Die Ausschreibung für den 33. Tokio-Hirano-Gedenk-Lehrgang würde im Blog veröffentlicht:
Judo-Blog - Kodokan Kidokai
:)
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Die Ausschreibung für den 33. Tokio-Hirano-Gedenk-Lehrgang würde im Blog veröffentlicht:
Judo-Blog - Kodokan Kidokai
:)
Oh man liegt wiedr blöd. Aber irgendwann werde ich es schon mal schaffen :D
Ist notiert. Freue mich schon. :D
Für das Seminar am 22./23. Februar in Laatzen müssen wir die Zahl der Teilnehmer auf 40 begrenzen.
Übernachtungsplätze stehen leider nur 20 zur Verfügung.
Und etliche davon sind schon weg.
Wer sich also noch anmelden möchte, sollte das so bald wie möglich tun.
Entweder über die in der Ausschreibung angegebene Email-Adresse oder hier per PN.
:zwinkern:
Ich grabe diesen Thread mal wieder aus ...
Nachdem ich nun meinen Umzug endlich hinter mich gebracht habe, werde ich auch wieder regelmäßig in unserem Blog schreiben.
:)
Heute hab ich dort erstmal die Auschreibung für unseren nächsten LG veröffentlicht:
17. Judokai in Thüringen - Judo-Blog
blog ist reaktiviert ...
termine:
21. judokai in thüringen
Judo-Blog - Kodokan Kidokai
würfe für grappling, bjj und judo in leipzig
Judo-Blog - Kodokan Kidokai
:)
da ich unseren blog nicht versanden lassen möchte, habe ich mich mal hingesetzt und einen beitrag zu einem thema verfaßt, das mich im augenblick sehr beschäftigt:
"wie verbessert bjj mein judo?"
Wie verbessert BJJ mein Judo ...? - Judo-Blog
Nach langer, langer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir (OK, es ist ein Beitrag, den ich eigentlich hier verfasst hatte, aber er passt auch gut in den Blog).
Formen und Kata - Judo-Blog
Es KÖNNTE SEHR SEHR einfach sein - wenn der Lehrer ab einem gewissen
Basiskönnen den Schüler fragt:
Was machst du da
warum machst du das
was soll das bezwecken
..
Es ist natürlich bequemer endlos nur Anweisungen zu sammeln !
Ich kenne im Shotokan 6. / 7. /. 8. Dan die immer noch auf Lehrgänge
( bei einem 10.Dan ) gehen und "stolz" darauf sind die Basics mal wieder
PERFEKT gezeigt zu bekommen.
Und die Kata werden immer perfekter, immer SCHÖNER --- und leblos !
Allereinfachste Ideen von mir - und ich bin ein dämlicher Ketzer ....
JEDE Bewegung muß perfekt sein, perfekt einrasten, perfekt stoppen -
und auch eine deutliche Pause damit man sehen kann wo eine Bewegung anfängt
und endet und dann die nächste ... ( das ist traurige Realität ).
Karate .... ein absoluter ANGRIFFSSTIL .... ab Beginn in "Verteidigung" /
Abwarten was der Gegner macht gepresst - und in der Anwendung wird dann
auf ein bekanntes Signal gewartet das zum eigenen eingeschliffenen "Können"
paßt ... kommt was anderes ... ENDE !
Der Stil wurde "entschärft" für KINDGERECHTES LERNEN - was durchaus o.k.
ist - aber "irgendwann" muß mal die Bremse raus - die "Bewegungen" bleiben,
nur die Ausführung, der Sinn, der Zweck, das Ergebnis .....faszinierend !!!
Nur - WER will das wirklich ?
Ende der Romantik, des "Samurai-Spielens" !
Beispiel: Ikken Hissatsu .... EINE ENTSCHEIDENDE TECHNIK !
Stimmt !
Nur ... wo steht dass das die erste und einzige Bewegung / Technik ist ???
"Karate greift niemals an" ... strunzdämliche romantische Fehl-Deutung !
Der erfahren Karateka SOLL nicht selbst Streit herausfordern !!!
Eine Sache der geistigen Reife die mit fortschreitendem Können erlangt wird.
