Vollständige Version anzeigen : Reinkarnation belegt?
Schaut mal diese Video ab 1:30
D8ndRgDah3Y
Dazu ein Artikel.
3-Year-Old Remembers Past Life, Identifies Murderer and Location of Body - The Epoch Times (http://www.theepochtimes.com/n3/681034-3-year-old-remembers-past-life-identifies-murderer-and-location-of-body/)
Was sagt Ihr? :rolleyes:
Warum, zum Teufel, passiert das dann so selten? Warum gibts unaufgeklärte Morde? Warum "erinnern" sich die zig x Millionen restlichen Menschen eben nicht an "vorherige Leben"?
Gedächtnisschwund?
gion toji
23-05-2014, 14:32
was sagt ihr? :rolleyes:bs
Dextrous
23-05-2014, 14:35
Ich kann das Video leider grade nicht sehen (Arbeit), aber:
Ich hab mal eine Doku gesehen, wo ein Kind sich erinnert haben soll an einem Fluss oder so vergewaltigt worden zu sein.
Dann wurden tatsächlich Untersuchungen angestellt, wo dann wirklich eine Leiche eines Mädchens gefunden wurde.
Ich weiß leider nicht mehr wo das war und auf welchem Sender ich das gesehen habe...
War aber kein Klatsch-TV
Geschichten kann jeder erfinden! Eben, warum ist das so selten?
Schizoprenie wär eine Erklärung. Oft kommen solche "Erinnerungen" bei Hypnose vor! Da sollte man bedenken, dass man Leuten unter Hypnose sonstwas einreden kann und der Hypnoteur vielleicht auch mehr weiß oder Infoquellen hat, um sich durch sowas zu profilieren etc.!
Es gibt viele Scharlatane, sieht man ja allein schon bei diesen Meistern, die ihre Schüler ohne Berührung umfallen lassen, aber durch einen "Non-Believer" zerlegt werden... :rolleyes:
Bin mal gespannt, wann der Erste ankommt und wieder was von verschränkten Quanten erzählen will....
Bin mal gespannt, wann der Erste ankommt und wieder was von verschränkten Quanten erzählen will....
...ich hol schon mal Popcorn!
Schizoprenie wär eine Erklärung. Oft kommen solche "Erinnerungen" bei Hypnose vor! Da sollte man bedenken, dass man Leuten unter Hypnose sonstwas einreden kann und der Hypnoteur vielleicht auch mehr weiß oder Infoquellen hat, um sich durch sowas zu profilieren etc.!Ach, so weit muss man gar nicht gehen, wenn man nach Alternativerklärungen Ausschau hält. Dreijährige haben nicht nur ne blühende Phantasie, sondern auch sehr feine Antennen dafür, worüber Erwachsene um sie herum so reden, und was von ihnen selber so erwartet wird. Beides ist ja überlebensnotwendig für sie. Weiß der Teufel, wo der Kleine das aufgeschnappt hat, und wer ihn da wie gefragt hat. Da muss gar kein böser Täuschungswille von irgendwem dahinterstecken. Hat halt Gehörtes phantasievoll ergänzt, und die begeisterten Zuhörer haben dann die Verknüpfungen hergestellt. Bin sicher, dass keiner von denen auch nur ein Detail der Geschichte behalten hat, das nicht gestimmt hat. ;)
Alles aber, zugegeben, nicht annähernd so spannend wie verschränkte Quanten und wandernde Seelen. :o
Little Green Dragon
23-05-2014, 15:41
Und so etwas passiert natürlich auch immer nur in Kulturen in denen Reinkarnation überhaupt nicht zur Diskussion steht - sondern man weiß das es so etwas gibt.
Wenn ich einen 3jährigen also entsprechend (wenn auch unbewusst) auf so etwas "pole" bekomme ich genau die gewünschten Ergebnisse...
Und das Gegenteil will man wie beweisen ? Beweisführung bitte auch in der Gegenrichtung, danke. Sonst ist es einfach nur Geplapper.
Natürlich! Ein unschuldiges Kind! Es muss stimmen! Die viel naheliegendere Erklärung, dass ihm das von Erwachsenen eingebläut wurde, wollen wir gar nicht erst überprüfen!
Werden heutzutage schon Anekdoten als "Beweise" zugelasen?
Und das Gegenteil will man wie beweisen ? Beweisführung bitte auch in der Gegenrichtung, danke. Sonst ist es einfach nur Geplapper.Langsam, wir sind noch bei den Fragestellungen und Hypothesen. Meine steht oben.
gion toji
23-05-2014, 16:47
Und das Gegenteil will man wie beweisen ? Beweisführung bitte auch in der Gegenrichtung, danke. Sonst ist es einfach nur Geplapper.logisches Denken ist nicht deine Stärke, oder? :rolleyes:
Und das Gegenteil will man wie beweisen ? Beweisführung bitte auch in der Gegenrichtung, danke. Sonst ist es einfach nur Geplapper.
Wie will man denn beweisen, dass es etwas nicht gibt?
Wie steht Ihr denn zu den "Beweisen" in dem Artikel? Ort, Grab, Namen wiedererkannt. Verletzung durch ein Beil(Todesursache) am Kopf des Opfers, Verletzungsmal am Kopf des Kindes?
Kreuzkuemmel
23-05-2014, 17:18
Schau dir mal die Quelle dieser "Beweise" an.
Wie steht Ihr denn zu den "Beweisen" in dem Artikel? Ort, Grab, Namen wiedererkannt. Verletzung durch ein Beil(Todesursache) am Kopf des Opfers, Verletzungsmal am Kopf des Kindes?
As soon as a child is born its body is searched for birthmarks, since they are convinced that these stem from death wounds, which were received in a past life. If such marks are found on a child they try to discover something from his or her past life as soon as the child is able to speak in order to get the first clues to the circumstances of his or her former death.
When a certain boy became three years old, on whose upper forehead a long red birthmark stretching to the centre of his head was found, a group of 15 men was formed. This group consisted of the father and other relatives of the boy, several elders of the village and representatives from the three neighbouring villages.Reincarnation & Past Lives - The three-year-old who convicted his murderer (http://www.esolibris.com/articles/reincarnation/three_year_old.php)
So, jetzt noch mal Post 8 lesen. Und sich vielleicht fragen, wieviele ungewöhnliche Axtmorde es in den Jahren vor der Geburt des Jungen wohl gab, grade mal drei Dörfer weiter. Und ob nicht gerade dieser sicher aufsehenerregende Fall vielleicht, wo man doch bereits überzeugt war, dass dieses Kopfmal irgendwas damit zu tun haben müsste, in aller Munde war. Vielleicht hatte es damals sogar schon einen Verdächtigen gegeben. Man bildet sogar eine eigene "Kommission", bestehend aus Dorfältesten und Eltern, die den Kleinen eingehend befragt, bereits überzeugt, was sie hören will. 15 Mann(!), unter anderem wohl aus ebendem Dorf, in dem die Tat stattfand, von denen keiner weiß, was die jeweils anderen ihm vielleicht schon erzählt haben. Rätsel, Rätsel: Wie kam der Bursche wohl mit 3 auf die passenden Stories? :)
Eigentlich ist es so offensichtlich. Trotzdem, eine recht clevere kulturelle Einrichtung: Ungeklärte Fälle aus dem näheren Dorfumfeld werden zu so nem Anlass auch Jahre später noch mal aufgerollt. Und so mancher damals zwar verdächtige, aber nicht geständige Täter, der ja seinerseits fest an die Reinkarnation des Opfers glaubt, wird da zusammenbrechen, wenn er plötzlich mit einem so überwältigenden "Beweis" konfrontiert wird. DER weiß ja am allerwenigsten, wie er zustande kam.
Als Dorfältester würde ich einen solchen Glauben, der für die Gemeinschaft so nützlich ist, auch aufrechterhalten. Selbst wenn ich es wäre, der dem Jungen den Namen des Verdächtigen gesteckt hat. Dann weiß ich ja immer noch nicht, woher, zum Teufel, der das richtige Dorf wusste. Naja, es gibt ja noch 14 andere Kommissionsmitglieder. ;)
Schaut mal diese Video ab 1:30
D8ndRgDah3Y
Was sagt Ihr? :rolleyes:
wie kann man sich so ein Video freiwillig anschauen?:weirdface
wie kann man sich so ein Video freiwillig anschauen?:weirdface
Hab ehrlich gesagt nur den Artikel gelesen.
edit: Das ist nicht wirklich ein 7-Minuten-Video mit einem Typ im Supermanshirt, der einem die Welt erklärt? :ups:
Und sich vielleicht fragen, wieviele ungewöhnliche Axtmorde es in den Jahren vor der Geburt des Jungen wohl gab, grade mal drei Dörfer weiter.
von dem Axtmord hat man doch gar nix gewusst, bis der Junge die Leute zu dem Skelet und der Mordwaffe geführt hat.
Damit bricht Deine ganze Argumentation zusammen.
von dem Axtmord hat man doch gar nix gewusst, bis der Junge die Leute zu dem Skelet und der Mordwaffe geführt hat.
Damit bricht Deine ganze Argumentation zusammen.
Sagt das der Typ im Supermanshirt oder der Arzt, der inzwischen sein Geld als Wunderheiler verdient? :)
Ich will hier ja nicht ad personam argumentieren. Aber genau das sind diese kleinen Details, die beim Erzählen von so ner Story gerne mal ein bißchen gebogen werden, wenn man einen ganz bestimmten Eindruck hinterlassen will.
Und ein Axtmord in der Nachbarschaft, das ist vielleicht auch genau die Art von Gerüchten, die man in einer Dorfgemeinschaft vielleicht nicht unbedingt jedem dahergelaufenen West-Esoteriker von Anfang an auf die Nase bindet.
Kreuzkuemmel
23-05-2014, 20:59
Leute:
The boy’s story was witnessed by Dr. Eli Lasch, ... Dr. Lasch, who died in 2009, had recounted these astounding events to Hardo. (3-Year-Old Remembers Past Life, Identifies Murderer and Location of Body - The Epoch Times (http://www.theepochtimes.com/n3/681034-3-year-old-remembers-past-life-identifies-murderer-and-location-of-body/))
Auf Deutsch: "Hat mir jemand erzählt, der leider tot ist und es deswegen nicht mehr bestätigen kann."
Natürlich eine super verlässliche Quelle.
Leute:
(3-Year-Old Remembers Past Life, Identifies Murderer and Location of Body - The Epoch Times (http://www.theepochtimes.com/n3/681034-3-year-old-remembers-past-life-identifies-murderer-and-location-of-body/))
Auf Deutsch: "Hat mir jemand erzählt, der leider tot ist und es deswegen nicht mehr bestätigen kann."
Natürlich eine super verlässliche Quelle.Mehr als hinreichend, um Seelenrecycling eindeutig zu beweisen. Oder kann etwa jemand beweisen, dass er das nicht erzählt hat? :D
Sagt das der Typ im Supermanshirt oder der Arzt, der inzwischen sein Geld als Wunderheiler verdient? :)
.
Das steht in dem Artikel, der auf der Erzählung des Arztes basiert, der inzwischen als spiritueller Heiler arbeitet.
Wenn Du natürlich darauf pochst, beliebige Teile der, oder die ganze Geschichte nicht zu glauben, dann kann man natürlich auch einfach sagen, dass es diesen Arzt gar nicht gibt und der Herr Hardo sich alles aus den Fingern gesogen hat.*
Ich will hier ja nicht ad personam argumentieren. Aber genau das sind diese kleinen Details, die beim Erzählen von so ner Story gerne mal ein bißchen gebogen werden, wenn man einen ganz bestimmten Eindruck hinterlassen will.
Ob man erst durch den Jungen erfahren hat, dass es einen Axtmord gab und wo sich Leiche und Mordwaffe befinden, oder ob man alles schon vorher wusste, ist IMO eher kein kleines Detail.
