Vollständige Version anzeigen : Über die Notwendigtkeit des Trinkens während des Trainings
Sportler
24-05-2009, 15:50
Dieser Beitrag ist nicht der "Threadersteller" - das Thema wurde aus einem anderen ausgegliedert und in den richtigen Bereich veschoben.
Grüße,
Mirasol
Was sind den eigentlich Fehler, die ein Trainer machen kann und die ein 0815 Schüler sofort sieht :confused:
Und die dann so wichtig sind das man sie im Training erörtern muss?!?
Wurden schon ein paar genannt: Training der Stützmuskulatur bis zum Abkotzen - VOR dem eigentlichen Training. Trinkverbot im Hochsommer - weil, ist ja dann viel krasser! etc
Extremer
24-05-2009, 16:03
Wurden schon ein paar genannt: Training der Stützmuskulatur bis zum Abkotzen - VOR dem eigentlichen Training. Trinkverbot im Hochsommer - weil, ist ja dann viel krasser! etc
Ach natürlich, was pasiert eigentlich wenn einer meint er müsste jetzt mal ungefähr ein Liter am stück trinken und geht dann sparren und bekommt schläge auf den Bauch? Oder Grappling im allgemeinen, ich hab keine Lust ihn mit ein Jab zu treffen und oben kommt alles wieder raus?
Ach natürlich, was pasiert eigentlich wenn einer meint er müsste jetzt mal ungefähr ein Liter am stück trinken und geht dann sparren und bekommt schläge auf den Bauch? Oder Grappling im allgemeinen, ich hab keine Lust ihn mit ein Jab zu treffen und oben kommt alles wieder raus?
ist zwar aus einem anderen kontext, aber macht ja nix
DG-Flugzeugbau.de : Leistungsabbau durch Flüssigkeitsmangel (http://www.dg-flugzeugbau.de/trinken-d.html)
Der Körper des Menschen hat normalerweise eine Körperkerntemperatur von 37 °C. Sie wird durch körpereigene Mechanismen in einem konstanten Bereich gehalten. Kommt es trotzdem zu einem Temperaturanstieg, führt dies, auch schon bei geringen Abweichungen, zu einem Abfall der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit. Bei hohen Außentemperaturen stabilisiert der Körper seine Innentemperatur durch Schwitzen und den kühlenden Effekt des Verdunstens des Schweißes. Durch den Flüssigkeitsverlust entsteht schnell ein Flüssigkeitsmangel. Die Verluste müssen schnell ausgeglichen werden, möglichst bevor das Durstgefühl den Mangel meldet. Durstgefühl entsteht, wenn der Pilot bereits zu viel Flüssigkeit verloren hat, in der Regel mehr als ein Prozent seines Körpergewichts. Der Mangel führt dazu, dass das Blut dicker wird. Es fließt also nicht mehr so gut und die Versorgung der Organe erfolgt langsamer. Als weitere Auswirkung des Flüssigkeitsmangels, medizinisch spricht man von Dehydration, kann die mentale Leistung sinken und sogar bis zur Hitzeerschöpfung führen.
Regelmäßiges Trinken ist also zur Aufrechterhaltung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit extrem wichtig - überlebenswichtig.
trinken während des trainings ist also wichtig für die körperliche und geistige leistungsfähigkeit. und wenn die abnimmt, verringert man nicht nur den trainingseffekt, sondern es steigt auch die verletzungsgefahr
andere studie, diesmal mit zahlenwerten:
https://www.sport-und-training.de/artikel/dehydration
und nochn artikel mit zahlenwerten:
Medizinartikel - Dehydration (http://www.forumtauchen.de/medizin/medizin_dehydration.htm)
hypotone Dehydratation
Beim Tauchen spielt vor allem diese Art der Dehydratation eine Rolle.
Eine hypertone Dehydratation entsteht beim Verlust von freiem Wasser bei nicht entsprechendem Verlust von Salz (NaCl), d.h. es wird nur Wasser z.B. durch starkes Schwitzen ausgeschieden. Dies kann bei Fieber und Verdursten der Fall sein, aber auch beim anstrengenden Ankleiden der Tauchausrüstung in der Sonne oder bei hohen Temperaturen.
Eine hypotone Dehydratation entsteht, wenn im Verhältnis zu der Menge des vorhandenen Wassers, zu wenig Salz (Na) vorhanden ist.
Wichtig zu wissen ist, dass die körperliche Leistungsfähigkeit durch den Flüssigkeitsverlust stark herabgesetzt ist. Schon bei nur 2% Gewichtsverlust durch Dehydration (entspricht bei einem 80 kg schweren Taucher nur 1,6 Liter), lässt die Leistungsfähigkeit um ca. 15% nach. Dies könnte in Situationen unter Wasser, bei denen die volle Leistung erforderlich ist, zu Problemen führen.
Erste Anzeichen sind Durst, Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfe, insbesondere in den Waden, Müdigkeit und dunkler Urin.
Das normalerweise vorhandene Durstgefühl kann bei schweren Formen wegen gleichzeitig auftretenden Störungen des Zentralen Nerven Systems (ZNS) fehlen bzw. nicht wahrgenommen werden. Beim Tauchen können oben genannte Zustände sehr schnell lebensbedrohend werden.
Das verbrauchte Körperwasser wird zunächst dem Blut und erst später auch den einzelnen Körpergeweben entzogen. Das Blut, die Blutfließgeschwindigkeit und die Durchblutungsverhältnisse sind aber die wesentlichen Faktoren, die nach Tauchgängen erhöhte Stickstoffmenge und deren Abtransport aus dem Körper beeinflussen. Ist der flüssige Anteil des Blutes, auch Blutplasma genannt, verringert, kann weniger Stickstoff aufgenommen werden. Das Blut ist zusätzlich dickflüssiger (viskoser), es fließt langsamer und erreicht eventuell gewisse Kapillargebiete aufgrund seiner Dickflüssigkeit nicht mehr. Der Stickstoffabtransport ist erheblich verzögert - es kommt so viel schneller zur Stickstoffübersättigung in einzelnen Gewebeabschnitten.
ich persönlich verzichte auf schlechtere leistung, auffassung und mehr unfälle und schlimmstenfalls vielleicht sogar kreislaufkollaps, bloß weil irgendn meister mit rauschebart nicht möchte, dass jemand ggf. wasser über seine matten verschüttet.
chillakilla
24-05-2009, 16:58
Ach natürlich, was pasiert eigentlich wenn einer meint er müsste jetzt mal ungefähr ein Liter am stück trinken und geht dann sparren und bekommt schläge auf den Bauch? Oder Grappling im allgemeinen, ich hab keine Lust ihn mit ein Jab zu treffen und oben kommt alles wieder raus?
Hab ich noch nie erlebt und ich trinke in ca. 1,75 Stunden Training teilweise 1-1.5 Liter. Allerdings tue ich das nur in den Pausen und wenn ich im Ring stehe, verzichte ich auch die ~3-6 Runden komplett drauf, weil mit aus dem Ring gehen, Handschuhe ausziehen, trinken, Hanschuhe wieder anziehen die eine Minute Pause doch überschritten wird. Aber wenn ich es in der Pause schaffe meine Flüssigkeit zu trinken, hat das niemanden zu stören. Mein Trainer meckert deshalb gelegentlich, aber er hat sich dran gewöhnt. Anders ist das natürlich bei denen, die die Pause quatschen und denen am Ende plötzlich einfällt, dass sie ja was trinken wollten.
Extremer
24-05-2009, 17:11
@Noppel und Chillakilla, das sowas wichtig ist bestreite ich auch gar nicht, nur beschweren sich eigentlich gerade die die am wenisgten schwitzen. Ich sehe es doch bei uns im training, gerade unsere Kaffeklatsch Gruppe schwitzen sogut wie nie, im Hochsommer gerade mal ein arschritzchen voll und das wars, aber hauptsache immer zur wasserflasche rennen und die anderen machen Pratzentraining!
Ausserdem habe ich per se noch nie erlebt das einer im Training, und manche schwitzen ganz schön, langsamer wird.
Mal eine Frage an die anderen, gab es das schon bei euch?
Ausserdem habe ich per se noch nie erlebt das einer im Training, und manche schwitzen ganz schön, langsamer wird.
Mal eine Frage an die anderen, gab es das schon bei euch?
was müsst ihr für maschinen sein!
bei uns werden schon allein durch ermüdung die leute um einiges langsamer im laufe des trainings.
konzentrationsprobleme nehmen auch stark zu. das äußert sich dann darin, dass man bewegungsmuster verpeilt, die man sonst eigentlich kann.
Extremer
24-05-2009, 17:24
was müsst ihr für maschinen sein!
bei uns werden schon allein durch ermüdung die leute um einiges langsamer im laufe des trainings.
konzentrationsprobleme nehmen auch stark zu. das äußert sich dann darin, dass man bewegungsmuster verpeilt, die man sonst eigentlich kann.
was ganz sicher in der Intensität des Training liegt und nicht wegen dem trinken ;)
das mit dem trinken ist eine notwendige forderung, die sich aus der intensität des trainings ergibt.
wenn du dir die links oben zu gemüte geführt hättest - speziell den 2. - dann wär dir vielleicht auch der test mit den vergleichsgruppen aufgefallen...
