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Vollständige Version anzeigen : Als Anfänger unter lehrunwilligen Fortgeschrittenen BJJ trainieren



BigBoysCry
20-09-2023, 15:56
Ich habe noch nie BJJ trainiert. Also suchte ich eine "Schule" in meiner Nähe und nahm an einem Probetraining teil.
Auch wenn alle dort sehr respektvoll waren, habe ich es nur mit Fortgeschrittenen zu tun gehabt, die keine Einführung für Anfänger anbieten oder Lust dazu hatten.
Es wurden für alle zwei oder drei komplexe, natürlich fortgeschrittene Manöver gezeigt und ab dann war Rollen angesagt, woran ich selbstredend erfolglos teilnahm.
Auch wenn ich mich sicher fühlte, habe ich keinen Weg gesehen, von meiner Anfängerposition zu einer solchen zu kommen, bei welcher ich mit den anderen mithalten kann.
Es werden dort auch keine Gürtel getragen und es finden auch keine Gürtelprüfungen statt.
Die Stadt ist auch nicht so groß, daß es da Alternativen für BJJ gibt.
Was könnte ich tun, um BJJ in dieser Umgebung mit für mich angemessenem Schwierigkeitsgrad zu lernen?

Björn Friedrich
20-09-2023, 16:27
Kannst zu uns kommen:-)

Aber das, was du erzählst, ist nix Neues. BJJ ist oft eine ziemliche Subkultur, die meiner Meinung nach, dem Sport fast nur schadet. Mit Ausnahme, einer kleinen Gruppe, junger, athletischer Wettkämpfer, die mit so einem Training klarkommen (obwohl es für sie auch nicht optimal ist.).

BigBoysCry
20-09-2023, 16:33
Tja, das hilft mir nicht weiter.

PS:

Mit Ausnahme, einer kleinen Gruppe, junger, athletischer Wettkämpfer
Genau diese Demographie habe ich vorgefunden.

BigBoysCry
20-09-2023, 19:05
Push

surviver21
20-09-2023, 19:09
Was könnte ich tun, um BJJ in dieser Umgebung mit für mich angemessenem Schwierigkeitsgrad zu lernen?

Trainer fragen. Mitmachen, zusätzlich üben. In ne andere Stadt gehen. Eine andere KK lernen. Alles lassen.

FireFlea
20-09-2023, 19:41
Ich habe noch nie BJJ trainiert. Also suchte ich eine "Schule" in meiner Nähe und nahm an einem Probetraining teil.
Auch wenn alle dort sehr respektvoll waren, habe ich es nur mit Fortgeschrittenen zu tun gehabt, die keine Einführung für Anfänger anbieten oder Lust dazu hatten.
Es wurden für alle zwei oder drei komplexe, natürlich fortgeschrittene Manöver gezeigt und ab dann war Rollen angesagt, woran ich selbstredend erfolglos teilnahm.
Auch wenn ich mich sicher fühlte, habe ich keinen Weg gesehen, von meiner Anfängerposition zu einer solchen zu kommen, bei welcher ich mit den anderen mithalten kann.
Es werden dort auch keine Gürtel getragen und es finden auch keine Gürtelprüfungen statt.
Die Stadt ist auch nicht so groß, daß es da Alternativen für BJJ gibt.
Was könnte ich tun, um BJJ in dieser Umgebung mit für mich angemessenem Schwierigkeitsgrad zu lernen?

Ich würde der Sache noch eine Chance geben - Du hast ein Training mitgemacht, vielleicht war da gerade ein Schwerpunkt auf diese Manöver und die Anwendung beim Rollen. Vielleicht ist es ein anderes Mal Basic-lastiger.

Grundsätzlich ist es als Anfänger nicht schlecht, mit Fortgeschrittenen zu tun zu haben (wenn sie einen ego-frei lernen lassen).

Alfons Heck
20-09-2023, 20:29
Du machst weiter mit.
In 6 bis 9 Monaten kannst du dann "richtig" mitmischen.


Gruß
Alfons.

Steinbock
20-09-2023, 21:19
Wo wohnst Du den?

marq
20-09-2023, 21:19
mit 41 wirst du immer im kampfsport ein alter sack sein :D

surviver21
20-09-2023, 21:22
mit 41 wirst du immer im kampfsport ein alter sack sein :D

Er hat sich bestimmt etwas älter gemacht. ;)

Kensei
20-09-2023, 21:59
So hab ich im BJJ auch angefangen ;)

Später hat unser Coach mir mal gesagt, dass das so eine Art natürliche Selektion wäre, um die Willigen von den Unwilligen zu trennen. Ich bin Anfangs dauernd verpackt und submitted worden, hab aber durchgehalten und war dann auch mehrere Jahre dabei. War trotzdem ne geile Zeit.

Es wird angenehmer, wenn neue Anfänger kommen und du an denen deine Fortschritte siehst. :D

jkdberlin
21-09-2023, 08:08
Hallo
Ich glaube, dass es schwierig ist, als totaler Anfänger in einem Gym anzufangen, die keine Anfängerklassen haben und dann auch im normalen Training keine Anfänger sind. Eins von beiden sollte sein. Sonst wird es sehr hart. Du kannst das natürlich weiter durchziehen, und du wirst zu Anfang sicher auch in "Anfängerklassen" verpackt, aber da lernt man wahrscheinlich eher was als nur mit Fortgeschrittenen zu trainieren. Einen Tipp kann dir hier wohl bei den Voraussetzungen niemand geben. Wenn kein weiteres BJJ in einem zumutbaren Umkreis und nur eine Gruppe mit Fortgeschrittenen die kein Basic Training machen, dann entweder Augen zu und durch auf die Gefahr hin, dass es nichts wird oder aufhören, oder Selbststudium mit anderen Anfängern, selbst-organisiert, auch auf die Gefahr hin, dass es nichts wird.

Schnubel
21-09-2023, 08:10
Ich habe noch nie BJJ trainiert. Also suchte ich eine "Schule" in meiner Nähe und nahm an einem Probetraining teil.
Auch wenn alle dort sehr respektvoll waren, habe ich es nur mit Fortgeschrittenen zu tun gehabt, die keine Einführung für Anfänger anbieten oder Lust dazu hatten.
Es wurden für alle zwei oder drei komplexe, natürlich fortgeschrittene Manöver gezeigt und ab dann war Rollen angesagt, woran ich selbstredend erfolglos teilnahm.
Auch wenn ich mich sicher fühlte, habe ich keinen Weg gesehen, von meiner Anfängerposition zu einer solchen zu kommen, bei welcher ich mit den anderen mithalten kann.
Es werden dort auch keine Gürtel getragen und es finden auch keine Gürtelprüfungen statt.
Die Stadt ist auch nicht so groß, daß es da Alternativen für BJJ gibt.
Was könnte ich tun, um BJJ in dieser Umgebung mit für mich angemessenem Schwierigkeitsgrad zu lernen?

