PDA

Vollständige Version anzeigen : Was haltet ihr eigentlich so insgesamt von Aikido ?



shenmen2
09-09-2007, 19:12
Ich stelle die Frage mal im offenen und nicht im Budo-Forum, daß Aikidokas ihre KK mögen, ist ja klar :).

Sun Tsu
09-09-2007, 19:14
Sehr schöne KK. Gefällt mir sehr gut. Und die Gi oder was auch immer die anhaben finde ich auch geil:D

Dubois
09-09-2007, 19:38
Ich habe sehr sehr großen Respekt vor dem Aikido, seiner Lehre, seiner Kunst.

Dubois
09-09-2007, 19:38
Sehr schöne KK. Gefällt mir sehr gut. Und die Gi oder was auch immer die anhaben finde ich auch geil:D

Sieht nicht anders aus, als bei fast allen anderen auch. Ein weisser Gi, denn die coolen Klamotten dürfen nur die Chiefs tragen. Alle anderen haben nen normalen weissen Anzug ;)

Apfelbaum
09-09-2007, 19:41
nicht gut

Dubois
09-09-2007, 19:43
nicht gut

Weshalb? Schreibe bitte ne Begründung.

Für mich ist das Aikido die zweit edelste Kunst und das will etwas heissen. :cool:

Apfelbaum
09-09-2007, 19:46
ich habs mal trainiert

der trainer (blauer gurt, 4 jahre training) war nicht in der lage einfache boxstöße zu "verarbeiten"

es gibt ein-zwei techniken die ich manchmal anwende (messerabwehr), ansonsten ist es didaktisch müll

Sun Tsu
09-09-2007, 19:49
ich habs mal trainiert

der trainer (blauer gurt, 4 jahre training) war nicht in der lage einfache boxstöße zu "verarbeiten"

es gibt ein-zwei techniken die ich manchmal anwende (messerabwehr), ansonsten ist es didaktisch müll

Kann ich dir nicht zustimmen. Glaube eher dein Lehrer war Müll.

Apfelbaum
09-09-2007, 19:51
kann auch sein

wenn ich aber innerhalb eines halben jahres flott werden müsste, wäre aikido ganz sicher nicht die erste wahl, zu recht oder zu unrecht ist mir egal, ich entscheide nach gefühl

Dubois
09-09-2007, 19:51
dann bist du in einen miesen Verein gekommen. Die Kunst als solche ist wunderschön.

noppel
09-09-2007, 19:55
ist ne gute körperschule so wie judo... man lernt viel über körpermechanik

eigentlich ne schöne sache, auch wenn mir jiu jitsu wesentlich besser gefällt

Sun Tsu
09-09-2007, 19:59
kann auch sein

wenn ich aber innerhalb eines halben jahres flott werden müsste, wäre aikido ganz sicher nicht die erste wahl, zu recht oder zu unrecht ist mir egal, ich entscheide nach gefühl

Dann wäre Aikido sicherlich auch nicht meine erste Wahl. Anders gesagt: Aikido wäre grundsätzlich nicht meine Wahl wenn ich "flott" werden müsste.

American Gladiator
09-09-2007, 20:15
is voll uncool

Sun Tsu
09-09-2007, 20:20
is voll uncool

Für die jungen Kerle muss es immer sofort Wrestling oder so sein;)

T-Ente
09-09-2007, 20:26
Für die jungen Kerle muss es immer sofort Wrestling oder so sein;)

Jeet Kune Do ist viel cooler, weil das hat der Bruce Lee erfunden. Ich trainier das auch zu Hause aus Büchern und DVDs. ;)

Nya kenn Aikido nur von Videos aus dem Internet. Da sieht das gar nicht so schlecht aus. Es gibt schöne Hebel und Würfe und man kann prima Leute außer gefecht setzen, ohne sie ernsthaft zu verletzen.

shenmen2
09-09-2007, 20:29
Für mich ist das Aikido die zweit edelste Kunst und das will etwas heissen. :cool:

Welches ist denn für dich die edelste Kunst ?

Dubois
09-09-2007, 20:35
Welches ist denn für dich die edelste Kunst ?

(An die anderen:FÜR IHN- kein Grund zum Zanken !)

Kann man das nicht erahnen? *lach* :rolleyes:

Sun Tsu
09-09-2007, 20:48
Kann man das nicht erahnen? *lach* :rolleyes:

Der Weg der leeren Hand?;)

Apfelbaum
09-09-2007, 20:49
wrestling rockt :klatsch:

und bruce lee (das hat mir mein cousin aus italien beigebracht) :gewicht:

Apfelbaum
09-09-2007, 20:51
Der Weg der leeren Hand?;)

nein, der vollen hose :rofl:

shenmen2
09-09-2007, 20:58
Kann man das nicht erahnen? *lach* :rolleyes:

Naja, bei dir steht "Weg der endgültigen Wahrheit" als Kampfkunst ;).

Dubois
09-09-2007, 20:58
nein, der vollen hose :rofl:

Herr Gott, wie oft denn noch:
Duschen ist kein Heavy Metal!

Du willst etwas über den Weg des goldenen Regens hören?
Ja?
Dann sieh dir das hier die ersten 56sec. an und dann darfst du Duschen :cool::nini:

and I peed in my pants (http://www.youtube.com/watch?v=vkiXWuHHvoU)

noppel
09-09-2007, 20:59
Naja, bei dir steht "Weg der endgültigen Wahrheit" als Kampfkunst ;).


was die deutsche übersetzung von "kyokushindo" ist...

Dubois
09-09-2007, 21:00
Naja, bei dir steht "Weg der endgültigen Wahrheit" als Kampfkunst ;).

etwas japanisch dazu und du landest bei Kyokushin Do ;)

EDIT:
noppel war schneller. :(

Apfelbaum
09-09-2007, 21:02
Herr Gott, wie oft denn noch:
Duschen ist kein Heavy Metal!

Du willst etwas über den Weg des goldenen Regens hören?
Ja?
Dann sieh dir das hier die ersten 56sec. an und dann darfst du Duschen :cool::nini:

and I peed in my pants (http://www.youtube.com/watch?v=vkiXWuHHvoU)

mein IQ reicht dafür nicht aus

shenmen2
09-09-2007, 21:05
Na komm, soo schwer ist Duschen wirklich nicht. Trau dich einfach...

Apfelbaum
09-09-2007, 21:07
o.k. i probiers :beer:

Sun Tsu
09-09-2007, 21:09
Aikido beinhaltet Waffen?

shenmen2
09-09-2007, 21:09
Ja, Holzwaffen:
Schwert, Stock und Messer (Bokken, Jo, Tanto)

Dubois
09-09-2007, 21:10
Aikido beinhaltet Waffen?

ja, aber ich würde kein plural nehmen ;)
Katana, bzw. im Training den boken

Apfelbaum
09-09-2007, 21:12
messerabwehr /-entwaffnung (für mich das einzig brauchbare)

Sun Tsu
09-09-2007, 21:12
ja, aber ich würde kein plural nehmen ;)
Katana, bzw. im Training den boken

GEIL!:D

Dubois
09-09-2007, 21:13
was heisst, man muss da kurz in verschiedene Schulen trennen.
manche haben zum katana noch den kokyu-nage. ein andere waffe, ähnlich dem bo, aber das wird nicht überall unterichtet

Dubois
09-09-2007, 21:15
im ganz traditionellen findest du auch die yari, eine Lanze und das tanto, ein Messerchen wieder. Wird aber in den meisten vereinen nicht unterrichtet :(

shenmen2
09-09-2007, 21:19
Hmm, also kokyu-nage ist doch die Bezeichnung für eine (waffenlose) Technik ? Also, bei uns jedenfalls. Bo (Langstock) üben wir nicht. Halt nur mit Bokken, Jo (Kurzstock, so ca. 120 cm) und Tanto (Messer). Wobei mit dem Tanto nicht so richtig geübt wird, nur die Entwaffnung eben. Katanas im Aikido ? Seid ihr sicher ?

noppel
09-09-2007, 21:27
bokken oder katana ist doch wurst...

hab schon leute im aikido mit katana statt bokken hantieren sehen, aber die gleichen übungen

Dubois
09-09-2007, 21:28
Hmm, also kokyu-nage ist doch die Bezeichnung für eine (waffenlose) Technik ? Also, bei uns jedenfalls. Bo (Langstock) üben wir nicht. Halt nur mit Bokken, Jo (Kurzstock, so ca. 120 cm) und Tanto (Messer). Wobei mit dem Tanto nicht so richtig geübt wird, nur die Entwaffnung eben. Katanas im Aikido ? Seid ihr sicher ?

Ja, Katana im Aikido. Ganz sicher ;)
Wenn man von Kokyu-Nage spricht meint man eigentlich immer die Stababwehr ;) das wollte ich damit sagen, ist wohl falsch rüber gekommen...

ist so eine klappt immer Sache, wie bei uns der Shuto Uchi ;)
aber leider ist das alles nicht einheitlich :(
André Nocquet meint zwar das Aikido keine nationalen Grenzen kennt, aber vor Verbadspolitik kann auch der Weg der Liebe nicht beständig sein :(

Sun Tsu
09-09-2007, 21:30
Ja, Katana im Aikido. Ganz sicher ;)
Wenn man von Kokyu_Nage spricht meint man eigentlich immer die Stababwehr ;) das wollte ich damit sagen, ist wohl falsch rüber gekommen...

ist so eine klappt immer Sache, wie bei uns der Shuto Uchi ;)


Zu viele Fremdwörter^^

FireFlea
10-09-2007, 10:07
Ich betreibe selbst kein Aikido, finde die Kampfkunst als solche aber wunderbar. Bin besonders ein Fan von Gozo Shioda.

Matrix Freak
10-09-2007, 11:01
So jetzt muss ich mich mal als ehmaliger Aikidoka zu wort melden!:p
Als erstes: Falls ich vorhätte in 6 monaten zur kampfmaschine zu werden würde ich aikido auch nicht nehmen ! Aber (das ganz ganz große ABER:D) Es ist ein wunderschöner sport vorallem für familien und älteren leuten.Abgesehen davon beinhaltet Aikido (der sanfte weg) viele interessante hebel und viel fallschule. Ausserdem ist aikido doch der kampfsport der samurai wenn ich mich nicht täusche ?(deswegen auch des katana;))
Von wegen es muss immer wrestling sein ich hab mit 9 angefangen und bis vor ein paar monaten gemacht!:cool:
Also aber für die schwert techniken kann und konnte ich mich nicht begeistern, obwohl ich nicht so viel davon gesehen hab !

noppel
10-09-2007, 11:15
da judo schon 'sanfter weg' heißt, würde es mich wundern, wenn aikido auch 'sanfter weg' hieße...

die KK der samurai war auch eher jiu jitsu, es sei denn es gab ende des 19. JH, wo aikido 'erfunden' wurde noch samurai

Matrix Freak
10-09-2007, 11:32
ok ich hab da was verwechselt !:ups::ups:
aber was witzig ist das es auch eine weiter entwicklung von aikido gibt die heisst aiki-jujutsu!(da bin ich wieder aus dem schneider:D:D)

Matrix Freak
10-09-2007, 11:33
Richtig heisst es : „Der Weg der Harmonie im Zusammenspiel mit Energie“

meepo
10-09-2007, 15:04
Aikijujutsu - lassen wir das einfach mal als generellen Begriff stehen - ist keine Weiterentwicklung von Aikido sondern umgekehrt.

Kokyu-Nage ist eine Klassifizierung für Wurftechniken und wird nicht nur mit oder gegen den Stab verwendet.

Was das Katana angeht, ich hab auch schon einige Aikidoka mit Iaitos rumfuchteln sehen, die machen dann aber meist auch noch Iaido oder finden
einfach etwas Besonderes für sich darin.

Soweit erstmal.

Wind Dancer
10-09-2007, 15:22
Moin,

ich persönlich halte Aikido für eine sehr, sehr, sehr schöne Kampfkunst, die einem viel über sich selbst lernen lässt und die leider oft unterschätzt wird - aber das ist denke ich nicht Gegenstand hier.

Kimi
10-09-2007, 17:49
Aikido will ich mir näher anschauen, wenn ich für Karate und JJ zu alt werde. :D
Ich finde es jedenfalls gut.
Man muss es ja nicht für einen anderen Zweck tun. Hochsprung, Bodenturnen oder Blumenstecken macht ja auch keiner zur SV. Warum soll man den jede heutige Kampfkunst mit Hauptziel SV betreiben? Auch wenn man es dafür vielleicht benutzen kann.

rookie989
14-09-2007, 22:16
Hm, "unterschätzt" hab ich gelesen. Leider kann man irgendwie den Eindruck gewinnen, Aikido ist nicht wirklich für SV brauchbar.

Ich kann mir da ehrlich gesagt noch kein richtiges Bild machen. Bin sowohl im Forum als auch bei meinem Sport absoluter Beginner :rolleyes:

Klärt mich doch bitte auf. Reite ich ein totes Pferd?

Dubois
14-09-2007, 22:22
Klärt mich doch bitte auf. Reite ich ein totes Pferd?

Soll dein Pferd auf der Strasse fit und kräftig sein, oder soll dein Pferd ein edles Ross voller Harmonie und wunderschön Anmutig sein?

Diese Frage musst du beantworten, wenn du deine Frage beantwortet haben willst.

Gruß,
A.D.

DonCharlotte
14-09-2007, 22:41
also ich hab aikido 2 jahre gemacht und nichts gelernt was ich jemals einsetzen könnte...bzw. eine modifizierte judorolle und die selbe fallschule...

ernsthaft es gibt ja nichtmal schläge und glaubst du wirklich jeamnd geht mit nem stock auf dich los`? und dann kannste dichja ncih mal wehren weils nur schaukampf is....bei uns auf jeden fall...klärt mich auf wenn ihr da was anderes erlebt habt....

nonamedd
14-09-2007, 22:50
Vor geraumer Zeit habe ich einen Freund zum Probetraining Aikido begleidet. Natürlich habe ich mit teilgenommen. Und mein Fazit ist: Wenn man es kann ist es sicherlich was tolles den so schnell wie ich den Trainer von unten angeschaut habe, hab ich es ohne große Schmerzen, glaube ich, noch nie getan. Jedoch wurden wir auch belehrt das es, bis man es annähernd frei anwenden kann, ein langer Weg ist. Reichlich 5 Jahre sollte man sich geben. Und genau da sehen viele Aikido als unefektiv. Die meißten wollen doch am liebsten schon nach 2-3 Wochen den großen Fighter miemen.
Aikido hat echt tolle Techniken, auch Tritte und Stöße...etc, nicht nur rumgewirbel.

Dubois
14-09-2007, 22:51
klärt mich auf wenn ihr da was anderes erlebt habt....

Das hängt immer schwer vom Verein, bzw. Trainer ab.

Ich kann von meinem Standpunkt aus auf jedenfall eines zum Aikido sagen, wenn es um kämpfen geht:

Mit Aikido kann man eine zweite Kampfkunst, welche Tritte und Schläge beinhaltet wunderbar ergänzen.

Die Mischung Aikido und Karate ist absolut super. :)

Grüsse,
A.D.

nonamedd
14-09-2007, 22:52
@Adrién Dubois
ZUSTIMM!!! Meine Trainerin könnte da ein Buch schreiben...

Dubois
14-09-2007, 22:54
@Adrién Dubois
ZUSTIMM!!! Meine Trainerin könnte da ein Buch schreiben...

Ich habe darüber bereits ein Buch geschrieben ;)

rookie989
14-09-2007, 23:03
Ein Pferd ist ja immer nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Reiten da.

Aber das eine ohne das andere ergibt eben kein komplettes Pferd. Sondern entweder ein Schaukel-Pferdchen oder einen Esel (um im Bild zu bleiben).

Also ich hab vielleicht keine 5 Jahre Zeit, aber 3 gönn ich mir, kein Thema :D

Dubois
14-09-2007, 23:05
Ein Pferd ist ja immer nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Reiten da.

Aber das eine ohne das andere ergibt eben kein komplettes Pferd. Sondern entweder ein Schaukel-Pferdchen oder einen Esel (um im Bild zu bleiben).

