Vollständige Version anzeigen : Schwimmen als Kraft und Fitnesstraining?
TasmanischerTeufel
02-06-2008, 10:32
Ich hab mir überlegt, ein mal die Woche ein paar ein Paar 25 Meter Sprints einzulegen um meine Kraft, Kraftausdauer und Ausdauer zu verbessern.
Haltet ihr das für eine gute Idee?
Denke das das Training näher am Ringen dran ist als zb joggen und es dazu noch gut für die Gelenk ist wo ich manchmal meine kleinen probleme mit hab.
Das wird ehr für Kurzzeitausdauer( 30 und Ausdauer allgemein sinnvoll sein.
Für kraftausdauer und Kraft würde ich eher "normales" krafttraining und kampfsportspezifische Drills anraten (schau mal ins KraftrainingsFAQ und in den Thread im Trainingslehreforum).
Sicher ist es "näher" am Ringen als Laufen oder Radfahren. Aber dann könntest Du gleich ringerspezifische Drill machen.
Gruß
Mr. Nice Guy
02-06-2008, 15:03
Ich halte schwimmen eher als Konditions und Ausdauer Training geeignet. Wirklich für Kraft würde ich auch eher zu Gewichten raten.
Beim schwimmen aber auch aufpassen! Viele schwimmen falsch und wundern sich dann, woher die Entzündungen kommen, obwohl schwimmen doch so gesund sei ;)
lordofgroove
02-06-2008, 15:17
Generell würde ich Schwimmen auch eher als Ausdauertraining werten.
Wenn du allerdings Kraulschwimmen z.B. mit Paddels betreibst, kannst du da sicherlich auch eine Zeitlang im Hinblick auf die Kraftausdauer etwas erreichen. Schultern, Trizeps und Brust forderst du damit ganz gut. Du könntest mit kleinen Paddels beginnen und neue reize setzen, indem du innerhalb gewisser Zeitabstände immer größere Paddels verwendest.
Wenn du ein Intervalltraining mit Paddels machst förderst du meiner Meinung nach auf jeden Fall auch die Kraftausdauer.
TasmanischerTeufel
02-06-2008, 16:53
sicher das auch 25 meter sprints nicht auch für die kraft(ausdauer) was bringen?
sicher das auch 25 meter sprints nicht auch für die kraft(ausdauer) was bringen?
Ja, denn es findet keine ununterbrochene Muskelspannung über 2-3 Minuten hinweg statt. Das wäre für Kraftausdauer notwendig und nach diesen 2-3 Minuten sollte auch keine Wiederholung mehr möglich sein. Das dürfte beim Schwimmen wohl kaum der Fall sein.
Gruß
WARRIORS - GYM
02-06-2008, 17:43
Ich hab mir überlegt, ein mal die Woche ein paar ein Paar 25 Meter Sprints einzulegen um meine Kraft, Kraftausdauer und Ausdauer zu verbessern.
Haltet ihr das für eine gute Idee?
Denke das das Training näher am Ringen dran ist als zb joggen und es dazu noch gut für die Gelenk ist wo ich manchmal meine kleinen probleme mit hab.
gute wahl.
gute wahl.seh ich an und firsich auch so :)
Aber warum nur Kurzbahn-Sprints ? Wenn es auch um Ausdauer geht, würde ich Intervalle von Sprint bis 1 km trainieren. Im Übrigens würde ich das vor allem auch als Ganzkörper-Koordinations-Training ansehen, da finde ich Schwimmen schon ziemlich gutes Training, gibt super Beweglichkeit, Körpergefühl, Power und Luft noch und nöcher. Auf jeden Fall gut aufwärmen, vor allem die Rotatorenmanschetten.
TasmanischerTeufel
02-06-2008, 20:20
seh ich an und firsich auch so :)
Aber warum nur Kurzbahn-Sprints ? Wenn es auch um Ausdauer geht, würde ich Intervalle von Sprint bis 1 km trainieren. Im Übrigens würde ich das vor allem auch als Ganzkörper-Koordinations-Training ansehen, da finde ich Schwimmen schon ziemlich gutes Training, gibt super Beweglichkeit, Körpergefühl, Power und Luft noch und nöcher. Auf jeden Fall gut aufwärmen, vor allem die Rotatorenmanschetten.
ohje geht Schwimmen auf die Rotatoren :(
ich dachte ich hätte das Perfekte und vorallem Gelekschonende Training gefunden.
