so was herausragend powervoll-dynamisches wie das hier?
https://www.youtube.com/watch?v=m-7sCKpHxmg
https://www.youtube.com/watch?v=-qRW9fKHPGI
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so was herausragend powervoll-dynamisches wie das hier?
https://www.youtube.com/watch?v=m-7sCKpHxmg
https://www.youtube.com/watch?v=-qRW9fKHPGI
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edit:
habs wieder gelöscht.
vergleiche dieser art sind quark.
und Bobby Taboada mit Rene zu vergleichen, wäre außerdem nicht fair.
eigentlich ging es ja in letzter zeit v.a. um fma in deutschland der 1980er jahre. wir sind da nur igendwie abgeglitten, glaube ich. tatsächlich gab es in der ersten hälfte der 80er nicht viel, das nicht mit Latosa zu tun hatte. man muss der ingung szene in GB und in der BRD zugute halten, dass durch sie mitte/ende der 70er, anfang der 80er FMA in europa einen verbreitungsschub erfahren hat, weil diverse WC stile/organisationen eine entsprechende zusammenarbeit begannen.
ansonsten stimme ich natürlich voll und ganz zu.
man kann alles verspielt trainieren und das wird leider ja auch viel zu oft schlecht gemacht (spielerisches lernen ist eigentlich ne verdammt gute sache. die frage ist nur was wird wie und wofür "gespielt") und zwar in so ziemlich ALLEN stilen, JEDER kampfkunst, aber ich habe auch noch keinen FMA stil(!) kennen gelernt (und es waren viele) mit und in dem man sich nicht mit power (short oder long... egal) kloppen konnte und durfte.
ich würde ja auch nie Wing Chun (schreibweise egal) AN SICH als wischiwaschi softie stil bezeichnen, weil mir sehr bewusst ist, dass das, was in den schulen läuft, sehr bestimmt ist, von dem, wen man wie unterrichten will, um die kundschaft zu erweitern. da gibt es dann sofite-orientierung, aber eben auch (weniger, weil die potentielle kundschaft kleiner ist und es sich deshalb dabei oft um gruppen handelt, die das "idealistisch" angehen) solche, in denen es genau gegenteilig abläuft.
das ist jetzt keine theorie, sondern erfahrung.
das thema "kulturelle originalität, die es sich zu erhalten lohnt" könnte man jetzt auch ansprechen, denn stile, die genau das machen wollen, sind für mich zb. auch extrem wertvoll. kann man ne menge draus lernen und in sein eigens ding auf eigene art übertragen, dann wird mit (short oder long) power auf traditionelle art gepfummt.
diskussion lohnt sich aber nicht. geht ja um fig. 8, 80er jahre, BRD, short power, einfach-direkte methode, anwendbarkeit, Latosa und um die unterschiede (oder halt auch gemeinsamkeiten) im vergleich mit anderen FMA stilen/systemen.
Die 80er waren die 80er und da gab es, wie schon gesagt nicht viel Konkurrenz. Allerdings wurden vom TE auch einige Statements über 'andere Stile' die so in einen Pott geworfen werden im Präsens verfasst.
Meine Frage 'welche Systeme od. Stile' er genau kennt ist insofern auch gemein für jemand, der das Thema noch nicht in der Tiefe betrachtet hat.
Spike hat ja schon Mal ein paar Anregungen gegeben; mache ich einfach such Mal: das powervollste was ich bislang kennengelernt habe ist Lightning (anscheinend gibt es da nochmal Unterschiede bei den Linien und die MK sind die wildesten), das direktester, dass ich kenne ist Ilustrisimo.
Ich schau Mal ob ich noch ein schönes Video finde.
P.S. es geht überhaupt nicht darum das Latosasystem zu schmälern; das ist schon super, aber in dem Sinne meiner Meinung nach halt nicht herausragend.
Das ist z.B. Lightning. Im KKB gibt es ja auch einen ganz entspannten Vertreter. Ich weise noch darauf hin, dass die die Schläge durchziehen, was nochmal einen riesen Unterschied zu kraftvoll erscheinenden, aber abgestoppten Schlägen ist.
https://youtu.be/XsDhZNs3iMs?si=SgqY1A8-uP9rXrhX
so sieht's aus.
na dann komm ich dann doch noch mit Bobby und Balintawak.
https://www.youtube.com/watch?v=apwauc7n8tk
Balintawak hatte ich nicht genommen, weil es ja dem TE bekannt erscheint aber danke. Vielleicht wird noch me coole Videosammlung draus, hehe.
Hier noch was zum Thema Direktheit aus KIRO. Hier ist die Direktheit Teil der Prinzipien, bzw gibt es auch 'recta' Trainingsmethoden. In anderen Ilustrisimo (verwandten) Linien würde man von 'recta' als einem von 5 Systemen sprechen.
https://youtu.be/Cb26AKETnkY?si=Q_4-RSndVVwng5Dj
dog brothers brauchen wir wohl nicht extra zitieren, glaube ich.
