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Vollständige Version anzeigen : ausgleichsübung zum nacken ?



Basti_92
13-11-2010, 15:06
hallo

ich hab folgende frage: man sollte beim kraftraining ja immer beuger und strecker training(heißt glaub ich auch ankathete und gegenkathete oder so)
was wären den die passende übung zum nackentraining ??
also die gegenkathete zum trapezmuskel ?

danke im vorraus

Schandfleck
13-11-2010, 15:34
Laut Wikipedia wäre der Antagonist des "Nackenmuskels", also des Trapezmuskels, der Latissimus(=großer Rückenmuskel).

Übungen sind also quasi alle komplexen Rückenübungen, Rückencrunches würde mein Trainer sehen wollen.

MfG, Torben.

Vindur
13-11-2010, 19:25
Antagonistentraining ist völliger Quatsch. Dysbalancen sind da gefährlich wo Fehlhaltungen entstehen oder der volle ROM eines Gelenks eingeschränkt wird.

Wenn du komplexe Kraftübungen machst hast du mit sowas keine Probleme.

cavus
14-11-2010, 03:55
Schaff erstmal 40 saubere Klimmzüge... danach können wir über sowas reden;)

Kraken
14-11-2010, 11:23
Antagonistentraining ist völliger Quatsch. Dysbalancen sind da gefährlich wo Fehlhaltungen entstehen oder der volle ROM eines Gelenks eingeschränkt wird.

Völliger Quatsch soso..... erzähl das mal den Sportmedizinern....selbige finden nämlihc nach wie vor, dass man stets auch den Antagonisten, und eigentlich überhaupt immer den ganzen Körper tranieren sollte.



Wenn du komplexe Kraftübungen machst hast du mit sowas keine Probleme.

Wieso meinst du?


Schaff erstmal 40 saubere Klimmzüge... danach können wir über sowas reden;)

Wieso?

DerBen
14-11-2010, 11:38
Wieso meinst du?


Meint er vielleicht statt Klimmzüge, Reckturnen zu machen?:rolleyes:

ponyeule
14-11-2010, 18:28
Als zusätzliche Übung bei verstärktem Nackenmuskulaturtraining würd ich in jedem Fall rückwärtiges Dehen des Schultergürtels, der Brustmuskeln und der Genickpartie empfehlen - sonst siehts Du bald aus, wie ein "halsloses Monster":D

bouncer
14-11-2010, 18:36
Antagonistentraining ist völliger Quatsch......



Das hätte ich jetzt doch ganz gern mal erklärt..:ups:

F3NR1R
14-11-2010, 18:37
Völliger Quatsch soso..... erzähl das mal den Sportmedizinern....selbige finden nämlihc nach wie vor, dass man stets auch den Antagonisten, und eigentlich überhaupt immer den ganzen Körper tranieren sollte.




Ich glaube darauf wollte er hinaus.

Rykers
14-11-2010, 18:37
Antagonistentraining ist völliger Quatsch. Dysbalancen sind da gefährlich wo Fehlhaltungen entstehen oder der volle ROM eines Gelenks eingeschränkt wird.

Wenn du komplexe Kraftübungen machst hast du mit sowas keine Probleme.

ich glaube er meinte mit komplexen kraftübungen grundübungen wie bankdrücken, kniebeugen, kreuzheben etc.

wenn man so trainiert braucht man keine angst wegen dysbalancen zu haben...

Vindur
14-11-2010, 20:36
Ein Beispiel: Antagonistentraining würde heißen ich mache Bankdrücken und danach eine Ruderübung.
Das ist Blödsinn. Bankdrücken ist eben keine Brustübung, sondern eine Oberkörperübung und braucht somit auch die Rückenmuskulatur. Zwischen den Übungen verschiebt sich nur der Anteil und die Art der Belastung.

