Vollständige Version anzeigen : Superfood! Hype oder Quatsch?
Neulich habe ich gelesen, dass ja die indische Stachelbeere(Phyllanthus emblica) so super gesund sein soll. Sie hat ganz tolle Eigenschafte. Sie besteht zu ca. 80% aus Wasser, was sich postiv auf die Kalorienbilanz auswirkt. Daneben ist sie voll von Protein, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Chrom, Eisen usw.
Das alles trifft aber auch auf "unsere" Stachelbeere zu. Warum also Lebensmittel aus der gesamten Welt zu uns her karren´, nur um Dinge zu bieten, die wir längst benutzen?
Der ganze Hype um die Superfood's verwirrt mich etwas. Es gibt für fast alles auch "heimischen" Ersatz, der meist nicht nur gleich gut sonder teils auch besser für unsere Ernährung ist.
Beispiele für Alternativen:
Goji = Kirschen
Acai = Heidelbeeren, Rotkohl, rote Trauben, Holunder
PinkLady = Boskop, CoxOrange, Golden Delicious
Cia = Leinsamen, Walnüsse
Matcha = Normaler Grüntee
Weizengras = heimischen Grüngemüse
Um nur einige zu nennen. Auch muss man bedenken, dass es in anderen Ländern andere Anbaubestimmungen gibt, sofern es sie überhaupt gibt. So sind die "Exoten" sehr oft mit Pestiziden, Schwermetallen usw. belastet. Auch spielt der ökologische Aspekt eine große Rolle, der CO2-Fußabdruck ist ja in aller Mund. Dazu kommen noch eventuelle unbekannte Wechselwirkungen mit Medikamenten oder Dosierungsanweisungen. Bei Chiasamen z.B. liegt dei derzeitige Tagesdosis bei 15 Gramm. Das ist 1 EL. Gerade die importierten "Industriesorten" haben meist mehr Allergene und können dadurch zu Unverträglichkeiten führen. Auch finde ich die Preise viel zu hoch im Gegensatz zu Ihren Alternativen. Also lieber mal z.B. bei Äpfeln "alte" Sorten probieren.
Wie steht Ihr dazu?
marasmusmeisterin
10-10-2015, 15:39
der CO2-Fußabdruck ist ja in aller Mund.
DER war gut.
:halbyeaha
Aber sonst hast du absolut Recht. Von dem, was das neue Superfood im Sozialleben der Anbauer anrichtet, industrielle Ausbeutung etc., mal ganz zu schweigen.
Björn Friedrich
10-10-2015, 19:20
Macha ist heilig, den kannst du mit normalem Grüntee gar nicht vergleichen, das ist ne Geschmacksexplosion:-)
Der ist in Japan was Besonderes und hier halt auch.
Und Weizengras ist überhaupt nix exotisches und das gibts auch hier. In meiner zweiten Heimat Kroatien, wird das Ostern immer auf dem Tisch groß gezogen.....Allerdings nur als Symbol, es wird nicht gepresst-)
Sorbus Aucuparia
10-10-2015, 19:28
Die exotischen Früchte sind halt besonders, weil sie komisch klingende Namen haben und das fremde immer anziehend und geheimnissvoller wirkt als "Walderdbeere" oder "Kornelkirschen".
Die süßeste Frucht die ich kenne ist nicht exotisch sondern der Arrilus der europäischen Eibe.
edit: Disclaimer um den 5 minuten googlern zuvor zu kommen. Eiben sind mit dem weißen Germer und Eisenhut die giftigsten Pflanzen Europas, bis auf den essbaren und süßen Samenmantel (Arrilus). Der Kern ist widerum giftig.
amasbaal
10-10-2015, 19:48
Neulich habe ich gelesen, dass ja die indische Stachelbeere(Phyllanthus emblica) so super gesund sein soll. Sie hat ganz tolle Eigenschafte. ...Das alles trifft aber auch auf "unsere" Stachelbeere zu. Warum also Lebensmittel aus der gesamten Welt zu uns her karren´, nur um Dinge zu bieten, die wir längst benutzen?
in dem konkreten fall: weil sie INDISCH ist, mann. verstehst du? INDISCH. da ist yoga und ayurveda kognitiv mit drin. das muss toll sein!
ich halte den GANZEN nahrungsmittelrummel für dümmsten quatsch.
laktosefrei, gtreide ist gift... meine güte. es gibt einen gewissen anteil an allergikern. der ist relativ gering. die meisten, die meinen, sie hätten ne laktoseallergie, haben irgendwann mal durchfall oder bauchschmerzen gehabt, wie das halt mal vorkommen kann, lesen den mist in den boulevardzeitschriften oder sehen so einen kram auf rtlII und schwupps, haben sie ne laktoseallergie.
gesundheit und nahrungsmittel sind marktfaktoren. sie zusammen zu bringen, ist profitabel. um was anderes geht es doch kaum noch.