Extremer
24-05-2009, 17:38
das mit dem trinken ist eine notwendige forderung, die sich aus der intensität des trainings ergibt.
wenn du dir die links oben zu gemüte geführt hättest - speziell den 2. - dann wär dir vielleicht auch der test mit den vergleichsgruppen aufgefallen...
Erste Anzeichen sind Durst, Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfe, insbesondere in den Waden, Müdigkeit und dunkler Urin.
Ok bemerkst du schon beim/nachdem aufwärmtraining solche Symptome? Wenn ja sollte man woanderst ansetzen als Dehydration.
Ok bemerkst du schon beim/nachdem aufwärmtraining solche Symptome? Wenn ja sollte man woanderst ansetzen als Dehydration.
nein, ich schwitze beim erwärmen aber auch noch keine 1,6 liter aus.
Extremer
24-05-2009, 17:43
und ganz sicher auch nicht beim training, es sei den du würdest 160 Kilo wiegen, oder wie war das mit den 1% .
Egal lassen wir das ;)
Was hat diese Diskussion über Trinken während des Trainings mit dem Ausgangsthema zu tun ?? Bei Bedarf bitte einen neuen, eigenen Thread dafür eröffnen !
Gruß Micha
Ich hab das so verstanden als wäre das eine willkür gegenüber zahlenden Kunden. Und der Dienstleister dadurch einen fehler macht. Das das imho kein Fehler darstellt wollte ich hier gern vorzeigen, nunja aber du hast sicherlich recht das es zuweit ging mit der Diskussion!
Sportler
24-05-2009, 19:46
Ich hab das so verstanden als wäre das eine willkür gegenüber zahlenden Kunden. Und der Dienstleister dadurch einen fehler macht. Das das imho kein Fehler darstellt wollte ich hier gern vorzeigen, nunja aber du hast sicherlich recht das es zuweit ging mit der Diskussion!
Ja, du hast es uns bewiesen. Weil du ein lasches Training machst, dürfen wir nichts trinken...:o
Du trainierst "was asiatisches". Karate? Kung Fu? Hast du schonmal ein Wettkampftraining mitgemacht? Da schwitz ich im Winter 2 Liter raus. Wenn das bei dir nicht so ist, schön. Wenn du die Links, die Noppel gepostet hat nicht verstehst, auch gut. siehe unten*
Aber das macht deine Ansichten nicht richtiger.
*
und ganz sicher auch nicht beim training, es sei den du würdest 160 Kilo wiegen, oder wie war das mit den 1% .
Egal lassen wir das
Wie kommst du darauf, dass man nur 1% seines Gewichts schwitzen kann?
Extremer
24-05-2009, 21:11
Ja, du hast es uns bewiesen. Weil du ein lasches Training machst, dürfen wir nichts trinken...:o
Du trainierst "was asiatisches". Karate? Kung Fu? Hast du schonmal ein Wettkampftraining mitgemacht? Da schwitz ich im Winter 2 Liter raus. Wenn das bei dir nicht so ist, schön. Wenn du die Links, die Noppel gepostet hat nicht verstehst, auch gut. siehe unten*
Aber das macht deine Ansichten nicht richtiger.
Meine Ansichten sind so denke ich mal richtiger als deine!
Was steht in den Links was Noppelchen gepostet hat
Vorbeugung gegen die Dehydration
1. Zwei Stunden vor dem Tauchen 500 - 700 ml Flüssigkeit trinken !
2. Kurz vor dem Tauchgang erneut kleinere Mengen trinken !
3. Zwischen den Tauchgängen und nach dem Tauchgang trinken!
4. Keinen Kaffee und keinen Alkohol trinken!
5. Wasser mit Fruchtsaft oder Elektrolytgetränk 3:1 mischen!
6. Vor und während dem Fliegen zusätzlich trinken!
7. In (sub-)tropischen Regionen reicht das normale Tagesmaß von 2-3l Wasser nicht aus ! Hier muss ein Vielfaches dessen getrunken werden !
8. Direkten Sonnenkontakt meiden, angemessene Kleidung (über und unter Wasser) tragen, körperliche Anstrengung vor und direkt nach dem Tauchgang meiden
Auch in den anderen Links steht nichts davon das man während dem Training trinken muss, wie schon geschrieben kurz davor in kleinen Schlücken ;)
Wie kommst du darauf, dass man nur 1% seines Gewichts schwitzen kann?
Ja lese ruhig nochmal die Links durch und sag es mir warum es kritisch wird für training ;)
@Mods vll. wäre es wirklich besser das Thema abzuschneiden und ein eigenes zu machen.
@Mods vll. wäre es wirklich besser das Thema abzuschneiden und ein eigenes zu machen.
@Extremer:
Du bist derjenige, der dieses Thema immer wieder aufgewärmt hat, obwohl Jumiba gebeten hat, bei der Sache zu bleiben.
Vielleicht ist es Dir entgangen, dass es hier jedem User frei steht, neue Themen zu eröffnen?!
Ich bitte Dich jetzt ein letztes Mal, bei beiden Themen beim (!) jeweiligen Thema zu bleiben!!!
Mirasol
Sportler
24-05-2009, 21:46
3. Zwischen den Tauchgängen und nach dem Tauchgang trinken!
Auch in den anderen Links steht nichts davon das man während dem Training trinken muss, wie schon geschrieben kurz davor in kleinen Schlücken ;)
:megalach:
Extremer
24-05-2009, 21:49
:megalach:
dummerweise sind das eben die Links die Noppel uns geschickt hat, übrigens zu dem Test mit den Trinken, nicht trinken was zu den apropanten
15 Basketballspieler (im Alter von 12-15 Jahren) wurden 3 separaten 2-stündigen Trainingseinheiten bei hohen Temperaturen und mit unterschiedlichen Trinkstrategien ausgesetzt:
Sportler du bist süß :)
Sportler
24-05-2009, 21:56
dummerweise sind das eben die Links die Noppel uns geschickt hat, übrigens zu dem Test mit den Trinken, nicht trinken was zu den apropanten
Verstehst du es wirklich nicht? In dem Link steht, man soll zwischen den Tauchgängen trinken. Also in den kurzen Pausen. Und dein Fazit ist genau das Gegenteil.;)
Es sagt ja niemand, dass es gleich ein Liter auf einmal sein soll.
Aber die Logik sollte irgendwo einhaken.
Fakt ist, dass die Leistungsfähigkeit bei ca. 2% Verlust des Körpergewichts stark abnimmt. Bestreitet bislang niemand, richtig? Das sind bei dem durchschnittlichen ca. 80-85kg schweren Sportler Pi mal Schnauze irgendwas zwischen 1,5 und 1,75 Litern. Wer also als 85kg schwerer Sportler nicht soviel schwitzt, kann sich an dieser Stelle ausklinken und problemlos nach dem Training trinken - sollte aber vielleicht die Intensität seines Trainings überdenken ;)
Hier kann man mit jeder halbwegs exakten Waage mal rumprobieren. Im Sommer Betrug der Flüssigkeitsverlust nach 90 Minuten Wettkampftraining ohne Trinkpausen bei uns durchschnittlich 3%, bei einzelnen Sportlern bis zu 5%.
Fakt ist auch, dass Flüssigkeiten im Dick- und Dünndarm aufgenommen werden. Damit müssen sie erstmal durch den Magen, was einige Zeit dauert, je nach Zusammensetzung des Getränks.
Bei sinknormalem Wasser kann dann im Dünndarm 1 Milliliter pro cm und Stunde aufgenommen werden. Ist nicht gerade viel.
Ergo: da starker Flüssigkeitsverlust keine feine Sache für die Leistungsfähigkeit ist, da es dann auch einige Zeit dauert, bis die Flüssigkeit ins Blut kommen kann und da bei weitem nicht jeder getrunkene Tropfen Wasser überhaupt ins Blut geht, ist ein Aufrechterhalten des Flüssigkeitshaushaltes am besten zu bewerkstelligen, wenn man häufig geringe Mengen trinkt.
Diese geringen Mengen verhindern dann auch, dass jemand die Bude vollkotzt. Hätte der Trainer dem Schüler erlaubt, häufiger kleine Mengen zu sich zu nehmen, hätte er vielleicht gar nicht nen ganzen Liter kippen müssen.
Extremer
24-05-2009, 22:02
Verstehst du es wirklich nicht? In dem Link steht, man soll zwischen den Tauchgängen trinken. Also in den kurzen Pausen. Und dein Fazit ist genau das Gegenteil.;)
Sportler ich darf doch nicht mehr vom Thema abkommen :o, deshalb noch hier eine Sache, die Pause zwischen 2 tauchgängen betragen mindestens 45 minuten :o
Die Links sind für den hintern da Tauchen und Kampfsport nicht vergleichbar sind. Sorry ich lass es hier, meine meinung ist während dem Training, ist trinken nicht notwendig.
Diese geringen Mengen verhindern dann auch, dass jemand die Bude vollkotzt. Hätte der Trainer dem Schüler erlaubt, häufiger kleine Mengen zu sich zu nehmen, hätte er vielleicht gar nicht nen ganzen Liter kippen müssen.
oder eben 2 stunden vor dem Training anfangen mit dem Trinken :)
Sportler
24-05-2009, 22:15
Hier ein Text vom Dr. Moosburger:
Link (http://www.dr-moosburger.at/pub/pub045.pdf)
und während der körperlichen Belastung von Beginn an (!) in regelmäßigen, kurzen Abständen eine kleine Menge trinken, z.B. alle 10 bis 15 Minuten 200 bis 250ml oder in noch kürzeren Intervallen ein paar Schlucke. Wenn ein Durstgefühl als Warnsignal der Dehydratation auftritt, ist es zu spät und man kann den Flüssigkeitsverlust nicht mehr ausreichend kompensieren, worunter zwangsläufig die Leistung leidet.