Mr. Nice Guy
02-06-2008, 20:26
ohje geht Schwimmen auf die Rotatoren
Nein, nur wenn man es falsch macht! Beim Wasserverdrängen darf man nicht zu übertrieben weit auseinander gehen, wie das viele machen.
TasmanischerTeufel
02-06-2008, 20:35
du meinst man muß die hände eng am körper halten?
ohje geht Schwimmen auf die Rotatoren :(Kraulschwimmen schon. Drum machen Sportwschimmer immer dieses Armkreisen usw. bevor sie reinspringen :) Gibt natürlich Techniken im Kraulschwumm, die die Rotatoren mehr oder weniger schonen. Das kann man sich theoretisch zwar im Internett erklären lassen bzw. selber ergoogeln, aber besser isses, mal einen Kraul-Kurs mitzumachen.
meridian9
02-06-2008, 21:14
Beim Schwimmen (also Brustschwimmen) wird gerne der Fehler gemacht, den Kopf permanent über Wasser zu halten - das ist Gift für die Halswirbelsäule.
Wenn man schön mit dem Kopf eintaucht wenn man "ausholt" ist es besser.
meridian9
02-06-2008, 21:26
Schnorcheln mit ein Schnorchel ABC set ist auch sehr interessant und trainiert hervoragend nach eine halbe stunde bist echt k.o und es gibt viel zu sehen
... und es gibt Schläge von den Ehemännern :D gratis dazu...
Also im Schwimmbad, ansonsten hast Du natürlich recht ;)
M.Crystal
02-06-2008, 21:26
Also entschuldigt für die vielleicht etwas dumme Frage aber wenn Schwimmen nichts für die Mukis bringt also als Krafttraining,warum haben Profischwimmer so ein hammermäßigen Oberkörper?:D
Hm,vielleicht kann ichs mir auch selber beantworten,machen bestimmt spezifisches Krafttrainng mit Gewichten also :spam:
Ne jetzt mal ernst,also wenn ich mal schwimmen gehe hab ich fast immer Muskelkater obwohl ich so eigentlich ne gut trainierte Muskulatur habe und regelmäßig Krafttrainng mache,wird da vielleicht die Tiefenmuskulatur die sonst oft zu kurz kommt beansprucht?:)
Odysseus22
02-06-2008, 21:28
seh ich an und firsich auch so :)
Aber warum nur Kurzbahn-Sprints ? Wenn es auch um Ausdauer geht, würde ich Intervalle von Sprint bis 1 km trainieren. Im Übrigens würde ich das vor allem auch als Ganzkörper-Koordinations-Training ansehen, da finde ich Schwimmen schon ziemlich gutes Training, gibt super Beweglichkeit, Körpergefühl, Power und Luft noch und nöcher. Auf jeden Fall gut aufwärmen, vor allem die Rotatorenmanschetten.
Betonung liegt auf Ganzkörperkraft, die fürs Ringen sicher von Vorteil wäre.
Vor allem kannst du durch die verschiedenen Schwimmstile auch Schwerpunkte setzen. Abhängig vom Körpergewicht und Zusatzteilen wie Paddles kannst du damit sicher deine Kraftausdauer erhöhen. Regelmäßiges Schwimmen steigert die Kraft und es ist meiner Ansicht nach gelenkschonender als Krafttraining und man erspart sich ausgeklügelte Trainingspläne, um die einzelnen Körperpartien auszugleichen.
Also entschuldigt für die vielleicht etwas dumme Frage aber wenn Schwimmen nichts für die Mukis bringt also als Krafttraining,warum haben Profischwimmer so ein hammermäßigen Oberkörper?:D
Hm,vielleicht kann ichs mir auch selber beantworten,machen bestimmt spezifisches Krafttrainng mit Gewichten also :spam:
Ne jetzt mal ernst,also wenn ich mal schwimmen gehe hab ich fast immer Muskelkater obwohl ich so eigentlich ne gut trainierte Muskulatur habe und regelmäßig Krafttrainng mache,wird da vielleicht die Tiefenmuskulatur die sonst oft zu kurz kommt beansprucht?:)
1. Die Erscheinung von Sportlern sind nicht primär das Ergebnis ihrer Sportart, sondern Zeichen dafür, dass bestimmte Sportarten bestimmte Körpertypen erforderlich machen, um sie gut auszuüben. Außerdem machen sie wie Du schon erwähnt hast, Krafttraining. Profis stoffen natürlich.
