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Vollständige Version anzeigen : Wing Chun - Formen und ihre Prinzipien



c4sh
13-11-2009, 14:04
Moin allerseits,

das es ja nun schon einige Threads über das genannte Thema in diesem Forum gibt, diese aber immer wieder in nutzlosem Gezanke enden, versuche ich es hier nochmals :)

Ich bin der Ansicht, dass jede Waffenlose Wing Chun Form dem Lernenden verschiedene Prinzipien vermitteln sollen.

Siu Nim Tao - Die Techniken sind stark von der Reaktion des Gegners abhäning. Man wartet sehr lange mit einer Reaktion bis man weiss, was das Ziel des Gegners ist. Angriffstechniken sind auf Faust und Handkantenschläge reduziert und der gesamte Bereich der Techniken ist auf den Oberkörper begrentzt.

Chum Kiu - Mit der Brückenhand wird nicht mehr solange auf den Angriff gewartet. Man kommt dem Angriff entgegen (schlägt die Brücke). Neue Ellbogen-Angriffe kommen dazu, was den Kampf über kurze Distanzen effektiver macht.

Biu Tze - Mit den "stechenden Fingern" wird der Kampf noch aggresiver. Man befindet sich nun selbst in der angreifenden Position und verfügt über gefährliche Angriffstechniken, welche grossen Schaden anrichten.

Ich bin der Meinung, dass diese Formen bewusst so aufgebaut wurden, um zuerst für einen ausreichend geschulten Bewegungsapparat zu sorgen, bevor gefährlichere Techniken zum Einsatz kommen. Es ist Tatsache, dass nur schon im Training gefährliche Verletzungen entstehen, wenn Frischlinge mit Ellbögen hantieren.

Abschliessend denke ich, dass jede drei Formen die gleiche Bedeutung zugesagt werden kann und sie nur zusammen ein komplettes System ergeben. Die verschiedenen Prinzipien der Formen kann auf die Situation im Kampf abgebildet werden. Je nach Anzahl Gegner wird sich der Angegriffene etwas offensiver verhalten um möglichst schnell, möglichst viel Schaden anzurichten um den Kampf für sich zu entscheiden.

Wie gesagt, dass ist meine Ansicht und ich wäre dankbar, wenn ihr mir eure mitteilen könntet :)

Bye the way: Ich trainiere selber seit 2 einhalb Jahren Wing Chun und habe eben mit der 2.ten Form begonnen. Die meisten meiner Ansichten habe ich natürlich von meinen Lehrer übernommmen, jedoch einiges auch selber interpretiert.

In dem Sinne: Grüsse aus der Schweiz :-)

AsemC
13-11-2009, 14:13
Biu Tze - Mit den "stechenden Fingern" wird der Kampf noch aggresiver. Man befindet sich nun selbst in der angreifenden Position und verfügt über gefährliche Angriffstechniken, welche grossen Schaden anrichten.



:megalach::megalach::megalach:

*Lars*
13-11-2009, 14:18
Man wartet sehr lange mit einer Reaktion bis man weiss, was das Ziel des Gegners ist.

Viel Erfolg!

:D

KhRYZtAL
13-11-2009, 14:36
Du trainierst seit 2 1/2 jahren und fängst jetzt mit der CK an ?!?!

KhRYZtAL
13-11-2009, 14:38
Moin allerseits,

das es ja nun schon einige Threads über das genannte Thema in diesem Forum gibt, diese aber immer wieder in nutzlosem Gezanke enden, versuche ich es hier nochmals :)

Ich bin der Ansicht, dass jede Waffenlose Wing Chun Form dem Lernenden verschiedene Prinzipien vermitteln sollen.

Siu Nim Tao - Die Techniken sind stark von der Reaktion des Gegners abhäning. Man wartet sehr lange mit einer Reaktion bis man weiss, was das Ziel des Gegners ist. Angriffstechniken sind auf Faust und Handkantenschläge reduziert und der gesamte Bereich der Techniken ist auf den Oberkörper begrentzt.

Chum Kiu - Mit der Brückenhand wird nicht mehr solange auf den Angriff gewartet. Man kommt dem Angriff entgegen (schlägt die Brücke). Neue Ellbogen-Angriffe kommen dazu, was den Kampf über kurze Distanzen effektiver macht.

Biu Tze - Mit den "stechenden Fingern" wird der Kampf noch aggresiver. Man befindet sich nun selbst in der angreifenden Position und verfügt über gefährliche Angriffstechniken, welche grossen Schaden anrichten.

Ich bin der Meinung, dass diese Formen bewusst so aufgebaut wurden, um zuerst für einen ausreichend geschulten Bewegungsapparat zu sorgen, bevor gefährlichere Techniken zum Einsatz kommen. Es ist Tatsache, dass nur schon im Training gefährliche Verletzungen entstehen, wenn Frischlinge mit Ellbögen hantieren.

Abschliessend denke ich, dass jede drei Formen die gleiche Bedeutung zugesagt werden kann und sie nur zusammen ein komplettes System ergeben. Die verschiedenen Prinzipien der Formen kann auf die Situation im Kampf abgebildet werden. Je nach Anzahl Gegner wird sich der Angegriffene etwas offensiver verhalten um möglichst schnell, möglichst viel Schaden anzurichten um den Kampf für sich zu entscheiden.

Wie gesagt, dass ist meine Ansicht und ich wäre dankbar, wenn ihr mir eure mitteilen könntet :)

Bye the way: Ich trainiere selber seit 2 einhalb Jahren Wing Chun und habe eben mit der 2.ten Form begonnen. Die meisten meiner Ansichten habe ich natürlich von meinen Lehrer übernommmen, jedoch einiges auch selber interpretiert.

In dem Sinne: Grüsse aus der Schweiz :-)

achso stimmt...bei 1-5 gegnern nehm ich auch nur SNT...bei 6-20 dann CK und bei 21-100 dann BT:rolleyes:

Killer Joghurt
13-11-2009, 15:05
ok versucht vernünftig zu diskutieren, bleibt sachlich und sauber sonst wirds hier sehr rot :)

KhRYZtAL
13-11-2009, 15:12
okay sorry chef :/

ChrisR42
13-11-2009, 15:13
Moin allerseits,

das es ja nun schon einige Threads über das genannte Thema in diesem Forum gibt, diese aber immer wieder in nutzlosem Gezanke enden, versuche ich es hier nochmals :)

Ich bin der Ansicht, dass jede Waffenlose Wing Chun Form dem Lernenden verschiedene Prinzipien vermitteln sollen.

Siu Nim Tao - Die Techniken sind stark von der Reaktion des Gegners abhäning. Man wartet sehr lange mit einer Reaktion bis man weiss, was das Ziel des Gegners ist. Angriffstechniken sind auf Faust und Handkantenschläge reduziert und der gesamte Bereich der Techniken ist auf den Oberkörper begrentzt.

Chum Kiu - Mit der Brückenhand wird nicht mehr solange auf den Angriff gewartet. Man kommt dem Angriff entgegen (schlägt die Brücke). Neue Ellbogen-Angriffe kommen dazu, was den Kampf über kurze Distanzen effektiver macht.

Biu Tze - Mit den "stechenden Fingern" wird der Kampf noch aggresiver. Man befindet sich nun selbst in der angreifenden Position und verfügt über gefährliche Angriffstechniken, welche grossen Schaden anrichten.

Ich bin der Meinung, dass diese Formen bewusst so aufgebaut wurden, um zuerst für einen ausreichend geschulten Bewegungsapparat zu sorgen, bevor gefährlichere Techniken zum Einsatz kommen. Es ist Tatsache, dass nur schon im Training gefährliche Verletzungen entstehen, wenn Frischlinge mit Ellbögen hantieren.

Abschliessend denke ich, dass jede drei Formen die gleiche Bedeutung zugesagt werden kann und sie nur zusammen ein komplettes System ergeben. Die verschiedenen Prinzipien der Formen kann auf die Situation im Kampf abgebildet werden. Je nach Anzahl Gegner wird sich der Angegriffene etwas offensiver verhalten um möglichst schnell, möglichst viel Schaden anzurichten um den Kampf für sich zu entscheiden.

Wie gesagt, dass ist meine Ansicht und ich wäre dankbar, wenn ihr mir eure mitteilen könntet :)

Bye the way: Ich trainiere selber seit 2 einhalb Jahren Wing Chun und habe eben mit der 2.ten Form begonnen. Die meisten meiner Ansichten habe ich natürlich von meinen Lehrer übernommmen, jedoch einiges auch selber interpretiert.

In dem Sinne: Grüsse aus der Schweiz :-)
alsoo......
ich sehe für dich nur eine chance: wechsel deine schule - am besten den verband gleich mit!
sorry aber das ist dermaßen weit vorbei, da hilft keine korrektur mehr. nach 2 jahren fängst am besten direkt ne andere sportart an, boxen ist doch schön oder judo oder sowas.

@killer: sorry, aber was willst daran noch rumdiskutieren? ich bin mit diesem post als ernstgemeintem ratschlag auch raus aus der sache, man kann nicht jeden fehler wieder ausbügeln :(

*Eric*
13-11-2009, 15:20
Siu Nim Tao - Die Techniken sind stark von der Reaktion des Gegners abhäning. Man wartet sehr lange mit einer Reaktion bis man weiss, was das Ziel des Gegners ist. Angriffstechniken sind auf Faust und Handkantenschläge reduziert und der gesamte Bereich der Techniken ist auf den Oberkörper begrentzt.


Die Form ist keine Anwendung. Idee der Form ist das Bereitstellen von Referenzpunkten. Fokus liegt auf dem Ellenbogen.


Chum Kiu - Mit der Brückenhand wird nicht mehr solange auf den Angriff gewartet. Man kommt dem Angriff entgegen (schlägt die Brücke). Neue Ellbogen-Angriffe kommen dazu, was den Kampf über kurze Distanzen effektiver macht.


