Wir kommen wahrscheinlich nur aus verschiedenen Bereichen und Gewichten daher Textverarbeitung völlig anders. :)
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Och ich glaube ich kenne mich da ganz gut mit aus.
Hier waren schon vor Corona das Angebot an vermietbaren Büroflächen größer als die Nachfrage (das mag regional / lokal anders aussehen, in der Fläche ist das Angebot aber größer) und man wurde regelmäßig mit entsprechenden Anfragen ob man nicht dringend was mieten möchte belästigt.
Wenn jetzt zusätzlich auch noch Firmen da die Kapazitäten am Markt deutlich erhöhen - so viele Kundengespräche kann es da nicht geben - obwohl doch: Wenn jeder dann in ein Einzelbüro gesetzt wird und man doch wieder miteinander skypt... :D
Es ging nicht darum ob die ausgelagert werden, sondern darum ob das vorteilhaft ist.
Kann ein Mod mal das HO Thema ausklammern oder einer von Euch einen eigenen Thread erstellen (ich nicht, dass Wetter ist viel zu schön um weiter darüber zu reden - und Dank HO kann ich jetzt direkt in den Garten)
Düstere Aussichten bei der Lufthansa
https://m.faz.net/aktuell/2.1690/cor...-16955950.html
BA kämpft ums Überleben
https://de.reuters.com/article/gro-b...-idDEKBN2671PH
https://www.derstandard.at/story/200...amplified=TrueZitat:
Es sieht so aus, als würde Schweden wirtschaftlich doch glimpflicher durch die Corona-Krise kommen.
Gestern kam im B5 Aktuell (finde es leider nicht online) ein Bericht über die wirtschaftlichen Auswirungen in Bayern. Die Zahl an die ich mich noch erinnern kann war 2,8 Milliarden Steuerausfälle wegen nicht stafttfindenden Messen, Ausstellungen, etc.
2,8 Milliarden!!! Und das ist nur ein Teil in Bayern. Dieses Geld ist einfach weg und kann nicht wieder aufgeholt werden (außer die Volkswirtschaft hätte coronabedingt massive Effizienzgewinne aus irgendwelchen komischen Gründen - HO wird es ja wohl eher nicht sein :D). Und das fehlt für immer bei der Finanzierung von Schulen, Krankenhäusern, Polizei, Infrastruktur, etc. etc.
Es mag ja unvermeidlich sein. Aber wer meint, die wirtschaftlichen Folgen relativieren zu müssen, liegt halt auch voll daneben.
Zumal dabei interessant ist:
Diejenigen die beim Virus grds. vom „worst-case“ ausgehen (bzw. diesen nicht als Option sondern als unvermeidlichen Fakt betrachten) gehen auf der anderen Seite im Hinblick vehement vom „best-case“ aus, so nach dem Motto „Wird schon alles gut gehen...“.
Da Wortschöpfungen ja gerade so im Trend liegen - sind das dann also „Vowioten“? [emoji6]
Der Vergleich wird im Artikel erklärt, also doch, man darf und kann Österreich auch mit Ländern vergleichen die besser darstehen. Dazu hat Österreich sich am Anfang der Pandemie immer mit Schweden verglichen. ;)
Edit: Finnland und Norwegen haben gerade mal bisl mehr als halb so viel Einwohnern wie Schweden und Österreich.
Sind nur beides nicht Thema des Artikel. Bitte die Nebelbomben lassen.Zitat:
Taiwan wird in der Grafik dargestellt, was vergessen wurde ist das die chinesische Wirtschaft gewachsen ist.
Hallo Esse,
erstmal Hallo an alle, ich bin neu hier im Forum und habe mich gerade eben registriert und freue mich euer Forum so oft wie möglich nutzen zu können :)
Zur Frage:
Ich hatte soweit eigentlich sehr viel Glück was das angeht und muss dazu sagen das mir Berufstechnisch der Corona Virus eher ausschließlich Vorteile verschafft hat! Wie das?
Ich arbeite in der IT im Büro und seit Covid-19 muss ich a) nur noch sporadisch ins Büro, nach eigenem Ermessen. b) Ich muss nicht mehr auf irgendwelche Geschäftsreisen ins Deutschsprachige Ausland reisen. c) Ich kann im Home Office arbeiten und viel mehr Zeit mit meiner Familie verbringen.
Die Bezahlung hat sich keineswegs verändert und Provision gibt es trotzdem weiterhin.
Covid-19 hat damit auch " positive Seiten ", für so manch Einen..
Kann man machen wenn man unbedingt will. Die Schwedische Wirtschaft ist halt schon recht anders, die sind bei weitem nicht so vom Tourismus abhängig wie Österreich.
Ich würde mich eher an erfolgreichen Ländern orientieren als an welchen die viel mehr Tote und nicht ganz so schlechte Wirtschaftsdaten haben.
Marq, Seemann, Kusagras, ...
Die Privatwirtschaft hat oft sogar schon im Jänner reagiert als die Regierungen noch geschlafen haben.Zitat:
Nebenbei, die ersten Absagen von Teilnahmen an Messen, ebenso wie das aussetzen von Dienstreisen erfolgten schon bevor es staatliche Einschränkungen gab.
Es hat nur keiner damit gerechnet, dass das ganze nie mehr so wirklich aufhört.
Das stimmt, Thema des Artikels ist aber der Export und das Konsumverhalten der Bevölkerung.
Übrigens hatten Norwegen und Finnland genau so keinen Lockdown. Nur etwas strengere Maßnahmen als Schweden.