Wie gesagt, wenn dein Training so lasch ist, dass du es nicht brauchst, ist das ja ok. Aber schau dir doch einfach Sportübertragungen an von Radfahrern, Läufern, etc. Ein Halbmarathon dauert nicht so lange wie ein 90min Training. Trotzdem trinken die WÄHREND dem laufen/fahren. Wie kommt es? Kennen sich alle nicht aus, wa?
oder eben 2 stunden vor dem Training anfangen mit dem Trinken :)
Ohne jetzt auf die Grenzen des "Vortrinkens" einzugehen, überleg dir mal, ob das nicht zur Folge hat, dass die Schüler dann als Wasserfass ankommen, weil sie alles au den letzten Drücker machen oder dass sie zwar nicht mehr Trinken, jedoch in den Pausen auf die Toiletten rennen.
Sportler
24-05-2009, 22:54
@Extremer:
Beim Karate hab ich es meist auch ohne Trinken ausgehalten. Wie gesagt, hängt von der Intensität ab. Du kennst offensichtlich die Intensität in Vollkontaktsportarten nicht. Probier es einfach mal aus. Bei meinem Beispiel ging es nicht um die üblichen Störenfriede: Hauptsache Pause, Hauptsache nochmal über's WE gequatscht.
In diesem Sinne...
Auch in den anderen Links steht nichts davon das man während dem Training trinken muss, wie schon geschrieben kurz davor in kleinen Schlücken ;)
komisch... bei mir steht da was anderes...
15 Basketballspieler (im Alter von 12-15 Jahren) wurden 3 separaten 2-stündigen Trainingseinheiten bei hohen Temperaturen und mit unterschiedlichen Trinkstrategien ausgesetzt:
* - Der Konsum von keinerlei Drinks führte zu einer 2 %igen Dehydration (d. h. der Flüssigkeitsverlust entsprach 2 % der Körpermasse).
* - Der Konsum eines 6 %igen Kohlehydrat/Elektrolyt-Drinks führte zur Aufrechterhaltung des Hydrationsspiegels
(d. h. 0 % Dehydration).
* - Der Konsum eines aromatisierten Wasser-Placebo-Drinks bewirkte eine Aufrechterhaltung des Hydrationsspiegels ohne Kohlenhydrate/Elektrolyte.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Dehydration im Vergleich zu der aromatisierten Wasser-Drink-Strategie die Wurffähigkeit, wie erwartet, erheblich beeinträchtigte. Der Kohlehydrat/Elektrolyt-Drink verbesserte die Wurffähigkeit im Vergleich mit dem aromatisierten Wasser. Zu gleichen Ergebnissen kam man bei den Sprintleistungen – d. h. die Kohlehydrat/Elektrolyt-Aufnahme führte zu den schnellsten Sprintzeiten, die reine Wasser-Aufnahme zu etwas langsameren Zeiten und die Dehydration zu beträchtlich längeren Zeiten (76 im Vergleich zu 78 bzw. 83 Sekunden). Darüber hinaus führte die Kohlehydrat-Elektrolyt-Strategie zu beträchtlich verbesserten Gesamtübungszeiten im Vergleich zum Nichttrinken.
kingoffools
25-05-2009, 10:50
@Extremer:
Beim Karate hab ich es meist auch ohne Trinken ausgehalten. Wie gesagt, hängt von der Intensität ab. Du kennst offensichtlich die Intensität in Vollkontaktsportarten nicht. Probier es einfach mal aus. Bei meinem Beispiel ging es nicht um die üblichen Störenfriede: Hauptsache Pause, Hauptsache nochmal über's WE gequatscht.
In diesem Sinne...
:halbyeaha
Also ich trinke, wenn ich Durst habe, mein Körper signalisiert mir das. Kleine Mengen vor und während des Trainings (je nach Flüssigkeitsverlust und Durst), und dann nach dem Training noch mal eine größere Menge.
Es gibt doch so viele Einflußfaktoren, wie z.B. Trainingsintensität, Temperatur, körperliche Verfassung, Ernährung usw..........wie soll man da pauschal eine Anleitung geben ???:confused:
Michael1
25-05-2009, 11:07
Wenn du erst trinkst wenn du Durst hast bist du aber deutlich zu spät dran, Durst ist das Signal für vorhandenen Flüssigkeitsmangel.
Für mich stellt sich die Situation so dar das es für die Leistungsfähigkeit Sinnvoll ist es den Sportlern regelmäßig zu ermöglichen etwas Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Trotzdem schränke ich die tatsächlichen Möglichkeiten im Training unter Umständen ein. Sei es weil es sonst den Trainingsablauf zu sehr stört, weil es auch um den Durchhaltewillen geht oder weil maximale Leistungsfähigkeit nicht nötig ist.
Das hängt auch davon ab wen ich trainiere. Je selbstständiger die Leute trainieren können und je verantwortlicher sie ihr Trinkverhalten steuern desto mehr Freiräume kann man geben.
Wenn man aber z.B. in einer Kindergruppe freistellt zu trinken wenn man es für richtig hält dann trinken alle immer dann wenn etwas kommt wozu sie gerade keine Lust haben ;-). Davon dass dann Fruchtsäfte mit viel Zucker getrunken werden statt Wasser oder leichte Apfelschorle mal ganz abgesehen.
Es gibt doch so viele Einflußfaktoren, wie z.B. Trainingsintensität, Temperatur, körperliche Verfassung, Ernährung usw..........wie soll man da pauschal eine Anleitung geben ???:confused:
soviel wie rauskommt, sollte nachgefüllt werden.
Extremer
25-05-2009, 15:56
gähn was ein niveau, als erstes wird die Intensität meines trainings runtergesetzt, dann werden 13 bis 15 jährige probanden verglichen und zum schluss sind sich alle einig, richtig ist nur, alle 15 minuten was trinken in kleinen schlücken.
Schön, wo hab ich das bisher gehabt? Nirgends ich kenne keinen Verein ausser beim User Sportler wo alle 15 minuten was getrunken wird :rolleyes:
@Noppel du hast 3 Links gepostet, vll nochmal Lesen, habe alles mit Copy und Paste funktion hier rein gestellt!
Naja, das Niveau ist nun nicht sooo weit unten und den einen oder anderen flapsigen Spruch wirst du doch verzeihen können.
Ein "Vortrinken" funktioniert beim Sport nunmal nicht. Wir sind keine Kamele und können keinen Wasservorrat im Körper anlegen (nebenbei eine Frage an die Biologen: ist in den Höckern von Kamelen nicht eigentlich auch lediglich Fett?).
Im Gegenteil. Man riskiert eher, Elektrolyte vermehrt herauszuschwemmen, die dann beim Sport fehlen. Im Sommer insbesondere kann das im Wettkampftraining bitterböse Folgen haben. Ansonsten werden die Sportler, wie gesagt, schlicht andauernd zur Toilette rennen.
Wer dann im intensiven Training auch noch lediglich Wasser trinkt, knallt ab einem gewissen Grad voll gegen eine Wand.
Und es ist ja noch nichteinmal herabwertend gemeint, wenn gesagt wird, dass nicht jeder Joe im Verein auf so etwas achten muss. Hier lesen aber nicht nur Freizeitsportler mit.
15 Minuten bis kurz vor Beginn des Wettkampfes oder des intensiven Trainings macht Trinken nuneinmal am meisten Sinn und dann, je nach Sportart, an möglichst häufigen Pausen, im Idealfall immer mit demselben Getränk.
Spitzenmarathonläufer, die die 42km in etwas mehr als 2 Stunden zurücklegen, könnten sonst auf ihre Stationen verzichten. Die trinken nicht nur wegen den Carbs.
Also bei intensivem Training ist trinken unabdingbar. Dies sollte jedem
verantwortungsbewussten Trainer klar sein. Dies gilt umso mehr bei
Kindertraining.
Ich zitiere mich mal selbst. ;)
"Wird zu wenig getrunken, leidet auch immer der gesamte Organismus. Für den
gesamten Blutkreislauf bedeutet das zum Beispiel, dass der Puls steigt und auch
das Herzminutenvolumen abnimmt. Die Gefäße verengen sich, die Blutmenge ist
verringert, das Blut eingedickt. Dadurch benötigt das Herz deutlich mehr Kraft,
um die viskose Masse durch die Adern zu pumpen. Auch die Nährstoffversorgung
von Muskulatur und Gehirn ist herabgesetzt."
@Noppel du hast 3 Links gepostet, vll nochmal Lesen, habe alles mit Copy und Paste funktion hier rein gestellt!
du hast behauptet, es stünde in keinem der verlinkten artikel und hast zum 'beweis' aus dem taucherartikel zitiert und die vielen anderen hier erwähnten artikel und zitate mal einfach ignoriert.
warum könnte es für taucher andere vorschläge geben? :idea:
VIELLEICHT ja, weil ein tauchgang 1-2 stunden dauert und 18 m unter der meeresoberfläche mal ganz schlecht an ner mineralwasserpulle genippt werden kann?
dazu kommt noch der fakt, dass auf- und abstieg minutenlang dauern, wenn man taucherkrankheit vermeiden will. würden sich also taucher an die sonst üblichen verhaltensweisen des regelmäßigen trinkens kleiner mengen in kurzen abständen halten, währen die pausenlos mit auf- und abtauchen beschäftigt.
Schön, wo hab ich das bisher gehabt? Nirgends ich kenne keinen Verein ausser beim User Sportler wo alle 15 minuten was getrunken wird :rolleyes:
Wir bei uns haben die Regel, dass jeder trinken darf, wann er möchte. Und das klappt wunderbar. (Sind allerdings auch alles Erwachsenen Leute ab 15 Jahren)
Ich habe in meinem Leben ein einziges Mal ein Kampfsporttraining besucht, bei dem der Lehrer mit tatsächlich verboten hat, während eines 1,5-stündigen, schweißtreibenden Kleingruppentrainings zu trinken. Das war das erste und auch das letzte Mal, dass ich sein Training besucht habe. Wer in seiner Trainingslehre vor soo langer Zeit stehen geblieben ist, dem möchte ich weder meine Gesundheit, noch sonst auch nur irgendetwas anvertrauen.
Ich gehe schließlich zum Training, um zu Kampfsport zu trainieren und besser zu werden. Dafür möchte ich meine Energie und meinen Ehrgeiz aufwenden, und nicht auf allen Vieren aus der Halle kriechen, weil ich 1,5 Stunden einen Kampf gegen meine Bedürfnisse geführt habe:weirdface
Viele Grüße,
Mirasol
Extremer
25-05-2009, 22:46
Wir bei uns haben die Regel, dass jeder trinken darf, wann er möchte. Und das klappt wunderbar. (Sind allerdings auch alles Erwachsenen Leute ab 15 Jahren)
Ich habe in meinem Leben ein einziges Mal ein Kampfsporttraining besucht, bei dem der Lehrer mit tatsächlich verboten hat, während eines 1,5-stündigen, schweißtreibenden Kleingruppentrainings zu trinken. Das war das erste und auch das letzte Mal, dass ich sein Training besucht habe. Wer in seiner Trainingslehre vor soo langer Zeit stehen geblieben ist, dem möchte ich weder meine Gesundheit, noch sonst auch nur irgendetwas anvertrauen.
Ich gehe schließlich zum Training, um zu Kampfsport zu trainieren und besser zu werden. Dafür möchte ich meine Energie und meinen Ehrgeiz aufwenden, und nicht auf allen Vieren aus der Halle kriechen, weil ich 1,5 Stunden einen Kampf gegen meine Bedürfnisse geführt habe:weirdface
Viele Grüße,
Mirasol
Ok gehen wir mal davon aus das die anderen Recht haben und es ganz brutal böse Folgen haben kann/wird. Dann muss ich sagen hast du als Trainerin den selben sogar noch fataleren Fehler gemacht da ihr eure Jungs/Mädels nicht alle 15 minuten was trinken schickt! Den hat man erstmal Durst ist es zu spät, sind alles argumente die hier gefallen sind.
Viel Spaß beim Training mit allen 15 minuten Pausen :)
Lordnikon27
25-05-2009, 22:59
Viel Spaß beim Training mit allen 15 minuten Pausen :)
Wo genau wäre denn das Problem, wenn alle 15 Minuten 1 Minute Pause gemacht wird? :confused:
Gut, alle 15 Minuten wäre aweng oft, aber was spricht gegen eine 1 Minuten-Trinkpause alle 30 Minuten?
Odysseus22
25-05-2009, 23:10
Ich habe in meinem Leben ein einziges Mal ein Kampfsporttraining besucht, bei dem der Lehrer mit tatsächlich verboten hat, während eines 1,5-stündigen, schweißtreibenden Kleingruppentrainings zu trinken. Das war das erste und auch das letzte Mal, dass ich sein Training besucht habe. Wer in seiner Trainingslehre vor soo langer Zeit stehen geblieben ist, dem möchte ich weder meine Gesundheit, noch sonst auch nur irgendetwas anvertrauen.
Ich schreib besser nicht, was ich mir über Erwachsene denke, die sich beim Sport das Trinken verbieten lassen. :rolleyes:
Ich habe vor Jahren einen Kurs gemacht, bei dem das anscheinend auch der Fall war. Jedes Mal, wenn ich zur Wasserflasche gegriffen habe, sagte der Trainer mit ernstem Blick: "Trinkpause".
Vermutlich schon ein Fortschritt, dass nicht alle geschlossen zum WC marschieren müssen. Ich dachte, das Kindergartenalter hätten wir hinter uns.
Extremer
25-05-2009, 23:28
Um das mal klarzustellen, per se habe ich nichts gegen das Trinken im Training nur finde ich es einfach unsinnig, für mich da es kein Lebenswichtiges Tun ist!
Mich nervt nur dieses unsagbare genörgel, ich bin Erwachsen und mache nur das was ich will!
Bla :mad:
Lordnikon27
25-05-2009, 23:41
für mich da es kein Lebenswichtiges Tun ist!
Dann lass es einfach mal für 5 Tage :rolleyes:
Odysseus22
25-05-2009, 23:43
Wenn man sich anstrengt, wird man abhängig von den Umständen entsprechend viel schwitzen- was spricht dagegen, wenn man wortlos zur Flasche greift und trinkt? Dauert etwa eine halbe Minute. Muß das vom Trainer verordnet werden?
Sportler
26-05-2009, 07:50
Um das mal klarzustellen, per se habe ich nichts gegen das Trinken im Training nur finde ich es einfach unsinnig, für mich da es kein Lebenswichtiges Tun ist!
Mich nervt nur dieses unsagbare genörgel, ich bin Erwachsen und mache nur das was ich will!
Bla :mad:
Unbelehrbar... Wir haben dir Studien gezeigt, die du nicht akzeptierst(weil ja 15jährige so viel anders sind als 18jährige), wir haben Texte von Sportärzten vorgelegt, ein paar sind selber Trainer, einige hier haben schon mehr KKs gesehen, um sich ein Bild zu machen... Aber es ist wie du sagst: DU hast recht!
"EIN Geisterfahrer??? Das sind hunderte!":D
PS: Das mit dem laschen Karate war kein Seitenhieb gegen dich. Ich hab selber Karate gemacht und es ist nunmal so, dass ich dort weniger geschwitzt habe, als im Kick- oder Thaiboxen.
Um das mal klarzustellen, per se habe ich nichts gegen das Trinken im Training nur finde ich es einfach unsinnig, für mich da es kein Lebenswichtiges Tun ist!
Mich nervt nur dieses unsagbare genörgel, ich bin Erwachsen und mache nur das was ich will!
Bla :mad:
So herum hat doch niemand ein Problem damit. Es wird ja niemand zum Trinken gezwungen in den Pausen.
Anders herum wird es aber schwierig. Wer trinkt, hat bessere Chancen, seinen Poweroutput über die Spanne des Trainings oben zu halten und hinterher die Regenerationsphase kurz zu halten.
Wenn einem dann (als Erwachsener; wobei es noch schlimmer ist, wenn man Kindern das Trinken verbietet) eben das verboten werden soll, sieht man DAS dann als unsagbares Genörgel.
So um einmal Klarheit zu schaffen:
Wenn der Körper etwas gut regelt, dann ist das sein Wasserhaushalt! Ein gesunder Mensch kann sehr wohl ein normales Training ohne ständiges Trinken überstehen! Erschöpfung entsteht dann durch Mangel an Kohlenhydraten und anderen Energielieferanten, aber nicht durch Dehydration!
Zu den Studien:
ist zwar aus einem anderen kontext, aber macht ja nix
DG-Flugzeugbau.de : Leistungsabbau durch Flüssigkeitsmangel
Zitat:
Der Körper des Menschen hat normalerweise eine Körperkerntemperatur von 37 °C. Sie wird durch körpereigene Mechanismen in einem konstanten Bereich gehalten. Kommt es trotzdem zu einem Temperaturanstieg, führt dies, auch schon bei geringen Abweichungen, zu einem Abfall der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit. Bei hohen Außentemperaturen stabilisiert der Körper seine Innentemperatur durch Schwitzen und den kühlenden Effekt des Verdunstens des Schweißes. Durch den Flüssigkeitsverlust entsteht schnell ein Flüssigkeitsmangel. Die Verluste müssen schnell ausgeglichen werden, möglichst bevor das Durstgefühl den Mangel meldet. Durstgefühl entsteht, wenn der Pilot bereits zu viel Flüssigkeit verloren hat, in der Regel mehr als ein Prozent seines Körpergewichts. Der Mangel führt dazu, dass das Blut dicker wird. Es fließt also nicht mehr so gut und die Versorgung der Organe erfolgt langsamer. Als weitere Auswirkung des Flüssigkeitsmangels, medizinisch spricht man von Dehydration, kann die mentale Leistung sinken und sogar bis zur Hitzeerschöpfung führen.
Regelmäßiges Trinken ist also zur Aufrechterhaltung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit extrem wichtig - überlebenswichtig.
