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Vollständige Version anzeigen : vietnamesisches KungFu



Chiba
10-06-2005, 17:42
Wer kann mir etwas zu der Richtigkeit der Stil Aufstellung unter dem folgenden Link sagen.

http://300gp.ovh.net/~longhoho/npds/sections.php?op=viewarticle&artid=26

Zu dem Rest dieser Seite kann ich leider nichts sagen, da ich des Französischen nicht mächtig bin.

[Edit wegen Legasthenie]

Chiba
13-06-2005, 11:54
Hmm ...

108 Hits und keine einzige Antwort.
Kennt sich denn keiner aus?

King Karl
13-06-2005, 12:04
Hmmm...


Ohne den Text gelesen zu haben:

Ist KungFu nicht aus China?

Entweder ist das vielleicht ein Vietnamese, der Kung Fu gelernt hat und seinen eigenen Stil in Vietnam verkauft oder chinesischer Kung Fu Kämpfer, der in Vietnam Geld machen will :hammer:

Chiba
13-06-2005, 12:15
Ohne den Text zu lesen ist es sinnfrei eine Antwort zu erstellen!

coldstrongvision
13-06-2005, 13:07
Naja naja, da wirst du wohl selbst noch Nachforschungen anstellen müssen. So gesehen sehen die Infos eigentlich recht nett aus, hat sich halt jmd die Mühe gemacht und die Fitzelchen an Informationen zusammengesucht die er finden konnte. Inwieweit das jetzt richtig ist...tja das wird dir hier wohl auch kaum jmd sagen können, da vietnamesiches Kung Fu hier eher spärlich vertreten ist ;)

MartX
13-06-2005, 22:09
Die Homepage scheint zwar von einer Kung Fu Schule zu sein, aber der Seiteninhalt ist einfach eine Sammlung vietnamesischer Kampf- (und nicht nur Kung Fu-) Künste; kann zwar net wirklich französisch aber für "Styles comtemporains d'arts martiaux vietnamiens" reicht es allemal.

Chiba
14-06-2005, 08:49
@MartX

Danke für deinen Beitrag.
Du weisst also auch nichts genaues zu meiner Ausgangsfrage

Wer kann mir etwas zu der Richtigkeit der Stil Aufstellung unter dem folgenden Link sagen.
Das es sich um Kampfkünste / Stile handelt war ja schon klar. Meine Frage .... s.o.

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich kaum einer die Frage wirklich durchliest, sondern halt einfach mal postet. :( siehe King Karl

leopan8
15-06-2005, 09:23
Hy

Es gibt Wushu/Quanfa(Kungfu) Stile auch in anderen Ländern!!

In Korea(Kwon bup),Japan(Kenpo),Südostasien(Kuntao),Westen(Jeet Kune Do,Wun Hop Kune Do usw.) !!

Vietnam ist ein Nachbarland von China, dass Jahrhunderte lang von China beeinflusst wurde! Es gibt dort viele Quanfa(Kungfu) Stile.


Gruss
leopan8

Chiba
15-06-2005, 10:47
@leopan8

Das ist klar. Wie sieht es jedoch mit der Stilauftellung unter dem Link aus.
In wie weit ist die richtig, wo findet man weiteres Material etc.


Da ich momentan wenig Zeit habe, stelle ich diese Frage ersteinmal hier. Wenn etwas mehr luft ist, werde ich selbst mal nach der einen oder anderen Richtung suchen.

Blackhusar
15-06-2005, 23:17
Mein Schwiegersohn hat früher (in dem Fall nach der "Wende") 6 Jahre Vietnamnesisches Kung Fu (Viet Vo Dao auch Vo Viet Nam) bei einem vietnamnesischen Meister trainiert.

Eine ausführliche Darstellung dieses ursprünglich auf dem Shaolin Kung Fu/Kempo basierenden Stils findest Du im Buch "Kempo - Die Kunst des Kampfes" von Dolin. Dieses (russische) Buch erschien in einer dt. Übersetzung erstmals 1988/89 in der DDR. War damals sehr teuer und äußerst schwer zu bekommen. Nachauflagen zum "Schnäppchenpreis" sah ich letztmalig beim Weltbildverlag. Dieser dicke Wälzer mit vielen Bildern (Art historische Zeichnungen in Holzschnittmanier) ist für das Verständnis vieler Stile und bestimmter Zusammenhänge der asiatischen KK echt zu empfehlen. Zumindest beim derzeitigen Preis bei Weltbild (so es dieses Buch noch gibt) kann man nichts verkehrt machen.

