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Vollständige Version anzeigen : Müdugkeits- und Schlafproblem



Taijiquanchi
13-01-2009, 00:14
Hallo Forum!
Ich schon wieder mit einem Problem. Bin 18 Jahre alt, Abitur steht vor der Tür und so weiter. Ich gehe 3-4 mal die Woche trainieren, 2mal Fighting und der Rest Schwimmen oder Laufen auf jedenfall sowas, wie ich gerade lustig bin.

Ich leide seit wirklich langer Zeit schon an einem Problem. Undzwar bin ich wenn ich aus der Schule komme immer sehr kaputt, ich muss quasi Mittagsschlaf halten und der geht dann auch so 2-3 Stunden. Ich bin wirklich ultrakaputt. Ich gehe Abends um 22 - 22:30 ins Bett und stehe in der Woche gegen 7 Uhr auf, trotzdem dieses Problem. Hab auch schon versuch mal um 20 Uhr Schlafen zu gehen, sofort eingeschlafen, aber selbe Situation.

Ihr wisst garnicht wie schlimm sowas ist. Ich fange jetzt erst darüber nachzudenken, weil meine Freundin das aktuell kritisiert. Für mich sah ein gewöhnlicher Tag wie folgt aus:

-Aufstehen & Frühstücken
-Schule
-Mittagessen & Emails checken ( KKB :D )
-Schlafen
-Hausaufgaben bisschen
-Training
-Schlafen

Früher fand ich das garnicht so schlimm, aber jetzt bekomm ich immer mehr Sachen die müssen erledigt werden. zB Lernen, oder Freundin treffen oder einfach mal wieder nen Hobby nachgehen - nichts ist. Ohne Schlaf klappe ich zusammen wie ein Wäscheständer. Egal was ich tu' ich muss immer 2-3 Stunden Schlaf einberechnen.

Das Schlimmste ist, nach dem Schlafen bin ich immer noch recht müde. Muss mir sogar dann nen Wecker stellen Nachmittags. Ich habe ungelogen das Gefühl, wenn ich mich schlafen lege in einem Leisen, dunklen Raum + Bequemes Bett, ohne mir den Wecker zu stellen, dann wach ich nie wieder auf. Ist klar - übertrieben, aber so fühlt es sich an.

Das kotzt mich an.

Bevor ich den berüchtigen Satz vergesse:
"Hat jemand eine Idee ? "

Grüße :(

Taijiquanchi
13-01-2009, 00:15
Ach btw, morgen habe ich frei, deswegen noch auf :)

KickBoxCaro
13-01-2009, 00:39
Hallo Forum!
Ich schon wieder mit einem Problem. Bin 18 Jahre alt, Abitur steht vor der Tür und so weiter. Ich gehe 3-4 mal die Woche trainieren, 2mal Fighting und der Rest Schwimmen oder Laufen auf jedenfall sowas, wie ich gerade lustig bin.

Ich leide seit wirklich langer Zeit schon an einem Problem. Undzwar bin ich wenn ich aus der Schule komme immer sehr kaputt, ich muss quasi Mittagsschlaf halten und der geht dann auch so 2-3 Stunden. Ich bin wirklich ultrakaputt. Ich gehe Abends um 22 - 22:30 ins Bett und stehe in der Woche gegen 7 Uhr auf, trotzdem dieses Problem. Hab auch schon versuch mal um 20 Uhr Schlafen zu gehen, sofort eingeschlafen, aber selbe Situation.

Ihr wisst garnicht wie schlimm sowas ist. Ich fange jetzt erst darüber nachzudenken, weil meine Freundin das aktuell kritisiert. Für mich sah ein gewöhnlicher Tag wie folgt aus:

-Aufstehen & Frühstücken
-Schule
-Mittagessen & Emails checken ( KKB :D )
-Schlafen
-Hausaufgaben bisschen
-Training
-Schlafen

Früher fand ich das garnicht so schlimm, aber jetzt bekomm ich immer mehr Sachen die müssen erledigt werden. zB Lernen, oder Freundin treffen oder einfach mal wieder nen Hobby nachgehen - nichts ist. Ohne Schlaf klappe ich zusammen wie ein Wäscheständer. Egal was ich tu' ich muss immer 2-3 Stunden Schlaf einberechnen.

Das Schlimmste ist, nach dem Schlafen bin ich immer noch recht müde. Muss mir sogar dann nen Wecker stellen Nachmittags. Ich habe ungelogen das Gefühl, wenn ich mich schlafen lege in einem Leisen, dunklen Raum + Bequemes Bett, ohne mir den Wecker zu stellen, dann wach ich nie wieder auf. Ist klar - übertrieben, aber so fühlt es sich an.

Das kotzt mich an.

Bevor ich den berüchtigen Satz vergesse:
"Hat jemand eine Idee ? "

Grüße :(


Hallo, ich kenne das nur zu gut, bei mir liegt es allerdings an Medikamenten.

Nimmst du aus gesundheitlichen Gründen Medikamente?


Zu viel Schlaf macht müde und ist ungesund!
Schlaf.de | Wenn Sie morgens nicht aus dem Bett kommen (http://www.schlaf.de/was_ist_schlaf/1_10_60_morgensausdembett.php)

Lebenserwartung: Zu viel Schlaf verkürzt das Leben - Anti-Aging - FOCUS Online (http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/antiaging/lebenserwartung_aid_134543.html)
=> Auschnitt aus dem Beitrag:
Warum Lang- und Kurzschläfer eine geringere Lebenserwartung haben, ist noch unklar. Eine mögliche Erklärung für die verkürzte Lebenserwartung von Langschläfern wäre, dass ihr großes Schlafbedürfnis auf eine (möglicherweise auch unbekannte) seelische oder körperliche Erkrankung zurückzuführen sein könnte.

