Nochmal, wo habe ich gedroht? Wenn Du eine Bedrohung siehst dann melde mich bitte bei Frank und zeige sie ihm, dann kann er entscheiden. Alles weitere dazu bei Bedarf per PM.
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Nochmal, wo habe ich gedroht? Wenn Du eine Bedrohung siehst dann melde mich bitte bei Frank und zeige sie ihm, dann kann er entscheiden. Alles weitere dazu bei Bedarf per PM.
Stimmt, um sich regelmäßig in einen Verein oder was auch immer zu schleppen, braucht es keine Disziplin bzw muss man den inneren Schweinehund überwinden....schon klar
Fand bei euch anderthalb Jahre nicht statt- ihr Armen! Rate Mal.....hier auch nicht- lustigerweise haben aber irgendwie alle in meinem Umkreis es geschafft, sich fit zu halten- Fahrrad fahren, spazieren gehen, joggen ging immer(unteranderem).....muss wohl an der westlichen Mentalität liegen....
Wer will, macht und findet einen Weg- der Rest findet ausreden....
Sorry, auch hier- billige Ausreden
Wer wirklich interessiert ist macht, der Rest findet ausreden.....
Klar ist es schwieriger, aber gerade im KK/KS Bereich gibt es immer was zu tun.....
Ich hab während des vergangenen Jahres es geschafft,vdutch Training 15,Kg abzunehmen, meine Grundfitness/kraft zu steigern- warum? Weil ich im Lockdown einfach Langeweile hatte- man kann natürlich auch als "normaler" Mensch auf der Couch sitzen bleiben und resignieren.....
Zum Thema der relativen und absoluten Wirksamkeit gab es auch im The Lancet einen Bericht.
https://www.thelancet.com/journals/l...069-0/fulltextZitat:
Unfortunately, comparing vaccines on the basis of currently available trial (interim) data is made even more difficult by disparate study protocols, including primary endpoints (such as what is considered a COVID-19 case, and when is this assessed), types of placebo, study populations, background risks of COVID-19 during the study, duration of exposure, and different definitions of populations for analyses both within and between studies, as well as definitions of endpoints and statistical methods for efficacy. Importantly, we are left with the unanswered question as to whether a vaccine with a given efficacy in the study population will have the same efficacy in another population with different levels of background risk of COVID-19. This is not a trivial question because transmission intensity varies between countries, affected by factors such as public health interventions and virus variants. The only reported indication of vaccine effectiveness is the Israeli mass vaccination campaign using the Pfizer–BioNTech product. Although the design and methodology are radically different from the randomised trial,2 Dagan and colleagues11 report an RRR of 94%, which is essentially the same as the RRR of the phase 3 trial (95%) but with an ARR of 0·46%, which translates into an NNV of 217 (when the ARR was 0·84% and the NNV was 119 in the phase 3 trial). This means in a real-life setting, 1·8 times more subjects might need to be vaccinated to prevent one more case of COVID-19 than predicted in the corresponding clinical trial.
ja, der französische Staat.
das hat's bei sehr vielen gegeben.Zitat:
Und Gewichtzunahme, ja, hat es bei einigen gegeben, das musst du doch nicht widerholen wie ein Mantra.
Und doch, das muss man wiederholen, da die Autoritäten es offenbar für völlig in Ordnung befinden, selbst Risikofaktoren hochzuzüchten.
Aber mit der Impfung soll dann alles auf einmal wieder gut sein.
War da nicht mal was mit vernetztem Denken, was eigentlich so wichtig sein soll?
Du musst 40 Stunden am Stück arbeiten, und danach hast du noch Homeschooling?
Meine Arbeitszeit beträgt romantische 8 Stunden, im Lockdown im Home-Office. Danach will ich nur noch eins: Raus an die Luft.
Und nach der Schule kann man nicht mit dem Fahrrad irgendwo raus fahren? Oh je, manchen mangelt es anscheinend wirklich an Fantasie.
okay, ich habe es eine Weile mal laufen lassen, um zu sehen, ob ihr euch irgendwie selber ein bekommt, geht aber wohl nicht. Ab jetzt wieder streng kein "du", sondern sachbezogen. Lasst die gegenseitigen Vorwürfe, bleibt bei Argumenten. Und beim Thema!!