Ich finde, Du solltest Dir das noch eine Weile anschauen und dem ganzen eine Chance geben. Allerdings würde ich auch mit dem Trainer / Übungsleiter sprechen. Wenn es ein guter Trainer ist, wird er Dich trotz Deines Anfängerstatus so integrieren, daß die Fortgeschrittenen nicht zu kurz kommen, Du aber auf Deinem Level die Sachen nach und nach lernen kannst.

Sollte sich die Situation sich für Dich nicht ändern, würde ich mir was anderes suchen. So macht das sicherlich auf lange Sicht hin gesehen, keinen Spaß. Ganz zu schweigen von Verletzungsgefahr, die da mit einhergeht.

Björn Friedrich
21-09-2023, 11:20
Learning by doing funktioniert gut für Kinder, nicht für Erwachsene. Vergleichen wir doch mal Sprache mit Kampfsport. Was passiert, wenn jemand eine neue Sprache lernt und nie korrigiert wird. Nach einiger Zeit kann er sich verständigen, aber er kann auch nach 30 Jahren die Sprache noch nicht korrekt.

Genau so ist es beim BJJ. Wenn dein Gym so ist, kannst du hingehen und dich damit abfinden nie richtig technisch gut zu werden, weil sich eh keiner Zeit nimmt. Oder dir ein gutes Gym suchen.

StaySafe
21-09-2023, 12:21
Alternativen:

Du suchst dir einen anderen Anfänger der Lust hat BJJ zu lernen, ihr kauft euch zusammen ein paar Matten und fangt mit Gracie Combatives an.
Das ganze kann man auch zur "Gracie Garage" weiterentwickeln, mit Korrekturen eingeschickter Videos, etc.

Wenn es nicht Gracie Combatives sein soll, holt euch zusammen die Instructionals von John Danaher auf BJJ Fanatics.
Mit den "GO FURTHER FASTER" Instructionals, habt ihr Material für die Grundlagen. Mit den "ENTER THE SYSTEM" Instructionals dann den Aufbau.

Das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit Grundlagen zu entwickeln. Um Björns Sprachbeispiel aufzugreifen: Du kannst so einen Grundwortschatz erarbeiten.
Sollte das Gym bei dir Open Mats anbieten, gehst du nach einer Weile dort zum rollen hin. Oder zu Open Mats die für dich erreichbar sind.

Anschließend steigst du in das reguläre Training ein.

Eine weitere Möglichkeit: Ins Auto setzen, nach Köln zu Andreas "Andyconda" Schmidt fahren und dort Basisseminare und / oder das T36 Programm machen.
Ebenfalls sehr solide Grundlagen für No Gi Grappling.

marq
21-09-2023, 12:46
Ich finde, Du solltest Dir das noch eine Weile anschauen und dem ganzen eine Chance geben. Allerdings würde ich auch mit dem Trainer / Übungsleiter sprechen. Wenn es ein guter Trainer ist, wird er Dich trotz Deines Anfängerstatus so integrieren, daß die Fortgeschrittenen nicht zu kurz kommen, Du aber auf Deinem Level die Sachen nach und nach lernen kannst.

Sollte sich die Situation sich für Dich nicht ändern, würde ich mir was anderes suchen. So macht das sicherlich auf lange Sicht hin gesehen, keinen Spaß. Ganz zu schweigen von Verletzungsgefahr, die da mit einhergeht.

:halbyeaha

Guv´nor
22-09-2023, 08:45
Ich finde es ehrlich gesagt nicht so schlimm. Du bist 41 und willst sicher nicht schnell die WM gewinnen. Wenn die Leute nett sind und du das Training "überstanden" hast dann nimm weiter daran teil. Im BJJ lernt man das Schwimmen im Wasser.
Wenn du auch nur eine Information aus jedem Training behalten kannst wirst du bald Verbesserungen sehen. Nach ca. 6Monaten wirst du schon deutlich besser sein und nach einem Jahr reden wir nochmal ;)
BJJ soll Spaß machen und wenn du dir vorstellen kannst mit dieser Gruppe deine Freizeit zu verbringen dann passt es ja!

Viel Spaß auf der Matte!

punker
22-09-2023, 13:02
So. Da sich in dem anderen Thema darüber beschwert wird, dass langjährige Praktizierende und Trainer nix mehr schreiben, versuche ich Mal mein Glück.

Ich selbst war, gerade in meiner Anfangsphase, immer begeisterter Mitleser. Hier war ja quasi der zentrale Treffpunkt für Grappling- und MMA-Deutschland.

Nun zum Thema:

Anfänger werden bei mir auf zwei Arten behandelt. Entweder trainiere ich mit ihnen und stelle mich dabei "dumm". Das heißt, ich verhalte mich so, dass mein Partner arbeiten kann und korrigiere ihn dabei. Teilweise mache ich es auch so, dass ich ihn kontrolliere und ihn bei seinen Bewegungen korrigiere oder ihm Lösungsmöglichkeiten aufweise und dabei erkläre, warum das Vorgehen sinnvoll ist (oder auch nicht). Vielleicht findest Du im Gym einen Trainingspartner, der so oder ähnlich mit Dir trainiert.

Wenn jemand mit einem ihm gegenüber Fortgeschrittenen kämpft, also nicht kooperativ arbeitet, gebe ich meistens den Ratschlag mit, ausschließlich auf die Verteidigung zu achten, d. h. im Fall eines kompletten Anfängers auf dem Rücken liegen, Kinn auf die Brust, Ellbogen eng am Körper (LaynPray), Beine angewinkelt und so die Aufgabegriffe des Gegners abwehren.

Wie viele weiter oben schon geschrieben haben - der Fortschritt kommt mit der Zeit. Wenns einfach wär, würds Fußball heißen!

marq
22-09-2023, 13:19
training in heterogenen gruppen zu leiten, ist immer schwer, wenn alle teilnehmer gleichviel in einer TE mitnehmen wollen.

man wird aber als trainer das training in gewisse zyklen einteilen und schwerpunkte setzen. manchmal kommt ein anfänger zu einer besonders ungünstigen zeit, zb wenn man eine technik trainiert, wo vorkenntnisse noetig sind und wenn eine wettkampfvorbereitung ansteht.