"Neulich habe ich von der Ziehung der Lottozahlen geträumt und tatsächlich, am letzten Samstag wurden genau diese Zahlen gezogen"
(kleines Detail: ich hab erst in der Nacht Samstag auf Sonntag davon geträumt)
*)@Argumentum ad Hominem:
Klarstellung zu Trutz Hardo
Letzte Woche hatte BILD über den Berliner Rückführungstherapeuten Trutz Hardo (67) aus Berlin berichtet. Was BILD nicht wußte: Tatsächlich heißt der Mann Tom Hockemeyer und ist 2001 wegen Volksverhetzung verurteilt worden (OLG Koblenz, 90 Tagessätze Geldstrafe). In seinem Buch „Jedem das Seine“ hatte er den Massenmord an den Juden gerechtfertigt. Das Buch ist verboten worden. BILD wird nie wieder über diesen Mann berichten.
Ich kann beweisen, daß ich schon einmal gelebt habe - Bild.de (http://www.bild.de/news/aktuell/news/rueckfuehrung-erlebnis-beweis-487708.bild.html)
Ja, die negative Seite der Reinkarnationslehren: Wem es schlecht geht, hat Dreck am Karmastecken...:o
"Neulich habe ich von der Ziehung der Lottozahlen geträumt und tatsächlich, am letzten Samstag wurden genau diese Zahlen gezogen"
(kleines Detail: ich hab erst in der Nacht Samstag auf Sonntag davon geträumt)Tja, wir hatten doch neulich dieses Video: Die prominentesten Stories etwa der "Präastronautik" basieren tatsächlich auf genau dieser Art plumpen Weglassens von "Details". Wie etwa die unbedeutende Kleinigkeit, dass der zu Glas geschmolzene Sand in einer ausgegrabenen Stadt ("Prähistorische Atomexplosion?") ausschließlich um einen Keramikbrennofen herum gefunden wurde... :)
Und das isses doch, was ich schon ganz zu Anfang sagte: Wenn Seelenwanderung tatsächlich häufiger (also in mehr als einem von einer Milliarde Fällen) mal vorkommt, müsste es doch haufenweise besser dokumentierte Fälle geben. Dann würde man doch so ne Hörensagengeschichte, die unter so, sagen wir, "störanfälligen" Bedingungen an tausend Ecken zustandekam, erst gar nicht erwähnen.
Ja, die negative Seite der Reinkarnationslehren: Wem es schlecht geht, hat Dreck am Karmastecken...Wobei, gerade die BILD als moralische Instanz gegen Volksverhetzung hat auch was. :p
Ich habe mal ne Doku gesehen wo es auch darum ging. Dann haben die das mal folgendermaßen getestet: Die haben zu einem beliebigen Kind gesagt es soll sich eine Fantasiegeschichte ausdenken. Das Kind hat gesagt die Geschichte ist dass eine schöne Frau in einem gepunkteten Kleid von einem Monster umgebracht wird. Und dann haben die so lange gesucht, bis sie in der Realität genau das gefunden haben (ich glaube in Indien vor 100 Jahren ist irgendwie sowas passiert). Jedenfalls das Ergebnis war, dass viel Quatsch geredet wird und man kann zu allem in der Realität etwas Wahres finden. So ich hoffe mal das passt zum Thema denn das Video habe ich mir nicht angeguckt :D
Das Kind hat gesagt die Geschichte ist dass eine schöne Frau in einem gepunkteten Kleid von einem Monster umgebracht wird. Und dann haben die so lange gesucht, bis sie in der Realität genau das gefunden haben (ich glaube in Indien vor 100 Jahren ist irgendwie sowas passiert).
Es gibt Monster?:ups:
So ich hoffe mal das passt zum Thema denn das Video habe ich mir nicht angeguckt :D
So geht das aber nicht, schau Dir sofort das Video an, damit Du verstehst, warum man jemanden mit der Axt erschlagen will.:-§
Es gibt Monster?:ups:
Ja!
http://bp2.uuuploads.com/strange-animals-you-didnt-know/strange-animals-you-didnt-know-1-2.jpg
Wie steht Ihr denn zu den "Beweisen" in dem Artikel? Ort, Grab, Namen wiedererkannt. Verletzung durch ein Beil(Todesursache) am Kopf des Opfers, Verletzungsmal am Kopf des Kindes?
Das Problem das ich mit solchen Beweisen habe ist, dass ich das in der Zeitung oder im Fernsehen nicht selbst prüfen kann. Ich habe solche Sachen schon von Bekannten gehört, und halt das für "relativ glaubwürdig". Kann ich aber eben auch nicht prüfen. Das Selbstgeschwurbele wo man sich immer wieder beschwört dass für den logisch denkenden Mann von Welt doch "klar" sein muss dass es sowas nicht geben kann geht mir nicht mal mehr auf die Nerven.
Wie will man denn beweisen, dass es etwas nicht gibt?
Man kann durchaus Möglichkeiten ausschliessen, in der Physik zum Beispiel auch rechnerisch. Aber wenn Leute rumlabern dass irgendwas "klar" sein soll, dann müssen sie ja folgerichtig auch einen Beweis führen können, wie sollte es sonst "klar" sein ?
Menschen können lügen. Episodisch in einem Fall feststellen dass jemand gelogen hat heisst nicht, dass man da den Schluss ziehen kann dass stets jegliche Behauptung ähnlicher Ereignisse nur gelogen sein kann. Soviel Logik erfordert aber ein gewisses Maß an logischem Denken.
Man kann durchaus Möglichkeiten ausschliessenWelche Möglichkeiten würdest Du denn in puncto Reinkarnation ausschließen?
Ich seh da keine Handhabe. Kann also nur sagen, wie es auch noch denkbar wäre. Was man am Ende für plausibler hält, muss eh jeder selbst entscheiden. Ich hab mch in dem Fall entschieden, was ich für plausibler halte, auch wenns Dir nicht passt.
amasbaal
24-05-2014, 01:02
Bin mal gespannt, wann der Erste ankommt und wieder was von verschränkten Quanten erzählen will....
die sind verschränkt??? :ups: ich dachte, die wären verzwirbelt :confused:
beim letzten sparring hatte ich einen schutz-:engel_3:
amasbaal
24-05-2014, 01:14
eine recht clevere kulturelle Einrichtung: Ungeklärte Fälle aus dem näheren Dorfumfeld werden zu so nem Anlass auch Jahre später noch mal aufgerollt. Und so mancher damals zwar verdächtige, aber nicht geständige Täter, der ja seinerseits fest an die Reinkarnation des Opfers glaubt, wird da zusammenbrechen, wenn er plötzlich mit einem so überwältigenden "Beweis" konfrontiert wird. DER weiß ja am allerwenigsten, wie er zustande kam.
Als Dorfältester würde ich einen solchen Glauben, der für die Gemeinschaft so nützlich ist, auch aufrechterhalten. Selbst wenn ich es wäre, der dem Jungen den Namen des Verdächtigen gesteckt hat. Dann weiß ich ja immer noch nicht, woher, zum Teufel, der das richtige Dorf wusste. Naja, es gibt ja noch 14 andere Kommissionsmitglieder. ;)
klassische strukturfunktionalistische erklärung in der sozialanthropologisch orientierten ethnologie. bleibt hinzuzufügen, dass noch nicht einmal eine "absicht" hinter dem hineinfragen stecken muss. die kulturell eingebrannte kognitive struktur + die soziale struktur + die daraus hervorgehenden "selbsterfüllenden prophezeiungen" führen geradezu zwangsläufig zu einem ergebnis, das die strukturen erhält, damit sie sich weiter wiederholen können.
klasse beitrag.
Dampfhämmerlein
24-05-2014, 01:21
die sind verschränkt??? :ups: ich dachte, die wären verzwirbelt :confused:
beim letzten sparring hatte ich einen schutz-:engel_3:
Wozu braucht man bitte quantenmechanische Modelle ? ob man jetzt an Himmel/Hölle Reinkarnation oder rosa Einhörner glaubt ist doch alles auf einem gleichen Level.
Vielleicht hat ja ein höheres Wesen bei manchen Leuten vergessen die Destructor-Methode aufzurufen und es gammeln noch nicht mehr benötigte Instanzen auf dem Heap rum. XDDD
Ja!
http://bp2.uuuploads.com/strange-animals-you-didnt-know/strange-animals-you-didnt-know-1-2.jpg
Keine Nackedeis :-§
Welche Möglichkeiten würdest Du denn in puncto Reinkarnation ausschließen?
Ich seh da keine Handhabe. Kann also nur sagen, wie es auch noch denkbar wäre. Was man am Ende für plausibler hält, muss eh jeder selbst entscheiden.
Man kann kann manche "Beweise" durchaus prüfen.
Im tibetischen Buddhismus ist es ja üblich, nach dem Tod eines spirituellen Lehrers nach dessen Reinkarnation zu suchen.
Den Kandidaten werden dann Gegenstände aus dem Leben des Verstorbenen präsentiert und die müssen dann z.B. aus verschiedenen Hüten den richtigen rausfinden.
Das könnte man natürlich in einem randomisierten Doppelblindversuch durchführen und das Ergebnis mit bloßem Raten abgleichen.
Falls da niemand besser ist, als ein Zufallsgenerator, dann wäre zwar noch nicht die Reinkarnation widerlegt, aber es bestünden berechtigte Zweifel daran, dass mittels dieser Auswahlmethode tatsächlich die Reinkarnation des verstorbenen Lama korrekt bestimmt wird.
Man kann durchaus Möglichkeiten ausschliessen, in der Physik zum Beispiel auch rechnerisch.
Nein, man kann ja immer behaupten, dass z.B. für diesen Fall noch ein Term etc. fehlt. Gibt ja z.B. immernoch Leute, die versuchen ein Perpeetuum Mobile zu bauen, weil sie glauben der 2. HS der Thermodynamik sei falsch/nicht vollständig. Die stören sich ja auch nicht daran, dass es den zweiten HS gibt und er bisher immer korrekt war.
Behaupten kann man viel, sinnvolle Behauptungen = Thesen die einer gewissen gedanklichen Überprüfung standhalten sind da schon schwieriger. Die Behauptung dass irgendwas "klar" ist, ist aber genau der gleiche Mist wie das was man anderen vorwirft. Klar ist, dass es nicht um Übertragung in Form von Vererbung usw. geht, sondern dass da etwas übergehen muss was sich dann an die Eiweissstruktur eines neuen "Wirts" bindet. Dass das ein grosser Schritt ist, und man nicht mal in der Nähe davon ist das beweisen zu können ist unbenommen. Darum darf man sich aber trotzdem ernsthaft mit Phänomenen auseinandersetzen, ohne Stammtischgequatsche und Überlegenheitsrituale in Schulterklopfmanier und Anpinkeln anderer Hydranten. Obwohl, das wird echt schwierig.
Naja, einfach ein Elementarteilchen zu formulieren, dass da irgendwie Informationen überträgt, jedoch aus keinem bisher bekannten Modell hervorgeht ist auch nicht mehr als die selbe Masche die ich oben schon beschrieben habe. Wie soll man die Existenz so eines Teilchens denn widerlegen? Es ist doch daher die Bringschuld der Leute, die behaupten es gäbe sowas wie Wiedergeburt, mit nem überprüfbaren Modell anzukommen. Das gibt es aber nicht. es gibt ja nichtmal ein Phänomen, dass sich nicht durch andere, bekannte Modelle beschreiben lässt. --> Ockhams Rasiermesser und so...
Was soll man da also noch groß diskutieren? Kann von mir aus ja jeder glauben was er will, aber sich hinzustellen und nen Gegenbeweis zu fordern geht halt einfach an jeder logischen Argumentation vorbei.
Sehe ich nicht so, wenn man sich hinstellt und so tut als wäre es bewiesen dass es das nicht gibt. Unabhängig davon ob das nun stimmt oder nicht. Aber das ist eben die Lieblingsbeschäftigung solcher Menschen. Vielleicht will man auch gar nicht wissen wieso, meistens ist es offensichtlich wenn man denen begegnet, und dann ist es einem auf einmal gar nicht mehr wichtig.
Sehe ich nicht so, wenn man sich hinstellt und so tut als wäre es bewiesen dass es das nicht gibt.