Ich will dir jetzt um himmels Willen keine Angst machen aber geh zum Arzt. Nen erhöhtes Schlafbedürfnis ist im Normalfall nicht gut.
In nem Schlaflabor, wenn es nötig ist, kann man auch die "Qualität des Schlafes" untersuchen lassen!

LG

hashime
13-01-2009, 08:03
Probier mal statt den 2-3 Stunden Mittagsschlaf, dir den Wecker auf max 20-25 Minuten für einen kurzen aber effektiven Power Nap zu stellen....nach dieser Zeit kannst du relativ gut aufstehen und fühlst dich auch ziemlich erfrischt.....sollte reichen und du hast mehr Zeit zum Leben :)

shuuz
13-01-2009, 08:03
Ganz simpel: Übertraining und Überbelastung in Sport und Schule?

Trinculo
13-01-2009, 08:20
Schnarchst Du?

Findling
13-01-2009, 08:30
Ich stimme hashime zu. 2-3 Stunden Mittagsschlaf sind eindeutig zu lang, probier das mal mit ca. 20 Minuten, das ist n kurzes nickerchen was zum teil fitter macht als 2 Stunden. Die Zeit ist bei jedem unterschiedlich, vielleicht erhöhst oder verkürzt du die Zeit um 5-10 Minuten (hat mit den REM-Phasen des Schlafs zu tun, interessantes Thema ;) )
Und dann würde ich Dir raten einfach Prioritäten zu setzen. Also ich bin auch 13. Klasse Gymnasium und hab auch ne Freundin und wenn mal ne Klausur ansteht und ich abends noch am lernen bin und nicht fertig werde, muss das Training schweren Herzens halt mal ausfallen. Aber ist ne persönliche Entscheidung, je nach Priorität.
Und wenn du noch probleme mit deiner Zeiteinteilung hast, mach dir nen Zeitplan, mit genauen Zeitangaben. Den kannst du ja individuell jeden Tag schreiben (oder im kopf, aber auf nem zettel wär sinnvoller) aber versuche dich dran zu halten. Also z.B.:
bis 14.00 Mittagessen
14:00-14:30 Nickerchen
14:30-15:30 Hausaufgaben (is übertrieben, ich weiss ;) )
usw., jetzt nur als Beispiel. Kann man über den ganzen Tag machen. Dann sieht man einerseits mal, wieviel Zeit man eigentlich verplempert und wie man sie evtl. anders nutzen könnte. Wenn man mal drin ist, muss man ja nicht mehr schreiben, sondern kann ihn im Kopf speichern oder er wird zur Gewohnheit.
Gruß, Findling

Heros
13-01-2009, 09:57
Unterschätz den Stress net, den das Abi oft mit sich bringt. Vorallem unterbewusst. Dadurch brauch dein Körper mehr Erholung. Das Traininspensum etwas runterfahren...

Der Nachmittagsschlaf ist eher kontraproduktiv. Danach bist du meist noch müder und dein normaler Schlafrythmus wird gestörrt.

Leg dich lieber 20-60 Minuten hin, aber versuch net in den Tiefschlaf zu fallen. Entspann dich und versuch abzuschalten.

Vor dem Einschlafen spazieren oder lesen hat mir oft geholfen meinen Schlaf angenehmer zu gestalten. Schlecht erging es mir meist, wenn ich direckt vom Rechner, oder TV ins Bett bin.

Zu guter letzt mal über autogenes Training nachdenken. Nimm dir vorm Einschlafen 15 Minuten und Mittags ca 15-30 Minuten dafür Zeit und versuch gezielt einfache Formeln für dein Unterbewusstsein zu entwickeln. Ebenfalls in meinen Augen ne gute Sache, informier dich dazu halt noch etwas, wenn dus probieren möchtest.

Sonst guter Schlaf ;)

Taijiquanchi
13-01-2009, 11:55
Danke.
Ich werde zum Arzt gehen und die Tage mal nen 20 Minutenschlaf ausprobieren.

Grüße

Yasha Speed
13-01-2009, 14:09
nicht den wecker stellen, warte, bis du von selbst aufwachst.
wenn du pech hast, reisst dich der wecker nämlich aus ner tiefschlafphase, und dann biste danach kaputt - wenn er bei ner nicht-tiefschlafphase (ka wie da jetzt der fachausdruck ist) klingelt, biste munter.

STCH
13-01-2009, 15:15
nicht den wecker stellen, warte, bis du von selbst aufwachst.
wenn du pech hast, reisst dich der wecker nämlich aus ner tiefschlafphase, und dann biste danach kaputt - wenn er bei ner nicht-tiefschlafphase (ka wie da jetzt der fachausdruck ist) klingelt, biste munter.

Tja, leider funktioniert das nicht bei denjenigen, die zu bestimmten Zeiten aufstehen müssen.
Aber was den Tipp betrifft: Es soll doch einen Wecker geben, der die Schlafphasen erkennt. Ob er wirklich funktioniert, weiß ich allerdings nicht..

dermatze
13-01-2009, 15:24
Hi,
ich schlafe auch zwischendurch immer so ca. 20 Minuten.
Probier mal dich zum schlafen nicht hinzulegen. Setz dich (nicht zu bequem) in einen Sessel. Zumindest so, dass du einigermaßen aufrecht sitzt. Das klappt bei mir wirklich super, weil man nicht tief schläft sondern nur "wegnickt".

Danach bin ich so frisch, da könnte ich fast in einem Lenor Frühlingsfrischewerbespott mitspielen.:D

Nymphaea Alba
13-01-2009, 22:04
Lass dich mal klinisch untersuchen...um chronische Anämien und ähnliches ausschließen zu können.
Ansonsten könnte tatsächlich auch eine Schlafapnoe dafür sorgen, dass dein Schlaf (egal wann) schlichtweg nicht erholsam ist.
Dann wäre aber auch ein Schlaflabor angesagt.