Björn Friedrich
22-09-2023, 15:14
Also ich denke jeder Trainer, kann mindestens 2 Programme im Unterricht laufen lassen. Bei mir gibt es auch immer Anfänger und fortgeschrittene Techniken in einem Training, manchmal sogar 3 verschiedene Themen.

BigBoysCry
22-09-2023, 20:07
mit 41 wirst du immer im kampfsport ein alter sack sein :D

Mit der Haltung hoffe ich für dich, daß du die 41 nie erreichst.

marq
22-09-2023, 20:59
ich spreche da aus erfahrung :D , da ich habe schon mehrere generationen überdauert habe

BigBoysCry
23-09-2023, 11:52
Was passiert, wenn jemand eine neue Sprache lernt und nie korrigiert wird. Nach einiger Zeit kann er sich verständigen, aber er kann auch nach 30 Jahren die Sprache noch nicht korrekt.
Das Beispiel ist nicht gut. Wenn ich eine Sprache alleine lerne, dann im Normalfall mit einem Buch. Dort liegt eine CD für die Aussprache bei. Gibt es Aufgaben, gibt es dafür auch Lösungen.
Der Unterschied ist, daß Kampfsport/kunst isoliert nicht funktioniert, es sei denn, du glaubst eine Holzpuppe, die sich um die eigene Achse dreht, wäre ein realistischer Gegner.



dich damit abfinden nie richtig technisch gut zu werden, weil sich eh keiner Zeit nimmt.
Welchen Nachteil siehst du denn, wenn man es technisch nicht "richtig" macht? Letztlich geht es um Effizienz, nicht darum, daß es schön aussieht, oder man den Namen der Technik, die man gerade verwendet, kennt.


Ich spreche da aus Erfahrung :D, da ich schon mehrere Generationen überdauert habe

Naja, ich nenne mich jedenfalls nicht alter Sack, auch nicht als liebevolle Bezeichnung, da sind wir eben verschieden.

Mr.Fister
23-09-2023, 13:11
Welchen Nachteil siehst du denn, wenn man es technisch nicht "richtig" macht? Letztlich geht es um Effizienz, nicht darum, daß es schön aussieht, oder man den Namen der Technik, die man gerade verwendet, kennt

ich bin zwar nicht björn, aber sei es drum:

grappling ist eine hochtechnische sache, deren effizienz gerade davon abhängt, dass man viele kleine dinge, die zusammen ein großes ganzes ergeben, korrekt ausführt. idealerweise von anfang an. selbiges lernt man am besten durch einen erfahrenen coach, der einen entsprechend korrigiert. geschieht das nicht, trainiert man sich gerne mal zeug "rein", welches im weiteren verlauf der grappling-karriere suboptimal ist bzw. sein kann und dann sehr langwierig wieder rauszutrainieren ist (wenn überhaupt).

Schnubel
23-09-2023, 13:49
Bin ich auch der Meinung, dass man, egal was, gleich richtig lernen sollte. Zum einen wegen Verletzungen, zum anderen wegen eine vernünftigen Technikausführung. Wenn man von Anfang an falsch lernt und die Basis nicht drin hat oder nicht verstanden hat, kann man weiterführende Sachen nur schlecht lernen und begreifen oder ausführen.

SKA-Student
23-09-2023, 14:59
Einfach weitermachen...
Ich habe mit knapp 40 ähnlich angefangen.

Und beim Rollen einfach mal die Fortgeschrittenen fragen: Wie komm ich da jetzt raus?
Ich habe es sehr selten erlebt, dass die Leute nicht hilfsbereit waren - irgendwie spielt doch jeder ab Mitte Weißgurt gerne selbst den Trainer! :D

period
23-09-2023, 18:14
Welchen Nachteil siehst du denn, wenn man es technisch nicht "richtig" macht? Letztlich geht es um Effizienz, nicht darum, daß es schön aussieht, oder man den Namen der Technik, die man gerade verwendet, kennt.

"Technisch nicht richtig" definiert sich in der Regel genau als ineffizient - sprich, Kraft wird verschwendet, die Biomechanik ist schlecht und das Ergebnis daher suboptimal. Das bedeutet, dass man damit allenfalls gegen körperlich schwächere und / oder technisch (noch) schlechtere Personen durchkommt, nicht aber gegen technisch deutlich bessere und/oder körperlich ebenbürtige oder überlegene Partner/Gegner.

BigBoysCry
26-09-2023, 15:30
Einfach weitermachen...
Ich habe mit knapp 40 ähnlich angefangen.

Und beim Rollen einfach mal die Fortgeschrittenen fragen: Wie komm ich da jetzt raus?
Ich habe es sehr selten erlebt, dass die Leute nicht hilfsbereit waren - irgendwie spielt doch jeder ab Mitte Weißgurt gerne selbst den Trainer! :D

Und wie "ineffizient" bist du jetzt? Was mußtest du "neu" lernen?

Bärchen
27-09-2023, 08:03
Moin an den Threadersteller :-)

Ich höre hier eine gewisse Frustration heraus, welche auch die bisher gemachten Vorschläge nicht durchdringen konnten.
Daher erstmal die Frage, welche Erwartungen Du an das BJJ (-Training) hast bzw. mit welcher Vorstellung Du da ran gegangen bist.

Ich kann das gut nachvollziehen, dass man mangels Angeboten vor Ort hofft, dort im Training doch irgendwie ankommen zu können.

ThomasL
27-09-2023, 08:46
Wenn es keine Trainingsalternative gibt und du dran bleiben willst würde ich den Ansatz von StaySafe empfehlen. Ein gutes Tutorial mit Basistechniken (z.B. von Stephan Kesting) und die mit einem Kumpel (oder mehreren) drillen. Dabei Zeit lassen (nicht zuviel auf einmal), auf Details achten und am Anfang auf "Überleben" und grundlegenden Escapes/ Sweeps fokusieren. Die wenigen Dinge versuchen im Training beim "rollen" anzuwenden. Wird natürlich am Anfang nicht klappen, aber wenn deine Trainingspartner (und der Lehrer) merken, dass Du da plötzlich sinnvolle Aktionen versucht ist die Chance gut, dass sie dir zeigen was du dabei eventuell noch falsch machst und helfen die Fehler abzustellen.
Mit 41 bist Du zwar ganz sicher nicht zu alt für KK/KS aber sicher an einem Punkt wo du eher kein Weltmeister mehr wirst. Daher würde ich es auch nicht so dramatisch sehen wenn alles nicht perfekt ist, besser als wenn du nichts machst wirst Du auf alle Fälle!

