Vollständige Version anzeigen : Kinder-MMA?
itto_ryu
10-08-2010, 12:07
YouTube - ‪Kids cage fighting 2‬‎ (http://www.youtube.com/watch?v=_4_YKS4V5kM&playnext=1&videos=iVpVOGe8JNA&feature=rec-LGOUT-real_rn-1r-3-HM)
Was ist eure Meinung dazu?
kinder und mma geht gar nicht!
Kreuzkuemmel
10-08-2010, 12:24
Ist scheiße anzuschauen, kann für die Kleinen nicht gesund sein (weder körperlich noch psychisch) und ist pädagogisch fragwürdig.
pronto_salvatore
10-08-2010, 12:25
Mein Kind würd sowas in dem Alter nich machen dürfen aber wie alt mögen die sein? Geschätzt 10-12 Jahre? Find ich sehr jung. Auf der anderen Seite schlagen die sich anscheinend auch nicht am Boden oder hopsen mit dem Knie auf den Kopp vom Liegenden.
KP, gut find ichs nich, aber wenn die in dem Alter schon Kickboxen oder Ringen machen dürfen sollen sie von mir aus auch gleichzeitig Kickboxen und Ringen.
Kreuzkuemmel
10-08-2010, 12:28
Ich glaube die sind eher 10 als 12, und ich finde Kids in dem Alter müssen auch noch nicht Kickboxen.
pronto_salvatore
10-08-2010, 12:36
Wir haben beim Karate z.B. Kids die nach ihrem Training noch bei den Erwachsenen mitmachen. Wer so ambitioniert trainiert, ist in der Regel schon ziemlich Reif für sein Alter - auch wenns der Körperbau nicht vermuten lässt - dass der auch auf Turniere will kann ich nachvollziehen.
Aber ich weiß nicht, was das Mindestalter bei uns ist.
Find's okay mit Vollschutz + dicke Handschuhe ... Was ich nicht gut finde ist dass der Schiri zu schnell wieder aufstehen lässt.
pronto_salvatore
10-08-2010, 12:44
Man muss aber auch klar sagen, mit solchen Veranstaltungen tut man MMA keinen gefallen. Das mag im fernen Russland laufen aber hier gäbs sofort ne Explosiv Reportage darüber
netwolff
10-08-2010, 12:50
Ich glaub' ich spinne...
De$tinyFi$h
10-08-2010, 13:11
Ich kann das Video jetzt nicht angucken, daher nur eine ganz wertneutrale Anmerkung:
Man sollte bedenken, dass wir immer andere davon überzeugen wollen, das MMA ein normaler Kampfsport ist wie das allseits akzeptierte Boxen oder Ringen, was beides auch von Kindern trainiert wird
Auf der anderen Seite findet man MMA aber zu gefährlich und pädagogisch bedenklich für Kinder.
Wollte damit nur mal nen Anstoß zum nachdenken geben, ich finde nämlich das passt nicht ganz zusammen. Das FFA Regelwerk in den Klassen D3 und D2 finde ich eigentlich durchaus in Ordnung und kann sich immer Vergleich mit anderen Kampfsportarten durchaus sehen lassen!
Black Adder
10-08-2010, 13:13
Cool.:)
max.warp67
10-08-2010, 13:14
Man sollte bedenken, dass wir immer andere davon überzeugen wollen, das MMA ein normaler Kampfsport ist wie das allseits akzeptierte Boxen oder Ringen, was beides auch von Kindern trainiert wird
Auf der anderen Seite findet man MMA aber zu gefährlich und pädagogisch bedenklich für Kinder.
Wollte damit nur mal nen Anstoß zum nachdenken geben, ich finde nämlich das passt nicht ganz zusammen. Das FFA Regelwerk in den Klassen D3 und D2 finde ich eigentlich durchaus in Ordnung und kann sich immer Vergleich mit anderen Kampfsportarten durchaus sehen lassen!
So hätte ich es auch geschrieben. Mit angepasstem Regelwerk und aufmerksamen Schiedsrichtern können die kleinen eine Menge Spass haben ohne körperlich und seelisch schäden davonzutragen.
Kreuzkuemmel
10-08-2010, 13:17
Ich find's auch nicht cool wenn 10-jährige boxen.
Finde das noch sportlich! Nix schlimmer als Kickboxen oder Muay Thai Kinder-Wettkämpfe.
Damit kann man leben und ist gut abzubrechen um neuer Anlauf zu bekommen, keine schlechte Idee.
De$tinyFi$h
10-08-2010, 13:22
Ich find's auch nicht cool wenn 10-jährige boxen.
Na dann ist das aber ehr eine Grundsätzliche Einstellung gegen Vollkontakt bei Kindern und hat erstmal nichts mit MMA zu tun ;)
Ich finde es in Ordnung. In guten Kampfsportschulen lernen sie was Respekt und harte Arbeit ist, sind sportlich aktiv und haben Spaß! Und mal ehrlich, die kleinen haben doch noch gar nich genug Wumms um sich zu verletzen, mit Schutzausrüstung schon dreimal nich. Und wenn die Nase doch mal blutet lernt man gleich, dass des auch wieder aufhört wenn man nich ständig den Finger rein steckt :D
BloodRage
10-08-2010, 13:28
Prinzipiell bin ich KS/KK-Turnieren mit Kiddies gegenüber aufgeschlossen. Gut geschützt, wie in dem Video, ist ein Muß. :)
Was ich absolut Kacke finde an dem Vid, ist das die 2 Jungs in einem Käfig kämpfen müssen :mad: und das ist auch noch landesweit zusehen. Versteht mich nicht falsch, ich bin ein Riesenfan der UFC im Speziellen und des MMA-Sports im Allgemeinen, aber Kinder :ups:...daß muß nicht sein. Wenn Kinder-MMA dann in Form eines klassischen Turniers wie in anderen KS/KK.
Kinder-MMA ist ja eigentlich nicht so gefährlich.
Wenn Kinder sich in dem Alter sich richtig schlagen passiert ja auch nicht viel wie De$tinyFi$h schon gesagt hat.
Allerdings sollten solche Kämpfe nicht veröffentlicht werden.
Die Angrifffläche die man den Medien bietet ist groß und solche Aufnahmen verleihen Verbotsforderungen in der Öffentlichkeit wesentlich mehr Gewicht als irgendwelche normalen MMA Kämpfe.
Stichwort Schlägerausbildung und Verrohung der Jugend.:ups:
itto_ryu
10-08-2010, 13:36
Destiny: Du konntest das Video ja leider nicht sehen, aber Wumms haben die beiden Jungs schon ordentlich für ihr Alter.
Hier sind viele gute Argumente aufgekommen, freut mich, dass die Diskussion einen fruchtbaren Start hat. Als Topic-Eröffner möchte ich meinen Senf nun auch zum besten geben:
Ich sehe es als eher positiv an, im Detail könnte man natürlich über die genaue Ausführung noch streiten. Aber die Jungs tragen vernünftigen Schutz, arbeiten ziemlich kontrolliert und der Kampfrichter, wie auch die Veranstaltung erscheinen sehr ordentlich gemacht.
Wenn ich Kindern Judo, Ringen, Karate, Boxen oder Muay Thai erlaube, warum nicht dann auch (modifiziertes) MMA? Eine Mischung aus Semi-Kontakt-Kickboxen und Grappling klingt für mich nicht gefährlicher als Wettkampf-Judo oder Semi-Kontakt-Karate. Und warum ist man gegen Kickboxen oder Boxen für Kinder, aber man würde es befürworten, wenn Kinder im Ringen lernen andere auf den Bodne zu werfen oder beim Judo zu würgen? Alles eine Frage der Gegebenheiten und Kontrolle durch die Trainer. Man sollte nicht davon ausgehen, dass Kinder-MMA aussehen würde, wie ein Profi-MMA-Kampf, oder? für das Image des MMA wäre es jedenfalls von großem Vorteil, wenn sich MMA auch für Kinder in gewisser Form taugen würde. Wie gesagt, natürlich modifiziert, also z.B. viel Schutz wie in dem Video, oder ohne Ellbogen und Knie, bestimmte Submissions untersagen, kein GnP oder so ähnlich.
