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Björn Friedrich
Ich gebe mal eine Definition von dem was ich als "Short Power" bezeichne, wie gesagt, eigentlich hab ich dafür keinen Namen, es ist einfach die Mechanik, die ich immer zum Schlagen nutze und die ich mir über die Jahre angeeignet habe. Anfangs geprägt durch die wirklich brutalen, tiefen Schläge von Kostic und später noch durch andere Konzepte für mich selber ergänzt.
:-)
Das macht es verständlicher , Danke. Dann hat Lahot Peng korrekt beobachtet.
Ev. so etwas gleich als Einführung mitliefern ?, da manche Begriffe in bestimmten Bereichen schon mit eigenen Inhalten besetzt sind . Es sei denn die Diskussion darum ist teil der Werbung, dann Ziel erreicht ^^.
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Ersten nutze ich definitiv die Masse meiner Faust und meines Unterarms, welche ich mehr oder weniger frei schwingen lasse. Dafür benötigt es auf der einen Seite eine Lockerheit in den Schultern, aber eben auch eine gute Struktur im restlichen Körper. Wie bei einer Abrissbirne benötigt es ja nicht nur die Birne die schwingt, sondern eben auch der Kran, an dem sie hängt. So ist es beim Menschen auch. Ich würde sagen, die Masse des Arms ungebremst ins Ziel zu schleudern (auch wenn es nur aus einer kurzen Distanz ist), ist die erste Qualität, die man entwickeln muss, zumindest ging es mir so.
Genau. Deshalb stellt die erste Schlagvariante einen "entkoppelten Schlag" dar . Die Verbindung zum Rumpf wird gezielt unterbrochen , eben wie eine Kugel mit Kette . Diese Schläge können ebenfalls seehr penetrierend sein ...
Aber um die verminderte Wirkung zu demonstrieren hast du die Kugel (Faust ) nicht wirken lassen , sondern vorzeitig zurückgeholt. Nur,... genau das ist eben einigen hier deutlich aufgefallen , es ist halt sichtbar . Deshalb die kritik zu Ausführung , da es nicht wirklich den Unterschied zum zweiten Schlag zeigt , sondern nur das einmal die Kugel in Wirkung gehemmt wurde und beim zweiten mal sie freien Lauf hatte.
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Danach kommen die Faszien ins Spiel. Es geht darum, den Körper wie eine Gitarrensaite zu spannen und trotzdem dabei locker zu bleiben. Man verformt sich und kommt durch eine elastische Kraft, immer wieder zurück ins Lot. Während im ersten Schritt, alles eher locker schwingt (Abrissbirne), geht es im nächsten Schritt eher um eine dynamische Struktur, aus der man heraus schlägt, das gibt dem Ganzen für mich noch mehr Power und vor allem Geschwindigkeit und Verbundenheit für die praktische Anwendung.
Beim der zweiten Demo ist es dann eben ein "verbundener Schlag" . Es kommt also , auch wieder sichtbar , zu einer Verbindung von Faust zu Rumpf . Der Rumpf mit seiner Struktur wirkt nach , ohne das es zu irgendeinem muskulären zusätzlichen Schub kommt.
Beide varianten sind mit einer "Schweren Hand " ausführbar .
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Außerdem sorgt es dafür, dass ich aus einem Punkt heraus arbeite und mein Gewicht nicht so extrem hin und her schwanken lasse, was dafür sorgt, dass mein Schlag, gar nicht so sehr als Schlag wahrgenommen wird. Weil eben dieses unbewusste hin und herschwanken, viel Widerstand im Gegner auslösen.
Das wäre sicherlich mal interessant zu spüren.