BigBoysCry
27-09-2023, 11:57
Ich höre hier eine gewisse Frustration heraus, welche auch die bisher gemachten Vorschläge nicht durchdringen konnten.

Wenn du die Vorschläge liest, sind diese nicht einheitlich. Die eine Seite sagt, du würdest es falsch lernen und dich in Gefahr bringen, und neu lernen müssen, was schwer sei. Die andere Seite sagt, sie habe einfach angefangen und sei nun sehr gut vorangekommen, scheinbar diese ach so gravierenden Fehler in Kauf nehmend.

BigBoysCry
27-09-2023, 11:59
Ein gutes Tutorial mit Basistechniken (z.B. von Stephan Kesting) und die mit einem Kumpel (oder mehreren) drillen.

Ich kenne niemanden, der das trainieren will. Daher bin ich ja zu einer Schule gegangen.

BigBoysCry
27-09-2023, 12:00
Mit 41 bist Du zwar ganz sicher nicht zu alt für KK/KS aber sicher an einem Punkt wo du eher kein Weltmeister mehr wirst.

Ich höre hier Altersdiskriminierung heraus.

StaySafe
27-09-2023, 12:33
Ich höre hier Altersdiskriminierung heraus.

Du interpretierst Altersdiskriminierung hinein.
Es ist nunmal Fakt, dass mit Ü40 nicht mehr viel zu reissen ist was Leistungssport angeht. Von daher ist der Weltmeister tatsächlich unrealistisch.
Lernen kann man BJJ natürlich auch noch als Ü40iger. Sogar als kompletter Neuling. Aber es ist eben in den allermeisten Fällen nicht einfach.

Sehr häufig mangelt es an Beweglichkeit, erste Wehwehchen bestehen oft schon, die Regeneration nach harten Einheiten braucht deutlich länger als mit 20... Diese Faktoren spielen ne Rolle wenn es darum geht konstant zu trainieren.

BigBoysCry
27-09-2023, 12:43
Du interpretierst Altersdiskriminierung hinein.
Es ist nunmal Fakt, dass mit Ü40 nicht mehr viel zu reissen ist was Leistungssport angeht. Von daher ist der Weltmeister tatsächlich unrealistisch.

Es ist nicht Fakt, es ist Glaube. Genau das ist Altersdiskriminierung.

Dein Körper ist mit 40 kaputt, meiner ist es nicht, weil ich gut mit ihm umgegangen bin.

=> Nicht rumdiskutieren, nicht von dir auf andere schließen und solche Aussagen sein lassen.

punker
27-09-2023, 12:51
Es ist nicht Fakt, es ist Glaube. Genau das ist Altersdiskriminierung.

Dein Körper ist mit 40 kaputt, meiner ist es nicht, weil ich gut mit ihm umgegangen bin.

=> Nicht rumdiskutieren, nicht von dir auf andere schließen und solche Aussagen sein lassen.

Es geht ja nicht nur darum, ob der Körper kaputt ist oder nicht. Die Leistungsfähigkeit eines 40jähirgen unterscheidet sich enorm von der eines 20jährigen. Und da geht es nicht nur um die reinen Fitnesswerte. Die Stabilität, und hier schließe ich Mal von mir auf anderen, lässt nach. Und es dauert ja auch ein paar Jahre, bis Du auf dem notwendigen Niveau bist. Vielleicht ist es kein Fakt, aber eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit.

Was aber viel wichtiger ist, ist die Aussage, die dahinter steht. Selbst mit 40 Jahre ist es möglich, sich technisch weiterzuentwickeln. Und gerade, wenn ein gleichaltriger Trainingspartner zur Verfügung steht, kann man hier noch richtig Spaß haben.

Elfi Seehausen
27-09-2023, 12:51
Es ist nicht Fakt, es ist Glaube. Genau das ist Altersdiskriminierung.

Dein Körper ist mit 40 kaputt, meiner ist es nicht, weil ich gut mit ihm umgegangen bin.

=> Nicht rumdiskutieren, nicht von dir auf andere schließen und solche Aussagen sein lassen.

Also das verstehe ich nicht. Es ist doch nun wirklich so, dass man mit 40 doder mehr weniger leistungsfähig ist. Wie kann man das bestreiten?

Björn Friedrich
27-09-2023, 12:54
Je Älter, desto verkrampfter, mental und eben auch körperlich. Ich kann meinen Schülern eine Tüte über den Kopf ziehen und erkenne wie alt sie sind, aufgrund ihrer Bewegungen.....

BigBoysCry
27-09-2023, 12:55
Ich verstehe schon, eure Körper sind alle mit Anfang 40 im A r s c h, weil ihr euch mit "hartem Training" geschadet habt und deshalb muß es mein Körper auch sein.

Nachdem sich ja jeder Trottel außer mir mit der Genspritze hat behandeln lassen, um wieder feiern zu können, hat das, wenn überhaupt etwas dran wäre an dem sinkenden Leistungsvermögen ab 40, das Spielfeld wieder normalisiert: https://www.youtube.com/watch?v=4kcFaxqRXj8

PS: Nur ein Depp wird jetzt weiter auf dem Thema "40 ist alt und unflexibel" herumreiten, das ich nie angesprochen habe, und mit Deppen beschäftige ich mich nicht. Ich erwarte nun einen Depp nach dem anderen, der das eigentliche Thema völlig vernachlässigt und einen Moderator, der mitmischt. Mal schauen, ob es doch noch intelligente Menschen gibt, die zum eigentlichen Thema zurückfinden.

StaySafe
27-09-2023, 12:56
Es ist nicht Fakt, es ist Glaube. Genau das ist Altersdiskriminierung.

Dein Körper ist mit 40 kaputt, meiner ist es nicht, weil ich gut mit ihm umgegangen bin.

=> Nicht rumdiskutieren, nicht von dir auf andere schließen und solche Aussagen sein lassen.