Kreuzkuemmel
10-08-2010, 13:37
Na dann ist das aber ehr eine Grundsätzliche Einstellung gegen Vollkontakt bei Kindern und hat erstmal nichts mit MMA zu tun ;)
Nö, Grappling etc. find ich auch in VK in Ordnung.
itto_ryu
10-08-2010, 13:40
Was ich absolut Kacke finde an dem Vid, ist das die 2 Jungs in einem Käfig kämpfen müssen :mad:
Aber das Octagon gehört doch dazu auch wegen der Sicherheit. Das wird doch immer wieder betont. Oder meinst du wegen des Images nach außen? Natürlich würde es einer Gesellschaft, die Kämpfe von Erwachsenen in einem "Käfig" nicht für gut heißt, noch weniger akzeptiert, dass dort Kinder und Jugendlich zu sehen sind. Aber diese Einstellung sollte in einer perfekten Welt ja nicht stören :)
Nö, Grappling etc. find ich auch in VK in Ordnung.
Ernsthaft, wo ist für dich der Unterschied, ob Kids VK-Hebeln oder VK-Schlagen und Treten?
Ernsthaft, wo ist für dich der Unterschied, ob Kids VK-Hebeln oder VK-Schlagen und Treten?
ich würde mal sagen die meisten grappling-techniken haben in der regeln keine ernsthaften folgen, wenn denn rechtzeitig abgeklopft wird.....das ist schon was anderes als wenn ein 10-jähriger einen ganzen kampf lang faustschläge zum kopf kassiert...
itto_ryu
10-08-2010, 14:05
ich würde mal sagen die meisten grappling-techniken haben in der regeln keine ernsthaften folgen, wenn denn rechtzeitig abgeklopft wird.....das ist schon was anderes als wenn ein 10-jähriger einen ganzen kampf lang faustschläge zum kopf kassiert...
Ich bin bei Kids ohnehin für Semi-Kontakt, dann bin ich aber dennoch nciht generell gegen Karate, Boxen, Muay Thai usw., nur eben für Semi-Kontakt und ggf. mehr Schutz. Beim Grappling schützt das Abklopfen, das ist wahr, aber dann wäre die Frage, gibt es VK-Grappling überhaupt ;)
Ist also die Frage, ob Kreuzkuemmel nur gegen VK-Boxen/Kickboxen/etc. für Kids ist oder gegen Boxen/Kickboxen/etc. im Semi-Kontakt auch?
Ich bin bei Kids ohnehin für Semi-Kontakt, dann bin ich aber dennoch nciht generell gegen Karate, Boxen, Muay Thai usw., nur eben für Semi-Kontakt und ggf. mehr Schutz. Beim Grappling schützt das Abklopfen, das ist wahr, aber dann wäre die Frage, gibt es VK-Grappling überhaupt ;)
Ist also die Frage, ob Kreuzkuemmel nur gegen VK-Boxen/Kickboxen/etc. für Kids ist oder gegen Boxen/Kickboxen/etc. im Semi-Kontakt auch?
vollkontakt ist für mich, wenn der kampfsport mit vollem körpereinsatz ausgeübt wird...das ist ja beim ringen und bjj durchaus der fall....vollkontakt muss nicht zwangsläufig schläge beinhalten wenn die nicht teil des sports sind...
semikontakt ist beim karate und kickboxen okay, geht beim muay thai und boxen aber mal gar nicht, zumindest nicht in wettbewerben ;) deshalb sollten da auch keine kiddies antreten meiner meinung nach...
boxing tito
10-08-2010, 14:25
ich finde vollkantankt, auch wenn gepolstert in dem alter für unanagebracht, sowohl medizinisch als psychisch (bewustseinsbildung, noch nicht abgeschloßen, knochen und schädlestruktur noch nicht voll ausgebildet etc.)
aber das eigentlich trgische ist das man auch den kampf unbedingt in nem cage haben muss, um den ganzen was martialisches zu verleihen,mma geht auch in nem normalen ring (z.b. bei pride fc)
das bestärkt das negative bild in der öffentlichkeit und gibt den medien nur noch mehr futter
außerdem würde ich zustimmen das bodenkampf im sine von ringen/grappling nicht so schädigent ist wie schläge tritte zu kopf
itto_ryu
10-08-2010, 14:40
semikontakt ist beim karate und kickboxen okay, geht beim muay thai und boxen aber mal gar nicht, zumindest nicht in wettbewerben ;) deshalb sollten da auch keine kiddies antreten meiner meinung nach...
Aber Semi-Kontakt könnte man doch auch fürs Boxen, Muay Thai und MMA einführen, wenn es für Karate und Kickboxen funktioniert, oder? Plus Kopf- und Schienbeinschützer wäre das doch okay.
aber das eigentlich trgische ist das man auch den kampf unbedingt in nem cage haben muss, um den ganzen was martialisches zu verleihen,mma geht auch in nem normalen ring (z.b. bei pride fc)
das bestärkt das negative bild in der öffentlichkeit und gibt den medien nur noch mehr futter
Hm, wenn dann die ersten Kids aus dem Ring pruzeln, wird es auch keiner so toll finden. Aber vielleicht wäre generell ein Ring oder Octagon verkehrt, sondern eher Matten/Kampffläche wie beim Ringen, Sambo oder Judo, Jujutsu usw. Wenn ich mich recht entsinne geht Jujutsu-Wettkampf und Sambo für Kinder auch, oder? Oder auch Pankration:
http://www.youtube.com/watch?v=Oy7rFPj3dsE
http://www.youtube.com/watch?v=xCQgh7m9ac0&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=lI0DBJcdrPU
Gibt es auch als Turniere auf Ringermatten:
http://www.youtube.com/watch?v=L1mb8JQX3qM&feature=related
-Alexej-
10-08-2010, 14:46
Es ist schon lächerlich wie hier alle versuchen auf auf Deutschland zu übertragen. Es ist nicht Deutschland. Es stört lange nicht alle, dass man in einem Käfig kämpfen muss. Dieser bietet gegenüber klassischem Ring eher mehr Platz und Sicherheit. Und frage ist - ab wann dürfen kinder im Ring kämpfen. MMA ist nicht unbedingt gefährlicher als Boxen. Mit Ausrüstung ist es nicht gefährlich und wirkt sich nicht schlecht aus. Es ist Sport. Und es gibts nicht nur in Russland:
PANCRACE TV live 24h/24 (http://www.pancrace.tv/live/kids.html)
pronto_salvatore
10-08-2010, 14:46
Aber Semi-Kontakt könnte man doch auch fürs Boxen, Muay Thai und MMA einführen, wenn es für Karate und Kickboxen funktioniert, oder?
Voll- und Semikontaktkarate sind zwei komplett unterschiedliche Sportarten, die Kids bei uns tragen nur mehr Schutz mit sich rum, kämpfen aber gleiches Regelwerk. Im Kickboxen unterscheidet es sich glaube ich auch nur durch Protektoren und das Lowkicks im Semikontakt wegfallen.
Im Kickboxen unterscheidet es sich glaube ich auch nur durch Protektoren und das Lowkicks im Semikontakt wegfallen.
Das klassische Vollkontakt-Kickboxen ist auch ohne Lowkicks. Ich hab zwar selbst noch kein Semikontakt gekämpft aber soweit ich weiß werden die Schläge und Tritte da nicht voll durchgezogen und statt in einem Ring wird auf ner Matte gekämpft.
@itto ryu: nee nee, semikontakt-muay thai kannste vergessen, sonst musste dich noch in bangkok vor gericht verantworten ;) :D
pronto_salvatore
10-08-2010, 14:59
Ok, ich hätte gedacht, dass es sich eher dadurch unterscheidet, dass das Ziel nicht der Knockout ist sondern das man, ähnlich wie im Amateurboxen, über ein Punktesystem gewinnt.
Grundsätzlich find ich sowas für Kinder auch besser als KO-Systeme. Scheint in dem MMA-Video ja auch der Fall zu sein, so schnell wie der Ringrichter die beiden trennt.
es gibt noch leichtkontakt, was er wohl als semikontakt bezeichnet ;)
leichtkontaktkickboxen ist kb auf einer mattenfläche, mit tshirt und ohne kopf ko ;)
... Scheint in dem MMA-Video ja auch der Fall zu sein, so schnell wie der Ringrichter die beiden trennt.Genau das stört mich hier.
