 2-Hand-Schwert, das man in einer echten Ausführung so mit einer Hand sicher nicht mehr rumwirbeln könnte, auch ganz starke Frauen nicht. Solche Spielereien, wirbeln, werfen und fangen etc., finden sich zwar im Training vieler Stile, wie S. sagt, um die Waffen besser kennen zu lernen. Gibt gar antike Abbildungen (Qi Jiguang, glaube ich, war es nicht, ein anderes trainingsmanual, jüngst auch online), wo im Partnertraining jeweils das so lange Teil des anderen aus der Scheide gezogen wurde (allerdings langer Säbel). Für echte Anwendungen aber völlig indiskutabel. Da stimme ich Klaus voll zu: niemals aus der Hand rauswirbeln lassen, und immer mit ganzer Rumpfdynamik. |
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#9
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| ich hab nicht von irgendwelchen Schwertern in irgendwelchen Videos gesprochen! Der Rumpf steuert die Bewegung und gibt Schwung, aber wenn die Hand nicht locker genug ist und Handgelenk und Finger nicht trainiert genug, gibts ein paar Probleme! |
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#10
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| Zuerst mal muss ich sagen: Mir persönlich gefallen Bewegungsdynamik und Form hier sehr gut. Schön anzuschauen! Und wie du selber schreibst: Das ganze Rumgewirbel und die Handwechselspielchen dienen wohl hauptsächlich zum Üben der Kontrolle.
__________________ Scuola d'Armi Tigre di Giada - Waffenschule Jadetiger La Superba - Duellkunst italienischer Tradition in München Geändert von Jadetiger (07-12-2010 um 15:18 Uhr). |
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#11
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| Habe auch schon desöfteren mit einem 2Hand Chinaschwert gespielt. Das wirbelt sich nicht so leicht - allerdings war "meine" Ausführung auch deutlich schwerer gebaut. Keine flatterde Spitze. Durchgehendes Diamantprofil usw. 0:35-0:39 oben verlinkten Videos gefällt mir wirklich sehr. ![]()
__________________ Direktlink zur Spende für SOS Kinderdörfer: SOS Tai Chi Chuan |
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#12
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| Zitat:
ich bin mir nicht sicher ob es das Schwert ist was Chonglong allgemein benutzt. Wenns aber das ist was er schon auf anderen Videos hatte dann ist die Spitze nicht Flexibel. Liebe Grüße, Shin |
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#13
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| Auf dem Video oben flattert sie schon ordentlich. Vielleicht hat er ja sonst ein anderes.
__________________ Direktlink zur Spende für SOS Kinderdörfer: SOS Tai Chi Chuan |
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#14
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| Ob ein Jian "sehr leicht" ist, hängt davon ab was man darunter versteht. Gegenüber einem Säbel von 1200g ist es natürlich leicht, aber unter 750g war sowas in den seltensten Fällen. Dafür braucht man nämlich grösste Präzision, damit das nicht beim Treffen verkantet. Heute natürlich nicht mehr "interessant". Der Schnitt lag laut Scott Rodell bei 780g und 29" (73cm) für 2000 vermessene Originale, die Angabe ist aber von Ende der 90er Jahre. Heute geht die Angabe für ein "authentisches" Jian erstaunlich hoch nach oben, möglicherweise weil das Gros chinesischer Produkte von heute deutlich schwerer ist wegen der Qualitätsprobleme. Ein Schwert von 32 Zoll Klingenlänge und 950g ist ein Zweihänder, ein schöner Einhänder hat so 760-790g bei 28-29 Zoll (70-73cm). Eine Balance von 5" = 13cm fühlt sich toll an, aber da muss man extrem genau treffen wenn man damit eine Plastikflasche zerschneiden möchte. Der Schnitt lag da um 6", zwischen minimal 5" und maximal 6.5" (13-17cm). Auch nicht wie Wushu-Mist mit einer Bleistift-Balance von 4cm. Das Zeug das man meistens auf Videos sieht flattert wie die Hölle, das sind Weissblech-Tortenheber aus dem Sport-Wushu die mit einem Schwert nur entfernte Ähnlichkeit haben. So in etwa wie ein olympischer Säbel von 350g gegen einen echten Marinesäbel von 900g.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#15
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| Guten Abend allerseits, erst einmal Gratulation an Benni (Chonglong) für dieses großartige Video. Es gibt in Deutschland nur sehr wenige Praktizierende innerer Kampfkünste die das Schwert so sicher führen können wie er. Das Schwert, welches er benutzt, ist kein Zweihänder (wie hier fälschlich vermutet), sondern ein Eineinhalbhänder. Auch handelt es sich nicht um ein modernes Flatterschwert. Ich kenne dieses Schwert aus Wudang und es gehört zu den schwersten und "steifsten" dort erhältlichen Schwerter. Es wird immer viel geschrieben und gelästert... drehen oder nicht drehen des Schwertes... Hand immer komplett fest am Griff oder nicht... traditionell, nicht traditionell... Fazit meinerseits: Tolles Video, schöne und saubere Schwertführung, ziemlich sichere Schrittarbeit und guter Fluss. Man muss eine gute Leistung auch mal anerkennen können... Grüße wudangdao
__________________ www.wudangpai.de Geändert von wudangdao (07-12-2010 um 16:59 Uhr). |
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