Die Form ist keine Anwendung. Idee der Form ist das Bereitstellen von Referenzpunkten. Fokus: Ellenbogen, Hüfte und Koordination von Ober und Unterkörper


Den Rest mit der tödlichen Biu Tze schenke ich mir...

Killer Joghurt
13-11-2009, 15:20
alsoo......
ich sehe für dich nur eine chance: wechsel deine schule - am besten den verband gleich mit!
sorry aber das ist dermaßen weit vorbei, da hilft keine korrektur mehr. nach 2 jahren fängst am besten direkt ne andere sportart an, boxen ist doch schön oder judo oder sowas.

@killer: sorry, aber was willst daran noch rumdiskutieren? ich bin mit diesem post als ernstgemeintem ratschlag auch raus aus der sache, man kann nicht jeden fehler wieder ausbügeln :(
weil jeder die chance haben sollte seine eigene wahrheit zu erkennen oder sowas, muss mir grad nen schlauen spruch ausdenken aber generell:

er hat eine position, die er aus seinen eigenen guten gründen vertritt, die präsentiert er hier und will darüber diskutieren.
da ist erstmal nichts verkehrt.

Garri
13-11-2009, 15:32
weil jeder die chance haben sollte seine eigene wahrheit zu erkennen oder sowas, muss mir grad nen schlauen spruch ausdenken aber generell:

er hat eine position, die er aus seinen eigenen guten gründen vertritt, die präsentiert er hier und will darüber diskutieren.
da ist erstmal nichts verkehrt.

Ausser der Position die er vertritt?!? :-§

Killer Joghurt
13-11-2009, 15:35
ich fänds auch ziemlich spießig jetzt hier zu closen.
außerdem haben wir eh jede 2. woche nen neuen formen thread, bleibt mal locker.

Zengar
13-11-2009, 15:40
Darf man den Erfahren wer dein Lehrer ist? Nur so, damit man weiss wen man nicht weiterempfehlen soll.

ChrisR42
13-11-2009, 15:45
1.) Siu Nim Tao - Die Techniken sind stark von der Reaktion des Gegners abhäning. Man wartet sehr lange mit einer Reaktion bis man weiss, was das Ziel des Gegners ist. Angriffstechniken sind auf Faust und Handkantenschläge reduziert und der gesamte Bereich der Techniken ist auf den Oberkörper begrentzt.

2.) Chum Kiu - Mit der Brückenhand wird nicht mehr solange auf den Angriff gewartet. Man kommt dem Angriff entgegen (schlägt die Brücke). Neue Ellbogen-Angriffe kommen dazu, was den Kampf über kurze Distanzen effektiver macht.

3.) Biu Tze - Mit den "stechenden Fingern" wird der Kampf noch aggresiver. Man befindet sich nun selbst in der angreifenden Position und verfügt über gefährliche Angriffstechniken, welche grossen Schaden anrichten.

4.) Ich bin der Meinung, dass diese Formen bewusst so aufgebaut wurden, um zuerst für einen ausreichend geschulten Bewegungsapparat zu sorgen, bevor gefährlichere Techniken zum Einsatz kommen. Es ist Tatsache, dass nur schon im Training gefährliche Verletzungen entstehen, wenn Frischlinge mit Ellbögen hantieren.

5.) Abschliessend denke ich, dass jede drei Formen die gleiche Bedeutung zugesagt werden kann und sie nur zusammen ein komplettes System ergeben. Die verschiedenen Prinzipien der Formen kann auf die Situation im Kampf abgebildet werden. 5b.) Je nach Anzahl Gegner wird sich der Angegriffene etwas offensiver verhalten um möglichst schnell, möglichst viel Schaden anzurichten um den Kampf für sich zu entscheiden.


1.)-3.) Noe das glaube ich nicht, man sollte imo nicht anfangen zuviel in dieser Dinger reinzuinterpretieren und genauso gefährlich ist es, "techniken" aus ihnen zu nehmen. da entstehen manchmal seltsame sachen, die mit dem kampf an sich nichts zu tun haben. (z.b. Huensau als Handbefreiung)

im speziellen zu 1.) und 2.) hat Eric ja schon was geschrieben
3.) ich bin der bescheidenen meinung, dass das mehr so ein "notfallset" ist. verhaltensweisen für situationen, wo ich mist gebaut hab und deswegen kein wingchun mehr machen kann.

4.) die schulung des körpers geb ich dir recht, die gefährlichen techniken sind allerdings humbug. es gibt keine tödlichen oder gefährlichen techniken. ein ellenbogen tut NICHT mehr weh als ein haken, es gibt nur hässlichere narben im gesicht und es geht schneller mal ne ne nase zu bruch. alles lappalien, die eigentlich nicht davon abhalten sollten, es wirklich zu trainieren.

5.) das kann ich ned einschätzen, weil ich bisher noch keinen richtigen kampf mit ingung gesehen habe, wo man überhaupt irgendwas davon gesehen hat. das klingt jetzt vielleicht echt dumpf bashig, aber ist wirklich so.
5b.) das ist massiv daneben, wenns einer ist, hau ich drauf, bis er nimmer kann, wenns mehr sind brauch ich ganz andere strategien: raumnutzung, passende bewegungen gegen das eingekreist werden etc. da hilft mir pure agressivität eigentlich eher weniger.



ok ums neutral zusammenzufassen: deine idee vom WingChun deckt sich so gut wie gar nicht mit meiner Idee des WingChun. WingChun hat zwar in den einzelnen interpretationen teilweise sehr kleine schnittmengen, aber meistens sind sie zumindest ein bischen da. da hilft echt nur eins: ausprobieren und kritisch reflektieren! (eine boxbude in deiner nähe beinhaltet meistens mindestens 5-10 willige die mit dir ne runde sparring zu deinen konditionen machen)

grüße Chris

Sam V
13-11-2009, 16:01
Zur Anfangsfrage: Äh..... Nein.

Ich würde nur einen Halbsatz zustimmen, der da lautet "Ich bin der Meinung, dass diese Formen bewusst so aufgebaut wurden"

Die Formen sind zwar zusammenhängend und werden z.B. bei Eddie Chong als drei Teile einer einzigen Form gesehen, werden aber anders genutzt als Du das denkst. In China werden bei einigen Meistern auch erst mal nur alle Formen gelehrt und Anwendungen werden erst gezeigt, wenn man die Formen wirklich kann. Macht das Unterrichten viel einfacher, weil man die Bewegungen dann kann und beim Erklären nur auf die Formen zurückgreifen muß.

Insoweit bin ich auch nicht Eric´s Meinung, sondern die Formen sind Anwendung pur. Aber darüber kann man wie bei allem hier geteilter Meinung sein und wir werden uns bestimmt nicht einig. ;)

Ansonsten gewinnt in der Regel der Agressivere einen Kampf. Daher wird man auch nicht von Form zu Form agressiver sondern sollte das von Anfang an sein.

Mit der hiesigen Lehrmethode den Leuten erstmal die Formen vorzuenthalten fehlt halt am Anfang was an Techniken, um vernünftig damit arbeiten zu können. Das wird dann durch Anwendungsdrills ersetzt, die zum Teil wirklich blöde sind und die der Schüler nicht durchschauen kann. Dadurch, dass derjenige der abgewehrt wird sich nicht weiter gegen die "Technik" verteidigen darf, glaubt man sie würde wirklich funktionieren. Mit diesen Drills schleift man sich dann dämliche Angewohnheiten ein, die im Widerspruch zu den Formen stehen und glaubt deshalb, die Formen wären zu nichts gut, außer zu zeigen, wo der Ellenbogen steht.

*Eric*
13-11-2009, 17:04
Zu 5) Ein wesentlicher Bestandteil des *ing *ung ist das Zusammenspiel des ganzen. Jede Form genau wie jede Uebung hat Sinn und Zweck. Nur mit dem Programm wird auch ein Schuh draus. Es gibt keine Form die wichtiger ist, als die andere. Sie ergänzen eben.

Hier mal was schickes von Roberto Laura. Dazu gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen:

"Die erste Form hat sehr wohl Sinn, liegt doch das ganze Wissen drin:
Mitte finden, Schwerpunkt senken, an die Ellenbogen denken. Die zweite Form lehrt euch die Schritte, taktisch mein ich, wie auch Tritte.
Sie lehrt das Wenden, punktgenau, lehrt Korrekturen, macht euch schlau.

Bei der dritten Form gilt zu bedenken, sie will euch fort vom Wing Chun lenken.
Falls es mit Wing Chun nicht mehr geht, falls zu viel Hindernis entsteht,
blickt sie weitsichtig gekonnt, fern, hinter den Horizont.
Mit der Puppe ist es gleich, da kloppt man gegen, ist nicht weich.
Auch diese Form schult euer denken, lehrt ebenfalls den Schwerpunkt senken.
Ellenbogen auf die Mitte, verbessert Stand, Schritte und Tritte.
Lehrt euch Grenzen einzuhalten, lehrt euch schnellstens umzuschalten,
denn falls ihr mal nen Fehler macht, und der Gegner hellstens wach,
muss man diesen korrigieren, um den Kampf nicht zu verlieren.

Stock und Messer, was soll ich sagen, beide kommen tief zum Tragen.
Der Stock bringt Kraft in eure Beine und wenn ihr denkt er will euch plagen, all die Müh hilft euch beim Schlagen. Das Messer schärft förmlich den Geist, da es den Weg zum Gegner weißt. Es macht euch mächtig fokussiert, damit ihr nie mehr Zeit verliert. Und all dies Tun hat einen Zweck, es bringt vom Technikdenken weg.
Jede Form, all was ihr tut, macht Struktur und Fauststoß gut."