Dänemark wäre da eine Möglichkeit, hatte halt auch viel weniger harte Regelungen über den gleichen Zeitraum und haben sich danach schneller an Schweden orientiert.Zitat:
Ich würde mich eher an erfolgreichen Ländern orientieren als an welchen die viel mehr Tote und nicht ganz so schlechte Wirtschaftsdaten haben.
Norwegen und Finnland sind halt Einwohner mässig z.B. ganz anders aufgestellt und hatten auch weniger heftige Regelungen. Norwegen hat z.B. keine MNS Bestimmung und anscheinend auch nicht Geschäfte und Lokale geschlossen. Als Beispiel.
In Finnland ähnlich, da wurde zum Teil auch mit Empfehlungen gearbeitet.
Das ist falsch.
Norwegen hatte sehr wohl einen Lockdown. Es waren weniger Einrichtungen betroffen und er dauerte nicht so lange wie in Deutschland oder Österreich, vor allem war er früher im Pandemieverlauf.
https://translate.google.com/transla...bud-1.14940952
Bei Veranstaltungen sind meines Wissens wie in Schweden immer noch viel weniger Besucher erlaubt als in Deutschland oder Österreich.
In Finnland wurden Schulen und öffentliche Einrichtungen geschlossen. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen abgeschottet. Treffen auf 10 Leute beschränkt. Weniger als hier, deutlich mehr als in Schweden.
In beiden Ländern wurden die Grenzen geschlossen.
Es gibt noch einen Unterschied zwischen Schweden und seinen skandinavischen Nachbarn:
https://www.derstandard.at/story/200...-zum-politikum
Sorry, das ist für einen Lockdown ein Witz. In Österreich wurde quasi das ganze Land unter Hausarrest gestellt.
Private Einrichtungen waren nach den Angaben von den Schließungen nicht betroffen.
Das man früher reagieren hätte müssen hab ich schon ganz am Anfang der Diskussion gesagt. ;)
Edit: Ich habe Schweden übrigens nie als das Non Plus Ultra herangezogen aber Norwegen und Finnland sind halt auch kein Pro-Beispiel wenn man für einen Lockdown argumentieren will. Eher das Gegenteil wenn man sich anschaut was die an Regeln hatten und haben im Vergleich zu Hardcorebeispiel wie Österreich.
Deswegen passt der Vergleich halt doch wieder weil man zwei völlig verschiedene Konzepte zwischen Schweden und Österreich vergleichen kenn und da scheint das erste auf lange Sicht besser abzuschneiden. :)
Und wo sind die genannten bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen vom „Best-Case“ ausgegangen?
@MaddinG: Ich glaube ein Problem in der ganzen Diskussion ist tatsächlich, dass wir nirgends definiert haben was ein „Lockdown“ ist. Und so vergleichen wir unsere Erfahrungswerte mit deinen, obwohl es durchaus große Unterschiede zwischen Österreich (den Waldmenschen ) und uns gab und gibt. Mal davon abgesehen, dass vieles hier auch übertrieben war (manches aus damaliger Sicht aber nachvollziehbar, manches er nicht).
Ich war gestern mit der Tochter in München einkaufen: Karstadt Sport am Stacchus schließt, DM hat schon zu, Hallhuber in der Sendlinger Str., schließt, Hetzenecker in der Sendlinger Str. schließt, usw. usw. Das war echt erschreckend.
Eine Maske hätten wir jedenfalls nicht gebraucht. Um jemandem nahe zu kommen, hätte man erstmal einen finden müssen. Pro Etage beim Oberpollinger etwa 5 Personen (gut, es war spät aber dennoch). Und von so vielen Verkäufern wie gestern, bin ich den letzten 10 Jahren nicht gegrüßt worden. Denen kocht das Wasser im Arxxx.
Es wird bitterernst. Aber irgendwie will das kaum einer wahr haben.
Auch hier wieder, wer will das nicht wahr haben?Zitat:
Es wird bitterernst. Aber irgendwie will das kaum einer wahr haben.
Alledings muss ich sagen, wenn ich in letzter Zeit mal in einer größeren Stadt und auf Märkten war, habe ich bis auf die Masken keinen Unterschied zu Vor-Coronazeiten feststellen können. Ob es in München an der gestiegenen Zahl von Neuinfektionen lag? Oder spielten da schon die Bayern :D
Wo? Kannst Du das belegen?
Gerade einen Bericht über London gesehen, nur noch ca. 1/3 soviele Menschen in der Stadt unterwegs wie vor der Krise. Das wird zweifellos viele in die Pleite führen (Geschäfte, Kneipen,....). Dazu kommt wohl, dass (Aussage im Bericht) viele Unternehmen überlegen auch danach die Mitarbeiter dauerhaft im HO zu lassen.
kein wunder, dass in london viele angst haben, denn dort kennt jeder leute , die gestorben sind. vorgestern habe ich ich mit jemanden aus london bzw der in der city arbeitet telefoniert, dessen schwiegervater und schwager an corona gestorben sind. er traut sich auch nicht mehr in the city und ist über sein homeoffice sehr froh. so wie viele seiner kollegen, er meinte after work parties, essen gehen und shopping wird unwichtig , bei möglichen konseqenzen.
Er- Maddin. G - bezieht sich auf das hier u. meint dass wir das genau so sehen bwz. geschrieben haben:
Geil, was so "hintenrum" über einen erzählt wird. Verändert Covid 19 auch den schlechten Charakteranteil oder verstärkt er ihn?:confused: