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Vollständige Version anzeigen : Gruppeneinteilung in Corona-Zeiten - Wie?



Chrisdz
02-07-2020, 20:02
Vorschläge erbeten!

Wir haben derzeit von der Stadt nach der langen Corona-Pause zwei unserer vier Hallen wieder für unser Karatetraining zugeordnet bekommen.
Jeweils 90 Min. mit jeweils 60 Minuten Training und 30 Min "Rüst"- bzw. Lüftungszeit.

In Halle A, einer sogn. Kleinsporthalle, können max. 5 Personen trainieren
Fakt ist: Dort haben wir in normalen Zeiten bis 30/35 Kinder u. Jugendliche, alle Gürtelfarben

In Halle B, einer sogn. Einfachturnhalle, können max. 10 Personen trainieren.
Fakt ist: Dort haben in normalen Zeiten in der ersten Einheit bis zu 20 Kinder/Jugendliche und in der zweiten Einheit bis zu 15 Fortgeschrittene u. Schwarzgurte trainiert.

Wie würdet Ihr eine "neue" Gruppeneinteilung vornehmen, ohne Ungerechtigkeiten entstehen zu lassen.

Via Zoom läuft zweimal in der Woche Onlinetraining, eine Einheit Weiß/Gelbgurte, eine Einheit ab Orange aufwärts.

Da wir keinerlei Freiflächen haben, ist der Vorschlag, ins Freie zu gehen, von vorneherein ausgeschlossen.

Die allg. Corona-Hygieneregeln sind einzuhalten und zu beachten.

Ripley
02-07-2020, 20:39
Bei uns ist das Hallentraining zunächst sehr verhalten angelaufen. Die Ansage war auch bei uns, dass nur eine begrenzte Anzahl trainieren darf und dass eben im Zweifel die letzten draußen bleiben müssen. Kam aber nicht dazu. Ob da Corona-Ängste oder Vorsommerferienschlappheit oder was auch immer schuld ist ... keine Ahnung. Waren nur geschätzt ein Drittel der üblichen Anzahlen da.
Das Problem war also in realiter keins.

Jetzt sind Ferien und wir gehen wie jedes Jahr raus.
Ich würde auch an eurer Stelle über "draußen" nachdenken. Jo, keine eigenen Flächen, hab ich verstanden. Aber was ist mit *öffentlichen* Flächen? Wir trainieren in den (Oster-/Sommer-) Ferien regelmäßig auf der Wiese. Rheinwiese in unserem Fall.

Park?
Bauers Grünland nach der Mahd?
Schul-/Stadtwiese vor/hinter den Hallen? (Nett beim Schulträger betteln!)
Solange es nicht blitzt oder hagelt ist das im Sommer doch prima.

Und in einigen Wochen sind - hoffentlich - weitere Beschränkungen gelockert.

Bücherwurm
02-07-2020, 20:43
Vorschläge erbeten!

Wir haben derzeit von der Stadt nach der langen Corona-Pause zwei unserer vier Hallen wieder für unser Karatetraining zugeordnet bekommen.
Jeweils 90 Min. mit jeweils 60 Minuten Training und 30 Min "Rüst"- bzw. Lüftungszeit.

In Halle A, einer sogn. Kleinsporthalle, können max. 5 Personen trainieren
Fakt ist: Dort haben wir in normalen Zeiten bis 30/35 Kinder u. Jugendliche, alle Gürtelfarben

In Halle B, einer sogn. Einfachturnhalle, können max. 10 Personen trainieren.
Fakt ist: Dort haben in normalen Zeiten in der ersten Einheit bis zu 20 Kinder/Jugendliche und in der zweiten Einheit bis zu 15 Fortgeschrittene u. Schwarzgurte trainiert.

Wie würdet Ihr eine "neue" Gruppeneinteilung vornehmen, ohne Ungerechtigkeiten entstehen zu lassen.

Via Zoom läuft zweimal in der Woche Onlinetraining, eine Einheit Weiß/Gelbgurte, eine Einheit ab Orange aufwärts.

Da wir keinerlei Freiflächen haben, ist der Vorschlag, ins Freie zu gehen, von vorneherein ausgeschlossen.

Die allg. Corona-Hygieneregeln sind einzuhalten und zu beachten.

Wie sind sie denn auf die Nutzerzahlen gekommen? Doch nicht etwa mit den 20 m²/ Mann?! Vielleicht hilft es, da mal nachzurechnen und kollektiv ein überdenken zu fordern. 2 m Abstand - da braucht jeder einen Meter. Macht pro Person (pi)r² = 3,14 m² Fläche. Keineswegs 20 m².

Bücherwurm
02-07-2020, 20:45
Ich würde auch an eurer Stelle über "draußen" nachdenken. Jo, keine eigenen Flächen, hab ich verstanden. Aber was ist mit *öffentlichen* Flächen? Wir trainieren in den (Oster-/Sommer-) Ferien regelmäßig auf der Wiese. Rheinwiese in unserem Fall.

Park?
Bauers Grünland nach der Mahd?
Schul-/Stadtwiese vor/hinter den Hallen? (Nett beim Schulträger betteln!)
Solange es nicht blitzt oder hagelt ist das im Sommer doch prima.

Und in einigen Wochen sind - hoffentlich - weitere Beschränkungen gelockert.

Wir trainieren seit 15 Mai wieder. Draußen. An einem genialen Platz mit Weitsicht. Nunmehr auch wieder Kontakt, wobei die Paarungen protokolliert werden müssen.

