Vollständige Version anzeigen : 9 Rules for BJJ Self Defense
Guter Artikel von Stephan Kesting, der die Wichtigkeit von Grapplingfähigkeiten besonders für Frauen, die an Selbstverteidigung interessiert sind, unterstreicht.
9 Rules for BJJ Self Defense | Grapplearts (http://www.grapplearts.com/Blog/2014/12/9-rules-for-bjj-self-defense)
I recently worked with a female friend to teach her a little bit about jiu-jitsu for self defense.
Obviously I believe that jiu-jitsu is super important for self defense in general, but when it comes to women who want to defend themselves, well, it’s completely indispensable. We can argue all day about what percentage of real fights end up on the ground (like the Gracies I believe it’s very high), but when you’re talking about sexual assault going to the ground is almost inevitable.
Therefore if you’re a woman who wants to be a hardened target, you need to have some high quality training in, and understanding of, the ground game.
Yes, we did lots of technical and competitive drilling, but here are the key ideas I tried to share in that first session…
1) As a woman you’ve GOT to prepare for the ground. The idea that a skilled woman can reliably knock out a much bigger, stronger opponent is bullshit. Laura Croft, the Black Widow, and River Tam are fun to watch as they take out large numbers of men with kung fu amazingness, but sadly it’s a complete fantasy that’ll get you killed in real life.
2) The single most important thing you can do is to become comfortable with close proximity and non-sexual physical contact. If you’re talking to a cashier 5 feet away then you’re probably feeling comfortable. If that person comes out from behind the register and stands with his or her forehead 2 inches away from yours then things just got weird and you might freak out and/or freeze. But that’s exactly what happens in a fight or in an assault. Unless you train in grappling and desensitise yourself to this range, your brain can shut off on you, and you need to keep thinking all the time in situations like this!
3) You can learn all the techniques you like, but unless you actually SPAR them at some point you’ll NEVER develop the ability to use the techniques in real life against a real opponent. The ‘secret sauce’ of BJJ is repeatedly trying to apply your techniques against high levels of resistance. Or, as someone once said, “No sparring, no miracles!”
4) It’s better to be on top than on bottom, but if you end up on bottom then the ONLY position in which you’re not losing is the guard. It’s called ‘the guard’ because your legs are guarding your head and controlling your opponent.
5) When you’re using the guard for self defense purposes you either want people to be very close or very far away. Two good places to start include having your opponent’s posture completely broken in your closed guard, or both feet on his hips pushing him away (here’s how to do that). It’s the middle distance – where your opponent can generate power with his arms and hit you in the head – where you’ll get hurt.
6) Never, ever turn your back to your opponent, especially when trying to stand up. Advanced jiu-jitsu players and MMA fighters can break this rule, but for people starting out it’s almost always better to face your opponent so that you can defend.
7) Your legs are much stronger than your arms – that is why the guard is so effective. Open guard retention drills (both competitive and non-competitive) are a great way to develop dexterity and coordination for your legs.
8) BJJ is a POSITIONAL strategy, and that’s what makes it so powerful. Don’t get all fixated on submissions right at the beginning, or – even worse – striking. Yes you can kick and punch from the ground, but if you’re always focusing on striking your way out of positions you’ll never make progress with the positional game, and then you’ll be completely hooped when your deadly elbow to the thigh doesn’t paralyse your opponent the way your self defense course instructor promised it would.
9) The first two submissions you should learn are the straight armbar from guard and the rear naked choke from the back. These submissions work on bigger people, so you’ll get some quick results. The straight armbar will give you an option when you’re being strangled in the guard. The RNC is the highest percentage choke in grappling, and it also demonstrates why turning your back is so very dangerous.
Björn Friedrich
22-12-2014, 22:59
Ich würde sagen, es gibt kein komplettes Selbstverteidigungssystem ohne Grappling.
Ich sage immer. In einer perfekten Welt würde ich meine Gegner mit fliegenden Sidekicks ausnocken und es ist auch vollkommen o.k. wenn das klappt, aber es ist gut zu wissen das man BJJ kann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und man sich in einer sch..... Position befindet.
Ich liebe es im Stand zu spielen, aber nur weil ich weiß das ich mich am Boden so wohl fühle, habe ich diese Freiheit beim Standkampf.....
BJJ + X ist ne gute Wahl:-) Und BJJ ohne X auch;-)
Phönixauge
23-12-2014, 07:01
Ich würde sagen, es gibt kein komplettes Selbstverteidigungssystem ohne Grappling.
Ich sage immer. In einer perfekten Welt würde ich meine Gegner mit fliegenden Sidekicks ausnocken und es ist auch vollkommen o.k. wenn das klappt, aber es ist gut zu wissen das man BJJ kann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist und man sich in einer sch..... Position befindet.
Ich liebe es im Stand zu spielen, aber nur weil ich weiß das ich mich am Boden so wohl fühle, habe ich diese Freiheit beim Standkampf.....
BJJ + X ist ne gute Wahl:-) Und BJJ ohne X auch;-)
Würde ich so unterschreiben, im Sinne von es gibt kein komplettes SV-System ohne der Behandlung der Thematik am Boden. Ob es dann Grappling sein muss oder Antigrappling, kann man darüber diskutieren.
Würde ich so unterschreiben, im Sinne von es gibt kein komplettes SV-System ohne der Behandlung der Thematik am Boden. Ob es dann Grappling sein muss oder Antigrappling, kann man darüber diskutieren.
Was ist denn Antigrappling?
Phönixauge
23-12-2014, 08:04
Was ist denn Antigrappling?
Der Versuch von uns Nichtgrapplern den Takedown zu verhindern oder möglichst schnell aus dem Bodenkampf wieder in den Standup zu kommen. Das Augenmerk liegt dann auch nicht auf Hebel- oder Würgetechniken sondern immer noch auf Schlagtechniken.
Ist aber gegen einen guten Grappler zugegeben kein einfaches Unterfangen. Grappler sind richtige Kletten:(;)
Ich frage mich allerdings ob Grappling die erste Wahl für eine Frau am Boden sein sollte? Teile davon sind sicherlich Hilfreich, dennoch frage ich mich, ob sich die Frau primär darauf konzentrieren sollte einen Hebel oder Würger gegen den Vergewaltiger anzusetzen? Wie siehst du das?
Filzstift
23-12-2014, 08:48
Der Versuch von uns Nichtgrapplern den Takedown zu verhindern oder möglichst schnell aus dem Bodenkampf wieder in den Standup zu kommen. Das Augenmerk liegt dann auch nicht auf Hebel- oder Würgetechniken sondern immer noch auf Schlagtechniken.
Ist aber gegen einen guten Grappler zugegeben kein einfaches Unterfangen. Grappler sind richtige Kletten:(;)
Ich frage mich allerdings ob Grappling die erste Wahl für eine Frau am Boden sein sollte? Teile davon sind sicherlich Hilfreich, dennoch frage ich mich, ob sich die Frau primär darauf konzentrieren sollte einen Hebel oder Würger gegen den Vergewaltiger anzusetzen? Wie siehst du das?
mit z.b. Kickboxen wird man, sollte man sich am Boden wiederfinden, nicht viel ausrichten können. Insofern, ja, grappling plus das volle Programm an kratzen, beißen augenausstechen. Grappeln bedeutet ja nicht nur würgen, sondern selbiges auch zu verhindern.
Björn Friedrich
23-12-2014, 08:57
Also ich würde sagen, das primäre Ziel einer Frau am Boden ist es:
Die Guard Position nicht zu verlieren und nicht von Schlägen getroffen zu werden.
Was danach kommt ist extrem abhängig von dem was jemand kann. Also wenn eine Frau einen Triangle ansetzt und der sitzt, dann wars dass, dann schläft der Angreifer ein und das Aufstehen und eine Flucht werden einfacher....