Doch es ist Fakt, dass in den meisten Fällen das Thema Leistungssport, vor allem in einer komplett neuen Sportart, Ü40 nicht erfolgreich möglich ist. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Dass du fit und gesund bist ist super. Ändert allerdings nichts daran, dass das Alter immer seinen Tribut fordert. Das ist Biologie und keine Meinung. ;)

Da du aber ziemlich offensichtlich eh schon genau weißt was geht und wie es geht und auch durchscheinen lässt, dass du die Einschätzung teils ziemlich erfahrener Grappler ohnehin nicht für voll nimmst, stellt sich die Frage was du hier eigentlich hören willst?

Bärchen
27-09-2023, 13:01
Wenn du die Vorschläge liest, sind diese nicht einheitlich. Die eine Seite sagt, du würdest es falsch lernen und dich in Gefahr bringen, und neu lernen müssen, was schwer sei. Die andere Seite sagt, sie habe einfach angefangen und sei nun sehr gut vorangekommen, scheinbar diese ach so gravierenden Fehler in Kauf nehmend.

Nun, es gibt halt unterschiedliche Wege ans Ziel zu kommen. Welcher Deiner ist, weiß ich nicht.
Du schreibst, Du möchtest BJJ in einem "angemessenen Schwierigkeitsgrad" lernen. Da keiner hier weiß, was für Dich angemessen ist, bliebe ja nur, das mit Deinem Coach vor Ort zu besprechen.
Ich sehe erstmal kein Problem darin diesem mitzuteilen, was die individuellen Anliegen sind. Dann geht er entweder darauf ein, oder er geht nicht darauf ein.
Mehr kann man hier m.E. nicht für Dich tun, da es a) keine Alternativen für Dich in der Stadt zu geben scheint und b) Du konkrete Vorstellungen hast.

Viel Erfolg :)

BigBoysCry
27-09-2023, 13:04
Du schreibst, Du möchtest BJJ in einem "angemessenen Schwierigkeitsgrad" lernen. Da keiner hier weiß, was für Dich angemessen ist, bliebe ja nur, das mit Deinem Coach vor Ort zu besprechen.

Doch, natürlich weißt du das. Ich bin Anfänger, ein angemessener Schwierigkeitsgrad ist demnach einer, der für Anfänger geeignet ist. Aber das gibt es hier eben nicht, daher ist ein Kompromiß eine gute Idee, um etwas zu tun.

Ich denke, der beste Rat ist der, zum Training zu gehen, das es eben gibt, und zu versuchen, mitzuhalten.

marq
27-09-2023, 13:10
Ich höre hier Altersdiskriminierung heraus.

lol mit 41 gehörst du einfach im kampfsport zu den älteren. das ist fakt, gerade in solchen disziplinen , wo mit kontakt gekämpft wird. die meisten älteren haben im gegensatz zu dir eine vorgeschichte in anderen kampfsportarten oder in der ausgeübten . dies ist ein gewaltiger unterschied.


Es ist nicht Fakt, es ist Glaube. Genau das ist Altersdiskriminierung.

Dein Körper ist mit 40 kaputt, meiner ist es nicht, weil ich gut mit ihm umgegangen bin.

dann halte durch und trainiere mit den jüngeren , dort wird es auch ja auch andere neuzugänge geben. wo ist dann das problem ?

Shinnok
27-09-2023, 13:32
Ich habe mit BJJ keine eigenen Berührungspunkte, aber wenn dir die Übungen in dem Training nie erklärt werden, noch dazu, obwohl du Anfänger bist, fände ich das doch etwas sehr merkwürdig. Selbst wenn der Rest der Truppe nur aus Fortgeschrittenen besteht. Das kenne ich aus verschiedenen anderen Kampfsport-/Kampfkunstrichtungen so überhaupt nicht.

Wie reagiert denn der Trainer, wenn du ihn bittest, dir einzelne Übungen (nochmal) zu zeigen bzw. zu erklären?

Du könntest ihm dein Problem, dass du als Neuling die ganzen Übungen natürlich noch nicht kannst und du die auch nicht alle ad hoc im Training von den anderen (richtig) imitieren bzw. sie dir richtig abschauen kannst, jedenfalls nicht alles aufeinmal, beim Trainer ansprechen und ihn fragen, ob das unter den gegebenen Umständen mit dem Training dort für dich überhaupt sinnvoll ist oder nicht.
An der Reaktion merkst du womöglich, ob dort evtl. Anfänger gar nicht erwünscht sind bzw. keine Bereitschaft besteht, auf diese überhaupt ein klein wenig einzugehen. Umgekehrt könnte es auch sein, dass dem Trainer das evtl. gar nicht bewusst ist, wie (doof) dass für dich im Training ist. Eigentlich sollte ein Trainer das halbwegs auf dem Schirm haben, dass ein Neuling am Anfang mehr Anleitung, Erklärung und sagen wir mal Unterstützung braucht, als Fortgeschrittene, aber wer weiß.

ThomasL
27-09-2023, 13:48
Ich höre hier Altersdiskriminierung heraus.
Von einem der mit 49 nochmal den Sport gewechselt hat und sich mit Herz- und Seele (und mit sehr guten Fortschritten) dem neuen Sport nun seit 1,5 Jahren intensiv widmet? Eventuell ein Gehörproblem :D
Das ist keine Altersdiskriminierung sondern einfach eine realistische Einschätzung. Womit wir beim nächsten Punkt sind, was für dich von den genannten Meinungen entscheidend ist, hängt komplett von deinem eigenen Anspruch ab und was du konkret erreichen willst (und kannst). Jeder der Schreiber hat wohl bezogen auf die eigenen Zielsetzung und die eigentlichen Möglichkeiten recht.

Aber mal ehrlich, uns gleich als Deppen zu bezeichnen obwohl wir versuchen Dir zu helfen und lediglich etwas anders sehen als Du ist schon mehr als unverschämt. Meiner Meinung nach gehörst Du hier damit direkt wieder rausgeworfen.

Teetrinker
27-09-2023, 14:23
Meide Vollkontakt! Denn wenn dein Auftreten dort ähnlich frech ist wie hier, macht es recht schnell Aua. :D

OliverT
27-09-2023, 15:50
Es ist nicht Fakt, es ist Glaube.
Nein es ist Fakt. Es hat einen Grund warum es beim BJJ verschiedene Altersklassen gibt. Oder warum du in professionellen Ligen kaum Kämpfer in der Nähe der 40 findest die mit der jungen Spitze noch mithalten können. Das heißt nicht, dass du zu alt fürs BJJ bist, sondern nur, dass es für die Spitzenklasse zu spät ist.