Stimmt nicht! Das Blut wird nicht signifikant dicker. Es kommt zu einer Umverteilung aus dem extravasalen in den intravasalen Raum, d.h. die Flieseigenschaften des Blutes verändern sich überhaupt nicht, die Organversorgung bleibt gleich. Damit es zu einer signifikanten Exsikkose kommt, die man auch am Hämatokrit sieht, muss man schon mehr als 4 Liter Wasser verlieren.
andere studie, diesmal mit zahlenwerten:
https://www.sport-und-training.de/artikel/dehydration
Nette Studie, allerdings belegt sie nur, dass das Trinken einer kohlenhydrathaltigen Flüssigkeit die Leistungsfähigkeit steigert, hat mit Wasser erst einmal nicht viel zu tun. Jedenfalls ist in dem Abstract keine signifikante Besserung der "Wasser-Kontrollgruppe" gegenüber der "Dehydrationsgruppe" zu sehen. Auch ist die Fallzahl von 15 Studienteilnehmern nicht gerade dass, was ich von einer seriösen Studie erwarten würde...
und nochn artikel mit zahlenwerten:
Medizinartikel - Dehydration
Dieser Link bezieht sich auf's Tauchen, das ist in keiner Weise mit Kampfsport zu vergleichen, da Taucher mit ganz anderen Umgebungsdrücken arbeiten, als wir hier an Land. Dort funktioniert die Umverteilung nicht so gut und die kapiliäre Endstrohmbahn wird durch die Umgebungsdrücke auch stark beeinflusst. Alles jedoch Mechanismen die für Sport an Land nichts zu tun haben.
Die Art des Trainings sollte die Trinkpausen bestimmen. Wenn ich nicht mehr als 1,5 - 2 Liter Wasser verliere (und das ist schon ein recht hartes Training) brauche ich während des Trainings nicht unbedingt etwas trinken, sollte es jedoch am Ende nachholen. Verliere ich mehr Wasser, sollte eine Trinkpause eingelegt werden, allerdings sollten dann auch Kohlenhydrate zugeführt werden, da eine solche Belastung ja nicht nur den Wasserhaushalt, sondern auch den Energiehaushalt beeinträchtigt. Niemand, egal ob trinken oder nicht, braucht Angst haben, dass sein Blut nicht mehr so gut fließt oder seine Organversorgung beeinträchtigt ist, das ist medizinischer Humbug. Dehydrationen, die mit einer Verschiebung des Salzhaushaltes einhergehen bedürfen eines deutlich höheren Wasserverlustes.
Auch die Mär zu viel Wasser zu trinken sei ungesund ist medizinischer Humbug. Ein gesunder Mensch kann nicht zu viel trinken! Die Niere und der Darm scheiden einfach die überschüssige Wassermenge aus. Man muss dann halt nur öfter zum Klo. :) Es kommt damit auch nicht zu einem zu großen Salzverlust, da auch der Salzhaushalt durch Niere und Darm geregelt wird.
Grüße
Kanken
Die Art des Trainings sollte die Trinkpausen bestimmen. Wenn ich nicht mehr als 1,5 - 2 Liter Wasser verliere (und das ist schon ein recht hartes Training) brauche ich während des Trainings nicht unbedingt etwas trinken, sollte es jedoch am Ende nachholen. Verliere ich mehr Wasser, sollte eine Trinkpause eingelegt werden, allerdings sollten dann auch Kohlenhydrate zugeführt werden, da eine solche Belastung ja nicht nur den Wasserhaushalt, sondern auch den Energiehaushalt beeinträchtigt.
Genau darüber reden wir doch (ich würde mich allerdings nicht auf Literwerte versteifen, sondern mit Körpergewicht arbeiten)
Im Wettkampf-TKD wird bspw so gut wie immer mit Schutzausrüstung trainiert. Insbesondere die Weste führt dazu, dass hohe Mengen an Schweiß abgehen, vgl. oben die Erfahrungswerte, die ich im Sommer im Training (einer normalen Breitensportgruppe, wohlgemerkt) gesammelt habe.
Hinsichtlich der Carbs kann ich dir nur zustimmen. Nicht nur wegen des Glycogenverlustes, sondern auch, weil Kohlenhydrate die Flüssigkeitsaufnahme im Darm um das drei- bis vierfache steigern können.
Stimmt nicht! Das Blut wird nicht signifikant dicker. Es kommt zu einer Umverteilung aus dem extravasalen in den intravasalen Raum, d.h. die Flieseigenschaften des Blutes verändern sich überhaupt nicht, die Organversorgung bleibt gleich. Damit es zu einer signifikanten Exsikkose kommt, die man auch am Hämatokrit sieht, muss man schon mehr als 4 Liter Wasser verlieren.
dafür herrscht in allen artikeln, die ich so finde aber bemerkenswerte einigkeit... vielleicht schreiben die aber auch nur gegenseitig ab :rolleyes:
dehydration and performance (http://www.pponline.co.uk/encyc/0824.htm)
Exercise produces heat. Prevention of overheating occurs by transfer of heat to the skin by vasodilation of the cutaneous circulation, and by the cooling effect of evaporation of sweat. Exercise causes body fluid losses from moisture in exhaled air as well as from sweating. Although sweat rates are highest under conditions of high-intensity exercise in heat and high humidity, total fluid losses can be appreciable in very prolonged events, whatever the conditions. Unless fluid losses are replaced by drinks, sweating causes progressive depletion of circulating blood volume, leading to hypohydration (commonly called dehydration) and a thickening of blood. This places a strain on the cardiovascular system, with a rise in heart rate in order to maintain adequate blood flow to exercising muscles and vital organs. As blood volume depletes, blood flow to the skin is reduced. As a result, sweating decreases and heat dissipation from the skin is impaired, causing body core temperature to rise, potentially leading to heat stress, collapse and even death.
Nette Studie, allerdings belegt sie nur, dass das Trinken einer kohlenhydrathaltigen Flüssigkeit die Leistungsfähigkeit steigert, hat mit Wasser erst einmal nicht viel zu tun. Jedenfalls ist in dem Abstract keine signifikante Besserung der "Wasser-Kontrollgruppe" gegenüber der "Dehydrationsgruppe" zu sehen. Auch ist die Fallzahl von 15 Studienteilnehmern nicht gerade dass, was ich von einer seriösen Studie erwarten würde...
und wieder scheint bei mir etwas anderes zu stehen...
d. h. die Kohlehydrat/Elektrolyt-Aufnahme führte zu den schnellsten Sprintzeiten, die reine Wasser-Aufnahme zu etwas langsameren Zeiten und die Dehydration zu beträchtlich längeren Zeiten (76 im Vergleich zu 78 bzw. 83 Sekunden). Darüber hinaus führte die Kohlehydrat-Elektrolyt-Strategie zu beträchtlich verbesserten Gesamtübungszeiten im Vergleich zum Nichttrinken.
Die Art des Trainings sollte die Trinkpausen bestimmen. Wenn ich nicht mehr als 1,5 - 2 Liter Wasser verliere (und das ist schon ein recht hartes Training) brauche ich während des Trainings nicht unbedingt etwas trinken, sollte es jedoch am Ende nachholen. Verliere ich mehr Wasser, sollte eine Trinkpause eingelegt werden, allerdings sollten dann auch Kohlenhydrate zugeführt werden, da eine solche Belastung ja nicht nur den Wasserhaushalt, sondern auch den Energiehaushalt beeinträchtigt. Niemand, egal ob trinken oder nicht, braucht Angst haben, dass sein Blut nicht mehr so gut fließt oder seine Organversorgung beeinträchtigt ist, das ist medizinischer Humbug. Dehydrationen, die mit einer Verschiebung des Salzhaushaltes einhergehen bedürfen eines deutlich höh
Even low levels of dehydration have physiological consequences. A loss of 2% bodyweight (just 1kg for a 50kg person) causes an increase in perceived effort and is claimed to reduce performance by 10-20% A fluid loss exceeding 3-5% bodyweight reduces aerobic exercise performance noticeably and impairs reaction time, judgement, concentration and decision making - vital elements in all sports, from pole-vaulting to football. A particular issue for boxers is that dehydration increases risk of brain injury.
sicher kann man auch so weitertrainieren, aber mir ist ne ordentliche leistung lieber.
mal nochn paar mehr quellen (kann man ja scheinbar nie genug haben:)
BBC SPORT | Health & Fitness | What is dehydration? (http://news.bbc.co.uk/sport1/hi/health_and_fitness/4289412.stm)
With two hours to go until the match starts, drink up to 600ml of fluid.
Then, with 15 minutes to go before kick-off drink around 500ml of fluid.
Once the match has started, it is important to consume liquid when you can. If possible, aim for 100-150ml every 15 minutes.
After the game, try and drink immediately. This will ensure you do not dehydrate.
Dehydration and Sport - Health (http://au.lifestyle.yahoo.com/health/reference/20082008/dehydration-sport/index.html)
For most people, between approximately 500 to 1000 mls of fluid during the 2 hours prior to exercise will be suitable. Experimenting with timing of fluid intake will help counter the problem of needing to urinate during exercise. Those athletes who are likely to dehydrate significantly during exercise may benefit from experimenting with the consumption of as large a volume of fluid as can be comfortably tolerated e.g., between 300 to 500ml, 15 minutes before commencing exercise. In addition to providing fluid, this strategy helps to prime the stomach to stimulate a more rapid gastric emptying of subsequent fluid intake during exercise.
DURING EXERCISE - it is important to drink early and at regular intervals, ideally at a rate that matches sweat loss. Since thirst does not provide a guide to fluid needs, fluid intake needs to be planned for each activity depending on factors such as duration of the event and conditions. Monitoring weight before and after exercise is a useful way of estimating fluid needs. After accounting for food and fluid consumed and toilet losses, each kilogram of weight lost is equivalent to a litre of fluid. Fluid losses should be replaced before, during and after exercise.