Capella
02-07-2020, 22:00
Wir dürfen zur Zeit mit maximal 10 Leuten trainieren und handhaben das so, dass sich alle, die kommen wollen, vorab über unsere WhatsApp Gruppe oder telefonisch beim Sempai anmelden. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Allerdings waren wir auch schon vor Corona selten mehr als zehn Leute, es passiert also eher nicht, dass jemand trainieren will aber zu Hause bleiben muss.

Wenn die Gruppe größer ist, wie hier beim TE, würde ich eine Warteliste vorschlagen. Wer zu einem Trainingstermin nicht mehr reingekommen ist hat dann Vorrecht für das nächste Training oder so.

Schnueffler
03-07-2020, 06:26
Ich bin froh, das wir das Problem nicht haben. In der einen Halle können 17, in der anderen 21 Leute rein. Bis 10 Leute trainieren wir mit Kontakt, über 10 nur kontaktlos, so wie es unsere Landesregierung vorgibt, es sei denn wir weichen auf das risen Gelände draußen aus.

Zu der Ausgangsfrage:
Ich würde eine Liste erstellen, mit der Anzahl der Plätze. Die Teilnehmer müssen sich anmelden und werden der Reihe nach aufgeschrieben. Ist die Liste voll, beginnt die Warteliste, falls mal jemand abspringt.
Fürs kommende Training haben dann diejeniegen, die auf der Warteliste sind vorrang. Und so geht es immer weiter.

Phelan
03-07-2020, 07:56
Um ehrlich zu sein... geht raus - in Parks, auf grosse Flächen, wohin auch immer.
Wir könnten auch wieder ins Dojo aber mir persönlich ist es zu"heiss" - ich habe auch einige Labormitarbeiter der Uni bei mir die davon abraten und dann nicht kommen würden.
Wir trainieren nun erstmal bei egal welchem Wetter draussen, mindestens bis Herbst und danach sehen wir weiter.
Ich muss auch alle Trainings protokolieren, aber jeder Mediziner mit dem ich spreche ist ebenso der Meinung - im Freien ist es um Längen sicherer als in einem geschlossenen Raum, selbst mit Lüftung.

VG,
Phelan

VG,
Phelan

Chrisdz
03-07-2020, 19:56
Erstmal vielen Dank für die ersten Vorschläge.

Wie bereits geschrieben - draußen geht nicht!
Das kann man nur privat organisieren, unsereins als Vereinsvorstand ist da außen vor.

Vor über 25 Jahren hat sich unser Verein auf der Wiese im öffentlichen Park getroffen und hat dort im Gi trainiert. Leute blieben stehen, wurden neugierig, haben gefragt, haben mitgemacht, usw. usf.

Heute musst Du eine Versammlung beim KVR anmelden und trägst automatisch die Verantwortung - die werde ich als "Offizieller" nicht übernehmen.
Für das Trainieren als Alternative zur Halle mit Abstand im Schulhof braucht man eine Nutzungsänderung via Baubehörde / Gemeindeverwaltung usw. usf - hallo, wir leben in Deutschland!!! Man kann nur lachen....

Am Montag ist Vereinsversammlung in der Gaststätte, da können bis zu 50 verschiedene Personen im Innenraum bzw. bis zu 100 verschiedene draußen im Biergarten miteinander und beieinander sitzen - aber 25 oder 30 Leute gehen nicht in eine Halle....
Und natürlich könnte man die zahlenmäßige Festlegung hinterfragen (@Bücherwurm), aber mach das mal in einer Stadt wie München mit zig hundert Vereinen, die sich um die beschränkte Zahl von Hallen raufen, lieber keinen Ärger.

Stixandmore
03-07-2020, 20:18
Heute musst Du eine Versammlung beim KVR anmelden und trägst automatisch die Verantwortung - die werde ich als "Offizieller" nicht übernehmen.

Dann organisiere es halt als Privatperson!? Es ist dich auch dein Interesse trainieren zu können? Und warum willst du als "Offizieller" die Verantwortung nicht ubernehmen- machst du doch auch beim Training in der Halle?? Klar, irgendwelche Passanten spontan mitmachen zu lassen geht natürlich nicht- aber das zu organisieren ist, glaube ich, das kleinste Problem

Phelan
04-07-2020, 10:05
Also jetzt muss ich doch mal nachfragen, wir sind ja geographisch nicht soo weit entfernt und klar sind 2 unterschiedliche Bundesländer aber ich hatte immer den eindruck das BW und Bayern sich bei Corona-Regeln änlich verhalten.

Zum einen haben/hatten wir als Verein die Erlaubnis, nach Anmeldung und Zuteilung Aussenflächen der Stadt zu nutzen (fussballfelder etc.) zudem wurde ein Training draussen für alle Vereine auf öffentlichen Flächen empfohlen - soweit mal das Ruleset für alle Sportarten.

Muss man bei euch wirklich ein Outdoor-Training in einem Park/auf einer Wiese anmelden - wenn ja was ist denn da die gesetzliche Grundlage?

VG,
Phelan

* Silverback
04-07-2020, 10:32
...- aber das zu organisieren ist, glaube ich, das kleinste Problem

Das Organisieren ist IMHO in der Relation wirklich das kleinste Problem; Sollte aber Cov-technisch was passieren, würde ich die Verantwortung mit allem, was da rechtlich (und potenziell finanziell) dranhängt auch nicht übernehmen wollen.