Auf der anderen Seite bieten Submissions auch die Möglichkeit das Sie schief gehen und dem Angreifer neue Möglichkeiten bieten....
Ich würde sagen, je mehr Anfänger man ist, desto mehr sollte man das Aufstehen forcieren....
Phönixauge
23-12-2014, 08:59
mit z.b. Kickboxen wird man, sollte man sich am Boden wiederfinden, nicht viel ausrichten können. Insofern, ja, grappling plus das volle Programm an kratzen, beißen augenausstechen. Grappeln bedeutet ja nicht nur würgen, sondern selbiges auch zu verhindern.
Dann sind wir uns ja einig. Ich habe mich auf den letzten Absatz im Text bezogen wo er von straight armbar from guard and the rear naked choke, redet.
Gruss
Der Versuch von uns Nichtgrapplern den Takedown zu verhindern oder möglichst schnell aus dem Bodenkampf wieder in den Standup zu kommen. Das Augenmerk liegt dann auch nicht auf Hebel- oder Würgetechniken sondern immer noch auf Schlagtechniken.
Ist aber gegen einen guten Grappler zugegeben kein einfaches Unterfangen. Grappler sind richtige Kletten:(;)
Ich frage mich allerdings ob Grappling die erste Wahl für eine Frau am Boden sein sollte? Teile davon sind sicherlich Hilfreich, dennoch frage ich mich, ob sich die Frau primär darauf konzentrieren sollte einen Hebel oder Würger gegen den Vergewaltiger anzusetzen? Wie siehst du das?
Ah ok. Danke.
Ich bin da eher der Meinung, dass man Grappling nur mit Grappling verteidigen kann ;) aber das wurde hier glaube ich schon ein paar mal diskutiert :)
Zur Frage:
Die würde ich eindeutig mit "Ja" beantworten. Es gibt doch nichts besseres, wenn sich eine Frau in solch einer Lage effektiv mit Würgern oder Hebeln verteidigen kann. Sie hat gerade in dieser von dir angesprochenen "typischen" Vergewaltigungssituation hunderte von sehr effektiven Möglichkeiten ihren Gegenüber auszuschalten. Und das würde es für mich eindeutig zur ersten Wahl machen.
Hau.drauf.wie.nix
23-12-2014, 11:26
Hey, jede Kampfkunst ist super für die SV! :rolleyes:
Ganz im Ernst, bestimmte Grundlagen zu kennen ist nett, und das war´s auch schon. Wie bei fast jeder Kampfkunst... :o
Zur Frage:
Die würde ich eindeutig mit "Ja" beantworten. Es gibt doch nichts besseres, wenn sich eine Frau in solch einer Lage effektiv mit Würgern oder Hebeln verteidigen kann. Sie hat gerade in dieser von dir angesprochenen "typischen" Vergewaltigungssituation hunderte von sehr effektiven Möglichkeiten ihren Gegenüber auszuschalten. Und das würde es für mich eindeutig zur ersten Wahl machen.
Bitte was? So einen Schmarrn habe ich schon lange nicht mehr gehört...
ich bin der meinung, daß es gerade für die "sv" äußerst sinnvoll ist, erfahrung im grappling zu haben.
kesting hat das überzeugend dargelegt, wie ich finde.
@phönix
Ob es dann Grappling sein muss oder Antigrappling, kann man darüber diskutieren.
da ich weiß, daß du ein chunner bist, gehe ich davon aus, daß du mit "anti-grappling" den blödsinn meinst, den man im wt "gegen ringerangriffe" lernt ...
ich hab noch nie jemanden getroffen, der ich mit diesem zeug erfolgeich dagegen zur wehr setzen konnte, zu boden gebracht zu werden.
und im boden selbst sieht es für "anti-grappler" zappenduster aus.
@horrido
Ich bin da eher der Meinung, dass man Grappling nur mit Grappling verteidigen kann
so sehe ich das auch.
Wenn man beim Antigrappling lernt Takedowns per Sprawl zu verhindern, zu Escapen und technisch richtig wieder aufzustehen dann ist Antigrappling nichts weiter als Grappling mit nem anderen Namen und ner definsiveren Ausrichtung :D
Und das Submissions sehr wohl Sinn in Vergewaltigungspositionen machen kann man hier ab 0:28 erkennen ----> https://www.youtube.com/watch?v=Rq5mz-fMfSA
Und ja das funktioniert auf wenn man viel schwächer und kleiner ist. Wurde schon selber (85kg) von 60kg-Männchen per Armbar submitted.... :( ^^
Björn Friedrich
23-12-2014, 13:27
Das Problem beim Anti-Grappling ist das Wort "Anti". Wenn man gegen etwas ist, dann bauscht man es oft künstlich auf, hat Angst davor, verkrampft, will es mit aller Gewalt vermeiden, was meistens nur daran liegt das man es nicht kennt.
Wenn ich Grappling trainiere und es kenne, dann brauch ich keine Angst davor haben, weil es für mich nix Unbekanntes mehr ist. Ich kann damit spielen und arbeiten und Lösungswege aus verschiedenen Blickwinkeln anschauen, ohne etwas von vorne herein abzulehnen.....
Es gibt ja auch kein Anti-Stand Up;-) Oder Anti-Boxen, sondern nur Menschen die sich mit dem Standkampf ausseinandersetzen und Lösungswege entwickeln, die zu ihrem Charakter und Stil passen....
Und um diese zu entwickeln, muss man die Materie selber erst einmal kennenlernen......
Bitte was? So einen Schmarrn habe ich schon lange nicht mehr gehört...
Könntest du den "Schmarrn" auch begründen?
Phönixauge
23-12-2014, 14:06
Das Problem beim Anti-Grappling ist das Wort "Anti". Wenn man gegen etwas ist, dann bauscht man es oft künstlich auf, hat Angst davor, verkrampft, will es mit aller Gewalt vermeiden, was meistens nur daran liegt das man es nicht kennt.
Wenn ich Grappling trainiere und es kenne, dann brauch ich keine Angst davor haben, weil es für mich nix Unbekanntes mehr ist. Ich kann damit spielen und arbeiten und Lösungswege aus verschiedenen Blickwinkeln anschauen, ohne etwas von vorne herein abzulehnen.....
Es gibt ja auch kein Anti-Stand Up;-) Oder Anti-Boxen, sondern nur Menschen die sich mit dem Standkampf ausseinandersetzen und Lösungswege entwickeln, die zu ihrem Charakter und Stil passen....
Und um diese zu entwickeln, muss man die Materie selber erst einmal kennenlernen......
Sehe ich jetzt nicht so und möchte es auch begründen:D
Angst hat niemand, das mal vorneweg.
Schauen wir mal BJJ an. Der Stil wurde mehr oder weniger mit der Intention gegründet, den Standupfightern das Leben schwer zu machen. Die Basis war Judo und ein Ringstil wenn ich nicht irre. Was kann man sagen? Sie waren erfolgreich:respekt:
Mit dem MMA/UFC Hype wurde Grappling allgemein wieder sehr attraktiv.
Je länger je mehr gab es auch eine Gegenbewegung innerhalb der UFC/MMA Szene aber auch in der traditionellen Kampfkunstszene. Mittlerweile gibt es sehr gute Standupfighter welche sich erfolgreich im Ring nicht auf den Bodenkampf einlassen. Auch die traditionellen Kampfkünste nehmen sich dem Grappling auf ihre Art an. Das Antigrappling war geboren, wenn es sowas überhaupt gibt. Das "Antigrappling" varriert von System zu System.
Das man Techniken entwickelt gegen Grappling ist nur legitim, da es in dem Sinne wie es heute existiert, ein neues Phänomen ist. Ja Ringformen gab es schon immer, ist schon klar. Aber so explizit mit der Intention den Gegner auf den Boden zu bringen ist neu.
