Degen

aus KampfkunstWiki, der freien Wissensdatenbank

Der Degen ist stabiler und schwerer und mit einer größeren Glocke als das Florett versehen, da auch die Hand geschützt werden muss.

Der Degen ist wie das Florett eine Stoßwaffe. Das wie beim Florett zu hiebähnlichen Bewegungen beschriebene gilt analog, wenngleich nicht so hoch ausgeholt werden kann, weil sonst der eigene Arm leicht getroffen wird und das Herumbiegen der Klinge schwerer fällt, da diese beim Degen ungleich dicker ausfällt als beim oben beschriebenen Florett.

Degen als Fechtwaffe

Der Degen ist der Nachfolger des beim Duell verwendeten Degens aus dem 19. Jahrhundert.

Der ganze Körper ist Trefffläche, auch Kopf und Füße. Es gilt die Regel "Jeder Treffer zählt". Dadurch gibt es Doppeltreffer (zwei Treffer innerhalb von 40-50 ms) und deswegen kein bestimmtes Angriffsrecht.

Durch diese natürlichen Regeln wird die Abstammung von einer Duellwaffe betont. Da der gegnerische Arm und insbesondere die Hand von der Entfernung her am nächsten liegt, konzentrieren sich jedoch beim Sportfechten viele Aktionen darauf, die Hand zu treffen bzw. die eigene Hand zu verbergen, was einem Degengefecht ein etwas statisches Aussehen geben kann.

Die Bestandteile des Degens sind im Wesentlichen die gleichen wie beim Florett. Im Unterschied muss die Degenspitze ein Gewicht von mindestens 750 g hochdrücken.

Die Degenklinge hat einen leicht V-förmigen Querschnitt und ist dadurch relativ steif; sie wird ebenfalls von der Spitze bis zur Glocke immer dicker.

'Persönliche Werkzeuge