Macht hier doch gerade garkeiner? Der Einzige, der bewiesen haben wollte, dass es Wiedergeburt nicht gibt warst Du. Alle anderen haben nur, ihrer Ansicht nach plausiblere, Erklärungsansätze für die Vorkommnisse geliefert.
Aus dem Hintern gezogene "Ansätze" die je nach Zusammenhang nicht sinnvoller sind als "da haben Feen die Kinder bestäubt, die müssen verbrannt werden". Aber wenn man das Wort Psychologie in die Runde wirft, dann muss das ja beinharte Wissenschaft sein.
Geschichten kann jeder erfinden! Eben, warum ist das so selten?
Schizoprenie wär eine Erklärung. Oft kommen solche "Erinnerungen" bei Hypnose vor! Da sollte man bedenken, dass man Leuten unter Hypnose sonstwas einreden kann und der Hypnoteur vielleicht auch mehr weiß oder Infoquellen hat, um sich durch sowas zu profilieren etc.!
Es gibt viele Scharlatane, sieht man ja allein schon bei diesen Meistern, die ihre Schüler ohne Berührung umfallen lassen, aber durch einen "Non-Believer" zerlegt werden... :rolleyes:
Komisch, ich lese hier einen Haufen Käse.
Ich kann diese Behauptungen nicht nachprüfen, und in nicht wenigen Fällen sind das auch einfach erfundene Geschichten die irgendjemand in solchen Käseblättern und Verschwörungswebseiten postet.
Wenn sich aber tatsächlich nachweisen liesse, dass ein Kind das eine Narbe an einer Stelle hat wo ein Leichenfund der nur auf die Beschreibung des Kindes zurückgeht auch eine Verletzung hat, dann wäre das schon ziemlich nahe an einem Beweis. Leichen liegen nicht einfach so in der Gegend rum, und es hat auch nicht jeder Dritte Mordopfer im Garten vergraben. Aber auch dann würden sich noch ein Haufen besserwissender Pseudointellektueller finden, die das mit irgendwelchen "Hypnose"-Geschichten wegerklären. Das muss man dann genauso wenig "respektieren" wie Hirnfürze ala 09/11-Mondlandungsfälschungen.
bleibt hinzuzufügen, dass noch nicht einmal eine "absicht" hinter dem hineinfragen stecken muss.So war`s gemeint.
Im weiteren kann ein solcher Glaube an die mögliche Wiedergeburt des Opfers, das dann gegen einen aussagt, gestützt von einem solchen, kollektiv-unbewussten "Volksgericht", sogar von vornherein so manche Straftat verhindern. Ganz ohne DNA-Beweis.
Dampfhämmerlein
25-05-2014, 00:05
Mal abgesehen von den ganzen Theorien ist doch Reinkarnation auch viel schöner als ein Strafgericht.
Besonders nach welchen Kriterien denn bitte ? Laut den Moslems ist es ja egal wie gut und sozial man sich verhalten hat wenn man sich nicht irgendwelchen strengen Vorschriften unterworfen hat.
Bei den Katholiken hat man gesagt (weiß nicht ob es noch aktuell ist), dass ein Baby in die Hölle kommt wenn es ohne Taufe stirbt, weil Eva man in einen Apfel gebissen hat und das vererbbar sein soll :ups:
Und Fakt ist, dass noch keiner aus dem Himmel zurückgekommen ist und davon was erzählen konnte. Solche Gruselgeschichten mit Erinnerungen an ein früheres Leben inklusive Details die man sonst einfach nicht wissen könnte gab es schon mehrfach.
Ist zwar kein Beweis aber ein Indiz und entspricht auch irgendwie der Natur mit all ihren Kreisläufen.
Bei den Katholiken hat man gesagt (weiß nicht ob es noch aktuell ist), dass ein Baby in die Hölle kommt wenn es ohne Taufe stirbtNein, ist nicht mehr so. Über die Hölle wird offiziell gar nicht mehr gesprochen.
Und, naja, auch damals schon war das mit den ungetauften Kindern offenbar ein Problem, das die Menschen umtrieb. Weswegen ihnen etwa Dante eigens eine Ecke im äußeren Höllenkreis, wo`s eigentlich noch recht nett zugeht, einrichtete. Direkt nebenan von den antiken griechischen Philosophen, die die Katholiken eigentlich ganz gut fanden, die aber nun mal bei bestem Willen keine Christen gewesen waren. :o
Und Fakt ist, dass noch keiner aus dem Himmel zurückgekommen ist und davon was erzählen konnte. Lass das bloß nicht die NTE-Leute hören. :D
dermatze
25-05-2014, 00:27
Schaut mal diese Video ab 1:30
D8ndRgDah3Y
Dazu ein Artikel.
3-Year-Old Remembers Past Life, Identifies Murderer and Location of Body - The Epoch Times (http://www.theepochtimes.com/n3/681034-3-year-old-remembers-past-life-identifies-murderer-and-location-of-body/)
Was sagt Ihr? :rolleyes:
Ich sage dazu, dass ich das nicht für einen Beleg halte und ich finde, man hätte dem Typen im Supermanshirt vor Videodreh ein paar von den Keksen verfüttern sollen, von denen am Anfang im Video die Rede ist.
Ich sehe es ein Stück weit wie Klaus. Hier ist gar nichts klar. Ich halte Reinkarnation für nicht so wahrscheinlich, aber ich glaube auch nicht an Gott. Harald Lesch aber glaubt an Gott und der hat viel viel mehr Durchblick als ich. Ich war wirklich beeindruckt, als ich von seinem Glauben an Gott hörte.
Aber Beweise sind kaum zu erbringen und damit ist eben gar nix klar, genau wie Klaus sagt.
Dampfhämmerlein
25-05-2014, 00:49
Ich sage dazu, dass ich das nicht für einen Beleg halte und ich finde, man hätte dem Typen im Supermanshirt vor Videodreh ein paar von den Keksen verfüttern sollen, von denen am Anfang im Video die Rede ist.
Ich sehe es ein Stück weit wie Klaus. Hier ist gar nichts klar. Ich halte Reinkarnation für nicht so wahrscheinlich, aber ich glaube auch nicht an Gott. Harald Lesch aber glaubt an Gott und der hat viel viel mehr Durchblick als ich. Ich war wirklich beeindruckt, als ich von seinem Glauben an Gott hörte.
Aber Beweise sind kaum zu erbringen und damit ist eben gar nix klar, genau wie Klaus sagt.
Das mit dem Lesch ist so ne Sache. Ich denke der wurde einfach noch klassisch religiös erzogen. Seine Argumentation bezieht sich ja auf die ganzen Zufälle damit wir entstehen konnten und den engen Spielraum für lebensfreundlich Bedingungen.
Wenn man jetzt aber sagt in einem expandierenden Universum mit Millionen von Galaxien kann es statistisch betrachtet genug Fehlschläge geben, so dass unsere Existenz im Verhältnis zur Gesamtmenge als zufälliges Ereignis wahrscheinlich ist, sieht das wieder anders aus.
So war`s gemeint.
Im weiteren kann ein solcher Glaube an die mögliche Wiedergeburt des Opfers, das dann gegen einen aussagt, gestützt von einem solchen, kollektiv-unbewussten "Volksgericht", sogar von vornherein so manche Straftat verhindern. Ganz ohne DNA-Beweis.
Oder eben Lynchjustiz ermöglichen.
Vielleicht wird Mord dann auch nicht als sooo schlimm angesehen, wenn man eh wiedergeboren wird?
Wäre so ein Kind eventuell Erbe seiner selbst?
Es gab ja mal so einen Skeptiker der sich einen Witz draus machte, in der Zeitung eine Geldanlage anzubieten:
Man gibt ihm Geld und einige Jahre nach dem Tod des Anlegers wird dann mittels eines Spezialisten die Wiedergeburt gesucht und dieser die Kohle samt Zinsen ausgezahlt.
Er war überrascht über die große Zahl von Interessenten. :p
Also zwingend beweisen kann man es nicht, widerlegen ebenfalls nicht.
Also bleibt reiner Glauben übrig.
Entweder man glaubt es oder nicht.
Ich für meine Teil steh solchen Dingen eigentlich eher skeptisch gegenüber, blos wenn man einige Sachen gesehen hat (siehe Geisterfaden ), dann fragt man sich doch so manches Mal : Gibt es da nicht doch Dinge die wir bisher nicht erklären können.
Was an der Sache interessant ist : Wenn es das nicht gibt, wieso machen die Tibeter mit jedem Dalai Lama z.B. diesen Aufstand ?
Um zu beweisen das es die Reinkarnation gibt ?
Das hört sich doch albern an.
Um die Nachfolge zu legetimieren ? Das ginge auch einfacher ohne manchmal Jahre dauerndes Kindersuchen.
Was ebenfalls bemerkenswert ist : Das das Kind Gegenstände "erkennt", gut das kann man prima beeinflussen, blos wie bekommt man es dazu Personen die es vorher garantiert nie gehen hat beim Namen zu nennen oder Details über sie zu wissen ?
Aus dem Dorftratsch : Wohl weniger, denn die meisten Tibeter in den Dörfern haben in ihrem Leben noch nie einen hochrangigen Lama gesehen und Lama-Fernsehen und Radio ist ebenso wenig weit verbreitet wie Lama-Biographien.
Ich habe gerade nach der Doku gesucht, wo es auch um die Reinkarnation gegangen ist, bei der mehrere Personen aus verschiedenen Bereichen der Erde sich an das vorige Leben erinnern konnten.
Was ich mich erinnern kann ist wo eine Inderin in einem Fluss beim spielen ertrunken ist und sich im nächsten Leben dran erinnert, ein amerikanischer Polizist ist bei einem Raubüberfall erschossen worden und hatte im nächsten Leben eine Wunde an der gleichen Stelle, und wo ein Vater von einer Frau als Sohn von derer wiedergeboren wurde (das fand ich etwas schräg, aber wieso nicht :D )
Kennt die wer?
dermatze
25-05-2014, 16:30
Das mit dem Lesch ist so ne Sache. Ich denke der wurde einfach noch klassisch religiös erzogen. Seine Argumentation bezieht sich ja auf die ganzen Zufälle damit wir entstehen konnten und den engen Spielraum für lebensfreundlich Bedingungen.
Wenn man jetzt aber sagt in einem expandierenden Universum mit Millionen von Galaxien kann es statistisch betrachtet genug Fehlschläge geben, so dass unsere Existenz im Verhältnis zur Gesamtmenge als zufälliges Ereignis wahrscheinlich ist, sieht das wieder anders aus.
Deine Vermutung ist kein Argument. Mir ist es auch egal. Ich habe nur gesagt, dass man es nicht wissen kann und dass Lesch an Gott glaubt. Ich glaube, dass Lesch genug Wissen hat, um dies vor sich zu rechtfertigen bzw. zu begründen und genug Selbstreflektion, um dies auch in Frage zu stellen.
Daher halte ich deine paar Worte hierzu, um dies zu erklären für ziemlich entbehrlich, um es freundlich auszudrücken und dies ohne nähere Kenntnis einfach so abzutun finde ich respektlos.
Ich finde interessant, dass Aufgeklärtheit in der Masse scheinbar zu Atheismus führt, was aber auf einige Leute nicht zutrifft, die in ihrem Wissen diese Masse sicher deutlich überragen.
Wahrscheinlich ist es so, dass je mehr man in einem Thema heimisch ist, desto bewusster die Grenzen des Themas werden.
Weil man hier immer wieder liest, die Person „hatte eine Wunde/Narbe an derselben Stelle“, stellt sich mir die Frage, ob man neuerdings mit Narben geboren wird oder reicht es sich nicht daran erinnern zu können, wann man sich verletzt hat? Wie sieht es denn mit Personen aus, die Narben an denselben Stellen haben, wie noch lebende Menschen und sich ggf. sogar durch dieselbe Aktivität verletzt haben?
Wie will man eig. etwas wie eine Reinkarnation beweisen – vor allem, da es nicht möglich ist etwas zu beobachten oder zu erfragen ohne indirekten Einfluss zu nehmen?