@Rambat
Ich werde mit dir nicht mehr schreiben. Dir fehlt es am Anstand.
@Rambat
Ich werde mit dir nicht mehr schreiben. Dir fehlt es am Anstand.
kleine korrektur ...
es muß heißen: "dir fehlt es an anstand."
:D
abgesehen davon finde ich es nicht unanständig, darauf zu verweisen, daß meiner erfahrung nach der "anti-grappling"-blödsinn des wähtäh genau das ist ... nämlich unfunktionaler, traumtänzerischer blödsinn.
Ich werde mit dir nicht mehr schreiben.
:winke:
sei so nett und halte dich auch dran.
versprochen ist versprochen!
:D
Guter Artikel von Stephan Kesting, der die Wichtigkeit von Grapplingfähigkeiten besonders für Frauen, die an Selbstverteidigung interessiert sind, unterstreicht.
9 Rules for BJJ Self Defense | Grapplearts (http://www.grapplearts.com/Blog/2014/12/9-rules-for-bjj-self-defense)
ich würde nur bei Nr. 9 nicht zustimmen, dass die Armbar eine der ersten Submissions sein sollte, die man lernt. Es ist eine sehr schwierige Technik, die gegen stärkere Gegner noch schwerer auszuführen ist. Noch dazu ist es nicht selten vorgekommen, dass jemand mit gebrochenem Arm noch weitergekämpft hat.
Also mir scheint es, als sei Anti-Grappling nur ne neumodische EWTO-Bezeichnung für ne Takedown defense !?
Zum Artikel:
Einfach nur wahr!! Deshalb finde ich es schade, dass bei den meisten SV-Systemen/KK das ganze oftmals zu kurz kommt. Hab mir da auch schon den ein oder anderen Spruch anhören dürfen: " Ja , wenn klein Kevin mit seinen 15 Cousins um die Ecke kommt, dann biste mit deinem Kuscheln am Boden weg. Das funktioniert nicht gegen mehrere Angreifer":D:D;)
MfG:)
Also mir scheint es, als sei Anti-Grappling nur ne neumodische EWTO-Bezeichnung für ne Takedown defense !?
Aber wenn man es wie alle anderen Takedowndefense nennt dann kann man nicht behaupten das man was ganz neues entwickelt hat.
StaySafe
23-12-2014, 15:21
Hab mir da auch schon den ein oder anderen Spruch anhören dürfen: " Ja , wenn klein Kevin mit seinen 15 Cousins um die Ecke kommt, dann biste mit deinem Kuscheln am Boden weg. Das funktioniert nicht gegen mehrere Angreifer":D:D;)
Was bereits mehrfach widerlegt wurde.
In der Halloweennacht ist einer von meinen Jungs mit 2 Freunden nach einer Party von 10 Typen aufgemischt worden.
Opfer 1 ergreift sofort die Flucht - 2 Typen hinterher
Opfer 2 fängt sich eine und los geht das gehaue und "geclinche" in der Bushaltestelle
Opfer 3, der einzige mit Kampfsport / SV Trainingserfahrung, kann die ersten Schläge halten, versucht einen der Typen zu isolieren, gibt dem ordentlich, landet aber dann doch mit dem (schwereren Typen) auf dem Boden.
Und dann ? Instinktiv alles richtig gemacht: Guard geschlossen, Headcontrol geholt, sich schön "eingegraben". Das Ende vom Lied: Der Typ wurde mehr von seinen eigenen Freunden getreten als das Opfer und konnte selbst nichts machen.
Panisches "Anti-Grappling" hätte mit großer Wahrscheinlichkeit dazu geführt, dass er aus lauter Angst vorm Boden von 4 oder 5 Typen richtig die Hucke voll bekommen hätte. ;)
Phönixauge
23-12-2014, 15:43
Was bereits mehrfach widerlegt wurde.
In der Halloweennacht ist einer von meinen Jungs mit 2 Freunden nach einer Party von 10 Typen aufgemischt worden.
Opfer 1 ergreift sofort die Flucht - 2 Typen hinterher
Opfer 2 fängt sich eine und los geht das gehaue und "geclinche" in der Bushaltestelle
Opfer 3, der einzige mit Kampfsport / SV Trainingserfahrung, kann die ersten Schläge halten, versucht einen der Typen zu isolieren, gibt dem ordentlich, landet aber dann doch mit dem (schwereren Typen) auf dem Boden.
Und dann ? Instinktiv alles richtig gemacht: Guard geschlossen, Headcontrol geholt, sich schön "eingegraben". Das Ende vom Lied: Der Typ wurde mehr von seinen eigenen Freunden getreten als das Opfer und konnte selbst nichts machen.
Panisches "Anti-Grappling" hätte mit großer Wahrscheinlichkeit dazu geführt, dass er aus lauter Angst vorm Boden von 4 oder 5 Typen richtig die Hucke voll bekommen hätte. ;)
Eigentlich gar nicht so eine schlechte Idee, ich mach das selbe gerne im Stehen, also den Rear naked Choke und benutze den Gegner als Schild.
Aber eine Frage habe ich an dich: Ist im Krav Maga nicht die Devise den Bodenkampf möglichst zu meiden?
Fragende Grüsse
Stixandmore
23-12-2014, 15:50
Aber eine Frage habe ich an dich: Ist im Krav Maga nicht die Devise den Bodenkampf möglichst zu meiden?
Man kann es sich nicht immer aussuchen
StaySafe
23-12-2014, 16:00
Eigentlich gar nicht so eine schlechte Idee, ich mach das selbe gerne im Stehen, also den Rear naked Choke und benutze den Gegner als Schild.
Wenns die Situation hergibt klar. Wir trainieren auch viel darauf hin im Stand Flanke und / oder den Rücken zu bekommen. Aber mal bekommt mans und mal nicht. ;)
Aber eine Frage habe ich an dich: Ist im Krav Maga nicht die Devise den Bodenkampf möglichst zu meiden?
Fragende Grüsse
Das ist für viele eine geradezu dogmatische Geschichte.
In der Regel gilt: Ich möchte nicht unbedingt zu Boden gehen wenn es nicht sein muss.
Bei den einen wird dann ein "Bloß kein Bodenkampf / Maximal schützen und aufstehen" daraus oder man beschränkt sich auf ein paar Escapes die oft völlig isoliert trainiert werden.
Ich unterrichte nicht so.
Bei uns ist ein fester Tag pro Woche reiner Bodenkampftag. Fallschule, Würfe / Takedowns, Escapes, GnP, Submissions. Bei weitem nicht so ausgefeilt wie bei den Grappling Spezialisten die das exklusiv trainieren, aber doch eine solide Basis.
Mmn. lernen die Leute nur so wie sie mit dem Boden umgehen können.
Ich liege ja nicht plötzlich so auf dem Boden mit dem anderen in einer perfekten Highmount auf mir.
Es gibt einen Weg nach unten und nur wenn ich den selbst gegangen bin, kann ich den ggf. verhindern oder nach dem Fallen direkt weiterarbeiten.
Nur durch aktives Bodenkampftraining, komme ich zu dem Verständnis was wann geht, worauf ich achten muss (auch bei mehreren Gegnern) wie ich sicher wie hoch komme, etc.
Interessanterweise wurde das von Imi Lichtenfeld (selbst Ringer) auch so gehandhabt. Es gibt Berichte seiner frühen Schüler und auch ein Video, wo er jungen Trainierenden erklärt warum sie im Training auch Ringen und bspw. Suplexwürfe trainieren: Skilltraining. Es ist gut für den Aufbau von Kraft, Ausdauer, Kampferfahrung, den Aufbau von Fähigkeiten, etc.