It is important to find a fluid that is pleasant to drink and encourages regular consumption. Water and sports drinks are good choices. Carbohydrate-containing beverages are particularly useful during moderate to high intensity exercise of greater than 60 to 90 minutes duration, and high intensity exercise of approximately 1 hour. A carbohydrate intake of between 30 to 60 gms per hour will provide additional fuel when muscle carbohydrate stores become depleted, thus delaying fatigue. This can be achieved by ingesting between 600 to 1200 ml/hour of drinks containing between 4 to 8% carbohydrate concentrations.
Beyond Quenching Your Thirst: Avoiding Dehydration During Sports (http://www.personalmd.com/news/quench_82900.shtml)
All of these stages of dehydration can and should be avoided. Before athletic activity, drink at least two or three glasses of water. When engaging in vigorous activity in hot weather, people can also lose more than one liter of fluid per hour. Many experts recommend drinking roughly 8 ounces of water every fifteen minutes during athletic activity. Don't wait until you become thirsty to drink fluids. By the time you become thirsty, you already would have lost more body fluids, which can decrease your athletic performance. A good rule of thumb is to drink fluids regularly. Your body can get rid of excess water, but it cannot take in water without your help.
ich könnt jetz noch hunderte anderer links aufzählen und alle sind sich einig.
geht aber auch nie um karate :rolleyes:
Sportler
26-05-2009, 10:53
Die Art des Trainings sollte die Trinkpausen bestimmen. Wenn ich nicht mehr als 1,5 - 2 Liter Wasser verliere (und das ist schon ein recht hartes Training)
Im Sommer(und davon war die Rede) verliert man wahrscheinlich durch's Zukucken schon einen Liter.
Härte ist von Schule zu Schule anders definiert. Ich komme selber aus dem Karate - hab dort nie während dem Training was trinken müssen. Dachte aber, ich würde hart trainieren. Mittlerweile trainiere ich andere Sachen, deutlich intensiver - jetzt braucht der Körper die Flüssigkeit. Und ich bin sicher, dass nach oben noch viel Spielraum ist.
Kanken, die Studien sprechen von Leistungsabfall bei Flüssigkeitsverlust ab 1 bis 2% des Körpergewichts. Das sind für jemanden mit 80kg 1,6 Liter.
Da gerade so schönes Wetter ist, werde ich evtl. am Mittwoch oder Donnerstag den Test machen. Mal schauen, was bei rauskommt.
dafür herrscht in allen artikeln, die ich so finde aber bemerkenswerte einigkeit... vielleicht schreiben die aber auch nur gegenseitig ab :rolleyes:
dehydration and performance (http://www.pponline.co.uk/encyc/0824.htm)
Keine Ahnung, ob sie abschreiben, medizinisch gesehen ist es jedenfalls Humbug!
und wieder scheint bei mir etwas anderes zu stehen...
sicher kann man auch so weitertrainieren, aber mir ist ne ordentliche leistung lieber.
Dann schau dir mal die Studie genauer an, bei n=15 und diesem Studiendesign sind 2 Sekunden leider nicht signifikant.
mal nochn paar mehr quellen (kann man ja scheinbar nie genug haben:)
BBC SPORT | Health & Fitness | What is dehydration? (http://news.bbc.co.uk/sport1/hi/health_and_fitness/4289412.stm)
Dehydration and Sport - Health (http://au.lifestyle.yahoo.com/health/reference/20082008/dehydration-sport/index.html)
Beyond Quenching Your Thirst: Avoiding Dehydration During Sports (http://www.personalmd.com/news/quench_82900.shtml)
ich könnt jetz noch hunderte anderer links aufzählen und alle sind sich einig.
geht aber auch nie um karate :rolleyes:
Ich rede hier auch von dem Ottonormaltrainierenden, nicht von Leistungssportlern. Wie ich oben sagte, sollte bei einem Flüssigkeitsverlust von ca. 1,5 Litern (bzw. kg) getrunken werden, dann allerdings bitte in Verbindung mit Kohlehydraten. Alles andere ist populärwissenschaftlicher Unsinn und hatte keine medizinische Grundlage, vor allem der Quatsch mit der Veränderung des Hämatokrits, der Elektrolyte oder der Organperfusion!
Grüße
Kanken
dafür ist dieser unsinn aber wirklich sehr weit verbreitet... im deutschen wie im englischen sprachraum.
was sind denn die quellen deines wissens?
dafür ist dieser unsinn aber wirklich sehr weit verbreitet... im deutschen wie im englischen sprachraum.
was sind denn die quellen deines wissens?
Mein Studium und meine klinische Erfahrung
Grüße
Kanken
Michael1
26-05-2009, 11:21
Das Unsinn weit verbreitet sein kann wäre ja nun nichts neues. Die kritischen Hinweise zum Thema Aussagekraft verschiedener hier genannter Studien wegen der kleinen Teilnehmerzahl sowie die eingeschränkte Altersspanne scheinen mir berechtigt.
An der Tatsache das (richtiges) Trinkverhalten wichtig für die optimale Leistungsfähigkeit ist habe ich jedoch keine Zweifel. Wasser ist zu Grundlegend für die chemischen Reaktionen im Körper und die Temperaturregelung als das man hier einen signifikanten Mangel hinnehmen sollte.
Nichts desto trotz ist es natürlich möglich ein Training von 1-1,5 Stunden auch ohne Trinkpause zu überstehen - auch im Sommer und auch wenn es anstrengend ist.
Zu beachten ist bei evt. Leistungsvergleichen sicher auch noch der Einfluss von Gewöhnung und Psyche im Bezug auf das Trinkverhalten.
Zu Kindern ist noch zu bemerken das diese in der Regel deutlich weniger schwitzen als das Jugendliche oder Erwachsene tun, hier ist also kaum ein Flüssigkeitsverlust durch intensives Training zu erwarten.
Im Sommer(und davon war die Rede) verliert man wahrscheinlich durch's Zukucken schon einen Liter.
Härte ist von Schule zu Schule anders definiert. Ich komme selber aus dem Karate - hab dort nie während dem Training was trinken müssen. Dachte aber, ich würde hart trainieren. Mittlerweile trainiere ich andere Sachen, deutlich intensiver - jetzt braucht der Körper die Flüssigkeit. Und ich bin sicher, dass nach oben noch viel Spielraum ist.
Kanken, die Studien sprechen von Leistungsabfall bei Flüssigkeitsverlust ab 1 bis 2% des Körpergewichts. Das sind für jemanden mit 80kg 1,6 Liter.
Da gerade so schönes Wetter ist, werde ich evtl. am Mittwoch oder Donnerstag den Test machen. Mal schauen, was bei rauskommt.
Wie gesagt die 2 kg verliert man ja dann auch während des gesamten Trainings, nicht nach 30 min ;). Wenn du nach 2 kg Gewichtsverlust weitertrainieren willst, musste halt trinken....
Ich weiß ja nicht wo du Karate trainiert hast, aber ich habe früher in meinem normalen Training im Sommer immer so 3 kg verloren (und dann während des Trainings natürlich getrunken). Ich glaube die Kampfkunst sagt nichts über das Training aus.
Grüße
Kanken
Cucombre
26-05-2009, 11:48
wirklich ein interessanter thread. die eine studie mit den kiddies klingt ein wenig so als wäre die von gatorade iniziiert worden ;)
nichts desto trotz leitet mich die vielzahl der quellenangaben schon zu der annahme, das es wohl das beste ist, wasser mit ausreichend, aber nicht übermäßig viel, natrium, kalium und kohlenhydraten zu mischen um sie während des trainings aufzunehmen. einerseits um die osmotische wirkung des wassers zu erhöhen und um die glycogenspeicher in den muskeln aufzufüllen. habe ich doch richtig verstanden, oder?
ich bin prinzipiell so der typ der bei diesem wetter (im moment schwüle 28 grad) schon beim augenaufschlag schwitzt. trinke in der regel so 5-6 liter am tag (mein körpergewicht 95 kg auf knappe 1,90 m), 90 % davon wasser. während eines zwei stunden trainings trinke ich meist so 2 liter wasser. wir haben da auch ne wage rumstehen. ich glaub heute teste ich mal den gewichtsverlust trotz wasser trinken, dann kann ich in etwa wissen ob ich mehr trinken sollte.
zwei sachen würden mich noch interessieren:
1. was und wieviel trinkt ihr so während des sports?
2. diese these, dass viel wasser trinken dazu führt das mineralstoffe "herausgespült" werden. kann mir da jemand interessante quellen, die das bestätigen/widerlegen nennen? wäre wirklich nett
Onkel_Escobar
26-05-2009, 11:57
Mich würde auch mal interessieren, was ihr so trinkt.
Ich hau mir meisstens Wasser rein und im Studio haben wir irgendso ein isotonisches Getränk.
Habt ihr irgendwelche Pulver, trinkt ihr Apfelschorle? :confused:
Michael1
26-05-2009, 12:02
Das hängt nicht zuletzt auch von der Belastung ab. Zu beginn dient bei mir das trinken primär dazu Wassermangel vorzubeugen, dauert das Training länger spielen auch Mineralstoffe oder Kohlenhydrate eine Rolle.
Für eine "normale" Kampfsporteinheit ist es deshalb bei mir meistens Wasser oder "dünne" Apfelschorle.