Wenn du die Vorschläge liest, sind diese nicht einheitlich. Die eine Seite sagt, du würdest es falsch lernen und dich in Gefahr bringen, und neu lernen müssen, was schwer sei. Die andere Seite sagt, sie habe einfach angefangen und sei nun sehr gut vorangekommen, scheinbar diese ach so gravierenden Fehler in Kauf nehmend.

Das falsch Lernen bezog sich meine ich nur auf das alleine BJJ Lernen. Nicht auf das mach einfach bei denen mit auch wenn es am Anfang ziemlich unbefriedigend wird. Was es übrigens auch in einer Anfängergruppe wäre, weil gerade am Anfang der unterschied von 2 -3 Monate Trainingszeit zwischen Anfänger große Unterschiede machen kann.

Ich persönlich würde sagen, dass dir wohl nichts anderes übrig bleibt bei denen mitzutrainieren. Da die meisten BJJler ziemliche BJJ Junkies sind bin ich mir sicher, dass du da auch jemanden finden würdest, der mit dir außerhalb der regulären Trainingszeiten Anfängertraining machen würde. Ansonst, bleiben dir noch Anfängerkurse wie die von zB Andyconda, Björn Friedrich, oder die Gracie Online Academy falls es die noch gibt. Das solltest du meiner Meinung nach aber nur in Kombination machen. Also Training in der Gruppe plus Anfängerkurs. Außer du hast einen erfahren BJJler der das mit dir macht. Dann kannst du dir die Gruppe theoretisch sparen. Ich würde sie aber als ein Booster für deinen Fortschritt sehen.

BigBoysCry
27-09-2023, 18:29
Ich habe mit BJJ keine eigenen Berührungspunkte, aber wenn dir die Übungen in dem Training nie erklärt werden, noch dazu, obwohl du Anfänger bist, fände ich das doch etwas sehr merkwürdig. Selbst wenn der Rest der Truppe nur aus Fortgeschrittenen besteht. Das kenne ich aus verschiedenen anderen Kampfsport-/Kampfkunstrichtungen so überhaupt nicht.

Wie reagiert denn der Trainer, wenn du ihn bittest, dir einzelne Übungen (nochmal) zu zeigen bzw. zu erklären?

Du könntest ihm dein Problem, dass du als Neuling die ganzen Übungen natürlich noch nicht kannst und du die auch nicht alle ad hoc im Training von den anderen (richtig) imitieren bzw. sie dir richtig abschauen kannst, jedenfalls nicht alles aufeinmal, beim Trainer ansprechen und ihn fragen, ob das unter den gegebenen Umständen mit dem Training dort für dich überhaupt sinnvoll ist oder nicht.
An der Reaktion merkst du womöglich, ob dort evtl. Anfänger gar nicht erwünscht sind bzw. keine Bereitschaft besteht, auf diese überhaupt ein klein wenig einzugehen. Umgekehrt könnte es auch sein, dass dem Trainer das evtl. gar nicht bewusst ist, wie (doof) dass für dich im Training ist. Eigentlich sollte ein Trainer das halbwegs auf dem Schirm haben, dass ein Neuling am Anfang mehr Anleitung, Erklärung und sagen wir mal Unterstützung braucht, als Fortgeschrittene, aber wer weiß.

Du stellst dir das ein bißchen zu organisiert vor :) Das sind Studenten, die einen Raum bekommen haben und vieleicht eine geringe Gebühr zahlen, um dort zu trainieren. Jeder Leiter macht das, wenn überhaupt, ehrenamtlich. Ich weiß nicht einmal, ob es irgendwann mal etwas für mich kostet.

Also an sich eine wirklich tolle Sache, doch für mich eben überfordernd. Aber was solls, ich werde weitermachen und schauen, wo ich lande, auch auf die Gefahr hin, es falsch zu machen.

Ab hier offtopic:

Denn ich bin mir nicht so sicher, ob man das überhaupt als Kampfsport/kunst ernst nehmen kann. Boxen ist auf jeden Fall zur Selbstverteidigung gut, doch BJJ, eher nicht. Doch der Vorteil ist, wenn es sowieso mehr Spiel als Ernst ist, ist es nicht so tragisch, wenn man es "falsch" lernt.

Rudi
27-09-2023, 18:39
Denn ich bin mir nicht so sicher, ob man das überhaupt als Kampfsport/kunst ernst nehmen kann. Boxen ist auf jeden Fall zur Selbstverteidigung gut, doch BJJ, eher nicht. Doch der Vorteil ist, wenn es sowieso mehr Spiel als Ernst ist, ist es nicht so tragisch, wenn man es "falsch" lernt.

Bitte? War das nicht genau das was du lernen wolltest?

Und wie kommst du jetzt da drauf?

BigBoysCry
27-09-2023, 18:43
Offtopic:


Bitte? War das nicht genau das was du lernen wolltest?

Und wie kommst du jetzt da drauf?

Ich wollte BJJ lernen, doch nicht, weil ich glaube, ich könnte mich damit verteidigen, sondern weil es ein herausfordernder Sport ist, wie Leichtathletik. Und bei Leichtathletik kommt auch niemand auf die Idee, es wäre zur Selbstverteidigung geeignet.

marq
27-09-2023, 19:04
zumindest eine guter ansatz , bjj wegen bjj zu trainieren. ;)

Rudi
27-09-2023, 19:18
Ich wollte BJJ lernen, doch nicht, weil ich glaube, ich könnte mich damit verteidigen, sondern weil es ein herausfordernder Sport ist, wie Leichtathletik. Und bei Leichtathletik kommt auch niemand auf die Idee, es wäre zur Selbstverteidigung geeignet.

:confused:

Was ist dass denn für ein krudes Gerede?

Rudi
27-09-2023, 19:23
Ich wollte BJJ lernen, doch nicht, weil ich glaube, ich könnte mich damit verteidigen, sondern weil es ein herausfordernder Sport ist, wie Leichtathletik. Und bei Leichtathletik kommt auch niemand auf die Idee, es wäre zur Selbstverteidigung geeignet.

Gib doch mal die Suchworte bei Youtube ein, da wirst du aber viel finden.

marq
27-09-2023, 19:39
rudi ? was soll das jetzt?

Rudi
27-09-2023, 21:04
rudi ? was soll das jetzt?

Was? BJJ ist ein Sport wie Leichtathletik, und mit der kann man sich ja auch nicht verteidigen? Das finde ich ein krudes Argument.