ich arbeite u.a. auch im nahrungsmittelbereich. was ich da zt. für einen ideologischen stuss von kunden höre, lässt mich erschaudern.
ganz ganz toll ist jetzt ja "paläo", also steinzeitfrass (oder das, was als solches bezeichnet wird, aber mit sicherheit so nie von irgendeinem neanderthalter oder frühen homo sapiens gegessen wurde.)
inzwischen gibt es ja zum glück genug gegenwind auch von nahrungswissenschaftlern und sogar von leuten, die sich dem "gesunden essen" verschrieben haben. selbst die schütteln nur noch den kopf, bei all den angeblich lactose-/getreideallergikern.
ich bleib bei: was vom bauern kommt, den ich kenne, ist gut, weil ich ihm vertraue und den unterschied (auch zu den kunst-veganprodukten) schmecke.
vor einer woche, meinte eine kundin, sie würde unsere quarkkuchen nicht mehr essen können, weil quark ein milchprodukt sei und sie lactoseallergie hätte. eine stunde später kam sie mit einem MILCHeis am stand vorbei. auf die ironische frage: "na, geht's gut"? hat sie ernsthaft mit "ja, wieso nicht?" geantwortet. und immer wieder: "was ist das?" - "samosa" - "ist das vegan?" - "ja" - "dann nehm ich so was." vegan scheint eine beliebte geschmacksrichtung ;) zu sein. was drinn ist und wie es zubereitet wird, ist egal. hauptsache vegan.
ich mach mir jetzt ein dickes clubsandwich mit viel fleisch und majonäse und trink ne kalte milch dazu (die mit normalem fettanteil und nicht das weiß gefärbte wasser), und morgen früh gibts müsli mit gaaaanz viel getreidezeugs drinn.
prost mahlzeit.
Eisenhut hatten wir mal bei uns auf dem hof. Naja wurde entfernt. Fand es irgendwie schade.
Naja wenn es so ist wie du es beschreibst, ist es natürlich quatsch.
Selbst der Boskop (wenn richtig geschrieben ist das eine altdeutsche Apfelsorte) ist kein Garant das dieser gesünder ist. :cool: der Anschiss lauert Überall.
Indien war im Mittelalter von England Koloniesiert. Mich wundert es das Inder nach D einwandern. So weit von ihrer Heimat entfernt.
Selbst der Boskop (wenn richtig geschrieben ist das eine altdeutsche Apfelsorte) ist kein Garant das dieser gesünder ist. :cool: der Anschiss lauert Überall.
Indien war im Mittelalter von England Koloniesiert. Mich wundert es das Inder nach D einwandern. So weit von ihrer Heimat entfernt.
Je "saurer" ein Apfel ist, desto besser ist er. Dann sind noch viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten(und weniger Allergene). Da Kinder und auch viele Erwachsene aber nicht so gerne saure Äpfel essen, werden die sekundären Pflanzenstoffe nach und nach heraus gezüchtet. Auch, damit er länger haltbar ist. Der Boskoop ist so ziemlich der einzige Apfel, der sauer ist und es geschafft hat, sich in den Supermärkten zu halten. "Alte" Sorten findet Ihr bei dem Pomologen Eures vertrauen. Die verschicken sie auch, gerade für Allergiker. Man könnte auch einfach mal seinen Bauern fragen, ob er noch ein paar Bäume rum stehen hat. Das sind meist auch alte Sorten.
ich halte den GANZEN nahrungsmittelrummel für dümmsten quatsch.
laktosefrei, gtreide ist gift... meine güte. es gibt einen gewissen anteil an allergikern. der ist relativ gering. die meisten, die meinen, sie hätten ne laktoseallergie, haben irgendwann mal durchfall oder bauchschmerzen gehabt, wie das halt mal vorkommen kann, lesen den mist in den boulevardzeitschriften oder sehen so einen kram auf rtlII und schwupps, haben sie ne laktoseallergie.
gesundheit und nahrungsmittel sind marktfaktoren. sie zusammen zu bringen, ist profitabel. um was anderes geht es doch kaum noch.
ich arbeite u.a. auch im nahrungsmittelbereich. was ich da zt. für einen ideologischen stuss von kunden höre, lässt mich erschaudern.
ganz ganz toll ist jetzt ja "paläo", also steinzeitfrass (oder das, was als solches bezeichnet wird, aber mit sicherheit so nie von irgendeinem neanderthalter oder frühen homo sapiens gegessen wurde.)
inzwischen gibt es ja zum glück genug gegenwind auch von nahrungswissenschaftlern und sogar von leuten, die sich dem "gesunden essen" verschrieben haben. selbst die schütteln nur noch den kopf, bei all den angeblich lactose-/getreideallergikern.