es gab die explizite Anweisung, von den Regierungen mit grossem Nachdruck gefordert, dass Grosseltern und Enkel sich nicht treffen sollen, ausser sie wohnen gemeinsam im Haushalt. Bekannte schon gar nicht, es wurde doch das ganze Sozialleben abgestellt. einerseits indem alle Geschäfte und mögliche Treffpunkte geschlossen wurden, aber auch durch Empfehlungen, das Privatleben erst mal komplett zu unterbrechen. Ich kenne Grossmütter, die aggressiv angegangen wurden, weil sie die Dreistigkeit hatten, mit den Enkeln an der frischen Luft spazieren zu gehen.
modernes Leben ist ja ausser für die Gruppe "erwerbstätige Erwachsene" nicht sehr menschengerecht eingerichtet, leider. Corona hat das noch verschärft.
man muss sich da nun wirklich nicht schönreden.
Zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens, da bin ich meist nicht mehr im Wald.
Außerdem lebe ich nicht in Frankreich, und der User dem ich die Frage gestellt habe, wohl auch nicht.
Mit der Impfung soll es den geimpften Menschen wieder möglich sein, Sport im Verein auszuüben, wie sie es vorher getan haben.
Was ist daran verkehrt? Da können sie ihr Übergewicht dann wieder reduzieren.
Das in, oder nach einer Pandemie nicht alles Gut ist, hat doch niemand behauptet, aber es gibt doch keine Alternative zum Impfen, das ist doch wohl jedem normal denkenden klar geworden.
Wenn du dich nicht extra um den Sport der Kinder, um den Lärm der die Nachbarn stören könnte, das völlig selbstständige zusammenstellen eines Trainingsplan, die Umplanung des Trainings und das du nicht schauen musst, dass deine Kinder keine schwere Lerndefizite erleiden und du möglicherweise Pleite gehst, und auch noch Platz zu Hause brauchst, ect kümmern musst ja dann könnte es im Studio und Verein durchaus leichter sein.
Maybe.
Ein letztes Mal: Das hier ist der IMPF-THREAD!
Alles andere ist Off und wird auch so behandelt. Macht bitte einen neuen Thread zum Thema "Solotraining" oder ähnliches auf, wenn ihr das Thema diskutieren wollt.
....
Hi,
https://www.morgenpost.de/vermischte...chbrueche.htmlZitat:
Die Patienten und Patientinnen auf den Intensivstationen, die nicht geimpft sind, seien größtenteils ältere Menschen, deren zweite Impfung schon weit zurückliege.
:weirdface:weirdface:weirdface
:biglaugh::biglaugh::biglaugh:
Gruß
Alef
Netter Versuch, aber es gibt auch weniger irreführende Formulierungen:
https://www.deutschlandfunk.de/inten...ews_id=1311236Zitat:
...Die überwiegende Zahl der Corona-Patienten auf den Intensiv-Stationen ist nach Angaben der behandelnden Mediziner nicht geimpft. Nur wenige Intensiv-Coronapatienten seien vollständig geimpft. Bei diesen handele es sich in der Regel um chronisch kranke Menschen, oder ältere Personen, deren zweite Impfung länger zurückliege. Marx reagierte damit auf Berichte, wonach etwa jeder zehnte Patient auf den Corona-Intensivstationen vollständig geimpft und dennoch an Corona erkrankt ist.
Nach wie vor ist die große Mehrheit auf Intensiv ohne Impfung.
Das ändert sich gerade.
https://www.morgenpost.de/politik/ar...ki-kritik.html
Aber macht nix, man kann ja nochmal impfen. ;)
Zitat:
Zitat:
... Trotz der vielen Faktoren bei den aktuell steigenden Fällen von Impfdurchbrüchen – Fachleute sind sich in einem einig: Impfungen sind wirksam und wichtig. Eine neue Studie aus Frankreich belegt, was schon Untersuchungen aus Israel, Großbritannien und den USA zeigen: Geimpfte Menschen haben ein neunmal geringeres Risiko, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden oder an Corona zu sterben als Ungeimpfte.
Ja, muss man bei der Grippe auch machen.Zitat:
Aber macht nix, man kann ja nochmal impfen. ;)
ein Freund von mir hat gestern die zweite Dosis erhalten. und zack! - Nebenwirkungen. also, recht starke Corona-ähnliche Symptome, inklusive Gliederschmerzen und Fieber. Die er seit anderthalb Jahren Corona ohne Impfung NICHT hatte. mit Ausnahme natürlich nach der ersten Dosis.
na danke aber auch.
aber was macht man nicht, um sich das Leben etwas leichter zu gestalten per Zertifikat... da nimmt man auch in Kauf, genau jene Symptome künstlich verpasst zu kriegen, die einen auf natürliche Weise immer verschonten.
