Vollständige Version anzeigen : Bestes Grappling System für modernes MMA
Björn Friedrich
17-11-2013, 19:00
Mit den Runden, den Stand Ups, den ganzen Unterrbrechungen und der Tatsache das Clinch und Bodenkampf oft schon nach wenigen Sekunden wieder unterbrochen werden, hat BJJ eigentlich ausgedient......
Ich finde das hier, ist das beste System, für den Kampf nach den neuen Regeln. Aktiv, aggressiv und athletisch, genau passend zu den neuen Regeln....
Tschüß
Björn Friedrich
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Hinkelstein
17-11-2013, 19:32
um in einen vollkontaktkampfsport einzusteigen, ist es grundsätzlich von vorteil, wenn man aus einer sportart kommt, bei der man schonmal fäuste ins gesicht bekommen hat.
also ist combat-sambo sicher eine exzellente basis
Björn Friedrich
17-11-2013, 20:44
Fäuste gibts beim BJJ auch ins Gesicht, das ist nicht das Problem......
Aber das aggressive, aktive Agieren und initiieren von Submissions und Würfen, passt zum MMA besser, als die aufwandlose, taktische Arbeit des BJJ.
Tschüß
Björn Friedrich
Fäuste gibts beim BJJ auch ins Gesicht, das ist nicht das Problem......
Aber das aggressive, aktive Agieren und initiieren von Submissions und Würfen, passt zum MMA besser, als die aufwandlose, taktische Arbeit des BJJ.
Tschüß
Björn FriedrichKommt halt drauf an wie du BJJ trainierst...
Eskrimador
17-11-2013, 21:44
Nach 20 Jahren Sambo kann ich euch mit ruhigem Gewissen erzählen, dass es nur wenige Kampfsportarten gibt, die noch mehr auf die Knochen gehen.
Es gibt viele BJJ - Künstler die ihr Training auf hohem Niveau auch noch im reifen Alter durchführen können.
Dies ist im Sambo, insbesondere im Combat - Sambo, die absolute Ausnahme.
Mir hat mit Anfang 30 JEDER Knochen nach jedem Training so weh getan, dass stellenweise der Spass auf der Strecke blieb.
Es gibt so gut wie KEINE sanften Techniken im Sambo.
Selbst bei besten Absichten ist der Trainingspartner ständig im Schmerzbereich.
Das muss man erst mal wollen.
Ich liebe Sambo noch immer, auch wenn ich mittlerweile zu 100% auf FMA umgestiegen bin.
Aber ich vermisse es NULL.
Ich genieße es nun (mit fast 40) am Morgen nach dem Training einfach so aus dem Bett steigen zu können, ohne mich zu fühlen als wäre ich 100. ;)
BJJ hat die Bodendominanz, braucht aber Zeit und ist noch deutlich technik - lastiger als Sambo.
Wobei Sambo in nahezu einzigartiger Weise extrem harte Würfe mit Haltetechniken und Schlagen und Treten kombiniert.
Ein guter Samboka ist vorbereitet für MMA - Fights.
Björn Friedrich
17-11-2013, 21:50
Schön geschrieben......
Ja das ist es halt. Die extreme Athletik, macht den Körper auf Dauer kaputt......
Und es gewinnt oft der, der die Technik am schnellsten und explosivsten ausführt.....
Aber das ist ja genau das was man heutzutage im MMA braucht, weil ja Clinch und Grappling mehr oder weniger sofort unterbunden wird.....
Jiu Jitsu ist halt eine andere Baustelle, die sanfte Kunst, aufwandlos und ohne viel äussere Kraft, ein Training für die Ewigkeit, aber eben für die SV und nicht für modernes MMA gemacht....
Tschüß
Björn Friedrich
Und es gewinnt oft der, der die Technik am schnellsten und explosivsten ausführt.....
Aber das ist ja genau das was man heutzutage im MMA braucht, weil ja Clinch und Grappling mehr oder weniger sofort unterbunden wird.....
Jiu Jitsu ist halt eine andere Baustelle, die sanfte Kunst, aufwandlos und ohne viel äussere Kraft, ein Training für die Ewigkeit, aber eben für die SV und nicht für modernes MMA gemacht....
Tschüß
Björn Friedrich
Gerade in der Selbstverteidigung muss man schnell und explosiv sein.
Und aufwandlos? Du hörst dich wie ein Aikidoka an. Bodenkampf ist sehr anstrengend und man benötigt immer Kraft. Hängt nur vom Können und dem Gegner ab, wieviel.
Sambo kann man wie auch Judo so trainieren, dass man es auch im Alter macht. Sieh dir die alten Judoka an, die mit 70, 80 noch bei Randori mitmachen. Das die Sambisten es vielleicht nicht so trainieren, ist natürlich was anderes. Möglich ist es trotzdem. Andere Mentalität.
Echter Bodenkampf ist für mich anstrengender als Stand Up.
Und auch Würfe haben bei weitem nicht immer was mit optimaler Körpermechanik und Ausweichbewegungen zu tun.
Björn Friedrich
17-11-2013, 23:36
Helio Gracie hat mal gesagt: BJJ ist Aikido am Boden....
Von daher kann ich damit Leben in der Tradition von Helio oder Ueshiba zu stehen.:-)
Wenn man schneller, kräftiger und stärker als sein Angreifer ist, wird man wohl selten von ihm angegriffen werden, von daher muss ne SV ohne viel Kraft funktionieren.....
MMA ist komplett anders, da geht es darum wer fähig ist den meisten Action in 5 Minuten zu machen und da gehört das Erzwingen von Möglichkeiten einfach dazu.....
Tschüß
Björn Friedrich
Nur, dass Aikido halt noch weniger zur SV taugt edit
Hab offen gestanden nie nen Vergleichskampf von einem Aikidoka gegen nen anderen Kampfsportler im echten Leben gesehen aber was die Meister da auf Youtube abliefern, auch gegen Judo ist ja nun mehr als dürftig.
Ich gestehe BJJ zu um einiges mehr zu sein als Aikido am Boden ;)
Auch verstehe ich nicht ganz wieso du der Meinung bist, dass es im MMA darum geht Gewalt zu erzeugen und zu entgegnen und in der SV nicht? Man könnte im MMA ebenso mit Nachgeben arbeiten wenn es ein generell funktionierendes Prinzip wäre.
Der Unterschied zur SV ist, dass man Regeln, einen Ring, Badehosen und die Gewissheit, dass gleich was kommt hat.
Man kann sich nicht immer aussuchen ob man einen Kampf durch List gewinnt, meistens bleibt nur die Gewalt.
die letzten paar UFC events waren auch öfter Sambo-Russen vertreten die sich sehr gut verkauft haben. Denke Sambo ist für MMA wirklich ne super Grundlage.
PS:
Geschwindigkeit/Explosivität ist in der SV absolut ESSENTIEL!
Bin ich zu langsam:
1. Realisiere ich erst das der Kampf überhaupt angefangen hat, wenn ich schon hinüber bin
2. Bleibt mir keine Zeit zu agieren, da ich permanent reagieren muss. Ergo ich hänge eher in der Defensive
3. Kommen die Freunde des Agressors und greifen mich an
Mal abgesehen funktioniert auch BJJ nicht ohne Kraft. Man nutzt halt nur immer das "viel Kraft gegen wenig Kraft"-Prinzip. Sprich ich will immer aus der Kraftlinie des Gegners raus und selber mit möglichst vielen und starken Waffen (Schwerkraft, große Muskelgruppen) angreifen
Aber das ist ja genau das was man heutzutage im MMA braucht, weil ja Clinch und Grappling mehr oder weniger sofort unterbunden wird.....
sorry aber das stimmt einfach nicht. es gibt noch genug fights die sich fast ausschließlich an der cagewall bzw am boden abspielen. insbesondere die bedeutung vom clinch nimmt meiner meinung nach eher zu als ab.