Von der Beschreibung her denke ich nicht an Überbelastung durch Sport (da Gewöhnung in aller Regel) oder Schule (es sei denn, du verdrängst wie belastend es für dich ist...). Von daher... Laboruntersuchung. Und viel Erfolg / alles Gute bei der Aufklärung.

gast
13-01-2009, 22:14
Hast du zusätzlich noch riesigen Durst und trinkst eine Menge Wasser? Und schwarze Ränder unter den Augen?

Dann könnte auch Diabetes vorliegen. Hat ein Kumpel von mir, haben sie ewig nicht diagnostiziert...

Taijiquanchi
14-01-2009, 11:02
So, ich war eben beim Doc. Er hat Blutabgenommen, glaubt aber nicht, dass es was körperliches ist. Er sagt ich stehe kurz vor einer Depression. Er unterstütze die These mit dem Stress und so, und meinte wir treffen uns zur Nachbesprechung des Blutbildes wieder.

Alles in Allem nicht so gut. Wusste garnicht, dass ich depressiv bin.

Grüße

Nymphaea Alba
14-01-2009, 11:48
So, ich war eben beim Doc. Er hat Blutabgenommen, glaubt aber nicht, dass es was körperliches ist. Er sagt ich stehe kurz vor einer Depression. Er unterstütze die These mit dem Stress und so, und meinte wir treffen uns zur Nachbesprechung des Blutbildes wieder.

Alles in Allem nicht so gut. Wusste garnicht, dass ich depressiv bin.

Grüße

*stirnrunzel* Du weißt nicht, dass du depressiv bist, musst ihm aber anscheinend eine entsprechende Symptomatik genannt haben (außer der Schlaflosigkeit)? Ansonsten kann ich mich nur mal wieder wundern, wie schnell und leichtfertig Niedergelassene (Hausärzte?) Depressionen diagnostizieren und einen in die psychosomatische Ecke verschieben. :rolleyes:

Wenn es eine sein sollte bzw. zumindest alles andere ausgeschlossen werden kann, und dein Schlafproblem daher rührt, dann wünsch ich dir jedenfalls eine gute Besserung und eine geeignete med. Einstellung. :)

miskotty
14-01-2009, 13:54
So, ich war eben beim Doc. Er hat Blutabgenommen, glaubt aber nicht, dass es was körperliches ist. Er sagt ich stehe kurz vor einer Depression. Er unterstütze die These mit dem Stress und so, und meinte wir treffen uns zur Nachbesprechung des Blutbildes wieder.

Alles in Allem nicht so gut. Wusste garnicht, dass ich depressiv bin.

Grüße

schlechte stimmung?bedrückt? negativgedanken? irgendwas?

Shining
14-01-2009, 17:08
vielleicht schläfst du auf einer falschen Matratze oder Kopfkissen.

noppel
14-01-2009, 20:22
vielleicht schläfst du auf einer falschen Matratze oder Kopfkissen.

zu lange?

wäre das dann nicht eher zu kurz?

bei schwereren schilddrüsenproblemen pennen manche viel zu lange...

aber wer weiß schon, was du hast.

die meinung eines 2. arztes schadet bestimmt nicht

Taijiquanchi
14-01-2009, 20:31
ALso ich hatte bisher keine Schlechte Erfahrungen mit dem Arzt. Und ja es könnte durchaus sein, dass es mir nicht gut geht. Habe halt wirklich viel um die Ohren, denke viel nach.. Aber ich hab das nie als "zu viel" erachtet. Kann wirklich sein, dass in meinem Unterbewusstsein zu viel scheisse aufgestaut ist.

Naja, in einer Woche Blutbild, ich tippe auch vllt. auf eine Schilddrüsenunterfunktion.

GreeTZ

Heros
14-01-2009, 20:45
ALso ich hatte bisher keine Schlechte Erfahrungen mit dem Arzt. Und ja es könnte durchaus sein, dass es mir nicht gut geht. Habe halt wirklich viel um die Ohren, denke viel nach.. Aber ich hab das nie als "zu viel" erachtet. Kann wirklich sein, dass in meinem Unterbewusstsein zu viel scheisse aufgestaut ist.

Naja, in einer Woche Blutbild, ich tippe auch vllt. auf eine Schilddrüsenunterfunktion.

GreeTZ

Ich hatte bei meinem Abi absolut ähnliche Symptome und da wurde auch wegen Schilddrüse und co spekuliert, weil das ähnliche Symptome sind.

Was wars am Ende? Stress..... Ich hatte die tollsten körplerlichen Leiden und jedes einzelne war psychologisch bedingt durch Stress.

Vondaher tippe ich bei dir auf ähnliches wie ich schon gesagt hatte.

Axo das der Arzt dir Depression mal schnell diagnostiziert spricht erneut für mein tolles Ärztebild... Tu dir bitte nen Gefallen suche dir bei solchen Diagnosen mehrer Meinungen bzw geh zum Facharzt und vorallem achte drauf was du selbst denkst. Bei psychichen Sachen kannst ansich nur du dir wirklich helfen....

Harom
14-01-2009, 21:07
Müdigkeit kann auch an Eisenmangel oder Leberschäden liegen.
Nur so als Ergänzung...

kinderfresserin
15-01-2009, 10:34
Wie ernährst Du Dich denn? Was ißt Du und wann? Hast Du Heißhungerphasen?
Wieviel trinkst Du am Tag und was?

