Der Bahnmitarbeiter ist leider verstorben :mad:
Edit: Steht ja schon im Bild Artikel
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Der Bahnmitarbeiter ist leider verstorben :mad:
Edit: Steht ja schon im Bild Artikel
Ich habe vrhon mal die Strafgesetze aufgerufen zu Mord und Totschlag. Ein Artikel besagt, es werde wegen Totschlag ermittelt. Was ich bisher nicht wusste:
Wegen Totschlags kann man lebenslänglich bekommen:
https://dejure.org/gesetze/StGB/212.html
Offenbar ist nur das Mindeststrafmaß festgelegt. Habe aber meist von Urteilen gelesen, die so zwischen 5 und 10 Jahren lagen.
Zudem: Mord sieht unter anderen niedrige Beweggründe vor. Ohne jetzt die Einzelheiten zu kennen des aktuellen Falles: ich frage mich,
was die Justiz darunter versteht. Warum kommt sowas hier nicht zumindest am Anfang ins Spiel? Wenn einer keinen Bock hat ein Zugticket zu zahlen und
wegen Ärger/Frust über Rausschmiss aus dem Zug dann den Schaffner so übel schlägt etc., dass dieser verstirbt, warum ist das kein niedriges Motiv?
Aber ich habe schon von einigen unglaublichen Urteilen gehört, wo der Täter sogar ohne Knast davonkam, Opfer u.a. lebenslang gezeichnet
und ohne dem Täter Anlass zu gegeben zu haben, draufzugehen. De Täter hatten einfach Bock jemanden platt zu machen, weil sie sich danach ganz
groß und stark fühlten.
Schlimm!
Bundesweit gibt es deswegen heute eine schweigeminute an bahnhöfen:
https://www.deutschlandfunk.de/schwe...eiter-100.html
Imo ein angemessenes aber auch eindeutiges zeichen.
Man sollte imo aber auch nicht vergessen, dass derartige taten durch psychische störungen/ausnahmezustände der täter (mit)begründet sein können:
https://www.focus.de/panorama/welt/e...a6f4edf2b.html
Insoweit wären dann andere maßstäbe anzusetzen, was gerichtlicherseits auch geschieht.
Miese Tat, der Schaffner machte doch nur seinen Job!
Anscheinend triggert jede offizielle Kluft / Autorität solche Typen masslos zu übertreiben, vor Zeugen und auf Kamera - dürfte normalerweise schon eine ernste Strafe nach sich ziehen.
Hoffe er aalt sich nicht mit KV mit Todesfolge da raus...!
Noch ein paar Infos im Artikel:
https://www.tagesspiegel.de/gesellsc...-15214595.html
Laut den ZDF-19 Uhr Nachrichten war das der erste Fall von Angriff mit Tod eines Bahnmitarbeiters. Aber die Zahlen von Übergriffen steigen seit ein paar Jahren.
https://www.zdf.de/play/magazine/heu...bruar-2026-100
Er hinterlässt Frau und zwei Kinder.
-
Kontrolleur im ÖPNV ist auf jeden Fall ein riskanter Job:
https://www.bz-berlin.de/polizei/men...vg-kontrolleur
https://www.radioerft.de/artikel/kon...n-2307297.html
https://www.welt.de/regionales/nrw/a...ur-nieder.html
https://www.swr.de/swraktuell/rheinl...egelt-100.html
https://www.merkur.de/lokales/muench...-93639312.html
https://www.mdr.de/nachrichten/sachs...lizei-100.html
Während Corona hatte die Zahl der Übergriffe ggü. Bahnmitarbeitern auch stark zugenommen, da die ja auch sowas wie Maskenpflicht durchsetzen mussten. Der Job ist schon nicht ohne, man hat mit dem gesamten gesellschaftlichen Spektrum zu tun.
+1,
es wird nun über (weitere) sicherheitsmaßnahmen diskutiert:
https://youtu.be/lEdScuI-Zjg?si=1anrQ6bE0QFRThY8
Auch der sprecher der deutschen bahn geht davon aus, dass dass die sicherheit noch erhöht werden könnte:
https://youtu.be/vRB-BDrs6A8?si=YZsOBOtfJxR30L8B
Videoaufnahme wurden ausgewertet:
Aus:Zitat:
... Videoaufnahme zeigt die Tat (...) Von dem tödlichen Angriff im Regionalexpress gibt es Videoaufnahmen der Überwachungskamera im Zug. Mit dem Fall vertraute Personen haben der ZEIT gesagt, was darauf zu sehen ist. Demnach habe Serkan C. einen auf einem Viererplatz sitzenden Fahrgast kontrolliert. Der Mann habe kein Ticket gehabt. Daraufhin habe C. ihm ein Bußgeld ausstellen wollen und ihn darauf hingewiesen, dass er den Zug verlassen müsse.
Plötzlich habe der Mann mehrmals hart auf C.s Kopf geschlagen, dieser sei nach wenigen Schlägen zusammengesackt. Als der Zugbegleiter auf dem Boden lag, habe der Täter mindestens ein weiteres Mal dessen Schläfe getroffen.
Ein Bundeswehrsoldat, der als Fahrgast im Zug saß, habe C. dann in die stabile Seitenlage gebracht. Über eine Sprechanlage im Zug hätten Fahrgäste die Polizei gerufen. Die Beamten trafen etwa zehn Minuten später am Hauptbahnhof Homburg (Saar) ein. Dort wurde der Tatverdächtige festgenommen.
Haftbefehl gegen Schläger
Serkan C. wurde von den Polizisten reanimiert und dann ins Homburger Universitätsklinikum transportiert, wo die Ärzte vergeblich um sein Leben kämpften. Seit 15 Jahren arbeitete er für die Deutsche Bahn. Er war Vater von zwei Kindern.
Über den Täter ist bislang wenig bekannt. Laut der Staatsanwaltschaft Zweibrücken ist er 26 Jahre alt, Grieche und hat nach eigenen Angaben einen Wohnsitz in Luxemburg. Bislang sei er in Deutschland nicht straffällig geworden. Nach den tödlichen Faustschlägen wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen. (...)
https://www.zeit.de/arbeit/2026-02/d...heinland-pfalz