Wenn sie wieder aufgestellt werden bedeutet das dass sie wieder aufeinander einschlagen. Am Boden könnten sie ohne schlagen ihre Grappling-Skills beweisen und tatsächlich Punkte sammeln ;)
netwolff
10-08-2010, 15:07
Na dann ist das aber ehr eine Grundsätzliche Einstellung gegen Vollkontakt bei Kindern und hat erstmal nichts mit MMA zu tun ;)
So ists bei mir auch :)
Boxen, KB, TB, MMA - Vollkontakt mit Schlagen / Treten hat für mich im U18-Bereich nichts zu suchen.
pronto_salvatore
10-08-2010, 15:10
Genau das stört mich hier.
Wenn sie wieder aufgestellt werden bedeutet das dass sie wieder aufeinander einschlagen. Am Boden könnten sie ohne schlagen ihre Grappling-Skills beweisen und tatsächlich Punkte sammeln ;)
Dann hätte der eine aber mit der ersten Armbar ganz schnell gewonnen. Find die sollen die Chance kriegen möglichst viel Erfahung aus so nem Turnier zu ziehen, wer am Ende gewinnt ist piepegal.
max.warp67
10-08-2010, 15:11
Die Kinder kämpfen mit wirklich dicker Schutzausrüstung (übertragt die Dimensionen mal 1 zu 1 auf Erwchsenenformat ;) ) und haben einen Kopfschutz an. Im Boden habe ich kein Schlagen gesehen, war also Ringen mit Schutzausrüstung. Das ist doch nun wirklich kein Problem.
Der Cage macht vielen Leuten doch nur Sorge weil sie es von den einschlägigen Medien und Politikern so eingetrichtert bekommen. Aber mal im Ernst, wäre irgendwas für die Kids anders wenn es eine Matte, ein Ring oder ein Sandkasten (in der FFA übrigens O.K) wäre? Die machen Kickboxen mit Ringen und dicken Polstern an und haben Spass. Man muß nicht in Alles soviel reininterpretieren.
De$tinyFi$h
10-08-2010, 15:16
ich finde vollkantankt, auch wenn gepolstert in dem alter für unanagebracht, sowohl medizinisch als psychisch (bewustseinsbildung, noch nicht abgeschloßen, knochen und schädlestruktur noch nicht voll ausgebildet etc.)
Also die Bewustseinsbildung wird doch gerade durch Sport gefördert, wieso dann nicht durch Kampfsport? Gibt doch glaube ich sogar Studien die belegen, dass sich Kampfsport nicht negativ auf das verhalten von Jugendlichen (ka ob sowas auch für Kinder gemacht wurde) auswirkt.
Und das die Kinder schäden nehmen weil der Schädel nicht richtig ausgebildet ist halte ich mal für arg übertrieben. Die haben 1. Schutzausrüstung die viel absorbiert und 2. viel weniger Masse und Kraft wie jemand Erwachsenes, schwereres. Wenn die von der Schaukel fliegen, sich als Kleinkind den Kopf am Tisch anstoßen oder sonstwo gegen rennen ist da wahrscheinlich mehr Bam! dahinter und es ist gar nichts geschützt... trotzdem überleben es die meisten. Und das obwohl bei Kleinkindern die Schädeldecke noch nicht zusamengewachsen ist. Bei den Kids im Video (habs immernoch nich gesehen :o) wahrscheinlich schon.
aber das eigentlich trgische ist das man auch den kampf unbedingt in nem cage haben muss, um den ganzen was martialisches zu verleihen,mma geht auch in nem normalen ring (z.b. bei pride fc)
das bestärkt das negative bild in der öffentlichkeit und gibt den medien nur noch mehr futter
Wenn es eine Veranstaltung ist für die ein Käfig aufgebaut wurde, soll man dann extra noch einen Ring aufbauen um den Medien und der Allgemeinheit zu gefallen?
Ich finde den Käfig besser und fühle mich darin wohler als im Ring. Und ich könnte mir vorstellen, das gerade bei den kleinen die Gefahr zwischen den Seilen rauszufallen größer ist (jemand mit 1,80 und 80 kg kommt schwerer zwischen den seilen durch als ein Kind... und ja, ich schätze nun absichtlich keine Maße weil ich keine Ahnung habe wie groß und schwer ein „normales“ Kind mit 10 in etwa ist :)).
Saschi27
10-08-2010, 15:36
Ich denke Kinder sollten eher Ringen, oder Kampfkünste ausüben wie Tae Kwon do oder eben Judo aber nicht MMA das für erwachsene Kampfsportler erdacht ist.
netwolff
10-08-2010, 15:48
Die Kinder kämpfen mit wirklich dicker Schutzausrüstung (übertragt die Dimensionen mal 1 zu 1 auf Erwchsenenformat ;) ) und haben einen Kopfschutz an.
Es geht nicht um den Schutz, sondern um das "in die Fresse Schlagen" an sich. Das ist, meiner Ansicht nach, vollkommen unangebracht.
max.warp67
10-08-2010, 16:04
Es geht nicht um den Schutz, sondern um das "in die Fresse Schlagen" an sich. Das ist, meiner Ansicht nach, vollkommen unangebracht.
In die Fresse schlagen finde ich auch vollkommen unangebracht.
Die Kids boxen aber, das ist für mich als Sportler ein gewaltiger Unterschied! ;)
netwolff
10-08-2010, 16:07
In die Fresse schlagen finde ich auch vollkommen unangebracht.
Die Kids boxen aber, das ist für mich als Sportler ein gewaltiger Unterschied! ;)
Ich habe es bewusst so formuliert ;)
Natürlich ist das für dich ein Unterschied, du bist auch nicht mehr im Kinderalter, oder?
De$tinyFi$h
10-08-2010, 16:13
Ich denke Kinder sollten eher Ringen, oder Kampfkünste ausüben wie Tae Kwon do oder eben Judo aber nicht MMA das für erwachsene Kampfsportler erdacht ist.
Und du meinst Judo oder Tea Kwon Do wurden ursprünglich für Kinder gemacht? ;)
mMn sind das alles keine Argumente. Wer gegen Kampfsportarten mit Schlägen und Tritten für Kinder ist findet natürlich auch MMA für Kids nicht gut, das kann ich ja noch nachvollziehen (auch wenn ich hierzu eine andere Ansicht habe).
Aber wer die eine Kampfkunst- / Kampfsportart für Kinder gut findet, in der Kinder schlagen und treten, aber MMA deshalb für Kinder nicht gutheißt wertet hier mMn mit zweierlei Maß.
kinder sind imo bei mmakämpfen überfordert. das hat andere voraussetzungen als nur eine sportart.
kinder bei einer solchen veranstaltung kämpfen zu lassen, halte ich besonders verwerflich.
pronto_salvatore
10-08-2010, 18:37
kinder sind imo bei mmakämpfen überfordert. das hat andere voraussetzungen als nur eine sportart.
kinder bei einer solchen veranstaltung kämpfen zu lassen, halte ich besonders verwerflich.
Ich seh nicht, wo die Kids in dem Video überfordert sein sollen, das sieht doch alles schon ganz kontrolliert aus.
Wie gesagt, mein Fall ist es nicht und dem Sport dient es zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht aber das sind keine griffigen Argumente dagegen. Das einzig Verwerfliche ist IMHO, solche Wettkämpfe medial zu vermarkten soviel Aufmerksamkeit haben Kinderwettkämpfe nicht verdient, man zeigt ja auch Bundesliga und nicht, wie die E-Jugend des TUS Burghausen kickt.
Ich kann das Video jetzt nicht angucken, daher nur eine ganz wertneutrale Anmerkung:
Man sollte bedenken, dass wir immer andere davon überzeugen wollen, das MMA ein normaler Kampfsport ist wie das allseits akzeptierte Boxen oder Ringen, was beides auch von Kindern trainiert wird
Auf der anderen Seite findet man MMA aber zu gefährlich und pädagogisch bedenklich für Kinder.
Wollte damit nur mal nen Anstoß zum nachdenken geben, ich finde nämlich das passt nicht ganz zusammen. Das FFA Regelwerk in den Klassen D3 und D2 finde ich eigentlich durchaus in Ordnung und kann sich immer Vergleich mit anderen Kampfsportarten durchaus sehen lassen!
Seh ich genauso.
Und wenn die Regeln stark eingeschränkt sind sprich kein Schlagen am Boden kein Ellbogen oder Knie ist es meiner Meinung nach in Ordnung
Ich seh nicht, wo die Kids in dem Video überfordert sein sollen, das sieht doch alles schon ganz kontrolliert aus.