Aber man müsse auch lernen und wissen was man wann und wo macht und was eben nicht. ;)
ich würde nur bei Nr. 9 nicht zustimmen, dass die Armbar eine der ersten Submissions sein sollte, die man lernt. Es ist eine sehr schwierige Technik, die gegen stärkere Gegner noch schwerer auszuführen ist. Noch dazu ist es nicht selten vorgekommen, dass jemand mit gebrochenem Arm noch weitergekämpft hat.
Einerseits kann ich deine Bedenken verstehen, so ganz unkritisch finde ich den Punkt auch nicht. Es gibt für mich aber einiges, was dafür spricht. Das jemand mit gebrochenem Arm noch weiterkämpft, mag vorkommen, ist aber sehr unwahrscheinlich. Außerdem nimmt man demjenigen dann trotzdem schon mal eine wichtige Waffe.
Gegen starke Gegner ist sie schwierig, aber immer noch leichter als manch anderes. Ich denke, er baut dort auf dem Punkt auf, dass man im Regelfall wesentlich mehr Kraft hat, als in den Armen. Das kommt bei der Technik gut zum Tragen, denn die Beine (beide) spielen hier eine wichtige Rolle... ein unerfahrener Grappler hat denen fast nur einen Arm entgegenzusetzen. Das ist für mich ein wichtiger Vorteil, den ich selbst schon ab und zu beim Grappling mit wesentlich stärkeren Partnern genutzt hab.
Nicht zuletzt ist es eine sehr gute Technik, um jemanden zu kontrollieren. Ein Versuch, die Technik zu kontern, bietet außerdem auch einige Angriffsfläche, um eine andere Submission durchzuführen oder die Distanz zu kontrollieren. Weiterhin finde ich die Technik im Allgemeinen noch eine der leichtesten Submissions; insofern verspricht sie ein gutes Erfolgserlebnis im Training.
Das alles spricht für mich für das Erlernen der Technik.
Björn Friedrich
23-12-2014, 17:30
Ich würde Triangle Choke und Guillotine aus der Guard bevorzugen. Straight Armbar ist so ne Sache, aber es gibt halt viele Leute die mit gestrecktem Arm an den Hals greifen und da ist der Armbar ne Option.....
Hau.drauf.wie.nix
23-12-2014, 17:41
Könntest du den "Schmarrn" auch begründen?
Klar
Es gibt doch nichts besseres, wenn sich eine Frau in solch einer Lage effektiv mit Würgern oder Hebeln verteidigen kann. Sie hat gerade in dieser von dir angesprochenen "typischen" Vergewaltigungssituation hunderte von sehr effektiven Möglichkeiten ihren Gegenüber auszuschalten. Und das würde es für mich eindeutig zur ersten Wahl machen.
1. Eine Frau hat in der Regel schon mal weniger Kraft - sowohl um sich generell in Positionen zu bringen, als auch "zuzumachen".
2. Wer sagt denn, dass der Gegner am Boden nicht einfach losschlägt (was man beim Grappling ja nun doch eher selten trainiert)? Oder sich richtig übel probiert rauszuwinden?
Wir sind ja nun auch nicht auf einer Matte und es spielt Adrenalin ja nun doch die ein oder andere Rolle.
Ich finde zwar, dass eine Frau am Boden klarkommen sollte, also gewisse Bewegungsgrundlagen vorhanden sind. Aber um meine genannten Punkte (mangelnde Kraft, keine Regeln) auszugrenzen, würde ich diese Techniken nicht empfehlen. Mal ganz abgesehen davon, wo soll das hinführen? Das sie ihn so lange sichert, bis er abklopft, keine Lust mehr hat oder Hilfe kommt? (Ausnahme sie macht einen Würger zu und die Lichter gehen aus). Sie muss doch irgendwie wieder wegkommen, wie stellst du dir das deiner Meinung nach vor?
Ich würde sagen, es gibt kein komplettes Selbstverteidigungssystem ohne Grappling. ;
:halbyeaha
Ich liebe es im Stand zu spielen, aber nur weil ich weiß das ich mich am Boden so wohl fühle, habe ich diese Freiheit beim Standkampf.....
BJJ + X ist ne gute Wahl:-) Und BJJ ohne X auch;-)
BJJ + X ?? machste jetzt werbung für mich ?
da muss ich im ausgleich doch direkt demnächst mal auf n seminar zu dir ;)
gruss1789 :)
Ich würde Triangle Choke und Guillotine aus der Guard bevorzugen.
Stimmt, sind auch sehr gute Optionen.
1. Eine Frau hat in der Regel schon mal weniger Kraft - sowohl um sich generell in Positionen zu bringen, als auch "zuzumachen".
Da wäre es natürlich besser, sie hat nicht nur keine Kraft, sondern auch keine Technik.
2. Wer sagt denn, dass der Gegner am Boden nicht einfach losschlägt (was man beim Grappling ja nun doch eher selten trainiert)? Oder sich richtig übel probiert rauszuwinden?
Wenn ein Hebel oder Würger sitzt, wünsche ich viel Spaß beim Rauswinden.
Wer sagt, dass der Gegner nicht einfach losschlägt? Niemand. Daher ist es besser, man weiß, wie man jemanden am Boden kontrolliert.
Hau.drauf.wie.nix
23-12-2014, 18:05
Was bereits mehrfach widerlegt wurde.
Panisches "Anti-Grappling" hätte mit großer Wahrscheinlichkeit dazu geführt, dass er aus lauter Angst vorm Boden von 4 oder 5 Typen richtig die Hucke voll bekommen hätte. ;)
Mehrfach widerlegt??? Naja, es hat mal funktioniert - super! Davon könnte ich tausend Stories erzählen, was irgendwie mal bei irgendjemand funktioniert hat. Ist das nicht genau die Art Argumentation, die du sonst so lächerlich findest? Komisch... :rolleyes:
Ich halte mich etwas an der Aussage "mit großer Wahrscheinlichkeit" auf, damit ist dein eigenes Argument vor deinen Augen verpufft. Nennt man Mutmaßung und ist daher irrelevant
Pyriander
23-12-2014, 18:08
Aber eine Frage habe ich an dich: Ist im Krav Maga nicht die Devise den Bodenkampf möglichst zu meiden?
Fragende Grüsse
Das ist ein bisschen so wie (z.B.) beim Wildwasser-Rafting:
Dort ist es ist die Devise, nicht in den reißenden Fluss zu fallen. Aber ziemlich ordentlich schwimmen muss man trotzdem können ;)
Hau.drauf.wie.nix
23-12-2014, 18:09
Da wäre es natürlich besser, sie hat nicht nur keine Kraft, sondern auch keine Technik.
Das ist irgendwie komisch argumentiert. Besser Mist als nichts, oder was? :D
Ich sehe es eher so: besser bessere Techniken, als suboptimale ;)
Wenn ein Hebel oder Würger sitzt, wünsche ich viel Spaß beim Rauswinden.
Wer sagt, dass der Gegner nicht einfach losschlägt? Niemand. Daher ist es besser, man weiß, wie man jemanden am Boden kontrolliert.
Du ignorierst/übergehst die entscheidende Frage:
Mal ganz abgesehen davon, wo soll das hinführen? Das sie ihn so lange sichert, bis er abklopft, keine Lust mehr hat oder Hilfe kommt? (Ausnahme sie macht einen Würger zu und die Lichter gehen aus). Sie muss doch irgendwie wieder wegkommen, wie stellst du dir das deiner Meinung nach vor?
Die Antwort würde mich interessieren! Speziell bei einer Vergewaltigungssituation :o
Die Antwort würde mich interessieren! Speziell bei einer Vergewaltigungssituation :o
Klingt verrückt, aber ja, man kann dann schon mal nen Choke ansetzen und den anderen auschoken. Auch mit Hebeln lässt sich durchaus Schaden anrichten.