Taijiquanchi
15-01-2009, 13:09
Ich habe kaum Appetit. Trinke ab und zu nen Shake. Ansonsten, trinken tu ich recht viel, aber Essen wohl zu wenig. Eistee ist es meistens, oder Orangen Saft - frisch.
Ansonsten Heisshungerphasen ist mir noch nicht so aufgefallen...
Essen meistens das, was mama kocht ;)

kinderfresserin
15-01-2009, 16:32
Vielleicht ißt Du zu wenig für dein Trainingspensum?
Was für ein Shake trinkst du ab und zu? Nur ein "trockenes" Eiweißshake? Dann versuchs mal mit so einem "Weight Grainer", da sind noch KH´s dabei die kurz- und mittelfristig Energie liefern ohne daß Du Dir was zu Essen reinzwingen mußt.
Eistee ist ziemlich böse, da kannst fast auch Cola trinken was den Zuckergehalt betrifft (wenn Du davon viel trinkst hälst Du Deine Bauchspeicheldrüse immer ganz schön auf Trab), trink mal am besten viel Wasser!
Futter zwischendurch immer wieder mal was Obst und Gemüse. Gibts bei Mama ein- oder zweimal am Tag was?
Und nach dem Training schön gesunde Kohlenhydrate nachfüllen damits mit der Regeneration besser klappt.
Essen und Trinken hat einen megamäßigen Einfluß auf Dein Wohlbefinden, die Bodybuilder (bin keiner!) behaupten es würde bis zu 70% des Trainingserfolgs ausmachen und das kann ich mir gut vorstellen.

Onur*
16-01-2009, 15:06
Vielleicht ißt Du zu wenig für dein Trainingspensum?
Was für ein Shake trinkst du ab und zu? Nur ein "trockenes" Eiweißshake? Dann versuchs mal mit so einem "Weight Grainer", da sind noch KH´s dabei die kurz- und mittelfristig Energie liefern ohne daß Du Dir was zu Essen reinzwingen mußt.
Eistee ist ziemlich böse, da kannst fast auch Cola trinken was den Zuckergehalt betrifft (wenn Du davon viel trinkst hälst Du Deine Bauchspeicheldrüse immer ganz schön auf Trab), trink mal am besten viel Wasser!
Futter zwischendurch immer wieder mal was Obst und Gemüse. Gibts bei Mama ein- oder zweimal am Tag was?
Und nach dem Training schön gesunde Kohlenhydrate nachfüllen damits mit der Regeneration besser klappt.
Essen und Trinken hat einen megamäßigen Einfluß auf Dein Wohlbefinden, die Bodybuilder (bin keiner!) behaupten es würde bis zu 70% des Trainingserfolgs ausmachen und das kann ich mir gut vorstellen.
hast schon recht mit dem was du sagst^^ Du bist, was Du isst:)
aber wie stehts mit dem Light-iceTea? "weniger Zucker" ok aber dafür mehr chemische süßmacher oder?!

kinderfresserin
16-01-2009, 15:15
Kommt drauf an wie Deine Bauchspeicheldrüse drauf reagiert, aber bei Dir wärs selbst nicht schlecht wenn Sie drauf reagieren würde wie auf Zucker und Du Appetit bekommst, wenn Du eh zuwenig ißt. Also mach ruhig, es darf Dich halt nur nicht stören daß die Süßstoffe in der Schweinemast als Appetitanreger benutzt werden:D
Für Dich wäre viel Zucker eigentlich kein Problem vom Zunehmen her (schätz Dich jetzt mal als eher dünn ein), aber den ganzen Tag den Blutzuckerspiegel unterm Kragen hängen zu haben ist halt allgemein ungesund und begünstigt Diabetis sehr stark. Wie wärs mit ner Schorle? Dann hast Du noch etwas Energie udn nicht nur klares Wasser und ärgerst Deinen Körper nicht so sehr.
Geh mal zum Arzt, der soll Dir ein großes Blutbild abnehmen. Vielleicht hast ja einfach nur einen Vitamin B12 Mangel, der macht sich erst nach Jahren völlig zusammenhanglos bemerkbar durch Müdigkeit, Leistungseinbruch, Appetitlosigkeit usw.
Oder Du hast einen entzündeten Zahn den Du ignorierst? Es gibt die beklopptesten Auslöser, wo keine Sau drauf kommt...

Hrohn
16-01-2009, 20:31
Schläfst Du denn immer in dem selben Bett, oder Zimmer. (Nachts meine ich)
Also mal über eine Woche die Couch im Wohnzimmer probiert?

Taijiquanchi
16-01-2009, 20:37
Nein, schlafe immer im gleichen Bett...

Stalagmit
22-01-2009, 03:20
Hallo,

wenn man wirklich mit dem Gedanken spielt es könne eine Depression sein, dann würde ich - wie auch schon angemerkt wurde - auf jeden Fall einen Facharzt aufsuchen und - im Fall der Fälle (wenn denn WIRKLICH eine vorliegen sollte) - auch von IHM behandeln lassen.

An deiner Stelle würde ich aber erstmal davon ausgehen, dass es der Stress ist. Wenn man ein Abitur ernst nimmt ist das schon mit sehr viel Anstrengung verbunden. Dann kommen natürlich noch weitere Faktoren ins Spiel, wie z.B. familiäre Situation, körperliche Belastung, usw. usw. usw.

Was du ansprachst mit dem "viel Nachdenken"...
Da muss man differenzieren. Nachdenken ist eine Sache. "Grübeln" ist eine andere - nämlich etwas pathologisches.
Musst du manchmal zwanghaft über Dinge nachdenken obwohl es dir unangenehm ist, kannst dich nicht davon lösen obwohl die Gedanken belasten? Das wäre nämlich dann etwas Depressions-typisches...
Fällt es dir morgens schwer aus dem Bett zu kommen? Dich für etwas zu motivieren? Hast du keinen Spaß mehr an deinen Hobbies? Fühlst du dich überlastet?

Die Fragen musst du mir jetzt natürlich nicht beantworten. Beantworte sie für dich selber. Wenn vieles auf dich zutrifft dann schau mal beim Facharzt vorbei. (Anm. am Rande: Depressionen entwickeln sich zur Volkskrankheit Nr.1 und sind natürlich auch abhängig von Belastungssituationen. Für eine Depression muss man sich nicht schämen - ist streng genommen eine organische [Neurotransmitter] erkrankung wie jede andere).

Wenn nichts davon zutrifft umso besser, dann vergiss die "Diagnose", warte deine Laborwerte ab und schalt evtl. mal einen Gang zurück :D

Achja, viel Glück beim Abi!

MfG,
Stalagmit



Bei psychichen Sachen kannst ansich nur du dir wirklich helfen....

Das sehe ich völlig anders. Bei ernstzunehmenden psychischen Leiden sollte man dringend Hilfe von außen suchen. Das fängt z.B. beim engsten Kreis der Vertrauten an und sollte bei entsprechendem Schweregrad auch vom Fachmann beurteilt werden. Fachärztliche Hilfe braucht man nicht nur bei einer Schizophrenie - mal die Suizidraten in Deutschland gesehen? Depressionen beginnen schleichend.

kinderfresserin
22-01-2009, 09:42
Ja das stimmt wohl daß die Einschätzung ob man geistig "gesund lebt" allein im stillen Kämmerchen sehr schwierig ist. Beobachter von außen, bekannte wie unbekannte können da oft helfen weil sie Sachen sehen die man selbst nicht sieht oder nicht sehen will.

Ich würd glaub ich aber eher nicht große Dinge problematisieren sondern eher kleine einfache Sachen ändern und damit ganz allgemein das Gefühl von "Bewegung und Änderung" ins Leben bringen, das kann manchmal auch schwierigere Probleme knacken oder einem ganz plötzlich die Augen dafür öffnen.

Auf jeden Fall scheint der Optimist da gesünder zu leben (und denen scheint auch Ignoranz nicht zu schaden), also: halt die Ohren steif!

Trinculo
22-01-2009, 09:56
Das sehe ich völlig anders. Bei ernstzunehmenden psychischen Leiden sollte man dringend Hilfe von außen suchen. Das fängt z.B. beim engsten Kreis der Vertrauten an und sollte bei entsprechendem Schweregrad auch vom Fachmann beurteilt werden. Fachärztliche Hilfe braucht man nicht nur bei einer Schizophrenie - mal die Suizidraten in Deutschland gesehen? Depressionen beginnen schleichend.

Das kann man nur unterstreichen. Niemand kann sich bei einer ernsten Depression selbst helfen.

Soulstar
23-01-2009, 12:33
Welcher Facharzt ist eigentlich für Depressionen zuständig :confused:
Bzw. gibt es im allgemeinen eine Art Verzeichnis wo man in Erfahrung bringen kann, welcher Facharzt für welche Art von Beschwerden zuständig ist? (wenn man jetzt mal den Zahnarzt aussenvorlässt :D )

kinderfresserin
23-01-2009, 13:03
Es gibt verschiedenes:

Psychiater: ist ein Arzt der Dir im Zweifelsfall aus Verlegenheit Pillen aufschreibt (Nerosenhelfer = Nervensystem und andere schulmedizinisch meßbaren Sachen, der ist z.B. auch für körperliche Beschwerden i Verb m Nervensystem da)

Psychologe: hat nichts mit Medikamenten zu tun, spricht mit Dir (Psychosenhelfer = eher das geistig/seelische)

Psychotherapeut: macht verschiedene Therapien mit Dir, ist kein Arzt in dem Sinne, z.B. Gesprächs-, Verhaltens- usw - Therapie. Dafür brauchst Du ein Repept damit die Kasse das bezahlt (meist Kurzzeittherapie erstmal mit so 10-15 Sitzungen a 45min) Das Rezept kriegst Du z.B. beim Hausarzt oder den netten Herren oben.

Es gibt bestimmt noch mehr, warte mal auf weitere Antworten!

Stalagmit
23-01-2009, 14:34
Möchte die Ausführung von Kinderfresserin mal etwas umformulieren/richtigstellen (sorry ;))

Ein Psychologe hat Psychologie studiert - der hat PER SE garnichts mit Patienten und Behandeln von Krankheiten zu tun. Eine Möglichkeit ist es, nach dem Studium Psychotherapeut zu werden. Dann darfst/kannst du psychische Krankheiten diagnostizieren und behandeln - allerdings ohne Medikamente.

Das andere ist der Weg über die Medizin. Nur der Psychiater darf Medikamente verschreiben weil nur er Arzt ist. Der Facharzt heisst mittlerweile übrigens "Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie". Die Psychotherapie ist also OBLIGAT. Der Psychiater lernt also nicht nur (wie im gerne vorgeworfen wird) mit Tabletten zu behandeln.

Grundsätzlich sind also beide dazu befähigt. Die Frage ist - was genau habe ich und wie schwer ist es?
Eine manifeste Psychose mit reiner Psychotherapie/Gesprächstherapie zu behandeln ist ein ABSOLUTER Kunstfehler und entsprechend gefährlich.
Andererseits, denke ich, kann man bei einer leichten Depression getrost erstmal versuchen ohne Medikamente zu behandeln. Man sollte allerdings wenn es nötig wird sich nicht scheuen auch diese dann zu benutzen.

Eine Anmerkung noch:
Antidepressiva wirken über eine Beeinflussung der Neurotransmitter (das sind Botenstoffe unseres Nervensystems) - vorallem Serotonin und Noradrenalin. Mittlerweile ist nachgewiesen, dass auch Gesprächstherapien (wieso sollte es auch anders sein?) Beeinflussungen der Neurotransmitter bewirken.
Also ist eine strikte Trennung von Psyche und Soma schlicht unzeitgemäß und falsch.

MfG,
Stalagmit

PS: Achja, außerdem gibt es noch den Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie. Der arbeitet ebenfalls primär ohne Medikamente und ist vorallem spezialisiert auf körperliche Beschwerden, die psychisch bedingt sind.

Trinculo
23-01-2009, 14:39
Also ist eine strikte Trennung von Psyche und Soma schlicht unzeitgemäß und falsch.

Aber so schön einfach ... und romantisch :p

Schade, dass derartige religiöse Relikte weiterhin unser Denken beeinflussen ;)

Stalagmit
23-01-2009, 14:54
Du sagst es :(

kinderfresserin
25-01-2009, 09:33
Möchte die Ausführung von Kinderfresserin mal etwas umformulieren/richtigstellen (sorry ;))
.

Kein Problem, tut meinem Stolz nicht weh, ich lern auch gern dazu! :respekt:

Taijiquanchi
25-01-2009, 20:09
anke erstmal für die Antworten. Ich denke häufig nach. Ich glaube es ist sogenanntes Grübeln, wie Stalagmit es nannte.

Hab eigentlich garkeine Lust drauf. Manchmal frage ich wie die Leute lächelnd durchs leben gehen können. Man muss sich nur einmal umschaun, dann müsste das Lächeln verschwinden, einmal die Zeitung aufschlagen. Ich hab das auch hier gepostet, weil irgendwie nur noch das Training wirkt. Ich habe das auch meinem Arzt erzählt. Wenn ich getroffen werde, man spürt, dass man Lebt. Der Schmerz, das ganz drum herum sagt dir "Du lebst."

Voll komisch. Ich habe mir einen Termin gemacht, bei einem Doc in der Psychorichtung. Hab auch ne Überweisung... Mittlerweile hat es sich alles hochgekocht. Als ich erfahren habe, dass ich vielleicht depressiv bin, haben sich viele meiner Gedanken darauf konzentriert, vllt. war es ein Fehler, das zu erfahren ?

Grüße

Stalagmit
26-01-2009, 01:01
Ich gehe eher davon aus, dass das kein Fehler ist. So wie du dein Gefühlsleben schilderst (auch wenn es nur wenige Sätze sind) ist es sicherlich nicht unsinnig mal mit einem Fachmann zu sprechen, der sich dann dazu eine Meinung bilden kann und sie dir nennen kann. Die beißen alle nicht :)

Und WENN du eine Depression haben solltest (was hier im Forum niemand diagnostizieren kann) brauchst du dich in keinster Weise dafür zu schämen. Die Depression ist auf dem Vormarsch die Volkskrankheit Nr.1 zu werden. In Deutschland erkranken etwa 20% aller Menschen (unabhängig von sozialen Schichten) mindestens 1 mal im Leben an einer Depression.
Leider trauen sich nur wenige ihre Probleme offen anzusprechen und professionelle Hilfe zu suchen. Du kannst also stolz auf dich sein, wenn du das tust!

Halt dir nur vor - wie ich bereits schrieb - dass es eine organische Krankheit ist wie jede andere auch. Besonders schlimm ist hier nur, dass sozusagen die "Steuerzentrale" erkrankt ist. Das macht es besonders notwendig die Krankheit ernstzunehmen.

Ich hoffe, damit kann ich dir irgendwie weiterhelfen.

MfG,
Stalagmit

PS: An was würdest du denn "weitergereicht"? ;) Arzt? Psychologe?

Nitemare
27-01-2009, 22:56
Hast du schon mal an nen Bluttest gedacht? Bei mir wurd Eisenmangel im Blut gefunden und ich war auch immer super im *****. Doc hat gesagt liegt daran und jetzt pump ich mit mehr Vitaminen zu und es geht besser. Vielleicht hilft dir das ja?!

Stalagmit
28-01-2009, 13:34
Gute Anmerkung. Ein Blutbild gehört natürlich auch zur Basisdiagnostik, ebenso die Schilddrüsenwerte. Normalerweise machen Psychiater das auch.

Taijiquanchi
28-01-2009, 19:18
Ist alles gemacht worden. Blutbild ist ist sehr gut, sagt der Doc.
Der Arzt sagte ich komme jetzt zu einem Psychologen oder sowas in der Richtung, der mich wiederum wieder weitergibt zu dem behandelnden Fachleuten.

kinderfresserin
29-01-2009, 09:17
Hast Du den Laborbericht mitgekriegt?
Ist vielleicht B12 an der unteren Grenze oder Eisen? Oder ist wirklich alles "sehr gut" = im Mittelfeld oder sogar höher?

Ich kenn eine die hatte B12 an der unteren Grenze aber noch im "Normalbereich". Daraufhin hat sie B12 Spritzen vom Arzt bekommen und nimmt ab und zu Vitasprint und es geht ihr wesntlich besser - mehr Appetit, weniger Schlafbedürfnis, tagsüber insgesamt fitter.

Taijiquanchi
29-01-2009, 16:16
Also, ich habe den Arzt ausdrücklich gefragt, ob etwas IRGENDETWAS nicht stimmt. Er meinte nein, alles perfekt. und er sagte auch wirklich perfekt. Also habe ich die Blutwerte nicht mitgenommen. Soll ich sie mir nochmal geben lassen ?

kinderfresserin
29-01-2009, 16:49
Nein, das allgemeine große Blutbild ist glaub ich nicht das aussagekräftigste, da gibt es noch speziellere.
Schilddrüse?
Hormone? z.B. Insulin?
Hat er da irgendwas gesagt oder getestet?