Wie gesagt, mein Fall ist es nicht und dem Sport dient es zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht aber das sind keine griffigen Argumente dagegen. Das einzig Verwerfliche ist IMHO, solche Wettkämpfe medial zu vermarkten soviel Aufmerksamkeit haben Kinderwettkämpfe nicht verdient, man zeigt ja auch Bundesliga und nicht, wie die E-Jugend des TUS Burghausen kickt.Das ist wirklich das einzige was verwerflich sein könnte ;)
viper_ex
10-08-2010, 20:21
Das ist wirklich das einzige was verwerflich sein könnte ;)
und das sagt einer mit so einem Avatar? :D
Je früher desto besser ..!
Bei MMA Berlin kämpfen auch noch so Junge, ausserdem sind sie ja auch ausreichend geschützt !
Hier das Video: YouTube - ‪MMA Berlin #21 Johannes vs Ibrahim‬‎ (http://www.youtube.com/watch?v=Dkxb4FnGAP4)
Kann ich auch nur befürworten wenn die Kinder das auch selber wollen und nicht von ihren Eltern oder Brüdern gehetzt werden oder so ...
pronto_salvatore
10-08-2010, 22:02
Bei MMA Berlin kämpfen auch noch so Junge, ausserdem sind sie ja auch ausreichend geschützt !
Joar, und was sieht man? Den kleinen Ibrahim hätts bei 0:19 glatt ausm Ring geworfen. Dehalb Käfig;)
Alexander_Artur
10-08-2010, 22:14
müssen natürlich die Eltern entscheiden, aber ich weiß nicht...ich bezweifle nämlich, dass den Kindern beigebracht wird, dass es "nur" für die SV gedacht ist. Falls sie Respekt lernen ist alles okay, aber MMA bei Kidern ist schon hart.
Ich jedenfalls würde meine Kinder in diesem Alter lieber am Sandsack trainieren lassen.
itto_ryu
10-08-2010, 22:37
OT: Ich muss diese Diskussion echt mal loben. Ich bin wirklich glücklich darüber, wie sachlich und fundiert das hier trotz gegenteiliger Meinungen abläuft. Haben wir leider zu selten im KKB. Danke an euch alle. Ich habe euch soooo dolle lieb :)
checkmate
10-08-2010, 23:26
xp6bzJ34u_I
...ich bezweifle nämlich, dass den Kindern beigebracht wird, dass es "nur" für die SV gedacht ist...Hallo??? Die lernen MMA und keine SV. Wenn Eltern ihren Kindern SV zugute kommen lassen wollen, sollen sie zu Spezialisten gehen. MMA ist ein Kampfsport keine SV :rolleyes:
De$tinyFi$h
11-08-2010, 10:30
müssen natürlich die Eltern entscheiden, aber ich weiß nicht...ich bezweifle nämlich, dass den Kindern beigebracht wird, dass es "nur" für die SV gedacht ist. Falls sie Respekt lernen ist alles okay, aber MMA bei Kidern ist schon hart.
Ich jedenfalls würde meine Kinder in diesem Alter lieber am Sandsack trainieren lassen.
1: MMA ist keine Selbstverteidigung sondern Sport, Kampfsport um genauer zu sein, genauso wie Boxen, Ringen & co. Wenn jemand Boxt dann sagst du ja auch nicht er geht zum SV-Kurs. ;)
Wahrscheinlich meintest du aber eher, dass du Bedenken hast ob die Kinder verstehen, dass sie das gelernte nur im Ernstfall einsetzen dürfen. Dass kann ich nicht beurteilen. Aber mit dem Argument müsste man tatsächlich alle Kampfsportarten für Kinder untersagen, weil sie Techniken lernen, mit denen sie andere potenziell verletzen können, egal ob Tritte, Schläge, Würfe oder Hebel. Also gehe ich eigentlich schon davon aus, dass in der Regel das gelernte nicht ohne Sinn und Verstand umgesetzt wird.
2: Ich glaube nicht das du ein Kind lange damit begeistern kannst, nur auf nen Sandsack zu hauen ;). Lockeres Sparring mit Schutzausrüstung macht doch viel mehr Spaß, und wenn man da eben Fortschritte macht will man auch auf nen Wettkampf und sich beweisen. Auf der einen Seite sprechen hier welche von nicht abgeschlossener Bewusstseinsbildung, auf der anderen lässt man sie nicht in einem gesundem, sportlichem Wettkampf lernen was Sieg, Niederlage, Leistungsdruck, Fairness etc. heißt. Sollen alle Kinder nur noch Fußball spielen (was mal so was von langweilig ist :rolleyes:)???
pronto_salvatore
11-08-2010, 10:46
xp6bzJ34u_I
Tapout war schon immer eine Proletenmarke
itto_ryu
11-08-2010, 13:01
Tapout war schon immer eine Proletenmarke
Was bitte ist für dich eine "Proletenmarke"? Wenn es um die Selbstdarstellung geht, wäre MMA im Komplex prollig. Ist aber eher die Frage, was einem als Prolet, proletenhaft und prollig erscheint.
pronto_salvatore
11-08-2010, 13:13
Proletenhaft im Sinne von ich lasse einen 9-jähriger Irokese für mein Produkt werben.
Aber Du hast recht, Tapout beißt sich einfach mit meinem Modegeschmack und spricht IMHO die gleichen Typen an, die sich im Stile Steffan Effenbergs kleiden oder Ed Hardy Shirts kaufen.
Zugegeben das ist OT aber ich wollte meinem Ärger einfach mal kurz Luft machen.
max.warp67
11-08-2010, 13:16
Tapout war schon immer eine Proletenmarke
Wo wir gerade bei Proleten sind kann ich mir den Link nicht verkneifen.
Prolet ? Stupidedia (http://www.stupidedia.org/stupi/Prolet) :D
Jetzt mal wieder kurz ernsthaft. Was soll der Blödsinn, weder die Marke Tapout noch MMA-Sportler noch MMA-Fans sind generell Proleten und Assis. Ihr habt recht wenn ihr sagt es sind welche darunter. Das gilt aber auch für vieles, vieles Andere auf der Welt.
Ist z.B. Motorradfahren prollig weil es pöse Rockerclubs gibt? Ist also Harley Davidson als Marke prollig weil die pösen Rockerclubs Harley bervorzugen?
Was ist denn dann mit dem Otto-Normalverbraucher der sich vom sauer Ersparten eine Harley kauft? Ist der dann auch ein Proll?
Merkt Ihr was? Man kann über vieles unterschiedlicher Meinung sein, hört aber auf zu pauschalisieren oder zu polemisieren.
Die Diskussion hier war doch bis jetzt gut und sachlich, lasst es so.
Wer Lust auf verbale Raufereien hat soll einfach nach Chinatown wechseln. ;)
Royce Gracie 2
11-08-2010, 13:29
Ich finde Kinder MMA okay , solange sie helme haben , etwas dickere handschuhe sowie Schienbeinschoner und am Boden keine schläge zum Kopf !
sivispacemparabellum
11-08-2010, 13:30
MMA für Kinder lehne ich ab. Als erwachsener Mensch kann ich mich für die Risiken eines Sports entscheiden. Auch Springreiten oder Motorsport sind für Kinder meiner Meinung nach nicht geeignet. Kids sollten gerne raufen, ohne Hebel, ohne heftige Würfe, ohne Würger. Erst wenn der Mensch alt genug ist um die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, können auch andere Techniken gelehrt werden. Die Folgen im Wettkampf sind weder Kindern noch vielen Jugendlichen klar. Beim Boxen genau wie beim MMA. Wer Kinder in solche Situationen des KAmpfes bringt, handelt meiner Meinung nach verantwortungslos, da hilft kein Helm und kein Handschuh. Es ist auch schön in einer Welt zu leben, in der man einige Sachen erst später darf. MMA oder Autofahren gehören da meiner Meinung nach zu.
itto_ryu
11-08-2010, 13:32
Proletenhaft im Sinne von ich lasse einen 9-jähriger Irokese für mein Produkt werben.
Gut, Werbung mit Kindern ist für mich auch ein wenig "Kindesmissbrauch".
Aber Du hast recht, Tapout beißt sich einfach mit meinem Modegeschmack und spricht IMHO die gleichen Typen an, die sich im Stile Steffan Effenbergs kleiden oder Ed Hardy Shirts kaufen.
Hehe, mir gefallen die Sachen auch nicht für fünf Pfennig... Ed Hardy ist leider zum neuen VonDutch geworden, gleich neben D&G, Blingbling und weiße Jeans :D
Zugegeben das ist OT aber ich wollte meinem Ärger einfach mal kurz Luft machen.