Kurz etwas zum Viet Vo Dao so wie ich es in "moderner" Form bei vietnamnesischen Offiziersschülern an der OHS der NVA der DDR (ich schreibe extra DDR dazu weil die vietnamnesische Volksarmee - National Peoples Army of Vietnam in vielen Übersetzungen aus dem amerikanischen häufig auch als "NVA" - in dem Falle Vietnamnesische Volksarmee abgekürzt wird.) gesehen habe.

Schneller südlicher Kung-Fu Stil mit schnellem Wechsel zwischen hoher und tiefer Kampfweise. Teilweise sehr sprungstark, schnelle Wechsel in der Distanz und harte Schläge, Stöße und Tritte kombiniert mit Sprungscheeren und Fuß-/Beinwürgen. Diese extrem starken Wechsel in der Kampfweise wurden ursprünglich entwickelt um den körperlich meist relativ kleinen und nicht so mit großer Muskelmasse versehenen Vietnamnesen das Kämpfen gegen die körperlich Größen- und Kraftmäßig überlegenen französischen und später amerikanischen Besatzer zu ermöglichen. In einem Beitrag zum Gjogsul habe ich hier schon einmal zu den Vietnamnesen hinsichtlich Nahkampf geschrieben.
Wer einmal gesehen hat wie so ein kleiner Vietnamnese aus ca. 10 Meter Distanz ein Postenpaar angeht (Anlauf, Absprung und beide versetzt laufenden Posten ! durch Tritte rechts und links erst umgetreten und dann "alle" gemacht !) und sicher ausgeschaltet hat der weiß daß wir Europäer trotz Training irgendwie "langsamer" sind. Ich weiß daß jetzt hier wieder einige "die Größten" sind und Zweifel anmelden bzw. "Märchengeschichten" vermuten, aber ich habe diese Lehrvorführung selbst gesehen . Ich war damals jung, gut trainiert und mir zumindest ein bissel etwas auf meine Ausbildung eingebildet - aber gegen diesen kleinen "Fidschi" hätte ich alt ausgesehen. Als ich Jahre später die ersten besseren Bruce Lee Filme sah mußte ich wieder an den "Kleinen" denken -> ungeheuer schnell, hart und zäh .
Wobei dieser Vietnamnese sicher ein auch für asiatische Verhältnisse außergewöhnlich guter Kämpfer - aus einer alten Kriegerfamilie (Vater im Kampf gegen die Amerikaner gefallen, Großvater Veteran von Dien Bienh Phu und Kung-Fu-Meister - war. Er selbst kämpfte im Dschungel im Krieg gegen die Amerikaner in einer Jagdeinheit welche speziell dazu vorgesehen war amerikanische Special Forces zu jagen und zu vernichten. 1982 als ich ihn kennenlernte war der Vietnamkrieg ja schon einige Jahre vorbei und der Mann rund 30 Jahre alt. Wobei ich das Alter in dem Fall geschätzt habe - die "Fidschis" sahen für mich eh alle wie halbe Kinder aus. Auf jedem Fall war der Kamerad Phuc der Dienstgradälteste dieser vietnamnesischen Offiziershörer .

Das traditionelle vietnamnesische Kung Fu dürfte ein südlicher Ableger des Shaolin Kung Fu sein und umfaßt auch traditionelle Waffenkünste (Speer, Schwert, Ketten, Sicheln, Lanzen u.ä.). Da Schwiegersöhnchen an der Wand ein Nun-Chaku hängen hat wird wohl dieser auch dazu gehören. Was seine unbewaffnete Art zu Kämpfen betrifft - so ist dies grundsolides Shaolin Kung Fu/Kempo. In seinem Fall vorwiegend mit tiefen Stand. (Scheint da also auch unterschiedliche Schulen/Stile zu geben.)