Chrisdz
04-07-2020, 18:50
Das Organisieren ist IMHO in der Relation wirklich das kleinste Problem; Sollte aber Cov-technisch was passieren, würde ich die Verantwortung mit allem, was da rechtlich (und potenziell finanziell) dranhängt auch nicht übernehmen wollen.

Genau das ist der springende Punkt!

Und das Versammlungsrecht gilt auch noch immer, ich habe in den 70ern genügend Demos angemeldet.

Wie gesagt, privat organisiert ist Training im Freien kein Thema, aber der Vereinsvorstand ist da außen vor und weiß offiziell von nichts.

Stixandmore
04-07-2020, 19:43
Das Organisieren ist IMHO in der Relation wirklich das kleinste Problem; Sollte aber Cov-technisch was passieren, würde ich die Verantwortung mit allem, was da rechtlich (und potenziell finanziell) dranhängt auch nicht übernehmen wollen.

Sorry, der Zusammenhang erschließt sich mir da nicht- wen das Training in der Halle stattfindet, dann ist das Problem ok!? Draussen aber dann wiederum nicht??

* Silverback
04-07-2020, 21:12
Das Organisieren ist IMHO in der Relation wirklich das kleinste Problem; Sollte aber Cov-technisch was passieren, würde ich die Verantwortung mit allem, was da rechtlich (und potenziell finanziell) dranhängt auch nicht übernehmen wollen.

Sorry, der Zusammenhang erschließt sich mir da nicht- wen das Training in der Halle stattfindet, dann ist das Problem ok!? Draussen aber dann wiederum nicht??
Vom rechtlichen her sind drinnen und draußen IMHO tatsächlich erstmal pari (mal abgesehen von den notwendigen Ansprechpartnern). Die Gesundheits-Gefahr ist drinnen allerdings potenziell höher als draußen nach allen Expertenaussagen, die ich so bisher dazu gelesen habe. Das ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite steht IMHO, dass das "mal eben Organisieren eines draußen-Treffens" erstmal unkomplizierter realisierbar erscheint - was es ggf. verlockender erscheinen lässt für ein "wir verabreden uns mal eben telefonisch zum Trainieren (und weil keiner richtig verantwortlich ist, brauchen wir ja auch die 'Indoor-Regularien' (z.B. TN-Liste) nicht alle einzuhalten)". Das ändert allerdings an der Haftungsfrage möglicherweise nichts (bin da kein Experte, ist meine Vermutung).
Ergänzung: Eine Halle kriegt i.d.R. nur ein Verein und keine Privatperson, womit zumindest ein Teil der Haftung zuerst einmal auch beim Verein läge ("Organisationshaftung", wenn der ÜL nachweislich die "erforderliche Sorgfalt" hat walten lassen (und die speziellen Hygieneschutzmaßnahmen nachweislich durchgeführt hat)).

Stixandmore
04-07-2020, 22:10
Vom rechtlichen her sind drinnen und draußen IMHO tatsächlich erstmal pari (mal abgesehen von den notwendigen Ansprechpartnern). Die Gesundheits-Gefahr ist drinnen allerdings potenziell höher als draußen nach allen Expertenaussagen, die ich so bisher dazu gelesen habe. Das ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite steht IMHO, dass das "mal eben Organisieren eines draußen-Treffens" erstmal unkomplizierter realisierbar erscheint - was es ggf. verlockender erscheinen lässt für ein "wir verabreden uns mal eben telefonisch zum Trainieren (und weil keiner richtig verantwortlich ist, brauchen wir ja auch die 'Indoor-Regularien' (z.B. TN-Liste) nicht alle einzuhalten)". Das ändert allerdings an der Haftungsfrage möglicherweise nichts (bin da kein Experte, ist meine Vermutung).
Ergänzung: Eine Halle kriegt i.d.R. nur ein Verein und keine Privatperson, womit zumindest ein Teil der Haftung zuerst einmal auch beim Verein läge ("Organisationshaftung", wenn der ÜL nachweislich die "erforderliche Sorgfalt" hat walten lassen (und die speziellen Hygieneschutzmaßnahmen nachweislich durchgeführt hat)).

Schon alles richtig; allerdings hatte eher ja danach gefragt, wie man Hallentraining mit Teilnehmerbeschränkung organisieren könnte; viele Sachen hatten sich da beim Training draussen erledigt!? Teilnehmerlisten kann man auch draussen führen, selbst wen man sich Semiprivat treffen würde
Ich finde einfach, daß der Threatersteller sich das Leben unnötig schwer macht

carstenm
04-07-2020, 23:13
--- blubb --- :(

carstenm
04-07-2020, 23:19
Wie sind sie denn auf die Nutzerzahlen gekommen? Doch nicht etwa mit den 20 m²/ Mann?! Vielleicht hilft es, da mal nachzurechnen und kollektiv ein überdenken zu fordern. 2 m Abstand - da braucht jeder einen Meter. Macht pro Person (pi)r² = 3,14 m² Fläche. Ein Hygienkonzept mit einer solchen Flächenberechnung würde man hier nach meiner Erfahrung nicht genehmigt bekommen. Unter der Annahme, daß Sportausübende sich bewegen, wird hier zumeist r=2 angenommen.
Wir haben in unserem ersten Konzept im April mit 10m² / Person gerechent. Das wurde akzeptiert.