Muss ja auch mal sein, da habe ich Verständnis.
Beaufort
11-08-2010, 14:02
Grundsätzlich ok, solange das in so einem Rahmen praktiziert wird.
Ich finde die sogar teilweise technisch um einiges Anspruchvoller als so einige "erwachsene" MMA-Athleten..., sehe da auch keine gefährlichen Aktionen bei den Beiden.
Judo, Ringen, Kickboxen usw dürfen Kids ja auch schon in Deutschland ab 5 Jehren betreiben und wie schon gesagt in so einem Rahmen, gut geschützt, nen Ref, der anscheinend weiß was er macht, allet jut soweit...
pronto_salvatore
11-08-2010, 14:03
Muss ja auch mal sein, da habe ich Verständnis.
Danke:)
andyhug4ever
11-08-2010, 14:06
Ich selbst bin nicht dafür. MMA mit Kindern würde ich niemals unterstützen.
Ausreichend gepolstert, haben keine Kraft - tut ja nichts weh... Etwas brutal, menschenentwürdigend aber bringt auch den Kleinen den Grundinstinkt und das Tier ins Herz :))
Gruß
Toe_Choke
12-08-2010, 22:08
Fidne das irgendwie etwas seltsam. Was ist an MMA besonderes? Regelwerk ist ja ganz Sachte und ich persönlich finde Kinder Thaiboxen oder Kickboxen schlimmer.
Gut finde ich Vollkontakt Kampfsport bei Kindern generell NICHT. Ob MMA, Kickboxen oder anderes. Jedenfalls meine Kinder würde ich nicht kämpfen lassen.
Finds aber krass, wie gut die kleenen Racker in dem Video drauf sind. :D
DreadLocK
13-08-2010, 17:20
Interessante Diskussion. Ich kannte das Tapout-Video und einige andere Kinder-MMA-Videos bereits und ich finds ehrlich gesagt nicht sonderlich schlimm, wenn Kinder und Jugendliche unseren Sport betreiben, sofern denn gewisse Dinge als gegeben vorrausgesetzt werden dürfen.
Wie schon einige hier beschrieben haben, bemühen wir uns um die Reputation von MMA als Sport, räumen aber gleichzeitig ein, dass Kinder diesen nicht ausführen sollten...? Ich finde, solange die Schutzausrüstung vorgeschrieben und Techniken wie Schlagen am Boden oder Knie/Ellenbogen zum Kopf aufgrund der Verletzungsgefahr für Minderjährige sanktioniert werden, ist MMA ein Sport der auch von Jugendlichen ausgeübt werden darf. Bei Shooto und anderen Organisationen gibt es spezielle Reglements für Jugendliche bzw. in dem Kontext für "Amateure". Wie soll man einen "sauberen" Kampfsport mit professionellen Athleten, professionellen Trainingsmethoden und ethischer Eigenverantwortung betreiben und aufbauen, wenns eben keine legalen Einstiegsmöglichkeiten für Jugendliche gibt? Wo sollen die "professionellen" MMA-Kämpfer denn herkommen, denen wir gerne zuschauen? Von der Straße? Das ist doch genau das, was wir NICHT wollen! Besser ist doch (genau wie bei jedem anderen Kampfsport auch) eine überwachte Vereinsstruktur, festgelegte Regeln zum Schutze der Sportler und vor allem ausgebildete Trainer, deren Absichten und Fähigkeiten in irgendeiner Form überwacht/überprüft werden können.
Ad absurdum führen das Ganze natürlich mal wieder die Amis. Eine Vermarktung der beiden Kids inkl. Iro's und fetten Tapout-Klamotten ist schon irgendwie ein wenig pervers und auch aus meiner Sicht fragwürdig. Das finde ich genauso pervers wie die kleinen Thai's die mit 10 Jahren schon die halbe Familie mit Vollkontakt-Fights ernähren, während draußen Erwachsene auf den Sieger wetten. Das entspricht einfach nicht meiner Vorstellung von "Kindheit". Auf der anderen Seite, trainieren die Kids in dem Video mit legendären Leuten wie Shawn Tompkins, Randy Couture, Mark Coleman, usw. ... und machen dabei den Eindruck als hätten sie nen Riesenspaß. Besser gehts doch nicht! Die Kinder machen keinen Scheiss auf der Straße, lernen Ihre Aggressionen zu kanalisieren, lernen Respekt, eine gute Arbeitsethik usw. (all das was Kampfkunst/-Sport ausmacht) Daran kann ich nichts schlechtes finden, solange solch (wie im Beispiel des Videos: extrem) erfahrene Trainer und die Eltern darüber wachen, dass die Kids ihrem Körper nicht schaden und das Ganze eben spielerisch erlernen. Die Verantwortung liegt wie gesagt bei Trainern und Eltern, das Ganze zu überwachen und die Kids zu bremsen. Eine Vermarktung oder Karriere darf auf gar keinen Fall im Vordergrund stehen, das fand ich auch früher schon bei den Tennis-, Turn- oder Fußball-Kids total bescheuert, wenn die die Schule abbrechen sollten oder keine Zeit mehr dafür hatten, einfach Kinder zu sein.
Sport darf immer nur Passion, aber niemals Profession für ein Kind sein!
Zu den ganzen Argumenten ala "Kinder sollten nicht im KÄFIG kämpfen": Kommt schon Leute, das ist doch nicht euer Ernst?! Das einzige Argument gegen den Käfig ist doch unsere Vorstellung von Ethik. Scheinbar steht uns irgendwas im Weg das als "normal" zu empfinden. Die Diskussion pro/contra Käfig ist doch nun jetzt schon Jahre alt und es kommt immer wieder aufs Gleiche heraus: Zum Schutze der Sportler macht der Käfig einfach Sinn und basta, ob irgendwelche selbsternannten "Moralisten" ala Professor Gebauer das nun "anrüchig" oder "verwerflich" finden, ist deren Sache, aber als Kampfsportler müsst ihr doch langsam verstanden haben, wozu die Drahtkiste da ist.
Bei uns gibts eine Kindergruppe, die übers Kickboxen langsam ans Thaiboxen herangeführt werden und die Eltern melden ausschließlich positive Veränderungen ihrer Kinder zurück. Judo und Ringen sind olympische Disziplinen ... wieso dies nicht auch für Kinder verbinden und ihnen eine faszinierende Sportart zeigen?
Grüße
DreadLocK
De$tinyFi$h
14-08-2010, 02:45
Interessante Diskussion. Ich kannte das Tapout-Video und einige andere Kinder-MMA-Videos bereits und ich finds ehrlich gesagt nicht sonderlich schlimm, wenn Kinder und Jugendliche unseren Sport betreiben, sofern denn gewisse Dinge als gegeben vorrausgesetzt werden dürfen.
Wie schon einige hier beschrieben haben, bemühen wir uns um die Reputation von MMA als Sport, räumen aber gleichzeitig ein, dass Kinder diesen nicht ausführen sollten...? Ich finde, solange die Schutzausrüstung vorgeschrieben und Techniken wie Schlagen am Boden oder Knie/Ellenbogen zum Kopf aufgrund der Verletzungsgefahr für Minderjährige sanktioniert werden, ist MMA ein Sport der auch von Jugendlichen ausgeübt werden darf. Bei Shooto und anderen Organisationen gibt es spezielle Reglements für Jugendliche bzw. in dem Kontext für "Amateure". Wie soll man einen "sauberen" Kampfsport mit professionellen Athleten, professionellen Trainingsmethoden und ethischer Eigenverantwortung betreiben und aufbauen, wenns eben keine legalen Einstiegsmöglichkeiten für Jugendliche gibt? Wo sollen die "professionellen" MMA-Kämpfer denn herkommen, denen wir gerne zuschauen? Von der Straße? Das ist doch genau das, was wir NICHT wollen! Besser ist doch (genau wie bei jedem anderen Kampfsport auch) eine überwachte Vereinsstruktur, festgelegte Regeln zum Schutze der Sportler und vor allem ausgebildete Trainer, deren Absichten und Fähigkeiten in irgendeiner Form überwacht/überprüft werden können.