Also ich hab vielleicht keine 5 Jahre Zeit, aber 3 gönn ich mir, kein Thema :D

Aikido alleine braucht viele Jahre bis man es ansatzweise gut beherscht.
Wenn du SV willst, dann ist reines Aikido ganz sicher der falsche Weg. Aber wie gesagt, zur Ergänzung, zum Beispiel zum Karate, oder zum Kickboxen, usw. ist Aikido super

DonCharlotte
14-09-2007, 23:06
naja mein tipp wär halt schau dich um...is ja nicht verboten...schau dir noch paar andere sachen an und schalt dein gehirn ein und überlege ob es deinen zwecken dient! hab ich leider viel zu spät getan^^

rookie989
14-09-2007, 23:10
Das wird jetzt fast ein wenig zu kompliziert.

Mein Problem ist nicht meine Geduld, sondern meine Wochenarbeitszeit.

Mehr als 2Mal in der Woche trainieren ist leider nicht drin. Und die Zeit auf 2 Sportarten zu verteilen... da brauch ich wahrscheinlich schon 10Jahre...

Gibts da nicht einen goldenen Mittelweg? Also 1 SV, wo man seinem Gegenüber nicht gleich die Rübe von den Schultern hauen muss?

DonCharlotte
14-09-2007, 23:14
ich sag nur probetraining...mach bei entsprechendem 1-2 mal mit und wenn du es für besser befindest als aikido dann machste halt des....so wies bei dir klingt hängst du eh nich drann wenn du noch sehr neu bist^^

ich würd was härteres probieren...das bringt dich auf jeden fall in sv-situationen weiter...mit aikido kannste da nur hoffen und warten^^

und du hast dich ja offensichtlich entschieden dich zu wehren und dann willst du nicht 3-5 jahre warten oder?

viele grüße

nonamedd
14-09-2007, 23:15
@Adrién Dubois
wie heißt das Buch?

Dubois
14-09-2007, 23:19
@rookie989
Zwei mal die Woche, aber wirklich konstant und daheim etwas reicht aus um eine Kunst zügig zu erlernen. Ist natürlich lange kein maximum, wäre aber wenn du konseqent bist auch absolut okay.

@nonamedd
Nie veröffentlicht. Schlummert seit Jahren auf meiner Festplatte. Zusammen mit zwei anderen Büchern die ich in Langeweile schrieb.
Wenn ich mal viel Zeit und Mittel habe, möchte ich sie gerne veröffentlichen.

Gruß,
A.D.

nonamedd
14-09-2007, 23:22
ich würde meinen, einen der es kauft hast du! :D

Dubois
14-09-2007, 23:24
ich würde meinen, einen der es kauft hast du! :D

war das jetzt ironisch gemeint? :confused:

DonCharlotte
15-09-2007, 10:33
er meint scih selbst

Luggage
15-09-2007, 12:23
Aber wie gesagt, zur Ergänzung, zum Beispiel zum Karate, oder zum Kickboxen, usw. ist Aikido super
Kann ich nicht unterschreiben. Aikido lebt von gewissen Schlüsselfähigkeiten, die einem in Fleisch und Blut übergegangen sein müssen, damit irgendwas von dem Zeug funktioniert. Gerade ein Anfänger sollte sich keinesfalls die unterschiedlichen Bewegungsschulen von z.B. Karate und Aikido zeitgleich antun. Schlimmstenfalls wird er nichts davon benutzen können, wahrscheinlich aber wird sich das Karate als leichter erlernbar und einprägsamer im Bewegungsstil durchsetzen. Etliche Aikido-Techniken werden dadurch aber unbrauchbar (oder müssen abgewandelt werden). Es gibt zwar Richtungen, die Karate-Elemente verwenden (z.B. Nishio http://www.nishio-aikido.de), aber die sind dann angepasst.
Wenn, dann würde ich empfehlen, Aikido zu lernen und, wenn es sich gefestigt hat, auf Reisen zu gehen und andere Sachen zu erforschen. So herum kann ein Schuh draus werden.

Und zum Thema: Ich finde Aikido klasse. Je nach Stil eignet es sich mehr oder weniger zum richtigen kämpfen, in jedem Fall braucht es aber Jahre des hingebungsvollen Trainings um etwas damit anfangen zu können. Ich habe meine KK-Laufbahn mit Aikido begonnen und wäre sicher auch heute noch dabei, wenn mir die Eso-Freaks dort nicht so sehr auf den Senkel gegangen wären.

Sun Tsu
15-09-2007, 12:35
Also 1 SV, wo man seinem Gegenüber nicht gleich die Rübe von den Schultern hauen muss?

Wenn du deinem Gegenüber nicht die Rübe von den Schultern hauen musst, hat das nichts mit Selbstverteidigung zu tun. Auf jeden Fall nicht mit der körperlichen Auseinandersetzung. Die Frage ist ja: Wenn nicht umkloppen, wie sonst? Wenn du nicht gerade Kano oder Ueshiba persönlich bist wirst du mit dem sanften Weg oder ähnlichem nicht viel erreichen können. Außer natürlich du kombinierst mit Boxen, Karate oder so.

Luggage
15-09-2007, 12:41
Wenn du deinem Gegenüber nicht die Rübe von den Schultern hauen musst, hat das nichts mit Selbstverteidigung zu tun. Auf jeden Fall nicht mit der körperlichen Auseinandersetzung.
Blödsinn! SV ist nicht nur der Kampf auf Leben und Tot. Es lassen sich etliche Situationen konstruieren, in denen Atombomben nicht eben die beste Wahl zur Abwehr darstellen. Nimm z.B. einen geistig verwirrten,oder betrunkenen aber körper unterlegenen Menschen, oder einen maßlos erbosten Rentner, der dich mit Ohrfeigen eindeckt. Eine echte Gefahr ist das nicht, wehren darf man sich aber dennoch.
Darüber hinaus ist es eine Frage der Einstellung, ab wann man mit "Rübe von den Schultern hauen" anfängt. Aikido verfolgt die Einsicht, dass soetwas nicht zweckdienlich ist und nur schlechtes Karma, wie eine Gewaltspirale nach sich zieht. Das findet Ausdruck in jeder einzelnen Technik. Allerdings ist jede davon potentiell zum Töten geeignet (was wesentlich zum spirituellen Hintergrund und der Begründung des Wie im Aikido beiträgt).

Shining
15-09-2007, 12:49
ich habs mal trainiert

der trainer (blauer gurt, 4 jahre training) war nicht in der lage einfache boxstöße zu "verarbeiten"

es gibt ein-zwei techniken die ich manchmal anwende (messerabwehr), ansonsten ist es didaktisch müll

du hast deinen Aikidolehrer verprügelt um zu testen was er drauf hat? :ups:

Glaube nicht daß du Ueshiba Philosphie verstehst.
Er nannte sie Kunst des Friedens. Ich glaube man muss sich zwangsläuftig damit beschäftigen um mit Aikido was anfangen zü können und sehr geduldig sein. Habe ich gehört.

Sun Tsu
15-09-2007, 12:51
Blödsinn! SV ist nicht nur der Kampf auf Leben und Tot. Es lassen sich etliche Situationen konstruieren, in denen Atombomben nicht eben die beste Wahl zur Abwehr darstellen. Nimm z.B. einen geistig verwirrten,oder betrunkenen aber körper unterlegenen Menschen, oder einen maßlos erbosten Rentner, der dich mit Ohrfeigen eindeckt. Eine echte Gefahr ist das nicht, wehren darf man sich aber dennoch.
Darüber hinaus ist es eine Frage der Einstellung, ab wann man mit "Rübe von den Schultern hauen" anfängt. Aikido verfolgt die Einsicht, dass soetwas nicht zweckdienlich ist und nur schlechtes Karma, wie eine Gewaltspirale nach sich zieht. Das findet Ausdruck in jeder einzelnen Technik. Allerdings ist jede davon potentiell zum Töten geeignet (was wesentlich zum spirituellen Hintergrund und der Begründung des Wie im Aikido beiträgt).

Das ist schon klar. Doch sprach er von Selbstverteidigung. Und ich denke er meint nicht nur Ohrfeigen, sondern auch mal eine gefährliche Situation. Und darauf bezieht sich dann mein Post.;)

Luggage
15-09-2007, 13:01
Das ist schon klar. Doch sprach er von Selbstverteidigung. Und ich denke er meint nicht nur Ohrfeigen, sondern auch mal eine gefährliche Situation. Und darauf bezieht sich dann mein Post.;)
Dann musst du das auch schreiben. Du sprachst von SV i.A. und dass diese nur "Rüber runter reißen" zu bestreiten sei - dem musste ich widersprechen.

Sun Tsu
15-09-2007, 13:02
Dann musst du das auch schreiben. Du sprachst von SV i.A. und dass diese nur "Rüber runter reißen" zu bestreiten sei - dem musste ich widersprechen.

Dann ist jetzt ja alles geklärt (?!) :D;)

Luggage
15-09-2007, 13:03
Dann ist jetzt ja alles geklärt (?!) :D;)
Najaaaa... über die eine oder andere Aussage läßt sich noch streiten. Aber ich denke wir lassen das besser.

nonamedd
15-09-2007, 13:49
@Adrién Dubois
nein das war ernst gemeint. Bin immer offen für die Sicht der Dinge aus der Perspektive anderer. Regt zum Nach/umdenken an oder man wird in seiner eigenen "Ansicht/Meinung..." bestärkt.

DieKlette
15-09-2007, 14:04
Zum hauen für die "Straße" sollte man sich immer primär einen Vollkontatstil suchen.

Vorallendingen, wenn man kaum Erfahrungen hat.

Ein fortgeschrittener Kampfkünstler dürfte mit Aikido was anfangen können, da er die Techniken unter Stress vielleicht noch anwenden kann.

Aber auch da bin ich skeptisch. Wenn man sich nicht Jahre lang mit Aikido beschäftigt und keine Sparringserfahrungen hat wird man gefuttert.

Ich finde immernoch: Es gibt nichts besseres zum "schlägern" als Mixed Martial Arts.

Oder simpler: Auch Kombinationen aus Ringen & Boxen sind sehr gut zu gebrauchen.

shenmen2
15-09-2007, 17:59
also ich hab aikido 2 jahre gemacht und nichts gelernt was ich jemals einsetzen könnte...bzw. eine modifizierte judorolle und die selbe fallschule...

Hmm... du hast wahrscheinlich im Jugendtraining mitgemacht ? Ich glaube nicht, daß du NICHTS gelernt hast. Wahrscheinlich hast du die ersten Grundlagen in Timing, Ausweichen, Distanzgefühl, Gefühl für Körpermechanik verinnerlicht.


ernsthaft es gibt ja nichtmal schläge und glaubst du wirklich jeamnd geht mit nem stock auf dich los`? und dann kannste dichja ncih mal wehren weils nur schaukampf is....bei uns auf jeden fall...klärt mich auf wenn ihr da was anderes erlebt habt....

:( Naja, das gibt es schon, daß Leute mit einem Stock (Baseballschläger, Bierflasche...) auf jemanden losgehen. Leider...
Schläge üben wir durchaus, aber nur bei den Erwachsenen.

shenmen2
15-09-2007, 18:03
Zum hauen für die "Straße" sollte man sich immer primär einen Vollkontatstil suchen.

Ich finde immernoch: Es gibt nichts besseres zum "schlägern" als Mixed Martial Arts.

Ja, wenn es darum gehen soll, sich auf der Straße zu schlägern, hast du 100% recht. Zu diesem Zweck braucht man(n) auch etwas SCHNELL erlernbares - sonst erreicht man am Ende die Reife, sich nicht mehr zu prügeln vor der technischen Fähigkeit, es erfolgreich zu tun.

Soju
15-09-2007, 18:20
du hast deinen Aikidolehrer verprügelt um zu testen was er drauf hat? :ups:

Glaube nicht daß du Ueshiba Philosphie verstehst.
Er nannte sie Kunst des Friedens. Ich glaube man muss sich zwangsläuftig damit beschäftigen um mit Aikido was anfangen zü können und sehr geduldig sein. Habe ich gehört.

Also ich geh mal nicht davon aus, dass das Bäumchen den Trainer verprügelt hat.

Und falls sie vorher abgemacht haben, dass sie mal ein wenig SV trainieren und der Trainer dadurch gemerkt hat, dass es für ihn nicht funktioniert, dann ist es doch nur gut.

Dubois
15-09-2007, 18:21
@Luggage

Das habe ich so nicht gesagt.
Ich habe gesagt, dass Aikido und Karate super zusammen passen und sich ergänzen.
Ich habe nicht behauptet, dass man zwei Systeme einzeln erlernen und dann einzeln anwenden soll.
Man muss beide Systeme als eines betrachten. Auch der Anfänger kann da schnell und gut lernen. Auch Techniken für die SV!

Was ich vielleicht hätte dazu sagen müssen ist folgendes:

Im Aikido wird nicht auf eigene Kraft gebaut, sondern die des Gegners ausgenutzt. In der Ergänzung Karate/Aikido von der ich spreche, arbeitest du aktiv und mit Druck nach vorne. Die Bewegungen des Aikido lassen sich mit Kraft erzwingen. Rein aus der logischen Hebellehre.

Und das tolle dabei ist: Man muss zwar Druck machen, aber man muss kein Tier sein, da die Hebel Gelenke und Sehnen angreifen. Somit für jeden erlernbar. (Auch schwache)
Die hohe Kunst des Aikido ist das natürlich nicht, aber das muss es ja auch nicht sein. Ich rede von den Techniken, angepasst für Karate, Kickboxen, Tae Kwon Do, Muay Thai, usw. usw.

Ich habe einem Schüler von mir bereits erfolgreich Aikido/Karate Kombination begebracht. Das hat mich auch bestätigt.

Hier mal nur eine einzige mögliche Aikido/Karate Kombination. Es gibt natürlich noch viel mehr ;)

Teil 1 (http://www.kampfkunst-board.info/forum/1032536-post1.html)

Teil 2 (http://www.kampfkunst-board.info/forum/1032544-post3.html)

Teil 3 (http://www.kampfkunst-board.info/forum/1035251-post56.html)

Gruß,
A.D.

Towisted
15-09-2007, 18:47
Sind die Schulen immer so teuer?! :ups:

Dubois
15-09-2007, 18:48
Sind die Schulen immer so teuer?! :ups:

Welche Schulen,?
In was für einem Zusammenhang?

Wovon redest du? :confused::confused:

BenitoB.
15-09-2007, 18:49
sorry,doppelpost :(

BenitoB.
15-09-2007, 18:50
hab mir aikido mehrfach angeschaut,um sehr schnell sv fähig zu sein denke ich gibt es besseres,von der ästhethik kann ich nur sagen augenschmaus;)

@doncharlotte klar gibts im aikido schläge(die sind aber so weit ich weiß eher im geringen umfange bestandteil),entweder hatteste nen komischen trainer,oder warst in den zwei jahren nich oft dort:p

@apfelbaum,hmm du hattest wohl wirklich nen schlechten aikido trainer,aber hab ich nich irgendwo im kopf dass du systema machst:confused: dann ist doch klar dass der keine chance hatte:rolleyes:

mma is bestimmt toll um sich auf der strasse schnell behaupten zu können, in ner schlägerei, zur sv gehört aber eindeutig mehr.messer,stockabwehr etc. von daher find ich für reale sv zb krav maga,jkd oder kfm ideal.
aber da scheiden sich die geister,und darüber könnte man wieder grundsatzdiskussionen führen:D

letztlich steht und fällt ohnehin alles mit dem trainer und dem ausführenden.

Towisted
15-09-2007, 18:52
Welche Schulen,?
In was für einem Zusammenhang?

Wovon redest du? :confused::confused:

Ist es normal das Aikidoschulen 40-50€ im Monat nehmen?

BenitoB.
15-09-2007, 18:57
ist wie bei jedem ks/kk. wenns private schulen sind ist es relativ teuer,da davon jemand leben will,oder zumindest nen nebenerwerb hat. vereine sind deutlich günstiger,die müssen weniger miete zahlen,trainer bekommen nur übungsleiteraufwandentschädigung etc.. nachteil bei vielen vereinen: in den ferien gibts kein training,da die turnhallen zu sind.

