Um derartige scheine zu erwerben, muss man prüfungrn bestehen, in denen können abgefragt wird.
Gruss
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ganz einfach, weil wenn man schon sooo weit ist, daß man zu den höheren programme kommt, sollte SV kein problem mehr sein. klar brinngt es noch ein bischen gewinn ein durch verschiedene Aha-effekte, aber die leute sollten schon vorher wehrhaft sein.
tatsächlich ist es aber so dass viele leute erst in den höheren programme gezwungen werden zu kämpfen und für die ist es natürlich ein grosser SV gewinn.
für SV braucht man nicht techniken kennen, höhere programme und das "ganz system", sondern techniken können und die sind schon alle in der basics enthalten. sie werden meistens nur nicht so geübt dass sie SV tauglich sind.
Zitat von WT-Herbert:
Inzwischen sind KRK und seine Meiterschüler im WT so weit, dass "richtige" Reaktionen schon entstehen, bevor sie taktil wahrnehmbar sind, weil schon die Einleitung eines Bewegungsvorhalben im Kontakt wahrnehmbar ist, bevor die Bewegung selbst stattfindet. Aber dazu muss man schon sehr weit gekommen sein.
Diesen Trief wollte ich mal für die Nachwelt sichern.
Zu den Kosten, ist nicht mehr aktuell, aber ne Vorstellung:
http://www.kampfkunst-board.info/for...ml#post2318501
http://www.kampfkunst-board.info/for...1/#post2320604
Laufzettel:
http://www.kampfkunst-board.info/for...ml#post3393226
Sektionsgebühren gibt es wohl nicht mehr. Dirk kann dazu sicher genaueres und aktuelleres sagen.
Nee, da steht in etwa drauf, was Du alles können musst, und wenn Du das geübt hast (im PU), dann wird das abgehakt, der Zettel alleine kostet wie Du gesehen hast für den 1.HG 500€ und die Gegenleistung dafür ist der Zettel...^^
Andere können das im Zweifel besser erklären, aber ich denke im Prinzip ist das schon richtig...
Inzwischen? :rofl:
Das was du Beschreibst nennt man "antizipieren". Das bekommt man durch Erfahrung, gesammelt in der freien Anwendung.
Ich hebe euch mal auf das nächste Level: Deswegen lernt man auch zu schlagen und zu treten ohne zu "telegraphieren"
"intercepting fist" und so... Bruce Lee, 70er... schön dass das bei euch auch angekommen ist :D
Ergänzend zu Antikörper:
Antizipieren.
Hier auf vermeindlich "taktiler" Ebene.
Das hat KRK immer schon getan. Und bei festgelegten Abläufen (an die man sich selbst natürlich nicht hält) ist das recht easy. Daher war es so revolutionär, als das "sich nicht an feste Bewegungsformen halten" erstmals bei Meisterschülern offen unterrichtet wurde. Da gibts nen schönen Artikel meines ehemaligen SiHing drüber. Quasi wie eine Offenbarung. Glaube so in 2006 etwa.
Die Formulierung im Zitat hört sich unglaublich exklusiv an, als gäbe es das nur im fortgeschrittenen/ meisterlichen WT. Dabei ist es eine angeborene Fähigkeit, die sich auf häufig ausgeführte Tätigkeiten von selbst einstellt. Etwa beim Laufen und Gehen wird jede Landung bevor sie stattfindet mit der adäquaten Vorspannung vorbereitet und nicht erst , wenn der Fuß due Erde berührt. Das wäre zu spät. Etc...
Witzigerweise wird doch im "Vom Zweikampf" eben jene Antizipation der "herkömmlichen Stile" als negativ, da fintenanfällig dargestellt. Wärend das "taktile" Erfassen der tatsächlichen Bewegungen als non plus ultra entgegengestellt wird. (4 Reflexe...)
Wenn ich es richtig verstanden habe, gelten die Preise für Lehrgänge aber nur für EWTO-Lehrgänge.
Verändert ein örtlicher Lehrer die Dauer des Lehrganges, kann sich auch der Preis verändern?
Was bedeutet in den Paketgebühren der Hinweis: "normale Dauer min. 18 Monate" ? Ist das die Dauer vom 12.SG zum 1.HG oder im Falle einer Paketbuchung die Dauer von 0.SG auf !.HG . Also so, wie früher die Pauschalausbildung zum 1.TG ?
Also "Laufzettel":
anfangs werden die Prüflinge sehr sehr schonend behandeln.
Findet eine SG-Prüfung im Rahmen eines Kurzlehrgangs / Schulbesuchs
durch GM krk statt ( früher die REGEL ) - so zeigt der Prüfling in
allerkürzester Zeit ( EINE MINUTE "VORFÜHRUNG" bzw. "Blitz-ChiSao" mit krk )
sein WISSEN ( Ablauf, nicht Können, nicht Beherrschen ! ) - und mit
Verbeugung Urkunde annehmen - ALLE freuen sich :)
War auch mein SG 1 ... SG 2 war eintägiger Lehrgang, alle weiteren mehrtägige
Lehrgänge - da kommt der GM schon öfter vorbei und kritisiert - was gut ist.
Geht's dann um TG/HG - wird's ernster - und irgendwie muß das dann
vorgegebene Programm als "kapiert" bestätigt werden - so viel Zeit
kann sich 1 Prüfer nicht nehmen - mehrere Stunden je Prüfling.