Ad absurdum führen das Ganze natürlich mal wieder die Amis. Eine Vermarktung der beiden Kids inkl. Iro's und fetten Tapout-Klamotten ist schon irgendwie ein wenig pervers und auch aus meiner Sicht fragwürdig. Das finde ich genauso pervers wie die kleinen Thai's die mit 10 Jahren schon die halbe Familie mit Vollkontakt-Fights ernähren, während draußen Erwachsene auf den Sieger wetten. Das entspricht einfach nicht meiner Vorstellung von "Kindheit". Auf der anderen Seite, trainieren die Kids in dem Video mit legendären Leuten wie Shawn Tompkins, Randy Couture, Mark Coleman, usw. ... und machen dabei den Eindruck als hätten sie nen Riesenspaß. Besser gehts doch nicht! Die Kinder machen keinen Scheiss auf der Straße, lernen Ihre Aggressionen zu kanalisieren, lernen Respekt, eine gute Arbeitsethik usw. (all das was Kampfkunst/-Sport ausmacht) Daran kann ich nichts schlechtes finden, solange solch (wie im Beispiel des Videos: extrem) erfahrene Trainer und die Eltern darüber wachen, dass die Kids ihrem Körper nicht schaden und das Ganze eben spielerisch erlernen. Die Verantwortung liegt wie gesagt bei Trainern und Eltern, das Ganze zu überwachen und die Kids zu bremsen. Eine Vermarktung oder Karriere darf auf gar keinen Fall im Vordergrund stehen, das fand ich auch früher schon bei den Tennis-, Turn- oder Fußball-Kids total bescheuert, wenn die die Schule abbrechen sollten oder keine Zeit mehr dafür hatten, einfach Kinder zu sein.
Sport darf immer nur Passion, aber niemals Profession für ein Kind sein!
Zu den ganzen Argumenten ala "Kinder sollten nicht im KÄFIG kämpfen": Kommt schon Leute, das ist doch nicht euer Ernst?! Das einzige Argument gegen den Käfig ist doch unsere Vorstellung von Ethik. Scheinbar steht uns irgendwas im Weg das als "normal" zu empfinden. Die Diskussion pro/contra Käfig ist doch nun jetzt schon Jahre alt und es kommt immer wieder aufs Gleiche heraus: Zum Schutze der Sportler macht der Käfig einfach Sinn und basta, ob irgendwelche selbsternannten "Moralisten" ala Professor Gebauer das nun "anrüchig" oder "verwerflich" finden, ist deren Sache, aber als Kampfsportler müsst ihr doch langsam verstanden haben, wozu die Drahtkiste da ist.
Bei uns gibts eine Kindergruppe, die übers Kickboxen langsam ans Thaiboxen herangeführt werden und die Eltern melden ausschließlich positive Veränderungen ihrer Kinder zurück. Judo und Ringen sind olympische Disziplinen ... wieso dies nicht auch für Kinder verbinden und ihnen eine faszinierende Sportart zeigen?
Grüße
DreadLocK
:yeaha:
mehr gibt es mMn nicht zu sagen!
Shooterstorm
17-08-2010, 05:18
also ich bin zwar dem gesetz nach selber noch ein kind aber ich finde ich habe genügend reife um mich dazu zu äussern:
ich finde es nich ok kinder mma machen zu lassen.mma is meiner meinung nach etwas was man machen sollte wenn man bereits genügend ks erfahrung gesammelt hat und auch genügend reife und verstand hat damit weiß was man trainiert,weil etwas zu trainieren wie mma,boxen etc. nur um auf die straße oder in die disco zu gehen um den nächst besten zu verprügeln is nich ok.und ich hab schon viele leute auch in meinem alter gesehen die super kampfsportler waren,aber im privaten bereich es angewendet haben um ihre launen an unschuldige zivilisten auszulassen:/
und ich finde das kinder oder junge jugendlich zu 70-80% nicht genügend reife und verstand haben so etwas auszuüben!
__________________________________________________ _________________
würde mich sehr über kritik auf meinen beitrag bezogen freuen,egal ob positiv oder negativ
ist doch fast wie fußball net son film drehen
Karateka94
17-08-2010, 09:08
kinder mma is ne gute art milchzähne zu verlieren
Toe_Choke
17-08-2010, 12:38
Interessante Diskussion. Ich kannte das Tapout-Video und einige andere Kinder-MMA-Videos bereits und ich finds ehrlich gesagt nicht sonderlich schlimm, wenn Kinder und Jugendliche unseren Sport betreiben, sofern denn gewisse Dinge als gegeben vorrausgesetzt werden dürfen.
Wie schon einige hier beschrieben haben, bemühen wir uns um die Reputation von MMA als Sport, räumen aber gleichzeitig ein, dass Kinder diesen nicht ausführen sollten...? Ich finde, solange die Schutzausrüstung vorgeschrieben und Techniken wie Schlagen am Boden oder Knie/Ellenbogen zum Kopf aufgrund der Verletzungsgefahr für Minderjährige sanktioniert werden, ist MMA ein Sport der auch von Jugendlichen ausgeübt werden darf. Bei Shooto und anderen Organisationen gibt es spezielle Reglements für Jugendliche bzw. in dem Kontext für "Amateure". Wie soll man einen "sauberen" Kampfsport mit professionellen Athleten, professionellen Trainingsmethoden und ethischer Eigenverantwortung betreiben und aufbauen, wenns eben keine legalen Einstiegsmöglichkeiten für Jugendliche gibt? Wo sollen die "professionellen" MMA-Kämpfer denn herkommen, denen wir gerne zuschauen? Von der Straße? Das ist doch genau das, was wir NICHT wollen! Besser ist doch (genau wie bei jedem anderen Kampfsport auch) eine überwachte Vereinsstruktur, festgelegte Regeln zum Schutze der Sportler und vor allem ausgebildete Trainer, deren Absichten und Fähigkeiten in irgendeiner Form überwacht/überprüft werden können.
Ad absurdum führen das Ganze natürlich mal wieder die Amis. Eine Vermarktung der beiden Kids inkl. Iro's und fetten Tapout-Klamotten ist schon irgendwie ein wenig pervers und auch aus meiner Sicht fragwürdig. Das finde ich genauso pervers wie die kleinen Thai's die mit 10 Jahren schon die halbe Familie mit Vollkontakt-Fights ernähren, während draußen Erwachsene auf den Sieger wetten. Das entspricht einfach nicht meiner Vorstellung von "Kindheit". Auf der anderen Seite, trainieren die Kids in dem Video mit legendären Leuten wie Shawn Tompkins, Randy Couture, Mark Coleman, usw. ... und machen dabei den Eindruck als hätten sie nen Riesenspaß. Besser gehts doch nicht! Die Kinder machen keinen Scheiss auf der Straße, lernen Ihre Aggressionen zu kanalisieren, lernen Respekt, eine gute Arbeitsethik usw. (all das was Kampfkunst/-Sport ausmacht) Daran kann ich nichts schlechtes finden, solange solch (wie im Beispiel des Videos: extrem) erfahrene Trainer und die Eltern darüber wachen, dass die Kids ihrem Körper nicht schaden und das Ganze eben spielerisch erlernen. Die Verantwortung liegt wie gesagt bei Trainern und Eltern, das Ganze zu überwachen und die Kids zu bremsen. Eine Vermarktung oder Karriere darf auf gar keinen Fall im Vordergrund stehen, das fand ich auch früher schon bei den Tennis-, Turn- oder Fußball-Kids total bescheuert, wenn die die Schule abbrechen sollten oder keine Zeit mehr dafür hatten, einfach Kinder zu sein.
Sport darf immer nur Passion, aber niemals Profession für ein Kind sein!
Zu den ganzen Argumenten ala "Kinder sollten nicht im KÄFIG kämpfen": Kommt schon Leute, das ist doch nicht euer Ernst?! Das einzige Argument gegen den Käfig ist doch unsere Vorstellung von Ethik. Scheinbar steht uns irgendwas im Weg das als "normal" zu empfinden. Die Diskussion pro/contra Käfig ist doch nun jetzt schon Jahre alt und es kommt immer wieder aufs Gleiche heraus: Zum Schutze der Sportler macht der Käfig einfach Sinn und basta, ob irgendwelche selbsternannten "Moralisten" ala Professor Gebauer das nun "anrüchig" oder "verwerflich" finden, ist deren Sache, aber als Kampfsportler müsst ihr doch langsam verstanden haben, wozu die Drahtkiste da ist.