Da Mo
15-09-2007, 20:41
Boar ey Aikido is pvoll scheisse ey. ISch bin so voll der starke Kickbox macher und dann mache isch die Aikido Leute einfach Kickbox. Weil wen ich so Kickbox machen kann der dann mich dann nicht so umwerfen ey verstehst?;)

nonamedd
15-09-2007, 22:18
auch beim MMA gibts reichlich Schwachstellen. Eine "perfekte" KK für die Straße gibt es nicht. Da es unendlich Situationen geben kann in welcher man entsprechend reagieren müsste und nur weil MMA "von allem ein wenig " beinhaltet ist es nicht DAS was als ideal angesehen werden kann, den es kann auch "von allem zu wenig" sein.
;-)

nonamedd
15-09-2007, 22:20
@Da Mo
von der Vörderschule geflogen?

BenitoB.
15-09-2007, 23:04
ich denke er meinte das ironisch,und ist nicht von der (F)örderschule geflogen;)

Dubois
15-09-2007, 23:30
Boar ey Aikido is pvoll scheisse ey. ISch bin so voll der starke Kickbox macher und dann mache isch die Aikido Leute einfach Kickbox. Weil wen ich so Kickbox machen kann der dann mich dann nicht so umwerfen ey verstehst?;)

alles okay bei dir? :confused::weirdface:gruebel:
Ich weiss aus deinen über 400 Beiträgen, dass du eigentlich kein Hackspaten bist. ;)
Oder ich bin hier zu doof deine Ironie zu verstehen. Das kann natürlich auch sein :o

Pancho Villa
16-09-2007, 00:32
Ich stelle die Frage mal im offenen und nicht im Budo-Forum, daß Aikidokas ihre KK mögen, ist ja klar :).

Nichts.

DonCharlotte
16-09-2007, 00:44
in wiefern gibts denn schläge??? ich hab vorhin bisschen mit nem boxer gefightet...nur aus spaß und da musste ich an diesen thread denken...wenn du nicht sofort mit einem schlaghagel auf den losgehst ist da nix^^ und an hebeln brauchste gar nicht zu denken...ganz ehrlich...mach mma oder sonst was (kein plan was das ist, klingt aber gut^^). ich würde ja persönlich sagen du suchst dich ne gute wing chun schule, aber da gehen die meinungen hier sehr auseinander und ich will dich nicht irgendwie beeinflußen...find raus was dich weiter bringt!!!

Da Mo
16-09-2007, 01:02
alles okay bei dir? :confused::weirdface:gruebel:
Ich weiss aus deinen über 400 Beiträgen, dass du eigentlich kein Hackspaten bist. ;)
Oder ich bin hier zu doof deine Ironie zu verstehen. Das kann natürlich auch sein :o

Den Smiley hast du nicht verstanden? Naja ich habe damit nur so in etwa vorweg genommen was meine Kickboxer und Asi Freunde über so "Voll schwule Tai Chi und Aikido Scheiss" sagen würden.
Damit will ich nur auf ironishe Weise zeigen wie die (vorherschende) Meinung über derartiges in solchen Kreisen ist und damit selbst Seitenhiebe auf selbige verteilen.
Boar ich hasse es Ironie zu erklären.:mad:

Naja immerhin weisst du dass ich kein Hackspaten bin.:D:cool:

Shining
16-09-2007, 01:08
Thema Kampfkünste mischen. Ist in der Tat nicht so gut, aber ich denke es geht, man kanns lernen es im Kopf zu trennen.
Wir haben im JJ einen Burschen aus Aikido dazubekommen. Man merkt dass die Bewegungslehre fast komplett was anderes ist. Und auch diebewegungsabfolge bei den Hebel.
Und daß die Ju Jutsu Kampfstellung bei Kickboxen nichts nützt habe durch einen Fussfeger schmerzhaft erfahren müssen :o

Pancho Villa
16-09-2007, 01:14
Ich stelle die Frage mal im offenen und nicht im Budo-Forum, daß Aikidokas ihre KK mögen, ist ja klar :).


Aikido ist Dreck. Das machen nur Weicheier.

Shining
16-09-2007, 01:16
Also ich geh mal nicht davon aus, dass das Bäumchen den Trainer verprügelt hat.

Und falls sie vorher abgemacht haben, dass sie mal ein wenig SV trainieren und der Trainer dadurch gemerkt hat, dass es für ihn nicht funktioniert, dann ist es doch nur gut.
Spaaass .Es klingt aber wirklich so so als hätte er drauf angelegt zu testen was der Trainer so drauf hat.
Man weiss es nicht ob er das erwartet hat, es war schleißlich Aikido Training und kein Boxen oder Strassenkampf.
Glaube da Boxen extrem schnell ist, muss man ohnehin extrem schnell reagieren. Die Hand wegzufegen geht bedingt oder Ausweichen.

DieKlette
16-09-2007, 01:16
Ja, wenn es darum gehen soll, sich auf der Straße zu schlägern, hast du 100% recht. Zu diesem Zweck braucht man(n) auch etwas SCHNELL erlernbares - sonst erreicht man am Ende die Reife, sich nicht mehr zu prügeln vor der technischen Fähigkeit, es erfolgreich zu tun.

Man kann auch alles mißverstehen, wenn man will.... :rolleyes:

Warum habe ich wohl "schlägern" mit Anführungszeichen geschrieben?

Abgesehen davon, jeder der MMA betreibt kann Dir bestätigen, dass es NICHT schnell erlernbar ist, da die Technikvielfalt enorm ist.

Da wäre Mann mit Boxen besser beraten.

shenmen2
16-09-2007, 12:11
Man kann auch alles mißverstehen, wenn man will.... :rolleyes:

Warum habe ich wohl "schlägern" mit Anführungszeichen geschrieben?

:D Und ich dachte, du hast es in Anführungszeichen geschrieben, weil es kein korrektes Deutsch ist.

aikidofreak
16-09-2007, 12:26
Die haben ein gi und ein hakama an:D
mache eben auch aikido

aikidofreak
16-09-2007, 12:32
Ich selber trainiere auch aikido.
es geht dabei wirklich nur darum die kräfte des gegners unzusetzen in einen grif oder wurf.
das ist ja eben das faszinierende am aikido und darum gibt es auch leute die sagen das wäre gefakt weil die so schnell am boden liegen.
wer das behauptet hat keine ahnung und sollte mal in eine gute aikidoschule
ein probetraining absolvieren und der wird merken das man gegen die techniken nichts machen kann.

aikidofreak
16-09-2007, 12:38
aikido ist die beste kampfkunst der welt und sie ist auch nicht gestellt wie manche leute sagen.
wer das behauptet soll mal in einer guten schule ein probetraining absolvieren und der wird sehen das man gegen die techniken nichts machen kann

Sun Tsu
16-09-2007, 12:46
aikido ist die beste kampfkunst der welt und sie ist auch nicht gestellt wie manche leute sagen.
wer das behauptet soll mal in einer guten schule ein probetraining absolvieren und der wird sehen das man gegen die techniken nichts machen kann

Du glaubst gar nicht, was man dagegen alles machen kann;-)

DieKlette
16-09-2007, 12:46
aikido ist die beste kampfkunst der welt und sie ist auch nicht gestellt wie manche leute sagen.
wer das behauptet soll mal in einer guten schule ein probetraining absolvieren und der wird sehen das man gegen die techniken nichts machen kann

Schon passiert, und die konnten gegen MEINE Techniken nichts machen.

Übrigens habe ich mit 8 Jahren mit Aikido angefangen und wann bitteschön Du?

Und welch' Wunder, ich schenke deiner Aussage keinen Wahrheitsgehalt ;).

Sun Tsu
16-09-2007, 12:49
Schon passiert, und die konnten gegen MEINE Techniken nichts machen.

Übrigens habe ich mit 8 Jahren mit Aikido angefangen und wann bitteschön Du?

Und welch' Wunder, ich schenke deiner Aussage keinen Wahrheitsgehalt ;).

Du bist der Größte.:rolleyes:

;)

DieKlette
17-09-2007, 02:38
Du bist der Größte.:rolleyes:

;)

Klar, mit 178 cm :rolleyes:. Da muss ich aber noch meinen Spinat aufessen bevor ich mit den Großen Spielen darf :D.

nonamedd
17-09-2007, 14:38
Jeder der meint Aikidi wäre ne schwache Nummer geht doch einfach mal in ne Schule und frag den Trainer mal ob er einem zeigen kann wie effektif seine Sportart ist, da man sie für vielleicht schön jedoch uneffektiv halte. Die meisten werden eurer "Aussage" gern versuchen entgegenzuwirken.:D

Ich hatte meine Gratisstunde...
Erst probieren/machen-> dann reden!!!:teufling:

Luggage
17-09-2007, 15:05
Jeder der meint Aikidi wäre ne schwache Nummer geht doch einfach mal in ne Schule und frag den Trainer mal ob er einem zeigen kann wie effektif seine Sportart ist, da man sie für vielleicht schön jedoch uneffektiv halte. Die meisten werden eurer "Aussage" gern versuchen entgegenzuwirken.:D

Ich hatte meine Gratisstunde...
Erst probieren/machen-> dann reden!!!:teufling:
Also ich für meinen Teil stünde solcherlei Herausforderungen (nichts anderes ist es) sehr skeptisch gegenüber und würde vermutlich eher nicht darauf eingehen. Wer brav darum bittet, kann Probetraining(s) mitmachen, genau wie jeder andere mittrainieren und daraus seine eigenen Schlüsse ziehen. Ich wäre mir zu schade, da irgendwelchen dahergelaufenen Eumeln irgendwas beweisen zu müssen.

Shining
17-09-2007, 15:43
Was für ein Müll - von wegen Aikido kann nix. Nur weil Schlagtechniken oder wie jemand sagte "dem krass Boxen " bei Aikido nicht wesentlich sind? Was soll an Aikido Würfen schlechter oder uneffektiver sein als an den Judo Würfen oder Muay Thai Würfen?

DonCharlotte
17-09-2007, 16:37
der thread eröffner hat gefragt was wir von aikido halten und das verbinde ich mit dem SV wert den es hat...da er sich ja schnell verteidigen können will....

die würfe können ja meinentwegen effektiv sein wenn dein gegner sich nicht bewegt, im stehen schläft oder sonstiges...^^ jedoch wenn wir von der klassischen situation ausgehen, dass z. B. jemand auf dich zurennt und losprügelt, nehmen wir mal an betrunken( dann hört er auch nicht auf um sich zu schlagen), dann wird es schwer mit würfen und hebeln...

ausßerdem ist schlagen und treten usw nunmal das wesentliche in kampfsituationen auf sv ebene

und dafür würde ich nunmal nicht aikido wählen...da fehlt einfach dann das wesentliche wenn man das erst nach 5 jahren behersschen kann !

Dubois
17-09-2007, 16:45
jedoch wenn wir von der klassischen situation ausgehen, dass z. B. jemand auf dich zurennt und losprügelt, nehmen wir mal an betrunken( dann hört er auch nicht auf um sich zu schlagen), dann wird es schwer mit würfen und hebeln...


So ein Blödsinn :narf:

Sorry, aber da merkt man, dass du absolut keine Ahnung von Würfen und Hebeln hast...

shenmen2
17-09-2007, 16:59
der thread eröffner hat gefragt was wir von aikido halten und das verbinde ich mit dem SV wert den es hat...da er sich ja schnell verteidigen können will....

:) Nein, ich (die Threaderöffnerin) möchte mich nicht unbedingt schnell verteidigen können, mich interessieren wirklich nur eure Meinungen.

aikidofreak
17-09-2007, 20:32
So ein Blödsinn :narf:

Sorry, aber da merkt man, dass du absolut keine Ahnung von Würfen und Hebeln hast...

Ich stimme absolut zu.
Man darf den gegner den angriff nich ausführen lassen sondern schon vorhin reagieren.

DonCharlotte
17-09-2007, 21:09
ja aber was willst du machen ich versteh deine argumentation nich, du kannst ja vorher meistens nicht wissen ob er dcih angreift und wenn du meinentwegen wirfst hat er ja immer noch mindestens nen arm oder ien bein???

rookie989
17-09-2007, 21:47
Hm, jetzt Einzelsituationen durchzudiskutieren bringt glaub ich auch nicht so viel. Gibt bestimmt für jede Situation ne Technik in jeder KK. Der natürliche Reflex ist halt einfach hauen und treten, wenn man bedroht wird. Aber wenn man die Aikido-Techniken drauf hat und auch verinnerlicht hat, kann man sich denk ich schon gut verteidigen. Gibts ja diverse Vorführungen auch auf Youtube zu sehen...

nonamedd
17-09-2007, 22:35
außerdem gehen viele Techniken mit einem direkten Konter (Stoß, Schlag ect.) einher. Ist allemal effektiv wenn man senen Gegner mit dem Hals gegen die Handkande rennen läßt.

Morphbreed
17-09-2007, 23:02
Jeder der meint Aikidi wäre ne schwache Nummer geht doch einfach mal in ne Schule und frag den Trainer mal ob er einem zeigen kann wie effektif seine Sportart ist, da man sie für vielleicht schön jedoch uneffektiv halte. Die meisten werden eurer "Aussage" gern versuchen entgegenzuwirken.:D

Ich hatte meine Gratisstunde...
Erst probieren/machen-> dann reden!!!:teufling:

sowas hat sowieso keinen sinn weil wenn man dann den trainer vermöbelt heisst es "ja der trainer war nicht gut" oder sonstwas.... ;)

hmm ich persönlich wollte schon ma neben karate aikido trainieren hab mir aber dann doch gedacht dass ich mich voll aufs karate konzentriere.... ausserdem ist mir aikido doch zu weich :o

wenn dann judo und jemanden mit nen ordentlichen bumms aufn boden klatschen :D

Dubois
17-09-2007, 23:04
ausserdem ist mir aikido doch zu weich :o

wenn dann judo und jemanden mit nen ordentlichen bumms aufn boden klatschen :D

Glaub mir:

Wenn man die Fallschule nicht beherscht, dann ist Aikido gar nicht mehr so weich ;)

DieKlette
17-09-2007, 23:11
jedoch wenn wir von der klassischen situation ausgehen, dass z. B. jemand auf dich zurennt und losprügelt, nehmen wir mal an betrunken( dann hört er auch nicht auf um sich zu schlagen), dann wird es schwer mit würfen und hebeln...


Gerade dann ist es leicht. Einen wilden besoffenen zu aus der Balance zu bringen und zu Werfen ist das einfachste Szenario überhaupt.

Viel fieser wird's, wenn man einen trainierten Boxer vor sich hat, der einen einfach methodisch ohne große Schwachstelle oder gleichgewichtsschwierigkeit wegplästert.

Dubois
17-09-2007, 23:16
Gerade dann ist es leicht. Einen wilden besoffenen zu aus der Balance zu bringen und zu Werfen ist das einfachste Szenario überhaupt.

Viel fieser wird's, wenn man einen trainierten Boxer vor sich hat, der einen einfach methodisch ohne große Schwachstelle oder gleichgewichtsschwierigkeit wegplästert.

Ja,
dem schliesse ich mich komplett an.
Einen guten Boxer würde ich auch nicht direkt hebeln, werfen wollen.
Dafür kann man den Boxern mit Low Kicks ordentlich Probleme bereiten :klatsch:

Morphbreed
17-09-2007, 23:45
Glaub mir:

Wenn man die Fallschule nicht beherscht, dann ist Aikido gar nicht mehr so weich ;)

joa ist schon klar.... ;)
wie unangenehm so n wurf is wenn man nicht fallen kann durfte ich beim bujinkan budo taijutsu erfahren :>

aber mit der zeit fliegt man auch immer weicher bis man sich dann gar nix mehr tut :)

FireFlea
18-09-2007, 12:46
Kein Aikidothread ohne ein Gozo Shioda Video :D

YouTube - é¤Šç¥žé¤¨åˆæ°—é“ã€best of Shioda gozo (http://www.youtube.com/watch?v=kE4IkPzJOo4)

Saciat
20-09-2008, 16:58
Denkt ihr es behindert das Aikidotraining wenn man nebenbei noch ca. 2x die Woche Muay Thai macht?

Samurai85
20-09-2008, 22:48
Der Weg der göttlichen Harmonie

habs mal Probeweise trainiert, aber nix für mich ;)

Steven Seagal macht auch Aikido :rolleyes:

shenmen2
20-09-2008, 22:56
Vom Feeling her ist die Kombi MT+Aikido eine prima Mischung aus hart/weich (YinYang in Harmonie sozusagen), zudem ist das harte Konditionstraining eine gute Ergänzung zum Aikido.
Aber die Bewegungslehre und Grundprinzipien der beiden KK's beißen sich sehr.
Beim MT sollst du genau das, was dir im Aikido eingedrillt wird, nicht tun (und umgekehrt), und das macht es schwierig, da es ja letztendlich darum geht, irgendwann reflexartig reagieren zu können.