Hau.drauf.wie.nix
23-12-2014, 18:14
Klingt verrückt, aber ja, man kann dann schon mal nen Choke ansetzen und den anderen auschoken. Auch mit Hebeln lässt sich durchaus Schaden anrichten.
Klingt nicht nur verrückt, ist sogar schon wieder keine richtige Antwort. Schade
StaySafe
23-12-2014, 18:15
Mehrfach widerlegt??? Naja, es hat mal funktioniert - super! Davon könnte ich tausend Stories erzählen, was irgendwie mal bei irgendjemand funktioniert hat. Ist das nicht genau die Art Argumentation, die du sonst so lächerlich findest? Komisch... :rolleyes:
Er ist ja nicht der einzige bei dem es aufgrund von Grapplingkenntnissen am Boden gut gegangen ist. Es geht aber auch nicht um Garantien oder den Anspruch dass nur das immer funktioniert.
Es geht darum, dass es besser ist am Boden Bescheid zu wissen, als keine Ahnung zu haben oder absurden Konstruktionen aus dem Bereich "Anti-Grappling" zu vertrauen.
Ich halte mich etwas an der Aussage "mit großer Wahrscheinlichkeit" auf, damit ist dein eigenes Argument vor deinen Augen verpufft. Nennt man Mutmaßung und ist daher irrelevant
Es ist eben nicht irrelevant weil es um die Situationsabhängige Einschätzung des Opfers ging, das für sich entschieden hat am Boden zu bleiben um dort einen der Angreifer als Schutz zu nutzen.
Er hat es aufgrund der Lage so für sich entschieden und seine nahezu vollständige Unverletztheit gibt ihm recht.
Gegen 4 aggressive und völlig enthemmte Typen im Stand derart zu bestehen, ist wesentlich schwerer. Anwesende Überlebenskünstler natürlich ausgenommen. ;)
Hau.drauf.wie.nix
23-12-2014, 18:18
Er ist ja nicht der einzige bei dem es aufgrund von Grapplingkenntnissen am Boden gut gegangen ist. Es geht aber auch nicht um Garantien oder den Anspruch dass nur das immer funktioniert.
Es geht darum, dass es besser ist am Boden Bescheid zu wissen, als keine Ahnung zu haben oder absurden Konstruktionen aus dem Bereich "Anti-Grappling" zu vertrauen.
Es ist eben nicht irrelevant weil es um die Situationsabhängige Einschätzung des Opfers ging, das für sich entschieden hat am Boden zu bleiben um dort einen der Angreifer als Schutz zu nutzen.
Er hat es aufgrund der Lage so für sich entschieden und seine nahezu vollständige Unverletztheit gibt ihm recht.
Gegen 4 aggressive und völlig enthemmte Typen im Stand derart zu bestehen, ist wesentlich schwerer
:halbyeaha
Bis auf den letzten neidischen Satz bin ich begeistert! :D
Dann müsstest du aber auch anderen Leuten in genau dieser Art Argumentation allerdings auch mal Recht geben. Das habe ich gemeint. Jeder muss entscheiden, in erster Linie für sich. Was man davon hat, findet man selbst heraus (oder mit etwas Glück sogar nie)
StaySafe
23-12-2014, 18:22
:halbyeaha
Bis auf den letzten neidischen Satz bin ich begeistert! :D
Neidisch ? Come on...
Dann müsstest du aber auch anderen Leuten in genau dieser Art Argumentation allerdings auch mal Recht geben. Das habe ich gemeint. Jeder muss entscheiden, in erster Linie für sich. Was man davon hat, findet man selbst heraus (oder mit etwas Glück sogar nie)
Tu ich. Jedenfalls dann, wenn wirklich argumentiert wird, das Geschriebene Sinn macht (dem ich auch zustimmen kann) und es nicht nur darum geht, mehr oder weniger gut verpackt, "Ihr habt alle keine Ahnung und seid so dermaßen blöd" durch die Foren zu posaunen. ;)
Hau.drauf.wie.nix
23-12-2014, 18:27
Tu ich. Jedenfalls dann, wenn wirklich argumentiert wird, das Geschriebene Sinn macht (dem ich auch zustimmen kann) und es nicht nur darum geht, mehr oder weniger gut verpackt, "Ihr habt alle keine Ahnung und seid so dermaßen blöd" durch die Foren zu posaunen. ;)
Na dann hast du dich jetzt selbst enttäuscht, da sämtliche Dinge, die ich schreibe, sogar sehr gut funktionieren - und nicht nur bei mir ;)
Nur weil du zu stolz bist, mal darüber nachzudenken oder es mal so auszuprobieren, wie ich es meine (und nicht, wie du es dir denkst und du es kannst), heißt das noch lange nicht, das ich rumposaune.
Naja, frohe Weihnachten trotzdem zusammen, bin raus
StaySafe
23-12-2014, 18:31
Nur weil du zu stolz bist, mal darüber nachzudenken oder es mal so auszuprobieren...
Naja, frohe Weihnachten trotzdem zusammen, bin raus
Immer wieder interessant was ich hier durch mir völlig fremde Menschen über mich rausfinden darf... :)
Dir auch frohe Weihnachten. Ich bleib noch etwas.
Es geht darum, dass es besser ist am Boden Bescheid zu wissen, als keine Ahnung zu haben oder absurden Konstruktionen aus dem Bereich "Anti-Grappling" zu vertrauen.
:halbyeaha
................
da ich persönlich nix von statistiken halte,(wieviel haben am boden gegen mehrere überlebt vs. wieviel haben im stand gegen mehrere gegner überlebt)
gibt es nur folgendes für mich zu sagen:
bjj rulez :D:D
gruss1789 :)
ich würde nur bei Nr. 9 nicht zustimmen, dass die Armbar eine der ersten Submissions sein sollte, die man lernt. Es ist eine sehr schwierige Technik, die gegen stärkere Gegner noch schwerer auszuführen ist. Noch dazu ist es nicht selten vorgekommen, dass jemand mit gebrochenem Arm noch weitergekämpft hat.
Ich finde weil ein armbar relativ komplex ist, ist er gerade wichtig zu lernen da es früh einem bewegungslehre beibringt.
Laien, selbst kräftige, sind mit sowas total überfordert. Die Schmerzen wären auch zu groß als ob der Angreifer dann noch kämpfen möchte.
Phönixauge
23-12-2014, 19:02
Wenns die Situation hergibt klar. Wir trainieren auch viel darauf hin im Stand Flanke und / oder den Rücken zu bekommen. Aber mal bekommt mans und mal nicht. ;)
Das ist für viele eine geradezu dogmatische Geschichte.
In der Regel gilt: Ich möchte nicht unbedingt zu Boden gehen wenn es nicht sein muss.
Bei den einen wird dann ein "Bloß kein Bodenkampf / Maximal schützen und aufstehen" daraus oder man beschränkt sich auf ein paar Escapes die oft völlig isoliert trainiert werden.
Ich unterrichte nicht so.
Bei uns ist ein fester Tag pro Woche reiner Bodenkampftag. Fallschule, Würfe / Takedowns, Escapes, GnP, Submissions. Bei weitem nicht so ausgefeilt wie bei den Grappling Spezialisten die das exklusiv trainieren, aber doch eine solide Basis.
Mmn. lernen die Leute nur so wie sie mit dem Boden umgehen können.
Ich liege ja nicht plötzlich so auf dem Boden mit dem anderen in einer perfekten Highmount auf mir.
Es gibt einen Weg nach unten und nur wenn ich den selbst gegangen bin, kann ich den ggf. verhindern oder nach dem Fallen direkt weiterarbeiten.
Nur durch aktives Bodenkampftraining, komme ich zu dem Verständnis was wann geht, worauf ich achten muss (auch bei mehreren Gegnern) wie ich sicher wie hoch komme, etc.
