Gerade dachte ich, ich wäre wieder 20, so etwas im Jahre des Herrn 2026 noch zu glauben ist schon krass...
Cam67: 1+
@FireFlea: Was wussten die schon damals:D
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... so wie Boxen , wie Silat , wie Judo , sogar wie Aikido ...alles in SEINEM Bereich.
Wir sprechen gerade bzw. diskutieren darüber , wenn dieser Bereich nicht gehalten werden kann und gucken weshalb das so ist. Und wir sprechen darüber , daß es dann ein wenig mehr brauch als nur Prinzipien rüber zu nehmen in die anderen Bereiche
Es geht also garnicht darum , OB wing chun funktioniert.
Ok, dazu kann ich nichts sagen. Warum du oder andere bestimmte Bereiche nicht halten könnt, dafür kann es tausende Gründe geben. Da kann letztlich jeder nur für sich selbst sprechen.
Bisher konnte ich alle Auseinandersetzungen im Stand lösen. Die WT-Universallösung hat sich dabei ebenfalls bewährt.
Dann unterscheiden sich unsere Erfahrungen sehr .Ich rede dabei übrigens auch von einer 10 jährigen Erfahrung in Securitys (nicht hauptberuflich !) mit üblichen Diensten an Tür , aber auch grosse Events, Konzertabsicherungen , Festivals und auch so simple sachen wie Freisitze absichern bei grossen Veranstaltungen . Und selbst da, wo man garantiert nicht zu Boden gehen will , ist es immer mal vorgekommen , daß Kollegen oder gleich mehrere und/oder ich runter gehen mussten . Nicht blos zum Fixieren , nee zur Verteidigung. Passiert halt schneller als man denkt. Und nein , man hat nicht pausenlos den fähigen Grappler als Gegner , eher sehr selten und dennoch geschieht es. Das nur zu den Fällen im Dienst wo halt ein Team noch mit aushelfen kann.
Draussen in meinem eigentlichen Umfeld , da war Boden um einiges öfter angesagt. Die Zeitspanne dort war übrigens länger als das in den Securitys, dementsprechend liegt da auch ein ziemliches Paket an Erfahrung vor , was gerade dieses Thema angeht.
Wt Uni-Lösung bzw das was dahinter steckt ,der überaschende eigene Angriff oben und unten gleichzeitig , ist sicherlich sehr praktikabel , aber eben auch nicht in jeder situation DIE Lösung . Was an Konstellationen angeht , da kann ich was waffenlos angeht an so gut wie jede Möglich zurück blicken . Also Eins gegen Eins , aber auch Einer gegen Mehrere, Mehrere gegen Mehrere . Dazu die Eröffnungen mit Suckerpunsh den man dann erst mal fressen muss .
Will damit sagen Uni-Lösung so wie gelernt , war aufgrund der Umstände , nur selten wirklich durchziehbar. Wenn du nur Situationen hattest wo es genügte , tja , dann Gratulation .
Gibt es schon die WT-gefütterte KI ?
So hören sich die gläubigen Beiträge hier an, ist schon ein Unterschied ob man zweimal die Woche locker mit leichtem Kontakt miteinander unter Akademikern und Bürohengsten trainiert oder in einem Wettkampfgym
mit ,,Gerüstbauer unausgelastet, am WE Acker "(nur mal so als Archetyp) intensiv Sparring macht.
Der Mythos der technischen Überlegenheit hält sich anscheinend wacker.
Das habe ich nie behauptet. Dass ich bis jetzt gut zurechtgekommen bin, kann natürlich auch andere Ursachen haben. An welcher Stelle der Nahrungskette man sich befindet, hängt zu mehr als 50 Prozent nicht vom Stil ab, sondern von Faktoren wie Körperbau, Mindset, Alter etc..
Du kannst dir sicher sein , daß wir volles Ballet rein gehauen haben , wenn es auch um unsere Gesundheit ging . Komischerweise sind dann zwar manche KO gegangen , aber keiner endete im Rollstuhl wie du so schön geschrieben hast. Gab es Anzeigen ? ja , bei einigen . bei mir nicht und nein , man ist den Dienst dann nicht sofort los. Schon gar nicht bei den Securitys wo wir aktiv waren.
