Ahh. Thx.
Bei kaltem und /oder nassem Wetter halte ich es auch für kontraproduktiv, draußen zu üben. Klar, könnte man ein reales Umfeld für die SV schaffen, dennoch finde ich es verletzungsträchtig, bei o. g. Wetter zu üben. Bestimmte Sachen könnten gehen, jedoch Fallschule oder Werfen usw. fände ich übel.
Dann sollte man daran denken, daß viele Leute auch nur Kampfkunst als Freizeitbeschäftigung machen und vielleicht nicht den Ehrgeiz einer SV oder so was zu haben. Diese Leute werden das Training draußen wahrscheinlich auch sein lassen. Und wer hat schon Bock, Matten nach draußen zu schaffen und wieder rein und dann auch noch zu putzen.
Und als Übungsleiter hat man Verantwortung gegenüber den Schülern / Mittrainierenden. Zahlt eine Versicherung, wenn draußen trainiert wird und man auf nassem Gras ausrutscht oder ähnliches? Als Übungsleiter bin ich gehalten, so gefahrlos wie möglich eine Übungsstunde zu leiten. Dunkelheit, Nässe und Kälte sind dann fragwürdig. Klar, man geht joggen, oder fährt Fahrrad. Diese Sachen gehen, doch ich finde Kampfkunstübungen im Kalten und Nassen eher schlecht. Die Gefahr von Zerrungen und Risse oder ähnliches ist einfach höher, weil man die Muskulatur unterschiedlich beansprucht und nicht gleichmäßig, wie bei Ausdauersportarten.
Und um die Ausgangsfrage zu beantworten:
Wir trainieren noch mit Kontakt, da hat sich nichts geändert.
Aber ein bitterer Beigeschmack ist da, da man ja auch ohne Sympthome den Virus in sich haben kann und verbreiten kann. Ich denke, wir werden zwar unsere Übungen noch machen, bis es untersagt wird. Ich selbst könnte darauf verzichten. Im Karate kann man viele Dinge trainieren ohne Partner. Zumindest würde das eine Zeit so gehen.
Daher hätte ich jetzt kein Problem, wenn wir auf Kontakt verzichten müßten oder ein komplett eingeschränkt werden würde.
Irgendwie müssen wir auch sehen, daß die Infektionszahlen runtergehen, damit wir wieder einigermaßen normal leben können.
Ob das jemals so sein wird
:halbyeaha:halbyeaha
toll, dass du diese möglichkeiten hast. fakt ist, das dies gewiss nicht der standart ist und nur selten zutrifft. insofern ist das insistieren deinerseits eine scheindiskussion. ich habe schon in sehr vielen vereinen gym trainiert oder war zu gast, diese luxussituation habe ich noch nie angetroffen.
Dann kennst du die falschen, bzw. anderen. Aber so siehst du, dass deine Meinung keine Allgemeingültigkeit hat.
nein aber du führst hier ausnahmen auf! und das ist fakt.
uwenn andere mit kopflampen und unter strassenlaternen im halbdunkeln realitätsnah trainieren wollen, ist das auch eher die ausnahme und betrifft nicht die meisten richtigen sportgruppen.
@Schnubel:
Ich sehe eigentlich das gleiche Problem wie beim Beitrag von marq. Das mag für dich und dein Trainingsumfeld zutreffen. Aber nicht jeder der trainiert tut dies (ausschließlich) in einer Gruppe mit Lehrer / Schüler Beziehung und unter Versicherungsschutz.
Nur mal zum Beispiel: Ich treffe mich jetzt gleich mit einem Freund zum Training, von den 3 Optionen: bei mir im Keller, auf der überdachten Terrasse oder oben in den Weinbergen hat er sich für letztere entschieden. Private Trainingstreffen, daher jeder für sich selbst verantwortlich (bezogen auf die äußeren Bedingungen).
Das mit den Zerrung finde ich übertrieben. Mit entsprechend warmer Kleidung kannst Du selbst bei Minustemperaturen draußen problemlos trainieren (in jeder Intensität). Man muss sich nur langes rumstehen verkneifen, wenn man erstmal verschwitzt ist.
Was meinst Du warum dies in Sportarten (Bergsport, Skifahren, Eishockey,etc…) die immer im Freien stattfinden, teils bei tiefen Minustemperaturen, funktioniert?
Nachtrag: ABer wir sind halt auch keine richtige Sportgruppe :D
die aller meisten kampfsportler trainieren in kommerziellen gyms, die in den seltensten fällen einen aussen bereich in den hierigen breitengraden haben und in vereinen, die dann in den örtlichen Turnhallen bzw anderen öffentlichen Räumlichkeiten, oder angemieteten Räumen trainieren.
private sportgruppen sind eher die ausnahme!!!!!!!!! und die möglichkeit sowohl indoor und outdoor mit matten zu trainieren auch.
e.V. und sie gibt es aber. Aktuell bei insta sah man ganz viele, die draußen trainiert haben.
ich habe auch draußen stand up trainiert auf einem parkplatz, auf einem sportplatz auf rasen und einer aschenbahn bis weit in den sep. das wetter war gut , die lichtbedingungen waren bis ca. 19.00 uhr gut, die trainingsbedingungen akzeptabel, aber nicht ideal. vieles gewohnte war nicht möglich !!!!!!!.
ab oktober war es aber kaum noch möglich anständig draußen zu trainieren. das training wurde nach einem sturz eines teilnehmers eingestellt !!!!
also ich weiss aus eigener erfahrung und aus den rückmeldungen von vielen anderen teilnehmern, das alle die bedingungen nicht mehr als akzeptabel fanden, auch weil vieles nicht trainiert werden konnen, wozu im gym oder in der turnhalle die möglichkeit immer bestand. trotzdem hätte ICH noch etwas länger draussen trainiert, da ICH lieber schlechtere trainingsbedingungen akzeptiere als einen covidinfektion.
allerdings wollten dies 90 % aus 2 verschiedenen trainingsgruppen nicht; auch erziehungberechtigte haben angemerkt , dass sie die jugendlichen abmelden würden , wenn weiterhin outdoor trainiert würde.