Björn Friedrich
18-11-2013, 00:17
Stimmt schon, ich hab jetzt nur den UFC im Kopf. In den japanischen Veranstaltungen gibt es noch lange Phasen wo keiner dazwischen geht. Europäische Veranstaltungen schaue ich nicht, da kann ich nix zu sagen....
Aber im UFC, gerade auch wieder heute Nacht, war der Trend wieder da. Work, Work, Work, Break und wieder von vorne......
Und Sambo so wie es in dem Video gezeigt wird, ist gerade zu ideal für solche "Sprints"......
Tschüß
Björn Friedrich
Catch as Catch Can... BOOOM!
Pustekuchen
18-11-2013, 07:56
Ich finde das hier, ist das beste System, für den Kampf nach den neuen Regeln. Aktiv, aggressiv und athletisch, genau passend zu den neuen Regeln....Ah, die FJJ'ler nehmen wieder an Wettkaempfen teil?
Hinkelstein
18-11-2013, 13:56
Fäuste gibts beim BJJ auch ins Gesicht, das ist nicht das Problem......
Aber das aggressive, aktive Agieren und initiieren von Submissions und Würfen, passt zum MMA besser, als die aufwandlose, taktische Arbeit des BJJ.
Tschüß
Björn Friedrich
klar, aber im "alten" BJJ werden die schläge nur als setup für den takedown oder zur notdürftigen verteidigung genutzt, so dass alles drauf zugescnitten ist, den kampf auf den boden zu bringen. sambo ist in der hinsicht ideal, dass man einen kampf über dass striking aufbauen kann, und dann den takedown suchen kann, wenn man lust dazu hat, oder der andere eben doch besser boxen kann. die kämpfer mit BJJ background sind da nicht so flexibel, wenn mal ein bodenmonster auf sie zukommt, dass auch ganz gut boxen kann
sivispacemparabellum
18-11-2013, 16:49
Welche neuen Regeln? Die Unified Rules sind in den letzten Jahren, was den Kampfablauf angeht nicht verändert worden....
Nach den aktuellen Champions würde ich auch nicht Sambo, sondern Ringen, Boxen, MuayThai und BJJ empfehlen. Die anderen Sportarten sind als Grundlage eher Exoten wie FriedrichJiuJitsu ;)
Nach 20 Jahren Sambo kann ich euch mit ruhigem Gewissen erzählen, dass es nur wenige Kampfsportarten gibt, die noch mehr auf die Knochen gehen.
Mir hat mit Anfang 30 JEDER Knochen nach jedem Training so weh getan, dass stellenweise der Spass auf der Strecke blieb.
Es gibt so gut wie KEINE sanften Techniken im Sambo.
Selbst bei besten Absichten ist der Trainingspartner ständig im Schmerzbereich.
Das muss man erst mal wollen.
Ich liebe Sambo noch immer, auch wenn ich mittlerweile zu 100% auf FMA umgestiegen bin.
Aber ich vermisse es NULL.
Ich genieße es nun (mit fast 40) am Morgen nach dem Training einfach so aus dem Bett steigen zu können, ohne mich zu fühlen als wäre ich 100. ;)
Genauso siehts aus. Ich muss mich im Jiu immer tierisch zusammenreißen, meinen Trainingspartner beim Werfen nicht in die Matte zu holzen. :ups:
Gruß Tarogh
Dietrich von Bern
18-11-2013, 20:28
Aber Sambo ist doch kein "grappling-System" - es ist doch bereits ein "Mix".
Für modernes mma ist doch eher no-gi-whatever als "grappling-System" angezeigt, oder?
Björn Friedrich
18-11-2013, 21:44
Ich würde es schon als eigenständiges System bezeichnen, es ist charakteristisch anders als Judo oder BJJ, was ja auch deutlich auf dem Video zu sehen ist.....
Die neuen Regeln? Für mich waren die Regeln immer einfach zu verstehen. Ein Kampf, zwei Kämpfer, kein Zeitlimit, keine Runden.....
Alles was danach kam sind neue Regeln......
Tschüß
Björn Friedrich
Hug n' Roll
18-11-2013, 22:00
Ein Kampf, zwei Kämpfer, kein Zeitlimit, keine Runden.....
Alles was danach kam sind neue Regeln......
:sport146::sport146::sport146:
Eskrimador
19-11-2013, 14:31
Sambo - Ringen (in den Videos immer gut zu erkennen an den Jungs und Mädels OHNE Kopfschutz) ist ein "reines" Grappling - System (so wie Judo halt mal früher war, bevor die ganzen regeltechnischen Verschlimmbesserungen die Kampfkunst zu einem erbärmlichen Schatten ihrer selbst kastrierten).
Combat / Military - Sambo hingegen beinhaltet alle Elemente, die nun neudeutsch MMA genannt werden.
Je nach Hintergrund des Trainers liegt der Schwerpunkt dann mehr auf dem Werfen / Rollen, oder halt auf dem Schlagen und Treten.
Das Sambo - Ringen hat sich als sportlicher Wettkampf sehr früh aus dem militärischen Sambo entwickelt.
Das Combat - Sambo ist noch relativ jung und kam erst in den 80ziger Jahren auf.
Sambo ist seiner Herkunft nach ein militärisches Zweikampfsystem und darauf ausgelegt es auch dem dümmsten Bauern beibringen zu können.
Sambo lebt von Kraft und explosiver Kraftentfaltung.
Es gibt wenig taktieren, sondern ein Wurf oder Hebelansatz wird mit Konsequenz verfolgt.
Typisch für die Sambo - Würfe und Hebel ist das "hineinspringen" in die Bewegung um auch noch sein ganzes Gewicht mit in die Waagschale werfen zu können.
Gerade dieses "hineinspringen" führt unweigerlich regelmäßig zu Verletzungen auf beiden Seiten.
:cool:
Lars´n Roll
19-11-2013, 15:15
Mit den Runden, den Stand Ups, den ganzen Unterrbrechungen und der Tatsache das Clinch und Bodenkampf oft schon nach wenigen Sekunden wieder unterbrochen werden, hat BJJ eigentlich ausgedient......
Soso... :rolleyes:
Hast Du da irgendein Beispiel, Björn?
Sorry, mir mutet das mal wieder nach komischer Jammerei an. Abgesang auf BJJ wie es sein sollte ™ und den bösen Sport, der alles kaputt macht, die Kunst, den Mensch und das Karma bestimmt auch. :rolleyes:
Gibt immer noch genug BJJ Praktizierende, die das anders sehen. Ich hätte mehr Angst um die Zukunft des BJJ, wenn sich die Leute aus dem Sport zurückziehen und auf tödlichen Kampf ohne Regeln "zurückbesinnen" würden.
Björn Friedrich
19-11-2013, 15:36
Einfach mal den letzten UFC oder den vorletzten oder den davor......
Was passiert denn? Sobald ein Clinch oder eine Bodensituation da ist, heisst es vom Ringrichter: WORK, KEEP WORKING, blah blah....
Wenn mal 10 Sekunden nicht geschlagen wird, wird sofort abgebrochen......
