Das halte ich für eine absolute Fehlannahme, denn die Bilder und Vorstellungen, die man nutzen soll, sind der Kern einer jeden traditionellen Linie. Sie sind vorgegeben und essentieller Teil der Didaktik. Die äußere Form einer Bewegung ist oberflächlicher Kram.
Welche Ideen man wie nutzt und um was zu bewirken ist entscheiden. Das muss einem ein Lehrer zeigen und fühlen lassen, erst dann kann man mit den Ideen arbeiten und die gemachten Erfahrungen dann mit dem Lehrer besprechen.
Hingehen und irgendwelche Ideen ausprobieren wird einen nirgendwo hinführen, oder nur über extreme Umwege und auch nicht wirklich in die Tiefe.
Wenn ich mir heute angucke mit was für Ideen ich übe und was sie bewirken, da wäre ich alleine niemals drauf gekommen, so abgedreht ist das.
Man kann sich irgendwas vorstellen und das hat auch irgendwelche Effekte, gar keine Frage (alles was ich mir vorstelle hat einen Effekt), damit schöpfe ich aber nicht das gesamte Potential aus.