Vollständige Version anzeigen : karatetraining besucht, bericht
@ admins: bitte nicht verschieben. da ich selber seit jahren tkd mache und das hier aus meiner sicht schreibe, ist das der beste platz hierfür, glaube ich.
so, ich hab heute mal ne shotokan karateschule besucht. war eine stunde bei den braungurten dabei und hab eine stunde bei den schwarzgurten zugeschaut.
da ich tkd über alles liebe würd ich das hier im tkd forum gern mal vergleichen.
ach ja, falls ein karateka oder wer auch immer das liest, das hier soll keine kritik, ein urteil oder was auch immer sein. ich kann ja auch nur von einer schule und diesen 2 stunden berichten, also das hier bite nicht als gemecker abstempeln. möchte hier nur meine meinung niederschreiben.
also, braungurttraining: erstmal hats angefangen mit 5 minuten aufwärmen und ein bisschen dehnen, das dehnen hat sich auf wenige bewegungen beschränkt. nun ja ... die nächsten 45 minuten haben wir dann damit verbracht, formen zu laufen. bin da auch einigermaßen gut mitgekommen. mir is allerdings aufgefallen, dass einige formen (stand, arm, fausthaltung) etwas komisch aussehen und von den schülern sehr unsauber und schnell durchgeführt wurden. des weiteren habe ich da nie einen kick gesehen.
5 weitere minuten stand man sich dann 1:1 gegenüber. allerdings nur, um mal einzelne schläge, die vorher besprochen waren, abzuwehren.
die letzten 5 minuten gingen dann wieder um ne neue form, die die schüler da gelernt haben. ich hab alelrdings n bissel den überblick verloren, da da soviele formen *behandelt* wurden. die komandos hab ich natürlich auch nicht verstanden, wie auch.
das war so ziemlich das braungurttraining. der trainer wusste natürlich, dass ich da war undich hab ihn danach auch nochmal angesprochen, ob das training immer so ablaufe. er meinte dass nicht, weitestgehend allerdings, da sehr viel wert auf formen gelegt wird. ich muss zugeben, dass die art, wie er diese formen gelehrt hat, nicht schlecht war, und es wurde auch erklärt zu welchem zweck man die ein oder andere stellung benutzt. möchte aber wieder drauf hinweisen, dass die formen zum teil sehr unsauber ausgeführt wurden (natürlich nicht vom trainer).
er hat mir dann angeboten, das schwarzgurttraining noch anzuschaun.
schwarzgurttraining: anfang der gleiche: magere 5 minuten aufwärmen und dehnen. dann bekam ich nen kleinen schock. weitere 20 oder 30 minuten gings dann wieder um fomrendurchlauf ... da hab ich dann total den überblick verloren, das waren wieder andere als bei den braungurten ..... aber wie auch da waren zum teil unsaubere ausführungen zu sehen. vor allem machte mich stutzig, dass einige bewegungen recht unharmonisch folgen und sehr abgehackt wirken. danach gabs dann noch ein kurzes intensivtraining mit den formen, was mir durchaus gefallen hat. hier ist der trainer verschiedene block und angrifftechniken der form durchgegangen und hat die schüler das 1:1 üben lassen. von kicks allerdings war nichts zu sehen.
darauf folgte dann vielleicht 7 oder 8 minuten freikampf. erst hier hab ich die ersten kicks gesehen. die schüler sind sehr dizipliniert miteinander umgegangen, hat mir auch sehr gefallen. der trainingspartner wurde öfter gewechselt ...... allerdings ist mir aufgefallen, dass die techniken nicht so variiert wurden. so hab ich sehr oft bei einzelnen immer den gleichen angriffsversuch gesehen. die kicks kamen eigentlich wider erwartend *zufriedenstellend*. die einzelnen angrifftechniken wurden nicht so sauber und, wie gesagt, variiert ausgeführt .... die blocktechniken waren allerdings sehr ordentlich. der trainer hat auch mitgekämpft und einzelne schwächen aufgedeckt und die schüler auf fehler aufmerksam gemacht.
anschließend wurde nochmals die trainierte form durchgelaufen. für die letzten minuten musste ich raus, was allerdings mit dem gürtel zu tun hatte. zu dem zeitpunkt saßen aber alle und ich nehm mal an, dass irgendwas besprochen wurde oder die konzentration trainiert wurde.