-Roberto Laura-

ChrisR42
13-11-2009, 17:07
Zu 5) Ein wesentlicher Bestandteil des *ing *ung ist das Zusammenspiel des ganzen. Jede Form genau wie jede Uebung hat Sinn und Zweck. Nur mit dem Programm wird auch ein Schuh draus. Es gibt keine Form die wichtiger ist, als die andere. Sie ergänzen eben.

Hier mal was schickes von Roberto Laura. Dazu gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen:

"Die erste Form hat sehr wohl Sinn, liegt doch das ganze Wissen drin:
Mitte finden, Schwerpunkt senken, an die Ellenbogen denken. Die zweite Form lehrt euch die Schritte, taktisch mein ich, wie auch Tritte.
Sie lehrt das Wenden, punktgenau, lehrt Korrekturen, macht euch schlau.

Bei der dritten Form gilt zu bedenken, sie will euch fort vom Wing Chun lenken.
Falls es mit Wing Chun nicht mehr geht, falls zu viel Hindernis entsteht,
blickt sie weitsichtig gekonnt, fern, hinter den Horizont.
Mit der Puppe ist es gleich, da kloppt man gegen, ist nicht weich.
Auch diese Form schult euer denken, lehrt ebenfalls den Schwerpunkt senken.
Ellenbogen auf die Mitte, verbessert Stand, Schritte und Tritte.
Lehrt euch Grenzen einzuhalten, lehrt euch schnellstens umzuschalten,
denn falls ihr mal nen Fehler macht, und der Gegner hellstens wach,
muss man diesen korrigieren, um den Kampf nicht zu verlieren.

Stock und Messer, was soll ich sagen, beide kommen tief zum Tragen.
Der Stock bringt Kraft in eure Beine und wenn ihr denkt er will euch plagen, all die Müh hilft euch beim Schlagen. Das Messer schärft förmlich den Geist, da es den Weg zum Gegner weißt. Es macht euch mächtig fokussiert, damit ihr nie mehr Zeit verliert. Und all dies Tun hat einen Zweck, es bringt vom Technikdenken weg.
Jede Form, all was ihr tut, macht Struktur und Fauststoß gut."

-Roberto Laura-

wow das ist cool :)

Gee Shin
13-11-2009, 18:59
Moin allerseits,
Ich bin der Ansicht, dass jede waffenlose Wing Chun Form dem Lernenden verschiedene Prinzipien vermitteln soll.


Hier stimme ich dir zu!



Siu Nim Tao - Die Techniken sind stark von der Reaktion des Gegners abhängig. Man wartet sehr lange mit einer Reaktion bis man weis, was das Ziel des Gegners ist. Angriffstechniken sind auf Faust und Handkantenschläge reduziert und der gesamte Bereich der Techniken ist auf den Oberkörper begrenzt.

Blödsinn! Wir sprechen hier von einer Form - hier gibt es keinen Gegner.
Eine Form ist grundsätzlich immer eine Ansammlung von bestimmten Prinzipien und bestimmten Techniken und kein Kampf!

Übrigens: Zähl mal die Anzahl der Fauststöße und die Anzahl der Handflächenstöße in der Siu Nim Tao! Was fällt dir auf? :rolleyes:

Die Siu Nim Tao stellt genau das dar, was sie auch übersetzt bedeutet:
Sie ist die "kleine Idee" des wing chun - Sie gibt dem Neuling also einen Einblick in die wichtigsten Grundtechniken des wing chun! Außerdem wird Körperspannung trainiert, während auf Tritte und Schrittarbeit völlig verzichtet wird!


Chum Kiu - Mit der Brückenhand wird nicht mehr solange auf den Angriff gewartet. Man kommt dem Angriff entgegen (schlägt die Brücke). Neue Ellbogen-Angriffe kommen dazu, was den Kampf über kurze Distanzen effektiver macht.

Ich würde sagen durch die Cham Kiu lernt man mehr als nur mit der Brückenhand einen Angriff aufzunehmen. Man lernt vor allem weich und dynamisch zu sein, sprich man lernt die "Kraft des Gegners zu nützen". Außerdem gibt es hier erstmals Wendungen, Schrittarbeit und Tritte!


Biu Tze - Mit den "stechenden Fingern" wird der Kampf noch aggresiver. Man befindet sich nun selbst in der angreifenden Position und verfügt über gefährliche Angriffstechniken, welche grossen Schaden anrichten.

Du sagst selbst, dass du nach 2 1/2 Jahren Training erst mit der Cham Kiu beginnst und urteilst über eine Form, die du noch nicht erlernt hast!
Du sagst in der Biu Tze würde man in der angreifenden Position sein! Darf ich daraus schließen, dass du glaubst, Siu Nim Tao und Cham Kiu würden über keine (agressiven) Angriffe verfügen?
Was ist dann mit Tritten, Fauststoß, Handflächenstöße, Fingerstiche, Fak Sau etc. ?
Es würde kaum Sinn machen jahrelang nur das Abwehren von Angriffen zu üben und dann erst nach Jahren agressive Angriffe zu lernen.
Denn Angriff ist die beste Verteidigung!



Ich bin der Meinung, dass diese Formen bewusst so aufgebaut wurden, um zuerst für einen ausreichend geschulten Bewegungsapparat zu sorgen, bevor gefährlichere Techniken zum Einsatz kommen. Es ist Tatsache, dass nur schon im Training gefährliche Verletzungen entstehen, wenn Frischlinge mit Ellbögen hantieren.

Das mag schon teilweise seine Richtigkeit haben!
Aber der Hauptgrund warum höhere Formen später unterrichtet werden ist sicherlich ein anderer:
Höhere Formen sind komplexer und erfordern, dass du die Grundtechniken und Grundprinzipien, welche dir in Siu Nim Tao und Cham Kiu vermittelt werden, kennst und diese vor allem auch in einer körperlichen Auseinandersetzung anwenden kannst!

mykatharsis
13-11-2009, 19:14
Der Threadersteller betreibt ganz offensichtlich kein Wing Chun sondern WT.

KhRYZtAL
13-11-2009, 20:23
und du betreibst wohl kein LMAA wing chun sondern BC BashChun

Zengar
13-11-2009, 20:43
Es ist dennoch ziemlich witzig wie viele Interpretationen für eine Sache man erfinden kann...

*Eric*
13-11-2009, 20:54
Die Siu Nim Tao stellt genau das dar, was sie auch übersetzt bedeutet:
Sie ist die "kleine Idee" des wing chun - Sie gibt dem Neuling also einen Einblick in die wichtigsten Grundtechniken des wing chun! Außerdem wird Körperspannung trainiert, während auf Tritte und Schrittarbeit völlig verzichtet wird!



Das ist genau das Schubladendenken weshalb WTler keinen Schimmer haben was sie da machen. Die Siu Lim Tau ist nichts für Neulinge sondern Allgegen. Es gibt da keine Ausnahme in den Formen. Lässt man das eine weg so reduziert sich die Qualität des Ving Tsun. Aber mach nur weiter deine Schubladen auf und zu.....

Es wird auf Kicks verzichtet, weil die eben nicht im Fokus stehen....nun sorry du hast auch nur eine Vorgefertigte Diktierte Ahnung.

nichmitmir
13-11-2009, 21:42
Zu 5) Ein wesentlicher Bestandteil des *ing *ung ist das Zusammenspiel des ganzen. Jede Form genau wie jede Uebung hat Sinn und Zweck. Nur mit dem Programm wird auch ein Schuh draus. Es gibt keine Form die wichtiger ist, als die andere. Sie ergänzen eben.

Hier mal was schickes von Roberto Laura. Dazu gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen:

"Die erste Form hat sehr wohl Sinn, liegt doch das ganze Wissen drin:
Mitte finden, Schwerpunkt senken, an die Ellenbogen denken. Die zweite Form lehrt euch die Schritte, taktisch mein ich, wie auch Tritte.
Sie lehrt das Wenden, punktgenau, lehrt Korrekturen, macht euch schlau.

Bei der dritten Form gilt zu bedenken, sie will euch fort vom Wing Chun lenken.
Falls es mit Wing Chun nicht mehr geht, falls zu viel Hindernis entsteht,
blickt sie weitsichtig gekonnt, fern, hinter den Horizont.
Mit der Puppe ist es gleich, da kloppt man gegen, ist nicht weich.
Auch diese Form schult euer denken, lehrt ebenfalls den Schwerpunkt senken.
Ellenbogen auf die Mitte, verbessert Stand, Schritte und Tritte.
Lehrt euch Grenzen einzuhalten, lehrt euch schnellstens umzuschalten,
denn falls ihr mal nen Fehler macht, und der Gegner hellstens wach,
muss man diesen korrigieren, um den Kampf nicht zu verlieren.

Stock und Messer, was soll ich sagen, beide kommen tief zum Tragen.
Der Stock bringt Kraft in eure Beine und wenn ihr denkt er will euch plagen, all die Müh hilft euch beim Schlagen. Das Messer schärft förmlich den Geist, da es den Weg zum Gegner weißt. Es macht euch mächtig fokussiert, damit ihr nie mehr Zeit verliert. Und all dies Tun hat einen Zweck, es bringt vom Technikdenken weg.
Jede Form, all was ihr tut, macht Struktur und Fauststoß gut."

-Roberto Laura-

the winner takes it all. /closed

AsemC
13-11-2009, 21:42
Es ist dennoch ziemlich witzig wie viele Interpretationen für eine Sache man erfinden kann...

ja... find ich auch immer lustig das zb. eine bewegung so verschieden interpretiert werden kann...

Jackson1
14-11-2009, 01:22
http://www.kampfkunst-board.info/forum/f8/schl-gt-form-andere-biu-tze-letzte-bewegung-ii-103412/

Gee Shin
14-11-2009, 11:18
Das ist genau das Schubladendenken weshalb WTler keinen Schimmer haben was sie da machen. Die Siu Lim Tau ist nichts für Neulinge sondern Allgegen. Es gibt da keine Ausnahme in den Formen. Lässt man das eine weg so reduziert sich die Qualität des Ving Tsun. Aber mach nur weiter deine Schubladen auf und zu.....