Pansapiens
05-07-2020, 00:26
Wie sind sie denn auf die Nutzerzahlen gekommen? Doch nicht etwa mit den 20 m²/ Mann?! Vielleicht hilft es, da mal nachzurechnen und kollektiv ein überdenken zu fordern. 2 m Abstand - da braucht jeder einen Meter. Macht pro Person (pi)r² = 3,14 m² Fläche. Keineswegs 20 m².

Neben dem vom Carsten genannten Aspekt, kommt hinzu, dass die 2m als Schutz vor einer Tröpfchenübertragung gelten aber zunehmend auch Aerosolübertragungen diskutiert werden.
Es soll ja auch KK geben, die das Atemminutenvolumen erhöhen und damit den Ausstoß von Aerosolen.

Phelan
05-07-2020, 15:34
Sidenote noch von mir:
Ich muss für jedes Training draussen nach Verordnung in BW eine Teilnehmerliste führen.

VG;
Phelan

Chrisdz
05-07-2020, 17:49
Der Threadersteller macht sich nicht das Leben schwer, sondern er lebt in Deutschland.

Fakten sind nun mal,
- die Festlegung der Behörde auf bestimmte Teilnehmermaximalzahlen (und ob die sinnvoll oder nicht sind, ist doch erst mal wurscht, sie sind eben so festgelegt! Die Ferien fangen Ende Juli an und die Leute wollen noch irgend wann mal trainieren)
- das Nicht-Vorhandensein von Freiflächen - die Gründe sind ebenfalls wurscht, sie sind eben nicht da: Entweder hat die jeweilige Schule keine oder bereits belegte Freiflächen oder die vorhandenen Freiflächen (konkret: der Pausenhof!!!) müssten erst einer baulichen Nutzungsänderung unterworfen werden! Hallo!?!?!?
- die "private" Benutzung irgendwelcher Freiflächen ist kein Problem, solange es eben nicht der Verein als Organisation macht, heißt: Privat /freiwillig ja, organisiert über / vom Verein nein. Dafür erst öffentl. Genehmigung notwendig und ich wiederum werde hier nicht haften (das ist auch nicht über meine Profihaftpflicht abgedeckt; ob Deckung über die Vereinsversicherung bestünde, müsste geprüft werden, zu aufwendig, in drei Wochen sind Ferien)

Ich weiß, warum ich so selten was poste: Bittet man eindeutig darum, nur "gelbe" Antworten zu posten, kommen bestimmt 85% Antworten, warum nicht auch rot, grün oder blau. Ja, alles schön, aber hier geht es um Indoortraining mit beschränkter Kapazität auf 5 bzw. 10 Personen bei bis zu 35 bzw. bis zu 25 Teilnehmern in den jeweiligen Gruppen.

Stixandmore
05-07-2020, 18:51
Der Threadersteller macht sich nicht das Leben schwer, sondern er lebt in Deutschland.

Ich weiß, warum ich so selten was poste: Bittet man eindeutig darum, nur "gelbe" Antworten zu posten, kommen bestimmt 85% Antworten, warum nicht auch rot, grün oder blau. Ja, alles schön, aber hier geht es um Indoortraining mit beschränkter Kapazität auf 5 bzw. 10 Personen bei bis zu 35 bzw. bis zu 25 Teilnehmern in den jeweiligen Gruppen.

Damit bin ja wohl ich gemeint
Du willst nur "gelbe" Antworten?Kannste haben- es gibt bei einer so großen Gruppe und so Beschränkungen keine adäquate Lösung um es allen Recht zu machen, insbesondere wen es nur noch 3Wochen bis zu den Ferien sind- ergo: gar nicht erst das Training bis dahin wieder aufnehmen!! Wen dir die Antworten nicht passen oder organisatorisch nicht gehen, haben du und dein Verein halt Pech gehabt- bleibt nur für dich und dein Trupp die Hoffnung, daß die Situation nach den Ferien besser ist

Aiki5O+
05-07-2020, 23:09
Eine alle Mitglieder zufrieden stellende Lösung kann ich mir auch nicht vorstellen.

Eine pragmatische Möglichkeit ist die Einführung eines Online-Buchungssystems für jeden Termin, wie ich es mittlerweile von meinem Dojo kenne. Es gibt Systeme, die man in die eigene Vereins-Homepage einbauen kann.

Ist aber auch nicht unproblematisch: möglicherweise melden sich Mitglieder auf Vorrat über Wochen im Voraus an und vergessen dann, zu stornieren, wenn sie nicht können oder die Anmeldung vergessen haben. Statt "First come, first serve" würde ich mir von so einem System wünschen, dass sich Mitglieder nur für einen/x Termin/e in einer Woche/Monat direkt anmelden können und für weitere Terminanmeldungen erstmal auf Warteliste gesetzt werden, um eine gerechte(re) Verteilung zu erreichen. Ich weiß aber nicht, ob es ein Buchungssystem gibt, das so etwas unterstützt.

* Silverback
06-07-2020, 08:55
... möglicherweise melden sich Mitglieder auf Vorrat über Wochen im Voraus an und vergessen dann, zu stornieren, wenn sie nicht können oder die Anmeldung vergessen haben. Statt "First come, first serve" würde ich mir von so einem System wünschen, dass sich Mitglieder nur für einen/x Termin/e in einer Woche/Monat direkt anmelden können und für weitere Terminanmeldungen erstmal auf Warteliste gesetzt werden, um eine gerechte(re) Verteilung zu erreichen. Ich weiß aber nicht, ob es ein Buchungssystem gibt, das so etwas unterstützt.
Leider normal - auch bei uns (zwar in Grenzen, tritt aber auf. Mögliche Reaktion des ÜL (bei uns in Absprache mit den Anwesenden und dem Vorstand): Einmal ist Ausrutscher (und "umsonst"), zwei mal ist geduldet ... aber bereits einmal zuviel. Danach wird die/der Betreffende händisch aus der Liste entfernt und zukünftig nicht weiter berücksichtigt.

Kirke
06-07-2020, 09:39
Die Grundfunktion ist mit Doodle ganz gut abbildbar. Man schickt einfach einen Doodle- Kalender mit den Terminen rum. Die Personenzahl pro Training kann man begrenzen, wenn voll ist, ist voll.

Um das "auf Vorrat anmelden" zu vermeiden, schickt man jede Woche eine neue Umfrage. Das erhöht auch die Verbindlichkeit. Absagen sind dann selten.

Man kann, wenn man will, auch Telefonnummerabfragen etc. als Pflichtfeld eintragen, dann hat man gleich die Teilnehmerkontaktliste fertig.

Ist nicht perfekt, aber gut genug.

Chrisdz
06-07-2020, 13:01
Ja, danke, es nähert sich meiner eigenen inneren Überzeugung: Wir lassen es bis zu den Ferien und warten auf hoffentlich wieder bessere bzw. normale Zeiten nach der Sommerpause. Danke!

Mal schauen, was die Diskussion heute Abend ergibt.

blackbow
06-07-2020, 19:59
Den idealen Trainingsort zu Zeiten von Corona wurde ja schon besprochen. Aber wie macht ihr das mit dem Körperkontakt? Nach längerer Pause leite auch ich bald wieder ein Training...und zwar draussen im Park. Ich frage mich nun aber ob ich auf Partnerübungen mit viel Kontakt sowie Sparring verzichten soll? Es geht übrigens um Kickboxen...
Lg

Schnueffler
06-07-2020, 20:05
Du solltest da die Gruppe fragen, was die will. Wir haben z.B. wieder vollen Kontakt, aber die ganze Zeit über nur mit einem Partner. Also nicht nur für die jeweilige Einheit, sondern auf Dauer. Und oftmals sind es Leute aus einem Haushalt.

venom1984
07-07-2020, 06:56
Bei uns bildet der Trainer am anfang Paare und dann wird ganz normal mit vollem kontakt trainiert wie früher mit diesem einen partner. Ansonsten wird alles korrekt nach Vorgaben beachtet, 20 leute sind erlaubt (grosse halle). Corona angst hat von den anwesenden keiner. Wer angst hat soll halt zuhause bleiben, sein Problem dann :p

Chrisdz
07-07-2020, 09:27
Ich weiß nicht, in welchem Bundesland Ihr trainiert, aber in Bayern ist lt. 6. BaylfSMV v. 19.06.2020 jeglicher "Kontakt"sport nach wie vor verboten und unter Strafe gestellt.

Solltet Ihr also als verantwortliche Übungsleiter Kontaktsport zulassen, steht Ihr mit einem Bein vor Gericht, zumindest hier. Über zivilrechtliche Folgen diskutiere ich da gar nicht, will es auch nicht, das BGB sieht im Regelfalle unbegrenzte Haftung vor, wenn der Schaden grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Bei einem wissentlichen Verstoß gegen behördliche Auflagen würde ich davon mal ausgehen.

Zurück zur Fragestellung:

Wir haben gestern beschlossen, das Training mit den Erwachsenen und Fortgeschrittenen wieder aufzunehmen, mit jeweiliger schriftlicher Voranmeldung und Sanktionierung, wenn jemand dann doch nicht kommt und somit anderen einen der begehrten Trainingsplätze wegnimmt.

Kinder und Anfänger weiterhin nur Training via Zoom.

Abwarten, was nach den Sommerferien ist.

Danke an Alle, die mitdiskutiert haben.

Bücherwurm
07-07-2020, 11:15
Ich weiß nicht, in welchem Bundesland Ihr trainiert, aber in Bayern ist lt. 6. BaylfSMV v. 19.06.2020 jeglicher "Kontakt"sport nach wie vor verboten und unter Strafe gestellt.


Da werden die bayerischen Karateka auf deutscher Ebene ganz schön abk***en demnächst, oder?

* Silverback
07-07-2020, 11:20
Da werden die bayerischen Karateka auf deutscher Ebene ganz schön abk***en demnächst, oder?

Das Thema "Wettbewerbsverzerrung" wird IMHO noch in etlichen Sportarten (wie z.B. Mannschaftssportarten) zu entsprechenden "Spätfolgen" führen :(.

Schnueffler
07-07-2020, 13:30
So krass, wie unterschiedlich es in den jeweiligen Bundesländern gehandhabt wird. Bei uns ist indoor mit 10 Mann alles wieder drin und draußen bis 30 Leute. Ebenso Studios sind wieder fast ganz normal geöffnet und wenn ich dann eure Coronaschutzverordnung lese!!!

Ripley
07-07-2020, 14:00
Ja. Da differieren die Länder extrem.

RLP ist euch NRWlern mit der aktuellen Corona-Verordnung endlich nachgezogen:

(1) Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf sind in Gruppen von bis zu zehn Personen zulässig; dies gilt auch für den Kontaktsport.