am ende hab ich noch kurz mit dem trainer und einigen schülern geredet. habe etwas stutzen müssen, als ich die verschiedenen schwarzgurte auf ihre trainingszeit angesprochen hab. die meisten lagen zwischen 5 und 8 jahren training ..... wie soll ich das jetzt ausdrücken. das, was ich gesehn habe fand ich dafür etwas mager. vor allem die ausführung / variation von kicks hat mir gefehlt. formen: wir legen auch sehr viel wert auf formen und deren ausführungen, allerdings find ich die dichte dessen, was ich gesehen hab, einfach viel zu hoch. das aufwärmen bze dehnen kam für mich allerdings wesentlich zu kurz.
hab mich dann herzlich beim trainer bedankt und bin wie alle anderen auch gegangen.
wie gesagt, seht das nicht als angriff oder sonstwas. das is lediglich meine meinung über diese spezielle schule und diese beiden trainingsstunden. und das wollte ich euch mal berichten.
abschließend muss ich sagen, dass ich genau das richtige für mich trainiere. ich muss doch zu dem schluss kommen, dass ich tae kwon do liebe =)
gruß
ps: bitte nich meckern, und wenn, dann konstruktiv =)
da ich früher sowohl Shotokan-Karate als auch Taekwondo trainiert habe,
kann ich dir ein paar Sätze dazu schreiben. Normalerweise ist es nicht so, dass sich das Aufwärmtraining auf 5 Min. beschränkt. Im Gegenteil, man hat unter den Karate-Leuten nicht selten heftige "Schleifer", die einen so zur Sau machen, dass dir hinterher die Zunge zum Hals raushängt und du das Gefühl hast, du wärst in einer Art Boot-Camp gelandet. Das macht ja eigentlich auch Sinn, da es im Karate u.a. darum geht, sein Ego zu überwinden (oder nenn es meinetwegen den "inneren Schweinehund"). Ist dafür ne gute Übung.
Ich kann mir das nur erklären, dass sich der Trainer gesagt hat: wir trainieren gleich Formen, da geht alles auf Kommando und dabei wird man dann schon von selbst warm. Also ich kenne das Karate-Training nur mit locker ne halbe Stunde aufwärmen. Du hast aber Recht: es wird nicht so viel gedehnt wie im TKD, wozu auch. Es gibt ja auch weniger Fußtechniken. Das hast du ja in den Formen und auch im Kampf gesehen. Dass die Techniken sich nur auf ein paar beschränken, ist doch aber im Taekwondo auch nicht unbedingt anders, 70 bis 80 % aller im Kampf angewandten Techniken sind nun mal Paldung-Shaggi, Dwyt-Shaggi ab und an auch mal'n Naeryo, also das selbe in grün.
Es ist halt n anderes System und es muss dir ja auch nicht unbedingt gefallen.
Warhammer
15-12-2004, 13:03
Jedem ist es überlassen was er für gut findet und was nicht!!
So wie bhamann00 schon sagt ist es wahrscheinlich nicht sehr wichtig die Beine großartig zu dehnen. Bei uns Trainiert auch ein Ehemaliger Shotokankarateka, wenns um die Fußtechniken geht ist er nicht der beste(beim HapKiDo Training) aber wenns darum geht mit den Armen anzugreifen kann kaum einer mithalten.
Es liegt oft daran wie Trainiert wird. Es gibt Schulen da wird halt "nur" für den Wettkampf trainiert und andere die mehr Wert darauf legen das die Formen vernünftig gelernt werden.
Das dir die Fußtechniken gefehlt haben kann ich gut verstehen, da ich selbst TKD betreibe kann ich sagen, im Kampf geht man zu 90-95% mit den Beinen um. Deshalb ist das dehnen auch so wichtig.
Es ist halt ein anderer Kampfstil und solche Vergleiche sind oft schwer zu Tätigen.
Ich habe bei uns genau so wie bei Leuten die von anderen Schulen kammen Formen gesehen, da habe ich mich gefragt, wie kommt diese Person zu einem schwarzen gürtel... Aber ich habe auch Leute gesehen die Laufen die Formen so sauber das man nur noch staunen kann und sich fragt wie diese das machen ...
PS. Nach 5-8 Jahren Training kann man ziehmlich gut sein, aber wenn man das Training nicht ernst nimmt, erreicht man nach 20 Jahren noch nix!!!!!