Berlin31er
29-01-2009, 18:23
Hab jetzt nichtmal die hälfte von Thread gelesen, aber vielleicht liegt es an zuwenig Licht? Wenn der körper zuviel Dunkelheit hat besser gesagt das Auge kein Licht bekommt (Sonnenlicht ist am besten) produziert der Körper "Melatonin", ein Hormon was müde macht und auch beim schlafen ausgeschüttet wird. Wenn ich manchmal merke das ich nichtmehr so fit bin mach ich es mir einfach schön hell, danach gehts dann wieder etwas besser. Durch zuwenig Licht können übrigens auch leichte Hormonbedingte Depressionen hervorgerufen werden, also wiegesagt hab nicht alles gelesen aber würde sich mit dem decken was dein Arzt gesagt hat. Und bei mir ist es so, ich bin morgens immer Totmüde, liegt aber daran das ich nur meistens 5-6 1/2 Stunden schlafe, weil ich muss immer früh aufstehn also um 7 aber kann erst sehr spät so um ca. 1.30 Nachts einschlafen. Dann bin ich morgens immer ne ewigkeit müde dadurch manchmal auch Übelkeit etc. aber dafür dann Tagsüber total Fit und weil ich mich dann meistens nie richtig auspowern kann schlaf ich wieder so spät ein, also ein Kreislauf. Aber z.B. am Wochenende schlaf ich auch mal 12Stunden oder so.

spassamleben
29-01-2009, 18:27
Nein, das allgemeine große Blutbild ist glaub ich nicht das aussagekräftigste, da gibt es noch speziellere.
Schilddrüse?
Hormone? z.B. Insulin?
Hat er da irgendwas gesagt oder getestet?

nein ist es auch nicht....alles was darüber hinaus geht wird teurer für die kassen ;)

kinderfresserin
29-01-2009, 20:35
STimmt, die armen armen Kassen, wie dumm von mir...:narf:

Hatten wir das Thema Übertraining schon? Wieviel tust Du? Wieviele Trainingseinheiten pro Woche und was und wie lange? Ruhetage? Ich hab auch lang gedacht Cardioeinheiten wären ja nur aktive Erholung...

Taijiquanchi
29-01-2009, 21:50
3 Einheiten zu je 1.5 Stunden. 2x Wing Tsun und einmal Schwimmen 4000 - 5000 Meter.
Ich glaube kaum, dass es daran liegt. Naja, ich bin auf dem richtigen weg glaube ich, wenn ich erstmal die Diagnose des Psychdocs erfahre.

kinderfresserin
30-01-2009, 09:09
Ja, denk auch nicht daß das zuviel ist.
Dann mal viel Glück bei den Ärzten, auf daß Du einen kompetenten findest, das ist gar nicht so leicht

Heros
30-01-2009, 12:23
Wir nähren uns immer mehr meiner Ausgangsthese.....

Wie vermutet war das Blutbild vollkommen in Ordnung. Wenn jetzt der ,,Facharzt" noch sagt, dass alles ok ist, ist es wohl der böse Stress ;)

Primo
30-01-2009, 12:46
Besorg Dir mal ein Johanniskrautpräperat ! Ist rein pflanzlich und wirkt stimmungsaufhellend bei leichten bis mittelschweren Depressionen !

Odysseus22
30-01-2009, 17:23
3 Einheiten zu je 1.5 Stunden. 2x Wing Tsun und einmal Schwimmen 4000 - 5000 Meter.
Ich glaube kaum, dass es daran liegt. Naja, ich bin auf dem richtigen weg glaube ich, wenn ich erstmal die Diagnose des Psychdocs erfahre.

5000m? Also 200 Längen? Ich bin nach 100 Längen schon verdammt müde...

~A.nonym
30-01-2009, 17:59
Eine kleine Anmerkung bezüglich des Powernappings, wenn du Probleme hast rechtzeitig wieder aufzuwachen, bevor du in eine Tiefschlafphase übergehst und dich nicht von einem Wecker wecken lassen möchtest:

Leg dich in dein Bett, nehm einen kleinen Ball in eine Hand und strecke diese aus dem Bett, sodass ein Großteil des Unterarms in der Luft hängt. Sobald du einschläfst, lockert sich der Griff automatisch immer mehr, bis dir nach einigen Minuten der Ball aus der Hand fällt. Das Geräusch sollte in der Regel ausreichen um dich aufzuwecken.

Klappt bei mir ganz gut, allerdings kommt es auch ab und an vor, dass man nicht aufwacht. Aber solange man einen schönen Traum hatte... ;)

Stalagmit
02-02-2009, 16:49
Bei Johanniskraut würde ich aber genau auf die Neben- und Wechselwirkungen gucken. Nur weil's "natürlich" ist, heisst das nicht, dass es nebenwirkungsarm ist.
Wenn du eine Frau wärst, könnte es z.B. Probleme mit der hormonellen Verhütung geben (wissen leider zu wenige).

Robb
02-02-2009, 17:26
Oder die Lunge ist nur Kaputt und nimmt nicht genügend Sauerstoff auf. Wenn zuviel Stress dann einfach ausgleichen oder nicht in Stressige situationen kommen.
Johanneskraut, da kannst dir gleich nen Jonny reinziehen. Mit so ein scheiß Gedanken fängt fängt nur ne verseuchung des Körpers an.

Menschenfresserin was hälts von Französisch?

Primo
02-02-2009, 18:14
Was hat Johanneskraut mit Johnnys zu tun ! Peil ich nicht ! :confused:

TheCornInGrove
02-02-2009, 18:21
Hi erstmal,

bin auch 19 Jahre und hatte auch vor ca. nem Jahr Fachabi^^ ;).