Ich geh davon aus, du hast sie von Seiten die du nicht mehr so schnell wieder auffinden konntest - -z.B. Wodarg oder Telepolis (werde ich unten posten) - abgeschrieben, sonst hättest du längst geliefert, jedoch dabei falsch zitiert: Die 0,84 sind keine Prozentangaben sondern Prozentpunkte.
Auch erwähnst du nicht, dass das Ergebnis nur eine Momentaufnahme ist, die sich mit dem Fortgang der Zeit bzw. Impfzahlen ändert und in Bezug auf den jeweiligen Hintergrund der Geimpften ändert und- was mit das Entscheidende ist - sich nicht auf Todeszahlen oder schwere Erkrankungen und Hospitalsisierungen bezieht. Die aber werden offensichtlich sehr signifikant durch die Impfungen gesenkt, dadurch das Gesundheitssystem entlastet sodass bis jetzt u.a. keine Lockdowns nötig sind. Und genau darauf kam und kommt es an und profitieren Länder mit hohere Impfrate.
Hier der Heise-link:
https://www.heise.de/tp/features/Wie...html?seite=all
Und hier eine Erläuterung vom BR/Faktenfuchs, es lohnt auch den Rest zu lesen, damit man nicht auf Leute angewiesen ist, die auf geheomnissvoll machen, nur Brocken hinschmeißen um bestimmte Perspektiven zu platzieren und andere ausssparen:
https://www.br.de/nachrichten/wissen...stoffe,SJFaQirZitat:
Mindestwirksamkeit liegt bei Biontech und Pfizer bei 30 Prozent
Weil das letztendliche Verhältnis zunächst nicht festgelegt werden kann, geben Unternehmen in ihren Studien ein sogenanntes "Konfidenzintervall" an, also eine Spanne, zwischen deren Polen sich das Ergebnis am Ende wohl befinden wird. Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer sagen in ihrer Studie: Sie seien sich zu 99,99 Prozent sicher, dass der Impfstoff im realen Einsatz eine mindestens 30-prozentige absolute Wirksamkeit hat.
30 Prozent - das klingt zunächst wenig, aber die 99,99-prozentige Sicherheit ist in diesem Zusammenhang ausgesprochen hoch. Das heißt: Sie sind sich also sehr sicher, dass mindestens drei von zehn geimpften Menschen vor Covid-19 geschützt sind. Es könnten aber auch viel mehr sein, betont auch Katharina Schüller vom Unstatistik-Team des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung.
"Schlechter wird es auf keinen Fall." Katharina Schüller, Statistikerin
Fazit
Die Studienergebnisse der drei großen Impfstoffhersteller bedeuten nicht, dass neun von zehn Geimpften vor Covid-19 geschützt sind. Sie sagen vielmehr aus, dass von allen Personen, die im Rahmen der Studie positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, 95,3 Prozent in der Placebogruppe waren - den Impfstoff also gar nicht bekommen hatten. Doch insgesamt ist die Zahl der Infizierten in beiden Gruppen sehr gering.
Wie groß der Impfschutz tatsächlich ist, wird sich jedoch erst in den kommenden Monaten und Jahren herausstellen. Dennoch bewerten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Werte von über 90 Prozent "efficacy" für eine klinische Studie (Phase drei) als erfreulich; sie seien eine gute Grundlage für eine hohe absolute Wirksamkeit in der Realität ("efficiency"), wenn der Impfstoff für alle ausgegeben wird.
Hier Mal eine schöne Zusammenfassung einer recht aktuellen Johns Hoskins Studie zum Vergleich der verschiedenen Impfstoffe und Wirksamkeiten:
https://southseattleemerald.com/2021...icacy-studies/
ja. eben.
die Impfung beschert den Leuten Symptome, die sie ohne Impfung mit grosser Wahrscheinlichkeit gar nie gehabt hätten. oder jedenfalls nicht schlimmer als durch die Impfung, im Falle Corona. (Tetanus ist eine andere Hausnummer)
aber da hat man sich gefälligst nicht so anzustellen und das als normal zu akzeptieren. sogar wenns zu einer Herzmuskelentzündung oder Thrombose (mit Spitalaufenthalt) eskalieren sollte
aber wehe man hat einen positiven Test, wenn auch komplett symptomlos, das geht dann gar nicht.