Gruß
Warhammer
Flinkes Bein
15-12-2004, 14:44
das mit der 5 minuten dehnung kenne ich sehr gut. bei uns im verein gibt es einen von 3 trainern, der leider ab und zu das dehnungsprogramm ganz schön schleifen läßt. zum glück nicht immer und in letzter zeit übernehmen auch des öfteren hochgraduierte schüler.
dehnung ist für mich wichtig, egal ob ich weniger kicks mache als imk tkd. alleine schon eine schnelle vorwärtsbewegung kann in der beinmuskulatur schäden hervorrufen wenn diese nicht ordentlich erwärmt und gedehnt wurde.
zum restlichen trainingsprogramm kann ich nur sagen das es auch die schule ankommt. bei uns gibt es stunden mit formen und dann gibts stunden mit powertraining und kumite. mal so mal so.
Ichigeki
15-12-2004, 15:06
Kommt auch auf die Schule an.. Wem diese Art des Trainings gefällt, der soll dabei bleiben. Hab ich kein Problem mit.. Wenn du da keine Lust drauf hast, geh halt nicht hin. Ich denke nicht dass du eine wirklich objektive Meinung zu dem Karate Training abgeben kannst.. Karate und TKD vergleichen halte ich auch nicht für sehr sinnvoll.. Ebensowenig alle anderen Stile/Systeme zu vergleichen..
Das was du allerdings beschreibst kenn ich von dem Judo Verein in dem ich 7 Jahre trainiert habe.. Für mich dann eher extremster Breitensport.. Schwitzen ist da ne seltenheit.. Naja, wie schon gesagt, jedem das seine ;)
Hi !
5 min Aufwärmen ist sicher nicht Karate-typisch! Bei uns ist es jedesmal fast exakt gleich und dauert 30 min.
Das Kicks im Karate nicht den selben Stellenwert haben wie im TaeKwonDo dürfte bekannt sein. Das heißt aber nicht, dass diese deshalb vernachlässigt werden ... Ich habe da sogar einen besonderen Ehrgeiz, der sich auch auf das Dehnen erstreckt.
Was Die Formen (Kata) angeht, so sollte es im Braungurt-Bereich schon nach was aussehen, da kann ich die Erwartungshaltung voll nachvollziehen. Neben dem Fleiß spiegelt sich in der Ausführung der Kata auch der allgemeine Leistungsstand. (Man weiß allerdings nicht wie neu die Kata für die Trainierenden im "Bericht" waren.) GRUß !!
Ich finde es gut mal einen Bericht über Karate zu hören, von jemandem der es nicht aktiv betreibt und nicht der "mein Stil ist der Beste"-Vernebelung ausgesetzt ist wie wir Karateka und trotzdem über KK richten kann, da er selbst Erfahrung darin hat.
Pyriander
15-12-2004, 15:50
Hi !
5 min Aufwärmen ist sicher nicht Karate-typisch! Bei uns ist es jedesmal fast exakt gleich und dauert 30 min.
Hallo,
wie macht ihr das, euch nicht zu Tode zu langweilen ?
Das ist ernst gemeint, oftmals kotzt mich das Aufwärmtraining bei uns an vor langeweile und ich weiß nicht, was zu tun wäre.
also ich möchte jetzt mal was zu dieser faust / fuß gewichtung sagen:
also ich weiss ja nicht wie das bei euch in den schulen ist, aber die schulen die ich besucht habe, haben wirklich 50 50 hand und fußtechniken angewandt (tkd-schulen!)
mag sein, dass man im chayu-taeryon nicht soviel mit hand arbeitet, aber die grundschule beinhaltet da doch ein wesentlich größeres repertoir an handtechniken als fußtechniken.
und sonst würde das wort "kwon" nicht gleichberechtigt neben "tae" stehen!
und beim karate gibt es genauso fußtechniken, wie es beim tkd handtechniken gibt.
und ich z.b. lege auch viel wert darauf, die techniken die man mit der faust ausführt auch gut zu beherrschen...
stimmt schon das tkd meist mit "fechten mit füßen" gleichgesetzt wird, doch es ist keine reine "fußsport-art" genauso wie karate sicherlich nicht nur auf handtechniken beschränkt ist.
jede kampfsportarten hat ihre eigenheiten und außerdem ist der ganze schnadder ehh verbands - bzw. stil abhängig...
Hallo,
wie macht ihr das, euch nicht zu Tode zu langweilen ?
Das ist ernst gemeint, oftmals kotzt mich das Aufwärmtraining bei uns an vor langeweile und ich weiß nicht, was zu tun wäre.
also, ähm ich weiss ja nicht, aber ohne aufwärm training sieht man nach ner zeit ganz schön alt aus, weil es wirklich ungesund ist, wenn man die muskulatur nicht warm macht...
und aufwärmprogramme sind meist sehr anspruchsvoll... wer das gegenteil behauptet muss wohl irgendwas falsch machen...
erstmal schön, auch eure meinung zu hören =)
ich hab glaub ich nicht allzu viel mehr dazu zu sagen, weil ich das meiste ja schon geschrieben hab. ist aber schön, eure antworten zu lesen, vor allem die von karatekas.
es ist durchaus möglich, dass ich da 2 formintensive stunden erwischt habe und andere anders ablaufen bzw mit mehr dehnen verbunden sind. ich habe allerdings nciht mehr gesehen, also kann ich nicht von mehr berichten ^^. allerdings nehme ich auch an, dass das training variiert, wie hier auch einige gesagt haben.
Hallo,
wie macht ihr das, euch nicht zu Tode zu langweilen ?
Das ist ernst gemeint, oftmals kotzt mich das Aufwärmtraining bei uns an vor langeweile und ich weiß nicht, was zu tun wäre.
du langweilst dich beim aufwärmen ? bei uns dauert das auch recht genau 30 minuten, aber zeit zum ausruhen (oder langeweilen) haste da sicher nicht =)
] Ich finde es gut mal einen Bericht über Karate zu hören, von jemandem der es nicht aktiv betreibt und nicht der "mein Stil ist der Beste"-Vernebelung ausgesetzt ist wie wir Karateka und trotzdem über KK richten kann, da er selbst Erfahrung darin hat.
danke =)
Bevor ich mit TKD angefangen habe bin ich auch mal zu einem Verein der Karate anbietet um ein Probetraining zu machen. Die haben echt die ganze Zeit "nur" Formen (Kata) gemacht und das scheint auch echt 90% des Trainings auszumachen. Die Katas enthielten kaum Tritte allerdings sehr schwere Stände, viel anspruchsvoller als beim TKD aber weniger vielseitig als Kung Fu. Das Aufwärmprogramm war ok aber echt ein bischen wenig Dehnung. Als Kicks gemacht wurden war ich ein wenig enttäuscht: ziemlich anfängermäßig selbst bei Braungurten. Da war ich vom Kung Fu doch einiges mehr gewohnt. Dann wurden Schlagtechniken anhand von Partnerübungen trainiert, auch nicht so toll meiner Meinung nach. Naja, ich hab's dann halt auch nicht gemacht sondern mich für TKD entschieden weil das Probetraining da 1000 mal besser war. Kann gut sein dass das ein schlechter Verein war oder Shotokan-Karate an sich nciht so der Bringer ist, keine Ahnung.
Pyriander
16-12-2004, 00:12
Ups, will nicht dazwischenschießen, hoffe das ist O.K.
Mit langweilen meine ich nicht, dass es nicht ohne Ende anstrengend wäre und man nicht schweißgebadet ist - das ist ja auch gut so.
Was ich meine, ist das einem einfach das Hirn dabei verkümmert, meine Augen, mein Gehirn usw. haben zu wenig zu tun.
Im Laufe der Zeit habe ich interessante und langweilige Aufwärmtrainingstypen gehabt, die alle körperlich ansterengend waren (am wenigsten übrigens beim Karate [in Deckung duck], oh ne stimmt nicht; Ninjutsu noch eher).
Hab mich zum schreiben bemüßigt gefühlt, weil hier wer sagte, das sie immer das gleiche (fast) machen.
Moin
In meiner aktiven Karatezeit ( War in 3 Vereinen ) wurde immer mindestens eine
halbe Stunde aufgewärmt. Auch von anderen Leuten, aus anderen Vereinen mit
denen man so spricht, hörte man ähnliches. Ob man viel oder wenig Kata macht
hängt immer vom Trainer ab. Was mich allerdings aufhorchen lies, war die
Aussage " in den Kata waren keine Tritte". :confused: Wenn ich mich recht
entsinne sind schon in den Anfängerkata wie Heian Nidan Tritte drinn. Also keine
Ahnung was Du da gesehen hast ? Für mich sahen im TKD die Poomsen, oder wie
bei Euch die Formen heissen, auch sehr statisch aus und ohne Dynamik. Ist aber
eben wohl Ansichtssache was einem besser gefällt.
Hi !
5 min Aufwärmen ist sicher nicht Karate-typisch! Bei uns ist es jedesmal fast exakt gleich und dauert 30 min.