Mir ging es zu 100% genauso wie dir, wenn nicht noch schlimmer. Ich habs ohne Schlaf nimmer gepackt etc. Das schlimmste für mich war jedoch, dass auch meine Sportlichen- und schulischen Leistungen enorm absanken.
Dann bin ich erstmals zum Arzt. Hab ihm meine Beschwerden geschildert und nun folgt, was dabei heraus kam:

- Zum einen wurde bei mir ein geringer Eisenmangel diagnostiziert, bzw. Eisenmangelanemie

- Zum anderen wurde bei mir Zöliakie festgestellt (ist eine Autoimunerkrankung, man reagiert "allergisch" auf alle Lebensmittel die Gluten enthalten [alle Weizenprodukte, Dinkel, Vollkorn, Grünkern und vllt noch n paar andere ]

---> Durch die unerkannte Zöliakie wird der Dünndarm stark geschädigt und man nimmt viel zu wenig, bis gar keine Nährstoffe mehr auf.
Wirkt sich natürlich extremst auf das Wohlbefinden, eigentlich auf alles aus^^

Das ganze wurde mir genau vor einem Jahr diagnostiziert.
Hinzu kommt noch der Abistress und somit rechtfertige ich nun mein 2,9er Abi^^ XDDD

Naja, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Es gibt sehr viele Möglichkeiten, welche diese Müdigkeit hervorrufen! Und ich will hier kein Diagose als totaler Laie stellen oder etwas ähnliches, jedoch DENKE ich, dass es bei Müdigkeit fast immer auf etwas körperliches zurückzuführen ist. Die andere Möglichkeit ist Stress...aber das dürfte dann meiner Meinung nach nicht so extrem ausgeprägt sein.

Noch eine letzte Anmerkung zu den Ärzten. Neulich war ich mal wieder bei einer kontroll Abnahme fürs große Blutbild. Der Arzt meinte, dass alles perfekt ist und blabla. Ich hab mir aber die Werte kopieren lassen.
Dann dachte ich, mir fallen die Augen raus -,-
Leucoyten (Weiße Blutkörperchen, wenn ich mich nicht irre für die Imunabwehr) und MCV und MCH (kA was das ist), waren im MINUS...Also alles andere als gut. Eher extrem schlecht...So far...

Sry wenns bisl unübersichtlich geworden ist, bin aber leider grad im "stress" :D

Grüße und gute Besserung!

Dave

to-fu
02-02-2009, 18:37
auch, wenn jetzt einige grinsen mögen ...

ich rate dir zu grünem tee! hat mir bei meiner müdigkeit auf jeden fall geholfen, wirkt zwar nicht so "explosiv wie n' starker kaffee, aber dafür ist die wirkung langanhaltender. wenns knallen soll, nur 2min ziehen lassen, dass bindet sich das koffein nicht so sehr an die gerbstoffe und belebt schneller.

TheCornInGrove
02-02-2009, 18:40
auch, wenn jetzt einige grinsen mögen ...

ich rate dir zu grünem tee! hat mir bei meiner müdigkeit auf jeden fall geholfen, wirkt zwar nicht so "explosiv wie n' starker kaffee, aber dafür ist die wirkung langanhaltender. wenns knallen soll, nur 2min ziehen lassen, dass bindet sich das koffein nicht so sehr an die gerbstoffe und belebt schneller.

Naja es geht ja nicht nur darum, seine Müdigkeit an sich zu bekämpfen, sondern v.a die Ursache/n der Müdigkeit...Und ob da grüner Tee hilft, weis ich nicht :D

Denn normal ist so eine Müdigkeit nicht! Ich hoffe das ist klar...

mfg

Taijiquanchi
02-02-2009, 18:41
dass bindet sich das koffein nicht so sehr an die gerbstoffe und belebt schneller.

Kann aber auch keine langanhaltende Alternative sein. Wenns wichtige Meetings oder Termine gibt, schmeiß ich mir ne COffeintablette. Mache ich ungrn, bin aber gezwungen dazu,

Grüße

meridian9
02-02-2009, 18:43
Probier mal statt den 2-3 Stunden Mittagsschlaf, dir den Wecker auf max 20-25 Minuten für einen kurzen aber effektiven Power Nap zu stellen....nach dieser Zeit kannst du relativ gut aufstehen und fühlst dich auch ziemlich erfrischt.....sollte reichen und du hast mehr Zeit zum Leben :)

Denke das trifft es gut - nach 2-3h bist Du ja schon mindestens 1x in den Tiefschlaf gefallen - deshalb bist Du auch so platt nach dem Aufwachen.
Max. eine halbe Stunde reicht um Dich für den restlichen Tag zu erfrischen ohne das Dein Körper auf Tiefschlaf eingestellt ist.
Sicher, ist man dann auch noch kurz tranig, aber längst nicht so lange wie nach einem 2-3h Schlaf.

Das Du nach 2-3h trotzdem noch um 22-23 Uhr einschlafen kannst... Vllt. solltest Du die Intervalle langsam runterschrauben, also erst max. 2h, nach 3 Tagen max. 1,5h usw...

Good luck

Taijiquanchi
02-02-2009, 18:46
Werde das mal Versuchen.

kinderfresserin
03-02-2009, 09:04
Menschenfresserin was hälts von Französisch?

Hä? Was? Meinst du mich? :sport146:

Robb
03-02-2009, 09:34
:cool: mach ich doch mal liebers ein :)

Stalagmit
05-02-2009, 01:54
Also mir bleibt nach wie vor eigentlich nur zu sagen: alles somatische (vernünftig) abchecken lassen und beim Ausschluss dieser Gründe die entsprechenden Konsequenzen ziehen (z.B. sich Gedanken machen, ob's nicht eher psychischer Genese ist).

Sich mit Koffein am Leben zu halten ist sicherlich keine sinnvolle Alternative - auch wenn das wohl ein großer Teil der Menschheit macht.

MfG,
Stalagmit