Bei uns gibts eine Kindergruppe, die übers Kickboxen langsam ans Thaiboxen herangeführt werden und die Eltern melden ausschließlich positive Veränderungen ihrer Kinder zurück. Judo und Ringen sind olympische Disziplinen ... wieso dies nicht auch für Kinder verbinden und ihnen eine faszinierende Sportart zeigen?
Grüße
DreadLocK
Natürlich sollen Kinder Kampfsport machen und natürlich auch MMA, wenn sie möchten. Aber es ist eben doch etwas anderes Kampfsport zu trainieren oder Vollkontakt zu kämpfen. Egal ob Boxen, MMA, Kickboxen, etc.
Und natürlich macht das Regelwerk eine Menge aus. Aber sobald es Vollkontakt zum Kopf geht, ist das nichts für Kinder. Mal abgesehen von gesundheitlichen Bedenken, finde ich es auch für die psychosoziale Entwicklung extrem bedenklich, wenn sich 10 Jährige am Wochenende vor Publikum in die Fresse hauen.
Außerdem solltest Du ggf. mal Kinder und Jugendliche differenzieren. Wenn 16 Jährige nach ordentlichem Regelwerk anfangen zu kämpfen, ist das eine Sache, wenn sich 8,10 oder 12 Jährige saures im Ring geben, ist das eben was anderes.
Und von wegen Sport und Reputation. Boxen hat in Deutschland eine durchaus gute Reputation, trotzdem kannst Du davon ausgehen, dass die meisten Deutschen keine Kinder im Ring sehen wollen.
Kampfsport zu trainieren ist eine Sache, Vollkontakt zu kämpfen eben eine ganz andere.
Cro_Madjar
15-09-2010, 08:50
unglaublich. kann nicht wahr sein. und von wegen mit ein paar regeln und bestimmten abmachungen. völliger schwachsinn. da brauch doch nur ausversehen mal was passieren. die jungs sind viel zu jung. mma erst ab 16 und dann leichtes mma. und vorher wird körperbildungsfortschritt getestet. was meint ihr wie schnell so ein weicher kleiner knochen mal gebrochen ist? kann nicht wahr sein das sowas toleriert wird.
... wie schnell so ein weicher kleiner knochen mal gebrochen ist ...Überleg mal was du da schreibst :rolleyes:
De$tinyFi$h
15-09-2010, 09:14
unglaublich. kann nicht wahr sein. und von wegen mit ein paar regeln und bestimmten abmachungen. völliger schwachsinn.
:rolleyes:
da brauch doch nur ausversehen mal was passieren.
Ist doch immer so, wenn etwas passiert ist das Geschrei groß. Soll man deswegen alles verbieten wo etwas passieren kann?
was meint ihr wie schnell so ein weicher kleiner knochen mal gebrochen ist? kann nicht wahr sein das sowas toleriert wird.
Dann bist du auch gegen Kinder- Judo, Ringen, BJJ, Mountainbiken und Rugby?
Das mit den Knochen ist doch kein Argument, die können sich bei jedem Sport verletzen. Soll man die Kinder in Plastikbälle packen wie nen Hamster?
Zudem bitte bedenken, dass sie auch viel weniger Kraft aufbringen können um einen Knochen zu brechen, das gleicht die fehlenden Knochenstärke zumindest etwas aus ;)
sivispacemparabellum
15-09-2010, 10:02
Nein es ist kein Problem der Knochen. Kinder sollen eben nicht trainieren und kämpfen wie Erwachsene. Es fehlt die Lebenserfahrung. Wir wissen, dass der sportliche Wettkampf und das Training eben nicht nur gesund ist. Das bezieht sich weder nur auf MMA noch auf Kampfsport, sonder auf alle Sportarten. Aber MMA setzt eine besonders hohe Trainingsintensität voraus durch die hohe Vielfalt an Techniken. Gesund ist das für einen Körper im Wachstum nicht.
Außerdem stellt sich die Frage ob wir in Zukunft in Debatten um MMA noch Bilder unter die Nase gerieben bekommen wollen auf denen zwei Kids sich das Gesicht blutig gekloppt haben. Ich denke nicht.
Es ist mit 16 oder 18 noch nicht zu spät den Sport zu beginnen. Ich war schon über 30 und mir machts immer noch Spaß.
RAMON DEKKERS
17-09-2010, 16:12
Ich war schon über 30 und mir machts immer noch Spaß.
Es geht aber nicht immer um den Spaß .
De$tinyFi$h
17-09-2010, 16:45
Kinder sollen eben nicht trainieren und kämpfen wie Erwachsene.
Das machen sie ja auch nicht... es gibt ja extra Regelwerke für Kids, mit dicken Handschuhen, weniger erlaubten angriffen, mehr Schutzausrüstung etc.
sivispacemparabellum
17-09-2010, 21:32
Danke für die Lebensweisheit, die du (Ramon) mir mit auf den Weg gibst, aber ich denke davon habe ich doch den Hauch einer Ahnung.;)
Und zur Schutzausrüstung: wo ist das ein Argument betreffs der Trainingsintensität und auch der moralischen/gesellschaftlichen Perspektive auf MMA kämpfende Kinder. Ein entschärftes MMA ist und bleibt MMA. Kopfschutz hin oder her, ich halte es für falsch Kindern Ground and Pound beizubringen. Jetzt bei der Verbotsdiskussion geht es für mich auch nicht nur um die Frage was ich gut oder schlecht finde, sondern um das Standing und die nahe Zukunft des Sports.
De$tinyFi$h
18-09-2010, 00:28
Und zur Schutzausrüstung: wo ist das ein Argument betreffs der Trainingsintensität und auch der moralischen/gesellschaftlichen Perspektive auf MMA kämpfende Kinder.
Trainingsintensität liegt immer an den Erziehungsberechtigten und den Trainern. Solange die ein Auge darauf haben geh ich davon aus, das Kinder auch als Kinder behandelt werden. Wenn dem nicht so ist, dann liegt das nicht an den Mangeln von Kinder MMA, sondern an eben entsprechenden Personen.
Ein entschärftes MMA ist und bleibt MMA. Kopfschutz hin oder her, ich halte es für falsch Kindern Ground and Pound beizubringen.
Also von 10-12 sind am Boden keine Schläge erlaubt, von 12-14 sind am Boden nur Schläge erlaubt. Und ich denke mit ü12 versteht man schon ansatzweise das man das trainierte nicht einfach auf dem Schulhof anwendet.
Jetzt bei der Verbotsdiskussion geht es für mich auch nicht nur um die Frage was ich gut oder schlecht finde, sondern um das Standing und die nahe Zukunft des Sports.
Naja, die letzten Monate gab es meines Wissens nach keine Verbotsdiskussionen mehr. Und wenn man MMA als normalen Sport etablieren will sollte man auch keine Kinder davon ausschließen "weil es zu hart ist". Das gibt es sonst in auch keiner anderen Sportart, zumindest meines Wissens nach nicht.
Ich seh es nach wie vor so: MMA ist ein normaler, fairer Sport und kann von Jung und Alt gleichermasen ausgeübt werden. Die meisten Kritiken gegen Kinder MMA beruhen entweder darauf das Vollkontakt für Kinder nichts ist (womit man auch Boxen und Ringen für Kinder verbieten sollte) oder darauf, dass es in der Öffentlichkeit schlecht aussieht. Und ganz ehrlich, die Öffentlichkeit hat eh ein falsches Bild von uns, zumindest die meisten. Wieso sollten wir uns einschränken nur wegen sowas?
Ich bin der Meinung von sivispacemparabellum
Trainingsintensität liegt immer an den Erziehungsberechtigten und den Trainern. Solange die ein Auge darauf haben geh ich davon aus, das Kinder auch als Kinder behandelt werden. Wenn dem nicht so ist, dann liegt das nicht an den Mangeln von Kinder MMA, sondern an eben entsprechenden Personen.
Das dies aber eben nicht immer so ist, daß weißt Du, oder?
Also von 10-12 sind am Boden keine Schläge erlaubt, von 12-14 sind am Boden nur Schläge erlaubt. Und ich denke mit ü12 versteht man schon ansatzweise das man das trainierte nicht einfach auf dem Schulhof anwendet.