Keine Ahnung was du für Kunden oder Umgang hast, aber ich bin selber von Laktoseallergie betroffen und habe auch mehrere in meinem Umfeld auf die das selbe zu trifft und Laktoseallergie ist normalerweise nichts, was man sich einfach mal eben so selber zuschreibt. Ich habe lange Zeit mit Magenschmerzen, Blähungen und Durchfall zu kämpfen gehabt bis ich durch Trial & Error geahnt habe das es wohl die Milch sein muss und selbst dann versucht man es oft noch einige Male mit verschiedensten Milchprodukten in der Hoffnung das man doch was anderes hat. Es gibt einfach viel zu viele leckere und geile Lebensmittel die Milch enthalten und auf die man so leider verzichten muss.
Arbeite selber im Lebensmitteleinzelhandel und hab auch oft genug Kunden die von ähnlichem berichten. Der Großteil der Menschheit ist nun mal nicht dazu geeignet dauerhaft große Mengen an Milchprodukten zu verzehren
Eisenhut hatten wir mal bei uns auf dem hof. Naja wurde entfernt. Fand es irgendwie schade.
...
Nicht zu vergessen: der Fingerhut ...
na ja, auch Wasser kann tödlich sein, wenn es richtig angewandt wird ...
Schnueffler
11-10-2015, 18:30
Voll am Limit und darüber hinaus: Fit durch Superfood? - Wunderwaffe oder gefährlicher Hype: Was steckt wirklich drin im Superfood? - FOCUS Online - Nachrichten (http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/voll-am-limit-und-darueber-hinaus-fit-durch-superfood_id_4983177.html?utm_campaign=facebook-focus-online-gesundheit&fbc=facebook-focus-online-gesundheit&ts=201510111730)
amasbaal
12-10-2015, 01:09
Der Großteil der Menschheit ist nun mal nicht dazu geeignet dauerhaft große Mengen an Milchprodukten zu verzehren
was immer große mengen sind. ich habe ja geschrieben, dass es natürlich allergiker gibt. nur hört und liest man nun vermehrt auch von kritischen stimmen aus der ärzteschaft und aus der forschung, die u.a. darauf hinweisen, dass es eine enorme diskrepanz zwischen dem tatsächlichen anteil der menschen mit laktoseintoleranz und dem anteil der sich betroffen fühlenden und dem trend folgenden. das ist der kern der kritik: auf basis der realität wird wirtschaftlich etwas gehypet, dass durch den gemachten trend zu einer massenerscheinung wird, obwohl es "die masse" eigentlich gar nicht betrifft.
hier geht es mehrheitlich um lifestyle und milieuspezifisches verhalten und weniger um eine gesundheitsschonende massnahme für den tatsächlichen anteil der allergiker in der bevölkerung.
in meinem bekanntenkreis (ohne kunden) ist zb. kein einziger laktoseintolerant. in dem bekanntenkreis eines kunden, der von sich sagt, er sei laktoseintolerant, gibt es komischerweise gleich mehrere. ich hab da mal nachgefragt. er war beim arzt. von seinen bekannten haben sich die hälfte "selbst diagnostiziert".
will ich aber nicht drauf rumreiten.
das "beste" ist aber "paläo"... :rolleyes:
Zeiteisen
12-10-2015, 06:34
Früher nannte man die Sachen noch exotisch, heute ist es gleich Superfood. Wer's braucht. Für den Preis kann man meist auch "Plain Food" in Bioqualität kaufen.
authomas
12-10-2015, 08:35
Seitdem ich (ohne speziellen Grund) jahrelang einfach keine Milch mehr getrunken habe, vertrage ich sie auch nicht mehr gut (nichts schlimmes, nur Magenschmerzen, Blähungen etc - gilt aber nicht für vergorene Sachen wie Joghurt oder Käse). Es kann sich also auch um eine Art selbsterfüllende Prophezeihung handeln, wenn auf einmal viele Leute Probleme mit Milchprodukten haben. Und wenn man dran glaubt, dass einem ein Nahrungsmittel nicht bekommt ist es auch gar nicht erstaunlich, wenn es einem dann wirklich auf den Magen schlägt.
Erstaunlich finde ich immer die Leute, die einem ein halbes Jahr von veganer Ernährung vorschwärmen, nur um dann ansatzlos zu Paläo zu wechseln, was dann auf einmal die Lösung sämtlicher gesundheitlicher Probleme ist etc... und das alles bei augenscheinlich jungen und gesunden Menschen.
Bei denen kannst du dann auch mit einem gebrochenen Bein ankommen und sie schlagen dir vor, mal deine Ernährung zu prüfen um das Problem durch Vermeiden der schuldigen Nahrungsmittel in den Griff zu bekommen.
Dabei finde ich es auch extrem wichtig, was man isst - aber ich glaube mit all dieser Angst und Sorge, was man grad alles nicht essen darf und was einem alles Probleme bereiten könnte oder müsste machen sich die meisten Leute viel kranker als mit von einem entspannteren und weniger belasteten Verhältnis zu ihren Nahrungsmitteln wären.