In Europa ist das Viet Vo Dao/Vo Viet Nam - "Vietnamnesisches Kung Fu" traditionell häufig in Frankreich (ehemalige Kolonialmacht), aber durch die starke Zuwanderung der Vietnamnesen nach der Wende (durch die ehemaligen vietnamnesischen Vertragsarbeiter der DDR) auch in Deutschland verbreitet.

Zwecks Recherche versuch es beim Googeln mal mit "Viet Vo Dao" oder "Vo Viet Nam" bzw. "Vo Vietnam". Oder wie gesagt - das Buch lohnt echt !!!

Hoffe konnte zumindest etwas helfen.

Chiba
16-06-2005, 10:27
@Blackhusar
Darf ich fragen wo der Schwiegersohn trainiert/trainiert hat?

Hier noch mal ein Amazon Link, ich denke das sollte das Buch sein
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3933366380/qid=1118909332/sr=1-1/ref=sr_1_10_1/302-0945391-4640005

Wird in diesem Buch auf unterschiedliche "vietnamesische Stile" eingegangen.
Wenn man dem Link (siehe mein Eröffnungsbeitrag) glaubt, so wurden verschiedene Stile entwickelt.
Haben diese alle "südchinesische Wurzeln"?

Bei Weltbild habe ich leider nichts gefunden. Gibt es dazu nähere Infos?

Blackhusar
16-06-2005, 20:30
Hallo Chiba - trainiert hat er in Leipzig. So ich den Namen der Schule noch parat habe müßte diese "Nam Hong Son" oder so ähnlich heißen. Er meinte die müßten eigentlich eine Web-Seite haben. Will er mal raussuchen.
Wobei es wohl da 3 Grundrichtungen gibt - eine davon muß wohl ein südlicher Shaolin-Stil sein. Ich glaube im Norden Vietnams ist vieles eher von chinesischen Einflüssen geprägt - aber Kambodscha, Thailand und andere Nachbarstaaten sind ja auch für diverse Kampfarten uns Stile bekannt und dürften ebenfalls die vietnamnesischen KK mit beeinflußt haben. Zudem darf man auch nicht vergessen daß die Viet bzw. Khin und andere vietnamnesische Volksgruppen - sprich die "Vietnamnesen" selbst auch eine lange Tradition als Krieger besitzen. Sei es gegen die Chinesen, andere Nachbarvölker, die Franzosen, Japaner oder auch Amerikaner und auch untereinander - Vietnam ist ein Land welches auf unzählige Kriege und Kämpfe zurückblickt.
Ich habe es ja erwähnt - ich kannte noch kriegserfahrene vietnamnesische Kämpfer - und diese kleinen Kerle waren echt gut im Nahkampf. Was sie nicht so ab konnten war unsere deutsche Infanterietaktik mit dem ganzen Ausrüstungsgerödel am Mann und der ewigen Schlepperei bzw. größeren Kraftakten a la Panzeraufmunitionieren nach Normzeit u.ä. Spiele. Da sind sie bedingt durch ihre geringere Muskelmasse körperlich abgebrochen. Aber einen 1,85 Meter Zweizentnermann von den Füßen holen, lautlos ausschalten, fesseln, knebeln und dann zu viert über die NVA-Sturmbahn (bei einer Vorführung) incl. aller Hindernisse zu schleifen - Teamwork a la Ameisen - haben die "Kleinen" draufgehabt. Zudem konnte jeder der Jungs Kochen und Schneidern ! (Hab mir mal ne echt gute Jeans - in der DDR damals Mangelware - von einem vietnamnesischen Kameraden schneidern lassen.)
Bei ihrem Kung-Fu Training waren sie meist sehr schnell und beweglich - sah immer aus wie Katzen - wer mal sich balgende und voll beharkende Kater gesehen hat weiß was ich meine - verdammt schnell und aggressiv.

Das heute hier im Osten von Vietnamnesen gelehrte Kampfsystem wird sehr häufig unter "Kung Fu" vermarktet, da dieser Begriff den Deutschen sehr bekannt ist. Meist erfährt man dann in der Schule erst daß es sich um "Vietnamnesisches Kung Fu" handelt. Und da gibt es sicher - je nach Meister und Schule - auch noch verschiedene Stile.
Aber da stecke ich nicht so tief drin daß ich ohne mich zu informieren konkrete Aussagen treffen könnte. Freund von mir in Dessau trainiert privat mit einem Vietnamnesen - muß ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.

