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  #1  
Alt 19-12-2010, 17:37
Benutzerbild von mykatharsis
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Kampfkunst: Wing Chun
 
Registrierungsdatum: 08.01.2006
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Standard Irgendwas vs. *ing *ung Sparring

Ich glaub der im schwarzen Shirt ist ein Chunner.



Zeigt paar gute Ansätze, kriegts aber nicht so richtig auf die Reihe.
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Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.. Nietzsche
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  #2  
Alt 19-12-2010, 17:56
Benutzerbild von Rafael D.
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Kampfkunst: umfallen, gerettet werden oder tappen
 
Registrierungsdatum: 10.12.2007
Ort: mal hier, mal dort
Alter: 19
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Standard

Wenndas mal kein Größenunterschiedi st
Naja gut... kenn mich mit WT eh nicht so gut aus aber hab mir das Video trotzdem mal genauer betrachtet. Der im roten hat natürlich leichtes Spiel durch seine Reichweitenvorteile aber der Kleine komt auch iwie garncht klar mit der Situation... versucht immer verzweifelt an ihn zu springen und schafft es dann doch ncith gescheite Treffer zu setzen, oder bekommt sogar noch eins auf die Mütze.
Dass er dann K.O. geht kam aber trotzdem mehr oder weniger überraschend.
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  #3  
Alt 19-12-2010, 18:07
Benutzerbild von wfn.j
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Kampfkunst: Weng Chun
 
Registrierungsdatum: 08.08.2004
Ort: Lokale Flocke
Beiträge: 3.970
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Ich habe einen Schüler, der auch in etwa so groß ist wie der Trainingspartner des Wing Chun-Mannes in dem Video. Da ist es alleine durch den Reichweitenunterschied oft nicht ganz einfach, die Distanz zu überbrücken. Als Wing Chun-Mann muss man dazu natürlich nochmal etwas näher ran. Was ich in dem Video aber nicht gut finde ist genau dieser Aspekt, die Distanz-Überbrückung. Er rennt einfach rein, das kann ja nicht gut gehen. Okay, die Nähe zu suchen ist besser als sich nicht rein zu trauen, immerhin versucht er also, sein Spiel zu spielen. Allerdings wüsste ich gerne, welche Möglichkeiten und Ansätze Wing Chun denn zur Distanz-Überbrückung bieten würde. (Im WT die Magnetzonentheorie, klar, aber wie arbeiten andere Wing Chun-Stile?)

Gruß,
Wolfgang
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  #4  
Alt 19-12-2010, 18:25
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Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 24.08.2007
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Für den Kleinen ist es sicher nicht schlecht, wenn er in die Nahdistanz geht, aber das Herumspringen kostet ihn seine Kondition. Der Große spielt mit ihm, verausgabt sich nicht und schlägt ihn dann zu Boden. Besser wärs für den Kleinen, selbst Kraft zu sparen und einmal hineinzugehen und zu versuchen, den Gegner zu erledigen.
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  #5  
Alt 19-12-2010, 18:27
plaz
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Geändert von plaz (17-04-2012 um 21:18 Uhr).
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  #6  
Alt 19-12-2010, 18:32
Benutzerbild von SifuSeifenzwerg
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Zitat:
Zitat von wfn.j Beitrag anzeigen
Im WT die Magnetzonentheorie...
Kenn ich nicht.
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Pronto_Salvatore: In jedem Chunner steckt ein kleiner Kernspecht, der raus will.
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  #7  
Alt 19-12-2010, 18:43
Benutzerbild von wfn.j
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Kampfkunst: Weng Chun
 
Registrierungsdatum: 08.08.2004
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Zitat:
Zitat von plaz Beitrag anzeigen
In der SV tänzelt selten jemand vor einem herum und versucht, auf Distanz zu bleiben - da ist es in der Regel sowieso der Angreifer, der herankommt.
Auch dann sollte man in der Lage sein, einen sicheren Zugang zum Gegner zu finden, was wieder auf das gleiche hinaus läuft.

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Gruß,
Wolfgang
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  #8  
Alt 19-12-2010, 18:47
plaz
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/edit

Geändert von plaz (17-04-2012 um 21:18 Uhr).
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  #9  
Alt 19-12-2010, 19:09
Fisting
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Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Ich glaub der im schwarzen Shirt ist ein Chunner.



Zeigt paar gute Ansätze, kriegts aber nicht so richtig auf die Reihe.
Also wenn der im kleinen Schwarzen ein Chuner ist, dann macht er folgende Dinge falsch bzw. finden nicht statt:

1.
Deckung ist zu tief. Je geringer die Distanz zum Gegner und je größer der Gegner, umso höher muss die Deckung platziert sein. Klassisch Man-Sao/Wu-Sao mit 2 km Abstand und einem anrennenden Gegner war früher in den EWTO-Zeiten. Ernsthafte Chuner-Systeme wissen heute, dass die Deckung höher gesetzt werden muss. Man könnte z.B. einen diagonalen Faustkeil als Schutz vor das Gesicht setzen und ihn mit einer Wu-Sao supporten.

2.
Greift der Andere mit geraden Fauststößen an, könnte der Chuner mal das machen, was man in allen Chuner-Systemen nunmal macht ... nen Dreiecks-Faustkeil explosiv vorschießen oder diesen Keil mit zurückweichender, distanzgewinnender Schrittarbeit hinausstoßen. Ich wette, wenn er´s mal versuchen würde, hätte er damit auch Erfolg!