Saciat
20-09-2008, 23:00
Schade, dann werde ich das Muay Thai wohl aufgeben müssen. Soll ich etwa einfach ins Studio gehen nebenbei? Darauf habe ich nicht wirklich Lust, gibt es keine guten Alternativen?

Primo
20-09-2008, 23:09
Mach Muay Thai weiter ! Aikido kannste auch noch mit 40zig anfangen ! :D

Saciat
20-09-2008, 23:42
Ich kann aber auch sofort mit dem Aikido anfangen... :p
Ich suche lediglich noch einen Ausgleich dazu, denn Aikido alleine powert mich einfach nicht genug aus.

"GZA"
21-09-2008, 08:26
Mach einfach und guck wie sich beides ergänzt.
Wenns nicht funzt ist es immerhin ein mehr an erfahrung für dich. da kannste nur gewinnen

shenmen2
21-09-2008, 13:44
Schade, dann werde ich das Muay Thai wohl aufgeben müssen. Soll ich etwa einfach ins Studio gehen nebenbei? Darauf habe ich nicht wirklich Lust, gibt es keine guten Alternativen?

Ups, nein, ich wollte dir Muay Thai jetzt nicht madig machen. Es gibt für dich doch keinen Grund, nicht erstmal beides zu trainieren. Krafttraining ist keine gute Alternative zum vielseitigen Fitneßtraining beim MT.

shenmen2
21-09-2008, 13:55
Aikido kannste auch noch mit 40zig anfangen ! :D

:) Klar, aber ideal ist es nicht, erst so spät anzufangen. In dem Alter noch mal fallen und rollen zu lernen, nachdem der letzte Purzelbaum im Turnunterricht mehr als 30 Jahre zurückliegt, ist enorm schwer.
Zudem nimmt man sich die Möglichkeit, wirklich gut zu werden und später noch lange Jahre sein Wissen als Lehrer weiterzugeben.

DerWegDesMenschen
21-09-2008, 14:09
Ich mache jetzt aikido seit 5 Jahren und es ist sehr hilfreich im defensiven und in der ausdauer^^ ausserdem lernt man dort perfekt die fallschule

DerWegDesMenschen
21-09-2008, 14:12
AIKIDO ist eine gute kampfkunst einerzeits:

-ich musste mich aus meinem Sessel erheben und mich bewegen xD
-man lernt perfekt die fallschule
-Es ist nicht so auf die Budogürtel fixiert wie andere Kampfkünste
-Es ist eine gute selbstverteidigung

nur weiter zu empfelen

Saciat
21-09-2008, 14:35
Ich möchte das Aikido auf keinen Fall durch etwas anderes behindern, es wäre einfach schön wenn ich etwas nebenher zum richtigen Auspowern hätte.

noppel
21-09-2008, 14:37
wie soll sich das denn behindern?


höchstens wenn sich die trainingszeiten überschneiden...

Saciat
21-09-2008, 14:47
Ganau so: :p


Aber die Bewegungslehre und Grundprinzipien der beiden KK's beißen sich sehr.
Beim MT sollst du genau das, was dir im Aikido eingedrillt wird, nicht tun (und umgekehrt), und das macht es schwierig, da es ja letztendlich darum geht, irgendwann reflexartig reagieren zu können.

Saciat
21-09-2008, 18:58
Keiner eine Idee? Und sry für den Doppelpost.

WannaBeBruceLee
21-09-2008, 19:49
du könntest auch einfach ein nicht-kampfsportart auswählen:)
es ist ja nicht so das kampfsport das einzige ist was einen auspowert
Schau dich doch in deiner umgebung nach anderen sportvereinen(turnen, rudern, fussball, handball, basketball, tennis, schwimmen etc. ) um,
und entscheide dich dann einfach nach deinen jeweiligen intressen und nem probetraining;)

Saciat
21-09-2008, 19:51
Das wäre aber mein allerletzter Ausweg. Teamsportarten sind nicht so mein Ding. Was haltet ihr von Karate als Alternative zum Muay Thai? Wenn das auch keine Alternative ist, werde ich erstmal einen anderen Weg gehen.

Lucky 13
21-09-2008, 21:24
Aikido alleine powert mich einfach nicht genug aus.

Das ist der Sinn der Sache ;p Energie sparen und so.

Trainier einfach mehr ;) Auch an Bäumen, Felsen, Boden, usw. Oder such Streit mit Gangstern (traditonelle Karatemethode :D)

tekkentsuki
12-04-2009, 17:21
anfangs dachte ich das wäre eine nutzlose sache... nur verteidigungstechniken und keine angriffe? naja :vogel:
aber sieht schon spektakulär aus wenn sie so durch die luft fliegen...
und die griffe und hebel sind sehr effektiv.
aber man sollte auch offensiver sein können

Kamidake
13-04-2009, 16:56
Ich halte viel von Aikido. Wäre dem nicht so, würde ich es nicht machen. :cool:

Man lernt fallen und wie man Gegner fällt, bleibt gesund und geschmeidig, wird ausdauernder und kräftiger, trainiert die Reflexe und bleibt in der Regel unverletzt. :p
Also eine sehr runde und ganzheitliche Sache.


aber man sollte auch offensiver sein können
Im Kampf sollen ja nach Gozo Shioda 70% der Aikido-Techniken Atemis (also Schläge, Tritte, Blöcke, Konter)sein, die restlichen 30% sind dann die Techniken, die man gemeinhin als Aikido bezeichnet, also Irimi-nage, Ikkyo usw.

Das Problem ist, das die Atemis i.d.R. nicht trainiert werden. Und das ist vielleicht dadurch entstanden, dass O-sensei und die erste Garde der shihans aus anderen Kampfkünsten kamen, also dass einfach vorausgesetzt wurde, dass die Leute einigermaßen schlagen und treten konnten. Deshalb konzentrierte man sich auf die eigentlichen Aikido-Techniken.

Und diese Trainingsmethode wurde dann überall auf der Welt übernommen, d.h. man trainiert Aikido ohne Atemi zu perfektionieren, auch wenn wahrscheinlich die meisten der Schüler heutzutage (mich eingeschlossen), die zu Aikido gehen, nichts anderes vorher, oder währenddessen gelernt haben.

Für echtes Aikido müsste man demzufolge im Dojo viel mehr auch an der Pratze oder dem Sandsack die Atemis lernen

AndrewWK
13-04-2009, 18:14
Aikido ist schon ganz ok.
Nur ich bin mehr für die Kampfkünst bei denen getretten und geschlagen wird. Aber hauptsächlich getretten :D

Luggage
14-04-2009, 09:52
Im Kampf sollen ja nach Gozo Shioda 70% der Aikido-Techniken Atemis (also Schläge, Tritte, Blöcke, Konter)sein, die restlichen 30% sind dann die Techniken, die man gemeinhin als Aikido bezeichnet, also Irimi-nage, Ikkyo usw.

Das Problem ist, das die Atemis i.d.R. nicht trainiert werden. Und das ist vielleicht dadurch entstanden, dass O-sensei und die erste Garde der shihans aus anderen Kampfkünsten kamen, also dass einfach vorausgesetzt wurde, dass die Leute einigermaßen schlagen und treten konnten. Deshalb konzentrierte man sich auf die eigentlichen Aikido-Techniken.

Und diese Trainingsmethode wurde dann überall auf der Welt übernommen, d.h. man trainiert Aikido ohne Atemi zu perfektionieren, auch wenn wahrscheinlich die meisten der Schüler heutzutage (mich eingeschlossen), die zu Aikido gehen, nichts anderes vorher, oder währenddessen gelernt haben.

Für echtes Aikido müsste man demzufolge im Dojo viel mehr auch an der Pratze oder dem Sandsack die Atemis lernen
Ich finde sowohl die Aussage diesen einen Mannes (70% seien Atemi) zur Grundlage einer so weitgehenden Theorie zu machen, als auch diese monocausale Betrachtungsweise bzgl der vorher erlernten Systeme der Meister unter osensei sehr fragwürdig.

Ich habe auch ein Bisschen in das Daito-Ryu Aikijujutsu reingeschnuppert, viel mehr Atemi wurde da auch nicht geübt (eigentlich sogar überhaupt keine). Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Schwerpunktsetzung im Aikido ein Resultat daraus ist, dass die erste Riege an Meistern das eh schon gekonnt haben soll. Da stehen ganz andere Überlegungen dahinter. Viele genuine Ju-Jutsu-Systeme konzentrieren sich auf Grapplingtechniken. Diese Distanz ist eine sehr natürliche, Streitigkeiten beginnen darin und/oder begeben sich sehr schnell dahin. Die Tritt und Schlagdistanz aufrecht zu erhalten, ist sehr schwierig, oft unmöglich, erstrecht wenn der andere das nicht will. Unzählige Box-, Kick- und Thaiboxkämpfe belegen das, aber auch UFC und Co, oder auch TKD-Wettkämpfe, wo die Kickdistanz immer nur für Sekundenbruchteile beibehalten werden kann und dann sofort geklammert wird.
Wer in dieser Distanz zu Hause ist, hat regelmäßig riesiger Vorteile, Grappler haben das in den ersten UFC eindrucksvoll erwiesen.

Hinzu kommen historische Begebenheiten, etwa Sinn und Unsinn von Schlagen und Treten gegen schwer gerüstete Gegner (Jujutsu als Kampfkunst des Adels), und der Hilflosigkeit eines solchen, wenn er erstmal auf dem Bauch liegt. Etliche Aikidotechniken sind Befreiungstechniken, die das Ziel verfolgen lediglich das eigene Schwert freizubekommen um den anderen dann damit zu erledigen (soviel übrigens zur Friedfertigkeit mancher Hebeltechnik), auch hier sind Atemi nicht unbedingt erste Wahl.

Im Ringkampf am Mann (im weitesten Sinne freilich) ist es ferner möglich den Gegner zu kontrollieren, man weiß ein Stück weit, wo seine Arme und Beine sind und sein können. Damit reduziert sich die Gefahr eines Luckypunches, die bei einer Auseinandersetzung in der Distanz immer besteht. Es funktioniert zuverlässiger einen tausendfach geübten Wurf durchzuführen, als sich auf einen Faustkampf einzulassen, der einzelne Gegner läßt sich so zumindest temporär schneller und sicherer neutralisieren. Zu guter Letzt kann man direkt am Mann auch viel einfacher mehr kaputt machen, als sich auf die unsichere Wirkung von Atemi zu verlassen. Packen, brechen, würgen, hart werfen - das sind probatere Methoden, über die man eine größere Kontrolle hat.

Die Wahl von Grapplingtechniken ist glaube ich keine Not, die zur Tugend wurde und auch keine so billig zu begründende. Meiner Ansicht nach sind Atemi im Aikido dann sinnvoll, wenn sie sich aus dem Grapplingsystem heraus ergeben - den bewegten Gegner in die Faust laufen lassen etwa, oder um seine Aufmerksamkeit auf den Atemi zu lenken um damit den Weg für Würfe oä frei zu machen (ua auch Programmierung des Gegners zum Überbrücken der Distanz). Daraus wird aber sicher niemals quantitativ 70% des Kampfes. man mag diese Aussage allerdings so verstehen, dass ein kleiner Atemi an der richtigen Stelle alles entscheiden mag, also sozusagen qualitative 70% (oder gar 100).

Ich jedenfalls mag Aikido gerne :)

Trisomie78
14-04-2009, 10:58
auch ich finde es eine super kk, habe jedoch auch den eindruck, dass e seirgendwie unvollständig ist.
seit ich tkd mache, ist mir aufgefallen, dass es sich wunderbar ergänzt.
(der stand ist ähnlich)
nur bin ich manchmal froh, dass wir nicht sparren. habe dauernd das gefühl, es erginge mir wie einem thaiboxer.
kaum bin ich zu nah für tritte, "treibt" es mich ans gegnerische handgelenk, oder ich seh die lücke, die ich am liebsten mit nem punch schliessen würde. :D

wollte eigendlich nur sagen, dass es mir sehr gefällt + ich es ne super ergänzung zum tkd finde.
(auch wenn es für mich etwas zu wenig action ist)

pilgrim
14-04-2009, 14:14
Moin


Im Kampf sollen ja nach Gozo Shioda 70% der Aikido-Techniken Atemis (also Schläge, Tritte, Blöcke, Konter)sein, die restlichen 30% sind dann die Techniken, die man gemeinhin als Aikido bezeichnet, also Irimi-nage, Ikkyo usw. Darf man Saito Sensei glauben, hat Ueshiba gesagt, daß in einer ernsthaften Auseinandersetzung aikido zu 90% atemi ist.

Übst du denn Yoshinkan? Die Frage ist ja, ob Aussagen von Shioda für jemand Gültigkeit beanspruchen kann, der das nicht tut.


Das Problem ist, das die Atemis i.d.R. nicht trainiert werden.
1. Was genau verstehst du denn unter atemi? Ist z.B. für dich ein Fauststoß aus dem Karate, ein Schlag aus dem Boxen ... das gleiche wie das atemi im Aikido?
Oder ist atemi im Aikido etwas anderes als die Perforationstechniken in den schlagenden Künsten?

Die Faust wird für ein klassisches japanisches tsuki z.B. nicht eingedreht. Anders als im okinawanischen Karate trifft die Faust also senkkrecht das Ziel und der Stoß wird nicht geschnappt, sondern überträgt eher drückend Energie.

2. Bei uns gehört atemi zu sehr, sehr vielen Techniken (vielleicht ca. 90% ungefähr) unabdingbar dazu.
Atemi ist bei uns ein normaler Bestandteil der Techniken, "die man gemeinhin als Aikido bezeichnet".


Und das ist vielleicht dadurch entstanden, dass O-sensei und die erste Garde der shihans aus anderen Kampfkünsten kamen, also dass einfach vorausgesetzt wurde, dass die Leute einigermaßen schlagen und treten konnten. Nein, im Gegenteil: Diejenigen, die aus schlagenden oder tretenden Künsten kamen, waren die Ausnahme. Nishio Sensei ist ein Beispiel.

Der Stellenwert von Schlagen und Treten hat in den traditionellen japanischen Künsten einfach nicht unbedingt den Stellenwert, den er nach Meinung mancher haben sollte.


Deshalb konzentrierte man sich auf die eigentlichen Aikido-Techniken.Aikido unterscheidet sich in diesem Punkt nicht groß von anderen klassischen japanischen Kampfkünsten, die z.B. in den koryu unterrichtet werden.


Und diese Trainingsmethode wurde dann überall auf der Welt übernommen, d.h. man trainiert Aikido ohne Atemi zu perfektionieren
Nun, ich habe Aikido durchaus so kennengelernt, daß man Makiwara Training macht oder Sandsack, daß man ab und an mit Pratzen arbeitet und dergleichen. Das ist aber wohl eher wichtig für die uke-Arbeit.


Für echtes Aikido müsste man demzufolge im Dojo viel mehr auch an der Pratze oder dem Sandsack die Atemis lernen.Hm, imReal Aikido wird das sicher seinen Stellenwert haben.

Wie übt ihr denn z.B. gyaku hanmi katate dori ikkyo omote, ohne dabei an eurem atemi zu arbeiten?
Ihr müßt doch euer atemi auf irgendeine Art und Weise auch schulen?

Grüße,
Carsten

Kamidake
29-04-2009, 21:04
Ooops, hier wollte ich ja noch antworten... :o

Und ich sehe schon, ich muß noch viel lernen...:kaffeetri


Moin

Darf man Saito Sensei glauben, hat Ueshiba gesagt, daß in einer ernsthaften Auseinandersetzung aikido zu 90% atemi ist.

Übst du denn Yoshinkan? Die Frage ist ja, ob Aussagen von Shioda für jemand Gültigkeit beanspruchen kann, der das nicht tut.
Nein, ich übe nicht Yoshinkan (ich übe Seishinkai), ich habe nur das Buch "Total Aikido" von Shioda, von dem ich viel halte. Aber die Grundprinzipien gelten, denke ich, für alle Schulen.