Interessanterweise wurde das von Imi Lichtenfeld (selbst Ringer) auch so gehandhabt. Es gibt Berichte seiner frühen Schüler und auch ein Video, wo er jungen Trainierenden erklärt warum sie im Training auch Ringen und bspw. Suplexwürfe trainieren: Skilltraining. Es ist gut für den Aufbau von Kraft, Ausdauer, Kampferfahrung, den Aufbau von Fähigkeiten, etc.
Aber man müsse auch lernen und wissen was man wann und wo macht und was eben nicht. ;)
Sehe ich auch so. Ich habe 4 Jahre geschwungen(Schweizer Ringen)Auch Wettkämpfe gemacht. Ich profitiere noch heute davon. Gewichtsverteilung am Boden etc. Bin jetzt aber Familienvater und muss mich trainingsweise einschränken:( Natürlich sehr gerne für meine Familie.
Zitat von Hau.drauf.wie.nix
1. Eine Frau hat in der Regel schon mal weniger Kraft - sowohl um sich generell in Positionen zu bringen, als auch "zuzumachen".
ich empfehle dringend, mal eine kleine runde am boden mit einer "schwachen" frau wie bspw. charlotte von baumgarten zu drehen ...
und sich dann als nicht-grappler da "rauswinden" zu wollen oder sie schlagen zu wollen.
viel spaß dabei.
:D
edit:
sie ist übrigens nicht die einzige frau im bjj, die man besser nicht unterschätzen sollte ...
ich empfehle dringend, mal eine kleine runde am boden mit einer "schwachen" frau wie bspw. charlotte von baumgarten zu drehen ...
und sich dann als nicht-grappler da "rauswinden" zu wollen oder sie schlagen zu wollen.
viel spaß dabei.
:D
witzbold. die ist braun
gruss1789 :)
witzbold. die ist braun
aber immer noch eine frau ...
:)
ich glaube, so mancher würde ziemlich erstaunt und wohl auch entsetzt sein, wie schnell und heftig er von so mancher angeblich "schwachen" frau, die erfahrung im bjj oder im luta livre hat, zusammengefaltet werden würde ...
:D
Klingt nicht nur verrückt, ist sogar schon wieder keine richtige Antwort. Schade
Nur weil du zu stolz bist, mal darüber nachzudenken
:sport146:
Also ich habe was zu Antigrappling gefunden und wenn man sowas in der Art trainiert, sollte man sich besser NIEMALS mit nem richtigen Grappler anlegen weil das böse in diese Hose geht und nicht so funktionieren wird, wie man es dort zeigt.
OBhkm9copcA
ich würde nur bei Nr. 9 nicht zustimmen, dass die Armbar eine der ersten Submissions sein sollte, die man lernt. Es ist eine sehr schwierige Technik, die gegen stärkere Gegner noch schwerer auszuführen ist. Noch dazu ist es nicht selten vorgekommen, dass jemand mit gebrochenem Arm noch weitergekämpft hat.
Was ist die stärkste Bewegung deines Körpers? (gib dir nen Typ, wird beim Kreuzheben und Kniebeugen oder auch bei Kettlebell-Swings benutzt ;) )
Wie viel Gewicht benutzt du beim Bizepscurl und wie viel im Vergleich dazu im Kreuzheben?
Wie häufig oder effektiv kämpft jemand der nur noch einen Arm benutzen kann während der andere EXTREM schmerzt?
Gerade Armbar mit nem Gi (bzw. Jacke oder Pullover in der SV), ist imho Gold wert.
wiesenwurz
24-12-2014, 10:28
Also ich habe was zu Antigrappling gefunden und wenn man sowas in der Art trainiert, sollte man sich besser NIEMALS mit nem richtigen Grappler anlegen weil das böse in diese Hose geht und nicht so funktionieren wird, wie man es dort zeigt.
OBhkm9copcA
hä, ich dachte Antigrappling ist dafür da um nicht in die Situation des Grapplens zu kommen. Wenn ich das Video starte, wo ich schon die Backmount habe. Wofür brauche ich dann bitte die DVD? :p
Und warum gibt er ihn nicht gepflegt chain punches aufn Hinterkopf? RNC?!? Da hätte ich ja jeden Whitebelt fragen können, was man aus der Situation machen kann. :ups:
Also ich habe was zu Antigrappling gefunden und wenn man sowas in der Art trainiert, sollte man sich besser NIEMALS mit nem richtigen Grappler anlegen weil das böse in diese Hose geht und nicht so funktionieren wird, wie man es dort zeigt.
... was dir wohl die meisten wt-leute einfach nicht glauben werden.
nicht einmal dann, wenn du ihnen handfest beweist, daß ihr komisches "anti-grappling" nicht funktioniert.
selbst wenn du sie mit 'nem takedown zu boden bringst und dort hebelst oder chokst, kommen sie dir hinterher mit einem: "ja, aber trotzdem ... ich konnte ja jetzt nicht richtig kämpfen ... denn dann hätte ich ja meine tödlichen fingerstiche und kehlkopfschläge anbringen müssen ..."
hier im *ing*ung-unterforum gab es dazu schon hunderte von endlosen diskussionen, in denen die wt-jungs immer behaupteten, wir grappler hätten einfach keine ahnung von echter "sv", weil wir ja nur sportler wären, die durch regeln "gehandicapt" sind, und ihr zeug würde auf jeden fall funktionieren.
auch gegen uns grappler.
den beweis bleiben sie leider immer schuldig ...
ich hab dem hartnäckigsten sogar mal zu erklären versucht, warum seine vortellungen von hebeln und vor allem von chokes völlig unsinnig sind ...
es war sinnlos.
er hat gar nicht zugehört, sondern lieber weiter "erklärt", wie hebel und chokes funktionieren und warum sie "leicht abzuwehren" sind.
ich hatte ihm dann angeboten, seine erkenntnisse den jungs vom bjj und vom mma zugänglich zu machen ...
:D
ach so, kleiner nachsatz ...
im wähtäh gibt es so gut wie kein cross-sparring.
die holen sich keine boxer oder ringer ... sondern da heißt es: "mach mir mal den ringer ...!"
und dann funktionieren ihre ulkigen sachen natürlich ...
hier mal ein wirklich schönes beispiel dafür, wie man sich im wt so ringerangriffe vorstellt ...
inzwischen ein klassiker:
https://www.youtube.com/watch?v=Z2VyUOOJXLU
... was dir wohl die meisten wt-leute einfach nicht glauben werden.
nicht einmal dann, wenn du ihnen handfest beweist, daß ihr komisches "anti-grappling" nicht funktioniert.
:D
]
also die letzten 2-3 jahre hat sich da (vor allem im wt bereich) einiges getan......
kenne ganze wt-verbände ,die inzwischen das bjj zusätzlich mittrainieren und anbieten ;)
es hat lange gedauert aber inzwischen wird fast kein anti-grappling mehr trainiert.(ausser im krav maga vielleicht) :D:D:D
gruss1789 :)
StaySafe
24-12-2014, 12:24
es hat lange gedauert aber inzwischen wird fast kein anti-grappling mehr trainiert.(ausser im krav maga vielleicht) :D:D:D
Dein ahnungsloses Gefasel ist nicht mal halb so witzig wie du denkst. Musst du irgendwas kompensieren ?
Dein ahnungsloses Gefasel ist nicht mal halb so witzig wie du denkst. Musst du irgendwas kompensieren ?
nö du das war nur ein weihnachtsjoke,deswegen auch die 3 smilies.
hab ja schon mitbekommen,dass du auch bjj trainierst.
hat aber gar nich lange gedauert,bis du drauf angesprungen bist.
und wieder die drei :D:D:D
gruss1789 :D
StaySafe
24-12-2014, 12:40
nö du das war nur ein weihnachtsjoke,deswegen auch die 3 smilies.
hab ja schon mitbekommen,dass du auch bjj trainierst.
hat aber gar nich lange gedauert,bis du drauf angesprungen bist.
und wieder die drei :D:D:D
gruss1789 :D
Seit wann trainier ich BJJ ???