Da ich nicht weiß, ob es möglich ist oder nicht, würde ich auch nichts ausschließen – außerdem gefällt mir der Gedanke, als Katze wiedergeboren zu werden :D. Kann man diese Geschichte als Beweis betrachten? MMn nicht.
LG
Also bleibt reiner Glauben übrig.
Glaube ist hier eine schlechte Idee. Wenn man keine Empfindungen hat die einem in der Sache was nahelegen, dann verarscht man sich nur und schwächt seine intuitiven Empfindungen. Umgekehrt, wenn man diese Empfindungen hat, auch wenn man sie nicht versteht, und prügelt sich ein dass man ja Atheist sein muss weil einen die anderen sonst für uncool halten, schädigt man sich auch. Man sollte also die Geschichte so stehen lassen bis man ein Gefühl hat oder nicht, wenn nicht dann lässt man das eben.
amasbaal
25-05-2014, 18:21
Vielleicht wird Mord dann auch nicht als sooo schlimm angesehen, wenn man eh wiedergeboren wird?
quatsch. auch ein hindu lebt lieber jetzt als später (selbst wenn es ein religiöser fanatiker wäre, müsste er zumindest lang genug leben, um genügend karma sammeln zu können, damit er es ins nirvana schafft - das eigentliche ziel: den zyklus der wiedergeburten zu beenden!).
es gibt eine handvoll saddhus, die sich derart aus dem "verunreinigenden" leben auf dieser welt ausgeklinkt haben, dass sie quasi meditierend verhungert sind. das ist aber was anderes, als ermordet werden, oder gar einen mord begehen.
mord kommt gar nicht gut, wenn es ums "karma-anhäufen" geht - gar nicht gut.... voll die "dreckige sünde" :p
p.s.: was nicht heißt, dass nicht gemordet wird und was nicht heißt, dass es nicht immer wieder konstrukte gibt, die morde als sinnvolle tat (zb. gegen die, die gegen das dharma verstoßen, deren "bestrafung" als positiv für das karma des bestrafenden gelten können). es ist, wie in jeder anderen religion/ideologie auch: im wahren leben lässt sich einiges an dogma durch ergänzendes dogma relativieren. wie im grundgesetz: würde des menschen ist unantastbar, aber keine definition, was im konkreten fall unter würde zu verstehen ist.
da der hinduismus keine einheitliche religion, sondern ein sammelsurium verschiedener religionen/sekten mit ähnlicher struktur und regionaler herkunft ist, und da es schon allein deshalb keine oberste, die dogmen auslegende autorität, wie den papst gibt, eignet sich der hinduismus ja so toll, sich daraus bruchstücke rauszuklauen, die man neu vermischt und interpretiert, um alles mögliche in den esoterischen neuschöpfungen und "rekonstruktionen" zu begründen.
die hindus, die ich kenne, lachen sich nen ast, wenn sie europäer hören, die über ihren eso-hindu mix schwadronieren oder die position einer ganz bestimmten sekte einer der hindu-religionen (meist aus dem kontext der nationalistisch-brahmanistischen hindu-reformbewegung des 19.jh., die im übrigen als erste auf "yoga-propaganda tour" durch europa gingen) und glauben, das sei allgemeingültige "alte indische weisheit/wahrheit".
Komisch, ich lese hier einen Haufen Käse.
Ja, ich finde diesen Erklärungsansatz auch nciht so prickelnd. Trotzdem hat niemand behauptet, es sei bewiesen, dass es Wiedergeburt nicht gibt. Geht ja auch einfach nicht.
Ich sehe es ein Stück weit wie Klaus. Hier ist gar nichts klar. Ich halte Reinkarnation für nicht so wahrscheinlich, aber ich glaube auch nicht an Gott. Harald Lesch aber glaubt an Gott und der hat viel viel mehr Durchblick als ich. Ich war wirklich beeindruckt, als ich von seinem Glauben an Gott hörte.
Aber Beweise sind kaum zu erbringen und damit ist eben gar nix klar, genau wie Klaus sagt.
Und was hat jetzt Lesch mit seinem Glauben an Gott damit zu tun?
Kann ich jetzt also behaupten, ich könne mit einem Fingerschnippen die Zeit anhalten und keiner darf mir sagen, dass das Blödsinn ist? Schließlich kann mir keiner beweisen, dass ich es nicht kann?
Ich finde interessant, dass Aufgeklärtheit in der Masse scheinbar zu Atheismus führt, was aber auf einige Leute nicht zutrifft, die in ihrem Wissen diese Masse sicher deutlich überragen.
Wahrscheinlich ist es so, dass je mehr man in einem Thema heimisch ist, desto bewusster die Grenzen des Themas werden.
Aufgeklärtheit führt auch bei vielen Naturwissenschaftlern zu Atheismus. Bei manchen halt nicht. Daraus lässt sich nichts ableiten...
Bin kein Atheist. Bin halt nur kein Theist. Offenbar schlimm genug. :o
quatsch. auch ein hindu lebt lieber jetzt als später (selbst wenn es ein religiöser fanatiker wäre, müsste er zumindest lang genug leben, um genügend karma sammeln zu können, damit er es ins nirvana schafft - das eigentliche ziel: den zyklus der wiedergeburten zu beenden!).
Den Zyklus der Wiedergeburten beendet man wohl eher nicht, indem man Karma anhäuft, da ja gerade das Karma zur Wiedergeburt führt.
Das ist zumindest im Buddhismus so und da der ja auf dem Hinduismus aufsetzt, wird es in einigen hinduistischen Strömungen evtl. auch eher so sein, dass man Karma ab- statt aufbauen möchte, so denn Nirvana oder das hinduistische Äquivalent das Ziel ist?
Davon abgesehen sprach ich nicht von irgendwelchen Karmadogmen, deren Zielsetzung man evtl. leicht einsehen kann, sondern einfach von der Auswirkung des Glaubens an Reinkarnation auf die Wertschätzung des Lebens an sich.
amasbaal
25-05-2014, 19:19
Den Zyklus der Wiedergeburten beendet man wohl eher nicht, indem man Karma anhäuft, da ja gerade das Karma zur Wiedergeburt führt.
Das ist zumindest im Buddhismus so und da der ja auf dem Hinduismus aufsetzt, wird es in einigen hinduistischen Strömungen evtl. auch eher so sein, dass man Karma ab- statt aufbauen möchte, so denn Nirvana oder das hinduistische Äquivalent das Ziel ist?
da hast du recht gemeint war, dem dharma entsprechend handeln, damit karma ABGEBAUT wird. grober flüchtigkeitsfehler. :o danke für den hinweis. auch der herr ethnologe ist manchmal etwas fahrig und daneben :weirdface
was ich ansonsten geschrieben habe, bleibt davon aber völlig unberührt, wenn man halt "anhäufen" durch "abbauen" ersetzt.
wie dem auch sei: ich kann mit dem ganzen beliebig zusammengeschusterten eso-kram, der sich aus kulturell/historisch gewachsenen weltbildern bedient, wie im supermarkt, genauso wenig was anfangen, wie erwähnte hindus, mit denen ich zu tun hab/hatte.
Sorbus Aucuparia
25-05-2014, 19:35
wie dem auch sei: ich kann mit dem ganzen beliebig zusammengeschusterten eso-kram, der sich aus kulturell/historisch gewachsenen weltbildern bedient, wie im supermarkt, genauso wenig was anfangen, wie erwähnte hindus, mit denen ich zu tun hab/hatte.
Aber wieso denn? Es ist halt eine Vermischung verschiedener Kulturgüter und kommt immer wieder in multi kulti Staaten vor.
Selbst im Imperium Romanum hatte man ein bischen viel griechische latinisierte Götter, ein paar etruskische, eine Portion Isiskult hier, etwas Kybele und Matronen dort und für die Soldaten eine Runde Mithras. Für jeden etwas in der großen Religionswundertüte.
Find ich ehrlichgesagt schöner, als dass man sich strikt an etwas halten muss wo man vielleicht nur mit einem Teilaspekt was anfangen kann.
In anderen Bereichen werden doch auch Errungenschaften aus allen möglichen Kulturen munter miteinander vermischt.
Aber wieso denn? Es ist halt eine Vermischung verschiedener Kulturgüter und kommt immer wieder in multi kulti Staaten vor.
Selbst im Imperium Romanum hatte man ein bischen viel griechische latinisierte Götter, ein paar etruskische, eine Portion Isiskult hier, etwas Kybele und Matronen dort und für die Soldaten eine Runde Mithras. Für jeden etwas in der großen Religionswundertüte.
Vielleicht auch noch ein wenig Engelskult, ein bißchen Lichtheilung und ein paar UFOs?
Nee, sorry. Nicht alles, was man mischt, sind Kulturgüter. Und die Ergebnisse sinds dann auch nicht. :o
Sorbus Aucuparia
25-05-2014, 19:59
Vielleicht auch noch ein wenig Engelskult, ein bißchen Lichtheilung und ein paar UFOs?
Nee, sorry. Nicht alles, was man mischt, sind Kulturgüter. Und die Ergebnisse sinds dann auch nicht. :o
Wenns den Leuten Kraft gibt.
Wenns den Leuten Kraft gibt.Ich weiß nicht, ob es das tut. Mein Eindruck ist eher, dass die Leute umso dünnhäutiger werden. Wie sollte es auch anders sein, umstellt von Menschen, die ihren Glauben nicht respektieren, von Giften und Einflüssen, die sie schädigen...
Ich halte das nicht für ein gelungenes Coping.
wie dem auch sei: ich kann mit dem ganzen beliebig zusammengeschusterten eso-kram, der sich aus kulturell/historisch gewachsenen weltbildern bedient, wie im supermarkt, genauso wenig was anfangen, wie erwähnte hindus, mit denen ich zu tun hab/hatte.
Ich sehe nicht, warum die Hindus die Deutungshoheit über irgendwelche Wiedergeburtslehren haben sollten.
Die Idee der Seelenwanderung gibt es auch in anderen Kulturen und bei anderen Denkern.
Der Artikel über den in diesem Thread eigentlich diskutiert wird, handelt von Drusen, deren Weltanschauung immerhin knapp 1.000 Jahre alt ist und deren Idee der Seelenwanderung wohl auf Platon zurückgeht.
Inwieweit der von den Induskulturen beeinflusst war, weiß ich nicht.
Unabhängig davon, wie alt eine Weltanschauung ist, kann ich darüber nachdenken, welche Folgen diese auf die Einstellung und die Handlungen der Leute, die sich diese Anschauung zu eigen gemacht haben, hat.
Nicht alles, was man mischt, sind Kulturgüter.
Die Idee, dass kleine, ungetaufte Babies in die Hölle kommen, ist dagegen sicherlich ein Kulturgut und musste auch erstmal wachsen.
Von Jesus ist eine derartige Aussage nicht überliefert.
Die Idee, dass kleine, ungetaufte Babies in die Hölle kommen, ist dagegen sicherlich ein Kulturgut und musste auch erstmal wachsen.
Von Jesus ist eine derartige Aussage nicht überliefert.Da hat er halt nicht zu Ende gedacht.
Ich meine, was soll denn passieren in einer Bekenntnisreligion, mit denen, die nie die Chance hatten, sich zu bekennen? :(
Dampfhämmerlein
25-05-2014, 21:13
Deine Vermutung ist kein Argument. Mir ist es auch egal. Ich habe nur gesagt, dass man es nicht wissen kann und dass Lesch an Gott glaubt. Ich glaube, dass Lesch genug Wissen hat, um dies vor sich zu rechtfertigen bzw. zu begründen und genug Selbstreflektion, um dies auch in Frage zu stellen.
Daher halte ich deine paar Worte hierzu, um dies zu erklären für ziemlich entbehrlich, um es freundlich auszudrücken und dies ohne nähere Kenntnis einfach so abzutun finde ich respektlos.
Ich finde interessant, dass Aufgeklärtheit in der Masse scheinbar zu Atheismus führt, was aber auf einige Leute nicht zutrifft, die in ihrem Wissen diese Masse sicher deutlich überragen.