Es wird auf Kicks verzichtet, weil die eben nicht im Fokus stehen....nun sorry du hast auch nur eine Vorgefertigte Diktierte Ahnung.

Ich habe nie behauptet, dass Siu Nim Tao nur für Neulinge gut ist. Im Gegenteil! Entschuldigung, wenn du mich falsch verstanden hast!

Jim
14-11-2009, 14:39
Das ist genau das Schubladendenken weshalb WTler keinen Schimmer haben was sie da machen. Die Siu Lim Tau ist nichts für Neulinge sondern Allgegen.

Das hat doch keiner behauptet.

Jim
14-11-2009, 14:46
Die Siu Nim Tao stellt genau das dar, was sie auch übersetzt bedeutet:
Sie ist die "kleine Idee" des wing chun - Sie gibt dem Neuling also einen Einblick in die wichtigsten Grundtechniken des wing chun! Außerdem wird Körperspannung trainiert, während auf Tritte und Schrittarbeit völlig verzichtet wird!

Die Formen bauen aufeinander auf. Schritte kommen später.




Ich würde sagen durch die Cham Kiu lernt man mehr als nur mit der Brückenhand einen Angriff aufzunehmen. Man lernt vor allem weich und dynamisch zu sein, sprich man lernt die "Kraft des Gegners zu nützen". Außerdem gibt es hier erstmals Wendungen, Schrittarbeit und Tritte!

Wo lernt man denn das Weichsein? In den Formen kann man das nicht lernen. Man kann lediglich Entspannung und Anspannung unterscheiden. In den Partnerformen kann man das Weichsein lernen bzw. üben.;)

Wichtig ist es zu lernen Ober- und Unterkörper zu koordinieren, die Hüfte zu konditionieren und das Gleichgewicht zu schulen.

Ricky292
14-11-2009, 22:59
Ja ich wollte schon sagen, weil wenn du meinst das die Form kein Kampf ist dann kannst du da auch nicht lernen weich nach zu geben, dass kannst du ja wohl nur wenn du auch was zum nach geben hast!^^

*Eric*
16-11-2009, 08:37
Das hat doch keiner behauptet.

Nun, war nicht böse gemeint aber der Begriff


Sie gibt dem Neuling also einen Einblick in die wichtigsten Grundtechniken des wing chun!

schreit förmlich nach Anfängerform. Die SNT ist eventuell eine Basisform aber trainieren muss man sie eben immer ;)

ChrisR42
16-11-2009, 08:45
Ja ich wollte schon sagen, weil wenn du meinst das die Form kein Kampf ist dann kannst du da auch nicht lernen weich nach zu geben, dass kannst du ja wohl nur wenn du auch was zum nach geben hast!^^

weich nachgeben ist eh kappes. mich würd mal interessieren, wer überhaupt auf die idee kam. weich nachgeben funktioniert bei den bäumen auch nur, weil der schnee kein böswilliges interesse hat.
gegen größere und stärkere muss ich ned nachgebend rumgehen sondern unnachgiebig reingehen! aber vielleicht war das ja auch nur ein übersetzungsfehler aus dem chinesischen ;)

grüße chris

*Eric*
16-11-2009, 09:28
weich nachgeben ist eh kappes. mich würd mal interessieren, wer überhaupt auf die idee kam. weich nachgeben funktioniert bei den bäumen auch nur, weil der schnee kein böswilliges interesse hat.
gegen größere und stärkere muss ich ned nachgebend rumgehen sondern unnachgiebig reingehen! aber vielleicht war das ja auch nur ein übersetzungsfehler aus dem chinesischen ;)

grüße chris

Weich ist ein sehr schwammiger Begriff. Die Idee, einen Angriff abzubrechen und einen neuen Einzuleiten, wenn man das Ziel anhand eines Hindernisses nicht erreichen kann, kann auch weich sein. Das lässt sich auch erlernen und ist sehr ökonomisch

Gruss

ChrisR42
16-11-2009, 09:58
Weich ist ein sehr schwammiger Begriff. Die Idee, einen Angriff abzubrechen und einen neuen Einzuleiten, wenn man das Ziel anhand eines Hindernisses nicht erreichen kann, kann auch weich sein. Das lässt sich auch erlernen und ist sehr ökonomisch

Gruss

in dem zitat, auf das sich mein post bezog, war "weich nachgeben" gesagt.
mit weich nachgeben bringe ich verbiegen / verformen in verbindung, und das ist einfach doof :(
im übrigen schlage ich auch aufs hindernis, statt abzubrechen, das ist energetisch noch effizienter, weil ich dann meinen eigenen schlag nicht noch selber stoppen muss. wenn ich mich schon voll hingeb und zuschlage, so gut es geht, warum sollte ich selbst die energie aufwenden um meinen schlag wieder zu stoppen? ich sag: einfach mal schauen,wies einschlägt... 1-2x kann man sichs schon leisten, auf die deckung zu dreschen. (schau dir mal auf fightcast.tv den kampf priest vs aksoy [hypefc 09, ulm] an, da siehst was ich meine)

*Eric*
16-11-2009, 11:23
in dem zitat, auf das sich mein post bezog, war "weich nachgeben" gesagt.
mit weich nachgeben bringe ich verbiegen / verformen in verbindung, und das ist einfach doof :(
im übrigen schlage ich auch aufs hindernis, statt abzubrechen, das ist energetisch noch effizienter, weil ich dann meinen eigenen schlag nicht noch selber stoppen muss. wenn ich mich schon voll hingeb und zuschlage, so gut es geht, warum sollte ich selbst die energie aufwenden um meinen schlag wieder zu stoppen? ich sag: einfach mal schauen,wies einschlägt... 1-2x kann man sichs schon leisten, auf die deckung zu dreschen. (schau dir mal auf fightcast.tv den kampf priest vs aksoy [hypefc 09, ulm] an, da siehst was ich meine)

Auf die Deckung schlagen =ja aber nicht versuchen durchzuschlagen auf Teufel komm raus. Wir üben das ja , aber ich weiss, warum ihr das nicht könnt. Da fehlt das passende Basisprogramm. Ich kenne die Effizenz des WT und verstehe warum du das nicht verstehst.

ChrisR42
16-11-2009, 12:14
Auf die Deckung schlagen =ja aber nicht versuchen durchzuschlagen auf Teufel komm raus. Wir üben das ja , aber ich weiss, warum ihr das nicht könnt. Da fehlt das passende Basisprogramm. Ich kenne die Effizenz des WT und verstehe warum du das nicht verstehst.

und natürlich versuche ich auch die deckung zu umgehen, aber die steht ja nicht da, wie ein pfeiler vonner autobahnbrücke! (wobei das mal echter straßenkampf wäre!)
ich komme dir jetzt hier nicht mit "ich kenne die effizienz deiner kampfsportart und weiss, dass ihr ned um ne deckung rumschlagen könnt, drum müsst ihr immer wegräumen blubber blubber blubb" - ich nehme an, dass du die vorteile und nachteile beider vorgehensweisen kennst. aber du sagst mir "weich sein ist ok im sinne von wenn ich auf ne deckung schlagen würde brech ich ab und mach stattdessen lieber ne andere aktion" und ich sage dir "wenn ich zuschlage und mir kommt die deckung in den weg dann schlag ich einfach drauf und schaue ob sie nachgibt, ist man weich und gibt nach kriegt man in die fresse".. ich sage beides kann funktionieren, energie und lerneffizienter ist aber mit sicherheit das draufschlagen! und ich begründe dir das sogar:

[achtung jetzt kommt popelphysik]
nehmen wir an ich beschleunige meine faust, du deine
W=int(F, ds)=W1
so, wir ham beide gleichviel energie investiert.
jetzt kommt der moment, der entscheidung, die deckung geht zu....

eric bremst seine faust selbst ab und macht stattdessen lap oder was anderes
er bringt erneut W=int(F, ds)=W1 auf um seine hand zu stoppen.

chrisr42 macht sich da gar keine gedanken und lässt seine faust weiterfliegen.
jetzt teilt sich die energie auf (elastischer stoss und co) wie das genau funktioniert, weiss man nicht so genau, klar ist nur: der "empfänger" trägt einen teil der energie davon (verformungsenergie u.v.m.). sagen wir mal großzügig halbe halbe!
Damit hat der Eric verballert: 2*W1 (die er wirklich aufwenden musste)
und der Chris hat verballert: 1 1/2 * W1 (1 W1 musste ich aufwenden 1/2 W1tragen meine knochen etc davon)

Fazit: Du hast mehr Energie deiner Muskeln verbraucht(2x soviel), ich hab weniger verbraucht und dafür meine knochen belastet.

Jetzt die Frage: Was kann man schneller lernen? darauf brauch ich nichtmehr eingehen, weil dein kollege Nananom das bereits beantwortet hat. :)



so jetzt hab ich sachen geschrieben, die weder in den thread gehören, noch überhaupt nötig waren, weil wir uns eigentlich seit 4 posts darüber klar waren, dass wir unterschiedliche vorstellungen von "weich" haben! Dieses Reflexhafte: "er macht bestimmt WT, weil er nicht meiner meinung ist und WT ist kacke also ist seine meinung falsch" ist einfach lächerlich. genauso, wie diese angriffe und doofheitsunterstellungen bezüglich einer ganzen kampfkunst lächerlich sind. zumal ich ja noch nichtmal wt mache!

mit sportlichem Gruß,
Chris

*Eric*
16-11-2009, 12:42
Ich bremse nicht ab, sondern quäle nicht durch, was ein Unterschied ist und Nananom ist weder ein Kollege noch Freund noch bekannt etc.. Deine Physik geht von falschen Tatsachen aus ;) Ich werde schliesslich durch den Wiederstand der Deckung abgebremst und versuche sie eben nicht zu überwinden, wenn meine Struktur das nicht zulässt. Ich setze eine gewisse Schlagkraft frei . Wird sie im rechten Moment durch Deckung unterbrochen,brauche ich ein vielfaches mehr an Engergie, um die Deckung doch noch zu durchbrechen. Das Ergebnis ist wesentlich schlechter als ungebremst. Warum also die Engergie an einen Schlag vergeuden, welcher im Ziel kein durchschlagendes Ergebnis hat. Wahrscheinlich reden wir sogar vom gleichen und interpretieren es unterschiedlich.