1. Was genau verstehst du denn unter atemi? Ist z.B. für dich ein Fauststoß aus dem Karate, ein Schlag aus dem Boxen ... das gleiche wie das atemi im Aikido?
Oder ist atemi im Aikido etwas anderes als die Perforationstechniken in den schlagenden Künsten?
Technisch gesehen ist es erstmal dasselbe, zumindest was Schläge und Tritte angeht. Das Ziel des Manövers ist ein anderes, im Karate etc. soll der Gegner damit besiegt werden, im Aikido ist es ein Manöver zur Ablenkung und Vorbereitung der folgenden Aikidotechnik.


2. Bei uns gehört atemi zu sehr, sehr vielen Techniken (vielleicht ca. 90% ungefähr) unabdingbar dazu.
Atemi ist bei uns ein normaler Bestandteil der Techniken, "die man gemeinhin als Aikido bezeichnet".
Ich stehe noch ganz am Anfang, bisher hatte ich immer den Eindruck, es gibt den Katalog der Aikidotechniken und daneben die Atemi, die alles von Schlag, Tritt, etc. sein können, deren Anwendung aber eher flexibel, situationsbezogen freigestellt ist. Zumindest kam das im Training so rüber, also bei Ikkyo aus Gyakuhanmi-katatetori machen wir einen atemi bei nages hanmiwechsel am Anfang, aber das "wie" wurde eher vernachlässigt (Faust/Handballen egal). D.h. für mich war der Ikkyo die Aikidotechnik und der Atemi ein Zusatz der ganz nützlich ist, aber kein muß.
Das kann sich aber auch um eine Fehlinterpretation meinerseits handeln.


Nein, im Gegenteil: Diejenigen, die aus schlagenden oder tretenden Künsten kamen, waren die Ausnahme. Nishio Sensei ist ein Beispiel.
Ich hatte irgendwo mal gelesen, in diesem Forum oder in einem anderen, dass man einen Dan in einer anderen Kunst benötigte, um bei O-Sensei lernen zu dürfen, daher die Idee.


Der Stellenwert von Schlagen und Treten hat in den traditionellen japanischen Künsten einfach nicht unbedingt den Stellenwert, den er nach Meinung mancher haben sollte.


Aikido unterscheidet sich in diesem Punkt nicht groß von anderen klassischen japanischen Kampfkünsten, die z.B. in den koryu unterrichtet werden.
Das kann ich jetzt nur so hinnehmen. :D


Nun, ich habe Aikido durchaus so kennengelernt, daß man Makiwara Training macht oder Sandsack, daß man ab und an mit Pratzen arbeitet und dergleichen. Das ist aber wohl eher wichtig für die uke-Arbeit.
Ich bisher nicht, aber vielleicht kommt das ja noch. Auf der Verbandshomepage steht zumindest, dass diese Sachen auch konkret geübt werden sollen.

Grüße und :thx:

Spark
29-04-2009, 23:55
Technisch gesehen ist es erstmal dasselbe, zumindest was Schläge und Tritte angeht. Das Ziel des Manövers ist ein anderes, im Karate etc. soll der Gegner damit besiegt werden, im Aikido ist es ein Manöver zur Ablenkung und Vorbereitung der folgenden Aikidotechnik.

Naja, technisch ist es auch nicht das selbe. Also wenn du nun "Schlagtechnisch" meinst. Dazu hat pilgrim ja schon öfter was geschrieben, was zB die 2 unterschiedlichen Arten des Tsuki angeht. (geschoben vs eingedreht)



Ich stehe noch ganz am Anfang, bisher hatte ich immer den Eindruck, es gibt den Katalog der Aikidotechniken und daneben die Atemi, die alles von Schlag, Tritt, etc. sein können, deren Anwendung aber eher flexibel, situationsbezogen freigestellt ist. Zumindest kam das im Training so rüber, also bei Ikkyo aus Gyakuhanmi-katatetori machen wir einen atemi bei nages hanmiwechsel am Anfang, aber das "wie" wurde eher vernachlässigt (Faust/Handballen egal). D.h. für mich war der Ikkyo die Aikidotechnik und der Atemi ein Zusatz der ganz nützlich ist, aber kein muß.
Das kann sich aber auch um eine Fehlinterpretation meinerseits handeln.


Atemi werden bei einigen Lehrern wirklich arg vernachlässigt, bzw eher stiefmütterlich behandelt. Ich gehe mal davon aus, dass man zwar in besonderen Fällen(nette Uke oder ein Tollpatsch von Angreifer) eine Technik auch ohne Atemi durchbringen könnte, allerdings seh ich Atemi als festen Bestandteil des Aikido und nicht als Nebenprodukt. So ein Atemi schafft einem eben Öffnungen für Techniken.



Ich hatte irgendwo mal gelesen, in diesem Forum oder in einem anderen, dass man einen Dan in einer anderen Kunst benötigte, um bei O-Sensei lernen zu dürfen, daher die Idee.


Das ist denke ich ein Gerücht. Sonst hätte Saito wohl nie bei Ueshiba lernen können. Wenn ich mich recht erinnere hatte Saito keinerlei Dan-Graduierungen, als er bei Ueshiba in Iwama auftauchte um Aikido zu lernen.

Blackguard
30-04-2009, 14:57
also Vor meiner Antwort erstmal kurz Erklärung ich Messe KK oder KS für mich nutzen im direkten 1vs 1

Ich ahbe Aikido erst ein paar mal mitgemacht von d.h sind die Eindrücke sehr subjektiv und nicht Objektiv.

Ich denke sobalt man Kontrolliere gewallt gegen einen akidoka anwendet kommt dieser (immer vorausgesetz man trifft nicht gerade auf einen Meister) relativ schnell in schwirikeiten

im Kontolliert meine ich z.b Schelle Schläge zum Gesicht
Kurze Tritte gegn z.b Schienbeine dann eine Takedown und weiter mit dem Elbogen.

Was ich gut finde ist das die bewegungen sehr unkonventionell sind und auch recht überaschend

Was ich negativ finde ist das man sehr viel Training braucht um es auch nur Ansatzweise anwenden zu können(gegen attacken wie oben beschrieben).

die Philosophie ist interesannt aber für mich nicht Elementarer bestandteil meine aktuellen Trainingsinteresse.

pilgrim
05-05-2009, 14:01
Moin

Ich denke sobalt man Kontrolliere gewallt gegen einen akidoka anwendet kommt dieser (immer vorausgesetz man trifft nicht gerade auf einen Meister) relativ schnell in schwirikeitenNaja, was ist denn ein Meister? Bei uns gibt es diesen Begriff überhaupt nicht.

Es kommt aber auch sehr darauf an, wer da steht:
Es gibt viele Aikidoka, die überhaupt keine Erfahrungen mit realen körperlichen Auseinandersetzungen haben. Weder "auf der Straße" noch im Sparring.
Es gibt Aikidoka, die regelmäßig sparren, ihr Aikido häufig mit anderen KK vergleichen, vielleicht auch "in echt" Erfahrungen gesammelt haben.
Und es gibt die vielen, vielen irgendwo dazwischen.

Und neben der Graduierung hängt es vor allem von solchen Erfahrungen ab, ob in Aikidoka in Schwierigkeiten kommt. Ich als Hasenherz eher als mein Freund, der schon viel erlebt hat.


im Kontolliert meine ich z.b Schelle Schläge zum Gesicht
Kurze Tritte gegn z.b Schienbeine dann eine Takedown und weiter mit dem Elbogen.Warum sind andere KKe gegen schnelle Schläge zum Gesicht besser gewappnet, als Aikido?
Wie stellst du sicher, daß der Aikidoka dich nicht zuerst trifft?
Folgst du dem Aikidoka, wenn er ein oder zwei Schritte zurückgeht?
Kannst du dir vorstellen, daß jemand nach vorne geht, obwohl du meinst, ihn auf diese Weise zu kontrollieren?


Was ich gut finde ist das die bewegungen sehr unkonventionell sind und auch recht überaschend Jemand, der recht häufig mit Vertretern anderer KKe sparrt, erzählt in der Tat von der großen Überraschung seiner Partner und von der dann auch großen Wirksamkeit der Aikidotechniken.
Der zum Beispiel kann meistens ganz gut mit dem, was du beschreibst, umgehen.


Was ich negativ finde ist das man sehr viel Training braucht um es auch nur Ansatzweise anwenden zu können(gegen attacken wie oben beschrieben). Naja, die meisten verstehen Aikido als einen lebenslangen Weg. Von daher ist es nicht so schlimm, daß es einen langen Anlauf braucht. Dafür funktioniert es dann bis ins Alter.

Weißt du, ich habe es schon häufiger erlebt, daß Dreißigjährige im Dojo standen, weil sie für ihre KK jetzt zu alt seien.


die Philosophie ist interesannt aber für mich nicht Elementarer bestandteil meine aktuellen Trainingsinteresse.Wird ja im Training auch normalerweise nicht irgendwie eingebracht. "Die" Philosophie des Aikido gibt es letztlich auch gar nicht. Die ist immer ganz stark vom jeweiligen Lehrer abhängig.

Grüße,
Carsten

Kraken
06-05-2009, 01:44
problem ist halt...

das das, was man gemeinhin als aikido zu sehen bekommt absolut unrealistischer schwachsinn ist...

es ist in ienem richtigenkampf beinahe unmöglich eien (korrekten) punch mittels eines wurfes zu kontern...

wenn der uke genügend mitspielt ist halt auch so quatsch möglich, den man an ienschlägigen vorführungen zu sehen bekommt.

ABER, ich dneke in den ernsthafteren trainingshallen wird esanders aussehen, schliesslich zeige ich an einer vprfühung auch die dinge die möglichst gut aussehenudn eindruck machen, ud nicht die shclichten dinge die den uterschied machen;)

ichhoffe nur, für die vielen akidokas, dass es viele socher ernsthaften dojos gibt, oder zumindest nciht falsche erwartungen das bild trüben....

Kamidake
06-05-2009, 11:28
es ist in ienem richtigenkampf beinahe unmöglich eien (korrekten) punch mittels eines wurfes zu kontern...

Wohl wahr, aber man darf im Aikido auch Blöcke machen. :p

Nicht so eisenharte mit Ausholen wie beim Karate, eher direkt aus dem kamae. Haben wir neulich geübt, erinnerte an 3-60 des Krav Maga.

Kraken
06-05-2009, 12:16
schön zu hören;)


Nicht so eisenharte mit Ausholen wie beim Karate

was ja mmn auch eher unrealistisch ist... und dan laut "huh" schreien:rolleyes:


ne, was ich in letzter zeit höre, wie aikido bei manchen tatsächlicg geübt wird, beruhigt mich ungemein:)

Mandarin246
06-05-2009, 21:52
Es ist erstaunlich, wieviele Leute sich durch ein "Buh!" aus dem Konzept bringen lassen können ;)

...um mal mitten rein meinen Senf dazuzugeben...

Gast
26-10-2014, 17:04
Das Problem ist, das die Atemis i.d.R. nicht trainiert werden. Und das ist vielleicht dadurch entstanden, dass O-sensei und die erste Garde der shihans aus anderen Kampfkünsten kamen, also dass einfach vorausgesetzt wurde, dass die Leute einigermaßen schlagen und treten konnten. Deshalb konzentrierte man sich auf die eigentlichen Aikido-Techniken.

Und diese Trainingsmethode wurde dann überall auf der Welt übernommen, d.h. man trainiert Aikido ohne Atemi zu perfektionieren, auch wenn wahrscheinlich die meisten der Schüler heutzutage (mich eingeschlossen), die zu Aikido gehen, nichts anderes vorher, oder währenddessen gelernt haben.

Für echtes Aikido müsste man demzufolge im Dojo viel mehr auch an der Pratze oder dem Sandsack die Atemis lernen

Das Gefühl habe ich als Aikidoanfänger auch.
Vom Gefühl her vermisse ich ein bischen die Kime von Karate.

Gürteltier
26-10-2014, 17:18
Ich stelle die Frage mal im offenen und nicht im Budo-Forum, daß Aikidokas ihre KK mögen, ist ja klar :).

Wir heißen Aikidoka.

Sinnvoller Technikstamm, der sich gut gegenseitig ergänzt.

Völlig sinnlose Trainingsweise ind en meisten Stilrichtungen. Nette Leute, anstrengend ist es auch und dehnt gut die Handgelenke durch.

Gürteltier
26-10-2014, 17:20
Das Gefühl habe ich als Aikidoanfänger auch.
Vom Gefühl her vermisse ich ein bischen die Kime von Karate.

Wenn es eins gibt, was beim Aikido-Atemi besser ist, dann das sie kein Krampf-Kime haben.

Bero
26-10-2014, 18:59
Leichenschändung! :D

Gürteltier
26-10-2014, 19:09
Leichenschändung! :D

Evergreen !!

carstenm
27-10-2014, 10:15
Das Gefühl habe ich als Aikidoanfänger auch.
Vom Gefühl her vermisse ich ein bischen die Kime von Karate.
Gehört da aber technisch betrachtet überhaupt nicht hin.

Shugyo
27-10-2014, 10:33
Gehört da aber technisch betrachtet überhaupt nicht hin.

Die Nishio-Fraktion übt durchaus Tsuki.

Grüße

carstenm
27-10-2014, 11:26
Die Nishio-Fraktion übt durchaus Tsuki.Jupp. Der Herr kam ja auch vom karate. Daher sehe die atemi dort so aus, wie sie aussehen.

Wir üben ja auch atemi. Aber für die Basisformen eben technisch etwas anders, als ich es vom karate her kenne.
Und auch die Funktion des atemi im Verlauf der jeweiligen Technik ist in aller Regel wohl eine andere, als das im Nishio-aikidô der Fall ist.

(Mir war am Anfang eine ganze Zeit langa nicht bewußt, daß es dôjô gibt, in denen nicht am makiwara oder Sandsack schlagen geübt wird ...)

amasbaal
27-10-2014, 11:29
Evergreen !!

ja, und ich darf jetzt auch mal:
ich finde aikido schön - so insgesamt...

Gast
28-10-2014, 23:53
Is vielleicht schlecht ausgedrückt mit Kime.
Bei Uke fehlt mir die Power und das technische Wissen für einen guten Schlag/Angriff.
Hatten einen Aikido Anfänger da (Grüner Gurt Karate irgend wann mal), der hat beim Angriff halt Zuki so gemacht wie er es gewohnt war. Seine Faust war in Richtung meiner Bauchgegend ohne das ich den Schlag auch nur irgendwie gesehen hätte (noch dazu leicht von der Seite mit einem kleinen Ausweichschritt).

Bestimmte Dinge sieht man erst, wenn man es trainiert (z.b. 7 einzelne Bälle und ihre Flugbahnen bei 7-Balljonglage).
Genau so stelle ich mir das bei schnellen Schlägen und Ausweichmanövern beim Angriff vor. Man kann erst darauf reagieren wenn man sie sieht.

Terao
29-10-2014, 09:32
Aikido? Subjektive Sichtweise eines Außenstehenden: Schöne Bewegungen, unter denen durchaus eine sehr brauchbare Bewegungsmechanik und effektive Technik schlummert. Es brauchte glaube ich gar nicht so viel, um das Ganze wirklich "scharf" zu machen. Aber das will das Klientel glaube ich gar nicht.

Tomikis Irimi finde ich toll.

die Chisau
29-10-2014, 09:53
Ich kann nur für einen guten Freund sprechen. 196cm , 120 kg, sanft wie ein Lamm im normalen Leben, aber der hasst die lokalen Aikidokas bis aufs Blut, weil sie seine freundlichen Grüße nie erwidern und stattdessen, sanft an ihm vorbeischweben, mit einem Hauch von Arroganz muss man dazusagen....., falls es also zu einem plötzlichen Aikidokasterben in der Steiermark kommt, vergesst nicht hier wurde schon gewarnt! :cool:

devzero
29-10-2014, 10:25
Ich kann nur für einen guten Freund sprechen. 196cm , 120 kg, sanft wie ein Lamm im normalen Leben, aber der hasst die lokalen Aikidokas bis aufs Blut, weil sie seine freundlichen Grüße nie erwiedern und stattdessen, sanft an ihm vorbeischweben, mit einem Hauch von Arroganz muss man dazusagen....., falls es also zu einem plötzlichen Aikidokasterben in der Steiermark kommt, vergesst nicht hier wurde schon gewarnt! :cool:

Wunderbar, die trainieren eh nur in der Nachbarhalle von uns :P

ebrenndouar
29-10-2014, 11:32
Ich kann nur für einen guten Freund sprechen. 196cm , 120 kg, sanft wie ein Lamm im normalen Leben, aber der hasst die lokalen Aikidokas bis aufs Blut, weil sie seine freundlichen Grüße nie erwidern

Das rührt mein Herz, so ein hasserfülltes Dasein ist nicht schön.