Björn Friedrich
24-12-2014, 13:05
Definitv...hatte viele Wing Chun Leute aus den verschiedensten Gruppen im Blaugurtprogramm. Die haben das auch komplett entspannt gesehen und hatten einfach nur spaß am BJJ.....
Definitv...hatte viele Wing Chun Leute aus den verschiedensten Gruppen im Blaugurtprogramm. Die haben das auch komplett entspannt gesehen und hatten einfach nur spaß am BJJ.....
Kein Wunder, die kennen das ja ausgenommen zu werdne.
Da guckt man mal einen Tag nicht hier rein und schon ist richtig Weihnachtsstimmung :D
1. Eine Frau hat in der Regel schon mal weniger Kraft - sowohl um sich generell in Positionen zu bringen, als auch "zuzumachen".
2. Wer sagt denn, dass der Gegner am Boden nicht einfach losschlägt (was man beim Grappling ja nun doch eher selten trainiert)? Oder sich richtig übel probiert rauszuwinden?
Wir sind ja nun auch nicht auf einer Matte und es spielt Adrenalin ja nun doch die ein oder andere Rolle.
Ich finde zwar, dass eine Frau am Boden klarkommen sollte, also gewisse Bewegungsgrundlagen vorhanden sind. Aber um meine genannten Punkte (mangelnde Kraft, keine Regeln) auszugrenzen, würde ich diese Techniken nicht empfehlen. Mal ganz abgesehen davon, wo soll das hinführen? Das sie ihn so lange sichert, bis er abklopft, keine Lust mehr hat oder Hilfe kommt? (Ausnahme sie macht einen Würger zu und die Lichter gehen aus). Sie muss doch irgendwie wieder wegkommen, wie stellst du dir das deiner Meinung nach vor?
Da du auf meine Frage doch recht hübsch geantowrtet hast, will ich das nun auch machen.....
Es haben ja schon zwei Leute was geschrieben, wo ich zustimme.....
Ich finde weil ein armbar relativ komplex ist, ist er gerade wichtig zu lernen da es früh einem bewegungslehre beibringt.
Laien, selbst kräftige, sind mit sowas total überfordert. Die Schmerzen wären auch zu groß als ob der Angreifer dann noch kämpfen möchte.
ich empfehle dringend, mal eine kleine runde am boden mit einer "schwachen" frau wie bspw. charlotte von baumgarten zu drehen ...
und sich dann als nicht-grappler da "rauswinden" zu wollen oder sie schlagen zu wollen.
viel spaß dabei.
:D
edit:
sie ist übrigens nicht die einzige frau im bjj, die man besser nicht unterschätzen sollte ...
Natürlich muss man anmerken, dass Charlotte jetzt nicht unbedingt das beste Beispiel ist :) da sie ja schon sehr sehr gut ist indem was sie tut.
Aber wenn ein Frau (einfach nur bespielsweise) ein Jahr mit normaler intensität BJJ trainiert, dann bin ich schon der Überzeugung, dass sie dem "typischen" Straßenschläger/Vergewaltiger überlegen ist.
Und explizit zu deiner Frage: Ja Sie könnte ihn mit einem Choke ins Land der Träume schicken, oder ihm den Arm brechen. Dass das alles nicht so einfach ist, ist auch klar. Aber ich sehe dabei einfach ein sehr hohes potenzial, um sich aus der misslichen Lage zu befreien. Was besseres würde mir einfach nicht einfallen, aber ich kenne auch nichts anderes ;)
sivispacemparabellum
26-12-2014, 16:00
Das man Techniken entwickelt gegen Grappling ist nur legitim, da es in dem Sinne wie es heute existiert, ein neues Phänomen ist. Ja Ringformen gab es schon immer, ist schon klar. Aber so explizit mit der Intention den Gegner auf den Boden zu bringen ist neu.
Richtig keine Ahnung von der Geschichte des Kämpfens. Judo vor sechzig Jahren-viel Boden, viel mehr Submissions. 19 Jahrhundert: Catch oder Lancashire Wrestling, es gab zwar den Pin, aber zusätzlich Unmengen an Submissions von denen viele im heutigen BJJ verboten sind. Ja und vor etwa 2000 Jahren Pankration...ach egal will dem Phönix nicht die Augen öffnen.
Richtig keine Ahnung von der Geschichte des Kämpfens. Judo vor sechzig Jahren-viel Boden, viel mehr Submissions. 19 Jahrhundert: Catch oder Lancashire Wrestling, es gab zwar den Pin, aber zusätzlich Unmengen an Submissions von denen viele im heutigen BJJ verboten sind. Ja und vor etwa 2000 Jahren Pankration...ach egal will dem Phönix nicht die Augen öffnen.
nicht nur das ... einigen japanischen koryu gab es bodenkampf, der sogar recht ausgeprägt war.
:D
Kusagras
26-12-2014, 21:05
...
ach so, kleiner nachsatz ...
im wähtäh gibt es so gut wie kein cross-sparring.
die holen sich keine boxer oder ringer ... sondern da heißt es: "mach mir mal den ringer ...!"
und dann funktionieren ihre ulkigen sachen natürlich ...
hier mal ein wirklich schönes beispiel dafür, wie man sich im wt so ringerangriffe vorstellt ...
inzwischen ein klassiker:
https://www.youtube.com/watch?v=Z2VyUOOJXLU
Naja, fairerweise gesagt; es gibt auch WT-ler die sind offenbar offen für andere Erfahrungen. Das Video hier fand ich ganz interessant:
https://www.youtube.com/watch?v=xfJeXisksrs
Bronze Faust
26-12-2014, 21:17
--
Dass es den Begriff "Antigrappling" überhaupt gibt... Als würde man sich im Grappling nicht mit dem Kontern von Techniken beschäftigen. Als nächstes erfinde ich eine eigene Deckung und nenne sie Anti-punching...
Phönixauge
27-12-2014, 07:42
Richtig keine Ahnung von der Geschichte des Kämpfens. Judo vor sechzig Jahren-viel Boden, viel mehr Submissions. 19 Jahrhundert: Catch oder Lancashire Wrestling, es gab zwar den Pin, aber zusätzlich Unmengen an Submissions von denen viele im heutigen BJJ verboten sind. Ja und vor etwa 2000 Jahren Pankration...ach egal will dem Phönix nicht die Augen öffnen.
Anstatt so herablassend mir gegenüber zu sein könntest du mich doch erleuchten. Die Kampfsysteme sagen mir schon einmal was, darauf könnte man aufbauen;) Ich war bis jetzt ja auch immer korrekt.
Das waren also alles Kampfsysteme die bewusst den Kampf am Boden gesucht haben und favorisiert haben? Takedown und am Boden beenden? So wie wir es heute von BJJ kennen?
Oder waren das Kampfsysteme die sich mit dem Bodenkampf beschäftigt haben als Teil des Systems?
Judo hat ja seine Wurzeln im Ursprung bei den Samurai. Was war den da die Idee auf dem Schlachtfeld?
Waren dass alles Kampfsysteme die auf den Puren Kampf ausgerichtet waren oder waren dass auch sportliche Systeme so wie wir es heute vom Ringen kennen? Vor allem beim. Catchen würde mich dass sehr interessieren. Vor allem der Übergang vom kämpferischen Ringkampf in den Showkampf wie wir ihn heute kennen? Da habe ich nie ganz durchgeblickt.