2. Muskelkater sagt nichts über die Effektivität von Training aus.
Gruß
Ja, denn es findet keine ununterbrochene Muskelspannung über 2-3 Minuten hinweg statt. Das wäre für Kraftausdauer notwendig und nach diesen 2-3 Minuten sollte auch keine Wiederholung mehr möglich sein. Das dürfte beim Schwimmen wohl kaum der Fall sein.
Gruß
Es gibt erstens keinen Grund, dass die Muskelspannung kontinuierlich aufrecht erhalten werden muss und zweitens die Serien 2-3min dauern sollten. In fast allen Fällen ist so ein Kraftausdauertraining nicht spezifisch zum Kampfsport und in vielen Fällen verschwendete Trainingszeit.
Es gibt erstens keinen Grund, dass die Muskelspannung kontinuierlich aufrecht erhalten werden muss und zweitens die Serien 2-3min dauern sollten. In fast allen Fällen ist so ein Kraftausdauertraining nicht spezifisch zum Kampfsport und in vielen Fällen verschwendete Trainingszeit.
Ab diesem Punkt müsste man den Begriff Kraftausdauer genauer definieren, sonst schreiben wir nur aneinander vorbei. Ich bezog mich auf die Fähigkeit der Muskeln, eine bestimmte Muskelspannung über eine bestimmte Zeit aufrecht zu erhalten (Ermüdungsresistenz).
Du scheinst eher die Fähigkeit eine bestimmte Bewegung/ Bewegungsfolge in einer bestimmten Zeit gegen einen bestimmen Widerstand auszuführen. Das wäre für Kampfsport sicherlich sinnvoller. Für diesen Fall habe ich ja bereits auf kampfsportspezifische Drill statt Schwimmen hingewiesen. Denn im Schwimmen will er ja nicht besser werden.
Gruß
Ne jetzt mal ernst,also wenn ich mal schwimmen gehe hab ich fast immer Muskelkater obwohl ich so eigentlich ne gut trainierte Muskulatur habe und regelmäßig Krafttrainng mache,wird da vielleicht die Tiefenmuskulatur die sonst oft zu kurz kommt beansprucht?
ist schwimmen vielleicht ne ausdauerpsortart?
Ich könnte mich auf beides beziehen, beziehe mich aber auch auf Ermüdungsresistenz.
Schwimmen selber ist es schlechte Wahl, weil die Bewegung hydrodynamisches Feedback bekommt, was den Transfer auf Landbelastung relativ klein macht.
Schwimmen selber ist es schlechte Wahl, weil die Bewegung hydrodynamisches Feedback bekommt, was den Transfer auf Landbelastung relativ klein macht.
:confused: was is´n des für ne Satzaussage ?
Schwimmen selber ist es schlechte Wahl, weilDr. useless kombiniert: Der Satz ist schon grammatikalisch falsch konstruiert, es fehlen anscheinend relevante Satzelemente, oder es sind welche drin die Verwirrung stiften. :confused:
Außerdem fehlt die Begründung für die implizite Theorie, dass Training gegen Wasserwiderstand wenig für Bwegung am Land bringt (falls ich das richtig verstanden haben sollte).
Grad im Bereich Fitness für Kampfsport (übrigens nicht nur fürs Ringen sondern auch Boxen, Kicken usw.) geht meine ganz persönliche Erfahrung übrigens genau in die entgegengesetzte Richtung.
Mein Tipp: Probieren geht über studieren. ;)
Zuerst dache ich gerade selber, dass ich totalen Murks geschrieben habe, aber wenn du das Wörtchen "es" durch ein "eine" ersetzt, passt es. ;D
Zur Entschuldigung: Ich bin an absoluter Loser, was bestimmte Formen von Multitasking angeht.
Die Begründung ist gegeben. Im Wasser dein Körper ein Bewegungsfeedback, das auf der Hydrodynamik basiert (Reafferenzprinzip); zum Beispiel steigt der Widerstand quadratisch zur Geschwindigkeit an. An Land gibt es natürlich ein ganz anderes Feedback. Daher sind die Bewegungsmuster superverschieden, weswegen Schwimmer auch nur sehr begrenzt Landkrafttraining betreiben, wenn überhaupt. Und umgekehrt gilt die Transfereinschränkung auch.