Für mich ist weich kein Nachgeben oder ausweichen, sondern Schlagbereitschaft.

blubber blubber blubb
:D
Gruss Eric

Nananom
16-11-2009, 12:45
und natürlich versuche ich auch die deckung zu umgehen, aber die steht ja nicht da, wie ein pfeiler vonner autobahnbrücke! (wobei das mal echter straßenkampf wäre!)
ich komme dir jetzt hier nicht mit "ich kenne die effizienz deiner kampfsportart und weiss, dass ihr ned um ne deckung rumschlagen könnt, drum müsst ihr immer wegräumen blubber blubber blubb" - ich nehme an, dass du die vorteile und nachteile beider vorgehensweisen kennst. aber du sagst mir "weich sein ist ok im sinne von wenn ich auf ne deckung schlagen würde brech ich ab und mach stattdessen lieber ne andere aktion" und ich sage dir "wenn ich zuschlage und mir kommt die deckung in den weg dann schlag ich einfach drauf und schaue ob sie nachgibt, ist man weich und gibt nach kriegt man in die fresse".. ich sage beides kann funktionieren, energie und lerneffizienter ist aber mit sicherheit das draufschlagen! und ich begründe dir das sogar:

[achtung jetzt kommt popelphysik]
nehmen wir an ich beschleunige meine faust, du deine
W=int(F, ds)=W1
so, wir ham beide gleichviel energie investiert.
jetzt kommt der moment, der entscheidung, die deckung geht zu....

eric bremst seine faust selbst ab und macht stattdessen lap oder was anderes
er bringt erneut W=int(F, ds)=W1 auf um seine hand zu stoppen.

chrisr42 macht sich da gar keine gedanken und lässt seine faust weiterfliegen.
jetzt teilt sich die energie auf (elastischer stoss und co) wie das genau funktioniert, weiss man nicht so genau, klar ist nur: der "empfänger" trägt einen teil der energie davon (verformungsenergie u.v.m.). sagen wir mal großzügig halbe halbe!
Damit hat der Eric verballert: 2*W1 (die er wirklich aufwenden musste)
und der Chris hat verballert: 1 1/2 * W1 (1 W1 musste ich aufwenden 1/2 W1tragen meine knochen etc davon)

Fazit: Du hast mehr Energie deiner Muskeln verbraucht(2x soviel), ich hab weniger verbraucht und dafür meine knochen belastet.

Jetzt die Frage: Was kann man schneller lernen? darauf brauch ich nichtmehr eingehen, weil dein kollege Nananom das bereits beantwortet hat. :)



so jetzt hab ich sachen geschrieben, die weder in den thread gehören, noch überhaupt nötig waren, weil wir uns eigentlich seit 4 posts darüber klar waren, dass wir unterschiedliche vorstellungen von "weich" haben! Dieses Reflexhafte: "er macht bestimmt WT, weil er nicht meiner meinung ist und WT ist kacke also ist seine meinung falsch" ist einfach lächerlich. genauso, wie diese angriffe und doofheitsunterstellungen bezüglich einer ganzen kampfkunst lächerlich sind. zumal ich ja noch nichtmal wt mache!

mit sportlichem Gruß,
Chris

1. Seit wann sind ich und Eric Kollegen?
2. Warum sollte man einen Faustschlag abbremsen um einen Lap zu machen?

mykatharsis
16-11-2009, 12:53
Diese alberne Weichheitsdiskussion hatten wir doch nun wirklich schon zur Genüge. Praktiker...also praktisch veranlagte Kämpfer...können da doch bestenfalls schmunzeln drüber.

Nananom
16-11-2009, 13:00
@Chris

Der Schlag wird nicht abgebremst, sondern durch die gegnerische Deckung blockiert. Wenn man hier jetzt versucht zwanghaft den Schlag (Kraft gegen Kraft) noch ins Ziel zubringen, verschwendet man nicht nur Energie, sondern es entstehen Lücken im eigenen Zentrum. Anstatt dessen könnte man an dieser Stelle einen Lap oder was anderes machen um das gegnerische Zentrum zu öffnen und seinen bereits eingeleiteten Angriff fortzusetzen. Hinzu kommt, dass bei einem Fauststoss die eigentliche Kraft erst kurz vor dem Impact freigesetzt wird.

ChrisR42
16-11-2009, 13:17
Ich bremse nicht ab, sondern quäle nicht durch, was ein Unterschied ist und Nananom ist weder ein Kollege noch Freund noch bekannt etc.. Deine Physik geht von falschen Tatsachen aus ;) Ich werde schliesslich durch den Wiederstand der Deckung abgebremst und versuche sie eben nicht zu überwinden, wenn meine Struktur das nicht zulässt. Ich setze eine gewisse Schlagkraft frei . Wird sie im rechten Moment durch Deckung unterbrochen,brauche ich ein vielfaches mehr an Engergie, um die Deckung doch noch zu durchbrechen. Das Ergebnis ist wesentlich schlechter als ungebremst. Warum also die Engergie an einen Schlag vergeuden, welcher im Ziel kein durchschlagendes Ergebnis hat. Wahrscheinlich reden wir sogar vom gleichen und interpretieren es unterschiedlich.

Für mich ist weich kein Nachgeben oder ausweichen, sondern Schlagbereitschaft.

blubber blubber blubb
:D
Gruss Eric

ich glaube wirklich, dass wir uns da falsch verstanden haben.
ich meine mit "reinschlagen" keinesfalls ein "nachdrücken" o.ä.
wenn ich schlage, schlage ich volle kraft, ansonsten mache ich ne finte.
und ich werde den teufel tun, da abzubremsen nur weils in richtung deckung geht. ein knackiger punch kommt schön crispy und eng gehalten rein, schlägt ein und der arm zieht sich sofort zurück. durch die deckung "durchdrücken" mach ich nur, wenn ich nen eingang in den thaiclinch suche, da ist das vorteilhaft. aber nachdrücken kenn ich so eigentlich nur als "schlechten stil".

grüße chris

marius24
16-11-2009, 13:39
ich glaube wirklich, dass wir uns da falsch verstanden haben.
ich meine mit "reinschlagen" keinesfalls ein "nachdrücken" o.ä.
wenn ich schlage, schlage ich volle kraft, ansonsten mache ich ne finte.
und ich werde den teufel tun, da abzubremsen nur weils in richtung deckung geht. ein knackiger punch kommt schön crispy und eng gehalten rein, schlägt ein und der arm zieht sich sofort zurück. durch die deckung "durchdrücken" mach ich nur, wenn ich nen eingang in den thaiclinch suche, da ist das vorteilhaft. aber nachdrücken kenn ich so eigentlich nur als "schlechten stil".

grüße chris

Eric und andere hier haben x Jahre WT gemacht, da steckt ne Menge Erfahrung hinter ihren Worten.
Es würde Sich Lohnen sich die Sache mal anzuschauen. Du profitierst so oder so, ist es besser, hast du die Gewissheit, ist es schlechter, dann auch.

Aber vergiss nicht, heute wirst du mit WT nicht um dein Leben kämpfen, du wirst in Auseinandersetzungen geraten, wo du wenn du fleissig bist, mit jeder anderen Kampfkunst genau so erflogreich sein wirst. Das Märchen des überlegegen WT gibt es nicht mehr. Die Zeiten haben sich geändert. Heute wird mehr als nur eine Sorte Karate und Judo unterrichtet.

Mar

va+an
16-11-2009, 13:45
weich nachgeben ist eh kappes. mich würd mal interessieren, wer überhaupt auf die idee kam. weich nachgeben funktioniert bei den bäumen auch nur, weil der schnee kein böswilliges interesse hat.
gegen größere und stärkere muss ich ned nachgebend rumgehen sondern unnachgiebig reingehen!

grüße chris


Die Idee des Nachgebens entsteht u.a. aus dem Yin+Yang. 50/50.
Die Dosis des Nachgebens bleibt einzig und allein zw. den Kontrahenten und dem Ereignis. Zurückgehen ist ebenso ein Nachgeben, wie eine Positionsänderung, wie die Angriffsbahn schneiden oder brechen. Das alles geht nur, wenn schnell man "sich" umbaut/re-Organisiert, während des Kampfes. Und das macht jeder. Der eine besser, der andere schlechter.
Taktiken spielen hier ebenso eine große Rolle, wie auch Struktur und Power zur richtigen Zeit.

Gegen größere und stärkere muß man eher aggressiver und "nachgiebiger" sein, was nicht ausschließt das man nicht ausweichen sollte ;) oder gar den Kampf ganz sein lassen (hier hat man das optimum an weichem Nachgeben erreicht :D)

Ringer nutzen die Idee des Nachgebens und Nachsetzens ohne es unbedingt beim Namen zu nennen.