Die die es wirklich können - brauchen keine ( neuen ) Beweise.
Aber bei Bedarf - geht's sofort mit 100 % Ernst zur Sache - - - weil es anders
gar nicht klappt.
So - das mal einem Anfänger erklären ( wollen ) - sinnlos - - - aber das
macht "zum Glück" keine Probleme ... weil es die Lehrer selbst nicht wissen.
Der ursprüngliche Zweck der KK, die Notwenidgkeit das zu erlernen .... ist schlicht
verloren gegangen da weder regional noch zeitgemäß passend.
Es als Wettkampfsport auszuüben - toller SPORT !
Und die Wenigen die aus Interesse herausfinden wollen was wirklich drin steckt -
die finden das auch - beginnend mit EIGENEM Nachdenken und Probieren
und Versuchen und Verwerfen und Probieren ...
Überall im Leben werden wir ständig damit konfrontiert - nur im KK kriegt
man alles für 2 x Training / Woche und ein paar Taler perfekt mundgerecht
geliefert ????
Wem diese meine Gedanken ( als Ergebnis langem langem Suchen und VERSUCHEN )
nicht gefallen ... kein Problem .... allenfalls mal Nachdenken wo all die
genialen Stil-Begründer IHR WIssen und Können her haben !!!
Grüße
BUJUN
Schön, daß Du mal wieder einen Beitrag eingestellt hast, danke.
Ich fände es super, wenn es dort von euch beiden öfters neue Beitrage gäbe...
Ich bin momentan mit meinem eigenen Training mehr als ausgelastet und komme einfach nicht dazu Beiträge zu verfassen.
Viele Dinge, die ich im Blog sonst gerne bearbeiten würde (Anatomie, funktionelle Anatomie, Muskelketten, Muskelphysiologie, Neurobiologie der Angst und Bewegungssteuerung, Umgang mit Angst) gehen wir halt im normalen Training an und besprechen das in unserer Gruppe. So etwas zu verschriftlichen dauert lange, zumal man das dann auch mit Bildern und Grafiken machen sollte.
Momentan versuche ich mir die Zeit zu nehmen ein paar dieser Dinge in Form von "Seminarvorträgen" zu bündeln, einfach um den Leuten unserer Gruppe das strukturiert zu vermitteln. Mit vaskulärer Anatomie mache ich das ab und an um die Klingenarbeit zu verbessern, aber das eher live an Ultraschallgeräten und am "lebenden Objekt", das geht aber nur in Kleingruppen.
"Anatomie am Lebenden" gehört ja zur Basisausbildung eines jeden Mediziners und ich war 3 Jahre Tutor in diesen Kursen, so dass ich momentan dran arbeite dieses Konzept in unser Training zu bringen und mit kleinen Vorträgen zu Physiologie und Anatomie "aufzubessern".
Ich bin der Meinung dass gutes anatomisches und physiologisches Wissen hilft die Kampfkunst besser zu verstehen und gutes neurobiologisches und psychotherapeutisches Wissen hilft den Umgang mit Angst besser zu verstehen, was ja in den Kampfkünsten auch essentiell ist.
Auf diesen beiden grundlegenden Themengebieten aufbauend will ich dann dieses Wissen perspektivisch strukturiert zusammenführen um die Funktion "der Bilder/Ideen" zu erläutern.
Momentan läuft das alles unstrukturiert in unserem Training, da wir jetzt aber ab und an auch immer mal wieder Leute von außerhalb dabei haben will ich da jetzt für diese Leute Struktur reinbringen. Deswegen die Vorträge, um es mal am WE in ein paar Stunden zu komprimieren, inkl. Übertrag in die Anwendungen/Übungen.
Wenn die Vorträge stehen kann ich dann versuchen daraus einen Fließtext für absolut Außenstehende zu machen, aber, Hey, so etwas kostet Zeit, Zeit, Zeit (und keiner dankt es einem).
Wir haben hier in MS die Möglichkeit uns den TCMA strukturiert von der westlichen Seite zu nähern. Wir haben durch Paul das wirklich authentische Wissen inkl. der Anwendungen mit und ohne Waffen. Wir haben Osteopathen, Sportphysios, Biologen, Mathematiker und Physiker (die sollte man durch ihre Denkansätze als absolut wichtig einstufen!!!) und mich mit meinem ärztlichen Wissen.