Wahrscheinlich ist es so, dass je mehr man in einem Thema heimisch ist, desto bewusster die Grenzen des Themas werden.
Klar darum hat sich auch Einstein vom Judentum abgewandt weil er mit seinem Halbwissen zu wenig begriffen hat :rolleyes:
amasbaal
25-05-2014, 21:35
Ich sehe nicht, warum die Hindus die Deutungshoheit über irgendwelche Wiedergeburtslehren haben sollten.
Die Idee der Seelenwanderung gibt es auch in anderen Kulturen und bei anderen Denkern.
Der Artikel über den in diesem Thread eigentlich diskutiert wird, handelt von Drusen, deren Weltanschauung immerhin knapp 1.000 Jahre alt ist und deren Idee der Seelenwanderung wohl auf Platon zurückgeht.
Inwieweit der von den Induskulturen beeinflusst war, weiß ich nicht.
Unabhängig davon, wie alt eine Weltanschauung ist, kann ich darüber nachdenken, welche Folgen diese auf die Einstellung und die Handlungen der Leute, die sich diese Anschauung zu eigen gemacht haben, hat.
darum geht es mir nicht.
das sehe ich genauso.
ich muss es nicht glauben, kann es aber als kulturelle "eigenart" respektieren. was ich als "eigenart" respektiere, hindert mich andererseits nicht daran, die kontexte und die wechselwirkungen der glaubensinhalte auf verhaltensnormen und tatsächliches verhalten zu betrachten und evtl. auch entsprechend meiner eigenen weltbilder zu bewerten.
worum es mir geht, sind eben nicht-drusen und nicht-hindus, die sich von den drusen oder hindus oder sonstwem, ETWAS raussuchen (das, was ihnen passt), ansonsten aber alle anderen kulturellen "inhalte" ignorieren oder gar ablehnen, obwohl ich eine historisch gewachsene religion nicht ohne ihre kontexte und "ausstrahlungseffekte" auf andere bereiche der kultur verstehen kann.
was ich kritisiere, ist die immer stärker werdende beliebigkeit in sachen "religion" auf dem "eso-markt". entweder man hat was mit religion am hut und dann sollte man sich ernsthaft damit beschäftigen und nicht "elemente" shoppen gehen, bis man seinen individuellen flickenteppich zusammen hat, oder man ist kein religiöser mensch und hält sich davon fern (ausser vielleicht aus kulturellem oder historischem interesse) und versucht es nicht mit "individueller" pseudoreligion. ... pseudo deshalb, weil sie nicht kulturell und historich gewachsen ist (mit all den widersprüchen und konflikten, die dazu gehören), sondern eben individuell "erfunden" oder willkürlich "hybridisiert".
religion ist nichts individuelles - religiösität aber schon. da sollte man mal einen analytischen unterschied machen. das eine ist ein gesellschaftlich gewachsenes weltbild, das andere ein gefühl, eine innere einstellung gegenüber den glaubensinhalten einer oder mehrerer religionen, die natürlich "privatsache" ist.
Da hat er halt nicht zu Ende gedacht.
Ich meine, was soll denn passieren in einer Bekenntnisreligion, mit denen, die nie die Chance hatten, sich zu bekennen? :(
ich verweise auf Lukas 18:16-17:)
zweitausend Jahre gewachsene Kultur führen freilich zu einer etwas ausführlicher begründeten, von Papst Bene genehmigten Meinung:
http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/arbeitshilfen/AH_224.pdf
auf Seite 83 schließlich:
unsere Schlussfolgerung lautet: Die vielen Faktoren, die wir im Vorausgehenden erwogen haben, geben schwerwiegende theologische und´liturgische Gründe zur Hoffnung, dass ungetauft sterbende Kinder Rettung finden und sich der glückseligen Schau erfreuen werden.
Wir betonen, dass es sich eher um Gründe für betende Hoffnung als um Gründe für sicheres Wissen handelt.
der von mir kursiv markierte Satz entbehrt IMO nicht einer gewissen Ironie
was ich kritisiere, ist die immer stärker werdende beliebigkeit in sachen "religion" auf dem "eso-markt". entweder man hat was mit religion am hut und dann sollte man sich ernsthaft damit beschäftigen und nicht "elemente" shoppen gehen, bis man seinen individuellen flickenteppich zusammen hat, oder man ist kein religiöser mensch und hält sich davon fern (ausser vielleicht aus kulturellem oder historischem interesse) und versucht es nicht mit "individueller" pseudoreligion. ... pseudo deshalb, weil sie nicht kulturell und historich gewachsen ist (mit all den widersprüchen und konflikten, die dazu gehören), sondern eben individuell "erfunden" oder willkürlich "hybridisiert".
religion ist nichts individuelles - religiösität aber schon. da sollte man mal einen analytischen unterschied machen. das eine ist ein gesellschaftlich gewachsenes weltbild, das andere ein gefühl, eine innere einstellung gegenüber den glaubensinhalten einer oder mehrerer religionen, die natürlich "privatsache" ist.Genau so! :halbyeaha
Kultur ist das Überindividuelle. Drum kann Religion Teil einer Kultur sein, nicht aber von dieser losgelöste, individuell zusammengestellte Religiosität.
Wobei, wäre da "Spiritualität" nicht der treffendere Sammelbegriff? Religiosität ist als individuelles Empfinden einer bestehenden überindividuellen Religion ja immer noch an diese gebunden.
Religiosität geht mir persönlich ja vollkommen ab (sorry, Lesch, hallo Freud :D). Religion hingegen finde ich hochgradig faszinierend (wenn auch wohl eher in, öh, strukturfunktionalistischer Hinsicht). Ja, vor allem in ihren Brüchen und "Ironien".
Wie sollte man wohl auch was über Mensch und Welt aussagen können, wenn man Widersprüchlichkeiten fürchtet?
amasbaal
25-05-2014, 22:29
ist ne frage der definition.
aber, um missverständnisse zu vermeiden und die unterscheidung deutlicher zu machen, wäre "spiritualität" brauchbarer. allerdings ist ein gottesglaube an sich keine spiritualität. spiritualität kann immer auch losgelöst von einem gotteglaube sein. ein gottesglaube kann auch ohne spiritualität auskommen (wenn man sagt: es ist so, wie geschrieben, dann braucht es keine geistig-spirituellen erfahrungen/techniken und trotzdem "glaubt" man)
oh gott... :D, ein thema, wie ein fass ohne boden....
ich halte es da eigentlich mit wittgenstein (der übrigens, anders als ich, sehr religiös war) angesichts des problems, dass das thema nicht mit den regeln der (sprach)logik anzugehen ist: "worüber man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen."
deshalb: mir fehlen die worte...
ich halte es da eigentlich mit wittgenstein (der übrigens, anders als ich, sehr religiös war) angesichts des problems, dass das thema nicht mit den regeln der (sprach)logik anzugehen ist: "worüber man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen."Weswegen ich auch zumindest versuche, mich nur zur Religion zu äußern, nicht aber zur Religiosität.
Das Doofe: Für religiöse Menschen gehört das untrennbar zusammen... :o
wenn man sagt: es ist so, wie geschrieben, dann braucht es keine geistig-spirituellen erfahrungen/techniken und trotzdem "glaubt" man...es sei denn, dieser Glaube selbst sei schon eine spirituelle Technik. Er wird ja nicht ohne Wirkung bleiben.
worum es mir geht, sind eben nicht-drusen und nicht-hindus, die sich von den drusen oder hindus oder sonstwem, ETWAS raussuchen (das, was ihnen passt), ansonsten aber alle anderen kulturellen "inhalte" ignorieren oder gar ablehnen, obwohl ich eine historisch gewachsene religion nicht ohne ihre kontexte und "ausstrahlungseffekte" auf andere bereiche der kultur verstehen kann.
es geht hier eigentlich nur um das Konzept der Reinkarnation.
Das bedeutet zunächst mal, dass eine geistige Struktur von einer materiellen Struktur auf eine andere materielle Struktur übergeht und dabei ganz oder teilweise erhalten bleibt.
Um darüber nachzudenken, muss ich mir keine Gedanken um die Kultur(en) anderer Menschen machen, die ähnliche Dinge gedacht haben.
Ich muss ja auch kein Christ sein, um über newtonsche Mechanik nachzudenken oder kein Inder, um im Dezimalsystem zu rechnen.
Ich muss auch keine Sinologie studieren, um die Köpermechnik von Taijiquan zu verstehen.
Das Wetter ändert sich nicht, wenn ich irgendjemand das Herz rausschneide, egal ob ich angesehener Priester in einer historisch gewachsen Kultur bin oder in meiner Gesellschaft als gefährlicher Irrer gelte.
Ich muss auch keine Sinologie studieren, um die Köpermechnik von Taijiquan zu verstehen. Es gibt durchaus Leute, die das anders sehen. Und gerade bei dem komplexen Überbau des Tai Chi, wie ich finde, mit einigem Recht.
Das Wetter ändert sich nicht, wenn ich irgendjemand das Herz rausschneide, egal ob ich angesehener Priester in einer historisch gewachsen Kultur bin oder in meiner Gesellschaft als gefährlicher Irrer gelte. Woher willst Du das denn wissen?
Das Wetter ändert sich nicht, wenn ich irgendjemand das Herz rausschneide, egal ob ich angesehener Priester in einer historisch gewachsen Kultur bin oder
in meiner Gesellschaft als gefährlicher Irrer gelte.
Pah, das behauptest Du so einfach! Bei der Schwägerin des Kindergärtners des Sohnes meines besten Freundes war es so! Beweis mal, dass das unmöglich ist! Kannste nicht? Dann muss es wohl ne valide Theorie sein, mindestens genausogut Quantenmechanik, vieleicht sogar besser!
amasbaal
25-05-2014, 22:52
...es sei denn, dieser Glaube selbst sei schon eine spirituelle Technik. Er wird ja nicht ohne Wirkung bleiben.
unter "technik" verstehe ich eher die ausführung einer bestimmten handlung, die einer vorlage (so soll es aussehen) folgt.
wenn man "technik" anders definiert, wird alles zur technik oder, logischer umkehrschluss, alles ist das ganze, also das letztliche prinzip hinter jeder ausführung. jede technik ergibt sich dann quasi von selbst aus dem prinzip heraus. das wäre religions-wt :D
würdest du sagen, dass das schmerzhafte knien auf holzbänken während des gebetes und die damit verrbundene körperliche (!) erfahrung der demut, nicht eher eine spirituelle technik ist? oder besser: eine ritualisierte technik, die zu erfahrungen führt, die die art der spiritualität einfärbt?
aber jetzt schweige ich wirklich. ich hab nämlich keine ahnung, ob es reinkarnation gibt und ... es ist mir eingentlich auch egal.
unter "technik" verstehe ich eher die ausführung einer bestimmten handlung, die einer vorlage (so soll es aussehen) folgt.
wenn man "technik" anders definiert, wird alles zur technik oder, logischer umkehrschluss, alles ist das ganze, also das letztliche prinzip hinter jeder ausführung. jede technik ergibt sich dann quasi von selbst aus dem prinzip heraus. das wäre religions-wt
OK, stimmt, vielleicht überdehnt das den Begriff der "Technik". Wobei, spontan würde mir jetzt kein Glaube einfallen, der sich nicht auch in rituellen Handlungen, Orten, Objekten etc. manifestiert. Man spricht ja nicht umsonst davon, man "praktiziere" eine Religion.
würdest du sagen, dass das schmerzhafte knien auf holzbänken während des gebetes und die damit verrbundene körperliche (!) erfahrung der demut, nicht eher eine spirituelle technik ist? oder besser: eine ritualisierte technik, die zu erfahrungen führt, die die art der spiritualität einfärbt?Davon gehe ich sicher aus, ja. Nicht umsonst haben sich schon wegen Streitigkeiten um liturgische Details Schismen ergeben. DIE wussten genau, wie wichtig diese "Kleinigkeiten" sind.