MGuzzi
27-09-2023, 21:52
Ich wollte BJJ lernen, doch nicht, weil ich glaube, ich könnte mich damit verteidigen, sondern weil es ein herausfordernder Sport ist, wie Leichtathletik. Und bei Leichtathletik kommt auch niemand auf die Idee, es wäre zur Selbstverteidigung geeignet.

Ist logisch.
Leichtathletik ist ja auch ganz klar Kampfsport.

jkdberlin
28-09-2023, 08:18
Naja, "Weglaufen" ist schon mal eine ganz gute SV :) Dazu noch über ein paar Hürden springen, und dann aus großer Ferne einen Speer oder einen Stein (Diskus) werfen oder schleudern ... :)

Vielleicht wäre ja der Trend des "task-based training" was für dich? Aber auch dafür braucht man Partner.

Bärchen
28-09-2023, 09:12
Denn ich bin mir nicht so sicher, ob man das überhaupt als Kampfsport/kunst ernst nehmen kann. Boxen ist auf jeden Fall zur Selbstverteidigung gut, doch BJJ, eher nicht. Doch der Vorteil ist, wenn es sowieso mehr Spiel als Ernst ist, ist es nicht so tragisch, wenn man es "falsch" lernt.

Denke ab hier ist klar, welche Geistes Kind hier schreibt und welche "Motivation" hinter dem Eingangspost steht. Schade. Hätte durchaus ein interessanter Thread werden können.

Teetrinker
28-09-2023, 10:34
Wenn ich mir Speerwerfer, Diskuswerfer oder Kugelstoßer anschaue, denke ich schon, dass die so manchen Kampfsportler oder SV-Fuzzi mühelos umklatschen könnten.

BigBoysCry
28-09-2023, 13:36
Denke ab hier ist klar, welche Geistes Kind hier schreibt und welche "Motivation" hinter dem Eingangspost steht.

Gut, wenn das für jemanden Sinn ergibt, für mich ergibt es keinen Sinn.

BigBoysCry
28-09-2023, 13:44
OT:

Man muß Fehler machen dürfen, wenn man trainiert, ohne gleich entstellt zu sein.
Aber zu sanft an die Sache heranzugehen führt dazu, daß es eben ein Spiel bleibt und die Leute sich einreden, die krassen Fighter zu sein.

Ideal ist ein Training, wenn: Druck ja, Verletzungsgefahr nein.

Im BJJ gibt es kaum Druck und minimale Verletzungsgefahr. => Gut für Spiele.
Im Boxen gibt es viel Druck, normalerweise eine sehr schlechte Fehlerkultur und massive Verletzungsgefahr. => Gut zur SV, wenn man danach noch stehen und denken kann *sarc*; vermutlich ist es genau das, was die getan haben, deren Körper mit 40 kaputt ist.

Daher trainiere ich BJJ, wohlwissend, daß es als Kampfsport/kunst nicht taugt, aber sehr wohl herausfordernd ist.

ThomasL
28-09-2023, 15:07
OT:...

Im BJJ gibt es kaum Druck und minimale Verletzungsgefahr. => Gut für Spiele.
...
Daher trainiere ich BJJ, wohlwissend, daß es als Kampfsport/kunst nicht taugt, aber sehr wohl herausfordernd ist.
Gut, dass dies jetzt auch ein für alle Mal geklärt wäre.

SKA-Student
28-09-2023, 16:08
Im BJJ gibt es kaum Druck und minimale Verletzungsgefahr.

Wenn du das bisher als Anfänger so erlebt hast:
Glückwunsch, du hast das richtige Gym gefunden und die Fortgeschrittenen waren nett zu dir. Außer du hast >= 100 kg und bist eh richtig fit und / oder Schmerzen gewohnt.

Alter:
Jein... 40 geht noch, bis 46/47 konnte ich noch ordentlich "ballern", das hat erst danach nachgelassen. Und Regeneration... viiiel länger.
Das ist bei jedem sicherlich anders.

Und ansonsten: schwurbel hier nicht rum, von Boxen, Spritzen, etc.

OliverT
28-09-2023, 16:57
Im BJJ gibt es kaum Druck und minimale Verletzungsgefahr. => Gut für Spiele.
Im Boxen gibt es viel Druck, normalerweise eine sehr schlechte Fehlerkultur und massive Verletzungsgefahr. => Gut zur SV, wenn man danach noch stehen und denken kann *sarc*; vermutlich ist es genau das, was die getan haben, deren Körper mit 40 kaputt ist.

Hmm, dann habe ich wohl was falsch gemacht, dass ich vom BJJ mehr Verletzungen und blaue Flecken hatte, als vom Muay Thai.

BigBoysCry
28-09-2023, 18:01
Hmm, dann habe ich wohl was falsch gemacht, dass ich vom BJJ mehr Verletzungen und blaue Flecken hatte, als vom Muay Thai.

Und wie sollen wir das nun bitte nachprüfen?

BigBoysCry
28-09-2023, 18:22
Wenn du das bisher als Anfänger so erlebt hast:
Glückwunsch, du hast das richtige Gym gefunden und die Fortgeschrittenen waren nett zu dir. Außer du hast >= 100 kg und bist eh richtig fit und / oder Schmerzen gewohnt.

Du verwechselst BJJ mit MMA.


Und ansonsten: schwurbel hier nicht rum, von Boxen, Spritzen, etc.

Leidest du darunter, daß ich unangenehme Wahrheiten ausspreche?

FireFlea
28-09-2023, 18:49
Du verwechselst BJJ mit MMA.

Leidest du darunter, daß ich unangenehme Wahrheiten ausspreche?

Also Du, jemand der nach eigenen Worten noch nie BJJ trainiert hat, weißt es besser, als jemand der BJJ seit 10 Jahren trainiert?! Wer Rat von Erfahreneren sucht sollte vielleicht anders auftreten, das ist die unangenehme Wahrheit hier.

Und klar, machdem die Genspritze das Spielfeld normalisiert hat sind sie jetzt überall vertreten, die Ü40 Weltmeister im Spitzensport - in der Fußball Nationallmannschaft bspw. nur noch Ü40 Spieler, schon verrückt, wer hätte das geahnt? :rolleyes:

BigBoysCry
28-09-2023, 19:33
Also Du, jemand der nach eigenen Worten noch nie BJJ trainiert hat, weißt es besser, als jemand der BJJ seit 10 Jahren trainiert?! Wer Rat von Erfahreneren sucht sollte vielleicht anders auftreten, das ist die unangenehme Wahrheit hier.