Das ist o.k. ist halt der neue Sport, aber da funktioniert halt kein Taktieren mehr, da muss man Dinge erzwingen, mit Gewalt und ein athletisches System dafür nutzen, die Nachteile davon wurden ja bereits beschrieben....
Jiu Jitsu kommt aus der SV und wurde zum Sport, Helio Gracie hat in seinem ganzen Leben wahrscheinlich keinen Kampf nach Punkten ausgetragen.....
Aber es geht hier eigentlich auch nicht um BJJ oder die SV, sondern um Sambo für MMA....
Und Fedor hat ja auch schon bewiesen das das ne gute Idee ist.:-) Wobei der nie was erzwungen hat, aber das ist ein anderes Thema....:-)
Tschüß
Björn Friedrich
Lars´n Roll
19-11-2013, 15:41
Wobei der nie was erzwungen hat, aber das ist ein anderes Thema....:-)
Tschüß
Björn Friedrich
Ich find gar nicht, dass das ein anderes Thema sein ist... wer sagt denn, dass ein Samboka immer brachial und ein JiuJitsuka immer chillaxed im Flow sein muss?
Im Großen und Ganzen arbeiten doch eh beide Stile mit den gleichen Tools.
Ich find gar nicht, dass das ein anderes Thema sein ist... wer sagt denn, dass ein Samboka immer brachial und ein JiuJitsuka immer chillaxed im Flow sein muss?
Im Großen und Ganzen arbeiten doch eh beide Stile mit den gleichen Tools.
Sambist.
Sambo kommt nicht aus Japan.
Lars´n Roll
19-11-2013, 16:40
Sambist.
Sounds kinky. :D
Björn Friedrich
19-11-2013, 17:26
Also wenn man sich die Videos anschaut, dann sieht man da einen deutlichen Unterschied vom Sambo zum Jiu Jitsu und ein User hier, hat das ja auch aus eigener Erfahrung sehr gut und treffend beschrieben........
Es geht nicht um Armhebel oder Haltegriffe, sondern darum, wie eine Technik ausgeführt wird und man kann eine Technik mit Athletik und Kraft erzwingen, was absolut gegen die Idee des Jiu Jitsu spricht, aber eben zwingend notwendig ist, wenn man nicht viel Zeit hat......
Genau das ist ja das Problem des Jiu Jitsu, man hat keine Zeit mehr, um Dinge passieren zu lassen.
Und Sambo hat eben den Ansatz, sich das zu holen was man will und von daher passt es perfekt zum modernen MMA, wo ja genau dieses Aufzwingen des eigenen Willens, enorm wichtig ist.
Tschüß
Björn Friedrich
Dietrich von Bern
19-11-2013, 18:15
...aber eben zwingend notwendig ist, wenn man nicht viel Zeit hat...
Ich finde das ist nicht nur für mma gut.
Das "ich-habe-alle-Zeit-der-Welt-Verhalten" funktioniert nur wenn 1 gegen 1 gekämpft wird und keine Gefahr durch Dritte droht oder gar Dritte einen zurück ins fitness-studio ziehen wenn man beim Raufen fast aus dem Fenster fällt :rolleyes:
Auch in der SV sollte man sich eher schnell und rabiat durchsetzen, oder?
Genau das ist ja das Problem des Jiu Jitsu, man hat keine Zeit mehr, um Dinge passieren zu lassen.
Wann hat man schon Zeit?
Abgesehen von Wettkämpfen mit dafür geschaffenen Regeln oder im Sparring, muss sowohl im MMA, Selbstverteidigung oder im Kriegseinsätzen, alles sehr schnell gehen.
Es gibt auch explosives BJJ, siehe Palhares. Hängt vom Anwender ab.
Björn Friedrich
19-11-2013, 20:12
Es geht nicht darum ob man Zeit hat oder nicht. Es geht darum nicht zu verlieren, nicht verletzt zu werden, dem größeren und stärkeren Gegner keine Möglichkeit zu geben seine Kraft einzusetzen.....
Im MMA geht es nur darum zu siegen und zwar auf eine unterhaltsame Art und Weise, die dem Publikum und den Promotern gefällt.....
In der SV geht es auch erst einmal darum nicht besiegt und verletzt zu werden, weil wir davon ausgehen, das ein stärkerer Gegner angreift......
Wenn Mike Tyson auf mich zugerannt kommt, dann denke ich in erster Linie bestimmt nicht darüber nach wie ich ihn schnell besiege, sondern wie ich erst einmal keine abbekomme......
Das ist eine vollkommen andere Denkweise und dafür gibts halt auch andere technische Ansätze......
Der Athlet kommt mit Sambo weiter, als der Nicht-Athlet.....
Und Jiu Jitsu ist halt das zeitlose System, was erst mit Strategie und Taktik und später mit Aufwandlosigkeit und innerer Kraft, versucht die ungleichen Kräfteverhältnisse auszugleichen......
Tschüß
Björn Friedrich
Lars´n Roll
19-11-2013, 20:24
BJJ Leute die in den MMA Ring steigen sind in der Regel athletisch und werden, auch wenn das Ideal ist, virtuos zu switchen und woanders weiterzumachen, sobald sich der andere sperrt, eine Sub erzwingen, wenn es möglich ist.
Du kannst technische und taktische Finesse haben und wenn es geht Deine Kraft ausspielen.
Hast Du nur Deine Kraft, dann kannst Du die smoothness nicht einfach aus dem Ärmel schütteln.
Björn Friedrich
19-11-2013, 20:49
Hier nochmal ein schönes Video, das zeigt was ich meine.....
Der Submisson und die Würfe werden aktiv erzwungen
Funktioniert das gegen einen Roger Gracie in einem Grappling Match am Boden? Wahrscheinlich nicht.....
Aber es ist eben die bessere Wahl wenn ich wenig Zeit habe und einfach Risiken eingehen muss......
9cEr2SIzm7o
Ich weiss gar nicht wo das Problem ist, ich liebe BJJ, würde nie diese andere Form des Grappling ausüben, aber trotzdem würde ich sagen, für MMA defintiv optimal, für den Körper nicht so sehr.....
Ich bin raus...:;-)
Tschüß
Björn Friedrich
Also JiuJitsu Kämpfer sind von vornherein keine Athleten?
Hier nochmal ein schönes Video, das zeigt was ich meine.....
Der Submisson und die Würfe werden aktiv erzwungen
Funktioniert das gegen einen Roger Gracie in einem Grappling Match am Boden? Wahrscheinlich nicht.....
Aber es ist eben die bessere Wahl wenn ich wenig Zeit habe und einfach Risiken eingehen muss......
9cEr2SIzm7o
Ich weiss gar nicht wo das Problem ist, ich liebe BJJ, würde nie diese andere Form des Grappling ausüben, aber trotzdem würde ich sagen, für MMA defintiv optimal, für den Körper nicht so sehr.....
Ich bin raus...:;-)
Tschüß
Björn Friedrich
Was ist in dem Video so besonders kraftvoll? War technisch einwandfrei. Nur weil es etwas schneller als die üblichen BJJ Kämpfe ist?
VenumFighter
20-11-2013, 08:19
Aber man muss sich ja nicht auf eine KK festlegen. Deswegen heißt es ja "Mixed" Martial Arts ;)
Es reicht meiner Meinung schon aus wenn man vom BJJ und vom Sambo ein Paar Grundkurse mitmacht, den Rest lernt man beim Sparring.
Außer hast keinen vernünftigen MMA - Trainer ;)
So ist jetzt meine Empfindung :)
sivispacemparabellum
20-11-2013, 10:09
Es reicht meiner Meinung schon aus wenn man vom BJJ und vom Sambo ein Paar Grundkurse mitmacht, den Rest lernt man beim Sparring.