Also werden die Ausbilder des Prüflings "vorgeschaltet" und diese bestätigen
die jeweils geforderten Fähigkeiten - -- klar - für Geld - ist deren Zeit und Job.
Liegt auch an der großen Zahl ! Die Prüfung zum 1. Dan "irgendwas"
dauert oft mehrere Stunden - JE PRÜFLING !
Treten da ( zeit- ) gleich 10/20... oder mehr an ...
Und das Volumen der Prüfungen steigt von Grad zu Grad - deshalb mehr
Vorbereitung, in der Regel mehr Privatstunden ( ChiSao läßt sich
nicht anders vermitteln, schon gar nicht die "endlosen" Sektionen ! ).
Was bleibt ?
Wozu der Ehrgeiz irgendwelche höheren Graduierungen zu ergattern ?
Fürs Ego ?
Für den Beruf - wenn EWTO-Ausbilder-Karriere läuft ?
Ich kannte noch die "Wissensleiter" ( mein Begriff ) : je höher der Grad desto
mehr Können und Wissen wird vermittelt - also auf geht's die Leiter hoch um
an die sonst nicht erreichbaren ( supergeheimen ud wahnsinnstollen )
"Dinge" zu kommen ......... die zu meinem Entsetzen in jahrelangem
ChiSao-Verrenkungs-Gedöns erkannt werden mußten - Ende der Leiter :)
Klar kann sich wer will ( oder muß ) mit Dutzenden von ChiSao-Sektionen
"vergnügen" - wer ( ev. sogar rechtzeitig ) diesen Aufwand mit dem
MÖGLICHEN Ergebnis und dessen MINIMALER PRAKTISCHER ANWENDUNG
vergleicht - naja - der muß voll im bodenlosen KungFu-Reich des
Mystischen stecken um das ertragen zu können :p
Grüße
BUJUN
Also ich muss sagen ich verstehe Frank sehr gut.
Diese ganze pauschale Argumentation bezüglich Abzocke nervt einfach nur.
Gerade weil es auch genug Lehrer gibt, die absolut fair mit ihren Schülern umgehen, ist eine solche Verallgemeinerung auch sachlich falsch!
Richtig ist: Der Verband ist so ausgelegt, dass mit WT auch gut Geld verdient werden kann (Gebietsschutz, Prüfungen teils zentralisiert - zumindest früher, hohe Kosten im fortgeschrittenen Bereich, die letztlich dazu führen, dass viele eigene Schulen aufmachen um sich den eigenen Fortschritt finanzieren zu können).
Daran ist aber erstmal nichts verwerfliches (auch wenn es z.B. sehr schade ist, dass oft talentierte und engagierte Schüler wegen der finanziellen Rahmenbedingungen nicht weiterkommen).
Richtig ist auch, dass es innerhalb des Verbandswesen öfters zu "Abzocke" kommt (Gebietsansprüche die weiter "vermietet" werden, Vertretungslehrgänge (kann ich ggf. noch Details dazu nennen), etc...). Dass rechtfertigt aber sicher nicht eine pauschale Verurteilung aller Schulen / Lehrer und ist in anderen Verbänden (KK/KS) auch oftmals nicht wirklich besser.
Was die Kosten der höheren Programme / Prüfungen angeht. Das betrifft doch sowieso nur einen sehr kleinen Prozentsatz derjenigen die WT betreiben und da ist es letztlich wie überall, wenn man weiterkommen will muss man investieren.
Ebenso ist es unsinnig, dass es dem Lehrer nur ums Geld verdienen geht und ihn der Fortschritt des Schülers nicht interessiert. Ich habe viele Lehrer kennen gelernt, denen es vor allem darum ging die Schüler besser zu machen. Geld spielte dort auch eine Rolle (warum auch nicht, der Lehrer "opfert" seine Zeit), aber sicher nicht die wichtigste.
Was es tatsächlich gibt ist bzw. was ich selbst erlebt habe, ist das bewusste zurückhaltend von Informationen. Und keineswegs nur, wie von WTHerb angeführt, weil der Schüler dafür noch nicht weit genug ist (vom Lernprozess aus betrachtet).
Als Ausbilder habe ich öfters Dinge gezeigt bekommen (vor allem im Chi Sao) die ich den Schülern nicht weitergeben sollte. Das waren dann immer "Techniken" mit denen man dem Schüler in der Übung (!!!) etwas voraus hatte. Auch wenn es auf dem ersten Blick so aussieht, ist da kein Widerspruch zu meiner letzten Aussage. Der Schüler sollte besser werden und gleichzeitig der Ausbilder (Lehrer) einen kleinen Vorteil behalten (im WT gegen WT Kontext).
Zur Ausgangsfrage:
Die EWTO steht deshalb so sehr in der Kritik, weil nirgends sonst (zumindest bezogen auf meinen Erfahrungsschatz) die Differenz zwischen Anspruch (Werbeaussagen) und Wirklichkeit so groß ist.
Ist jetzt leider auch erstmal eine pauschale Aussage, kann ich aber ggf. noch weiter verdeutlichen (bzw. habe ich schon, einfach meine alten Beiträge zum WT ansehen), nur nicht jetzt weil ich zum Langstocksparring nicht zu spät kommen will (nicht WT!) ;-)