Hallo,
wie macht ihr das, euch nicht zu Tode zu langweilen ?
Das ist ernst gemeint, oftmals kotzt mich das Aufwärmtraining bei uns an vor langeweile und ich weiß nicht, was zu tun wäre.Hi !
Also es stimmt, ist immer fast genau gleich. (Streng genommen kein reines Aufwärmen, sondern ein Mix mit Kraft- und Dehnübungen, aber das ist sicher überall so.)
Manchmal wundere ich mich selber, dass es nicht so richtig langweilig wird. Aber ich denke die Zusammenstellung und Abfolge ist einfach optimal. Vielleicht hat das auch schon was Meditatives ? ;) Die Abwechslung kommt dann halt beim eigentlichen Training. GRUß !!
@Sven K.: Keine Ahnung welche Katas das jetzt genau waren, ich kann mich aber an eine erinnern die ein Typ mit braunem Gürtel machen musste um den schwarzen Gürtel zu bekommen und da waren echt keine Tritte drin. Poomsen finde ich auch ziemlich undynamisch und langweilig. Die Bewegenungsformen im Shaolin Gong Fu sind für mich einfach am coolsten.
Also das mit den Tritten versteh ich auch nicht so ganz :confused:
bei uns im Verein werden eigentlich immer 50 / 50 Tritt/Schlagtechiken bzw.Kombinationen mit beidem geübt.
Das Training kann wirklich stark variieren, aber meistens versuchen die Trainer zumindest auf den Monat verteilt ein gleichgewicht von Kata und kampftraining zu gewährleisten, hast wohl gerade ne Kata trainingseinheit erwischt... ;) :)
Also das mit den Tritten versteh ich auch nicht so ganz :confused:
bei uns im Verein werden eigentlich immer 50 / 50 Tritt/Schlagtechiken bzw.Kombinationen mit beidem geübt.
Das Training kann wirklich stark variieren, aber meistens versuchen die Trainer zumindest auf den Monat verteilt ein gleichgewicht von Kata und kampftraining zu gewährleisten, hast wohl gerade ne Kata trainingseinheit erwischt... ;) :)
tja, durchaus möglich =)
aber gereicht hat es mir auf alle fälle hehe
kommt drauf an WIE man poomsen, tul's, hyongs etc. ausführt....
eine gewisse dynamik muss man mit reinbringen, dann wird jede form rund und flüssig...
Also das mit den Tritten versteh ich auch nicht so ganz :confused:
jo
bei uns im Verein werden eigentlich immer 50 / 50 Tritt/Schlagtechiken bzw.Kombinationen mit beidem geübt.
jo
Das Training kann wirklich stark variieren, aber meistens versuchen die Trainer zumindest auf den Monat verteilt ein gleichgewicht von Kata und kampftraining zu gewährleisten, hast wohl gerade ne Kata trainingseinheit erwischt... ;) :)
jo...
hinzufügend: Es gibt bei uns im Verein, getrennt Kumite und Kata Gruppen. Man kann sich aussuchen, was man braucht und was man machen will...
Kazuya Mishima
17-12-2004, 21:11
BFM09 :
Ich kann nur empfehlen selber mal Shotokan Katas zu laufen. Gerade die höheren. Wenn es so gemacht wird wie es sein soll (wechselnder Körperspannung, Kraft u.s.w) dann brauchst Du gar kein Aufwärmtraining !!!
Dann dampft Dir nach nämlich auch so die Bluse / der Kimono :D
Kicks kommen eigentlich in den meisten Katas vor. Tekki war allerdings z.B ne Ausnahme.
In meiner aktiven Zeit war es allerdings auch so das erst aufgewärmt wurde.
(laufen, Bockspringen, Liegestütze, Bauchmuskeln usw), meistens wurde sich dann in Kiba Dachi gestellt und Schlag und Blocktechniken geübt wobei der Schwerpunkt dabei immer tiefer verlagert wurde. Dann ging es weiter die Grundschultechniken und Kombis laufen. Und zuletzt wurde entweder Kumite oder Kata geübt. Am Ende war dann nochmal dehnen angesagt und eventuell nochmal Liegestütze, Zenkutsu Dachi mit Kollegen auf der Schulter, Angriffe von mehreren Abwehren (Kata in Anwendung) usw usw....
Gruß
Kazuya
hinzufügend: Es gibt bei uns im Verein, getrennt Kumite und Kata Gruppen. Man kann sich aussuchen, was man braucht und was man machen will...