Björn Friedrich
12-10-2015, 09:59
Kein Milch, kein Fleisch, ich ernäöhre mich seit 5 Jahren vegan, weil ich damit ne Regeneration hab wie mit 25 und auch so trainieren kann....
Aber ich binde das niemanden auf die Nase, soll jeder essen was er will, solange er sich damit gut fühlt und zu Höchstleistungen fähig ist, gut für ihn......
jkdberlin
12-10-2015, 10:04
Was ich an dieser Superfood-Geschichte mag:
- es bringt wieder mehr Variationsmöglichkeiten in den Speiseplan.
- Viele Menschen machen sich mehr Gedanken über ihre gesunde Ernährung.
- andere (einheimische) Lebensmittel werden wieder entdeckt und gelangen so wieder auf den Speiseplan (-> erster Punkt).
Cia = Leinsamen, Walnüsse
…
Weizengras = heimischen Grüngemüse
…
Wie steht Ihr dazu?
Leinsamen sind wirklich Superfood, sie enthalten die gesündesten Fette überhaupt (hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren). Ich persönlich mag den Geschmack aber nicht so sehr. Wenn man geschrotete Leinsamen in Wasser einweicht, wird es schleimig. Ich mag dagegen Chia-Samen sehr gerne, die aber leider noch recht teuer sind. Damit kann man z.B. so etwas wie Pudding machen (jedenfalls viel besser als mit Leinsamen).
Vermutlich kann man mit „modernen“ Superfoods bessere Geschäfte machen als mit den herkömmlichen (z.B. Kohl).
Weizengras ist überhaupt nicht exotisch, das wächst ja schon überall auf den Feldern.
Auch ein Superfood, und noch dazu leicht und kostenlos zu haben: Brennnessel, davon kann man die Blätter ebenso wie die Blüten/Nüsschen verwenden. Kann man auch jetzt noch sammeln.
Ein Hype ist es auf jeden Fall. Viele Leute meinen jetzt, sich exotische Lebensmittel (oft noch in Pulver- oder Tablettenform) kaufen zu müssen, um etwas für die Gesundheit zu tun. Dabei wäre es viel einfacher, günstiger und wirksamer, auf eine gesunde pflanzenbasierte Ernährung zu setzen.
Etwas gutes hat es aber doch: die Auswahl an Lebensmitteln steigt. Wenn ich das richtig sehe, gab es z.B. noch nie ein solches Angebot an Granatäpfeln, Feigen und anderem exotischen Obst (die Banane zählt ja schon längst nicht mehr dazu, die ist praktisch eingebürgert).
Neulich habe ich gelesen, dass ja die indische Stachelbeere(Phyllanthus emblica) so super gesund sein soll. Sie hat ganz tolle Eigenschafte. Sie besteht zu ca. 80% aus Wasser, was sich postiv auf die Kalorienbilanz auswirkt. Daneben ist sie voll von Protein, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Chrom, Eisen usw.
Das alles trifft aber auch auf "unsere" Stachelbeere zu.
das sind ja auch so nichtssagende Aussagen
Die Frage wäre eher, ob die Wirkungen der indischen Stachelbeere auch mit der heimischen Stachelbeere reproduziert werden können
Je "saurer" ein Apfel ist, desto besser ist er. Dann sind noch viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten(und weniger Allergene). Da Kinder und auch viele Erwachsene aber nicht so gerne saure Äpfel essen, werden die sekundären Pflanzenstoffe nach und nach heraus gezüchtet. Auch, damit er länger haltbar ist. Der Boskoop ist so ziemlich der einzige Apfel, der sauer ist und es geschafft hat, sich in den Supermärkten zu halten. "Alte" Sorten findet Ihr bei dem Pomologen Eures vertrauen. Die verschicken sie auch, gerade für Allergiker. Man könnte auch einfach mal seinen Bauern fragen, ob er noch ein paar Bäume rum stehen hat. Das sind meist auch alte Sorten.
Du hast recht. Die alte Sorte ist wissenswert. Nur von Baumstandort bis zur endgültigen Verzerrung sind hygienische Hürden.und das noch nicht mal wenige.
Salat: 2 Äpfel 2Birnen Morrübe 3 Tomaten
Mit Leitungswasser abspülen. Mit Messer entkernen und klein schneiden. Morrübe raspeln. Fertig alles in eine Schüssel. Dazu Reis zubereiten mit Käsestreifen und etwas FLEISCH belegen.
Das ist nicht einfach 3 Sachen auf einmal in 15 min. Und umrühren
Etwas gutes hat es aber doch: die Auswahl an Lebensmitteln steigt. Wenn ich das richtig sehe, gab es z.B. noch nie ein solches Angebot an Granatäpfeln, Feigen und anderem exotischen Obst (die Banane zählt ja schon längst nicht mehr dazu, die ist praktisch eingebürgert).