3.
Hat es der Chuner mal geschafft, an den Mann ranzukommen, sehe ich keinerlei "HIA´s" (Hand Immobilization Attack´s oder auch Trapping genannt)!!! Ich rede jetzt nicht von Fühlen und Chi-Sao, sondern von einfachen Sachen ... wie einer explosiven Pak-Sao/Punch-Kombi, einer geschlagenen Lan-Sao-Kontrolle oder nem saftigen Lap-Sao-Zug mit gleichzeitigem Punch.

4.
Warum probiert er es nicht mal mit nem Fußfeger. Bewährte Technik: Den Gegner oben mit den Armen beschäftigen und dann überraschend unten einen satten Fußfeger reinziehen ... frei nach dem Motto "the bigger they are, the harder they fall".

5.
Greift der Gegner mit nem Schwinger o.ä. an, hat der Chuner genau zwei Möglichkeiten. Entweder er geht nach hinten raus und leitet das Ding mit Bong-Sao von ihm weg, während er dabei dann diagonal auf die tote Flanke des Gegners läuft oder er geht mit nem Tan-Sao und verkürzender Schrittarbeit nach vorne diagonal rein und versucht die zweite Hand des Gegners festzuhalten bzw. den Gegner zu klammern. Aus dieser Position dann mit kurzen, wechselseitigen Ellbogenschlägen am Mann arbeiten.

Das einzige was mir gefällt ist die Schrittarbeit des Chuners, da er sich nicht so steif bewegt. Muss er aber auch, sonst würde er überhaupt kein Land sehen.

Geändert von Fisting (19-12-2010 um 19:17 Uhr).
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  #10  
Alt 19-12-2010, 19:26
Benutzerbild von SifuSeifenzwerg
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: --
 
Registrierungsdatum: 21.06.2009
Beiträge: 1.802
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Zitat:
Zitat von wfn.j Beitrag anzeigen
@SifuSeifenzwerg
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Gruß,
Wolfgang
Der ist in einem anderen Verband und will nicht mit mir reden
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  #11  
Alt 19-12-2010, 19:59
Benutzerbild von Graf von Montefausto
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Kampfkunst: Keysi
 
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Der Kollege in Rot hat aber auch noch nie was von Deckung gehört oder? Das ist ja schlimm..
Wenn er das besser drauf hätte und sein Timing auch besser wär, hätte - und ich weiß dass ich gleich den Zorn damit auf mich ziehe - der Chunner wohl noch viel eher aufm Boden gelegen.

P.s.: geile Fahrstuhlmucke im Hintergrund
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  #12  
Alt 19-12-2010, 20:26
Benutzerbild von Savateur73
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Kampfkunst: Kickboxen
 
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Der WCler kann sein System nicht anwenden, weil er es nicht beherrscht!
Ich kenne WC als Defensivsystem, wo man abwartet bis der Gegner angreift und dann kontern man,
dieses Prinzip wendet er nicht an und ist zur Niederlage verdammt.
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  #13  
Alt 19-12-2010, 20:27
Benutzerbild von mykatharsis
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Kampfkunst: Wing Chun
 
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Beiträge: 11.455
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Zitat:
Zitat von wfn.j Beitrag anzeigen
Allerdings wüsste ich gerne, welche Möglichkeiten und Ansätze Wing Chun denn zur Distanz-Überbrückung bieten würde.
Schritte, Tritte, Pak, Lap, Punch. -> Five ways of Attack -> Jeet Kune Do - Wikipedia, the free encyclopedia

Zitat:
Zitat von plaz Beitrag anzeigen
Naja, ich denke dazu kommt es in der Praxis (außerhalb des Sports/Sparrings) ganz selten. Alle Schlägereien, die ich bis jetzt gesehen habe, begannen auf einer sehr kurzen Distanz bzw. die Angreifer kamen so schnell heran, dass für den Verteidiger kaum Zeit für einen "sicheren Zugang" blieb. Bei Überfällen dürfte es in den meisten Fällen auch so sein.
Auf jeden Fall tanzt kein Angreifer in der Trittdistanz oder weiter weg herum und versucht auf Distanz zu bleiben, wie man es im Sport/Sparring so oft sieht.
Wenn Du nicht über Kampfkunst reden willst, dann lass es halt.
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  #14  
Alt 19-12-2010, 20:42
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Kampfkunst: Japanese Kickboxing, Vale Tudo
 
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*ing*un soll doch gerade dafür geeignet sein, sich gegen größere, schwerere Gegner zur Wehr zu setzen. Dann dürfte das ja mal gar kein Problem sein. Aber das ist natürlich nur wieder zufällig ein schlechtes Beispiel, das wir da erwischt haben.
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  #15  
Alt 19-12-2010, 20:42
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kung Fu
 
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Zitat:
Zitat von Graf von Montefausto Beitrag anzeigen
Der Kollege in Rot hat aber auch noch nie was von Deckung gehört oder? Das ist ja schlimm..
Liegt vielleicht daran, dass er ihn nicht als Bedrohung wahrnimmt?
Siehst du nicht, dass er kurz eine Hand hinter dem Rücken hat (ab 1:06)?
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