Das ist doch alles keine Überraschung - ich habe jetzt die Hinweiszettel nicht mehr im Kopf, die ich vor der Impfung unterschrieben habe aber da stand ganz klar, dass etwas wie Fieber oder Kopfschmerzen mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten können (war auch prozentual beziffert) und etwas wie Thrombose mit einer extrem geringen Wahrscheinlichkeit. Aufgrund meines guten Immunsystems und der entsprechenden Statistiken habe ich mir da geringe Sorgen bzgl. schweren Nebenwirkungen gemacht. Ich habe mir btw. auch nicht so viele Sorgen gemacht schwer an Covid zu erkranken. Das ist wie Kanken schrieb eine Risikoabwägung, die statistisch nunmal in fast allen Altersklassen pro Impfung ausfällt. Was btw. eigentlich fast überall wissenschaftlich so gesehen wird, auch in Dänemark, Schweden, UK usw.
Und da das bekanntes Wissen ist, wie kann man denn die Position vertreten, es sei eine gute Idee, zwei Mal quer durch die Weltbevölkerung zu impfen? Und das mit allerlei Druckmitteln durchzusetzen, inklusive solchen, wo man grosse Zweifel haben muss, ob sie verfassungsgemäss sind?
das erfordert doch eine grössere kognitive Disdonanz, hier nicht eins und eins zusammenzuzählen.
Da wäre ich schon neugierig, wie das genau berechnet wird... die mir bekannten Zahlen geben das überhaupt nicht her.Zitat:
Das ist wie Kanken schrieb eine Risikoabwägung, die statistisch nunmal in fast allen Altersklassen pro Impfung ausfällt.
@disci
1. Die kognitive Dissonanz liegt wo anders
2. Ich habe keine Lust, das zum wiederholten Male zu tun, weil es ja ohnehin wieder nicht verstanden wird und Du immer und immer wieder auf Deiner Ausgangsposition verharrst. Zum einen sind sich außer vielleicht bei Kindern die wissenschaftlichen Ländergremien recht einig (auch in Dänemark, Schweden etc.), zum anderen habe ich mir das nach der letzten Diskussion mal für die Schweizer Frauen in der Altersgruppe 20-29 durchgerechnet (also incl. Gesunde) und ja da ist das schwere Covid Risiko gering aber im Vergleich das Impfrisiko noch geringer. Hatte hier auch glaube ich eine Zahl von 0,008% oder sowas genannt. Für höhere Altersgruppen gilt ein Nutzen umso mehr.
eben. für so viele Nullstellen nach dem Komma soll man Nebenwirkungen riskieren?
@Disci: RISIKOABWÄGUNG!!! Und die Zahlen geben dies sehr wohl her, hast Du inzwischen die Daten auf Github angesehen. Und berücksichtigst Du auch die nicht tödlichen Verläufe und wägst dies gegen die Impfnebenwirkungen ab?
Persönlich finde ich es krank wenn lachende Smilies unter einem Bericht über Menschen gepostet werden, die auf der Intensivstation laden. Und Schadenfreude darüber, dass eine Impfung eventuell (!!!) weniger gut wirkt als ursprünglich gehofft, einfach nur damit man "recht" gehabt hat finde ich noch armseliger.
Der Punkt ist, das Risiko einer schweren Nebenwirkung ist praktisch immer noch geringer, also das einer schweren Covid Infektion, vor allem in Deiner Altersklasse. Daher müsste eine Risikoabwägung für eine Impfung sprechen. Und wenn Du die nicht willst ist das ok aber dann schreib nicht "die Zahlen geben das nicht her" oder "die Wissenschaft gibt das nicht her".
Die 0'008 waren glaube ich auch das Impfrisiko aber das ist schon wieder eine Weile her und ich müsste es mir nochmal ausrechnen. Punkt ist, dass das Impfrisiko praktisch immer geringer ist.
Vor Nebenwirkungen an sich ja nicht, eine gewisse Impfreaktion ist ja normal und zeigt, dass sich da was im Körper tut. Im Prinzip sind übertrieben gesagt leichte Nebenwirkungen ja fast schon gewollt.
Ich rede von schweren Nebenwirkungen - da habe ich mir wenige Sorgen gemacht, da ich einigermaßen fit bin und die Oxford Statistik zum Thema Astra zum Zeitpunkt meiner Erstimpfung eine deutliche Sprache gesprochen hat. D.h. ich bin mit einer extrem hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen, dass ich mit den ggfs. auftretenden Impfnebenwirkungen gut umgehen kann und mir nix schlimmes passiert. Das war wenn Du so willst meine persönliche Risikoeinschätzung.
Wieso schafft man eine Möglichkeit und hofft dann, dass die niemand wahr nimmt?
vor elf Monaten:
Auch eine Impfpflicht durch die Hintertür schließt Rüddel aus. Einen Immunitätsausweis "wird es nicht geben", sagt er, zumal noch unklar sei, ob Geimpfte nicht doch weiterhin eine Infektionsquelle für andere sein können.
Dies betont auch seine Parteikollegin Karin Maag, gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion. "Grundsätzlich gilt: Die Impfung gegen das Coronavirus wird zwar die eigene Erkrankung verhindern. Ob damit auch die Übertragung des Virus auf andere reduziert oder verhindert werden kann, ist allerdings noch nicht ausreichend erforscht." Der Nachweis einer Impfung als Voraussetzung für einen Restaurant- oder Kinobesuch mache auch deshalb "zumindest derzeit" keinen Sinn. Das gelte auch für eine Anordnung der Arbeitgeber an die Mitarbeiter, sich impfen zu lassen.
Endgültig geklärt sind diese Fragen jedoch noch nicht. "Es gilt die Freiwilligkeit, und da werden wir ein großes Augenmerk drauf richten", so Rüddel. Er fügt jedoch hinzu: "Im Lebensalltag werden sich Situationen ergeben, an die die Politik noch nicht gedacht hat. Und solange die, die nicht geimpft sind, keinen Schaden nehmen, und die, die geimpft sind, einen Vorteil haben, wird man abwägen müssen, ob die Politik eingreift. Ich glaube, je privater die Entscheidung ist, desto weniger wird die Politik da eingreifen."
https://www.n-tv.de/politik/Warum-es...e22227746.html
Drosten hat gesagt, er sähe den optimalen Schutz für sich persönlich, wenn er nach der Impfung auch in Kontakt mit dem Erreger käme.
Und natürlich kann man sagen: Gut, da muss man wieder nachimpfen. Aber eigentlich ist es nicht das Ziel für alle Zeiten, immer impfen zu müssen. Ich glaube, dass die Mehrheit der Infektionsbiologen und Mediziner im Moment sagt: Wir müssen eigentlich die endemische Situation als eine Erkältungssituation betrachten. Das heißt, wir sind aber dann auch in der Situation, dass unser Immun-Update, also die Booster-Immunisierung, eigentlich nicht hier passiert, sondern durch immer wiederkehrende Kontakte mit dem Virus und dass die Bevölkerungsimmunität auch immer belastbarer wird, weil dann sind es hier wirklich Infektionen. Und da kriege ich dann Schleimhautimmunität, die ortsständig ist.
Da sind dann eigene T-Zellen, die dort sitzen, lokale B-Zellen, die dort lokal Antikörper machen. Also diese Infektionsimmunität, die ist auf Dauer robuster. Mein Ziel als Virologe Drosten, wie ich jetzt gerne immun werden will, ist: Ich will eine Impfimmunität haben und darauf aufsattelnd will ich dann aber durchaus irgendwann meine erste allgemeine Infektion und die zweite und die dritte haben. Damit habe ich mich schon lange abgefunden.
Eigenverantwortung übernehmen
Und dann weiß ich, bin ich richtig langhaltig belastbar immun und werde nur noch alle paar Jahre überhaupt mal dieses Virus sehen, genau wie ich die anderen Coronaviren auch immer mal wieder sehe. Das kann ich als relativ gesunder Erwachsener so für mich verantworten. Es gibt andere Bevölkerungsgruppen, die können das natürlich nicht. Aber ich kann das für mich selbst, für meine eigene Gesundheit auch nur verantworten, weil ich jetzt zweifach geimpft bin. Und ich muss zugeben, ich wäre gerne auch noch ein drittes Mal geimpft.
Aber hier würde ich als Bürger dann auch sagen: Meine dritte Impfdosis geht erst mal nach Afrika. Aber leider ist es eben so, dass sich viele Leute jetzt auch nicht klargemacht haben, dass wir das nicht bevölkerungsweit im Moment machen können. Die Eigenverantwortung, die ja auch in der Politik immer so stark betont wird, können viele Leute nicht übernehmen, denn sie werden im Nachhinein, wenn sie einen schweren Verlauf durchmachen mussten, sagen: Hätte mir das jemand richtig erklärt, dann hätte ich die Eigenverantwortung anders gewählt.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/...avirus334.html