Es gab aber Situationen die die waren so stark erschütternd , das Beteiligte (eigene leute) danach Wochen brauchten um wieder einen Dienst anzunehmen und ein anderer ganz aufgehört hat , weil es ihn zu stark mitgenommen hat. Obwohl die schon jahrelange Erfahrung hatten .
Also nein es bremst einen nicht aus was den Wumms angeht den man in den Schlag legt Nicht dort wo wir tätig waren ,
Aber es bremst einen in dem Mitteln aus die man zusätzlich benutzt. z.b. sachen wie Sprunggelenke gezielt kaputt machen oder Jacke über den Kopf und dann bearbeiten , weil spätestens hier denkt man tatsächlich an die Zuschaeur (zeugen) die drum rum stehen.
Was aber deine Argumente mit Kratzen , Beissen und Augen angreifen angeht,...dafür braucht man nun wirklich kein ing ung , aber spätestens das Ding mit den Augen ist ein Kopfding , im Sinne von Eigenhemmung und ich kenne KEINEN der bei irgend einem gezielt den Augapfel rausgepuhlt hat . ich halte so etwas nach wie vor für reine Theorie , weil es einfach , zumindest hier bei uns , keiner anwendet. Technik hin oder her. Und Eiertritte haben sich bisher nirgends wirklich bewährt. Auch wenn das für manche ungläubig klingen mag. Es ist einfach viel zu viel Bewegung im Spiel, zu viel chaos , v.a. wenn es im dichten Gerangel stattfindet , und das war es halt oft.
Dann hat von euch auch niemand mit dem Ellenbogen die Wirbelsäule des Gegners erwischt. (Glück für alle Beteiligten)
Bezüglich Beißen sowie Angriffe auf den Genitalbereich oder die Augen: Natürlich ist das kein Wing Chun, sondern ich sprach von einfachen Selbstschutzreaktionen, wenn es die Situation erfordert.
Ich habe erlebt wie das Grappling etc. abrupt endete und sich Haltegriffe etc. praktisch in Luft auflösten, sobald der/die andere anfing, wie wild ins Fleisch zu beißen oder an den Eiern zu drehen.
Meist wollte der/die Gebissene dann auch nicht mehr im Stand-up weiterkämpfen, sondern suchte entsetzt das Weite. :biglaugh:
Ich hab überhaupt kein Problem damit wenn es etwas funktioniert in bestimmten Situationen , Ich würde nur nicht darauf setzen oder es empfehlen wenn noch andere Optionen frei sind. Aber klar , Schmerz funktioniert , entgegen anderer Behauptungen . Überraschung funktioniert . Aber halt immer mit einem "Kann". ich denke mal da sind wir uns einig.
An der Stelle gehe ich einfach mal davon aus , das wir beide völlig unterschiedliche Dynamiken vor Augen haben , wenn wir beide an Grapplingsituationen denken. . Ellenbogen in der Form wie du sie beschreibst konnten nur angebracht werden wenn ICH den anderen zu Boden oder positionell in ungünstige Lage gebracht habe und spätestens hier , um das zu schaffen , musste ich auf MEINE Grappelskills zurück greifen . War der dann in dieser Position dann gabs Tritte, Knie und Schläge . Einen Ellenbogen gezielt in die HWS zu donnern , nachdem der andere schon in doofer Position ist , hmh wie soll ich sagen ...hab ich genauso wenig gemacht wie in Augen bis zum Augenhöhlengrund gepuhlt. Du etwa?Zitat:
Dann hat von euch auch niemand mit dem Ellenbogen die Wirbelsäule des Gegners erwischt.
Aber der Punkt war ja , das du SO einen grapplerischen Angriff Abwehren wolltest und das halte ich für eine Dojo-Illusion. Was aber funktioniert hat , war das Kontern mit dem Knie und der grapplerische Angreifer bezahlte es mit Frontzähne oder Abgebrochenen Frontzähnen.
Der Abwärtsellenbogen müsste dir noch aus deiner WT-Zeit vertraut sein (von der Form her).
Welche Dynamik bzw. Einsatzmöglichkeiten ich im Kopf habe, kannst du in diesem Video ab ca. 6:45 sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=gGkgxCd49aE
Das ist keine Dojo-Illusion, sondern nach so einem Ellenbogeneinsatz ist der Kampf vorbei!