Aber man muss das verstehen: So ein echt bajuwarisches Virus ist natürlich viel gefährlicher als so ein laschet Dingen aus NRW. (Ja, ich weiß, ich zahl auch schon brav ein in die Kalauerkasse.)

Katamaus
07-07-2020, 14:03
Also wir trainieren (in Bayern!) seit 2 Wochen wieder in der Halle mit bis zu 10 Personen ohne Kontakt, also nur Kihon und Kata. Das ist vom Hauptverein mit den lokalen Behörden abgestimmt und genehmigt worden. Türen und Fenster... alles auf, was geht (wenn draußen frei ist, gehen wir raus). Dabei versuche ich das Training eher technisch zu gestalten, damit weniger rumgebrüllt und nicht übermäßig viel geschnauft wird. Also eher Muskeln statt Herz/Kreislauf, z.B. viele Kata hintereinander, langsam ausgeführt, etc.

Angemeldet wird per Doodle. Es sollen sich aber alle eintragen und es wird noch priorisiert, z.B. Vorrang für Braun- und Schwarzgurte im Oberstufentraining und wir würden auch (mussten wir bisher noch nie) nochmal eingreifen, wenn jemand dadurch erkennbar benachteiligt würde.

Katamaus
07-07-2020, 14:16
Ich weiß nicht, in welchem Bundesland Ihr trainiert, aber in Bayern ist lt. 6. BaylfSMV v. 19.06.2020 jeglicher "Kontakt"sport nach wie vor verboten und unter Strafe gestellt.

Wo genau liest du das denn da raus?

Ich habe das letztens für einen Lehrgang in Schleswig-Holstein recherchiert. Das Land selbst erklärt das so:
"Gruppen von 10 Personen dürfen auch ohne das Einhalten der Abstandsregeln Sport ausüben. Auf die Sportart kommt es nicht an; auch kontaktintensive Sportarten wie Kampfsport können ausgeübt worden. Bei der Ausübung von Sport gilt das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Abs. 1 der Corona-Verordnung. Dabei gilt ebenfalls die Ausnahme nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, wonach der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit bis zu 10 Personen nicht eingehalten werden muss. Dies ist bei der Ausübung von Sport in einer Gruppe bis zu 10 Personen stets der Fall, weil sich die Personen zu einem privaten Zweck, nämlich der Ausübung von Sport, treffen. Für die vereinsgebundene Sportausübung gelten nach § 11 Abs. 1 Nr. 7 aber auch die Empfehlungen des DOSB oder von einzelnen Sportfachverbänden, soweit jeweils vorhanden, die zu beachten sind."
(https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/Sport.html)

Ich bin kein Jurist aber so auf das erste grobe Durchsehen von § 2 Abs. 1 der dortigen Corona-Verordnung (https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Landesverordnung_Corona.html#doc215c4238-f97d-40cc-8439-d4d4bc6c2ba7bodyText2) konnteich keinen großen Unterschied zu der bayerischen Verordnung erkennen.

Auch wenn Intention und Interpretation ggfs. unterschiedlich sind, wäre dann die Frage, ob das auf dieser Grundlage wirklich justiziabel wäre. Und warum man das zwingen so "bayerisch" auslegen muss, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

Kaybee
07-07-2020, 15:08
So krass, wie unterschiedlich es in den jeweiligen Bundesländern gehandhabt wird. Bei uns ist indoor mit 10 Mann alles wieder drin und draußen bis 30 Leute. Ebenso Studios sind wieder fast ganz normal geöffnet und wenn ich dann eure Coronaschutzverordnung lese!!!

Bei uns im Kreis seit gestern auch wieder! :o:D Haben gestern Abend direkt mit Kontakttraining weitergemacht. Auch wenn nur einer meiner Schüler da war, denn wir mussten ja sei dem 23.06. wieder zum Einzelbetrieb zurück aufgrund der Zwei-Mann-Regel. Hat sich aber gut angefühlt! :cool:

Schnueffler
07-07-2020, 15:11
Wo genau liest du das denn da raus?

Ich habe das letztens für einen Lehrgang in Schleswig-Holstein recherchiert. Das Land selbst erklärt das so:
"Gruppen von 10 Personen dürfen auch ohne das Einhalten der Abstandsregeln Sport ausüben. Auf die Sportart kommt es nicht an; auch kontaktintensive Sportarten wie Kampfsport können ausgeübt worden. Bei der Ausübung von Sport gilt das allgemeine Abstandsgebot aus § 2 Abs. 1 der Corona-Verordnung. Dabei gilt ebenfalls die Ausnahme nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, wonach der Mindestabstand von 1,5 Metern bei Zusammenkünften zu privaten Zwecken mit bis zu 10 Personen nicht eingehalten werden muss. Dies ist bei der Ausübung von Sport in einer Gruppe bis zu 10 Personen stets der Fall, weil sich die Personen zu einem privaten Zweck, nämlich der Ausübung von Sport, treffen. Für die vereinsgebundene Sportausübung gelten nach § 11 Abs. 1 Nr. 7 aber auch die Empfehlungen des DOSB oder von einzelnen Sportfachverbänden, soweit jeweils vorhanden, die zu beachten sind."
(https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/Sport.html)

Ich bin kein Jurist aber so auf das erste grobe Durchsehen von § 2 Abs. 1 der dortigen Corona-Verordnung (https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/Landesverordnung_Corona.html#doc215c4238-f97d-40cc-8439-d4d4bc6c2ba7bodyText2) konnteich keinen großen Unterschied zu der bayerischen Verordnung erkennen.

Auch wenn Intention und Interpretation ggfs. unterschiedlich sind, wäre dann die Frage, ob das auf dieser Grundlage wirklich justiziabel wäre. Und warum man das zwingen so "bayerisch" auslegen muss, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

Aus dem § 9 der aktuellen bayrischen Coronaschutzverordnung. Da steht es so drin, das es keinen Kontakt geben darf.

Katamaus
07-07-2020, 15:26
Aus dem § 9 der aktuellen bayrischen Coronaschutzverordnung. Da steht es so drin, das es keinen Kontakt geben darf.

Okay, mißverständlich formuliert meinerseits. Möglicherweise habe ich Chris hier auch falsch verstanden. Oftmals wird ja aus der Tatsache, dass Sport mit Kontakt nicht möglich ist, gefolgert, dass Karate als Kontaktsport ebenfalls nicht erlaubt ist. Das ist aber falsch.

"Kontaktfreie Durchführung" ist dann aber auch (fast) der einzige Unterschied, oder? Jedenfalls können wir, wie beschrieben (mit entsprechendem Hygienekonzept), auch in Bayern trainieren. Partnerübungen mit Kontakt unterbleiben. Kumite auf Abstand, z.B. Reaktionsübungen, machen wir. Ist sogar auch mal ganz interessant.

Das ist natürlich für Judo, Ju-Jutsu, etc. leider nochmal was anderes, weswegen wir auch die Halle unserer Ju-Jutsuka nutzen dürfen, wofür wir jedes Mal mental ein Räucherstäbchen zu ihren Ehren abbrennen. Denn dass sie in dieser Situation an uns gedacht haben und uns die Halle abtreten, ist wirklich toll von ihnen.

Schnueffler
07-07-2020, 15:53
Er sprach doch auch nur von kontaktfreiem Training.

Katamaus
07-07-2020, 17:35
Er sprach doch auch nur von kontaktfreiem Training.

Nein. Er sprach davon, dass "in Bayern [...] jeglicher 'Kontakt'sport nach wie vor verboten und unter Strafe gestellt" sei. Da ist so nicht richtig und zumindest mißverständlich, denn "Kontaktsport" ist weder irgendwo definiert, noch ist davon in der genannten Verordnung die Rede. Kontakt ist verboten, Kontaktsport eben nicht. Letzterer ist neben nur eingeschränkt und ggfs. nicht sinnvoll möglich. Wenn wir schon genau sein wollen, dann doch bitte auch richtig. Gerade der TE hat ja an anderer Stelle explizit Wert darauf gelegt. ;)

Egal, btt: wir trainieren wieder unter den o.g. Einschränkungen und dieses Training organisieren wir per Doodle wie ebenfalls oben beschrieben. Das war eigentlich meine Antwort auf die eingangs gestellte Frage.

Schnueffler
07-07-2020, 17:54
Das ist jetzt sehr kleinlich auseinandergepflückt.
Kontaktsport = Sport mit Kontakt. Und der ist in Bayern verboten.
Kata laufen = kein Kontakt = erlaubt.

venom1984
07-07-2020, 19:30
Für mich ist das auch klar, Kontakt Sport = Sport bei dem man Kontakt hat, also andere zwangsläufig berührt

Alles andere ist dann einfach Karate/TKD/KM/... ohne Kontakt und in dem Fall dann auch kein Kontaktsport :biglaugh:

Katamaus
07-07-2020, 20:43
Das ist jetzt sehr kleinlich auseinandergepflückt.
Kontaktsport = Sport mit Kontakt. Und der ist in Bayern verboten.
Kata laufen = kein Kontakt = erlaubt.

Ja mei, was soll ich dazu sagen? So ist es halt. Ich bin ja nicht der Verwaltungsapparat und hab mir das nicht ausgedacht. Wir dürfen, wenn wir auf Körperkontakt verzichten, mit bis zu 10 Leuten in der Halle trainieren. Das ist offiziell abgesegnet mit Verein, Landrats- oder was auch immer Amt und Pipapo.

Aber nochmal, es ist nirgendwo (mir bekannt) in der Verordnung oder sonst wo, so etwas wie „Kontaktsport“ definiert (da gab es auch in der FB-Dojoleiter-Gruppe lange Diskussionen dazu). Wenn du also einfach nur Judorollen üben wolltest und das als Teil deines Hygienekonzepts so einreichst, dann hättest du imho gute Chancen, das genehmigt zu bekommen. Du muss einfach „nur“ den Abstand sicherstellen. Ob das dann ein sinnvolles Training ist, sei mal dahingestellt

Schnueffler
07-07-2020, 21:04
Ich kann jetzt nur für NRW sprechen, weil ich mich dort am Info-Telefon der Landesregierung schlau gemacht habe.
Kontaktsport heißt in NRW ALLES, was mit Kontakt zu tun hat. Fußball im Zweikampf, alle KK/KS/SV wenn mit Körperkontakt trainiert wird, Handball, Basketball, etc, wo es zum Kontakt kommen kann.

Kaybee
07-07-2020, 21:48
Ich kann jetzt nur für NRW sprechen, weil ich mich dort am Info-Telefon der Landesregierung schlau gemacht habe.
Kontaktsport heißt in NRW ALLES, was mit Kontakt zu tun hat. Fußball im Zweikampf, alle KK/KS/SV wenn mit Körperkontakt trainiert wird, Handball, Basketball, etc, wo es zum Kontakt kommen kann.

Korrekt. So habe ich es vom LSB NRW auch verstanden.

carstenm
07-07-2020, 22:12
So ist auch die Definition in den entsprechenden Verordnungen in Niedersachsen.
Der Begriff "Kontaktsport" bezieht nicht nicht eine bestimmte Sportart, sondern definiert die Art und Weise der Ausübung.
Bis vorgestern war auch in Niedersachsen Kontaktsport verboten.

carstenm
07-07-2020, 22:17
Ja mei, was soll ich dazu sagen ... Du muss einfach „nur“ den Abstand sicherstellen.Genau. Denn andernfalls gälte es als Kontaktsport und wäre untersagt.
So isses jedenfalls in Niedersachsen definiert.

ThomasL
08-07-2020, 11:58
Gestern musste ich noch für ein Partnertraining nach Hessen ausweichen (das Erste seit dem Lockdown) - schön wenn man an der Grenze wohnt, ab heute darf ich es auch in Bayern wieder: https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-186/

Chrisdz
09-07-2020, 17:29
Ab 08.07. ist "Kontakt"sport auch in Bayern wieder erlaubt, allerdings nur in Gruppen mit bis zu maximal 5 Personen.
Ausdrücklich wird in der vorl. Verlautbarung "Judo" genannt, daraus kann man folgern, dass auch Karate wieder möglich ist, incl. Würfe usw.

Das Problem der Hallenbelegung bleibt bestehen, je nach Größe der Halle sind (und das gilt eben für die von uns belegten Hallen) eine Maximalbelegung mit 5 bzw. 10 Personen. In einer Schule können wir jetzt an einem der beiden Tage von der Klein- in die zweite Einfachhalle wechseln, was uns dann dort 10 statt 5 Personen bringt.

Wir haben uns zu einem Training nur für Fortgeschrittene und Erwachsene entschlossen, jeweils mit vorheriger Anmeldung. Die Kinder und Anfänger müssen warten bis zum Herbst.

Allerdings habe ich für den Herbst keine bessere Erwartungshaltung, da die Fallzahlen gerade wieder ansteigen. Es muss einfach toll sein, in Mengen unbekannter und fremder Menschen zu "baden"!

Setze ich mir den Aluhut auf, würde ich behaupten, dunkle Mächte hätten sich Serbien als Versuchsfeld ausgesucht - es war eigentlich klar, was nach dem Fußballspiel vor 3 Wochen passieren musste und es kam ja jetzt auch so, alle irre...

Dastin
09-07-2020, 21:42
Wir trainieren draußen mit Abstand und ohne Kontakt. Halle wird solange es keinen Impfstoff gibt nicht benutzt.

Aiki5O+
09-07-2020, 22:35
Ist Berlin jetzt das einzige Bundesland, das Kontaktsport weiterhin kategorisch ausschließt?
Anscheinend öffnet eher der BER-Flughafen, als dass Kontaktsport in irgendeiner Form wieder zugelassen wird.*

Das Verbot betrifft ja auch Amateur-Fußballer (aber nicht Profi-Fußballer), was sogar den Betreibern des offiziellen Hauptstadtportals aufgestoßen ist: https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/6229171-958092-berliner-fussball-aerger-ueber-senat-wae.html


__________________________________________________ ___
*) Die aktuelle Corona-Verordnung (https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/) gilt bis 24. Oktober; geplanter Öffnungstermin für BER ist der 31.10.2020.

Shintaro
10-07-2020, 12:07
Ab 08.07. ist "Kontakt"sport auch in Bayern wieder erlaubt, allerdings nur in Gruppen mit bis zu maximal 5 Personen.
Ausdrücklich wird in der vorl. Verlautbarung "Judo" genannt, daraus kann man folgern, dass auch Karate wieder möglich ist, incl. Würfe usw.

Das Problem der Hallenbelegung bleibt bestehen, je nach Größe der Halle sind (und das gilt eben für die von uns belegten Hallen) eine Maximalbelegung mit 5 bzw. 10 Personen. In einer Schule können wir jetzt an einem der beiden Tage von der Klein- in die zweite Einfachhalle wechseln, was uns dann dort 10 statt 5 Personen bringt.

Wir haben uns zu einem Training nur für Fortgeschrittene und Erwachsene entschlossen, jeweils mit vorheriger Anmeldung. Die Kinder und Anfänger müssen warten bis zum Herbst.

Allerdings habe ich für den Herbst keine bessere Erwartungshaltung, da die Fallzahlen gerade wieder ansteigen. Es muss einfach toll sein, in Mengen unbekannter und fremder Menschen zu "baden"!

Setze ich mir den Aluhut auf, würde ich behaupten, dunkle Mächte hätten sich Serbien als Versuchsfeld ausgesucht - es war eigentlich klar, was nach dem Fußballspiel vor 3 Wochen passieren musste und es kam ja jetzt auch so, alle irre...

Unter diesen Voraussetzungen würde ich das Training aussetzen, aber hast Du ja selbst schon geschrieben. Wenn man eine Hygieneregel nicht einhalten kann und die Auflagen zu groß sind, würde ich es lassen.

Und dann, wenn die Dan-Träger oder Fortgeschrittene trainieren dürfen, die Anfänger aber nicht, finde ich, daß da eine Zweiklassengesellschaft entsteht.
Zu Recht würde ich mich da abmelden. Gerade auch neuere Leute muß man pflegen und versuchen zu halten. Das würde so nicht funzen.