OK, dass is aber auch nich unbedingt üblich... :rolleyes: :)
BFM09 :
Ich kann nur empfehlen selber mal Shotokan Katas zu laufen. Gerade die höheren. Wenn es so gemacht wird wie es sein soll (wechselnder Körperspannung, Kraft u.s.w) dann brauchst Du gar kein Aufwärmtraining !!!
Dann dampft Dir nach nämlich auch so die Bluse / der Kimono :D
haste wohl nich alles gelesen was =)
beim braungurttraining habich mitgemacht und bin die katas mitgelaufen - so gut es ging halt ....
normalerwiese sollte man die körperspannung immer hoch halten, vor allem auch die konzentration .. kraft spielt natürlich auch ne rolle.
natürlich is man dann auch *warm* ... aber das ist nicht das aufwärmen was ich meine
aber was meinste ? gar kein aufwärmtraining, stattdessen katas ?
auweia ...
mhh...
wo ich noch damals tkd gemacht hab waren die poomsen auch nicht dynamisch.
Aber ich glaub die sollen nur fließend sein und nicht dynamisch.
Südkorea <---- bestes Land überhaupt
Ob du mitgelaufen bist spielt keine Rolle, man muss die Kata sehr sehr oft laufen um sie richtig umzusetzen. Bei uns im Dojo kommt es immer auf die Laune des Trainers an, manchmal hat er eine Kampfphase da kämpfen wir 3 Monate jedes Training und dann kommt wieder eine Kata Phase.
Gruß Shoto
Grandizer
29-12-2004, 22:37
Aufwärmtraining hängt vom Trainer ab. Manche machen es sehr kurz, manche relativ lang.
Ich komme meistens etwa 10 Minuten vor dem eigentlichen Training an, und mach selber Aufwärmübungen, da bei uns Gymnastik leider höchstens 10 Minuten beansprucht.
Ich kenne aber Trainer, die immer 30 Minuten Gymnastik vor dem eigentlichen Karaté-Training machen, find ich viel besser (braucht man nicht extra Konditionstraining machen, wie ich jetzt).
Zum Inhalt des Trainings: ich kenne keinen der vorwiegend Kata trainiert. Wir machen meistens nur in den letzten 15 Minuten Kata, ansonsten Kihon (Technikübung) bzw. Kumité (Kampf).
Zu den Fußtechniken: wir haben alle Tritte die es im TKD gibt, nur werden im TKD hauptsächlich Fußtechniken trainiert, im Karaté gleichermaßen Hand- und Fußtechniken, wobei wir in unserem Verein vor allem Mae-Geri (Ap-Chagi), Yoko-Geri (Yop-Chagi), Mawashi-Geri (Dollyo-Chagi), Ura-Mawashi-Geri (Dollyo-Chagi von außen nach innen) und Ushiro-geri (Dwit-Chagi?) trainieren, wobei ich die letzen 2 sehr schlecht mache (brauch noch viel Übung).
Wenn ich all die relativ gut kann, dann werde ich mich anderen Fußtechniken widmen (vielleicht in dem ich Taekwondo als Ergänzung mache?).
Ach ja, zum Thema Stile vergleichen: Ich finde Karaté und Taekwondo sehr ähnlich und man kann sie durchaus vergleichen. Nicht umsonst wird Taekwondo manchmal "koreanisches Karaté" genannt. Manche Sachen werden anders ausgeführt, aber im großen und ganzen ist es das Gleiche mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
an dieser stelle möchte ich mal auf tang soo do verweisen, das ja als "koreanisches karaté" bekannt ist
denn taekwondo wurde ja zur zeit der japanischen besatzung entwickelt um dem karate überlegen zu sein. bzw. es wurde auch aus dem karate herausentwickelt wobei die meisten fußtechniken ja aus dem taek kyon kommen aber taekwondo hat viele fußtechniken hervorgebracht die es vorher in keiner anderen kampfsportart gab. außerdem ist das prinzip des tretens ein anderes als in den meisten kk's.
aber für einen aussenstehenden sehen sich karate und tkd wohl sehr ähnlich. sind meiner meinung jedoch von grund auf verschieden. :D
leichter widerspruch ihc weiss *g*
Grandizer
29-12-2004, 23:21
Also fußtechnisch sind TKD-Kämpfer besser als die meisten Karatekas, ansonsten aber nicht find ich.
Ich empfinde viele TKD-Techniken als schlechte Kopien von Karaté-Techniken.
Zum einen gibt's anscheinend dieses Prinzip der Beibehaltung der Hüftenhöhe nicht im TKD, was im Karaté eindeutig als inkorrekt abgestempelt wird. Zum zweiten werden manche Hüftendrehungen umgekehrt gemacht. Bei Agé-Uké (Block nach oben) und Gedan-Barai (Block nach unten) wird die Hüfte bei uns nach hinten gedreht, im TKD komischerweise nach vorne wie beim Gyaku-Zuki (Schlag mit dem gegenüberstehenden Arm). Andere techniken wiederum werden ganz ohne Hüfteneinsatz ausgeführt, ich zitiere hier zB Soto-Uké (Block von außen nach innen) wie in der Poomsae "Sa Chang" oder wie die heißt. Wenn ich das bei einer Prüfung machen würde, würde ich definitiv nicht bestehen (höchstens die zum 9. Kyû vielleicht, da wird nicht all zu sehr auf Hüfteinsatz geachtet)
Das ist jetzt was ich mit "Manche Sachen werden anders ausgeführt" meine. Ich könnte jetzt noch ein Paar Sachen zitieren, die bei uns als falsch interpretiert werden, aber na ja, so viel zum Thema "entwickelt um dem karate überlegen zu sein".
naja kommt sicherlich auf die schule an und auf den verband (ok die scheisse hatten wir oft genug ist aber echt so!!!)
Also ich würde mal unterscheiden zwischen Aufwärmen, Krafttraining und Dehnungsübungen. Aufwärmen ist für mich persönlich gerade mal soviel, dass die Muskeln warm sind und Verletzungen wie z.B. Zerrungen vermieden werden. Das kann durchaus in 10 min passieren. Allerdings sollte man natürlich Dehnungsübungen NIE unaufgewärmt machen! Kraft-/ Konditionstraining, dass nur 10 min geht finde ich hingegen schon etwas lasch. Wir machen das je nac Stimmung des Trainers bis zu ner Stunde am Stück! (und stolpern danach beinahe über unsere eigene Zunge! :D)
Was Katas betrifft: Richtiges Katalaufen kann SEHR anstrengend werden! Ich weiss nicht, ob man "Ibuki" auch in anderen KK kennt, aber diese recht anstrengende Atemtechnik kommt im Kyokushin-Kai in einigen Katas vor (vorallem Sanchi no Kata) und kann einem an den Rand der Erschöpfung treiben bei korrekter Ausführung)
Grundsätzlich muss man wohl wirklich sagen, es kommt auf die Schule an, wie und was trainiert wird. Verallgemeinern lässt sich das meiner Meinung nach nicht.
Ich finde es aber auch gut mal die Meinung eines anderen über Karate zu hören (auch wenn Shotokan und Kyokushin nicht ganz das gleiche sind ;) )
Grüsschen!
wenn ich alle meine hyongs laufe komm ich ganz schön ins schwitzen und wenn mein meister mit seinen 18 fertig ist braucht er erstmal ne pause.
also gerade die formen verlangen einiges an kondition weil man fast die ganze zeit unter maximaler körperspannung läuft.
Ich habe mir jetzt nicht alle posts durchgelesen :o Aber sehe ich das richtig, dass das Training lediglich 45 Min. gedauert hat :ups:
Sorry, so lange dauert, da wo ich Tai Chi trainiere, das Aufwaerm- und Krafttraining! Danach kommen noch weitere 45 min. Bewegungs- und weiteres Krafttraining und zum Schluss noch 45 min. Formenlauf. Die Fortgeschrittenen machen danach noch Push Hands Training. D.h. Anfaenger insgesamt mind. gut 2h Training und Fortgeschrittene drei Stunden.
HuLong
Was Katas betrifft: Richtiges Katalaufen kann SEHR anstrengend werden! Ich weiss nicht, ob man "Ibuki" auch in anderen KK kennt, aber diese recht anstrengende Atemtechnik kommt im Kyokushin-Kai in einigen Katas vor (vorallem Sanchi no Kata) und kann einem an den Rand der Erschöpfung treiben bei korrekter Ausführung)
stimm ich dir total zu. bei höheren gurten bei uns wird sehr viel wert auf die katas gelegt. die atemtechnik ist dabei auch sehr wichtig. dazu kommt körpserspannung zu jeder zeit so hoch wie möglich halten und die techniken sauber, konzentriert, langsam (am ende dann schnell) und kraftvoll auszuführen. und das ist wirklich anstrengend. kanns gut nachvollziehen =)
Ich finde es aber auch gut mal die Meinung eines anderen über Karate zu hören (auch wenn Shotokan und Kyokushin nicht ganz das gleiche sind ;) )
danke =)
was für unterschiede gibts denn da? hab ehrlichgesagt keine ahnung hehe
wenn ich alle meine hyongs laufe komm ich ganz schön ins schwitzen und wenn mein meister mit seinen 18 fertig ist braucht er erstmal ne pause.
also gerade die formen verlangen einiges an kondition weil man fast die ganze zeit unter maximaler körperspannung läuft.