Mein Fokus liegt jetzt primär erst einmal darauf vorhandenes Wissen und gelebte Praxis zu strukturieren, um es dann an Leuten von außerhalb komprimiert weiterzugeben. Die gehören natürlich zu unserer "Trainingsfamilie" und sind "in der Materie". Wenn das klappt, dann sehe ich mal mit den Blogtexten weiter, denn ich habe gerade keine Zeit zu verschenken...
Grüße
Kanken
Kommt mit Sicherheit auf Schule / Lehrer an. Ich halte das für selbstverständlich, dass auch Techniken hinterfragt werden / werden dürfen.
Aber auch sehr eintönig.
Deswegen heißt es ja auch eigentlich "Im Karate gibt es keinen ersten Angriff" Alles andere wäre ja kompletter Blödsinn.
Eine Sache evtl. noch, auch wenn sie hier etwas OT ist:
Durch den Kontakt mit den CMA habe ich auch eine komplett andere Welt des Trainings kennengelernt. Im Karate herrschte die „Kasernenhofmentalität“, es wurde gedrillt, wiederholt und es gab eine klare und strenge „Gurthierarchie“.
Ganz anders in den Kreisen in denen das Bagua entstand, welches ich heute lerne. Es ist ein gemeinsames Treffen, man übt gemeinsam die Anwendungen, hilft Leuten die noch nicht so weit sind, tauscht Ideen aus und JEDER bringt sich gleichberechtigt mit seinem Wissen ein. Sicher, wenn das Wissensgefälle so groß ist wie zwischen Paul und uns, dann ist es anders, aber er ist ja nicht immer da (und auch sein Lehrer hat sich nicht immer in das Training aktiv eingemischt, was eh in seinem Wohnzimmer stattfindet…).
„Shudokan“ bedeutet „Ort zum Erlernen/Befolgen des Weges“, sehr frei könnte man es sogar mit einer Art „Universität“ übersetzen. Man studiert die Kampfkünste (im Sinne des letzten Blogbeitrages) und jeder kann von jedem etwas lernen, da jeder etwas in die Gruppe bringen kann. Der gemeinsame Nenner ist das Bagua und die Übungen/Anwendungen daraus.
Kampfkunst in diesem Sinne ist wie eine Familie und nicht wie eine militärische Einheit (auch das hatte ich ja schon im Blog geschrieben). Man studiert gemeinsam und jeder kann lernen und wachsen. Je mehr Wissen in diese Gruppe gebracht wird, desto tiefer kann das Verständnis werden. Da ist es egal ob man Leute mit realer Gewalterfahrung hat oder Psychologen oder Lehrer. Jeder bringt etwas mit ein, was die Gruppe weiter bringt. Je mehr Leute mit tiefen Erfahrungen aus anderen Kampfkünsten kommen, desto mehr werden alle davon profitieren.
DAS ist meine Idee des „Shudokan“. Keine Verbände, keine „Lehrergötter“, kein Geldverdienen, keine Lizenzen. Es geht einzig und alleine um das Verstehen, Lernen und besser werden!!!
Grüße
Kanken
Servus Kanken,
interessanter Beitrag in deinem/eurem blog :thx: aber für solch ein komplexes Thema, doch etwas kurz.
Das was du im letzten Abschnitt über die Shudokan Gruppe schreibst, empfinde ich als sehr (chinesisch) familiär und intensiv, da durch das Wissen der verschiedenern Menschen, die bei dir zusammen praktizieren, die Lern und Entwicklungskurve sicher sehr hoch ist. Weiterhin viel Freude und Erfolg bei den Kreisen mit Yi:)!!!
Grüße,
WulongCha
Ist wie gesagt schwer ein so komplexes Thema kurz und bündig "abzuarbeiten". Wenn man mal mehr schreibt (wie bei dem Beitrag "Das Gehirn und die Bilder") ist es einigen zu komplex, versucht man sich knapp zu fassen ist es zu kurz :D
Grüße
Kanken