Und klar, machdem die Genspritze das Spielfeld normalisiert hat sind sie jetzt überall vertreten, die Ü40 Weltmeister im Spitzensport - in der Fußball Nationallmannschaft bspw. nur noch Ü40 Spieler, schon verrückt, wer hätte das geahnt? :rolleyes:

Er trainiert MMA, nicht BJJ isoliert. Wer erfahren ist, sollte demütiger auftreten, das ist eine weitere unangenehme Wahrheit.

Die Wirkungen zeigen sich erst nach und nach, und gerade Ü40 haben sich weit seltener vergiften lassen als U40. Es ist also durchaus möglich. Hast du dich etwa vergiften lassen und du leidest unter meiner Erinnerung?

FireFlea
28-09-2023, 19:41
Er trainiert MMA, nicht BJJ isoliert. Wer erfahren ist, sollte demütiger auftreten, das ist eine weitere unangenehme Wahrheit.

Nein, er trainiert BJJ. Und Du willst doch Tipps von den Leuten hier, nicht andersrum.


Die Wirkungen zeigen sich erst nach und nach, und gerade Ü40 haben sich weit seltener vergiften lassen als U40. Es ist also durchaus möglich. Hast du dich etwa vergiften lassen und du leidest unter meiner Erinnerung?

Das ist Unsinn, die Impfquote ist bei den Älteren am höchsten. Und ich habe noch nicht entschieden, ob ich unter Deinem Geschreibsel leide oder es mich amüsiert.

BigBoysCry
28-09-2023, 19:46
Nein, er trainiert BJJ. Und Du willst doch Tipps von den Leuten hier, nicht andersrum.



Das ist Unsinn, die Impfquote ist bei den Älteren am höchsten. Und ich habe noch nicht entschieden, ob ich unter Deinem Geschreibsel leide oder es mich amüsiert.


Die Vergiftungsquote ist bei Rentnern im Altersheim am Höchsten, weil sie dort zwangsgeimpft wurden.

Gerade junge Hochleistungssportler wurden durch Blutungen dahingerafft, da wird es im Laufe der Jahre immer dünner bei der Konkurrenz.

Hast du dich etwa vergiften lassen und du leidest unter meiner Erinnerung?

FireFlea
28-09-2023, 19:52
Die Vergiftungsquote ist bei Rentnern im Altersheim am Höchsten, weil sie dort zwangsgeimpft wurden.

Eben wars doch noch andersrum. Was denn nun?


Gerade junge Hochleistungssportler wurden durch Blutungen dahingerafft, da wird es im Laufe der Jahre immer dünner bei der Konkurrenz.

Ja, sind schon fast alle ausgestorben.


Hast du dich etwa vergiften lassen und du leidest unter meiner Erinnerung?

An was erinnerst Du Dich denn so alles?

surviver21
28-09-2023, 19:56
Eben wars doch noch andersrum. Was denn nun?



..wat schert mich mein Jeschwätz von jestern...

BigBoysCry
28-09-2023, 21:13
Eben wars doch noch andersrum. Was denn nun?
Nur für den, der nicht hinschaut.


Ja, sind schon fast alle ausgestorben.
Wird noch, wir haben Zeit.

Katamaus
28-09-2023, 21:16
Worum geht es jetzt hier eigentlich? Ich habe ja keine Ahnung von BJJ aber was hat das mit dem Titel zu tun?

BigBoysCry
28-09-2023, 21:20
Ich habe ja keine Ahnung von BJJ

Was tust du dann hier?

Katamaus
28-09-2023, 21:55
Was tust du dann hier?

Dasselbe wie Du. Das eine Training mehr macht doch nun echt keinen Unterschied.

BigBoysCry
28-09-2023, 21:59
Dasselbe wie Du.
Nein, das tust du nicht.

Katamaus
28-09-2023, 22:17
Nein, das tust du nicht.Ah, nicht. Ich stelle Fragen. Dachte, Du auch. Was tust Du denn dann hier?

Schnubel
28-09-2023, 22:42
Das wird jetzt aber richtig albern hier.@Bigboyscry. Du suchst ach Rat und beschimpft uns als Depoen. Findest Du das gut? Hier kann jeder Fragen stellen und jeder kann seine Meinung äußern. Du fragetest, ob Du in einem Fortgeschrittenen Kurs mitmachen kannst. Sprich das mit dem Lehrer ab und versuche mit ihm einen Weg zu finden, Dich zu integrieren. Das ist schwer, aber machbar. Keiner von uns hat hier jemand wegen des Alters diskriminiert. Aber es ist nun mal so, dass vllt nicht mehr alles so geht, wie in jungen Jahren. Das konnte ich jetzt erst wieder deutlich feststellen. Dennoch trainiere ich in meinen Möglichkeiten. Ein guter Lehrer weiss, wie er Dich in die Gruppe einfügt und Du musst eben Deinen Platz finden.
Vo BJJ weiss ich nicht viel, doch ich denke, dass es wie bei allen Bewegungsabläufe einen Basistraining braucht und viel Übung. Mache einfach mit und finde dort Deinen Weg für Dich zu lernen. Bist Du dort angemeldet und registriert, dann wird manauch auf Dich eingehen. Ein Neuer sollte eine gewisse Zurückhaltung haben.

BigBoysCry
28-09-2023, 22:56
Das wird jetzt aber richtig albern hier.@Bigboyscry. Du suchst ach Rat und beschimpft uns als Depoen.
Willst auch du mir ungefragt unterstellen, ich wäre unfähig weil ich älter als 40 bin, zählst auch du zu den Deppen.

Rudi
28-09-2023, 23:22
Das wird jetzt aber richtig albern hier.@Bigboyscry. Du suchst ach Rat und beschimpft uns als Depoen.

Machst du etwa auch BJJ?

jkdberlin
29-09-2023, 08:11
Bitte beim Thema bleiben, falls es dazu noch was zu sagen gibt.

jkdberlin
29-09-2023, 08:12
Willst auch du mir ungefragt unterstellen, ich wäre unfähig weil ich älter als 40 bin, zählst auch du zu den Deppen.

Bitte achte auf deinen Umgangston! Es reicht. Niemand ist ein Depp, weil er eine andere Meinung hat.

marq
29-09-2023, 12:51
wie war eigentlich das letzte training ooder gab es keines mehr nach dem probetraining?

SKA-Student
29-09-2023, 15:10
wie war eigentlich das letzte training ooder gab es keines mehr nach dem probetraining?

Scheinbar eine lockere Spielerei.
Falls ja, Glück gehabt mit dem Gym.