MilNaKado

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Mil Naka Do - ist die eurasische Nahkampfkunst aus Deutschland. Es wurde im Jahre 1998 von Frank Mauer, ehemals Offizier und Nahkampfausbilder in der deutschen Bundeswehr, in Idar-Oberstein begründet.


Im MilNakaDo verbinden sich die Nüchternheit und Athletik der europäischen mit der Geschmeidigkeit und dem Gleichmut der asiatischen Kampfmethoden. Hier wurden nicht einfach verschiedene Kampftechniken miteinander vermengt, sondern die allgemein-gültigen Kampfprinzipien für den Kampf im Stand, am Boden, mit und ohne Waffen miteinander verbunden. Der moderne Humanismus bildet die philosophische Grundlage. Das Akronym "Mil Naka Do" steht für: die Lehre (DO) vom militärischen Nahkampf. Der Begriff "militärisch" versteht sich hierbei als Wesensunterschied zu "sportlich" und verweist zudem auf die Entstehungsgeschichte der eurasischen Nahkampfkunst.


Die Ursprünge des MilNakaDo liegen im Jahre 1906 als der deutsche Kaiser Wilhelm II. im Anschluss an eine Jiu-Jitsu-Vorführung in Kiel anordnete, diese Kampfmethode in die bisherige Nahkampfausbildung seiner Soldaten zu integrieren. Es folgten über neunzig Jahre und ein sehr diskontinuierlicher Prozess bis zur Entstehung einer eigenständigen eurasischen Nahkampfkunst - dem Mil Naka Do.


Die höchste Priorität einer MilNakaDo-Ausbildung liegt in der Vervollkommnung der kämpferischen und mitmenschlichen Kompetenzen des Ausübenden (Milnakador). MilNakaDo versteht sich keineswegs als pure Kampfmethode, sondern als Lebensweg - welcher auch mit "Weg des Falken" oder MilNakaDao bezeichnet wird.

[1] (http://www.milnakado.de) [2] (http://www.selbstverteidigung-fuers-leben.de)

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