Gibukai
12-03-2026, 09:42
Hallo,
ein Beispiel dafür, wie im Karate seine Geschichte, Lehre und technische Ausrichtung miteinander verwoben sind:
1926, vor hundert Jahren also, wurde der Karate-Klub der Kaiserlichen Universität zu Tōkyō gegründet. Als ihr erster Lehrmeister (Shihan) fungierte G. Funakoshi (1868–1957), der stolz darauf war, dass diese in Japan hochangesehene Bildungseinrichtung ab da über einen Karate-Klub verfügte.
Doch bald darauf, im Jahre 1929, kam es zum Bruch zwischen G. Funakoshi und seinen dortigen Schülern, denn diese entwickelten ein System zum Austragen von Karate-Wettkämpfen – das erste seiner Art. Und genau das stand (und steht bis heute) im grundsätzlichen Widerspruch zu G. Funakoshis Karate.
Das (gestellte) Foto zeigt noch Karate-Elemente nach G. Funakoshi:
48697
Ein Mitglied jenes Klubs brachte Anfang der 1930er Jahre Karate nach Deutschland, wo es jedoch kaum Anklang fand und zwei Dekaden lang wieder in Vergessenheit geriet.
Grüße,
Henning Wittwer
ein Beispiel dafür, wie im Karate seine Geschichte, Lehre und technische Ausrichtung miteinander verwoben sind:
1926, vor hundert Jahren also, wurde der Karate-Klub der Kaiserlichen Universität zu Tōkyō gegründet. Als ihr erster Lehrmeister (Shihan) fungierte G. Funakoshi (1868–1957), der stolz darauf war, dass diese in Japan hochangesehene Bildungseinrichtung ab da über einen Karate-Klub verfügte.
Doch bald darauf, im Jahre 1929, kam es zum Bruch zwischen G. Funakoshi und seinen dortigen Schülern, denn diese entwickelten ein System zum Austragen von Karate-Wettkämpfen – das erste seiner Art. Und genau das stand (und steht bis heute) im grundsätzlichen Widerspruch zu G. Funakoshis Karate.
Das (gestellte) Foto zeigt noch Karate-Elemente nach G. Funakoshi:
48697
Ein Mitglied jenes Klubs brachte Anfang der 1930er Jahre Karate nach Deutschland, wo es jedoch kaum Anklang fand und zwei Dekaden lang wieder in Vergessenheit geriet.
Grüße,
Henning Wittwer