Ich bin anderer Ansicht - mit ü12 J sind Kinder mit Sicherheit i.d.R. noch nicht in der Lage so etwas einzuschätzen. Ich kenne da ein paar leibhaftige Beispiele, leider :o
Naja, die letzten Monate gab es meines Wissens nach keine Verbotsdiskussionen mehr. Und wenn man MMA als normalen Sport etablieren will sollte man auch keine Kinder davon ausschließen "weil es zu hart ist". Das gibt es sonst in auch keiner anderen Sportart, zumindest meines Wissens nach nicht
Gottseidank hat sich das ganze in D etwas beruhigt, trotzdem lauern die Gutmenschen immer noch im Hintergrund und warten auf Material. Wenn Ihr ihnen das geben wollt, bitte
Und wie wir am Amsterdammer Bürgermeister sehen, schlafen die Gutmenschen nicht. Egal ob in Deutschland oder anderswo.
Ich seh es nach wie vor so: MMA ist ein normaler, fairer Sport und kann von Jung und Alt gleichermasen ausgeübt werden.
Das siehst Du und ich so und die meisten der Mitforisten. Das sieht aber in der Öffentlichkeit leider anders aus.
Die meisten Kritiken gegen Kinder MMA beruhen entweder darauf das Vollkontakt für Kinder nichts ist (womit man auch Boxen und Ringen für Kinder verbieten sollte) oder darauf, dass es in der Öffentlichkeit schlecht aussieht.
Auch im Boxen können Kinder (in D) ab 8 Jahren trainieren. Ich habe dazu und auch zu Vollkontakt für Kinder bis 16 J. allgemein eine eigene Meinung. Ich finde das VK erst ab einem bestimmten Alter Sinn macht und keine bzw. weniger Gesundheitsgefährdung dann vorliegt.
Und ganz ehrlich, die Öffentlichkeit hat eh ein falsches Bild von uns, zumindest die meisten. Wieso sollten wir uns einschränken nur wegen sowas?
Ja, Ihr solltet Euch hier tatsächlich einschränken, genau wegen sowas.
LG
Tori
De$tinyFi$h
18-09-2010, 01:26
Zitate zu zitieren macht wenig Sinn, deshalb probier ich es mal so :D
Was meinst du mit "das ist nicht immer so"? Das die Verantwortung für Kinder bei den Eltern und in dem Moment auch beim Trainer liegt? Ich weiß zwar das dies nicht immer der Fall ist, aber es sollte die Regel sein. Und nur wegen Fällen rücksicht zu nehmen, die ausnahmefälle sind (die auch in Bezug auf andere Themen vermieden werden sollten), wiederstrebt mir irgendwie...
Und Kinder ü 12 sind mit Sicherheit geistig noch nicht ausgereift, aber ich denke sie verstehen durchaus was die folgen ihrer "Aktionen" sein können. Weiß nicht ob ich damit falsch liege, ich habe keine Kinder und die Kinder meiner Kollegen sind alle noch ein paar Jährchen unter 12. Aber auch hier können sicherlich die Eltern, der Trainer und das soziale Umfeld einen extremen Einfluss haben und das Kind entsprechend beeinflussen.
Gutmenschen lauern immer und überall... sie lauern hinter jeder Ecke diese elenden... :D
Aber mal ehrlich. Diese Gutmenschen sind doch allgemein gegen Kampfsport, oder sogar gegen jeden Sport der ein Risiko für die Gesundheit birgt. Auch wenn es evtl. vernünftig wäre, ich sehe es nicht ein das man den Sport wegen so menschen beschneiden sollte, bzw. ihn in diesem fall einer Personengruppe (Kinder) vorenthalten sollte.
Was auch für den nächsten Punkt zählt. Was die Öffentlichkeit denkt ist mir egal. Die Meinungen werden meist von den Medien vorgefertigt, weil sich die wenigsten selbst damit befassen. Und nur weil die Medien etwas in ein schlechtes Licht stellen muss man es doch nicht auch gleich entsprechend anpassen. Wo kämen wir da hin? ;)
Vollkontakt finde ich bei Kids auch nicht bedenklich, oder ist hier ein Fall bekannt wo Kinder bleibende Schäden durch Vollkontaktkämpfe mit Schutzausrüstung davongetragen haben?
Der letzte Punkt ist wieder das gleiche wie vorher. Ich sehe MMA als normale Sportart (für Jung und Alt :D), wieso sollte ich daran irgend etwas ändern um es anderen, die sich nicht die Mühe machen sich damit fair auseinander zu setzen, recht zu machen?
NunchakuFreak
18-09-2010, 08:01
Also das einzige was mir einfällt, ist das es obwohl MMA drübersteht einfach nicht mit den Fights verglichen werden kann, die man sonst so kennt.
1. Mehr Schutzausrüstung.
2. So wie ich das sehe KEINE Schläge am Boden.
3. Für mich ähnelt es anderen wettkampfsportarten sehr, bzw. ich sehe fast keinen Unterschied
Das einzige was ich bedenklich finde ist dass Vollkontakt gekämpft wird. Das trifft man sonst selten an bei so kleinen Kinder. Ausserdem finde ich das schlimmste an der ganze sache das "drumherum" 1 ist bei solchen Amateurkämpfen mit Kindern sicher kein Octagon nötig. Ausserdem das beobachten dur so vile Leute + anfeuern sicher kein gutes Zeichen für die Kinder---> pädagogisch wirklich nicht seht wertvoll!
Naja, wen man die richtigen Vorsichtsmaßnahmen trifft! Schützer, kein richtiger Vollkontakt, keine Knee,- und Heelhooks etc....ABER mal ehrlich wir haben schon so genug Probleme, dass in Deutschland irgendwie vernünftig zu etablieren und das wäre das gefundene Fressen für die Medien.
Auch habe ich etwas Angst vor überehrgeizige Eltern, MMA sollte Kindern Spaß machen, ihre Diszplin stärken, Respekt gegenüber Anderen und Schwächeren lernen und zur Selbstverteidigung befähigen, aber Wettkämpfe...da bin ich irgendwie ziemlich dagegen!
Hosenscheisser 79
18-09-2010, 09:54
Ihr habt echt einen Schuss weg! Kinder MMA sollte klar verboten werden!
VK-Kickboxen bei der WAKO ist auch erst ab 16 Jahren erlaubt!
Es gibt ja genug Alternativen wie JJ-Allkampf für Jugendliche, wo nur LK zum Kopf erlaubt ist.
sivispacemparabellum
18-09-2010, 10:34
1. Mehr Schutzausrüstung.
2. So wie ich das sehe KEINE Schläge am Boden.
3. Für mich ähnelt es anderen wettkampfsportarten sehr, bzw. ich sehe fast keinen Unterschied
Nein es ist Vollkontakt, Schläge am Boden sind erlaubt, es ist der einzige Wettkampfsport der so viele unterschiedliche Angriffstechniken zulässt.
Ich halte auch Boxen oder Thaiboxen für Kinder nicht geeignet und würde da auch die Grenze eher bei Heranwachsenden ziehen. Klar, dass Training unterschiedlich gestaltet werden kann. Aber die, die Kinder am meisten und ohne Rücksicht fordern, werden die sein die im Wettkampf damit Erfolg haben. Und deren "Schützlinge" werden mehr zu Verletzungen beitragen als andere.
Zur Debatte denke ich der Standpunkt der meisten Politiker und Medien ist klar. Das heißt nicht: es ist durch. Ganz im Gegenteil, die erste Auseinandersetzung haben wir MMAler verloren. Wir sollten die MMA feindliche Hegemonie jetzt durch gute und überlegte Aktionen aufweichen. Kinder MMA ist da kontraproduktiv.
Hosenscheisser 79
18-09-2010, 15:20
Nein es ist Vollkontakt, Schläge am Boden sind erlaubt, es ist der einzige Wettkampfsport der so viele unterschiedliche Angriffstechniken zulässt.
Ich halte auch Boxen oder Thaiboxen für Kinder nicht geeignet und würde da auch die Grenze eher bei Heranwachsenden ziehen. Klar, dass Training unterschiedlich gestaltet werden kann. Aber die, die Kinder am meisten und ohne Rücksicht fordern, werden die sein die im Wettkampf damit Erfolg haben. Und deren "Schützlinge" werden mehr zu Verletzungen beitragen als andere.
Zur Debatte denke ich der Standpunkt der meisten Politiker und Medien ist klar. Das heißt nicht: es ist durch. Ganz im Gegenteil, die erste Auseinandersetzung haben wir MMAler verloren. Wir sollten die MMA feindliche Hegemonie jetzt durch gute und überlegte Aktionen aufweichen. Kinder MMA ist da kontraproduktiv.
:yeaha:
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