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Vollständige Version anzeigen : Trainingssüchtig oder nicht?



NaReK
15-06-2008, 17:31
Seit ihr trainingssüchtig? Trainiert ihr weil ihr es euch ohne training nicht vorstellen könnt oder trainiert ihr weil es im trand liegt und weil ihr einen guten körper haben wollt? Aber dafür nicht aus vollem herzen trainiert.

wenn du süchtig nach training bist sag uns doch mal mit was du es verbindest also wie du zu der sucht gekommen bist.

Arbu
15-06-2008, 18:32
Naja ich würde schon gerne jeden 2. Tag trainieren jedoch sind die Hallen nicht immer frei. Ich trainire eigendlich nur weil ich Spaß daran habe und mich vernümpftig verteidigen können will.

schroibchen
15-06-2008, 18:39
ich brauch einfach den adrenalinschub und das gefühl total fertig zu sein ^^

richtige knochenschinderei halt x)

McOctron
15-06-2008, 19:57
tjoa, bei mir isses so ne mischung aus allem...es macht mir einfach sau spaß, der fitnessfaktor ist hoch und ich will mich gut verteidigen können. und wenn ich nicht mindestens jeden zweiten tag nicht völlig fertig aber sauglücklich von irgendnem training heimkomm, kann ich nicht schlafen;)

Crush xy
15-06-2008, 20:13
tjoa, bei mir isses so ne mischung aus allem...es macht mir einfach sau spaß, der fitnessfaktor ist hoch und ich will mich gut verteidigen können. und wenn ich nicht mindestens jeden zweiten tag nicht völlig fertig aber sauglücklich von irgendnem training heimkomm, kann ich nicht schlafen;)

Is bei mir genau so:D

Kraken
15-06-2008, 20:28
glaub schon, ich könnte mri im lebenb nciht vorstellen nicht zu trainien.

Mars
17-06-2008, 07:03
Bitte verwechselt nicht Sportsucht mit Leidenschaft!

Eine Sportsucht ist eine gravierende psychische Erkrankung (Zwangsstörung), bei der man dem Drang hilflos ausgeliefert ist. Das ist ähnlich gefährlich wie Fettsucht, Magersucht, Spielsucht, Mediensucht, etc.

Es ist etwas elementar anderes, wenn man gerne ein Hobby ausführt oder sich bewegt oder wenn man seine Lebensqualität oder gar seine Existenz (wirtschaftlich, gesundheitlich, seelisch) auf's Spiel setzt, weil man unbedingt diesem Zwang nachgeben muss.

Gruß

Knud
17-06-2008, 11:48
Bitte verwechselt nicht Sportsucht mit Leidenschaft!

Eine Sportsucht ist eine gravierende psychische Erkrankung (Zwangsstörung), bei der man dem Drang hilflos ausgeliefert ist. Das ist ähnlich gefährlich wie Fettsucht, Magersucht, Spielsucht, Mediensucht, etc.

Es ist etwas elementar anderes, wenn man gerne ein Hobby ausführt oder sich bewegt oder wenn man seine Lebensqualität oder gar seine Existenz (wirtschaftlich, gesundheitlich, seelisch) auf's Spiel setzt, weil man unbedingt diesem Zwang nachgeben muss.

Gruß

als ich das gelesen habe ist mir bewußt geworden, dass ich wahrscheinlich wirklich gefährdet bin:

ich denke, dass meine lebensqualität (zumindestens aus sicht anderer leute) durch meinen sportdrang schon sehr leidet:
- ich ernähre mich sehr streng (oft sogar präzise nach plan) und verzichte auf fast alles was "spaß macht", also süßes, fast food usw. wenn ich doch mal etwas gegessen habe, was mir grund zu sorge gibt (da reicht schon ne soße zum mageren hähnchenfleisch mit vollkornreis), hänge ich oft eine extra kondi einheit an mein training an, um das zu kompensieren.
-ich war dieses jahr noch nicht einmal am wochenende unterwegs, weil ich immer bedenken habe, am nächsten tag nicht top fit für`s training zu sein. dadurch kommen meine sozialen kontakte (mit freunden treffen usw.) viel zu kurz.
- in wirklich fast jeder freien minute denke ich an die nächste trainingseinheit, wie und wann ich den nächsten trainingsreiz optimal setzte usw. und mache mir gedanken, was ich als nächstes esse, um die richtigen (aber bloß nicht zu viele!) nährstoffe zu bekommen.
-jetzt geht es wieder in die heiße pahse an der uni (klausuren stehen an) aber ich würde niemals ein training ausfallen lassen, um zu lernen, auch wenn die klausur am nächsten tag ist. dadurch gefährde ich meine existens/zukunft definitiv!

