Franz
23-09-2003, 10:45
Bundesinstitute rufen zur Grippeimpfung auf
Berlin/Langen (dpa) - Angesichts von bis zu 20 000 Grippetoten in der vergangenen Saison raten zwei Bundesinstitute allen gefährdeten Menschen dringend zu einer Impfung. Kranke und ältere Menschen, aber auch Beschäftigte im Gesundheitswesen und mit viel Publikumsverkehr sollten sich impfen lassen.
Dies betonten das Robert Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am 22. September in einem gemeinsamen Aufruf. Die Bilanz von geschätzten 12 000 bis 20 000 Influenzatoten der vergangenen Saison zeige, wie gefährlich die echte Virusgrippe sei, betonte RKI- Präsident Reinhard Kurth.
Problematisch kann eine Infektion bei älteren und geschwächten Menschen mit einem Grundleiden werden. Bei ihnen komme es häufiger zu mitunter tödlichen Komplikationen wie etwa einer bakteriellen Lungenentzündung, hieß es. Da in jedem Winter andere Grippeviren zirkulieren, muss eine Impfung jährlich mit dem aktuellen Impfstoff wiederholt werden. Nach der Impfung benötige das Immunsystem 7 bis 14 Tage, um einen vollständigen Schutz aufzubauen. Angst vor schweren Nebenwirkungen oder einer von der Impfung ausgelösten Grippe müsse niemand haben, betonte PEI-Präsident Johannes Löwer. Die gut verträglichen Impfstoffe seien inaktiviert, und jede Charge werde vom PEI vor der Freigabe überprüft.
Beim medizinischen Personal verzeichneten die Institute eine steigende Impfbereitschaft. So sei nach einer gezielten Initiative der Arbeitsgemeinschaft Influenza in der Saison 2002/2003 die Durchimpfungsrate in dieser Gruppe um zehn Prozent gestiegen. Im Winter zuvor seien lediglich 15 Prozent des medizinischen Personals gegen Grippe geimpft gewesen.
22.09.2003 16:18 MEZ
Berlin/Langen (dpa) - Angesichts von bis zu 20 000 Grippetoten in der vergangenen Saison raten zwei Bundesinstitute allen gefährdeten Menschen dringend zu einer Impfung. Kranke und ältere Menschen, aber auch Beschäftigte im Gesundheitswesen und mit viel Publikumsverkehr sollten sich impfen lassen.
Dies betonten das Robert Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am 22. September in einem gemeinsamen Aufruf. Die Bilanz von geschätzten 12 000 bis 20 000 Influenzatoten der vergangenen Saison zeige, wie gefährlich die echte Virusgrippe sei, betonte RKI- Präsident Reinhard Kurth.
Problematisch kann eine Infektion bei älteren und geschwächten Menschen mit einem Grundleiden werden. Bei ihnen komme es häufiger zu mitunter tödlichen Komplikationen wie etwa einer bakteriellen Lungenentzündung, hieß es. Da in jedem Winter andere Grippeviren zirkulieren, muss eine Impfung jährlich mit dem aktuellen Impfstoff wiederholt werden. Nach der Impfung benötige das Immunsystem 7 bis 14 Tage, um einen vollständigen Schutz aufzubauen. Angst vor schweren Nebenwirkungen oder einer von der Impfung ausgelösten Grippe müsse niemand haben, betonte PEI-Präsident Johannes Löwer. Die gut verträglichen Impfstoffe seien inaktiviert, und jede Charge werde vom PEI vor der Freigabe überprüft.
Beim medizinischen Personal verzeichneten die Institute eine steigende Impfbereitschaft. So sei nach einer gezielten Initiative der Arbeitsgemeinschaft Influenza in der Saison 2002/2003 die Durchimpfungsrate in dieser Gruppe um zehn Prozent gestiegen. Im Winter zuvor seien lediglich 15 Prozent des medizinischen Personals gegen Grippe geimpft gewesen.
22.09.2003 16:18 MEZ