Grad im Bereich Fitness für Kampfsport (übrigens nicht nur fürs Ringen sondern auch Boxen, Kicken usw.) geht meine ganz persönliche Erfahrung übrigens genau in die entgegengesetzte Richtung.
Das glaube ich dir sofort. Der Transfer ist IMHO auch größer als beim Laufen (was Ausdauer angeht), bin mir hier aber nicht ganz sicher. Das müsste ich aus einem Vid von crossfit haben.
Falls du ausdauermäßig auch nicht so fit sein solltest (keine Unterstellung, kein Diss oder Ähnliches), ist der Effekt noch krasser. Von den drei klassischen Triathlondisziplinen ist Radfahren die schlechteste Version, wenn es um funktionelle Breite geht.
Ein Phänomen, dass sich mit dem Central Governor Model nach T. Noakes erklären lässt. Deswegen ist dieser ganze GA1+2-Kram auch so schrecklich ineffektiv.
Ach so. Na damit ist ja dann alles geklärt: Ich bin zu dumm deine Postings zu verstehen. :D Macht aber nix. Ich empfehle Schwimmen trotzdem.
M.Crystal
03-06-2008, 22:45
Grad im Bereich Fitness für Kampfsport (übrigens nicht nur fürs Ringen sondern auch Boxen, Kicken usw.) geht meine ganz persönliche Erfahrung übrigens genau in die entgegengesetzte Richtung.
Ja,richtig dazu fällt mir gerade ein bei mir im Gym ist einer der geht regelmäßig schwimmen und der ist nicht nur konditionell mördermäßig drauf sondern hat auch ne Kraft hinterm Punch die ist gar nicht mehr zu beschreiben...keine Ahnung obs jetzt wirklich vom schwimmen kommt oder ob er auch sonst son Tier wär:D
Aber auf jeden Fall denke ich muss da auch ein bisschen Regelmäßigkeit herrschen,gerade beim Schwimmen hab ich selber die Erfahrung gemacht immer nur sporadisch mal zu schwimmen und da merkt man halt keinen Trainingseffekt;)
Für Useless:
http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/images/Heft0606/155-160.pdf
Das ist allerdings nur eine Komponente, die bei der Ausdauer zum Tragen kommt.
Übersetzungsversuch:
Die Verdrängung des Wasser und die Schwerkraftverhältnisse erfordern sowohl vom Nervensystem als auch von den Muskeln ganz andere Bewegungs- und Reaktionsweisen als es Bewegungen an Land tun.
Gruß
Übersetzungsversuch:
Die Verdrängung des Wasser und die Schwerkraftverhältnisse erfordern sowohl vom Nervensystem als auch von den Muskeln ganz andere Bewegungs- und Reaktionsweisen als es Bewegungen an Land tun. danke für den Übersetzungsversuch, bin nämlich viel zu faul da jetzt wissenschaftliche Abhandlungen durchzuarbeiten. Zumal ich nicht ganz abraffe, was das genau mit der Ursprungsfrage zu tun hat. :confused: Darum geht es doch - eigentlich. Es mag ja sein dass Nervensystem und Muckseln im Wasser ganz anders arbeiten müssen als am Land, aber wieviel oder was sagt das über die Nützlichkeit solchen Trainings für den Kampfsport aus ? Z.B. vergleichen mit Widerstandstraining (Hanteln, Zugmaschinen) ? Da arbeiten ZNS und Muckseln ja auch wieder anders als z.B. beim Ringen am lebenden Manne ? OK ihr habt jetzt mehr über Ausdauer dsikutiert glaub ich. Ich selber seh halt mehr die ursrpüngliche Fragestellung als Hintergrundfolie. Sonst wär es ja quasi fast OT.
Da hast Du schon recht.
Schwimmen ist wie Radfahren oder Laufen ein gute Basisausdauertraining. Was für Schwimmen spricht, wäre die Tatsache, dass die Arme hier viel Arbeit übernehmen (anders als Radfahren/ Laufen). Dagegen spricht, dass der Trainingseffekt für Herz, Lunge, etc. geringer ist als bei Laufen/ Radfahren.
Spezifische Ausdauer würde ich mit eben spezifischen Drills ansprechen. Da alleine auf das Schwimmen zu setzen, wäre sicherlich verkehrt.
Gruß
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