...was auch wiederum heißt, dass noch nie so viel Energie und Schadstoffe in den Transport von dem Kram gepulvert wurden.
Boskop sind vielen halt doch irgendwie zu schnöde. :o
eskolinaar
12-10-2015, 15:25
Ich glaube dass der Anteil der Leute, die durch Einbildung Bachschmerzen bekommen, leider recht gering ist.
Wenn man davon ausgeht, dass die Leute Schmerzen haben und lieber selbst rumprobieren statt zum Arzt zu gehen, dann ist das ein Indiz dafür dass sie mit der Leistung des Gesundheitssystems nicht zufrieden sind bzw. nicht genügend Vertrauen besteht.
Dass Allergien zunehmen haben aber auch Ärzte schon festgestellt bzw. verlautbart.
Seid halt einfach froh wenn ihr keine Probleme habt und geht saufen/fressen wie ihr Lust habt.
Mir ist das leider nicht mehr möglich.
Ich bin laktoseintolerant. Ich habe Allergien. ... (alles von Ärzten diagnostiziert bla blubb...)
Wenn ich glauben würde, dass es mir vegetarisch/vegan/paleo/frutarisch/flexitarisch/.. besser geht, würde ich es versuchen, egal ob andere das lustig finden.
Wenn man davon ausgeht, dass die Leute Schmerzen haben und lieber selbst rumprobieren statt zum Arzt zu gehen, dann ist das ein Indiz dafür dass sie mit der Leistung des Gesundheitssystems nicht zufrieden sind bzw. nicht genügend Vertrauen besteht.Vielleicht auch bloß, dass sie selber Verantwortung übernehmen für ihren Körper und ihr Wohlbefinden, solange sie den Kopf nicht unterm Arm tragen?
Klar, dass das den Experten, ob inner- oder außergesundheitsdienstlich, sauer aufstößt. Ohne deren Beratung kann das ja nix werden. Nein, man braucht jemanden, der einem sagt, was man isst, worauf man schläft, und wann man scheißt. Wenns der Arzt nicht macht, findet man schon irgendnen Guru oder ne Website, die das macht.
Natürlich alles im Namen der Aufklärung, nicht wahr. :cool:
:verbeug:Man braucht Gesunde Vorbilder bzw Motivationen zum gesunden Essen. Und diese Möglichkeiten sind begrenzt vorhanden.
eskolinaar
12-10-2015, 17:02
Vielleicht auch bloß, dass sie selber Verantwortung übernehmen für ihren Körper und ihr Wohlbefinden...
Alles eine Frage des Maßstabs. Klar muss man nicht bei jedem Zwicken zum Arzt rennen.
Nein, man braucht jemanden, der einem sagt, was man isst, worauf man schläft, und wann man scheißt. Wenns der Arzt nicht macht, findet man schon irgendnen Guru oder ne Website, die das macht.
Selbst Verantwortung kann man nur übernehmen, wenn man einen Plan davon hat, was eigentlich falsch läuft. Auch Ärzte tappen da oft im Dunkeln. Wenn sies aber nicht tun, ist man besser dran als bei nem Guru bzw. ner Webseite.
in meinem bekanntenkreis (ohne kunden) ist zb. kein einziger laktoseintolerant. in dem bekanntenkreis eines kunden, der von sich sagt, er sei laktoseintolerant, gibt es komischerweise gleich mehrere. ich hab da mal nachgefragt. er war beim arzt. von seinen bekannten haben sich die hälfte "selbst diagnostiziert".
Das die Leute in meinem Bekanntenkreis wirklich keine Milchprodukte vertragen kann man sogar nach kürzester Zeit riechen :D
An sich ist es auch nicht schwer gewisse Unverträglichkeiten selber fest zu stellen.
Wenn ich ne Woche lang ausschließlich auf Milchprodukte verzichte (sprich mich ansonsten wie normal weiter ernähre) und meine Beschwerden auf einmal schlagartig abschwächen und nach sehr kurzer Zeit nicht mal mehr vorhanden sind, dann brauch ich kein Professor sein um zu merken das es eben an der Milch liegen muss. Natürlich kann es auch etwas anderes als Laktose in der Milch sein, aber das findet man dann spätestens raus wenn man ne Zeit lang laktosefreie Milchprodukte konsumiert. Wenn die Beschwerden wieder auftreten ists eben etwas anderes in der Milch und wenn sie weiterhin nicht mehr auftreten wirds wohl die Laktose sein.
Spätestens wenn man dann testweise wieder laktosehaltige Lebensmittel konsumiert und daraufhin sofort wieder die Beschwereden auftrteten sollte doch auch dem Letzten klar sein das es daran liegen muss.