Mein Studium und meine klinische Erfahrung
Grüße
Kanken
als sportmediziner?
Ich mische mir Isostar beim Sport. Die Zusammensetzung davon finde ich recht gut. Mir selbst Maltodextrin und Natrium zusammenzumischen ist mir zu unbequem und geschmacklich nicht so fein.
Anfangs habe ich das zeug nur für längere Einheiten und Wettkämpfe benutzt. Mittlerweile trinke ich es auch bei kürzeren Belastungen, um meinen Magen daran zu gewöhnen und weil es mir schlicht und ergreifend ganz gut schmeckt.
Was ich überhaupt nicht leiden kann, sind die isotonischen Getränke aus nur einfachen Kohlenhyraten, die obendrein noch mit sehr vielen Mineralstoffen und Vitaminen vollgepumpt sind. Die Plörre findet man häufig bei Marathonveranstaltungen.
Sportler
26-05-2009, 13:59
1. was und wieviel trinkt ihr so während des sports?
2. diese these, dass viel wasser trinken dazu führt das mineralstoffe "herausgespült" werden. kann mir da jemand interessante quellen, die das bestätigen/widerlegen nennen? wäre wirklich nett
1. ca 1 Liter, alles außer Cola und ähnliches - oft Wasser, Apfelschorle...
2. Ich kenne nur folgenden Zusammenhang: Schwitzen wird trainiert. Jemand der nie Sport gemacht hat und plötzlich viel schwitzt, verliert sehr viele Elektrolyte im Schweiß. Ein trainierter Sportler hat nur einen kleinen Elektrolytgehalt im Schweiß. Bei Anfängern ist also umso mehr darauf zu achten, dass die keinen Kollaps kriegen.
als sportmediziner?
Als Internist und Intensivmediziner.
Die meisten Sportmediziner die ich kenne, sind Orthopäden und die kennen sich leider überhaupt nicht mit Elektrolytstörungen und dem Wasserhaushalt aus. Sportmedizin ist kein Facharzt, sondern eine Zusatzbezeichnung für die man einen 7 x 8 Stunden dauernden Kurs besuchen muss, da wird einem so etwas nur ziemlich rudimentär beigebracht.
Grüße
Kanken
1. ca 1 Liter, alles außer Cola und ähnliches - oft Wasser, Apfelschorle...
2. Ich kenne nur folgenden Zusammenhang: Schwitzen wird trainiert. Jemand der nie Sport gemacht hat und plötzlich viel schwitzt, verliert sehr viele Elektrolyte im Schweiß. Ein trainierter Sportler hat nur einen kleinen Elektrolytgehalt im Schweiß. Bei Anfängern ist also umso mehr darauf zu achten, dass die keinen Kollaps kriegen.
Jupp genau so, der Salzgehalt des Schweißes ändert sich mit dem Training. Aber auch Untrainierte brauchen keine Sorge haben, dass es zu signifikanten Verschiebungen des Salzhaushaltes kommt. Ehe die so viel schwitzen, brechen sie aus anderen Gründen das Training ab.
Grüße
Kanken
Jupp genau so, der Salzgehalt des Schweißes ändert sich mit dem Training. Aber auch Untrainierte brauchen keine Sorge haben, dass es zu signifikanten Verschiebungen des Salzhaushaltes kommt. Ehe die so viel schwitzen, brechen sie aus anderen Gründen das Training ab.
Grüße
Kanken
Hier wäre ich aber n Bisschen differenzierender. Ein (Halb)marathon im Hochsommer endet häufiger in Krämpfen, als im Herbst. Wenn es nur an der untrainierten Muskulatur läge, wären die Ausfallzahlen doch gleich.
Sportler
26-05-2009, 15:25
Als Internist und Intensivmediziner.
Grüße
Kanken
Ohne dir zu nahe treten zu wollen... Es gibt viele Experten in einem Bereich, die sich Dinge trotzdem falsch zusammenreimen. Ein Beispiel von meinem Professor in Biochemie: Muskelkater kommt von Milchsäure. Das ist so nicht richtig. Mag sein, dass der Typ sich also mit Biochemie auskennt, vielleicht treibt er auch hobbymäßig die ein oder andere Sportart - dennoch gibt es viele Dinge, wo er falsch liegt.
Wie sollen wir also deine Aussage, eingedenk deines Medizinstudiums, einordnen? Dass die wenigsten im Trainings umfallen, wenn sie nichts trinken, darüber sind wir uns alle einig.
Über einen Leistungsabfall durch Flüssigkeitsverlust wohl auch. Es geht eben hier nicht um eine so starke Dehydration, dass die Leute bei dir in der Klinik landen.
Fragt sich also, warum ist ein Leistungsabfall schlecht?
Für einen Kontaktsportler wie mich zum Beispiel deshalb, weil diese 10% evtl. ausmachen, ob ich ausweichen kann, oder auf die Nase kriege. Weiter stellt sich die Frage: Was will ich mit dem Training erreichen? Klar, Fortschritte.
Dazu brauche ich Trainingsreize. Kann ich mit 10% Leistungseinbußung mit der selben Anstrengung so viele brauchbare Reize setzen, wie ohne Dehydration? Oder mache ich es mir unnötig schwer?
Dazu kommt, dass ein Trainer, der das Trinken verbietet sicher nicht jeden vorher fragt, ob er ausreichend getrunken hat. Wenn man Plasma spenden geht, muss man unterschreiben, dass man xy Liter Wasser getrunken hat. Wenn ich 20 km zum Training auf dem Fahrrad fahre, sieht die Sache anders aus. Jeder kommt also unterschiedlich "gewässert" zum Training. Jeder strengt sich unterschiedlich an. Manche haben luftige Klamotten, schwitzen weniger, etc.
Mein Fazit ist: Ein Intensives Training ist immer mit Pausen durchsetzt. Eine kleine Flüssigkeitsaufnahme innerhalb dieser Pause bietet imho nur Vorteile - ein Trinkverbot nur Nachteile. Ein Trainer sollte die Leute also animieren, genug zu trinken. Und genau so kenne ich das auch von allgemein sehr guten Trainern. Schlechte Trainer haben oft kein Konzept und denken sich: Wie bringe ich heute noch etwas Härte rein - und dann kommt so ein Mist bei raus.
Nichts desto trotz ist es natürlich möglich ein Training von 1-1,5 Stunden auch ohne Trinkpause zu überstehen - auch im Sommer und auch wenn es anstrengend ist.
ohne probleme, aus eigener schwitzender erfahrung..
Ohne dir zu nahe treten zu wollen... Es gibt viele Experten in einem Bereich, die sich Dinge trotzdem falsch zusammenreimen. Ein Beispiel von meinem Professor in Biochemie: Muskelkater kommt von Milchsäure. Das ist so nicht richtig. Mag sein, dass der Typ sich also mit Biochemie auskennt, vielleicht treibt er auch hobbymäßig die ein oder andere Sportart - dennoch gibt es viele Dinge, wo er falsch liegt.
Wie sollen wir also deine Aussage, eingedenk deines Medizinstudiums, einordnen? Dass die wenigsten im Trainings umfallen, wenn sie nichts trinken, darüber sind wir uns alle einig.
Über einen Leistungsabfall durch Flüssigkeitsverlust wohl auch. Es geht eben hier nicht um eine so starke Dehydration, dass die Leute bei dir in der Klinik landen.
Fragt sich also, warum ist ein Leistungsabfall schlecht?
Für einen Kontaktsportler wie mich zum Beispiel deshalb, weil diese 10% evtl. ausmachen, ob ich ausweichen kann, oder auf die Nase kriege. Weiter stellt sich die Frage: Was will ich mit dem Training erreichen? Klar, Fortschritte.
Dazu brauche ich Trainingsreize. Kann ich mit 10% Leistungseinbußung mit der selben Anstrengung so viele brauchbare Reize setzen, wie ohne Dehydration? Oder mache ich es mir unnötig schwer?
Dazu kommt, dass ein Trainer, der das Trinken verbietet sicher nicht jeden vorher fragt, ob er ausreichend getrunken hat. Wenn man Plasma spenden geht, muss man unterschreiben, dass man xy Liter Wasser getrunken hat. Wenn ich 20 km zum Training auf dem Fahrrad fahre, sieht die Sache anders aus. Jeder kommt also unterschiedlich "gewässert" zum Training. Jeder strengt sich unterschiedlich an. Manche haben luftige Klamotten, schwitzen weniger, etc.
Mein Fazit ist: Ein Intensives Training ist immer mit Pausen durchsetzt. Eine kleine Flüssigkeitsaufnahme innerhalb dieser Pause bietet imho nur Vorteile - ein Trinkverbot nur Nachteile. Ein Trainer sollte die Leute also animieren, genug zu trinken. Und genau so kenne ich das auch von allgemein sehr guten Trainern. Schlechte Trainer haben oft kein Konzept und denken sich: Wie bringe ich heute noch etwas Härte rein - und dann kommt so ein Mist bei raus.
Ich weiß gar nicht, warum wir uns streiten?
Ich bin doch auch ein Freund von trinken im Training, wenn man denn genug schwitzt, bzw. es anstrengend genug ist. Wenn du intensiv trainierst, musst du auch trinken. Was ich von der Studie mit der Leistungsminderung halte, habe ich oben schon geschrieben. Für einen signifikanter Leistungsabfall bei nicht mehr als 2 Liter Wasserverlust ist mir keine wissenschaftliche Studie bekannt, wenn ich mich irre, poste bitte einen pubmed Link.