Außer hast keinen vernünftigen MMA - Trainer ;)
Mein Grundkurs BJJ dauert jetzt schon einige Jahre mit mindestens vier Trainingseinheiten die Woche...ob ich ein vernünftiger MMA Trainer bin mögen bitte andere entscheiden. Hast gerade erst angefangen mit dem Sport. Falls du Lust auf Sparring hast bist du herzlich eingeladen. Da lernst du dann sicher nicht den Rest. Aber wie heisst es so schön: sapere aude...
VenumFighter
20-11-2013, 11:07
Mein Grundkurs BJJ dauert jetzt schon einige Jahre mit mindestens vier Trainingseinheiten die Woche...ob ich ein vernünftiger MMA Trainer bin mögen bitte andere entscheiden. Hast gerade erst angefangen mit dem Sport. Falls du Lust auf Sparring hast bist du herzlich eingeladen. Da lernst du dann sicher nicht den Rest. Aber wie heisst es so schön: sapere aude...
Ja ich mach MMA zwar erst ein Jahr, aber heißt ja nicht das ich Ahnungslos bin ich lese mich fast jeden Tag durch Foren, Bücher, schaue DVD's und schaue in Youtube Videos. Und versuche 4-5 mal in der Woche zum Training zu gehen.
WDietrich
20-11-2013, 11:30
Hier nochmal ein schönes Video, das zeigt was ich meine.....
9cEr2SIzm7o
Tschüß
Björn Friedrich
Ich kenn den Man in Rot. Und kann Björn da bestätigen. Sehr viel harte Explosivkraft, dann Sprint , Sprint, Sprint. Fühlt sich für mich auch anders an als Arbeit mit Ringern, Bjj oder Judo Leuten. Aber dabei auch noch technisch.
Dietrich von Bern
20-11-2013, 12:50
@Björn: Auf jeden Fall "Danke für´s Teilen"!
Manchmal habe ich da Gefühl Du stolperst über nette Vids und möchtest spontan was dazu kommentieren was dann aber leider irgendwie komisch herüberkommt.
Wieso nicht einfach mal posten und dann "Mir gefällt das! Wie findet Ihr es?" dazu schreiben?
@Björn: Auf jeden Fall "Danke für´s Teilen"!
Manchmal habe ich da Gefühl Du stolperst über nette Vids und möchtest spontan was dazu kommentieren was dann aber leider irgendwie komisch herüberkommt.
Wieso nicht einfach mal posten und dann "Mir gefällt das! Wie findet Ihr es?" dazu schreiben?
Weil er seine spontanen Gedanken geistig immer gleich in Zement gießt...deswegen rudert er auch nie zurück sondern verheddert sich argumentativ bis er sich letztlich um Kopf und Kragen redet.
sivispacemparabellum
20-11-2013, 18:06
Im letzten Video sehe ich nichts, was ich nicht schon in diversen Bjj Kämpfen gesehen habe. Das was Björn hier als spezifisch Sambo darstellt findet sich auch bei guten Athleten im Bjj. Macht Andre Galvao kein Bjj? Cyborg, Jacare, Rigan, Drysdale, Werdum...da fallen mir einige ein die zu ihrer Technik noch ordentlich Kraft und Geschwindigkeit gepackt haben und auch kompromisslos finishen.
Helio Gracie hat mal gesagt: BJJ ist Aikido am Boden....
Von daher kann ich damit Leben in der Tradition von Helio oder Ueshiba zu stehen.:-)
Wenn man schneller, kräftiger und stärker als sein Angreifer ist, wird man wohl selten von ihm angegriffen werden, von daher muss ne SV ohne viel Kraft funktionieren.....
MMA ist komplett anders, da geht es darum wer fähig ist den meisten Action in 5 Minuten zu machen und da gehört das Erzwingen von Möglichkeiten einfach dazu.....
Tschüß
Björn Friedrich
agree 200% roy dean ist lebender beweis die oldschool judoka in barcelona machen quasi basic bjj...das moderne sport jiu jitsu das ich hier bei yan cabral lerne is voellig anders als in prag das bjj von junglebjj/carlson gracie
usw usf. im bjj verbringt man eigentlich viel viel zeit damit das der andere mued wird und fehler macht.
Was ist in dem Video so besonders kraftvoll? War technisch einwandfrei. Nur weil es etwas schneller als die üblichen BJJ Kämpfe ist?
klar das das ein udoka sagt.. judo ist was das "window of opertunity" angeht einer der schnellsten stile ueberhaupt.
und am boden verbringe ich im judo echt wenig zeit ... undavon nix mit ruhigen bjj style techniken. explodieren die festhalte loesen und warten ist eher das motto
Holmgang
11-12-2013, 17:15
Es reicht meiner Meinung schon aus wenn man vom BJJ und vom Sambo ein Paar Grundkurse mitmacht, den Rest lernt man beim Sparring.
Außer hast keinen vernünftigen MMA - Trainer ;)
So ist jetzt meine Empfindung :)
also im sparring lerne ich persönlich nicht wirklich neue techniken. was sich verbessert is das gefühl, die routine aber neue techniken lern ich da in keinster weise. techniken muss ich nebenher lernen, sie üben um sie dann zu versuchen ins sparring zu integrieren. wär ja schön wenn ich ne technik im clip anschau un mal eben im sparring nachmach, aber ich kann das nich
Mata-Leon
11-12-2013, 18:03
sry doppelpost
Mata-Leon
11-12-2013, 18:12
Also gerade im Grappling Bereich finde ich greift das klassische "es kommt nicht auf das System sondern auf die Person an".
Würdest du Demian Maia oder Ronaldo Souza sagen dass Sambo eigentlich viel besser für sie geeignet wäre?
Davon abgesehen ist die Aussage BJJ sei nicht aggressiv oder zwingend genug so nicht richtig, es gibt tausend verschiedene Stile, gerade im BJJ hat doch jeder Topkämpfer seinen relativ eindeutigen Stil, und klar sind aggressivere Stile und Stile die mehr auf Topposition basieren vielleicht einfacher ins MMA zu übertragen als der klassische Guard Puller.
Alleine schon weil im MMA die Topposition in der Guard immer höher gewertet wird als die Bottom Position egal ob jetzt großartiges GnP erfolgt.
Warum dauern aber BJJ Kämpfe wenn man zB WMs anschaut so lange und passiert scheinbar so wenig?
Weil da einfach 2 Leute kämpfen die nichts anderes machen und sich jeder cm erarbeitet werden muss, weil auf jede kleine Gewichts oder Posture Veränderung oder auf jedes Umgreifen des Gegners eingegangen werden muss.
Das heißt nicht dass der Bodenkampf im MMA gegen einen weniger guten Groundfighter genauso aussehen würde.
Wenn man jetzt extra für MMA Bodenkampf lernen will sollte man natürlich viel No-Gi trainieren, viel an Topposition, Passes und Scrambles arbeiten und den Takedownbereich der ja durchaus auch Teils des BJJ ist viel intensiver schulen als wenn man jetzt auf ein BJJ Turnier trainiert.
Kundalini
11-12-2013, 18:25
Was haltet ihr von dem Spruch: "Position before Submission"?
Demnach sind Sportarten wie Ringen oder Judo fürs MMA ganz gut,
mit dem Superlativ bin ich sparsam.
Was haltet ihr von dem Spruch: "Position before Submission"?
Demnach sind Sportarten wie Ringen oder Judo fürs MMA ganz gut,
mit dem Superlativ bin ich sparsam.
pos before submission ist fuer mich immernoch der imperativ. wenn ich seine guard nicht passieren kann oder nur via advantage gewinne...ist das immer bissel lahm. ... am liebsten wie riger cross-choken aus der mount :)
judoka und ringer sind ja auch gut im mma. beim judo ist das problem das man viel in der eigentlichen schlagdistanz steht..waehrend ringer viel naeher dran sind.
judokas haben den gi und brauchen nicth koerper an koerper yu kontrolieren.. holen schoen schwung und haben daher auch die tollen wuerfe mit hoher amplitude :)
(ps komm grad vom judo training)
Was haltet ihr von dem Spruch: "Position before Submission"?
Demnach sind Sportarten wie Ringen oder Judo fürs MMA ganz gut,
mit dem Superlativ bin ich sparsam.
Ich kann dir im Augenblick nicht ganz folgen. Wieso sind aufgrund des o.g. Spruches Sportarten wie Ringen gut fürs MMA? Was hat der Spruch mit Ringen zu tun? Versteh mich nicht falsch: ich mag Ringen, aber weder im GR noch im Freestyle gehts um Aufgabe des Gegners; und die Bankposition, nach der GR/Freestyl-Ringer streben, wenn man sie versucht auf dem Rücken zu werfen, ist da erst mal auch nicht gerade hilfreich. Oder meinst du das Aufgabe-Ringen oder Catch-Wrestling? Und wieso fehlt BJJ in deiner Liste, wenns um "position before submission" geht? Sorry, ich steh gerade auf dem Schlauch...
Kundalini
11-12-2013, 20:04
Ich kann dir im Augenblick nicht ganz folgen. Wieso sind aufgrund des o.g. Spruches Sportarten wie Ringen gut fürs MMA? Was hat der Spruch mit Ringen zu tun? Versteh mich nicht falsch: ich mag Ringen, aber weder im GR noch im Freestyle gehts um Aufgabe des Gegners; und die Bankposition, nach der GR/Freestyl-Ringer streben, wenn man sie versucht auf dem Rücken zu werfen, ist da erst mal auch nicht gerade hilfreich. Oder meinst du das Aufgabe-Ringen oder Catch-Wrestling? Und wieso fehlt BJJ in deiner Liste, wenns um "position before submission" geht? Sorry, ich steh gerade auf dem Schlauch...
Dass Sportarten in denen der Fokus auf "Positionswechsel" liegt, eine gute Voraussetzung schafft.
Björn Friedrich
11-12-2013, 22:01
Für mich hat BJJ die elegantesten, effizientesten und sichersten Submissions überhaupt und wenn es ein Kampf nach den alten Vale Tudo Regeln gebe würde, würde ich sagen. BJJ all the way.....
Sambo hat für mich die schnellsten, aggressivsten und dynamischsten Submissions und wenn es darum geht einen "Sprint MMA Kampf" nach modernen Regeln zu gewinnen, würde ich sagen Sambo all the way.....
Ganz einfach.
Tschüß
Björn Friedrich
Royce Gracie 2
12-12-2013, 00:02
Ein typischer Björn :D
Im Grunde geht es ihm mal wieder darum, wie eigentlich immer wenn er von BJJ
redet , klarzustellen das sein BJJ , das Oldschool BJJ ja noch vom Großvater Helio eigentlich am besten ist , aber aufgrund der Regeln ... die doch achso die wahre Kampfkraft verzerren ,es heute fast kein erfolgreicher MMAler anwedet.
Woher kennen wir das nochmal ?
WT ? :D:D:D
Irgendwas klingelt da bei mir.
Ist klar das Oldschool BJJ gegen gleichgute Gegner in 5Miuten kaum funktioniert.
BJJ ist als SV im Kampf gegen Menschen gedacht die kein BJJ können.
Und da funktioniert es wunderbar.
Wissen wir doch alle ?
Fakt ist Björn ist kein Freund von explosiven athletischem Sport.
Sondern seit Jahren ein vehementer vertreter des Sanften.
Das ist korrekt.
Der ganze Ausgangspost bekommt für mich damit eine komische Färbung.
Ist wie wenn ein Schalke Fan nen Post im Fußballforum aufmacht und sagt:
Also ich finde der BVB ist ganz hervorragend für die 2 Bundesliga geeignet....
das passt ganz toll zusammen. :D:D
So kommt mir das vor.
Björn Friedrich
12-12-2013, 00:37
Wieso ich finde Sambo geil, aber ich würde es nie machen, weils einfach nicht mein Ding ist und ich einen Stil praktizieren möchte der mich immer besser macht und unabhängig von körperlichen Attributen ist.
Aber es ist ein abgefahrener Stil und wer die Athletik und den Willen mitbringt sich und seinem Körper das zu zumuten, der kann damit einiges erreichen....
Es gab vor Wochen mal die Diskussion. BJJ für die Straße, usw. und da kam auch die Frage auf, was ist denn BJJ für MMA oder was wäre das beste BJJ für MMA.
Und bei dem Video kam mir genau dieser Gedanke, das ist das beste Grappling System für modernes MMA.
Da ich kein MMA mache und auch kein MMA unterrichte, brauch ich das halt auch nicht, aber ich finde es trotzdem komplett abgefahren.
Tschüß
Björn Friedrich
Mata-Leon
12-12-2013, 01:36
Ein typischer Björn :D
Im Grunde geht es ihm mal wieder darum, wie eigentlich immer wenn er von BJJ
redet , klarzustellen das sein BJJ , das Oldschool BJJ ja noch vom Großvater Helio eigentlich am besten ist , aber aufgrund der Regeln ... die doch achso die wahre Kampfkraft verzerren ,es heute fast kein erfolgreicher MMAler anwedet.
In welcher Welt lebst du denn :biglaugh::biglaugh:
90% aller UFC Fighter trainieren exzessiv BJJ, und genau das ist der Grund warum man "selten" schnelle Submissions sieht, würde einer sein Training stoppen hätte er es extrem schwer in der Top10 jeder Gewichtsklasse.
Dieses "nicht sehen" ist also auch BJJ.
Davon abgesehen es gibt doch unzählige wichtige Kämpfe die durch Sub entschieden werden.
Verstehe nicht ganz vorüber hier überhaupt diskutiert wird.
Verstehe nicht ganz vorüber hier überhaupt diskutiert wird.
Richtig, du hast es nicht verstanden :)
RG2´s post ist doch nur mal wieder ein kleiner Seitenhieb gegen den Ersteller des Threads, nicht mehr und nicht weniger....
Dietrich von Bern
12-12-2013, 19:20
Darf ich mal etwas behaupten?
Es gibt gar nicht DEN STIL der für die Straße oder den Sport immer am besten funktioniert.
Ich behaupte es hängt davon ab wie einer mental gestrickt ist und mit welchen körperlichen Voraussetzungen einer ausgestattet ist.
Wenn einer schnell und explosiv aber nicht so ausdauernd ist, wieso soll er dann versuchen die Sache wie ein Royce Gracie anzugehen?
Umgekehrt: Wieso sollte ein zäher, ausdauernder und tougher Typ dem es aber an Schlagkraft und Schnelligkeit mangelt versuchen den Kampfstil von Fedor zu kopieren?
Jedem das Seine - egal ob im Sport oder auf der Straße ;)
Es gibt sogar (einige) Typen die TROTZ eines "schwachen" Stils im Sport, im cross-sparring oder auf der Straße glänzen.
Das ist immer dann der Fall, wenn der Stil UND der Kämpfer gut zusammen passen.
Nehmen wir mal den viel geschmähten *ing*ung-KK: Ist ein *ing*ung-KK langsamer, körperlich weniger fit und schüchterner als der Gegner - dann gibts AUA. Mangels gehirngewaschener Selbstüberschätzung gibt es genug dokumentierte Fälle :D
Ist einer größer, schneller, selbstbewusster und kompromissloser - ja dann kann man sich selbst damit durchsetzen.
Für Sambo muss einer mental und körperlich gestrickt sein.
Björn Friedrich
12-12-2013, 20:16
Ja nix anderes sag ich auch. Royce Gracie würde mit den heutigen Regeln keinen Blumentopf gewinnen......
Weil sein Stil komplett anders ist. Und das ist alles komplett richtig, jeder muss seinen Stil finden, ABER und das ist das große ABER, jegliche körperliche und mentale Expression wird durch starre Regeln begrenzt.....
Je mehr Regeln, desto weniger Chaos, desto weniger spontane Improvisation, desto mehr Druck herrscht in einem Kampf.....
Oder anders gesagt, wie würde ein Profi Box WM Kampf aussehen, der nur auf 3 x 3 Minuten angesetzt wäre.....
Wie gesagt, mich persönlich bringt nix von dem langweiligen, entspannten Stil des Jiu Jitsu weg, aber wenn man einfach mal schaut was die Regeln verlangen dann kommt man halt zu diesem Ergebnis.:-)
Würde man eine Regeländerung einführen und der UFC wäre ohne Runden und Zeitlimit, dann wäre eine komplett andere Strategie und vielleicht auch komplett andere Kämpfer erfolgreich.....
Jeder Sport, hat seine Athleten......
Tschüß
Björn Friedrich
Dietrich von Bern
12-12-2013, 21:40
@Björn: Ich bin nicht ganz bei Dir... Schau mal: Wenn es um 100m Sprinten geht, dann steht schon fest was Du für einer sein musst. Gerade am variablen Kampfsport (mma ist glaube ich sportlich gesehen maximal variabel) haben die unterschiedlichsten Typen ihre Chancen - und das ist doch das tolle und spannende daran! Es gibt Gewichtsklassen und dort wieder ganz unterschiedliche Typen. Auch die zähen, toughen und ausdauernden wie Diaz z.B. ;)
BumBumKiwi
13-12-2013, 09:08
In welcher Welt lebst du denn :biglaugh::biglaugh:
90% aller UFC Fighter trainieren exzessiv BJJ, und genau das ist der Grund warum man "selten" schnelle Submissions sieht, würde einer sein Training stoppen hätte er es extrem schwer in der Top10 jeder Gewichtsklasse.
Dieses "nicht sehen" ist also auch BJJ.
Davon abgesehen es gibt doch unzählige wichtige Kämpfe die durch Sub entschieden werden.
Verstehe nicht ganz vorüber hier überhaupt diskutiert wird.
Hmm, die trainieren hauptsächlich alle BJJ und kein anderes Grappling-System (wobei die Grenzen da doch auch eher in Nuance bestehen), weil BJJ in den USA so weit verbreitet ist und spätestens seit Gracie-Challenge, Beginn der UFC, den Erfolgen der "frühen" Gracies, jeder dort BJJ für den heiligen Gral hält. Luta Livre zB kennt da kaum einer und Sambo ist dort auch relativ selten. Schau mal ins sherdog-Forum...
Und ohne die Leistungen der UFC-Jungs schmälern zu wollen: Obwohl da gefühlt jeder mindestens Brownbelt ist, finde ich das Gezeigte dort häufig nicht soooo cremig. Klar, GnP und Schläge allgemein verändern das Spiel, aber irgendwie werde ich trotzdem das Gefühl nicht los, dass da die Vergabe der BJJ-Grade ziemlich locker gehandhabt wird. Da gibt's natürlich auch andere Kaliber drunter, die auch auf reinen Grappling Turnieren erfolgreich sind/waren (Roy Nelson zB), aber bei vielen frage ich mich dann doch, wie die zum Brown oder Blackbelt kommen (sieht man imho auch häufig an den relativ kurzen Trainingszeiten bis zum Belt).
Hinkelstein
13-12-2013, 10:08
Ja nix anderes sag ich auch. Royce Gracie würde mit den heutigen Regeln keinen Blumentopf gewinnen......
Weil sein Stil komplett anders ist. Und das ist alles komplett richtig, jeder muss seinen Stil finden, ABER und das ist das große ABER, jegliche körperliche und mentale Expression wird durch starre Regeln begrenzt.....
Je mehr Regeln, desto weniger Chaos, desto weniger spontane Improvisation, desto mehr Druck herrscht in einem Kampf.....
Oder anders gesagt, wie würde ein Profi Box WM Kampf aussehen, der nur auf 3 x 3 Minuten angesetzt wäre.....
Wie gesagt, mich persönlich bringt nix von dem langweiligen, entspannten Stil des Jiu Jitsu weg, aber wenn man einfach mal schaut was die Regeln verlangen dann kommt man halt zu diesem Ergebnis.:-)
Würde man eine Regeländerung einführen und der UFC wäre ohne Runden und Zeitlimit, dann wäre eine komplett andere Strategie und vielleicht auch komplett andere Kämpfer erfolgreich.....
Jeder Sport, hat seine Athleten......
Tschüß
Björn Friedrich
Dass die leute überhaupt nicht mehr improvisieren und alles nach dem selben muster abläuft sieht man ja an leuten, wie anderson silva, jon jones, renan barao, usw...
box-WM auf 3x3min? klasse, da kommt tempo rein, die jungs im K1 habens auch geschafft, über diese kampfzeit die geilsten kämpfe rauszuhauen.
Es reicht meiner Meinung schon aus wenn man vom BJJ und vom Sambo ein Paar Grundkurse mitmacht, den Rest lernt man beim Sparring.
Außer hast keinen vernünftigen MMA - Trainer ;)
So ist jetzt meine Empfindung :)
Nein, die Feinheiten lernt man so nicht.
judokas haben den gi und brauchen nicth koerper an koerper yu kontrolieren..
Genau da liegt das Problem. Man lernt nicht richtig den Körper des Gegners zu fühlen, weil man sich zu sehr auf den Judogi verlässt, was zu vielen Problemen bei den Anfängern führt. Außerdem entgehen einem viele Möglichkeiten den Gegner zu kontrollieren und zu werfen.
Felix Kroll
13-12-2013, 13:58
Genau da liegt das Problem. Man lernt nicht richtig den Körper des Gegners zu fühlen, weil man sich zu sehr auf den Judogi verlässt, was zu vielen Problemen bei den Anfängern führt. Außerdem entgehen einem viele Möglichkeiten den Gegner zu kontrollieren und zu werfen.
das problem kann ich nachvollziehen.
wie verhindert man denn, dass man sich zu sehr auf den gi konzentriert?
bzw. wie schafft man es, sich mehr auf den körper konzentriert?
das problem kann ich nachvollziehen.
wie verhindert man denn, dass man sich zu sehr auf den gi konzentriert?
bzw. wie schafft man es, sich mehr auf den körper konzentriert?
Hab zu Hause eine Lehr-DVD liegen, indem Partner A einen Gi trägt und Partner B nicht. Der Sinn des Ganzen soll sein, dass der mit Gi an seinem Partner eng arbeiten muss, während ihm gleichzeitig die Verteidigung deutlich erschwert wird. Hab mit dieser Lernmethode noch keine Erfahrung gemacht, finde ich aber einen interessanten Ansatz. Werds mal bei Gelegenheit ausprobieren.
In welcher Welt lebst du denn :biglaugh::biglaugh:
90% aller UFC Fighter trainieren exzessiv BJJ, und genau das ist der Grund warum man "selten" schnelle Submissions sieht, würde einer sein Training stoppen hätte er es extrem schwer in der Top10 jeder Gewichtsklasse.
Dieses "nicht sehen" ist also auch BJJ.
Davon abgesehen es gibt doch unzählige wichtige Kämpfe die durch Sub entschieden werden.
Verstehe nicht ganz vorüber hier überhaupt diskutiert wird.
royce meinte old school bjj, also reines sv bjj, wie es eben in den zeiten vor ufc 1 trainiert wurde.
Hab mir den Thread mal durchgelesen :) Was ich interessant zu wissen fände @Björn Friedrich,hast Du jemals einen MMA fight bestritten ?
Björn Friedrich
15-12-2013, 15:38
Nee, würde ich auch niemals tun. Wer MMA kämpft muss bereit sein Menchen ohne Grund zu verletzen und ohne Grund verletzt zu werden, ich bin zu beidem nicht bereit....
Von daher.
Ich hab sowieso keine Ahnung von Kampfkunst, hab einfach nur ein paar Mal Sparring gemacht, aber gemerkt das das nix für mich ist. Von daher schreibe ich lieber....
Tschüß
Björn Friedrich
Danke für die ehrliche Antwort...mal die Ironie beiseite gelassen...:)
Bei allem Respekt für Dein Jiu Jitsu,warum hast Du nicht selber über die Jahre mal versucht Deine Kampfkunst im Ring / Octagon zu testen ? Leute verletzen ? C´mon...:rolleyes:
Sonst bleibt nähmlich vieles einfach Theorie !
Da kannst Du noch so ein guter Grappler sein...hast Du damals das MMA Debut von Marcelo Garcia verfolgt ?
Es war quasi ein Disaster ! Marcelo Garcie ist ohne Zweifel iener des besten Grappler den wir momentan auf dem Globus haben.Dennoch hat er absolut nix zeigen können in dem Fight und hat auch danach nie wieder gekämpft.
Ich will Dir damit nicht unterstellen dass Du nen MMA fight verlieren würdest.Dennoch denke ich man sollte ganz klar zwischen Grapplern und Fightern unterscheiden.Nur dass jemand ein Grappling Genie ist bedeutet nicht,dass er automatisch auch kämpfen kann...
Da gehört noch einiges mehr dazu denke ich ;)
Björn Friedrich
15-12-2013, 15:52
Weil es so ist wie ich es beschrieben habe. Wer MMA macht muss bereit sein zu verletzen und verletzt zu werden und für beides bin ich nicht bereit....
Ich mache Jiu Jitsu für mich. Trainere kein sportliches Grappling (auch wenn ich das mal kurz wettkampfmäßig gemacht habe), trainiere mit Schlägen im Stand und am Boden, wenn es sich ergibt....
Für mich gibts keine Punkte, oder Regeln oder sonst was, mich kümmert nur die Bewegung. Gute Bewegung = Gutes Jiu Jitsu. Schlechte Bewegung = Schlechtes Jiu Jitsu.....
Aber wie gesagt, sowas gilt eben nur, wenn man keinen Druck hat irgendwas zu tun.....
Tschüß
Björn Friedrich
Weil es so ist wie ich es beschrieben habe. Wer MMA macht muss bereit sein zu verletzen und verletzt zu werden und für beides bin ich nicht bereit....
Ich mache Jiu Jitsu für mich. Trainere kein sportliches Grappling (auch wenn ich das mal kurz wettkampfmäßig gemacht habe), trainiere mit Schlägen im Stand und am Boden, wenn es sich ergibt....
Für mich gibts keine Punkte, oder Regeln oder sonst was, mich kümmert nur die Bewegung. Gute Bewegung = Gutes Jiu Jitsu. Schlechte Bewegung = Schlechtes Jiu Jitsu.....
Aber wie gesagt, sowas gilt eben nur, wenn man keinen Druck hat irgendwas zu tun.....
Tschüß
Björn Friedrich
Aslo wie gesagt,auch wenn ich Deine Eintsellung nicht verstehe respektiere ich sie.Übrigens,weißt Du was ich finde ? Ich finde es wäre noch nicht zu spät um es vielleicht doch nochmal zu testen :) Du scheinst in Shape zu sein,nicht zuuuu alt,also why not ?
Ich würde mir Deinen Fight ansehen,und ich bin mir sicher es würden viele Leute neugierig darauf sein ! Ich denke auch man sollte dabei nicht daran denken ob man verliert oder nicht,einfach an die positive Erfahrung denken.
Ich glaube zwar eh dass Du da keinen Bock drauf hast,wollte es aber trotzdem mal erwähnen...vielleicht kann man ja die Challange in Dir wecken :D
Quiz der Tiere
15-12-2013, 16:40
royce meinte old school bjj, also reines sv bjj, wie es eben in den zeiten vor ufc 1 trainiert wurde.
Naja der moderne Bodenkampf in MMA Kämpfen ist jetzt nicht zwingend näher am modernsten Sport BJJ als am "Oldschool" Verteidigungs-BJJ, da er wesentliche Elemente von beidem enthält.
Man kann sagen er ist insofern näher am modernen BJJ ,dass dieses viel mehr auf den Kampf gegen jemanden ausgelegt ist der auch BJJ kann, mit Finten, Konter, Weiterführungen etc.
Und das Technik-Arsenal sich ständig erweitert hat und ausgereifter ist als früher.
Gleichzeitig gibt es aber auch Aspekte die deutlich näher am alten SelbstVerteidigungs-BJJ liegen, bzw an einer Selbstverteidigungs-Situation als am modernen Competition-Grappling.
Alleine wie man mit gegnerischer Top-Positionen umgeht zB Sidecontroll.
Im Wettkampf würde man einfach seine Arme eng an den Körper pressen um nicht gehebelt zu werden, den Hals vor Würgern schützen etc.
Im MMA muss man in erster Linie darauf achten nicht aufs Maul zu bekommen, sprich Deckung etablieren (was ja aus Competition-BJJ Sicht ne scheiß Armhaltung ist) , den Gegner ranziehen auch wenn man ihm dabei nen Arm gibt etc.
Oder zB dass das klassische Guard ziehen für 99% der MMA Kämpfer keine Option dastellt, wegen GnP bzw der Wertungskriterien.
Auch nimmt im MMA Counter-Grappling nen viel wichtigeren Part ein, Grapplen um den Bodenkampf zu verhindern, Punkte wie Takedowndefense, tatkisches Aufstehen etc. sind hier viel wichtiger als im modernen BJJ, bzw dort nichtmal wirklich vorhanden.
Incognibro
15-12-2013, 17:28
Laie hier.
Beinhaltet Sambo denn "nachgeben" als Konzept? Bei JIU-Jitsu kann man ja zumindest behaupten es war im Sinne der Entwickler, oder?
Ist das als Taktik irgendwie Teil des Sambo-Unterrichts?
Oder ist das eher auf durchsetzen getrimmt so wie Wettkampf-Judo?
Hätte der Typ hier den Kampf mit seinen 75kg und Sambo-skills bestreiten können?
RX4AvhL4G2Y
Sry falls die Frage schon 100 mal gestellt wurde :D
Bodenknuddler
15-12-2013, 17:33
Laie hier.