Also dann von hier mal stellvertretend für alle Aikidoka herzliche Grüße zurück.

die Chisau
29-10-2014, 12:10
Das rührt mein Herz, so ein hasserfülltes Dasein ist nicht schön.

Also dann von hier mal stellvertretend für alle Aikidoka herzliche Grüße zurück.

Er macht ja einiges um ruhig zu bleiben...demnächst will er zu einem dog brothers Gathering gehen, beim deren Sparringstreffen hat er jedenfalls schon teilgenommen..., dann ist er wieder ausgeglichener...:D

AlexAikido
29-10-2014, 12:21
Aikido kann funktionieren, aber dazu wurde ja schon hier sehr viel geschrieben über die Dauer bis das Erlernte fruchtet :)

Mir hat es ein paar mal geholfen aus unangenehmen Situationen raus zu kommen, ich bin aber der Meinung, dass es beim Aikido auch auf den Trainer ankommt:

Hat man jemanden, der nur Aikido kennt und selber vlt nicht gut ausgebildet wurde, dann wird das auch nichts. Ich hatte bisher (außer in meinem 1. Jahr) immer Trainer, die eine Verbindung von Aikido mit anderen KKs gefunden haben und darauf geachtet haben, dass z.B. Tsukis vernünftig gemacht werden und auch andere Sachen von außen als "Cross-over" Lehrgang rein kommen.

ebrenndouar
29-10-2014, 12:28
Er macht ja einiges um ruhig zu bleiben...demnächst will er zu einem dog brothers Gathering gehen, beim deren Sparringstreffen hat er jedenfalls schon teilgenommen..., dann ist er wieder ausgeglichener...:D

Finde ich gut!
Habe auch schon von Aikidoka gehört die dort hingehen. Hoffentlich grüßen sie ihn, damit er auch ausgeglichen bleibt.

ebrenndouar
29-10-2014, 13:00
und darauf geachtet haben, dass z.B. Tsukis vernünftig gemacht werden

Und das heißt?
Es nützt leider nichts, falsch oder gar nicht verstandene Bewegungsmechanik der Atemi, wie sie im Aikido verwendet werden, durch Schlagtechniken beispielsweise aus dem Karate zu ersetzen. Das führt zu keinem guten Ergebnis.

bilbo
29-10-2014, 14:51
Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Ich habe beim Aikido so ziemlich die tollsten Menschen kennengelernt, die man sich nur vorstellen kann. Ich kenne mehrere Dojos und alle sind voll mit freundlichen, zuvorkommenden und hilfsbereiten Menschen.

Natürlich gibt es immer einzelne Charaktere, die durch Arroganz auffallen. Das dürfte aber überall so sein.

Weiterhin unterscheiden sich die Stile doch recht deutlich. Ich fand es z. B. im Aikikai schrecklich, aber die Linie von Seagal / Reynosa Sensei schon deutlich pragmatischer. Bei uns trainieren wir auch knackigere Angriffe. Bei einem (kontrollierten) Randori merkt man schnell, was klappt und was nicht. Aber alleine schon, wenn man von mehreren angegriffen wird und sich aus den Linien heraus bewegen kann, bringt schon viel.
Zusätzlich wird bei uns auch sehr wohl immer an die entsprechenden Schläge gedacht, um dem Angreifer einen mitzugeben.

Allerdings stimmt es leider auch, dass kaum jemand ordentlich angreifen kann. Das ist echt eine Schwäche von Aikidokas, die man immer dann bemerkt, wenn man schon mehrere Sachen gemacht hat. Mein Sensei kommt z. B. überhaupt nicht mit ansatzlosen Tritten klar, wie sie z. B. im WT gemacht werden. Ich persönlich finde ein Dojo toll, wo nicht nur traditionell trainiert wird, sondern moderne und realistische Elemente einfließen.

Deswegen halte ich auch nicht unbedingt viel davon, mit vollendeten Karate-Schlägen anzugreifen. Hier muss z. B. geschubst werden (und zwar mit Schmackes von ganz nah), hier müssen Schwinger kommen und hier muss mit mehreren Gegnern gearbeitet werden.

Solche Dojos gibt es - man muss nur suchen.

ebrenndouar
29-10-2014, 15:36
Allerdings stimmt es leider auch, dass kaum jemand ordentlich angreifen kann. Das ist echt eine Schwäche von Aikidokas, die man immer dann bemerkt, wenn man schon mehrere Sachen gemacht hat. Mein Sensei kommt z. B. überhaupt nicht mit ansatzlosen Tritten klar, wie sie z. B. im WT gemacht werden.

Wieso ist das ein Beispiel für das Unvermögen, richtig angreifen zu können?

bilbo
29-10-2014, 16:59
Wenn er das vorher selbst gelernt hätte, könnte er das. Aikido beschränkt sich aber leider oft auf Angriffe, die draußen so nicht vorkommen. Es ist halt ein Beispiel.

Typisch ist auch, dass viele bei einem Angriff mit dem falschen Distanzgefühl angreifen, also der Schlag vor dem Körper stoppen würde. Das liegt daran,
Dass kein Pratzentraining u. ä. Gemacht wird.

ebrenndouar
29-10-2014, 17:28
Typisch ist auch, dass viele bei einem Angriff mit dem falschen Distanzgefühl angreifen, also der Schlag vor dem Körper stoppen würde. Das liegt daran, Dass kein Pratzentraining u. ä. Gemacht wird.

Ich weiß nicht, in was für Dojos ihr trainiert, aber "typisch" ist das nicht.
Man muss nur so angreifen, das man den anderen treffen will.
Man braucht dazu kein Pratzentraining. Pratzentraining vermittelt einem nicht das Distanzgefühl zu einem sich bewegenden Übungspartner.
Ohne diese richtige Distanz beim Angreifen ist es für den tori unmöglich eine Technik zu üben. Das Angreifen aus der korrekten Distanz und das "treffen wollen" muss also fester Bestandteil des Übens sein, und muss auch unterrichtet werden.

Im Allgemeinen wird hier wieder der übliche Fehler gemacht. Aikido ist kein Faustkampfsystem, sondern ein waffenbasiertes System. Es ist also notwendig sich mit dem Waffentraining intensiv zu beschäftigen, dann entwickelt sich auch das Verständnis für die Bewegungsmechanik der Angriffe und der Atemi.

die Chisau
29-10-2014, 17:56
Man braucht dazu kein Pratzentraining. Pratzentraining vermittelt einem nicht das Distanzgefühl zu einem sich bewegenden Übungspartner.


Bitte wie? :ups:
Kommt halt auf den Pratzenhalter an....
Boxing Pad Work Russian school ??????? ????? ????? ?????? ?? ????? - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=egIfayF05Gg)

Chrizzt
29-10-2014, 17:59
Nimmt das Schwert eine so große Rolle im Aikido ein? Ich verfolge Aikidoka-Sachen nur sehr am Rande, und ich weiß auch, dass es da ein paar Waffensachen geben dürfte, dachte aber, das wäre eher eine Randerscheinung?

ebrenndouar
29-10-2014, 22:34
Bitte wie? :ups:
Kommt halt auf den Pratzenhalter an....


Ich sag ja, Boxen (Faustkampf) ist eine andere Kiste.


Nimmt das Schwert eine so große Rolle im Aikido ein? Ich verfolge Aikidoka-Sachen nur sehr am Rande, und ich weiß auch, dass es da ein paar Waffensachen geben dürfte, dachte aber, das wäre eher eine Randerscheinung?

Das Schwert ist die Basis. Einige der Grundtechniken des Aikido sind Schwertbewegungen.
Die Angriffe sind vom Ursprung her Schwertangriffe, oder Stichangriffe mit Tanto.

Die Onoha Itto-ryu z.B. hatte einen starken Einfluss auf die Entwicklung des Daito-ryu Aiki-Jujutsu.

Der Sinn mancher Techniken offenbart sich oft erst im Zusammenhang mit dem Gebrauch der Waffen.

Ki-wi
30-10-2014, 07:28
Edit

carstenm
30-10-2014, 09:36
Nimmt das Schwert eine so große Rolle im Aikido ein?Darüber sind die Ansichten in der aikidô-Welt zutiefst gespalten.

Aber wie auch immer ...
... die Aussage von ebrenndouar ist in jedem Falle richtig und wichtig:

Ich weiß nicht, in was für Dojos ihr trainiert, aber "typisch" ist das nicht.
Man muss nur so angreifen, das man den anderen treffen will.
...
Das Angreifen aus der korrekten Distanz und das "treffen wollen" muss also fester Bestandteil des Übens sein, und muss auch unterrichtet werden.

Wenn "der Schlag vor dem Körper stoppen würde", wie macmeier schreibt, dann ist das einfach schlicht schlecht und muß verändert werden. Völlig unabhängig davon, welchen Lehrmeinungen man ansonsten anhängt.

ebrenndouar
30-10-2014, 11:19
Darüber sind die Ansichten in der aikidô-Welt zutiefst gespalten.


Die Ableitungen lassen sich leicht herstellen und sind eindeutig.

Wie erklären die "Gegner" dieser Ansicht, dass im Daito-ryu die entsprechenden Waffenformen, z.B. von shiho-nage geübt werden, und das die Kogusoku Form von Ippon-dori fast identisch mit einer Schwertform aus der Onoha-itto-ryu ist?

Chrizzt
30-10-2014, 11:28
An alle hier lesenden Aikidoka (und andere die sich fundiert auskennen ;) ):
Findet im Aikido, so mit Schwertern gearbeitet wird, nur Formentraining statt, oder wird auch auf praktische Einsatzfähigkeit wert gelegt, z.B. durch Bokken-Sparring?

MMA-Guy
30-10-2014, 12:04
Für mich persönlich zählt Aikido sicherlich zu den "schönsten"(vom Anblick) Kampfkünsten. Ich glaube wenn man es sehr lange praktiziert, dass man sich recht ordentlich damit verteidigen kann. Dennoch denke ich, dass wenn man speziell in Richtung SV trainieren will, man sich eher bei anderen KK/SV umschauen sollte (Krav Maga, Combat Sambo, Alpha etc.):)

MfG

ebrenndouar
30-10-2014, 12:59
An alle hier lesenden Aikidoka (und andere die sich fundiert auskennen ;) ):
Findet im Aikido, so mit Schwertern gearbeitet wird, nur Formentraining statt, oder wird auch auf praktische Einsatzfähigkeit wert gelegt, z.B. durch Bokken-Sparring?

Im Aikido normalerweise nicht.
Die praktische Einsatzfähigkeit ist aber unter anderem abhängig von ausgiebigem Formentraining, Suburi und anderen nützlichen Übungen.
Bevor man an ein Bokkensparring herangeht, sollte man eine gute Grundlage haben, sonst wird es nur ein furchtbares Herumgefuchtel.

Im "praktischen Einsatz" wird einmal geschnitten, dann sollte der Kampf vorbei und Gegner tot sein, großartiges Gesparre mit dem Schwert ist da eigentlich nicht angesagt. Auch im iaido finden aus diesem Grund keine Sparringsübungen statt.

Wer mit dem Schwert "sparren" möchte, sollte besser zum Kendo gehen, da ist die Methode bereits erprobt und ausgereift.

KeineRegeln
30-10-2014, 13:47
Manchmal machen einige Aikidoka euch...
Der Spruch vom Pratzentraining ist extrem unqualifiziert und zeigt, dass da jemand was überhaupt nicht begriffen hat.

Es besteht mehr als einen Unterschied zwischen (den verschiedenen Methoden eines) Faustschlag und dem hinhalten einer Hand.

Wenn man sagt, dass das Atemi im Aikido kein westliches Boxen ist, dann stimmt es. Die Schlagmechanik der original japanischen Stilen ist offensichtlich eine andere. Es gibt aber keinen Grund die nicht richtig zu trainieren.

Egal ob als uke oder als tori. Ständig training mit oder gegen sehr schlechte Atemi macht einen nicht selbstverteidungsfähig.

Wenn man Aikido nicht als Kampfkunst betreibt, ist das kein Problem, aber dann sollte man solche Aussagen auch lassen.

Pratzen sind ein "neues" und extrem gutes Trainingstool für jeden der auch nur ein bisschen Atemi im System hat oder sich dagegen wehren will (denn auch dann sollte man diese können, um sie einschätzen zu können und nicht gleich überfordert zu werden, wenn man mal von einem angegriffen wird, der auch nur halbwegs Atemi kann..).

Ich weiß dass mein post sehr harsch klingt. Es ist nur, dass ich selten so eine unsinnige Aussage gehört habe.
Ich habe auch kein Problem, wenn man etwas "traditionell" machen möchte, aber die oben getätigte Aussage ist selten Quatsch.

Gruß

KeineRegeln

ebrenndouar
30-10-2014, 14:24
Die Schlagmechanik der original japanischen Stilen ist offensichtlich eine andere. Es gibt aber keinen Grund die nicht richtig zu trainieren.


Nein, natürlich nicht. Sie wird auch trainiert, nur eben nicht an Pratzen.
Im Karate beispielsweise trainiert man am Makiwara. Im Akido macht man Schwerttraining und schlägt mit dem Bokuto auf Holzbündel, Autoreifen und ähnliches, oder halt ohne Schwert gegen einen Boxsack.


Es ist nur, dass ich selten so eine unsinnige Aussage gehört habe.

Wenn es Sinn machen würde im Aikido an Pratzen zu trainieren, wäre man da vielleicht schon vor längerer Zeit drauf gekommen.
Da es unterschiedliche Zielsetzung und Anwendung von Atemi im Aikido und dem Boxen gibt, sollte man vernünftigerweise auch unterschiedliche Trainingsweisen anwenden.
Natürlich kann man beiespielsweise yokomen-uchi und andere Schläge mit der Tegatana oder Faust am Boxsack üben, da habe ich nichts dagegen, aber Pratzentraining macht in diesem Zusammenhang für mich nun mal keinen Sinn.
Es geht im Aikido immer darum, Körperkontakt herzustellen, und über diesen Kontakt zu arbeiten, auch beim Einsatz von Atemi.
Beispielsweise Gozo Shioda , der Begründer des Yoshinkan, war ja für seinen Einsatz von Atemi, seine Präzision und sein perfektes timing bekannt.
Mit Pratzentraining lässt sich das im Aikido aber nicht trainieren, und ist auch nie so trainiert worden.
Ich würde sogar sagen es ist da eher hinderlich. Man soll es da machen wo es hingehört. Wer zusätzlich Boxen oder ein anderen Faustkampfsystem trainiert, der soll da natürlich die Trainingsmethoden anwenden, die da hingehören.
Ich lasse mich natürlich gerne belehren, wenn mir jemand überzeugende Gründe für Pratzentraining im Aikido liefern kann.
Vorzugsweise von Leuten, die sich mit Aikido und dessen innerer und äußerer Bewgungsmechanik beschäftigt haben.

KeineRegeln
30-10-2014, 14:38
Im Karate werden Boxsack sowie Pratzen schon lange mit genutzt.

Du kannst an der Pratze Sachen üben, die du am Boxsack nicht kannst und dabei manche Vorteile des Boxsack mitnehmen (z.B. lernen in der richtigen Distanz einen Gegner zutreffen ohne dass dir dabei die Hand umknickt).

Du kannst Kontakt herstellen, in dem du den Atemi (mit smackes auf eine Pratze knallst) als Brücke benutzt.

Und noch was. Schlagkraft (die man brauch um den Gegner zu stören und dann gegeben falls zu werfen) trainiert man nicht durch ab stoppen vor dem Ziel...

Gruß

KeineRegeln

Nite
30-10-2014, 14:58
Im "praktischen Einsatz" wird einmal geschnitten, dann sollte der Kampf vorbei und Gegner tot sein, großartiges Gesparre mit dem Schwert ist da eigentlich nicht angesagt. Auch im iaido finden aus diesem Grund keine Sparringsübungen statt.

Halte ich für sehr blauäugig

ebrenndouar
30-10-2014, 14:58
Und noch was. Schlagkraft (die man brauch um den Gegner zu stören und dann gegeben falls zu werfen) trainiert man nicht durch ab stoppen vor dem Ziel...