18? auch nich schlecht. hab grad mal 8 *normale* und bin jetzt mit der für den ersten dan fertig. wenn ichd ie korrekt durchlauf bin ich auch platt =) ausserdem brauchen die dinger auch sehr viel zeit.
nun ja, das mit der körperspannung und so konnte ich nur teilweise beobachten. zum einen hat mir nicht gefallen, dass die grundstellung vor den katas (ka wie ihr das nennt, arme überkeuzen und dann zur seite führen [so wrs zumindest da]) nicht mit körperspannung ausgeführt wird .... ich habs probiert, aber dafür ging das zu schnell =)
bis auf den trainer und ein paar schüler sah das bei den meisten so aus, dass sie alles recht kraftlos gemacht haben, aber dann wien ochse schlagen wollten. aber wie gesagt, bezieht sich ja nur auf diese schule und wie man hört, gibt es da ja arge schwankungen bei formen, technik, trianinsmethoden ... is ja in jedem kampfsport so.
Ich habe mir jetzt nicht alle posts durchgelesen Aber sehe ich das richtig, dass das Training lediglich 45 Min. gedauert hat
eine trainingsstunde hat 1 std gedauert. bei den schwarzgurten kam hinterher nochn paar minuten konzentrationstraining dazu ...
grüße ^^
Grandizer
30-12-2004, 14:23
@bfm
Du meinst den Yoi? den macht man grundsätzlich langsam im Shôtôkan-Karaté. Hat aber im Grunde genommen nix mit der Kata zu tun, den macht man immer egal was für ne Übung man macht. Beim Yoi wird langsam ausgeatmet. Ihr macht den Yoi am Ende ruckartig. Keine Version ist besser als die andere. Ist halt abhängig vom Stil.
A propos Katalaufen: immer mit Körperspannung laufen ist falsch, zumindest bei uns. Es geht darum die Muskeln im Moment des Schlagens ruckartig anzuspannen (Kimé), und dann sich wieder zu entspannen, damit man sich beim nächsten Schlag wieder anspannen kann. Muss halt mit der Atmung koordiniert sein. Wenn man zwischen den Schlägen nicht entspannt, ist man langsamer.
Also Kyokushin-kai stammt ursprüngelich vom Shotokan ab, hat aber ein paar Unterschiede. Hauptsächlich in Ausführung von Techniken, Ständen und so. Hauptunterschied ist eigentlich nur, dass Kyokushin-kai hauptsächlich auf Vollkontakt ausgerichtet ist und Shotokan auf Leichtkontakt. (Shotokan-kas, korrigiert mich, wenn ich Quatsch erzähle! :) )
@Grandizer: Bei uns sollte immer Körperspannung vorhanden sein! Katas werden mit viel Kraft absolviert und man bleibt so lange konzentriert und angespannt, bis der Trainer das Komando zum aufhören gibt. (schön sind dann die Katas, die im Kiba-dachi aufhören und der Trainer meint, er müsse jetzt den weiss Gurten was erklären... :D)
ob ich den yoi mein ... ich denk schon .. ^^
wir machen den auch langsam und wie du sagst am ende rückartig mit körperspannung und ausatmen und so.
dass das nix mit der kata zu tun hat, weiss ich =)
thx litschi. wär glaub für mich intressanter wenn die schule diesen stil lehren würd ... mus mich doch grad mal umhörn, obs sone schule hier irgendwo gibt =)
*schön sind dann die Katas, die im Kiba-dachi aufhören und der Trainer meint, er müsse jetzt den weiss Gurten was erklären... *
ich weiss zwar nicht, was kiba-dachi is, aber ich denk ich weiss, worauf du hinauswillst ^^
aber wir ham alle mal klein angefangen hehe
gruß
Grandizer
01-01-2005, 13:21
Kiba-dachi = Kima-Sogi
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