Mars
17-06-2008, 12:58
als ich das gelesen habe ist mir bewußt geworden, dass ich wahrscheinlich wirklich gefährdet bin:

ich denke, dass meine lebensqualität (zumindestens aus sicht anderer leute) durch meinen sportdrang schon sehr leidet:
1ich ernähre mich sehr streng (oft sogar präzise nach plan) und verzichte auf fast alles was "spaß macht", also süßes, fast food usw. wenn ich doch mal etwas gegessen habe, was mir grund zu sorge gibt (da reicht schon ne soße zum mageren hähnchenfleisch mit vollkornreis), hänge ich oft eine extra kondi einheit an mein training an, um das zu kompensieren.
2ich war dieses jahr noch nicht einmal am wochenende unterwegs, weil ich immer bedenken habe, am nächsten tag nicht top fit für`s training zu sein. dadurch kommen meine sozialen kontakte (mit freunden treffen usw.) viel zu kurz.
3in wirklich fast jeder freien minute denke ich an die nächste trainingseinheit, wie und wann ich den nächsten trainingsreiz optimal setzte usw. und mache mir gedanken, was ich als nächstes esse, um die richtigen (aber bloß nicht zu viele!) nährstoffe zu bekommen.
4jetzt geht es wieder in die heiße pahse an der uni (klausuren stehen an) aber ich würde niemals ein training ausfallen lassen, um zu lernen, auch wenn die klausur am nächsten tag ist. dadurch gefährde ich meine existens/zukunft definitiv!

1. Wenn Dir der "Verzicht" nicht wehtut, ist das kein Problem. Wenn Du allerdings sofort Kondi treibst, wenn Du meinst zuviel oder etwas "Falsches" gegessen zu haben, ist das Indikator.
2. Je nachdem wie Deine Prioritäten liegen, kann auch das ein Indikator sein, muss aber nicht.
3. Vor allem das "Bloß nicht zu viel" ist bedenklich. Das Denken an das Training im Alltag behindert Deine Leistung und Qualität Deines übrigen Lebens. Das ist ganz klar ein Indikator.
4. Allerdings! Wenn Du meinst, damit nicht alleine fertig zu werden, suche Dir bitte Hilfe!!!

Gruß

Kraken
17-06-2008, 13:39
hmm, üner sportsucht habe ich meine abschlussaerbeit geschireben, und als ich das geschrieben habe ist mri aufgefallen, dass ich wohl gefährdet bin.

aber das fällt nciht so auf, weil ich ja davon leben können will. und deshalb halte ich es auch cnith für schlimm:)

Berserkr
17-06-2008, 13:55
nur trend, ganz ehrlich.

Kraken
17-06-2008, 13:57
:confused:

NaReK
17-06-2008, 14:01
Also bei mir ist die Sportsucht würd ich mal sagen vorhanden aber nicht so pingelig vonwegen weniger essen mehr sport oder so.
Wenn gut gegessen wird is das gut dan hat man mehr Power für den Sport. naja trifft nicht auf alle zu aber auf viele.

Sieht zu das ihr euch nicht diese pussysportsucht aneignet, richtige Männer essen gut und trainieren dazu auch gleichgut das is der beste Weg.

Kraken
17-06-2008, 14:03
vor allem nicht verwechseln:

anorexia athletica und muskeldysmorphie

beides sehr unterschiedliche dinge;)

Mars
17-06-2008, 14:25
vor allem nicht verwechseln:

anorexia athletica und muskeldysmorphie

beides sehr unterschiedliche dinge;)

Ganz genau!
Die einen wollen "schmal" sein. Die anderen wollen "breit" sein.

@Kraken
Stelle doch Deine Arbeit hier rein. Ich denke, dass das eine Hilfe für einige hier sein könnte.

Gruß

Kraken
17-06-2008, 14:28
würde ich schon, aber ich getraue mich nicht:o

ich glaube, diejenigen die sich ausführlich damit beschäftigen werden bessere arbeiten im internet finden:)

Knud
17-06-2008, 14:29
@ mars: erstmal danke! ich denke eigentlich schon, das es bei mir nicht so schlimm ist, wie es mein erster post vielleicht vermuten ließ.
nochmal zu 1: genau! denn der "verzicht" ist für mich nicht wirklich ein verzicht, weil ich mich einfach an eine gute und gesunde ernährung gewöhnt habe und auch richtig spaß an frischem gemüse, quark, obst, vollkornprodukten, magerem fleisch usw. habe. das meiste "industriefressen" finde ich einfach völlig überwürtz und gar nicht so lecker. aber es gibt schon oft situationen (wenn ich am bäckertresen/dönerladen o.ä vorbeigehe), in denen ich schon sehr gerne zugreifen würde, es dann aber doch lieber lasse um "in shape" zu bleiben.
zu 2.: das ist vielleicht schon manchmal ein kleines problem, zumindestens ist meine freundin oft genervt, wenn ich wieder früh nach hause möchte, oder gar nicht mitkomme, weil ich noch spät trainiere oder so.
3.: "bloß nicht zu viel" hätte vielleicht eher "bloß nicht das falsche" heißen müssen. ich glaube nicht, dass ich für meinen bedarf zuwenig kcal zu mir nehme, ich esse, entsprechend meines trainingsaufwands, angemessen viel. nur würde ich immer anstelle von z.b. bratkartoffeln mit speck und einem "normalen" rührei lieber ofen- oder pellkartoffeln mit nem rührei aus 10 eiklar und 3 eigelb essen.
4. auch das ist wirklich ein richtiges problem! es könnte aber auch sein das ich meine "sportsucht" vorschiebe und mir selber nicht eingestehen kann, dass ich einfach schweinefaul bin. aber es stimmt wirklich, dass das training bei mir immer an erster stelle steht...

fazit: ich selber finde nicht, dass mein sportdrang meine lebensqualität verschlechtert, allerdings denkt mein umfeld da teilweise anders. ich habe auch nicht das gefühl, dass ich in irgendeiner form hilfe bräuchte, wobei ich selber wohl der letzte wäre, der das erkennen würde, wenn es doch so wäre (der alkoholiker denkt auch meistens alles ist normal).