Der folgende Link ist zumindest ziemlich gut aufgebaut und zeigt einige Techniken - http://www.andy-guettner.de/vvd01.html - .

Das Buch müßte das genannte Buch von Dolin (Originalverfasser) sein. Hab es aber bei Weltbild mal zum Ramschpreis gesehen. Mein DDR-Original war damals noch extrem teuer ! (Im Buch-Billigland DDR eines der damals teuersten Bücher !)

Blackhusar

Chiba
16-06-2005, 20:39
Die WebSite würde mich sehr interessieren.
Ortsmäßig ist das alles nur einen Steinwurf entfernt. Halle da wo meiner einer trainiert ist da gleich um die Ecke.
www.vo-dao-vietnam.de ist das was ich mache. (Taucht auch in der Liste im Eingangspost auf)
Das Buch gibt es auch in der Uni Bibliothek. Da muss ich es nicht gleich kaufen.
Schnäppchen sind die 32 - 42 € bei amazon gebraucht nicht gerade.

Blackhusar
17-06-2005, 01:15
Hallo Chiba - scheint das Vo Viet Nam, Vo Dao Vietnam , Viet Vo Dao zu sein was ich meine. In der von Dir gelinkten Webseite kommt sogar der Stil bzw. die Schule Nam Hong Son vor.

Der vietnamnesische Meister aus Halle ist hier im Mitteldeutschen Raum - ich bin eigentlich Anhaltiner und nur hier in Sachsen berufsmäßig gestrandet - ziemlich bekannt. Scheinbar ist die Schule hier in Lpz, wo mein Schwiegersohn trainiert hat, ein Ableger oder eine Abspaltung - die hatten auch noch einige Schulen im Umkreis -> Delitzsch, Eilenburg .... Wobei die Verdehung der Silben des Viet Vo Dao entweder mit verschiedenen Schulen zusammenhängen könnte oder der Eigenheit daß die Asiaten teilweise andersherum schreiben/sprechen. Wir Europäer verdrehen ja auch häufig Vor- und Zunamen oder Anrede/Name der Asiaten. Sehr häufig drehen die dann aus Höflichkeit die Silbenstellung/Wortreihenfolge um - und Deutsche welche wissen daß es in Asien genau umgedreht ist drehen dies dann (aus Unkenntnis daß der Asiate es aus Höflichkeit schon "europäisch" gedreht hat) wieder rum. Da aber vietnamnesisch sprechende Deutsche sehr selten sind ist dies ein relativ kleines Problem. Daß je nach "Meister" sich die Schulen und Stile unterschiedlich nennen und teilweise auch abgrenzen ist ja kein unbekanntes Problem. Gerade einige Kung-Fu Stile oder Wing Tsun, Wing Chun ... machen ja daraus fast eine Kunst. Und bestreiten untereinander sich auch noch die Existenzberechtigung und Echtheit. Hab ich bisher bei den Vietnamnesen so noch nicht erlebt. Aber daß es auch da verschiedene Schulen, Stile und Abarten gibt erscheint mir an sich logisch.

Übrigens ist mir beim lesen der von Dir gelinkten Vo Dao Vietnam Seite eine kleine Feinheit sofort aufgefallen, welche ich schon in einem Post kurz angerissen habe. Der Vietnamnese hat festgestellt daß wir Europäer mit der asiatischen Art und Weise der Bewegungen und Techniken schlecht zurecht kommen. Auch wenn die Traditionalisten mancher asiatischen Stile jetzt völlig empört aufschreien - dieser vietnamnesische Meister ist eigentlich genial ! Er hat nämlich geschnallt daß wir Europäer auf Grund unseres anderen Körperbaus - Größer, höherer Schwerpunkt, andere Muskelverteilung, anderes Bewegungsgefühl (das Problem der völlig anderen Bewegungskoordination bei Veränderung der Körperproportionen sollte sich wer dies für Blödsinn und daran Zweifel hat besser von einem Biomechaniker/Sportwissenschaftler erklären lassen -> spielt bei Turnerinnen z.Bsp. ab einem gewissen Alter/Wachstum eine Rolle...) und einige andere Besonderheiten anders trainiert werden müssen als die kleinen flinken Asiaten.Diese Umstellung des "Originalstiles" auf europäische Bedürfnisse/Besonderheiten ist wie gesagt meiner Meinung nach sehr guter intelligenter Schritt dieses Meisters. Wobei er sicher noch genug "asiatisches" im Kampfsystem gelassen hat.