Sorbus Aucuparia
25-05-2014, 23:01
worum es mir geht, sind eben nicht-drusen und nicht-hindus, die sich von den drusen oder hindus oder sonstwem, ETWAS raussuchen (das, was ihnen passt), ansonsten aber alle anderen kulturellen "inhalte" ignorieren oder gar ablehnen, obwohl ich eine historisch gewachsene religion nicht ohne ihre kontexte und "ausstrahlungseffekte" auf andere bereiche der kultur verstehen kann.
Ist nicht auch dreist von uns sich nur ETWAS aus anderen Kulturen auszusuchen und den Rest zu ignorieren?
Als weißer mit Stäbchen essen, Kajak fahren, Thaiboxen machen?
Es gibt durchaus Leute, die das anders sehen. Und gerade bei dem komplexen Überbau des Tai Chi, wie ich finde, mit einigem Recht.
Ich glaube, Du treibst Dich zuviel im WT-Unterforum rum.:p
Woher willst Du das denn wissen?
Woran zweifelst, Du?
Am Einfluss des Herzrausschneidens auf das Wetter?
Oder daran, dass dieses Herzrausschneiden kulturell anerkannt eine andere Wirkung auf das Wetter hat, als kulturell nicht anerkannt?
Woran zweifelst, Du?
Am Einfluss des Herzrausschneidens auf das Wetter?
Oder daran, dass dieses Herzrausschneiden kulturell anerkannt eine andere Wirkung auf das Wetter hat, als kulturell nicht anerkannt?Keins von beidem hast Du überzeugend widerlegt. ;)
Ich glaube, Du treibst Dich zuviel im WT-Unterforum rum.Im Gegenteil, gerade da sieht man, was dabei rauskommt, wenn man von dem kulturellen Hintergrund keine Ahnung hat (und sich auch noch was drauf einbildet).
Ist nicht auch dreist von uns sich nur ETWAS aus anderen Kulturen auszusuchen und den Rest zu ignorieren?
Als weißer mit Stäbchen essen, Kajak fahren, Thaiboxen machen?Kommt drauf an, wie intensiv die Kontexte und Ausstrahlungseffekte sind. D.h., wie weit sich die Technik vom Hintergrund sinnvoll ablösen lässt, ohne in sich zusammenzufallen. Worüber man natürlich im Einzelfall streiten kann. "Mit Stäbchen essen" und "Reinkarnationslehre" würde ich da aber doch zumindest als unterschiedlich in dieser Hinsicht empfinden. Ohne Gewähr. ;)
Beim Kendo etwa (prima, jetzt kommen wir doch wieder zur KK) hab ich nach und nach doch den Eindruck, dass das sehr viel stärker (und auf ganz andere Weise) mit der Kultur des Herkunftslandes verbunden ist, als ich anfangs dachte. Man merkt das daran, dass es einem immer fremdartiger erscheint, je weiter man eintaucht... und da wird es dann spannend für den kleinen Strukturfunktionalisten. :D
Auf die Rübe hauen, klar, kann man sich aber natürlich auch ohne Japanfimmel.
KungFuBär
25-05-2014, 23:30
Das mit der "Weiterleitung (http://666kb.com/i/cpblkhkc678wr29v7.png)" dauert mir zu lange.
Daher habe ich auch keine Lust bis zum 04.11. (hab ich jetzt erst entdeckt, daß das noch so lange dauern soll) zu warten.
Der Account kann gelöscht werden.
Davon gehe ich sicher aus, ja. Nicht umsonst haben sich schon wegen Streitigkeiten um liturgische Details Schismen ergeben. DIE wussten genau, wie wichtig diese "Kleinigkeiten" sind.
DIE wussten IMO gar nichts.
Wenn es DIE verstünden, den Leuten spirituelle Erfahrungen zu vermitteln, dann wären die meisten Leute, die sich auf Esoterikmessen rumtreiben, in den Kirchen.
Diese Streitigkeiten um liturgische Details waren wahrscheinlich ungefähr so sinnvoll, wie sich zu fragen, ob sich Frauen am linken oder am rechten Ohrläppchen reiben sollten, um einen Orgasmus bekommem.
Dass Frauen zum Orgasmus kommen können, glaubt man, schließlich hat das ja vor 2000 Jahren mal eine hingekriegt.
Dann macht eine auf einer Asienreise ein trantrisches Ritual incl. Yoni-Massage mit und kommt dabei zum Orgasmus.
Sie kommt zurück und zeigt anderen Frauen, wie man sich die Yoni massiert.
So greift die Technik der Yoni-Massage um sich.
Dann kommt jemand und meint, dass es ja wohl nicht anginge, sich einfach die Yoni-Massage rauszupicken, da müsste man doch Tantra, Buddhismus an sich, die ganze Kultur des Landes, die Sprache und sonst was studieren, sonst versteht man das alles nicht.
Ob es einen weiblichen Orgasmus gäbe, sei ihm übrigens egal.
Gegenbeispiel: Cargo-Kult. DA hätte es durchaus geholfen, zu verstehen, wie in der Herkunftskultur der Flugzeuge so`n Flughafenbetrieb funktioniert. Und was da alles dranhängt, damit so`n Ding landet.
Keins von beidem hast Du überzeugend widerlegt. ;)
Hab ich auch noch gar nicht versucht.
Ich bin davon ausgegangen, dass es unter aufgeklärten Leuten darüber eine Übereinstimmung gibt.
Ich kann mir natürlich Experimente überlegen, die meine Aussage testen, allerdings würdest Du, da hat Fips völlig recht, immer vorwerfen können, dass das kein Beweis sei und ich lande, sollte ich die Experimente durchführen evtl. im Knast.
Gegen die Jacksons dieser Welt kann man argumentativ genauso wenig gewinnen, wie Stephen Hawking die Meinung der alten Dame widerlegen konnte, dass die Erde auf dem Rücken einer Schildkröte ruht, die auf dem Rücken einer Schildkröte steht, die auf dem Rücken einer Schild....
Im Gegenteil, gerade da sieht man, was dabei rauskommt, wenn man von dem kulturellen Hintergrund keine Ahnung hat (und sich auch noch was drauf einbildet).
Wenn ich sage, dass die Kenntnis des kulturellen Hintergrunds keine notwenige Bedingung zur Umsetzung der entsprechenden Körperstruktur ist,
folgt daraus nicht, dass die Unkenntnis des kulturellen Hintergrunds eine hinreichende Bedingung für die Umsetzung der Köperstruktur sei.
Da muss man schon was von der Körperstruktur verstehen.
Siehe das Rooting-Video von diesem Sergio.
Da brauche ich keine kulturellen Kenntnisse, um zu verstehen, was da passiert.
Eventuell ist das manchem Ringer klarer als den meisten Sinologen, spätestens wenn er das fühlt.
dermatze
26-05-2014, 00:12
Klar darum hat sich auch Einstein vom Judentum abgewandt weil er mit seinem Halbwissen zu wenig begriffen hat :rolleyes:
Dieses Argument ist ungefähr so stark, wie wenn du gesagt hättest, dass er sich von Gummibärchen abgewendet hat.
dermatze
26-05-2014, 00:16
Und was hat jetzt Lesch mit seinem Glauben an Gott damit zu tun?
Kann ich jetzt also behaupten, ich könne mit einem Fingerschnippen die Zeit anhalten und keiner darf mir sagen, dass das Blödsinn ist? Schließlich kann mir keiner beweisen, dass ich es nicht kann?
So lange Gott nicht widerlegt ist ist der Glaube an Gott kein Blödsinn. Man glaubt daran, oder man tut es nicht. Ich glaube auch nicht, aber der Glaube ist kein Blödsinn. Und er hat in dem Zusammenhang nichts behauptet, außer dass er an Gott glaubt.
Was daran Blödsinn sein soll... naja.
Aufgeklärtheit führt auch bei vielen Naturwissenschaftlern zu Atheismus. Bei manchen halt nicht. Daraus lässt sich nichts ableiten...
Daraus wurde auch nichts abgeleitet, außer, dass es nicht zwingend zu Atheismus führen muss. Und das ist nunmal eindeutig so.
Gegenbeispiel: Cargo-Kult. DA hätte es durchaus geholfen, zu verstehen, wie in der Herkunftskultur der Flugzeuge so`n Flughafenbetrieb funktioniert. Und was da alles dranhängt, damit so`n Ding landet.
Woher willst Du denn wissen, dass da kein Flugzeug landet, wenn man eine Landebahn baut?:hehehe:
(morgen gebe ich, falls der Thread noch offen ist, dazu noch eine vernünftige Anwort)
Dampfhämmerlein
26-05-2014, 00:43
Dieses Argument ist ungefähr so stark, wie wenn du gesagt hättest, dass er sich von Gummibärchen abgewendet hat.
Nein der hat einfach seine Forschung betrieben und eben kein höheres Wirken hinter all den Phänomenen gesehen.
Übrigens ist meine These keine Behauptung sondern es muss so sein. Bei all den bisher toten Systemen hat es eben nicht funktioniert. Also kann man sagen bisher konnte man einen Fall beobachten wo es geklappt hat und das sind wir selbst. Wenn es also nahezu unendlich viele Versuche gibt muss mal einer glücken, das isr reine Statistik und Wahrscheinlichkeit. Es enstetehen immer noch Sterne und Planeten irgendwo am AdW :D Es gibt ja auch Wasser auf anderen Planeten also wäre dort auch Leben möglich gewesen. Man braucht nur die thermisch und atmosphärischen Bedingungen dass Proteine nicht zerstört werden. Pflanzen z.B. brauchen nichtmal Sauerstoff sondern erzeugen ihn. Man darf auch nicht von unserer angepassten DNS-Struktur auf andere Formen schließen, vielleicht haben die sich auf ihre Besonderheiten angepasst.
Folglich spielen wir dann gar nicht mehr so eine große Rolle und sind eigentlich nur da, möglicherweise als eine höhere Spezies unter vielen, die wir dank der Gesetze der Relativitätstheorie wohl nie kennenlernen werden. Dann hat das Leben aber keinen wirklichen Sinn und das wollen selbst viele intelligente Leute nicht wahrhaben. Wenn es einen universellen Gott geben sollte (nehmen wir mal die Buchreligionen) müssten die Überlieferungen auch auf anderen Planeten präsent sein. Wäre aber sehr unwahrscheinlich wenn die 500 Lichtjahre weiter auch König David hatten. Kann man jetzt so sehen oder nicht.
Wenn man aber sagt nein, wir sind die einzigen höheren Lebewesen im Universum (weil nur dann geben die meisten Religionen in ihrem historischen Kontext einen Sinn), frage ich mich wozu die ganzen anderen Systeme da sind. Mit allem auf dem Planeten haben wir nichtmal 1% der Materie im Universum sind also quantitativ betrachtet geradezu vernachlässigbar und all der Rest schwirrt vollkommen sinnfrei und tot über Milliarden Lichtjahre in der Gegend rum. Warum ?
Dampfhämmerlein
26-05-2014, 01:21
So lange Gott nicht widerlegt ist ist der Glaube an Gott kein Blödsinn. Man glaubt daran, oder man tut es nicht. Ich glaube auch nicht, aber der Glaube ist kein Blödsinn. Und er hat in dem Zusammenhang nichts behauptet, außer dass er an Gott glaubt.
Was daran Blödsinn sein soll... naja.
Falsch, der Lesch sagt nicht ja ich glaube an Gott weil ich halt einfach glaube, sondern er sieht hinter der Physik ein göttliches Wirken IM BEZUG auf die Rahmenbedingungen unserer Existenz, z.B. Wasser, richtiger Abstand zu einem Stern, stabile Bahnkurven, den Jupiter als "Wächter" vor Asteroiden, die Entfernung zur nächsten Supernova,etc.
Das ist für ihn eben nicht einfach Fakt sondern "gelenkt", ignoriert somit praktisch elementare Logik und statistische Erklärungs-Modelle die Wissenschaftler in einem anderen Zusammenhang anerkennen würden.
Also er kann ja glauben was er will und seine Sendungen mag ich sehr gerne, zumal er solche Ausführungen da weg lässt.