BJJ war unmöglich zu trainieren, auch dies wurde auf einer rasenfläche probiert und schnell wieder in die halle verlegt.
Ich bin mit meinem Beitag auch eher auf die Vereine und Gyms eingegangen. Privat würde natürlich die Versicherungsfrage und Verantwortlichkeit eines Lehrers oder ähnliches doch anders gelagert sein.
In Bezug auf Verletzungen gehe ich mal von mir aus, dass für mich da eher Zerrungen und Verletzungen passieren können. Da sollte sich auf jeden Fall jeder selber prüfen, wie er das kann und der Körper es verträgt.
Natürlich, einige Sachen gehen wirklich nicht draussen, keine Frage- man muss halt dann andere Schwerpunkte setzten; Heavy Bag fällt flach, dafür arbeiten wir viel mit FocusMitts und Pratzen
90% haben da keinen Bock drauf? Weicheier:biglaugh: ich würde es ihnen ganz einfach verkaufen: gewöhnt euch schonmal dran, wen es nämlich so weiter geht, ist offizielles Training in geschlossenen Räumen bald wieder untersagt;)
Dann scouted man einen vernünftigen Platz und legt das Training vorzugsweise nicht bis spät in den Abend
denk daran: wir leben nicht wie du in brasilien, sondern in deutschland mit dem entsprechenden Herbst- und Winterwetter. der klimawandel hat es noch nicht geschafft, mediteranes klima in mitteleuropa zu erzeugen.
Das mag ja alles sein; nur ich kann mich an einige male erinnern, wo wir auch im Herbst und Winter draussen trainiert haben; klar, nicht im dicksten Regen und Schneegestöber; aber es waren auf jeden Fall Minusgrade- wo wir dann wieder beim Thema "es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung" ankommen:p
Ich hab diverse Male noch ne Legging und langärmlige Rushguards drunter gehabt; Strickmütze auf um nicht auszukühlen; fertig;) Thermokleidung drunter hilft ungemein um nicht wie ein Michelinmännchen auszusehen und Bewegungsfreiheit zu garantieren;)
Und nur so nebenbei; ich hab hier auch nicht ständig tropisches/mediterranes Klima- naja, aber zumindestens so warm, das ich noch in kurzer Hose rumlaufe(die Brasis aber schon lange nicht mehr:biglaugh:)
Und man glaubt es kaum; im Inneren des Bundesstaates SP und den angrenzenden südlichen Bundesstaaten schneit es manchmal auch im Winter bzw hat es Minusgrade:ups:
@marq, @Schnubel: Passt soweit, mich hat halt nur die Verallgemeinerung etwas gestört. Dass es nicht für jeden/jede Gruppe etwas ist kann ich voll- und ganz nachvollziehen.
Der DOSB hat ein "verbindliches" Hygienekonzept für Wettkampf und Training veröffentlicht.
https://www.dosb.de/sonderseiten/new...d-spielbetrieb
meiner meinung nach ist das im sommer entwickelt worden und berücksichtig nicht die aktuell immer weiter steigenden Infektionszahlen.
auch finde ich es nicht richtig amateursport und profisport genauso zu behandeln.
profisport sollte anders behandelt werden , als amateursport. da dort hauptberuflich gearbeitet wird und dieses in erster linie wirtschaftsbetriebe sind.
Yo, marq. Du schreibst ja ganz viele Beiträge. Jetzt mal das zu diesem Thema: Wir sollen also nicht draußen trainieren, weil da ist es zu kalt. Und wir sollen nicht drinne trainieren, weil da ist das Virus. Hab ich das soweit?
Und, weil? .. das Virus da Rücksicht nimmt?Zitat:
profisport sollte anders behandelt werden , als amateursport.
sicherlich kann man draußen trainieren. ich habe nichts dagegen, dass dies getan wird.
ich bin aber kein träumer, sondern realist: die meisten kampfsportler trainieren in turnhallen und gyms und dies aus guten gründen. dort ist die infrastruktur, um sportarten gerecht zu trainieren.
ausserdem sprechen das wetter und die dunkelheit im herbst und winter gegen ein outdoortraining, da es keine bzw. nur wenige flutlich plaetze zur verfügung stehen und dies meistens für andere sportarten, die ihre trainingsplätze nicht auf geben werden. viel spass beim outdoor ringen oder boxen judo dies sind die massen kampfsportarten.....
weil dort arbeitsverträge bestehen, andere verpflichtungen wie fernsehgelder, hauptberufliche verwalter und angestellte, andere finanzielle mittel und die möglichheit regelmäßig tests durchführen zu lassen.
wenn du diese argumente nicht verstehen willst, dann ...???
also ich trainiere Profisportler in Vereinen.
Und was ist mit dem Trainer der seinen Lebensunterhalt damit bestreitet Amateure zu trainieren?
Verhält sich da das Virus anders?
Hygienekonzepte mögen vielleicht auf dem Papier schön aussehen, in der Praxis nützen die herzlich wenig wenn man erstmal gemeinsam auf der Matte steht.
Man kann durch kleine / feste Gruppe hier Risikominimierung betreiben (und das geht auch bei Amateuren) mehr aber auch nicht. Ansonsten bleibt unterm Strich
eben die Teilnehmer zu erfassen und bei einem positiven Befund entsprechend zu reagieren. Auch da unterscheidet sich der Amateur herzlich wenig vom Profi.