Dann meine letzte Frage: Ist der Bodenkampf auch in einer Selbstverteidigungssituation dein bevorzugtes Mittel und warum?
Ich bin interessiert und es wäre schön wenn du deine offensichtliche Aversion gegen mein System mal auf der Seite lassen würdest. Ich weiss ja:WT schei...
Aber jetzt wo das ja geklärt ist, freue ich mich auf deine Antworten.
Gruss Phönix
Judo hat ja seine Wurzeln im Ursprung bei den Samurai. Was war den da die Idee auf dem Schlachtfeld?
das ist unsinn.
Waren dass alles Kampfsysteme die auf den Puren Kampf ausgerichtet waren oder waren dass auch sportliche Systeme so wie wir es heute vom Ringen kennen?
du solltest vielleicht erst einmal gründlich recherchieren, bevor du ier solche kühnen behauptungen in den raum stellst.
mal was vom sogenannten kriegsringen gehört ...?
ringkampf war auch eine sportliche betätigung.
es darauf zu reduzieren, zeugt von unkenntnis.
außerdem ist dieses thema hier im board nun schon so oft diskutiert worden, daß es mich allmählich langweilt.
Hug n' Roll
27-12-2014, 12:22
das ist unsinn.
Wieso?
Wir stammen doch auch alle vom Homo erectus ab.:D
Folglich hat doch eigentlich fast alles in Japan Wurzeln bei den Samurai....
so isses!
:D
mich nervt diese attitüde, die etliche hier im forum immer wieder an den tag legen ... sie wissen irgend etwas nicht, und statt zu recherchieren, behaupten sie erstmal unsinn.
weist man sie darauf hin und ergänzt, daß es dazu bereits dutzende diskussionen hier im board gab, fragen sie nicht etwa, wo sie nun selbst zu diesem thema recherchieren können.
nee.
sie sind offenbar auch unfähig, die suchfunktion dieses boards zu bedienen - stattdessen verlangen sie, daß man ihnen alles auf dem silbertablett zu servieren habe.
das nervt.
Mal ganz abgesehen davon, wo soll das hinführen? Das sie ihn so lange sichert, bis er abklopft, keine Lust mehr hat oder Hilfe kommt?
In einer derartigen Situation erwarte ich, dass die Frau den erarbeiteten Armbar schnell und hart komplett durchzieht. Das ist kein Drill oder Wettkampf, wo dosierter Krafteinsatz und Abklopfen Teil des Spiels sind.
Falls die Gewohnheit auch in dieser Situation so stark sein sollte, dass der Hebel nicht durchgezogen wird, ändert sich das hoffentlich nach ein paar Sekunden und bevor sie den Arm frei gibt.
Und zum Kampf mit gebrochenen Arm: Sie hat einen Armbar erkämpft, als der Angreifer noch zwei gut funktionierende Arme hatte. Die Chance auf eine Wiederholung mit dem anderen Arm oder eine andere Sub sind jetzt deutlich höher als vorher.
Ich finde weil ein armbar relativ komplex ist, ist er gerade wichtig zu lernen da es früh einem bewegungslehre beibringt.
Laien, selbst kräftige, sind mit sowas total überfordert. Die Schmerzen wären auch zu groß als ob der Angreifer dann noch kämpfen möchte.
Zustimmung. Aber als "erste Waffe" die relativ einfach zu lernen ist finde ich z.B. Triangle passender.
Was ist die stärkste Bewegung deines Körpers? (gib dir nen Typ, wird beim Kreuzheben und Kniebeugen oder auch bei Kettlebell-Swings benutzt ;) )
Wie viel Gewicht benutzt du beim Bizepscurl und wie viel im Vergleich dazu im Kreuzheben?
Danke, komplett an meinem Beitrag vorbei.
Das waren also alles Kampfsysteme die bewusst den Kampf am Boden gesucht haben und favorisiert haben? Takedown und am Boden beenden? So wie wir es heute von BJJ kennen?
Oder waren das Kampfsysteme die sich mit dem Bodenkampf beschäftigt haben als Teil des Systems?
informier dich einfach mal über die polizei im alten japan ... edo-jidai und so ...
informier dich mal, wer in diesem stände-system was durfte ...
stichworte yoriki, doshin ...
Judo hat ja seine Wurzeln im Ursprung bei den Samurai. Was war den da die Idee auf dem Schlachtfeld?
ja klar, schlachtfeld ...
:rolleyes:
informier dich mal über die bedeutung der begriffe katchu bujutsu und suhada bujutsu.
Danke, komplett an meinem Beitrag vorbei.
Nö, der vergleich Kreuzheben (Streckbewegung der Hüfte, genau wie beim Armbar) und Bizepscurl (Verteidigungsbewegung gegen die Richtung des Armbars), zeigt das selbst ein deutlich leichterer Grappler immer noch mehr Kraft im Armbar hat als ein schwerer muskulöser Laien-Gegner in seinem Arm hat um das Ding zu verteidigen.
Und natürlich gibt es auch viele andere deutlich effektivere Verteidigungsoptionen, aber ich glaube kaum das da ein Laie inmitten des Gefechts mal eben so drauf kommt :)
Da er viel über die Guard spricht würde ich vllt. noch etwas ergänzen: Be prepared for an attempt to get slammed.
Ich sehe vorallem für leichte Personen ein Gefahrenpotential und man neigt manchmal(mir ist das jedenfalls mal passiert) zu vergessen, dass sowas passieren kann, weil's fast überall verboten ist.
Björn Friedrich
28-12-2014, 08:43
Und die Anwendung von Kicks aus der Guard, wie hier (ab 6.47), ist ne gute Kombination mit den anderen Möglichkeiten.....
ms4PXB9GU8Y?t=6m47s
cv almont
28-12-2014, 09:09
so isses!
:D
mich nervt diese attitüde, die etliche hier im forum immer wieder an den tag legen ... sie wissen irgend etwas nicht, und statt zu recherchieren, behaupten sie erstmal unsinn.
weist man sie darauf hin und ergänzt, daß es dazu bereits dutzende diskussionen hier im board gab, fragen sie nicht etwa, wo sie nun selbst zu diesem thema recherchieren können.
nee.
sie sind offenbar auch unfähig, die suchfunktion dieses boards zu bedienen - stattdessen verlangen sie, daß man ihnen alles auf dem silbertablett zu servieren habe.
das nervt.
:D
Ich finde am schlimmsten diejenigen, die ständig irgendwelche Studien verlangen, die sie sich selbst raussuchen könnten und diese dann ohnehin nicht lesen, weil sie nicht Englisch können etc.
Aber Hauptsache immer Studien verlangen und das dann noch meist mit einem aggressiven Unterton.
Da er viel über die Guard spricht würde ich vllt. noch etwas ergänzen: Be prepared for an attempt to get slammed.
Ich sehe vorallem für leichte Personen ein Gefahrenpotential und man neigt manchmal(mir ist das jedenfalls mal passiert) zu vergessen, dass sowas passieren kann, weil's fast überall verboten ist.
Naja, das kann man eigentlich ganz gut abwehren (wenn gewusst wie) - und dazu hat Kesting ja auch ein feines Video gemacht :)
tC4W9dB7DM0
Du ignorierst/übergehst die entscheidende Frage:
Die Antwort würde mich interessieren! Speziell bei einer Vergewaltigungssituation :o
Im Übrigen stelle ich mir ungefähr so etwas vor:
The female sailor knocked a knife from her attacker's grasp, broke it in two, bit his hand, wrestled him to the ground and put him in a stranglehold between her thighs.
Having beaten him into submission, she left the bus and reported the incident to her boss.
Woman sailor thwarts Dubai rape attempt with leg stranglehold | The National (http://www.thenational.ae/news/uae-news/courts/woman-sailor-thwarts-dubai-rape-attempt-with-leg-stranglehold)
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