Wo habe ich was von Abstoppen vor dem Ziel geschrieben? Wäre in einer werfenden Kampfkunst wohl auch unsinnig, kurz vorher aufzuhören, und Schwertschläge (und auch die daraus abgeleiteten Angriffsmethoden oder Atemi) werden sicherlich nicht abgestoppt.

Aber was die Pratzen angeht, für das Boxen mag das ja alles richtig sein.
Boxtraining ist eine Sache für sich, da macht Pratzentraininig natürlich auch absolut Sinn.
Ich habe eine Zeitlang tatsächlich vorgehabt so etwas in mein Aikidotraining mal einzubauen, und überlegt wie man das sinnvoll machen könnte.
Ich habe dann allerdings andere Methoden für zielführender befunden.

Aber du kannst mir ja gerne mal zeigen, wie man das macht, beim Aikido.
Zum Beispiel wird man mit shomen-uchi (Angreifer schlägt mit rechts, gerader Schlag von oben) angegriffen. Man geht links vorwärts und schlägt in der Vorwärtsbewegung mit der linken Faust (nakada-ken) zu den Rippen. Tut natürlich schön weh, wenn man da voll draufzimmert, sind auch schon mal Rippen dabei oder bei Stößen mit dem Knie (ikkyo omote) gebrochen.
Wie könnte der Angreifer da jetzt sinnvoll eine Pratze hinhalten? Mit der linken Hand ist es schwierig, das Polster müsste auf der Seite des Handrückens sein. Eine Schutzweste wäre da schon sinnvoller.
Oder die Trainingsweise müsste sich grundlegend ändern, aber dann wäre es halt kein Aikido mehr.

ebrenndouar
30-10-2014, 15:00
Halte ich für sehr blauäugig

Ok, sind als Generationen von Iaido-ka blauäugig.
Gut das heute alle alles besser können und wissen.

Aber jetzt erzählt mir bitte nicht, man sollte beim Iaido nun Sparring oder Pratzentraining einführen.

Nite
30-10-2014, 15:04
Ok, sind als Generationen von Iaido-ka blauäugig.
Gut das heute alle alles besser können und wissen.
Schwertkämpfe waren also grundsätzlich mit einem Schlag beendet?
Shinai und Sparring mit diesen wurde also aus Spaß an der Freude erfunden?

Ist bei der modernen Schusswaffenausbildung auch nicht anders.
Ein Schuss und der Gegner sollte tot/kampfunfähig sein und damit die Sache beendet.
Oft genug läuft es aber anders...

KeineRegeln
30-10-2014, 15:08
Es gibt auch 2 Seidige Pratzen...
Ne Schutzweste hat natürlich auch vor und Nachteile. ^^

ebrenndouar
30-10-2014, 15:09
Schwertkämpfe waren also grundsätzlich mit einem Schlag beendet?
Shinai und Sparring mit diesen wurde also aus Spaß an der Freude erfunden?


Überleg mal warum es Iaido gibt, und warum es Kendo gibt. Beide Systeme haben ihre Berechtigung, und jeweils ihre sinnvollen Trainingsmethoden.



Ist bei der modernen Schusswaffenausbildung auch nicht anders.

Macht man da jetzt Pratzentraining?

Nite
30-10-2014, 15:19
Überleg mal warum es Iaido gibt, und warum es Kendo gibt. Beide Systeme haben ihre Berechtigung, und jeweils ihre sinnvollen Trainingsmethoden.

Warum also dieser Methode versperren?



Macht man da jetzt Pratzentraining?

Man trainiert nicht nur den Einzelschuss in der Hoffnung damit sei alles beendet...

ebrenndouar
30-10-2014, 15:34
Warum also dieser Methode versperren?


Tut ja niemand, jede hat ihre Berechtigung und sollte im jeweiligen Kontext sinnvoll angewendet werden.
Wer Iaido UND Kendo trainiert, hat dann beides.

carstenm
30-10-2014, 18:15
@ KeineRegeln:

Mir ist nicht so ganz klar, welchen "Ort" deiner Meinung nach Pratzentraining oder ähnliches im Üben von aikidô haben kann.

Klar, wir haben früher am makiwara geübt, am Sandsack auch. Für die Schlagtechnik und -kraft. Ich gehe einfach mal davon aus, daß jeder, der aikidô übt, so eine "Phase" hat und solche Sachen macht.
Wir haben im Verein auch mal Handpratzen angeschafft und auch 'ne Große. Wir haben uns auf die Bauchmuskeln gehauen und gegen die Oberschenkel getreten. Und manch einer (auch ich) hat über einen langen Zeitraum Übungen zum Abhärten der Knöchel gemacht.

Alles gut und schön. Ich mache inzwischen nichts mehr von alledem. Ich habe all diese Formen des Übens letztlich als isoliert erlebt: Das, was man da übt, kommt in den Techniken - so wie ich sie ausführe - so nicht vor. Man übt es für sich oder in einem bestimmten Teil des Trainings, weil man halt denkt: Ist doch wichtig in einer KK, daß man schlagen kann. Aber wenn man dann das "eigentliche" aikidô übt, dann findet man diese Dinge dort gar nicht wieder.
Im Gegenteil geradezu: Das, was die atemi haben müssen, die in unseren Techniken vorhanden sind, läßt sich an der Pratze so gar nicht üben. Jedenfalls haben wir keine Wege gefunden, wie das sinnvoll gehen könnte.

Hast du mal Pratzentraining im Kontext von aikidô gemacht? Wie und mit welchen Zielen hast du das geübt? Wie hast du das in die Techniken integriert?
Oder argumentierst du eher von dem Gedanken her, daß Pratzentraining unabdingbar ist, wenn es um das Training von SV geht, weil es dazu dient, sich langsam in das Szenario hineinzuarbeiten?

Kreuzkuemmel
30-10-2014, 18:42
Klar, wir haben früher am makiwara geübt, am Sandsack auch. Für die Schlagtechnik und -kraft. Ich gehe einfach mal davon aus, daß jeder, der aikidô übt, so eine "Phase" hat und solche Sachen macht.


Naja, jeder nun wirklich nicht, da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Sagen wir: Viele, die lange und intensiv Aikido üben.

carstenm
30-10-2014, 19:43
Naja, jeder nun wirklich nicht, da muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Sagen wir: Viele, die lange und intensiv Aikido üben.Ok.

Ich denke, ich kenne tatsächlich kein dôjô, in dem solche Sachen nicht in irgendeiner Weise geübt würden. Und war daher der Meinung, daß tatsächlich jeder, der aikidô übt, damit in Berührung kommt. Wenn auch vielleicht nur am Rande.
Zumal ich eben eine eher weiche Richtung übe, in der atemi eigentlich gar nicht so eine große Bedeutung haben.

Aber ich kenne natürlich auch nur meinen Ausschnitt von der Welt ...

bilbo
30-10-2014, 23:17
... da habe ich ja mit meinen Pratzen was losgetreten...

Es ging sich mir lediglich darum, dass man auch als Aikidoka zumindest mal etwas schlagen und treten geübt haben sollte. Die Pratzen sollten dazu nur beispielhaft als Medium genannt werden.

Wenn jemand vorher noch nie irgendeine andere Erfahrung mit Kampfkunst gemacht hat, wird es ihm schwer fallen, einen gescheiten Angriff durchzuführen, wenn er nur Aikido kennt.

Ein regelmäßiges Training mit Pratzen kann ich mir im Aikido nicht vorstellen.

Tori
30-10-2014, 23:59
Einige Aikidoka die ich kenne haben Graduierungen u.a. in Karate und wissen also wohl auch zu treten und zu schlagen. Richtig ist wohl, daß gute Aikidoka nicht vom Himmel fallen und es eine lange Zeit des übens mit einem guten Trainer erfordert ;)

ebrenndouar
31-10-2014, 09:26
Wenn jemand vorher noch nie irgendeine andere Erfahrung mit Kampfkunst gemacht hat, wird es ihm schwer fallen, einen gescheiten Angriff durchzuführen, wenn er nur Aikido kennt.


Wenn ich das so lese, muss ich davon ausgehen dass dein Aikido-Lehrer dir nie einen gescheiten Angriff gezeigt hat.
Das wäre in der Tat ein Problem.
Deine Schlussfolgerung ist allerdings falsch.

Wenn man einfach nur Aikido übt, braucht man Leute die einen vernünftig angreifen, auf Aikido-Art.
Will man darüber hinaus für möglichst viele andere Angriffsmethoden gewappnet sein, sollte man sich damit natürlich beschäftigen.
Aber die Idee man müsse sich im WT, Karate, Boxen oder woanders beibringen lassen, wie man im Aikido richtig angreift, ist ein Armutszeugnis.
Schlechte(r) Lehrer, kann ich da nur sagen.

ebrenndouar
31-10-2014, 09:32
Einige Aikidoka die ich kenne haben Graduierungen u.a. in Karate und wissen also wohl auch zu treten und zu schlagen

Sie wissen dann, wie man im Karate tritt und schlägt. Ihre Kenntnis über die Bewegungsmechanik des Aikido wird dadurch nicht unbedingt besser.
Übt man beides über längere Zeit, wird man die Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausarbeiten können.
Zunächst muss man aber verstehen wie man sich im Aikido bewegt, und das erst mal richtig üben.

Nite
31-10-2014, 09:55
Wo kann man denn einmal einen Einblich in die "altjapanische" Schlag- und Trittmechanik bekommen? Ich nehme mal an am ehesten in einer Koryu, aber welche wäre hier denn geeignet?
Im Judo gibt es ja anscheinend ein ähnliches Problem dass kaum noch jemandem die Prinzipien hinter den Judo-Atemi bekannt sind und dann gerne mit Karate, Muay Thai und ähnlichem substituiert wird.

Nite
31-10-2014, 09:57
Tut ja niemand, jede hat ihre Berechtigung und sollte im jeweiligen Kontext sinnvoll angewendet werden.
Wer Iaido UND Kendo trainiert, hat dann beides.
Dann sind wir ja einer Meinung, nichts anderes wollte ich ausdrücken.

zocker
31-10-2014, 10:09
Richtig ist wohl, daß gute Aikidoka nicht vom Himmel fallen und es eine lange Zeit des übens mit einem guten Trainer erfordert

gut, dass das nur im aikido so ist!


gruss

ebrenndouar
31-10-2014, 10:32
Wo kann man denn einmal einen Einblich in die "altjapanische" Schlag- und Trittmechanik bekommen? Ich nehme mal an am ehesten in einer Koryu, aber welche wäre hier denn geeignet?

Na, da hier vom Aikido die Rede ist, wäre das Daito-ryu Aikijujutsu sicherlich eine gute Quelle.

(Ja, Daito-ryu zählt als Koryu)

die Chisau
31-10-2014, 11:18
Wenn man einfach nur Aikido übt, braucht man Leute die einen vernünftig angreifen, auf Aikido-Art.
Will man darüber hinaus für möglichst viele andere Angriffsmethoden gewappnet sein, sollte man sich damit natürlich beschäftigen.
Aber die Idee man müsse sich im WT, Karate, Boxen oder woanders beibringen lassen, wie man im Aikido richtig angreift, ist ein Armutszeugnis.
Schlechte(r) Lehrer, kann ich da nur sagen.

Erfahrung mit möglichst vielen Stilisten und Stilen kann gar nichts schaden, sonst gibt es böse Überraschungen, alle anderen Stile auch zu erlernen ist erfahrungsgemäß unrealistisch, klar. :)

ebrenndouar
31-10-2014, 12:20
Erfahrung mit möglichst vielen Stilisten und Stilen kann gar nichts schaden, sonst gibt es böse Überraschungen, alle anderen Stile auch zu erlernen ist erfahrungsgemäß unrealistisch, klar. :)

Natürlich kann das nichts schaden, bin ich ganz deiner Meinung.

Aber mir geht's darum, dass man erst mal den einen Stil und das eigene System richtig verstanden haben muss, bevor man glaubt irgendwas substituieren zu müssen. Das ergibt nämlich bei einem in sich schlüssigen System keinen Sinn.

Gast
31-10-2014, 12:55
Natürlich kann das nichts schaden, bin ich ganz deiner Meinung.

Aber mir geht's darum, dass man erst mal den einen Stil und das eigene System richtig verstanden haben muss, bevor man glaubt irgendwas substituieren zu müssen. Das ergibt nämlich bei einem in sich schlüssigen System keinen Sinn.

Bei verschiedene Stile der gleichen Kampfkunst gebe ich dir recht, bei unterschiedlichen nicht.
Wenn ich zum Aikido z.b. FMA(zwei Stocktechniken) oder als Fittness Boxen dazu mache, schadet das dem Lernen von Aikido doch überhaupt nicht.
Bei anderen Kampfkünsten wie z.b. Iaido ist das sicher sogar noch eher eine Bereicherung mit dem ich einen noch besseren Zugang zum Aikido bekommen kann.
Morihei wuste das genau, ansonsten hätte er seinen Sohn nicht in eine andere Schule zum "fremd" lernen geschickt.

Ich bin erst Aikido Anfänger und komme aus der Bewegungskünsterichtung die im BTV (BayrischerTurnVerband) angegliedert sind.
Dort bin ich von Lehrgängen und deren Qualität verwöhnt, bzw. von der der Aikidolehrgänge die ich gesehen habe enttäuscht.
Hier wird manchmal stur, unter dem Deckmantel der Tradition, das gemacht, was man schon immer gemacht hat.
Um Sportwissenschaft, die in den Letzten Jahrzehnten durch aus große Schritte gemacht hat, kümmert man sich nicht.
Als polemisches Beispiel sei nur das Kniekreisen genannt.
Das ist natürlich alles nicht so schlimm und macht Aikido auf jeden Fall nicht schlecht, aber es gäbe sicher viele schöne Dinge die Aikido bereichern könnten.

Mich persönlich würde mal interessieren ob die DAN-Träger im Hombudojo auch mal z.b. auf einer Slackline gestanden haben.

Alle Aussagen sind Pauschal, es gibt natürlich wie immer Ausnahmen und Orte wo es anders gemacht wird. Als ein Beispiel von dem ich gehört habe: Lehrgänge/Lizenzen vom FAB (Fachverband für Aikido in Bayern e.V.)

zocker
31-10-2014, 13:47
Wenn ich zum Aikido z.b. FMA(zwei Stocktechniken) oder als Fittness Boxen dazu mache, schadet das dem Lernen von Aikido doch überhaupt nicht.



doch!

denn in der zeit, in der du fma und fitnessboxen trainierst, hättest du aikido trainieren können.
somit trainierst du aikido weniger als du könntest und machst dort (viel) langsamere fortschritte.
somit schadet deine durcheinandertrainiererei dem lernen des aikido.


gruss

Chrizzt
31-10-2014, 14:11
@Kendama-Ki
Zitat: "Als polemisches Beispiel sei nur das Kniekreisen genannt." Was meinst du denn damit? Ich bin ein Nicht-Aikidoka, und bitte um Erläuterung weil mich der Thread interessiert.

Gast
31-10-2014, 14:14
doch!
denn in der zeit, in der du fma und fitnessboxen trainierst, hättest du aikido trainieren können.
somit trainierst du aikido weniger als du könntest und machst dort (viel) langsamere fortschritte.
somit schadet deine durcheinandertrainiererei dem lernen des aikido.
gruss

Nein! :)

Denn während die Körper der anderen im Aikido noch mit Muskelaufbau und fitt werden (Fitness) beschäftigt sind, kann sich mein (Durch Fittnesboxen) fitter Körper zu 100% auf Aikido konzentrieren.

ebrenndouar
31-10-2014, 14:14
Bei verschiedene Stile der gleichen Kampfkunst gebe ich dir recht, bei unterschiedlichen nicht.
Wenn ich zum Aikido z.b. FMA(zwei Stocktechniken) oder als Fittness Boxen dazu mache, schadet das dem Lernen von Aikido doch überhaupt nicht.



Es geht nicht darum ob irgend etwas dem lernen von Aikido schadet oder nicht.
Du verstehst anscheinend meine Aussage nicht.
Natürlich kannst du zum Fitness-Boxen gehen. Ob du da vernünftig Boxen lernst ist nochmal eine andere Frage.

Es ging aber um das Substituieren von Aikido-Techniken durch Techniken aus anderen Kampfkünsten, was einige Leute anscheinend für notwendige halten, weil sie ihre eigene Kampfkunst nicht verstehen.