*Eric*
16-11-2009, 13:54
ich glaube wirklich, dass wir uns da falsch verstanden haben.
ich meine mit "reinschlagen" keinesfalls ein "nachdrücken" o.ä.
wenn ich schlage, schlage ich volle kraft, ansonsten mache ich ne finte.
und ich werde den teufel tun, da abzubremsen nur weils in richtung deckung geht. ein knackiger punch kommt schön crispy und eng gehalten rein, schlägt ein und der arm zieht sich sofort zurück. durch die deckung "durchdrücken" mach ich nur, wenn ich nen eingang in den thaiclinch suche, da ist das vorteilhaft. aber nachdrücken kenn ich so eigentlich nur als "schlechten stil".

grüße chris

ich nehme an, wir sind d'accord
Ich verwende auch nicht gerne den Begriff weich, weil es falsche Schlüsse ziehen lässt.
Gruss

ChrisR42
16-11-2009, 14:08
Eric und andere hier haben x Jahre WT gemacht, da steckt ne Menge Erfahrung hinter ihren Worten.
Es würde Sich Lohnen sich die Sache mal anzuschauen. Du profitierst so oder so, ist es besser, hast du die Gewissheit, ist es schlechter, dann auch.

Aber vergiss nicht, heute wirst du mit WT nicht um dein Leben kämpfen, du wirst in Auseinandersetzungen geraten, wo du wenn du fleissig bist, mit jeder anderen Kampfkunst genau so erflogreich sein wirst. Das Märchen des überlegegen WT gibt es nicht mehr. Die Zeiten haben sich geändert. Heute wird mehr als nur eine Sorte Karate und Judo unterrichtet.

Mar
@ marius: ich werde nie mit wt um mein leben kämpfen, u.a. weil ich noch nie wt gemacht habe und auch nicht vorhabe es je zu beginnen.
@ eric: siehst du, jetzt hast du mich zum WTler gemacht! da sieht man mal, wie gut die leute lange posts durchlesen :rolleyes:
@ Nananom: ihr seid in dem ingung-inzuchthaufen bestimmt brüder oder onkel / neffe oder sonstwas :) also sag ich zukunft lieber "verwandt" mea culpa :D



grüße chris

ChrisR42
16-11-2009, 14:11
Die Idee des Nachgebens entsteht u.a. aus dem Yin+Yang. 50/50.
Die Dosis des Nachgebens bleibt einzig und allein zw. den Kontrahenten und dem Ereignis. Zurückgehen ist ebenso ein Nachgeben, wie eine Positionsänderung, wie die Angriffsbahn schneiden oder brechen. Das alles geht nur, wenn schnell man "sich" umbaut/re-Organisiert, während des Kampfes. Und das macht jeder. Der eine besser, der andere schlechter.
Taktiken spielen hier ebenso eine große Rolle, wie auch Struktur und Power zur richtigen Zeit.

Gegen größere und stärkere muß man eher aggressiver und "nachgiebiger" sein, was nicht ausschließt das man nicht ausweichen sollte ;) oder gar den Kampf ganz sein lassen (hier hat man das optimum an weichem Nachgeben erreicht :D)

Ringer nutzen die Idee des Nachgebens und Nachsetzens ohne es unbedingt beim Namen zu nennen.

sorry aber mit dieser definition von weich sein ist alles weich! sogar ein stein ist weich, weil er ja "sich" umbaut und die angriffsbahn des wassers bricht.
das ist ja soweit weg von allem, was mal auf 10 meter an "praxis" vorbeigefahren wurde, damit kannst du alles und nichts begründen.... aber wer weiss vielleicht liegt ja gerade da der sinn!


mit esotherischem grüß
Chris

marius24
16-11-2009, 14:38
@ marius: ich werde nie mit wt um mein leben kämpfen, u.a. weil ich noch nie wt gemacht habe und auch nicht vorhabe es je zu beginnen.
@ eric: siehst du, jetzt hast du mich zum WTler gemacht! da sieht man mal, wie gut die leute lange posts durchlesen :rolleyes:
@ Nananom: ihr seid in dem ingung-inzuchthaufen bestimmt brüder oder onkel / neffe oder sonstwas :) also sag ich zukunft lieber "verwandt" mea culpa :D



grüße chris

Macht doch kein Unterschied ob du WT trainierst oder nicht, die Aussage bleibt doch die gleiche. Besuch mal ne VT-Schule dann erspahrst du uns deine vielen und langen Post.
Glaub mir nach 4h VT-Training fängst du sogar an deine Sätze kurz zu halten :D

ChrisR42
16-11-2009, 14:49
Macht doch kein Unterschied ob du WT trainierst oder nicht, die Aussage bleibt doch die gleiche. Besuch mal ne VT-Schule dann erspahrst du uns deine vielen und langen Post.
Glaub mir nach 4h VT-Training fängst du sogar an deine Sätze kurz zu halten :D
vielleicht komm ich drauf zurück :)
das nächste von mir aus wäre in "Pfullingen" bei einem Herrn Stephan Ripple.
Mal schauen, das ist so weit, da würd ich dann evtl grad weiterfahren und noch den khryz4l besuchen.. aber das wird noch bis 2. quartal 10 dauern.. jetzt bin ich erstmal 2 monate in thailand und danach geht direkt die uni weiter :(
irgendwann krieg ich das sicherlich mal auf die reihe, dann pack ich meine safties ein und mach ne wingchun-rundreise :)

*Eric*
16-11-2009, 14:51
vielleicht komm ich drauf zurück :)
das nächste von mir aus wäre in "Pfullingen" bei einem Herrn Stephan Ripple.
Mal schauen, das ist so weit, da würd ich dann evtl grad weiterfahren und noch den khryz4l besuchen.. aber das wird noch bis 2. quartal 10 dauern.. jetzt bin ich erstmal 2 monate in thailand und danach geht direkt die uni weiter :(
irgendwann krieg ich das sicherlich mal auf die reihe, dann pack ich meine safties ein und mach ne wingchun-rundreise :)

Stephan ist eine gute Adresse :cool:

ChrisR42
16-11-2009, 14:58
Stephan ist eine gute Adresse :cool:

cool! dann meld ich mich dann, eventuell find ich noch mitfahrer / mitkommer dann wirds billiger mit den fahrtkosten. kenne noch welche von meiner alten lywc schule die auch mal anderes wingchun sehen wollten :)
ich schreib dich dann einfach mal via PN an, wenns soweit ist, der thread ist bereits OT genug.


grüße chris

va+an
16-11-2009, 18:54
sorry aber mit dieser definition von weich sein ist alles weich! sogar ein stein ist weich, weil er ja "sich" umbaut und die angriffsbahn des wassers bricht.
das ist ja soweit weg von allem, was mal auf 10 meter an "praxis" vorbeigefahren wurde, damit kannst du alles und nichts begründen.... aber wer weiss vielleicht liegt ja gerade da der sinn!


mit esotherischem grüß
Chris

Eben! Ich habs bewußt so beschrieben.
Jede Kampfkunst bzw dessen Vertreter hat eine eigene Interpretation davon (wie auch von Techniken+Bewegungen),
und versucht es in seiner individuellen KK "einzubetten"

So gibt es nunmal von einem Stil seine Substile.

voigtstaler
17-11-2009, 21:30
Hallo, ich habe mich extra für diesen Thread angemeldet und habe folgendes dazu anzumerken:

-Ich gehe konform zum Beitrag von SamV.
-
- In mehr als 10 Jahren WT (EWTO; ja, ich weiß aus eigener Erfahrung was Sektionen und Laufzettel kosten!) habe ich keine erschöpfenden/zwingend logischen Erklärungen zur Anwendung der Formen erhalten.
-
- Auch in den Jahren davor (Shotokan; DKV) wurden die Formen (KATA´S) nur für die jeweiligen Gürtelprüfungen trainiert.
-
- Habe letztens ein ca. 20 Jahre altes Kata- Lehrvideo (m. Bundestrainer H. Ochi u. E. Karamitsos) ausgegraben, in der sinngemäß ausgesagt wurde: „ Die Formen dienten früher der versteckten/codierten Weitergabe von Kampf-/SV- Techniken geringfügig verändert stellen sie wirkungsvolle Techniken dar.“
-
- Offensichtlich sind diese „geheimen Techniken“ der asiatischen Kultur für uns für immer verloren, denn offensichtlich ist keiner dieser Geheimnisträger bereit gewesen, diese mit den „Langnasen“ zu teilen. (Sonst gäbe es diese Diskussion eigentlich auch nicht!)

Aber: (ich glaube Mykatharsis) hatte etwas ähnliches schon mal gesagt:
- Handschuhe anziehen, einen unkooperativen Gegner suchen, (ein unkooperativer ehemaliger 9. SG (EWTO und denkender Mensch ist u. U. auch sehr hilfreich)
- Schauen was geht (und vor allem: was nicht!) und dann in den Werkzeugkasten „Formen“ schauen, was kommt dem vom Bewegungsgefühl am nächsten. (vorausgesetzt man kennt SNT- HP!)
- Hat schon mal jemand den 3. Satz SNT („Dreifache Verehrung Buddhas“ mal genau anders herum gemacht: Huen Got; CHAN; landet man in der BIU TZE)
-

*Eric*
18-11-2009, 10:46
Hallo, ich habe mich extra für diesen Thread angemeldet und habe folgendes dazu anzumerken: -

Schön, Willkommen


In mehr als 10 Jahren WT (EWTO; ja, ich weiß aus eigener Erfahrung was Sektionen und Laufzettel kosten!) habe ich keine erschöpfenden/zwingend logischen Erklärungen zur Anwendung der Formen erhalten.

Ich hab in meiner WT Zeit viele viele Erklärungen dazu bekommen aber alle samt ohne echten Zusammenhang und eine einzige Anwendungsorgie.
Es gibt allerdings zu den Formen echte Erklärungen, welche wie ein roter Fadem sich durch das ganze System ziehen, allerdings nicht beim WT.



Auch in den Jahren davor (Shotokan; DKV) wurden die Formen (KATA´S) nur für die jeweiligen Gürtelprüfungen trainiert.

