BJJ anfangen - Verletzungsrisiko wirklich so hoch?
Hallo zusammen,
mich interessiert BJJ, ich bin aber im Hinblick auf Kampfsport ein kompletter Neuling, wenn man den grünen Gürtel im Taekwondo im Kindesalter weglässt :rolleyes:
Zu mir: Ich bin 34 Jahre alt, wohne in München und mache seit ca. 15 Jahren Kraftsport und Powerlifting (aktuell knapp 100kg auf 1,90m).
Nun habe ich mir überlegt, einfach mal ein Probetraining zu machen, z.B. bei Munich MMA. Ein zentraler Punkt, der mich jedoch beschäftigt, ist das mit BJJ einhergehende Verletzungsrisiko.
Vielleicht ist das nur mein subjektiver Eindruck, aber es scheint, als käme es im BJJ oft zu Verletzungen, die teils gravierend sind und chronisch werden können, insbesondere am Bewegungsapparat (Schultern, HWS, Gelenke im Allgemeinen). Viele berichten, dass BJJ ihren Körper regelrecht zerstört habe.
Andere wiederum wenden ein, dass Verletzungen größtenteils (aber nicht vollständig) vermieden werden können, indem man seine Trainingspartner weise auswählt und sich im Hinblick auf hartes Sparring usw. zurückhält.
Ich habe ernsthaftes Interesse an BJJ, aber ein hohes Verletzungsrisiko wäre nicht zuletzt aufgrund meines Berufes ein K.O.-Kriterium für mich. Kann jemand mit Praxiserfahrung hierzu Näheres berichten?
Danke vorab!