Die Dysbalancen entstehen entweder durch Isolationsübungen oder durch unnatürliche Bewegungsabläufe (-> Schulterprobleme beim Bankdrücken wegen nur halbem ROM der Schulter)

Komplexe Kraftübungen wie die olympischen Hebeübungen, Kniebeugen, Kreuzheben, Überkopfdrücken usw. stellen eine Arbeitsform des Körpers da. Dazu brauche ich aber kein Gegenstück.
Ein Beispiel: viele Leute machen Beinpresse/Kniebeugen und dazu die Beinbeugermaschine. Das ist nicht notwendig. Die Beinrückseite verkümmert nicht durch Kniebeugen nur weil es eine Streckbewegung ist. Muskeln funktionieren nicht so einfach. Ein Antagonistentraining wäre nur möglich wenn ausschließlich Maschinen und isolierte Bewegungen trainiert werden. Und selbst dann: Welcher Muskeln hat wie stark zu sein? Muss der Beinbeuger so stark sein wie der Quadrizeps? Wie stark muss welcher Rückenmuskel sein, damit er die Kraft des Brustmuskels ausgleicht?

Kraken
15-11-2010, 13:52
Ok, nach deinem letzen Beitrag folge ich mal:

Du hast nicht verstanden, worauf der TE hinauswollte
Du hast nicht verstanden, was ein Antagonist ist
Du hast nicht verstanden, was Antagonistentraining ist, und worauf es abzielt.

Und GANZ sicher hast du nicht verstanden, was Bankdrücken ist ;)

Ansonsten erklär mir mal, inwiefern dabei die Rückenmuskulatur beansprucht wird...


Und dein allgemienes Verständnis des Krafttraiings und der beteiligten Mechanismen hält sich scheinbar in engen Grenzen.

Vindur
15-11-2010, 21:11
Wenn der TE mit meiner Antwort nicht zufrieden ist oder weitere Fragen hat, kann er die stellen.

Was die Rückenmuskulatur beim Bankdrücken macht?
1. Was glaubst du warum die Bankdrückwerte aller Menschen nach oben gehen sobald sie Kniebeugen und Kreuzheben trainieren?
2. Die Muskelgruppe die man "innerer Rücken" (Trapezius-,Rhomboidenanteile) nennt, zieht die Schultern nach hinten, damit die Schulterblätter zusammen und verringert so die Auflagefläche auf der Bank. Je stärker die Schulterblätter zusammengezogen sind, desto besser ist die Kraftübertragung.
Da die Muskeln, die die Schulter nach vorn bewegen (Brustmuskulatur etc.) beim Bankdrücken aktiv arbeiten erzeugen sie einen Zug der die Schulterblätter auseinanderzieht, um diesem entgegenzuarbeiten leisten die inneren Rückenmuskeln erhebliche Arbeit.
3. Der Latissimus Dorsi rotiert den Brustkorb nach oben und gibt Stabilität, zudem verhindert er, dass die Schultern sich in Richtung Kopf bewegen. Der Winkel Oberarm und Oberkörper wird hauptsächlich vom Latissimus Dorsi und dem Delta bestimmt.

iYork
15-11-2010, 21:33
Wenn der TE mit meiner Antwort nicht zufrieden ist oder weitere Fragen hat, kann er die stellen.

Was die Rückenmuskulatur beim Bankdrücken macht?
1. Was glaubst du warum die Bankdrückwerte aller Menschen nach oben gehen sobald sie Kniebeugen und Kreuzheben trainieren?
2. Die Muskelgruppe die man "innerer Rücken" (Trapezius-,Rhomboidenanteile) nennt, zieht die Schultern nach hinten, damit die Schulterblätter zusammen und verringert so die Auflagefläche auf der Bank. Je stärker die Schulterblätter zusammengezogen sind, desto besser ist die Kraftübertragung.
Da die Muskeln, die die Schulter nach vorn bewegen (Brustmuskulatur etc.) beim Bankdrücken aktiv arbeiten erzeugen sie einen Zug der die Schulterblätter auseinanderzieht, um diesem entgegenzuarbeiten leisten die inneren Rückenmuskeln erhebliche Arbeit.
3. Der Latissimus Dorsi rotiert den Brustkorb nach oben und gibt Stabilität, zudem verhindert er, dass die Schultern sich in Richtung Kopf bewegen. Der Winkel Oberarm und Oberkörper wird hauptsächlich vom Latissimus Dorsi und dem Delta bestimmt.

+1

außerdem drückt der lat mit, wenn man die hantel auseinander zieht/die ellenbogen nach innen drückt. selbes spiel beim frontdrücken