Kenn ich auch so. Hyeong, Poomsae oder Kata´s als Teil des Prüfungsinhalt



Offensichtlich sind diese „geheimen Techniken“ der asiatischen Kultur für uns für immer verloren, denn offensichtlich ist keiner dieser Geheimnisträger bereit gewesen, diese mit den „Langnasen“ zu teilen. (Sonst gäbe es diese Diskussion eigentlich auch nicht!)

Den Langnasen Müll zu verzapfen ist schon immer Gang und Gäbe gewesen.


Aber: (ich glaube Mykatharsis) hatte etwas ähnliches schon mal gesagt:
- Handschuhe anziehen, einen unkooperativen Gegner suchen, (ein unkooperativer ehemaliger 9. SG (EWTO und denkender Mensch ist u. U. auch sehr hilfreich)

Nun, die Formen formen und mehr nicht. Ohne das notwendige Zubehör und Wissen wird das nichts. Dann macht man es lieber so wie Jean Frenette
cxFj6JlXpfs da weis man gleich um was es geht.


Schauen was geht (und vor allem: was nicht!) und dann in den Werkzeugkasten „Formen“ schauen, was kommt dem vom Bewegungsgefühl am nächsten. (vorausgesetzt man kennt SNT- HP!)

Was genau lernt man den an der HP neu? Sind dort nicht die Bewegungen der 3 Formen drin? Eventuell sollte man der HP Form eine andere Bedeutung zukommen lassen als die WT Bekannte.


Hat schon mal jemand den 3. Satz SNT („Dreifache Verehrung Buddhas“ mal genau anders herum gemacht: Huen Got; CHAN; landet man in der BIU TZE)

Hast du mal einen Fauststoss verkehrt herum gemacht? Wo landest du da? Was soll dieser Vergleich?

domme
18-11-2009, 11:01
cxFj6JlXpfs da weis man gleich um was es geht.


Rein praktische Anwendung. Damals hatte sein Nachbar einen Baum gefällt, ohne zu ahnen, dass ein Wespennest an einem Ast hing. Jean musste also einen Teil der eingedrungenen Wespen zerdrücken, da seine Lebensgefährtin allergisch ist und er war gerade vorher am skypen mit Webcam.

gruss

domme

voigtstaler
18-11-2009, 22:29
@ eric

- Um Missverständnisse zu vermeiden: nach fast 13 Jahren EWTO habe ich vor einigen Jahren einfach den Anbieter gewechselt und dort einen Überblick über das so genannte „gesamte waffenlose System“ bekommen.

- Ich werde mich natürlich nicht selbst schlagen, indem ich einen Fauststoß rückwärts mache. Das Beispiel mit dem 3. Satz SNT: Man kann durch den FOOK –SAO versuchen, die Mitte zu trainieren oder umgekehrt mit dem HYEN-GOT-SAO einen BoNG-SAO aufbrechen. Jeder wie er will. Habe in meiner EWTO-Zeit mal den Spruch gehört: „Ich zeige Dir eine Ecke des Raumes, die anderen drei musst Du selbst finden!“ Also mache ich mir meine Gedanken. Also nicht alle Formen immer anders herum machen!!! (extra für eric!!) :)

- Wenn Du der Ansicht bist, dass die Formen das Bewegungsgefühl formen, dann werde ich Dir nicht widersprechen. Nach meiner Erfahrung tun sich Trainingspartner ohne vorheriges Training der entsprechenden Formen schwerer, die entsprechenden Anwendungen umzusetzen. (Siehe Beitrag SamV).

- In der HP sind meiner Meinung nach viele BZ- Techniken enthalten, nur die Ellenbogen kann ich beim besten Willen nicht finden.

Mit freundlichen Grüßen, Voigtstaler

mykatharsis
18-11-2009, 23:17
Deine Ansichten sind typisch WT-gepraegt. Wir haben hier wenig gemeinsame Basis.

Die Verwendung des Begriffs "Huen Got" laesst auf Dragos als Quell des Wissens schliessen. Richtig?

Btw, Bong aufbrechen? Wie soll das aussehen?

R u not entertained?
18-11-2009, 23:37
...

angHell
18-11-2009, 23:49
solang weich heißt nicht da sein stimmt das ja auch. Macht der hier auch:
MX-VNm0IjWc

sowas nennt man aber nicht weich nachgeben...

selbst hier wird eng mit weich nachgeben...
anm_5jZr8Ws

*Eric*
19-11-2009, 06:49
@ eric

- Um Missverständnisse zu vermeiden: nach fast 13 Jahren EWTO habe ich vor einigen Jahren einfach den Anbieter gewechselt und dort einen Überblick über das so genannte „gesamte waffenlose System“ bekommen.

- Ich werde mich natürlich nicht selbst schlagen, indem ich einen Fauststoß rückwärts mache. Das Beispiel mit dem 3. Satz SNT: Man kann durch den FOOK –SAO versuchen, die Mitte zu trainieren oder umgekehrt mit dem HYEN-GOT-SAO einen BoNG-SAO aufbrechen. Jeder wie er will. Habe in meiner EWTO-Zeit mal den Spruch gehört: „Ich zeige Dir eine Ecke des Raumes, die anderen drei musst Du selbst finden!“ Also mache ich mir meine Gedanken. Also nicht alle Formen immer anders herum machen!!! (extra für eric!!) :)

- Wenn Du der Ansicht bist, dass die Formen das Bewegungsgefühl formen, dann werde ich Dir nicht widersprechen. Nach meiner Erfahrung tun sich Trainingspartner ohne vorheriges Training der entsprechenden Formen schwerer, die entsprechenden Anwendungen umzusetzen. (Siehe Beitrag SamV).

- In der HP sind meiner Meinung nach viele BZ- Techniken enthalten, nur die Ellenbogen kann ich beim besten Willen nicht finden.

Mit freundlichen Grüßen, Voigtstaler


Nun, es gibt keine Anwendungen. Jenseits der 10 Jahre Wt gemacht zu haben ist nicht wirklich ein Highlight, welches bei mir Eindruck hinterlässt.

Spaziere mal mit deinem jetzigen Aha Erlebnis mal in einer Bayer Schule. Da kommst du aus dem Aha nicht mehr raus.

Gruss

voigtstaler
19-11-2009, 18:32
@Eric

O.k., ich habe verstanden, dass die VT- Fraktion den Formen eine völlig andere Bedeutung beimisst als die WT- Leute. Dennoch kann ich mir schlecht vorstellen, dass das Trainieren an der HP etwas anderes als das Üben von anwendbaren Techniken/Prinzipien sein soll.

Mein Hinweis auf meine Zeit bei der EWTO sollte niemanden beeindrucken. Ich war selbst erschrocken u. verärgert, wie wenig brauchbares ich dort in der ganzen Zeit gelernt hatte, nachdem ich etwas anderes kennen gelernt hatte. In meiner Gegend gab u. gibt es bezüglich ing ung nur Schulen der EWTO. Ich wollte nur vermeiden, dass Sprüche wie: „ bei welchem Schülergrad bist Du hängen geblieben….“ kommen.

Ich gebe zu, dass ich von VT keine Ahnung habe. Es wird mir auch nicht ohne weiteres möglich sein, eine solche Schule aufzusuchen bzw. dort dauerhaft zu trainieren.

Dennoch würde mich interessieren, was ihr unter „Bereitstellen von Referenzpunkten“ versteht.



@mykatharsis

Deine Vermutung ist richtig.

Wenn man sich mehr oder weniger frontal gegenübersteht, Kontakt mit dem genau gegenüberliegenden Arm des Partners/Gegners besteht und dieser mir einen Bong-/Lan-Sao mit dem entsprechenden Druck (z. B. als Reaktion auf meinen eigenen starken Angriff)anbietet, kann man diesen mit einem Huen-Got-Sao aufreißen/herunterreißen und selbst mit Chan-Sao oder Faust wieder angreifen. Alternativ kann man den Arm des anderen auch mit Pak-Sao (wie in d. HP) herunterreißen und mit der anderen Hand darüber angreifen. Das hatte ich mit „aufbrechen“ gemeint. Hat also wenig mit „weich nachgeben“ zu tun.


Gruß, voigtstaler

mykatharsis
20-11-2009, 14:17
Wenn man sich mehr oder weniger frontal gegenübersteht, Kontakt mit dem genau gegenüberliegenden Arm des Partners/Gegners besteht und dieser mir einen Bong-/Lan-Sao mit dem entsprechenden Druck (z. B. als Reaktion auf meinen eigenen starken Angriff)anbietet, kann man diesen mit einem Huen-Got-Sao aufreißen/herunterreißen und selbst mit Chan-Sao oder Faust wieder angreifen. Alternativ kann man den Arm des anderen auch mit Pak-Sao (wie in d. HP) herunterreißen und mit der anderen Hand darüber angreifen. Das hatte ich mit „aufbrechen“ gemeint. Hat also wenig mit „weich nachgeben“ zu tun.
Den Bong herunterreißen...in solch einen Genuß wirst Du nur innerhalb einer WT-Schule kommen.

voigtstaler
20-11-2009, 19:09
@mykatharsis

…oder bei jemanden der kein *ing *ung kennt und einfach nur mit seinem „Riegelarm“ geschoben hat und vielleicht noch sein Körpergewicht dahintergelegt hat. Hab ich selbst schon mindestens 2 mal auf Disco gesehen. Üblich ist dabei, mit der anderen (hinteren) Schlaghand auszuholen.

War auch nur ein Beispiel. Wenn der Bong gar keiner war, sondern nur ein „verreckter“ Fak und der Gegner/Partner auf das „Herunterreißen“ einen „starken“ Tan zustande bringt, kann ich die erwähnte Folgetechnik natürlich vergessen und habe unter Umständen selbst ein Problem. Und diesen Tan (aber nicht nur diesen!) übt man permanent an der HP (um beim Thema des Threads zu bleiben).