Beinhaltet Sambo denn "nachgeben" als Konzept? Bei JIU-Jitsu kann man ja zumindest behaupten es war im Sinne der Entwickler, oder?
Ist das als Taktik irgendwie Teil des Sambo-Unterrichts?
Oder ist das eher auf durchsetzen getrimmt so wie Wettkampf-Judo?
Hätte der Typ hier den Kampf mit seinen 75kg und Sambo-skills bestreiten können?
Sry falls die Frage schon 100 mal gestellt wurde :D
Sambo hat seine Wurzeln - genauso wie BJJ (nach H. Gracie) - im Kodokan Judo.
Sambo wurde u.a. von Vasili Oshchepkov (der - soweit ich richtig weiß, direkt bei Kano gelernt hat) "entwickelt", und BJJ lehrten die Gracie nach M. Maeda, der - soweit ich weiß - Schüler von Tomita (der wiederum Schüler Kanos war) war.
Incognibro
15-12-2013, 18:03
Sambo hat seine Wurzeln - genauso wie BJJ (nach H. Gracie) - im Kodokan Judo.
Sambo wurde u.a. von Vasili Oshchepkov (der - soweit ich richtig weiß, direkt bei Kano gelernt hat) "entwickelt", und BJJ lehrten die Gracie nach M. Maeda, der - soweit ich weiß - Schüler von Tomita (der wiederum Schüler Kanos war) war.
Soweit zu den Wurzeln.
Die Wahl des Namens BJJ ist doch ein Indiz dafür dass die Gracies ihren Stil nicht als Judo gesehen haben?
Fanden die Entwicklung dieser Stile nach der "Versportlichung" von Judo statt?
Und wenn es beim Sambo wie beim Judo ist dann wird Jiu nicht mehr thematisiert, oder? Wie ist das denn bei den Sambologen hier?
Mahmut Aydin
15-12-2013, 18:13
Fäuste gibts beim BJJ auch ins Gesicht, das ist nicht das Problem......
Aber das aggressive, aktive Agieren und initiieren von Submissions und Würfen, passt zum MMA besser, als die aufwandlose, taktische Arbeit des BJJ.
Tschüß
Björn Friedrich
kann ich so nicht bestätigen... wir haben bjj sowohl als wettkampfsportart sprich extrem viel groundplay und co trainiert, als auch als kombinationsportart für z.b. allkampf, mma
Bodenknuddler
15-12-2013, 18:47
Soweit zu den Wurzeln.
Die Wahl des Namens BJJ ist doch ein Indiz dafür dass die Gracies ihren Stil nicht als Judo gesehen haben?
Fanden die Entwicklung dieser Stile nach der "Versportlichung" von Judo statt?
Und wenn es beim Sambo wie beim Judo ist dann wird Jiu nicht mehr thematisiert, oder? Wie ist das denn bei den Sambologen hier?
Die Geschichte von BJJ, Sambo und Judo ist nichts, was man mal eben in einem Post diskutieren/darlegen kann, und ich habe auch nicht viel Ahnung davon.
Da muss man sich (leider?) die Arbeit machen und recherchieren, warum sich bestimmte Dinge entwickelt haben.
Mitsuyo Maeda, Judo und BJJ - Judo-Blog (http://www.judo-blog.de/wordpress/allgemein/mitsuyo-maeda-judo-und-bjj/)
Hier ist mal ein Artikel mit vielen Quellenbezügen, den du dir dazu mindestens durchlesen solltest, wenn du dich dafür tatsächlich interessierst.
@bjoern und was sagts du zu eddie bravos combat jiu jitsu? das bjj leute auf mma vorbereiten soll????
Incognibro
15-12-2013, 18:57
Hier ist mal ein Artikel mit vielen Quellenbezügen, den du dir dazu mindestens durchlesen solltest, wenn du dich dafür tatsächlich interessierst.
Schon vor ner Weile entdeckt, aber trotzdem Danke :)
Björn Friedrich
15-12-2013, 20:12
Ich finde es gut das Eddie so kreativ war, aber ich kann mit seinem System, weder für mich, noch für viele andere was anfangen.
Das ganze Verbiegen und Geklammere ist vielleicht spezifisch für ihn o.k. aber ich finde es von der Mechanik her nicht wirklich optimal.
Ich denke Jiu Jitsu hat alle Mittel die Nötig sind um einen Kampf ohne große Regeln und Zeitlimit nötig sind.....
Und alles andere ist für mich persönlich sowieso nicht relevant......
Tschüß
Björn Friedrich
gab mal nen video vonm Lloyed irvin zu dem thema.
er sagte "every martial art is the best, for what it was made for" in dem video sagt er 2 maenner am strand ohne regeln ohne handschuh und alle zuschauer halten sich aus dem kampf raus bjj gewinnt.
2 maenner schenken sich gegenseitige schlagabtausch nach schlagabtausch ... er nimmt boxen. spirituelle reife wudang tai chi oder aikido etc. oder evtl sogar yoga.
bei den ganzen high guard geschichten riss ich mir letztes jahr ein seitenband war aergerlich.
ich wollte mit meiner frage aber nicht auf das 10,planeten system hinaus sondern auf sein combat jiu jitsu. wo im stand gerungen wird und am boden dann schlaege erlaubt sind.
das problem kann ich nachvollziehen.
wie verhindert man denn, dass man sich zu sehr auf den gi konzentriert?
bzw. wie schafft man es, sich mehr auf den körper konzentriert?
Regelmäßig in T-Shirts oder mit freien Oberkörper zu üben.
Laie hier.
Beinhaltet Sambo denn "nachgeben" als Konzept? Bei JIU-Jitsu kann man ja zumindest behaupten es war im Sinne der Entwickler, oder?
Ist das als Taktik irgendwie Teil des Sambo-Unterrichts?
Oder ist das eher auf durchsetzen getrimmt so wie Wettkampf-Judo?
Es wurde entwickelt für den Krieg. Wurde im 2 Weltkrieg erfolgreich eingesetzt, wie man sagt.
Das Konzept ist Selbstverteidigung ohne Waffen. Mittlerweile gibt es 3 Richtungen im Sambo. Ringen, mit Schlägen und Tritten, Nahkampf gegen Waffen. Wobei das letzte, dem ursprünglichen Konzept am nächsten ist.
Jiu is eigentlich ju und spricht eher von flexibel sein, als nachgeben. Flexibel in der Art, den Gegner zu besiegen. Mal weich, mal hart. Kano sagte, dass ju kein Prinzip ist, denn es ist nicht immer anwendbar. Man kann nicht immer die Kraft des Gegners gegen ihn nutzen.
Naja der moderne Bodenkampf in MMA Kämpfen ist jetzt nicht zwingend näher am modernsten Sport BJJ als am "Oldschool" Verteidigungs-BJJ, da er wesentliche Elemente von beidem enthält.
ja das stimmt. wenn "old school sv bjj" und "new school sport bjj" die beiden pole sind liegt "mma bjj" vermutlich irgendwo in der mitte.
Felix Kroll
16-12-2013, 19:47
Regelmäßig in T-Shirts oder mit freien Oberkörper zu üben.
ach, so. so einfach.
danke.
Incognibro
16-12-2013, 22:26
Flexibel in der Art, den Gegner zu besiegen. Mal weich, mal hart. Kano sagte, dass ju kein Prinzip ist, denn es ist nicht immer anwendbar. Man kann nicht immer die Kraft des Gegners gegen ihn nutzen.
Danke, nachgeben ist auch ein unbeholfenes Wort. Vielleicht wäre "nicht gegen wände rennen" besser :D
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