Ein Boxer lässt sich doch auch nicht von Vertretern anderer Kampfkünste (beispielesweise von einem Eskrimaten) erklären wie man einen Jab schlägt, nur wie er selbst einen schlechten Boxtrainer hatte.
Nein, er geht zu einem Boxtrainer der es ihm richtig erklären kann. Wäre doch wohl das neheliegendste, oder nicht?
Und natürlich kann auch ein Boxer nebenbei Eskrima studieren, er muss deswegen aber nicht mit Rattanstöcken in den Boxring klettern.
Durch welche zusätzlichen Aktivitäten jemand sein Training bereichert wenn ihm das angebotene nicht ausreicht, ist allein seine Sache.

Gast
31-10-2014, 14:19
@Kendama-Ki
Zitat: "Als polemisches Beispiel sei nur das Kniekreisen genannt." Was meinst du denn damit? Ich bin ein Nicht-Aikidoka, und bitte um Erläuterung weil mich der Thread interessiert.

Bedeutet, das Kniekreisen ungesund fürs Knie ist, weil das Kniegelenk für eine Kreisbewegung nicht ausgelegt ist.
Es gibt aber durchaus Bewegungsablaufveränderung wo man das "Kniekreisen" anatomisch korrekter machen kann.
Polemisch, weil das Kniekreisen nicht so wichtig ist und hier nur als kleines Beispiel dienen soll und keine Diskussion über Kniekreisen werde soll.

zocker
31-10-2014, 14:20
Nein! :)

Denn während die Körper der anderen im Aikido noch mit Muskelaufbau und fitt werden (Fitness) beschäftigt sind, kann sich mein (Durch Fittnesboxen) fitter Körper zu 100% auf Aikido konzentrieren.

das ist bestimmt höhere sportwissenschaft.

müssen wohl neuere erkenntnisse sein, die von kendama-ki wahrscheinlich bereits berücksichtigt wurden.

da will ich dann natürlich nicht mehr widersprechen!

gruss

Gast
31-10-2014, 14:23
Ein Boxer lässt sich doch auch nicht von Vertretern anderer Kampfkünste (beispielesweise von einem Eskrimaten) erklären wie man einen Jab schlägt, nur wie er selbst einen schlechten Boxtrainer hatte.

Ein Boxer muß sich ja auch an Regeln halten und macht das nicht nur um sich selbst zu finden etc.

Letztlich liegt das wohl immer an der Frage: "Warum machst du Aikido?
Da hat wohl jeder eine andere Antwort drauf.

ebrenndouar
31-10-2014, 14:27
Ein Boxer muß sich ja auch an Regeln halten und macht das nicht nur um sich selbst zu finden etc.


Unsinn. Im Boxtraining lernt man in erster Linie erst mal wie man boxt.
Wenn man es da nicht vernünftig lernt, wechselt man den Trainer, und ersetzt nicht den Jab durch Techniken aus einem anderen System.
Darum geht's, nicht darum, warum man etwas macht. Ob man dann als Boxer an Wettkämpfen teilnimmt, ist eine andere Frage.

Gast
31-10-2014, 14:36
das ist bestimmt höhere sportwissenschaft.

müssen wohl neuere erkenntnisse sein, die von kendama-ki wahrscheinlich bereits berücksichtigt wurden.

da will ich dann natürlich nicht mehr widersprechen!

gruss

Was Muskelaufbau und Fitness betrifft sind die Erkenntnisse sicher schon älter.
Was den Aufbau von Gehirnstrukturen und auch die Speicherung Großhirn/Kleinhirn angeht, sind die Erkenntnisse wohl frischer.
Wenn es dich interessiert kannst du ja mal Richtung Livekinetic suchen.

Im Prinzip geht es darum, wenn ein Bewegungsablauf mal bekannt ist und viel geübt wird, geht er ins Kleinhirn über und kann von dort aus schneller abgerufen werden. Den Bewegungsablauf kann man dann noch verfeinern und verbessern.
Dann findet aber kein Aufbau von neuen Verknüpfungen im Großhirn statt, es baut dann sogar eher noch ab.
Wenn man nun öfter neue Bewegungsabläufe und/oder mit neuen/anderen Körperteilen übt, dann findet ein regelmäßiger Aufbau im Gehirn statt.

Gast
31-10-2014, 14:43
Unsinn. Im Boxtraining lernt man in erster Linie erst mal wie man boxt.
Wenn man es da nicht vernünftig lernt, wechselt man den Trainer, und ersetzt nicht den Jab durch Techniken aus einem anderen System.
Darum geht's, nicht darum, warum man etwas macht. Ob man dann als Boxer an Wettkämpfen teilnimmt, ist eine andere Frage.

Ich persönlich würde/will auch keine Techniken ersetzen. Ich sage nur das ander Techniken lernen oder kennenlernen durch aus bereichernd sein kann.

Was das Ersetzen von Boxtechniken angeht, genau diese Entwicklung fand ja im UFC statt. Es wird halt dann was ganz anderes daraus.

zocker
31-10-2014, 14:55
Was Muskelaufbau und Fitness betrifft sind die Erkenntnisse sicher schon älter.
Was den Aufbau von Gehirnstrukturen und auch die Speicherung Großhirn/Kleinhirn angeht, sind die Erkenntnisse wohl frischer.
Wenn es dich interessiert kannst du ja mal Richtung Livekinetic suchen.

Im Prinzip geht es darum, wenn ein Bewegungsablauf mal bekannt ist und viel geübt wird, geht er ins Kleinhirn über und kann von dort aus schneller abgerufen werden. Den Bewegungsablauf kann man dann noch verfeinern und verbessern.
Dann findet aber kein Aufbau von neuen Verknüpfungen im Großhirn statt, es baut dann sogar eher noch ab.
Wenn man nun öfter neue Bewegungsabläufe und/oder mit neuen/anderen Körperteilen übt, dann findet ein regelmäßiger Aufbau im Gehirn statt.

sehr interessant, v.a. auch in hinblick auf ebrenndouars ausführungen zum zusammenhang zwischen aikido und fitnessboxen!


gruss

Gast
31-10-2014, 15:09
sehr interessant, v.a. auch in hinblick auf ebrenndouars ausführungen zum zusammenhang zwischen aikido und fitnessboxen!
gruss

Schön auf kleine Details rum reiten.
Ich habe ja auch als Fitness zum Boxen gehen geschrieben, nicht Fitnessboxen!
Zumba und Fitnessboxen, sehe ich da auch auf einer anderen Ebene.

zocker
31-10-2014, 17:30
Schön auf kleine Details rum reiten.
Ich habe ja auch als Fitness zum Boxen gehen geschrieben, nicht Fitnessboxen!
Zumba und Fitnessboxen, sehe ich da auch auf einer anderen Ebene.

welche details?

bezüglich des gegenständlichen zusammenhangs hatte ich mich ausschliesslich auf ebrenndounars post bezogen.

da kam ausser aikido und (fitness)boxen nichts mehr vor.

und wieso herumreiten?

gruss

Willi von der Heide
31-10-2014, 17:52
Ich stelle die Frage mal im offenen und nicht im Budo-Forum, daß Aikidokas ihre KK mögen, ist ja klar :).

Ist zwar von 2007 ... :)

Ich habe im Jahr 2000, ca. 3 Monate lang Aikido gemacht. Ich finde Aikido ist eine sehr schöne Kampfkunst und nur bin ich mit ihr nicht " warm " geworden.

Was mir damals auffiel, das Dojo hatte sehr umtriebige Mitglieder.
Nicht wenige waren Akademiker, oder hatten überhaupt ein hohes Bildungsniveau. " Asis " gab es dort nicht.

Insgesamt war es eines der schönsten Dojos in denen ich je trainiert habe. Es herrschte ein tolle Atmosphäre und der Umgang untereinander war sehr gut.
Woran ich mich erinnere, ist die liebevolle Gestaltung des Dojos.
Viele Dekorationsstücke - teils aus Japan direkt - wurden von den Mitgliedern gespendet oder zur Verfügung gestellt.

Es gab auch regelmäßig Seminare und auch Treffen bzgl. Arbeitseinsätze usw.

Ich habe einen sehr positiven Eindruck mitgenommen.

Tori
31-10-2014, 17:54
gut, dass das nur im aikido so ist!


gruss

aussschliesslich

Gruss

zocker
31-10-2014, 17:59
Ist zwar von 2007 ... :)

Ich finde Aikido ist eine sehr schöne Kampfkunst und nur bin ich mit ihr nicht " warm " geworden.

Was mir damals auffiel, das Dojo hatte sehr umtriebige Mitglieder.
Nicht wenige waren Akademiker, oder hatten überhaupt ein hohes Bildungsniveau. " Asis " gab es dort nicht.


aikido wird man wohl auch auf verschiedene weise trainieren können , sowohl technisch, als auch intensitätsmässig.

die entsprechende art von schülern findet sich dann jeweils ein.

sifu kernspecht bewundert m.w. die eleganz eines aikidowurfs.


gruss

zocker
31-10-2014, 18:49
aussschliesslich

Gruss

gott sei dank!

und ich hatte schon befürchtet, im tkd sei´s ähnnlich!


gruss

Tori
31-10-2014, 23:43
gott sei dank!

und ich hatte schon befürchtet, im tkd sei´s ähnnlich!


gruss

niemals

tkdler sind nach zwei Übungsstunden unbesiegbar

Gabber4Life
01-11-2014, 05:40
Ich finde fast alles was kein Vollkontakt ist kacke,da wird mir auch zu viel in der Theorie rumgelabert.

icken
01-11-2014, 08:07
sifu kernspecht bewundert m.w. die eleganz eines aikidowurfs.


gruss

Dann sollte ihm mal jemand einen Ehren Dan schenken, damit er diese Würfe auch beherrscht.
:rolleyes:
Würde sich super in seiner KK Historie machen.

zocker
01-11-2014, 11:18
niemals

tkdler sind nach zwei Übungsstunden unbesiegbar

ist das im ameri-do-te ähnlich?


gruss

zocker
01-11-2014, 11:20
Dann sollte ihm mal jemand einen Ehren Dan schenken, damit er diese Würfe auch beherrscht.
:rolleyes:
Würde sich super in seiner KK Historie machen.

m.w. hat er nach eigenen angaben auch aikido trainiert.

gruss

zocker
01-11-2014, 11:22
Ich finde fast alles was kein Vollkontakt ist kacke,da wird mir auch zu viel in der Theorie rumgelabert.

man müsste vielleicht ein vollkontaktkonzept erstellen.

sv-konzepte gibt´s/gab´s, glaub´ich schon ein paar.

früher gab´s auch mal "kampf-kozeptler".
gibt´s die noch?


gruss

icken
01-11-2014, 11:28
m.w. hat er nach eigenen angaben auch aikido trainiert.

gruss

Aber noch keinen Dan in seiner Liste.
Er hat sicher vieles schon trainiert, aber kam über den Anfänger Status nicht hinaus.
Sonst würde es nicht so komische Beiträge über andere KK's geben.

Nite
01-11-2014, 11:32
Aber noch keinen Dan in seiner Liste.
Er hat sicher vieles schon trainiert, aber kam über den Anfänger Status nicht hinaus.
Sonst würde es nicht so komische Beiträge über andere KK's geben.
Quatsch.
KRK hat Aikido besser verstanden als die Aikidoka, die doofen Budoka wollen das nur nicht einsehen

zocker
01-11-2014, 12:52
Aber noch keinen Dan in seiner Liste.
Er hat sicher vieles schon trainiert, aber kam über den Anfänger Status nicht hinaus.
Sonst würde es nicht so komische Beiträge über andere KK's geben.

mag sein.

sein "status" im aikido ist mir nicht bekannt.


gruss

carstenm
01-11-2014, 15:13
Letztlich liegt das wohl immer an der Frage: "Warum machst du Aikido?"Ja, das denke ich auch.
Und mit der Antwort hängt dann unmittelbar zusammen, was man übt, wie man übt und in welchen organisatorischen Strukturen man übt.

Das bedeutet in der Konsequenz aber auch, daß die Unterschiede zwischen traditionellem Üben und einem Üben, das sich primär an den Erkenntnissen moderner Sportwissenschaft orientiert, gerade nicht zufällig sind. Jedenfalls sofern man bei einem Lehrer übt, der die ursprünglichen Gehalte des aiki taiso kennt und vermitteln kann.
D.h. die ÜL-Lehrgäng des FAB sind ganz sicher interessant. Ich habe von Lehrern, die daran teilgenommen haben, viel Positives gehört. Aber da sie sich an einem grundlegend anderen Paradigma orientieren, als es das Üben eines japanischen budô üblicherweise tut, vermitteln sie auch tatsächlich etwas Anderes.


... während die Körper der anderen im Aikido noch mit Muskelaufbau und fitt werden (Fitness) beschäftigt sind ...Auch da ist wohl die Frage, worum es einem beim Üben geht. "Muskelaufbau und fitt werden" sind natürlich für sich selbst genommen sehr interessante Übungsinhalte. Im Üben von aikidô aber haben sie ja eher eine nachgeordnete Funktion. Und vor allem ist das, das man in beiden Bereichen für das Üben von aikidô benötigt sehr spezifisch und wird ja im Training entsprechend angesprochen.

carstenm
01-11-2014, 15:15
Was den Aufbau von Gehirnstrukturen und auch die Speicherung Großhirn/Kleinhirn angeht, sind die Erkenntnisse wohl frischer.
...Inwiefern hat denn das, was du dann im Folgenden beschreibst, deiner Meinung nach Bedeutung für aikidô?
Und umgekehrt: Bist du mit dem Konzept des Lernens durch kata vertraut und wie ordnest du das ein?

ebrenndouar
01-11-2014, 19:20
"Muskelaufbau und fitt werden" sind natürlich für sich selbst genommen sehr interessante Übungsinhalte. Im Üben von aikidô aber haben sie ja eher eine nachgeordnete Funktion.

Dieser Aussage würde ich mich nicht anschließen, denn fit zu sein, wenn man damit einen Zustand guter körperlicher Kondition bezeichnet die es ermöglicht ein körperlich anspruchsvolles Training durchzustehen, ist sicher eine gute Voraussetzung um Aikido üben zu können, und eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung. Aufbauend auf dieser Grund-Fitness können die Budo-spezifischen körperlichen Fähigkeiten entwickelt werden, was aber einfach nicht möglich ist wenn jemand mit einem vernachlässigten und konditionell nicht belastbaren Körper anfängt Aikido zu üben.
Aikido-Training ist traditionell fordernd und körperlich anstrengend. Leider sieht man heute in einigen Dojos das Gegenteil.
Gut, man muss realistisch sein. Es kommen auch Leute, denen es an bestimmten Voraussetzungen mangelt, die brauchen halt länger.


Und vor allem ist das, das man in beiden Bereichen für das Üben von aikidô benötigt sehr spezifisch und wird ja im Training entsprechend angesprochen.

Eine Grund-Fitness kann man sich auch durch Joggen aneignen, dass kann einem sogar helfen, ein körperlich forderndes Aikidotraining durchzuhalten (falls man dieses nicht gewohnt ist, oder man aus irgendwelchen Gründen nicht regelmäßig trainieren kann).
Joggen oder anderes Fitnesstraining kann das Training, welches im Aikido oder in anderen Budo spezifisch und auf die Entwicklung spezieller körperlicher Fähigkeiten ausgerichtet ist (tanren) allerdings nicht ersetzen. Ob das aber im Training wirklich angesprochen wird, hängt ja von bestimmten Voraussetzungen, größtenteils davon ob ein qualifizierter Lehrer vorhanden ist, ab.

carstenm
01-11-2014, 21:45
Joggen oder anderes Fitnesstraining kann das Training, welches im Aikido oder in anderen Budo spezifisch und auf die Entwicklung spezieller körperlicher Fähigkeiten ausgerichtet ist (tanren) allerdings nicht ersetzen. Ja. Das wollte ich damit gesagt haben.

Tori
02-11-2014, 14:22
ist das im ameri-do-te ähnlich?


gruss

ööö... fast.... bei uns dauerts nur ne halbe Stunde

auch gruss

zocker
02-11-2014, 14:23
ööö... fast.... bei uns dauerts nur ne halbe Stunde

auch gruss

vielleicht muss ich doch noch mal wechseln!



gruss