Man hat ihn halt mal zu dem Thema befragt und seine Argumentation ist einfach sehr subjektiv und keineswegs ein Beweis.
dermatze
26-05-2014, 06:59
Falsch, der Lesch sagt nicht ja ich glaube an Gott weil ich halt einfach glaube, sondern er sieht hinter der Physik ein göttliches Wirken IM BEZUG auf die Rahmenbedingungen unserer Existenz, z.B. Wasser, richtiger Abstand zu einem Stern, stabile Bahnkurven, den Jupiter als "Wächter" vor Asteroiden, die Entfernung zur nächsten Supernova,etc.
Das ist für ihn eben nicht einfach Fakt sondern "gelenkt", ignoriert somit praktisch elementare Logik und statistische Erklärungs-Modelle die Wissenschaftler in einem anderen Zusammenhang anerkennen würden.
Also er kann ja glauben was er will und seine Sendungen mag ich sehr gerne, zumal er solche Ausführungen da weg lässt.
Man hat ihn halt mal zu dem Thema befragt und seine Argumentation ist einfach sehr subjektiv und keineswegs ein Beweis.
Das ist einfach nur gelogen. So erklärt er es eben nicht. Das was du beschreibst erklärt er ganz rational kausal naturwissenschaftlich, wie sich das gehört.
Das ist einfach nur gelogen. So erklärt er es eben nicht. Das was du beschreibst erklärt er ganz rational kausal naturwissenschaftlich, wie sich das gehört.
Du meinst, er nennt den Zufall einfach Gott?
Du meinst, er nennt den Zufall einfach Gott?
Nein, er trennt zwischen Naturwissenschaften und seinem Glauben.
Gott dient ihm, so habe ich das verstanden, zur Sinnstiftung und zur Letztbegründung, was NW nicht leisten können.
Einfach mal "Lesch" und "Gott" bei Google eingeben, dann findet man ein kurzes Video, wo er seine Meinung deutlich macht.
Er spricht da durchaus, vorsichtig, an, dass man aufgrund der Feinabstimmung des Universums auf die Idee kommen könnte, dass das alles kein Zufall ist, betont aber, das dies keine wissenschaftliche Begründung sei.
Er weist ja auch des Öfteren auf das anthropische Prinzip hin:
Ein intelligenter Beobachter kann nur ein Universum beobachten, das dergestalt beschaffen ist, dass es die Entstehung eines intelligenten Beobachters ermöglicht.
Aber hier geht es ja um Reinkarnation, dazu braucht man weder Religion noch Gott:)
http://www.smbc-comics.com/comics/20110423.gif
"P.S. here`s a duck:"
Gotta love Postmodernism. :D
"p.s. Here`s a duck:"
gotta love postmodernism. :d
+1
Dampfhämmerlein
26-05-2014, 12:28
Das ist einfach nur gelogen. So erklärt er es eben nicht. Das was du beschreibst erklärt er ganz rational kausal naturwissenschaftlich, wie sich das gehört.
Er sagt er sieht hinter all den Zufällen und den geringen Toleranzen zwischen Leben und Tod keinen Zufall. (Wie du schon richtig gestellt hast) War in einem Interview so wo es um Wissenschaft und Gott ging. In seinen Sendungen erklärt er es natürlich wissenschaftlich da stellt auch kein hobbyloser Moderator solche Fragen :D
Und für moralische Prinzipien brauch ich auch kein drohendes Gottesbild. Bin ich jetzt ethischer wenn ich sage ich bringe keine anderen Menschen um weil ich nicht das Recht dazu habe und auch selbst nicht so behandelt werden möchte oder wenn ich sage ich würde ***** XY ja so gerne abstechen aber ich hab Schiss vor "Gott" und den roten Männchen in der Hölle die mich dann auf ewig grillen wie ne Nürnberger Rostbratwurst ?
amasbaal
26-05-2014, 12:40
"p.s. Here`s a duck:"
gotta love postmodernism. :d
90% +1, 10% - 1
Dampfhämmerlein
26-05-2014, 14:02
Juliens Bibelkunde #1 - Die Schöpfung - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=sbq9EySHwEE)
Juliens Bibelkunde #2 Das Paradies - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=SvC1QIiVWBE)
Juliens Bibelkunde #3 Der Sündenfall - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=c5LfRd-k_S0)
:D
Juliens Bibelkunde #1 - Die Schöpfung - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=sbq9EySHwEE)
:D
Das ist nicht Harald Lesch :rolleyes:
Sorbus Aucuparia
26-05-2014, 14:40
Meine "Methode" des Glaubens hat schon manche religiöse Menschen wirklich auf die Palme gebracht.:D
Ich hab für mich einfach festgelegt dass ich an alle Götter glaube. Bekannte und unbekannte. Damit bin ich auf der sicheren Seite, es wird schon der richtige oder einzig wahre dabei sein.
Und wenn es keinen gibt passiert mir auch nix, weil es ja keinen gibt und ich verwese einfach nach dem Tod.
Somit kann ich auch an Wiedergeburt und Leben im Paradies und was es sonst noch gibt gleichzeiig glauben ohne dass sich dass großartig im Wege steht.
Man muss halt nur praktisch denken :D
DerLenny
26-05-2014, 14:53
Meine "Methode" des Glaubens hat schon manche religiöse Menschen wirklich auf die Palme gebracht.:D
Ich hab für mich einfach festgelegt dass ich an alle Götter glaube.
In dem Fall wirst du "Die Chronik des eisernen Druiden" genießen.
Sind echt gute Bücher. Wenn man mal absieht, dass durchgehend über Thor gelöstert wird :)
Ich hab für mich einfach festgelegt dass ich an alle Götter glaube. Bekannte und unbekannte. Damit bin ich auf der sicheren Seite, es wird schon der richtige oder einzig wahre dabei sein.
Da hat wohl jemand seinen Terry Pratchett nicht hinreichend studiert :kaffeetri
"Der quirmianische Philosoph Ventre formulierte folgendes:
Vielleicht existieren Götter, vielleicht auch nicht. Warum nicht in jedem Fall an sie glauben? Wenn alles stimmt, erreicht man nach dem Tod einen herrlichen Ort. Und wenn nicht ... nun, dann hat man nichts verloren.'
Nach seinem Tod erwachte Ventre in einem Kreis von Göttern, die unheilverkündende Knüppel in den Händen hielten, und einer von ihnen sagte: 'Jetzt zeigen wir dir, was wir hier von Schlaumeiern halten ...'"
(Terry Pratchett, Schweinsgalopp)
:aufsmaul:
DerLenny
26-05-2014, 15:07
Wenn die Menschen die Götter geschaffen haben und nicht die Götter die Menschen, dann heisst das in Folge, dass die Menschen auch das Universum erschaffen haben.
:)
dann heisst das in Folge, dass die Menschen auch das Universum erschaffen haben.
...aber nicht die Enten. :)
Sorbus Aucuparia
26-05-2014, 15:33
Da hat wohl jemand seinen Terry Pratchett nicht hinreichend studiert :kaffeetri
"Der quirmianische Philosoph Ventre formulierte folgendes:
Vielleicht existieren Götter, vielleicht auch nicht. Warum nicht in jedem Fall an sie glauben? Wenn alles stimmt, erreicht man nach dem Tod einen herrlichen Ort. Und wenn nicht ... nun, dann hat man nichts verloren.'
Nach seinem Tod erwachte Ventre in einem Kreis von Göttern, die unheilverkündende Knüppel in den Händen hielten, und einer von ihnen sagte: 'Jetzt zeigen wir dir, was wir hier von Schlaumeiern halten ...'"
(Terry Pratchett, Schweinsgalopp)
:aufsmaul:
Nuin in dem Fall müsste ich meine beste Unschuldsmiene aufziehen und tolle Kunststücke vorführen um mich langsam aus der Affäre zu ziehen :D
Ein bischen Lotto ist halt immer :p
mich langsam aus der Affäre zu ziehen"So nicht, Freunde! Jetzt beweist Ihr mir erstmal schlüssig, dass Ihr keine Enten seid."
:D
dermatze
26-05-2014, 16:06
Du meinst, er nennt den Zufall einfach Gott?
Das kann ich mir nicht vorstellen. Wahrscheinlicher finde ich, dass er Zufall Zufall nennt.
Ich weiß nicht, wie sehr er von Zufällen spricht, aber sein grundsätzlicher Standpunkt, soweit ich den verstehe und erinnere ist, dass Wissenschaft per se Gott nicht widerlegt.
Ich müsste nochmal nach dem Interview suchen.
Ein bischen Lotto ist halt immer :p
das haben sich Tantalos und Sisyphos wohl auch gedacht :)
Glauben lässt sich rational nicht widerlegen.
KungFuBär
26-05-2014, 21:27
Das mit der "Weiterleitung (http://666kb.com/i/cpblkhkc678wr29v7.png)" dauert mir zu lange.
Daher habe ich auch keine Lust bis zum 04.11. (hab ich jetzt erst entdeckt, daß das noch so lange dauern soll) zu warten.
Der Account kann gelöscht werden.
Dampfhämmerlein
26-05-2014, 21:40
eher nicht rational begründen
Dextrous
27-05-2014, 07:47
3-Year-Old Claims To Remember Who Killed Him In Past Life, Leads Police To Body (http://wallstreetinsanity.com/3-year-old-claims-to-remember-who-killed-him-in-past-life-leads-police-to-body/) :ups:
Zumindest lässt sich rational widerlegen, daß das etwas mit Religion zu tun hätte.
wieso?
Das ist doch gerade ein wichtiger Aspekt von Religion:
Irgendwelche Regeln werden mit Verweis auf höhere Mächte begründet.
War es in Indien nicht so, dass die Steppenvölker die Indusvölker unterwarfen, das Kastenwesen einführten und sich selbst in die oberen beiden Kasten einordneten?
Ist doch ziemlich geschickt.
Dann wird den Leuten noch erzählt, dass, wenn die böse sind (Revolution) sie schlechtes Karma aufbauen und als Amöbe widergeboren werden.
Wenn die aber brav sind, können Sie als Brahmane reinkarnieren.
Dabei hatten die Brahmanen auch noch das Monopol für die Verbindung mit den Göttern.
Auch so ein Ding von institutionalisierten Religionen.
Direkte spirituelle Zugänge sind da nicht so gerne gesehen.
Wieso sollte man Glauben denn belegen ? Glauben heißt deshalb Glauben weil es eben nicht um absolute Belegbarkeit geht.
Wenn aber jemand mit den existierende Denk und Wisschaftssystemen sagt "es muß alles belegbar sein" dann ist es eben seine Bringschuld.
Anders gesagt : Man lässt entweder die Option offen das es mehr gibt, oder man lässt es eben.
Aber etwas mit existierenden Denksystemen und Schemata erklären zu wollen was offensichtlich ausserhalb liegt : nun, ja.
D Gläubige muß nichts beweisen, denn er glaubt es halt. Der Zweifler muß es hinbekommen es zu widerlegen wenn er vermitteln will das es Blödsinn ist.
Ws den Hinduismus angeht: Sehr dünnes Eis diese Argumentation. man sollte nicht vergessen das bei solchen alten Glaubensrichtungen im Laufe der Zeit pfundweise politisches Interesse in die ursprüngliche Idee hineingemischt wurde.
Was da rational erklärt wird, ist mit ziemlicher Sicherheit genauso eine spätere Zutat wie das katholische Fegefeuer.
KungFuBär
27-05-2014, 11:34
Das mit der "Weiterleitung (http://666kb.com/i/cpblkhkc678wr29v7.png)" dauert mir zu lange.
Daher habe ich auch keine Lust bis zum 04.11. (hab ich jetzt erst entdeckt, daß das noch so lange dauern soll) zu warten.
Der Account kann gelöscht werden.