Die 2 Liter schaffen die meisten Leute jedoch unter normalen Trainingsbedingungen eher selten. Wenn du regelmäßig so intensiv trainierst, dass du mehr verlierst, freut mich dass für dich und dann musst du natürlich auch dementsprechend deine Ernährung und deinen Flüssigkeitshaushalt anpassen.
Was ich hier nur klarstellen wollte ist die Tatsache, das eine mangelnde Flüssigkeitszufuhr im Training mitnichten zu Veränderungen der Blutzusammensetzung oder der Organperfusion führt.
Ich glaube wir können uns alle auf den Punkt einigen, das bei leichtem Training keine Trinkpause zwingend nötig ist (wenn man sie einlegen kann gerne, aber nötig mit Sicherheit nicht), aber starkem Training, und/oder großer Hitze, sollte getrunken werden, je nach Zielsetzung bitte mit paralleler Carbozuführung.
@Ilyo
Die Krämpfe beim (Halb-)Marathon im Hochsommer kommen ja nicht nur durch den Wasserverlust zustande, außerdem trinken die meisten Teilnehmer nicht genug (dort ist der Flüssigkeitsverlust ja nun doch etwas höher :)), essen falsch, Hyperventilieren etc, jedenfalls ist das mein Eindruck bei den Marathonereignissen, an denen ich als Notarzt teilgenommen habe.
Grüße
Kanken
So hier noch einmal eine gutes Positionspapier der "Dietitians of Canada, the American Dietetic Association,
and the American College of Sports Medicine":
Paper (http://www.dietitians.ca/news/downloads/sports_nutrition_position2000.pdf)
Ab Seite 10 geht es um den Wasserhaushalt. Letztendlich steht dort genau das gleiche wie das, was hier auch schon gepostet wurde. Wenn man sich die verwendeten Quellen anschaut, wird klar, dass sie einen Körpergewichtsverlust von 2 - 6% meinen, wenn sie von Dehydration sprechen. Da war mein Wert von 1,5 - 2 Litern, bzw. 1,5 - 2 kg gar nicht so schlecht.
Im normalen Training (Breitensportler) kann der Körper den Flüssigkeitsverlust bis zu 2 Litern durch Umverteilung kompensieren, daher ist es nötig vor dem Training gut zu trinken, am besten 2 Stunden vorher, um das extravasale Kompartment aufzufüllen. (Gute Faustregel: Bis der Urin klar ist).
Grüße
Kanken
Odysseus22
26-05-2009, 20:32
Im normalen Training (Breitensportler) kann der Körper den Flüssigkeitsverlust bis zu 2 Litern durch Umverteilung kompensieren, daher ist es nötig vor dem Training gut zu trinken, am besten 2 Stunden vorher, um das extravasale Kompartment aufzufüllen. (Gute Faustregel: Bis der Urin klar ist).
Und da besteht nicht die Gefahr, dass man dann im Training aufs WC gehen muß? Dauert vermutlich länger als der Griff zur Flasche, sofern man nicht am Katheter hängt.
Was willst du eigentlich beweisen? Dass man nicht gleich tot umfällt, wenn es heiß ist und man viel schwitzt? Das wissen wir auch, sonst wären die meisten hier schon gestorben. Aber wenn ich Durst und Wasser habe und trinken darf, dann trinke ich. So einfach. Das weiß sogar ein Esel. Auch wenn er sonst vielleicht gar nichts weiß.
Extremer
26-05-2009, 21:00
Und da besteht nicht die Gefahr, dass man dann im Training aufs WC gehen muß? Dauert vermutlich länger als der Griff zur Flasche, sofern man nicht am Katheter hängt.
Was willst du eigentlich beweisen? Dass man nicht gleich tot umfällt, wenn es heiß ist und man viel schwitzt? Das wissen wir auch, sonst wären die meisten hier schon gestorben. Aber wenn ich Durst und Wasser habe und trinken darf, dann trinke ich. So einfach. Das weiß sogar ein Esel. Auch wenn er sonst vielleicht gar nichts weiß.
Aber wenn du Durst hast bist du schon halb Dehydriert, laut Noppel!
Ich glaube, er sagte, dass es beim Sport bereits zu spät ist, wenn man Durst verspürt. Und damit hat er auch Recht.
Cucombre
27-05-2009, 10:28
ich hab gestern beim training mal getestet wieviel ich so ausschwitze/ob ich zu wenig trinke. also ich hab nach dem training 300g mehr gewogen als vorher, und habe so 2,8 ltr. getrunken, wenn ich erst nach dem toilettengang auf die waage gegangen wäre hätte ich so ziemlich das gleich gewogen, also gehe ich davon aus das ich so pi mal daumen 2,5 ltr. während eines 2 stunden trainings ausschwitze und dementsprechend genug trinke. wenn ich länger trainieren wollte würde ich vermutlich mir zwischendurch nochmal ne banane reinschieben (in den mund!!!!!! :rolleyes:) oder ein wenig maltodextrin anrühren.
biene28.11.1977
27-05-2009, 11:03
Unser Trainer achte sehr darauf das wir trinken!!!!!
Wichtig ist es, öfter in kleinen Portionen zu trinken. Es ist auch nicht so, dass der Durst schneller vergeht, wenn man auf einmal mehr trinkt.
Der Körper ist nicht in der Lage, viel Wasser in kurzer Zeit aufzunehmen. Dann kommt es zu dem Phänomen, das Du erlebst, also ein "Wasserbauch" oder eine erhöhte Ausscheidung über die Nieren, was unterwegs während des Sports nicht von Vorteil ist.
Grundsätzlich gilt der Grundsatz: "Trinken, bevor der Durst kommt", das heißt, rechtzeitig, und wie gesagt, in häufigeren und kleineren Portionen, so dass du gar nicht in die Situation kommen solltest, einen übermäßigen Durst zu bekommen.
Space Monkey
27-05-2009, 19:53
Hallo
Es wurden ja ein paar spannende Sachen hier diskutiert.
Bei uns im Dojo wird es auch schnell sehr heiss im Sommer und die dicken Wettkampf-Gi's und das intensive Training tragen auch ihren Teil dazu bei, dass ich wirklich viel schwitze. Die Trainer lassen daher auch alle nach belieben trinken, der Unterricht wird dadurch kaum gestört.
Daher trinke ich auch regelmässig ein paar kleine Schlucke über das Training verteilt und nach dem Training nochmals 0,5-1 Liter. Wenn ich das nicht tue, spühre ich, wie ich in den letzten 20-30min weniger leisten kann.
Das ist das, was ich mir in den letzten Jahren so angewöhnt habe und was mir am besten bekommt. (Kein Wasserbauch, der beim grappeln oder werfen stört, der Unterricht wird auch nicht gestört, wenn ich mal kurz nen schluck nehme und ich kann meine Leistung bis Ende des Trainings halten.)
Trinkt ihr eigentlich lieber normales Wasser oder andere Getränke? Ich denke da an so isotonische Getränke. Kauft ihr die oder mischt ihr die selber (geht ja eigentlich recht leicht, wie ich in ein paar Anleitungen gelesen habe)?
Denn ich habe bisher beides versucht, aber wirklich unterschiede sind mir nicht aufgefallen, was ich aber mal auf die Trainingsdauer und Intensität zurück führe.
Gruss, Michael
Cucombre
28-05-2009, 10:28
Trinkt ihr eigentlich lieber normales Wasser oder andere Getränke? Ich denke da an so isotonische Getränke. Kauft ihr die oder mischt ihr die selber (geht ja eigentlich recht leicht, wie ich in ein paar Anleitungen gelesen habe)?
also in der regel nehme ich normales stilles wasser mit zum training. ich hab mir aber überlegt eventuell bei hohen temperaturen und trainingsdauer von über 2 stunden mal einen versuch zu starten und mir wie von moosburger (meine ich war das) beschrieben einen isodrink selbst zu mixen, also maltodextrin wegen energie aus kohlenhydraten und NaCl in wasser zu rühren. bin mal gespannt ob das einen effekt hat
Miyamoto_Musashi
28-05-2009, 18:24
Ich versteh die Diskussion nicht so ganz. Wenn ich das Bedürfnis habe meine Kehle anzufeuchten dann wird der Körper ja wohl einen Grund haben mir das zu sagen. Also trinke ich etwas. Wenn mir meine Hand wehtut ist das ja auch ein Zeichen sie vielleicht von der Herdplatte zu nehmen.
Was ich aber nachvollziehen kann ist, dass ein Trainer feste Trinkpausen einlegt damit keiner auf die Idee kommt beim Aufwärmtraining abzuhauen. Das mach ich zB auch so. Trinken kann man vorm Training und nach dem Dehnen wieder. Aber Aufwärmtraining + Dehnen muss auch ohne durchgestanden werden.
Vor Allem bei intensiven Trainingseinheiten würde ich es gar nicht ohne Wasser schaffen. Gerade bei Training unter freiem Himmel ... da kann einem ja schon schwindlig werden wenn man 2-3l trinkt. Ohne Wasser würde ich da einfach umkippen.
Etwas anderes als Wasser könnte ich mir nicht so recht vorstellen. Ich hab ein paar mal Apfelsaft getrunken aber der Zucker ... wäh dsa geht nicht ^^
Maltrodextrin könnte ich mir noch vorstellen. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.
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