Ich habe meine Nickel- und Katzenallergie auch schon als kleiner Junge selbst bemerken können, bevor der Arzt mir das Ganze dann bestätigt hat. Ist ja schließlich kein Vodoo sowas zu merken.
amasbaal
12-10-2015, 20:28
Das die Leute in meinem Bekanntenkreis wirklich keine Milchprodukte vertragen kann man sogar nach kürzester Zeit riechen :D
An sich ist es auch nicht schwer gewisse Unverträglichkeiten selber fest zu stellen. ...
bevor wir uns missverstehen, ne klarstellung: ich sehe die gefahr aus meinem unbehagen heraus über die verknüpfung von gesundheit - nahrung - ökonomischer profit - milleuspezifische zielgruppen - lifestyle und fooddesign im weitesten sinne, zu übertreiben.
wollte nur mal virtuell mit dem kopf schütteln, angesichts dessen, was man alles so auf wochenmärkten zu hören bekommt.
da kann man dran verzweifeln.
möchte nicht ein dogma mit einem anderen bekämpfen.
jeder jeck is anders und ich mag halt mein ganz "normales" old school essen ;).
ansonsten bleibt: PALÄO :ups::weirdface:troete:
die superfoods sind schon geil. klar gibt es auch alternativen. aber warum nicht?
eskolinaar
13-10-2015, 08:45
Vielleicht hab ich mich da jetzt etwas rein gehängt. Sry.
Bzgl. Super-foods. Finde es toll wenn den Leuten wie auch mir Ernährung näher gebracht wird. Übertreiben sollte man es aber auch wieder nicht.
...was auch wiederum heißt, dass noch nie so viel Energie und Schadstoffe in den Transport von dem Kram gepulvert wurden.
Boskop sind vielen halt doch irgendwie zu schnöde. :o
Das stimmt schon, zeigt sich aber in noch viel größerem Umfang z.B. in der Fleischproduktion: Da wird massenhaft Soja z.B. in Argentinien oder Brasilien angebaut, ein Teil davon landet in den deutschen Futtertrögen, die Ausscheidungen der Tiere landen (soweit sie sich überhaupt in diesen Mengen unterbringen lassen) auf deutschen Äckern oder in riesigen Auffangbecken.
Insgesamt ist es ein gigantischer Nährstoffumverteilungs- und Treibhausgaseproduktionsprozess, von dem langfristig alle Seiten Schaden nehmen.
Ich denke dagegen ist der Schaden durch den Transport von Obst und Gemüse um die halbe Welt nahezu verschwindend gering. Letztlich wird man, wenn es um die Vermeidung von Umweltverschmutzung geht, besser fahren, wenn man den Fleischkonsum herunterschraubt als bspw. den Bananen- oder Chiasamenkonsum.
Ich denke dagegen ist der Schaden durch den Transport von Obst und Gemüse um die halbe Welt nahezu verschwindend gering. Letztlich wird man, wenn es um die Vermeidung von Umweltverschmutzung geht, besser fahren, wenn man den Fleischkonsum herunterschraubt als bspw. den Bananen- oder Chiasamenkonsum.
so sieht es aus. vielfach kann man superfoods aus ökologischem anbau und aus fairem Handel beziehen. insofern sind die argumente des transports eigentlich keine. oder verzichtet ihr auf bananen und ananas und andere südfrüchte ?
oder verzichtet ihr auf bananen und ananas und andere südfrüchte ?
Ich esse täglich mindestens eine Banane, meist aus ökologischem Anbau, aber durchaus auch konventionelle. Ananas, grüne Kiwis und saure Äpfel mag ich nicht, Äpfel und Haselnüsse vertrage ich im Frühjahr-Frühsommer nicht (sie erhöhen bei mir die Empfindlichkeit gegen Pollen).
Birnen und Melonen mag ich sehr, die dürfen dann auch konventionell sein, wenn es anders schlecht geht.
Das dürften alles Superfoods sein.
Übrigens finde ich die Pulver-Superfoods ganz gut. Zimt zum Beispiel, als herkömmliches Superfood. Relativ neu ist dagegen Matcha (ist nicht so mein Ding), oder Weizengras, Gerstengras, Brennnessel, Aroniabeeren oder Hibiskus als Pulver. Die mag ich als „Gewürz“ ganz gerne im Müsli. Davon abgesehen finde ich, dass man mit „ganzen“ Lebensmitteln besser fährt als sich auf die „Powerwirkung“ von Pulvern zu verlassen.
Ich steh auf Boskop. Allerdings nicht aus irgendwelchen gesundheitlichen oder globalökologischen Gründen, sondern rein zufällig. :o
so sieht es aus. vielfach kann man superfoods aus ökologischem anbau und aus fairem Handel beziehen. insofern sind die argumente des transports eigentlich keine. oder verzichtet ihr auf bananen und ananas und andere südfrüchte ?