Mars
17-06-2008, 14:42
@ mars: erstmal danke! ich denke eigentlich schon, das es bei mir nicht so schlimm ist, wie es mein erster post vielleicht vermuten ließ.
nochmal zu 1: genau! denn der "verzicht" ist für mich nicht wirklich ein verzicht, weil ich mich einfach an eine gute und gesunde ernährung gewöhnt habe und auch richtig spaß an frischem gemüse, quark, obst, vollkornprodukten, magerem fleisch usw. habe. das meiste "industriefressen" finde ich einfach völlig überwürtz und gar nicht so lecker. aber es gibt schon oft situationen (wenn ich am bäckertresen/dönerladen o.ä vorbeigehe), in denen ich schon sehr gerne zugreifen würde, es dann aber doch lieber lasse um "in shape" zu bleiben.
zu 2.: das ist vielleicht schon manchmal ein kleines problem, zumindestens ist meine freundin oft genervt, wenn ich wieder früh nach hause möchte, oder gar nicht mitkomme, weil ich noch spät trainiere oder so.
3.: "bloß nicht zu viel" hätte vielleicht eher "bloß nicht das falsche" heißen müssen. ich glaube nicht, dass ich für meinen bedarf zuwenig kcal zu mir nehme, ich esse, entsprechend meines trainingsaufwands, angemessen viel. nur würde ich immer anstelle von z.b. bratkartoffeln mit speck und einem "normalen" rührei lieber ofen- oder pellkartoffeln mit nem rührei aus 10 eiklar und 3 eigelb essen.
4. auch das ist wirklich ein richtiges problem! es könnte aber auch sein das ich meine "sportsucht" vorschiebe und mir selber nicht eingestehen kann, dass ich einfach schweinefaul bin. aber es stimmt wirklich, dass das training bei mir immer an erster stelle steht...

fazit: ich selber finde nicht, dass mein sportdrang meine lebensqualität verschlechtert, allerdings denkt mein umfeld da teilweise anders. ich habe auch nicht das gefühl, dass ich in irgendeiner form hilfe bräuchte, wobei ich selber wohl der letzte wäre, der das erkennen würde, wenn es doch so wäre (der alkoholiker denkt auch meistens alles ist normal).

1. Dann ist es okay.
2. Versuche hier eine Balance zu finden. Solange es Dich nicht wirklich um Lebensfreude bringt, ist es nicht bedenklich. Denke daran, dass Training nicht alles ist.
3. Dann ist es weniger wild, als ich dachte. Solange Du keine Kasteiung betreibst, geht das klar.
4. Das nennt man "Verdrängung:" Du versuchst Deine mangelnde Leistung in der Uni durch Training wettzumachen. Zugleich ist es eine schöne Flucht vor dem Lernen. Das kann wirklich zu einem Problem werden. Diszipliniere Dich in dieser Hinsicht. Das ist wichtig. Denn Training ist ein Witz im Vergleich mit dem, was das Leben von Dir fordert.

Frage einmal einen Sportarzt oder eine Suchtberatung, die diese Verhaltensstörungen (z.B. Essstörungen) abdeckt, um Sicherheit zu gewinnen.

Alles Gute!

S3ntino
18-06-2008, 18:20
denk schon das ich süchtig danach bin :D

trainiere eigentlich jeden tag aussert sonntag
obwohl ich auch dnan manchmal joggen geh oder so :D

Kraken
18-06-2008, 18:31
mars hats vorhin shcon geschrieben:

fanatismus und so ist noch lange keine sucht;)

Neopratze
18-06-2008, 18:43
Ich brauch jeden Tag meine Dosis Training :ups:

Mal weniger (paar Runden am heimischen Bag kloppen), mal mehr (2 oder mehr Trainingseinheiten im Gym) :cool:

Ohne werde ich aber wahnsinnig, ich entwickle ohne tägliches Training eine derartige innere Unruhe, daß es auf keine Kuhhaut geht :ups:

Guv´nor
18-06-2008, 19:20
ich bin glaub ich davon besessen.....außer mittwoch und sonntag (an diesen tagen geh ich schwimmen oder joggen) bin ich entweder im dojo oder im gym....und oft mach ich zwei einheiten trainng mit.

wenn ich jetzt ein paar tage nichts mache bekomme ich ein "schlechtes gewissen" .....grenzwertig, ich weiß