Hab mal einen Beitrag im Fernsehen und eine Vorführung in Wittenberg gesehen - echt stark der Mann. Ist doch glaub ich der Meister welcher auch Lehrstunden in der Strafanstalt Halle zwecks "Antiaggressionstraining" erteilt hat - oder irre ich da Shiba ?
Wenn es der Vietnamnese ist - guter Mann - zumindest nachdem was ich gehört und gesehen habe. (Da ich ihn aber als Mensch und Kampfsportlehrer/Trainer nicht persönlich kenne ist dies nur Zweiter-/Dritterhand und eher oberflächlich !)

Das Anpassen des Kampfstils an unsere deutschen/europäischen Bedürfnisse finde ich zumindest gute Idee und erfolgversprechend. Wir sind nun mal keine "Asiaten", weder physiologisch noch psychologisch !
Hinsichtlich der völlig unkritischen Vergötterung der asiatischen Kampfstile - stelle man sich mal einen 1,90 Meter großen Muskelstarken und Muskelbepackten Wikinger im tiefsten "Schlangenstil" oder im "Affenstil" vor ! (Zumindest bei Leuten welche lange trainiert haben und über genügend Varianten/Techniken verfügen - es muß jeder seinen persönlichen "Kampfstil", welcher seinen körperlichen Gegebenheiten, Veranlagungen und Neigungen entspricht, finden !)

Ich habe lange Jahre "asiatischen" Kampfsport betrieben - aber auch viele alte europäische Techniken gelehrt bekommen -> gute Mischung ! Neben den asiatischen Budokünsten sollte man auch die alten Kriegskünste unserer europäischen Vorfahren (welche inzwischen teilweise vergessen wurden) nicht gering schätzen ! :rolleyes: Bei aller Mühe - zum "Asiaten" reichts nicht ! :rolleyes:

Muß mich demnächst eh für meine 6 jährige Enkelin nach einer Kampfsportschule umsehen (ich schaff es Zeitmäßig nicht sie regelmäßig zu trainieren - zudem fehlt mir der Platz) - und da sind die "Fidschis" bei mir ganz oben auf der Liste ! Muß mal hier in der Gegend rumschauen ob ich ne passende KS-Schule für die Lütte finde.

Blackhusar - Sunzi, Musashi, Hagakure stehen bei mir direkt neben Carl v. Clausewitz "Vom Kriege", der "Germania" des Tacitus ,der "Edda" und dem Buch "Meine Kommandounternehmen" von Otto S.-

Cruz
03-07-2005, 20:52
Blackhusar - Sunzi, Musashi, Hagakure stehen bei mir direkt neben Carl v. Clausewitz "Vom Kriege", der "Germania" des Tacitus ,der "Edda" und dem Buch "Meine Kommandounternehmen" von Otto S.-

Otto S. ? Hat der nicht das Gran Sasso Unternehmen durchgeführt ? Irgendwie klingt der Name des Buches bekannt. Lohnt es sich das zu lesen ? Ansonsten per pm.

Gruss
Cruz

Lars´n Roll
03-07-2005, 23:50
Otto S. ? Hat der nicht das Gran Sasso Unternehmen durchgeführt ? Irgendwie klingt der Name des Buches bekannt. Lohnt es sich das zu lesen ? Ansonsten per pm.


Nach dem, was ich gelesen habe, hat er´s Himmler zu verdanken, dass er die Lorbeeren dafür geerntet hat.
Eigentlich waren die Fallschirmjäger die Verantwortlichen, die SS hatte nur geringen Anteil.
Oder liege ich da falsch? :confused:

Cruz
04-07-2005, 10:35
Naja er scheint wohl mehr so ein Aushängeschild der SS gewesen zu sein. Rein von der Optik erfüllte er wohl das gängige Bild eines alten Haudegen. Die Narbe die er hatte war ja kaum zu übersehen, also sozusagen der Tony Montana der SS :D ;) :D
Kennt jetzt hier einer das Buch ?


Cruz