Ich und meine Trainings Partner haben uns abgewöhnt, alles vorbehaltlos und unkritisch zu übernehmen. Wir üben auch schon lange keine Sektions- Abläufe mehr.

Gruß, voigtstaler

mykatharsis
20-11-2009, 20:20
Bei jemandem der Wing Chun kann wird das nicht funktioniern. Bei jemandem, der es nicht kann, erst recht nicht. Falls es doch bei wem funktionieren sollte, dann ist der vorher schon leichter abgeschossen.

*Eric*
21-11-2009, 10:09
@mykatharsis


Ich und meine Trainings Partner haben uns abgewöhnt, alles vorbehaltlos und unkritisch zu übernehmen. Wir üben auch schon lange keine Sektions- Abläufe mehr.

Gruß, voigtstaler

Wozu trainierst du dann das Zeugs überhaubt noch?

voigtstaler
22-11-2009, 11:30
Wozu trainierst du dann das Zeugs überhaubt noch?

Ganz einfach: Das "Zeugs", das ich seit meinem Abschied aus der EWTO trainiere hat mit dem "Zeugs" dort nicht mehr viel gemein. Auch das "Zeugs" des nachfolgenden Anbieters wurde nicht 1 zu 1 übernommen, sondern vorher auf mögliche Anwendbarkeit geprüft und inhaltlich reduziert. Meine Trainingspartner und ich verdienen unseren Lebensunterhalt nicht mit *ing*ung sondern machen das rein hobbymäßig und können uns so auf für uns wesentliches beschränken. Ich nenne es deshalb immer noch WT, weil ich die anderen Lineagen nicht wirklich kenne und nicht weiß, ob meine Auslegung von *ing*ung denen in irgendeiner Weise nahekommt.
Ich kann eine Verbitterung über den GbV verstehen, dennoch ist man offensichtlich sofort abgestempelt, wenn man sich als WT- Betreibender bezeichnet.

Gruß

voigtstaler
22-11-2009, 11:51
Bei jemandem der Wing Chun kann wird das nicht funktioniern. Bei jemandem, der es nicht kann, erst recht nicht. Falls es doch bei wem funktionieren sollte, dann ist der vorher schon leichter abgeschossen.

- Wie sähe denn Deine Reaktion auf das ruckartige "Herunterreißen" aus oder würdest Du garnicht erst solche "Angebote" machen. Wie eine mögliche Reaktion meinerseits auf "Herunterreißen"/Ziehen aussehen könntehabe ich ja bereits beschrieben.

-Wieso sollte das bei einem Nicht-KK/KS-Betreibenden nicht funktionieren, wenn er schiebt/stark drückt u. viell. zuviel Körpergewicht dahinterlegt (siehe Sumo-Ringen). Wenn ich für einen Augenblick sein Gleichgewicht stören kann, kann er in diesem Moment nicht wirksam schlagen/treten bzw. nicht laufen wie er will.

- Das von mir angeführte Beispiel befasst sich nicht mit den verschiedenen Möglichkeiten, jemanden schon vorher abzuschießen. Eigentlich geht es in diesem Thread um Formen.

mykatharsis
22-11-2009, 12:03
- Wie sähe denn Deine Reaktion auf das ruckartige "Herunterreißen" aus oder würdest Du garnicht erst solche "Angebote" machen. Wie eine mögliche Reaktion meinerseits auf "Herunterreißen"/Ziehen aussehen könntehabe ich ja bereits beschrieben.
Der Bong steht nicht in der Luft noch ist er zum Schieben da. Der ist quasi eine Art Schlag mit dem Ellbogen. Genauso der Lan. Wenn den runter reisst könnte der z.B. zum Bong werden, der aber mit Wendung sofort eine Verdrehung verursacht in die dann unverzüglich mit der anderen Hand geschlagen wird.


-Wieso sollte das bei einem Nicht-KK/KS-Betreibenden nicht funktionieren, wenn er schiebt/stark drückt u. viell. zuviel Körpergewicht dahinterlegt (siehe Sumo-Ringen). Wenn ich für einen Augenblick sein Gleichgewicht stören kann, kann er in diesem Moment nicht wirksam schlagen/treten bzw. nicht laufen wie er will.
Ja, das ist dann aber kein Wing Chun Bong Sao sondern fehlerhaftes Verhalten. Schön wenn der Gegner so doof ist. Reaktion auf sowas könnte Jut oder Huen sein. Da hab ich nichts dagegen.


- Das von mir angeführte Beispiel befasst sich nicht mit den verschiedenen Möglichkeiten, jemanden schon vorher abzuschießen. Eigentlich geht es in diesem Thread um Formen.
Ich sehe da den Unterschied nicht. Wing Chun ist eins.

*Eric*
22-11-2009, 12:49
Ganz einfach: Das "Zeugs", das ich seit meinem Abschied aus der EWTO trainiere hat mit dem "Zeugs" dort nicht mehr viel gemein. Auch das "Zeugs" des nachfolgenden Anbieters wurde nicht 1 zu 1 übernommen, sondern vorher auf mögliche Anwendbarkeit geprüft und inhaltlich reduziert. Meine Trainingspartner und ich verdienen unseren Lebensunterhalt nicht mit *ing*ung sondern machen das rein hobbymäßig und können uns so auf für uns wesentliches beschränken. Ich nenne es deshalb immer noch WT, weil ich die anderen Lineagen nicht wirklich kenne und nicht weiß, ob meine Auslegung von *ing*ung denen in irgendeiner Weise nahekommt.
Ich kann eine Verbitterung über den GbV verstehen, dennoch ist man offensichtlich sofort abgestempelt, wenn man sich als WT- Betreibender bezeichnet.

Gruß

Wenn es damit nicht mehr viel gemeinsam hat ist es auch kein WT.

voigtstaler
22-11-2009, 13:46
Der Bong steht nicht in der Luft noch ist er zum Schieben da. Der ist quasi eine Art Schlag mit dem Ellbogen. Genauso der Lan. Wenn den runter reisst könnte der z.B. zum Bong werden, der aber mit Wendung sofort eine Verdrehung verursacht in die dann unverzüglich mit der anderen Hand geschlagen wird.

Bin nicht davon ausgegangen, dass der Bong/Lan im *ing *ung in der Luft steht oder zum Schieben da sind. Ich vermute, Du würdest Deinen Bong mit Wendung und Verdrehung nicht so passiv ausführen, wie das in der E**O gelehrt wurde.

[/QUOTE]Ja, das ist dann aber kein Wing Chun Bong Sao sondern fehlerhaftes Verhalten. Schön wenn der Gegner so doof ist. Reaktion auf sowas könnte Jut oder Huen sein. Da hab ich nichts dagegen.[/QUOTE]

Hab´s wie gesagt schon mindestens 2 mal gesehen.

[/QUOTE]Ich sehe da den Unterschied nicht. Wing Chun ist eins.[/QUOTE]

Natürlich bedingt bei einer Aktion das eine das andere. Ich wollte die Diskussion nicht unbedingt in die Breite ziehen. Das gibt´s hier zur Genüge.

Gruß, voigtstaler

mykatharsis
22-11-2009, 19:28
Ich vermute, Du würdest Deinen Bong mit Wendung und Verdrehung nicht so passiv ausführen, wie das in der E**O gelehrt wurde.
Richtig.


Hab´s wie gesagt schon mindestens 2 mal gesehen.
Das ist schön. Jut und Huen sind auch mögliche Aktionen darauf. Kein Einwand. Nur hat das halt alles nix mit Bong zu tun.

voigtstaler
22-11-2009, 19:53
@*Eric"

Da Du offensichlich allumfassende Kenntnis des VT und sämtlicher WT- Interpretationen Dein eigen nennst, bitte ich Dich nochmals um eine verständliche Erklärung zu der von Dir angeführten "Bereitstellung von Referenzpunkten" im VT (bitte keine Gegenfrage zu Grundlagen wie Tan- Sao; sonst erkläre mir bitte die s.g. "manetic-zonefield- " oder wie es später hieß: "Magnetzonentheorie" bitte haarklein) ich hoffe, das sind alles alles geschwollene Ausdrücke für einfache Sachverhalte.

Gruß, voigtstaler

Yum Cha
22-11-2009, 20:16
Wenn es damit nicht mehr viel gemeinsam hat ist es auch kein WT.

Wer sagt denn, daß der GBV viel mit WT zu tun hat? :D

Gruß,

Yum Cha

*Eric*
22-11-2009, 21:13
Wer sagt denn, daß der GBV viel mit WT zu tun hat? :D

Gruß,

Yum Cha

Nun, mit WT viel nur mit Ving Tsun nichts und dabei spielt es auch keine rolle wo es trainiert wird.

*Eric*
22-11-2009, 21:14
blubb

Yum Cha
22-11-2009, 21:32
Nun, mit WT viel nur mit Ving Tsun nichts und dabei spielt es auch keine rolle wo es trainiert wird.

Der GBV hat weder mit WT, wie es ursprünglich gemeint war, zu tun und mit VT will man gar nichts gemein haben.
Das beruht wohl auf Beiderseitigkeit.

Gruß,

Yum Cha

voigtstaler
22-11-2009, 23:02
Nun, mit WT viel nur mit Ving Tsun nichts und dabei spielt es auch keine rolle wo es trainiert wird.

Hallo, ich erinnere nochmals an "Bereitstellung von Referenzpunkten.":-§
Gruß, voigtstaler

voigtstaler
23-11-2009, 00:07
@ChrisR42

Pauschalaussagen sind meistens falsch, so auch Deine, dass weiches Nachgeben nicht funktioniere etc. Die richtige Antwort auf die Frage, ob weich nachgeben funktioniert oder nicht muss heißen: es kommt auf die Distanz zum Gegner an ;)

Zu weit weg (und zuwenig Druck) funktioniert nicht!? Richtig?
Ich will hier viell. was lernen! (Kein Scherz!)

Mfg., voigtstaler