Hhmm? Die meisten (meiner) Südfrüchte kommen aus Spanien, Portugal, Italien, Niederlande teilweise sogar aus England. :D
Bananen kauf ich extra "FairTrade". ;)
Für mich befremdlich sind eher Dinge, die "im großen Stil" gar nicht angebaut werden/wurden. Nun wird ein Markt kreiert und die Anbaugebiet erweitert/verlagert, meist zu Ungunsten der ortsansässigen Bevölkerung.
Die einzige "Superfoods" die ich regelmäßig zu mir nehme sind glaube ich Schwarzkümmelöl und Kakao(in Form von 85%+ Schokolade). Grundsätzlich sehe ich es eigentlich so wie Sven. Für die meisten Sachen gibt es auch günstigere Alternativen. Gegebenenfalls muss man mehrere Früchte kombinieren um den gleichen oder vielleicht sogar einen besseren Effekt zu erhalten.
Ich denke dagegen ist der Schaden durch den Transport von Obst und Gemüse um die halbe Welt nahezu verschwindend gering.Sehe ich auch so. Meines Wissens nach ist der CO2 Abdruck von ausländischen Früchten oft geringer als der CO2 Abdruck von regionalen Früchten, die außerhalb der Saison verkauft werden. Der Grund dafür ist hauptsächlich die notwendige Kühlung.
Leinsamen sind wirklich Superfood, sie enthalten die gesündesten Fette überhaupt (hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren)..
Leinsamen enthalten aber nur Alpha-Linolensäure. Der Mensch braucht aber DHA und EPA. Und die Umwandlungsraten von ALA zu EPA liegen aber nur bei 5% - 10%. Männer sind im unteren Bereich anzusiedeln, Frauen eher im höheren.
Es gibt für fast alles auch "heimischen" Ersatz, der meist nicht nur gleich gut sonder teils auch besser für unsere Ernährung ist.
...
Matcha = Normaler Grüntee
Matcha ist gemahlener grüner Tee. Vom Preis abgesehen macht es doch keinen Unterschied welchen ich mir hole, es müssen beide importiert werden.
Leinsamen enthalten aber nur Alpha-Linolensäure. Der Mensch braucht aber DHA und EPA. Und die Umwandlungsraten von ALA zu EPA liegen aber nur bei 5% - 10%. Männer sind im unteren Bereich anzusiedeln, Frauen eher im höheren.
Ja das selbe Problem scheint es ja auch bei Chiasamen zu geben :(
Kennst du zufällig Lebensmittel mit viel DHA und EPA? :)
Das findet man in tierischen Lebensmitteln. Kaltwasserfische wie zum Beispiel Lachse(wildfang) sind super Quellen. Eier aus Freilandhaltung, Fleisch und Milch aus artgerechter Fütterung sind gute Quellen. Ansonsten halt noch Fischölkapseln.
Ich habe gegen meine eigenen Grundsätze verstoßen. :( Da habe ich doch glatt mal "Shirataki Rice" probiert. Das ist mal echt ein super Zeug. :p
Leinsamen enthalten aber nur Alpha-Linolensäure. .
dafür Cyanogene Glycoside (sekundäre Pflanzenstoffe) und Cadmium
Und haufenweise Phytoöstrogene.
jkdberlin
15-01-2016, 08:12
Omas Superfoods: die besten Fünf | EAT SMARTER (http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/omas-superfoods?utm_campaign=ernaehrungsnewsletter&utm_source=newsletter&utm_medium=email)
Alfons Heck
15-01-2016, 08:45
15.01.2016: Ernährungstrends: Immer noch ein bisschen gesünder! | hr-info (http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=47572&key=standard_document_58801642)
heute in hr-info.
also ich habe noch nie Superfood probiert, interessiere mich aber seit einigen Tagen für das Thema. Es soll ja ganz gesund sein und eine Alternative zu Fast-Food. Die bekanntesten Superfood Lebensmittel sind Mandeln, Mate-Tee und Reisprotein.
Dietrich von Bern
25-01-2016, 12:57
Da war neulich so ein Komiker im Fernsehen, der hat u. a. Reiswaffeln verulkt.
"Da legt die mir so ein Ding auf den Tisch - da habe ich erstmal mein Glas drauf abgestellt."
:D
Da war neulich so ein Komiker im Fernsehen, der hat u. a. Reiswaffeln verulkt.
"Da legt die mir so ein Ding auf den Tisch - da habe ich erstmal mein Glas drauf abgestellt."
:D
lol :D
Guter Artikel: Chia-Samen - Vogelfutter wird als "Superfood" verkauft (http://www.deutschlandradiokultur.de/chia-samen-vogelfutter-wird-als-superfood-verkauft.993.de.html?dram:article_id=343984)
[...]Die Wiederentdeckung verdanken wir der Futtermittelwirtschaft, die vor 15 Jahren versuchsweise Hühner mit Chia fütterte. Als die aber Eier mit kleinerer Dotter legten, schwand das Interesse. Und was macht der kluge Händler, wenn seine Ware nicht für den Futternapf taugt? Er kippt das Vogelfutter ins Müsli und annonciert es als "Superfood".[...]