DerLenny
27-05-2014, 11:38
"Tell people there’s an invisible man in the sky who created the universe, and the vast majority believe you. Tell them the paint is wet, and they have to touch it to be sure." - George Carlin
"Erzähl den Leuten, es gibt nen unischtbaren Mann im Himmel, der die Welt erschaffen hat, und die große Mehrheit wird dir glauben. Sag ihnen, die Farbe ist nicht trocken, und sie müssen sie anfassen um sicher zu sein" - George Carlin
"Tell people there’s an invisible man in the sky who created the universe, and the vast majority believe you. Tell them the paint is wet, and they have to touch it to be sure." - George Carlin
:halbyeaha
Aaaah George Carlin! Einfach zeitlos gut! :)
amasbaal
27-05-2014, 11:44
Er lässt sich aber auch schwer belegen.
Manches was aus "religiöser Überzeugng" geschieht, könnte man auch genausogut als geisteskrank bezeichnen oder zumindest als Schutzbehauptung, damit reiche noch reicher werden bzw. nicht ärmer werden können:
siehe z.B. das Kastensystem in Indien:
http://www2.klett.de/sixcms/media.php/76/kastensystem.jpg (http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&miniinfothek=&node=Indien&article=Infoblatt+Kastensystem+in+Indien) (klick)
Der Begriff Kaste (portugiesisch casta: das Familiengeschlecht, Herkunft oder Rasse; abgeleitet von lateinisch castus: rein, keusch) steht für eine abgegrenzte Gruppe einer Bevölkerung innerhalb einer Gesellschaft. Diese Gruppe nimmt dabei genau definierte religiöse, juristische oder wirtschaftliche Funktionen wahr. Die einzelnen, meist religiös legitimierten Kasten einer Gesellschaft sind im Gegensatz zu den hauptsächlich ökonomisch definierten Klassen gegeneinander undurchlässig. Die gesellschaftliche Hierarchie wird von Generation zu Generation weitergegeben, so dass Kastensysteme keine soziale Mobilität kennen.
Das soziale und gesellschaftliche Gefüge in Indien ist durch ein solches Kastensystem gekennzeichnet. Die Anhänger des Hinduismus betrachten das Kastensystem als ein soziales System, das durch religiöse Strukturierung dem ewigen Gesetz der Welt (Dharma) entspricht. Die soziale Funktion der Kasten besteht darin, dass eine Kaste die indische Solidargemeinschaft repräsentiert, d. h. das Existenzminimum von Arbeitslosen, Alten usw. sichert.
Die Merkmale einer indischen Kaste sind: erbliche Zugehörigkeit zu der Kaste; Brauch, nur Mitglieder der gleichen Kaste zu heiraten; Beschränkungen bei der Wahl des Berufs und bei persönlichen Kontakten.
Zumindest lässt sich rational widerlegen, daß das etwas mit Religion zu tun hätte.
sorry, die darstellung stellt nicht das kastensystem dar, (kaste = jati = art/sorte auf deutsch; besser nicht von portugiesischen kategorien ausgehen, sondern von der einheimischen sprache) sondern die varna (farbe/stand/klasse).
alleine in dem bezirk, in dem ich meine feldforschung machte, gab es über 17 jati, die 3 der varnas zugeordnet wurden, oder sich um die ihrer meinung nach korrekten zuordnung seit generationen stritten und 3 jati, die gar nicht in den varna verordnet wurden. die sog. "kastenlosen" sind nicht ohne kaste, ihre kasten werden nur nicht als teil der varna anerkannt. in offiziellen, englischsprachigen staatlichen dokumenten, werden sie "scheduled castes" genannt.
die dinge sind komplexer, als hierzulande meist vereinfacht und falsch dargestellt.
ich sags ja: indien/hinduismus und die mythen hierzulande...
p.s.: die den brahmanenstatus innehabenden gaud saraswat, die in "meiner" region eindeutig den höchsten sozialen status hatten, sind beruflich sowohl grundbesitzende bauern, die zt. auch selbst auf den feldern tätig sind (neben ihren tagelöhnern) als auch in lehrenden berufen und in der bürokratie, aber sehr oft auch in handel und industrie (technische berufe auf höherer ebene) tätig. sie sind keine reinen vegetarier (fisch, einige essen auch hühnchen...) und die wenigsten von ihnen üben ein priesteramt aus (viele sind jedoch vorsitzende in den jeweiligen tempelverwaltungen...). des weiteren gibt es dort eine "goldschmiedekaste", die für sich brahmanenstatus beansprucht und eine entsprechende lebensweise führt (u.a. auch für bestimmte rituale in der gegend verantwortlich), die von den anderen, der brahmanen-varna zugeordneten kasten nicht anerkannt werden. und um nur ein weiteres beispiel von unzähligen ähnlichen zu nennen: die mahar, eine jati, die keinerlei varna-zuordnung anerkannt bekommt, haben ihre eigenen priester, die ebenfalls mahar sind, also einer "varnalosen kaste" angehören (in der populärliteratur würde man sie fälschlicherweise "kastenlos" nennen).
alles nicht so simpel....
"keine mobilität" ist auch falsch. historisch betrachtet kann man zb. den aufstieg von ehemaligen varna-losen zu kshatriya durch kriegsdienste für die marathen o.a. "große" adels-kasten feststellen. die tendenz der "aufwertung", die bis vor kurzem üblich war, weicht nun einer tendenz der bewußten "abwertung". viele wollen offiziell "niedriger" in den varna verortet werden, weil es nur so chancen auf staatliche förderungen gibt (quotenregelungen bei beamtenjobs und studienplätzen usw.).
.... und was ist mit den sog. scheduled tribes? wo gehören die denn hin? eigentlich ohne varna... oder wir europäer: sogar TATSÄCHLICH kastenlos und doch oft hoch angesehen. kannte noch keinen brahmanen, der mit mir kastenlosem nichts zu tun haben wollte. im gegenteil: sie waren eher empört, wenn ich micht lieber mit den "underdogs" beschäftigt habe, als mit der "hochkultur" der dominanten klasse (ja, varna ist aqm besten durch "klasse" zu übersetzen - ganz unmarxistisch übrigens).
ganz bescheuert ist die "paternalistische" bezeichnung harijans...
übrigens gehören fast alle in der darstellung unter "harijan" eingeordneten berufsgruppen tatsächlich zur shudra-varna, schmiede (v.a. goldschmiede) haben manchmal (je nach region und je nach konkreter jati - es gibt natürlich nicht nur eine "goldschmied"-jati) sogar brahmanen status. gerber und andere lederverarbeitende berufe, sowie straßenreiniger sind allerdings tatsächlich in kasten ohne varna. warum werden sie aber in einem varna-schaubild dargestellt? völlige konfusion. varna und jati willkürlich durcheinander geworfen... keine ahnung, wer dieses schaubild erstellt hat. es ist erschreckend....
übrigens: als frau kann man u.u sehr wohl in eine höhere klasse einheiraten, als mann nicht (jedenfgalls nicht ohne erhebliche probleme mit dem "caste-council" zu bekommen). und: der reichste mann in dem dorf, in dem ich meist wohnte, war ein lederverarbeitender schuhmacher ohne varna. reichtum und sozialer status, sind nicht immer identisch. noch eins drauf: manchmal wichtiger als die varna, ist die einordnung als "gaunkar" und nicht-gaunkar, als von den ältesten siedlerfamilien im dorf abstammend und entsprechende privilegien an landbesitz und kommunalen entscheidungen habend oder eben zu einer "zugezogenen" (und wenns 100 jahre her ist) familie gehörend (jedenfalls ist das in der konkan-region an der westküste so).
DerLenny
27-05-2014, 11:49
Und selbst Plato war der Meinung, eine Trennung der Schichten sei sinnvoll, wobei er diese nicht nach Geburt, sodnern nach Befähigung sah.
Und selbst Plato war der Meinung, eine Trennung der Schichten sei sinnvoll, wobei er diese nicht nach Geburt, sodnern nach Befähigung sah.
Schichtmäßig sinnvoll ist das pädagogisch allemal. Die Natur macht‘s ja auch vor, mit den Schichten:
Die Schicht bis zum Milchzahn-Ausfall.
Die Schicht der Pubertät.
Die Schicht der Verantwortungen…
Kurz:
Ein Drillen, Drallen, Wendeln & Wandeln von Schichten. Alles Reinkarnationen halt – wenn auch kleine. Doch da wo das Kleine, ist ja auch das Große, sowie dem Kleinsten, auch das Größte angehört.
In Exoterik wie Esoterik – alles der gleiche Hype - nur immer auf anderer Ebene.
.
Dampfhämmerlein
28-05-2014, 17:55
Preußisches Dreiklassenwahlrecht vorzügliche Idee, aber etwas modifiziert
Migranten und Arbeitslose: keine Stimme
Arbeiter: 1 Stimme
Akademiker und Industrielle: 2 Stimmen
Ich : 51% der Stimmen
:D
KungFuBär
29-05-2014, 09:13
Das mit der "Weiterleitung (http://666kb.com/i/cpblkhkc678wr29v7.png)" dauert mir zu lange.
Daher habe ich auch keine Lust bis zum 04.11. (hab ich jetzt erst entdeckt, daß das noch so lange dauern soll) zu warten.
Der Account kann gelöscht werden.
... Das ist der Hohn schlechthin. Sinnvoll kann das nur für Menschen sein, die von Geburt an einer Gehirnwäsche unterzogen wurden...
Sinnvoll auch für jenige, die Interesse haben, Systeme von Ausbeutungen und Vergiftungen zu erhalten und zu fördern: „Fracking-, Atom-, Pharma-, Medien-, Gen-Lobby & Co.“ lassen grüßen…
Die Frage ist ja vielmehr, was soll denn mit solchen „Wäschen“ bezweckt werden, außer gelähmt-gestreichelten und positionierungs-beliebigen, braven Konsumenten-Hohlwänsten, in die man bestens jeden Mist wie in eine „Mc-Chicken-Donalds-King-Anne-Jauch-Drogen-(F)Presswurst“ reinpressen kann?
(Solche Effekte des leibhaftigen Reinkarnierens sind ja ständig präsent und real belegbar – in der s.g.: „Entwicklung der Menschheit“.)
Ein bester Wink dazu, kommt ja hierher: „
„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“
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washi-te
30-05-2014, 10:35
So lange Gott nicht widerlegt ist ist der Glaube an Gott kein Blödsinn. Man glaubt daran, oder man tut es nicht. Ich glaube auch nicht, aber der Glaube ist kein Blödsinn.
Es gibt keine Belege für die Existenz eines Gottes, wohl aber eine Reihe guter Argumente dagegen. Ob man den (Trotzdem-)Glauben nun als Blödsinn bezeichnet oder als Unvernunft oder als Wahn* (delusion: dauerhaft falsche Vorstellung, die trotz starker entgegengesetzter Belege aufrecherhalten wird), ist eine Sache der Höflichkeit.
Harald Lesch aber glaubt an Gott und der hat viel viel mehr Durchblick als ich. Ich war wirklich beeindruckt, als ich von seinem Glauben an Gott hörte.
Du warst beeindruckt. Ich hatte diesen hier: :ups:
Ausgerechnet Lesch, der sonst gerne einigen Unfug mit wissenschaftlicher Beweisführung entkräftet, kommt um die Ecke und sagt er glaubt an einen Gott! Allerdings fand ich seine Erläuterung sehr schwach im Gegensatz zu seinen anderen Ausführungen... .. in dem Moment hatte ich eigentlich den Eindruck: Wirklich dran glauben tut er nicht, aber er will sich nicht schon wieder in eine Gegenposition zum Rest der Runde hineinmanövrieren...
Die Religion ist de facto...
Sinnvoll auch für jenige, die Interesse haben, Systeme von Ausbeutungen und Vergiftungen zu erhalten und zu fördern: „Fracking-, Atom-, Pharma-, Medien-, Gen-Lobby & Co.“ lassen grüßen…
Die Frage ist ja vielmehr, was soll denn mit solchen „Wäschen“ bezweckt werden, außer gelähmt-gestreichelten und positionierungs-beliebigen, braven Konsumenten-Hohlwänsten, in die man bestens jeden Mist wie in eine „Mc-Chicken-Donalds-King-Anne-Jauch-Drogen-(F)Presswurst“ reinpressen kann?
…
Ein bester Wink dazu, kommt ja hierher: „
„Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“.
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