Alfons Heck
01-02-2016, 09:57
Gesunde/Gute Ernährung ist ein individuelles Problem. So jedenfalls steht es hier:
Stresshormone - Warum Orangensaft gefährlich sein kann (http://www.deutschlandradiokultur.de/stresshormone-warum-orangensaft-gefaehrlich-sein-kann.993.de.html?dram:article_id=342540)
Gruß
Alfons.
Ich als Ernährungsberater finde den Trend um die Superfoods sehr gut.
Dadurch wird das Thema wieder mehr in den Medien aufgegriffen und manche Menschen werden sich wieder mehr mit ihrer Ernährung beschäftigen.
Alles in Allem eine Gute Entwicklung!
Dietrich von Bern
01-02-2016, 12:56
Guter Artikel: Chia-Samen - Vogelfutter wird als "Superfood" verkauft (http://www.deutschlandradiokultur.de/chia-samen-vogelfutter-wird-als-superfood-verkauft.993.de.html?dram:article_id=343984)
Wenn das wirklich stimmt, dann ist das wieder einmal Verbraucherverarschung vom allerfeinsten! Nicht so schlimm wie Flüssigkunststoffabfälle in Shampoo, aber trotzdem sehr ärgerlich!
warum denn ??? man muss nicht immer den extremen meinungen glauben ....
ein bischen wird schon gut tun.
chia ist imo nicht so lecker, das man es dauerhaft aus genusssucht überdosiert.
Wenn das wirklich stimmt, dann ist das wieder einmal Verbraucherverarschung vom allerfeinsten! Nicht so schlimm wie Flüssigkunststoffabfälle in Shampoo, aber trotzdem sehr ärgerlich!
Naja, wenn es dich nicht stört, dass du nach dem Genuss von Chia nur noch Eier mit kleinerem Dotter legst, ist doch alles gut. ;)
Der Chia-Hype geht sicher spätestens dann wieder vorüber, wenn Chiasamen so billig sind wie Leinsamen. Im Moment sind sie noch ein bisschen teuer.
Es ist doch so, dass die Industrie immer nach neuen Wege sucht. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Im Artikel wurde auch darauf hingewiesen, das Chia schon seit Jahrhunderten in Südamerika konsumiert wird. Es ist doch aber so, das die Leute immer etwas "spezielles", "neues" wollen, was natürlich super gesund ist. Das war/ist schon immer so. Es werden immer wieder auch "alte" Lebensmittel wieder entdeckt wie etwas Rauke, Topinambur, Leinsamen, Lupinien, Bärlauch usw. usf. Das mit diesen Dingen auch in der Industrie geforscht/experimentiert wird liegt doch auf der Hand. Nur weil Bärlauch auch in der Hühnerfütterung eingesetzt wird, macht es dies nicht schlechter.
Ich sehe das Problem eher darin, dass die Leute sich weniger um die Wirkung kümmern, dafür gibt es auch gute heimische Alternativen(Siehe mein Eingangspost), sondern sie kaufen die "Exoten", weil es sie eben abhebt von der Masse.
...mir schmeckt chia-pudding wie ihn meine vegane Freundin mach...*schäm* :o
Wenn das wirklich stimmt, dann ist das wieder einmal Verbraucherverarschung vom allerfeinsten! Nicht so schlimm wie Flüssigkunststoffabfälle in Shampoo, aber trotzdem sehr ärgerlich!
Ähhmm... ist Udo Pollmer nicht der "etwas stark entwickelte" Ernährungsberater der sein Geld damit verdient den Leuten zu erzählen Grünzeug wär ungesund, Fettes und Süßes nicht so schlimm und eigentlich sollten sie sich mit ihrem Übergewicht wohlfühlen?
(Nicht falsch verstehen - jeder soll sich ernähren wie er will und die Hetzte die zum Teil gegen dicke Menschen betrieben wird ist ekelerrengend hoch drei, aber etliche von Polmers Veröffentlichungen klingen nach Geldmachen mit dem was die Leute lesen wollen)
Ähhmm... ist Udo Pollmer nicht der "etwas stark entwickelte" Ernährungsberater der sein Geld damit verdient den Leuten zu erzählen Grünzeug wär ungesund, Fettes und Süßes nicht so schlimm und eigentlich sollten sie sich mit ihrem Übergewicht wohlfühlen?
Pommes-Pollmer* ist Lebensmittelchemiker und gibt durchaus interessante Informationen, die man IMO allerdings gegenprüfen sollte und ich hatte auch den Eindruck, dass er teilweise in die eigene Wampe argumentiert. :p
*)Er hat mal behauptet, in Pommesform wären Kartoffeln am gesündesten, da bei den hohen Temperaturen die Fraßschutzstoffe zertört werden.
Kinder spüren das instinktiv....
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