@Sticksandmore
Keinen. Deine Frage ist nicht zielführend. Ich kenne neben WC auch kein KungFu System persönlich und weiß trotzdem, dass man mit den meisten nicht gut kämpfen kann. Irgendwann ist man erfahren genug, um zu sehen, was funktioniert und was nicht. Und jeder Kämpfer sieht das auch, ohne jemals einen Stock in der Hand gehabt zu haben.,
Die WC Brille ist eine böse Falle. Das ist so ähnlich wie mit Platons Höhle und leider typisch für viele WC Leute. WC und Latosa sind super gut, aber schau Dir auch Mal was anderes an. Geh z.B. Mal in eine gute JKD Schule, da geht plötzlich wie eine Tür auf von der man gar nicht wusste dass sie da ist.
P.S. ich hab jetzt JKD genommen, weil ganz gut und wohlwollend den WCler genau da abholen können, wo er ist.
.
Den habe ich schon ein paar Mal auf Youtube gesehen. Kein Distanzgefühlt, 100 Meter Anlauf für einen Schlag und ignoriert die Angriffe. Die Distanz ist waffenlose Distanz. Warum die beiden noch Stöcke nutzen, ist mir schleierhaft. Die sind da nur hinderlich.
Das ist nun wirklich keine Liga. Wenn sein erster Treffen nicht sitzt, fällt er gegen jeden aggressiven Bodenkämpfer, weil er zum zweiten Schlag nicht kommt.
Die Dog Brothers unterscheiden sehr wohl was sie gerade tun und wann es sich "nur" um "real contact stickfighting" handelt.
Was das verspielte betrifft (im technischen Sinne, weniger als Art des Trainings) verstehe ich die Rückfragen und Diskussionen aber auch nicht so ganz. Ich war eine zeitlang regelmäßig auf den WWW Lehrgängen und habe auch das eine oder andere Eskrimaseminar abseits davon besucht. Ich könnte auch keinen Namen mehr nennen, aber einiges kam mir auch recht verspielte (im Sinne von komplexen Bewegungen mit fragwürdiger Wirkung) vor. Gleichzeitig würde ich mir aber kein abschließen Urteil alleine basierend auf einem Seminar oder sogar nur einer Einheit (WWW)erlauben.
Ich mag Latosa-Escrima, ist für mich sowas wie das Combatives unter den FMA: minimalistisch, sehr direkt, großer Fokus auf Schlaghärte und Mindset. Zudem funktionieren die Transitions (Palm Stock, waffenlos) gut, weil es auf sehr engem Raum mit besagter Short Power arbeitet. Aber es stößt, wie eben die Combatives, an seine Grenzen, wenn der schnelle Eingang nicht funktioniert und keine schnellen Wirkungstreffer gelandet werden, sprich wenn das Gegenüber sich eben nicht so einfach 'einstampfen' lässt. Das Spiel mit den Distanzen, Defanging-Angriffe etc. beherrschen andere Stile besser (z.B. PTK, die Dogs sowieso).
Der Vorwurf der Verspieltheit in Richtung FMA ist schon gerechtfertigt, zumindest wenn essenzielle Dinge wie Sparring fehlen und die Techniken nur noch am kooperativen Partner geübt werden (und auch nur an diesem funktionieren).
@ ThomasL und Doomster.
Stimmt schon was ihr sagt, und bei Spike bin ich sowieso.
Ich reagiere manchmal so weil ich es schade finde dass FMA auf so einen winzigen Ausschnitt reduziert wird.
Ich finde noch bspw. sowas wie Tabimina nicht verspielt. Das was da gemacht wird stellt ja sehr stark auf Reaktionsfähigkeit ab.
Atienza ist wieder was anderes aber auch da scheint sich die Verspieltheit in Grenzen zu halten.
Zum Thema 'nicht verspielt' kann man noch die Carlos-Hermanos-Sachen anführen:
https://www.youtube.com/watch?v=jAt9ur9wKII&t=366s
https://www.youtube.com/watch?v=g0Jsd-Zg1j0
https://www.youtube.com/watch?v=ZFZira-YuX8
Auch wenn das vielleicht sogar ein wenig ZU minimalistisch ist, zumindest den Videos nach zu urteilen.
https://www.youtube.com/watch?v=5o6VoPrp0wE
Teilweise wirkt das schon so, als würden die das machen, was den Dogs oft (zu Unrecht) vorgeworfen wird, sprich einfach 'trading Blows' und Vernachlässigung der Defense bzw. stumpfes Nachvornerennen. Was meint ihr?
ja.
mag ich nicht so. als "klingenmensch" sowieso nicht.
trading blows mit schutzausrüstung und damit risikoverhalten züchten, kann man v.a. und noch viel mehr, als denen im post oben, auch den sparrings/wettkämpfen im Doce Pares und anderen, die sich am entsprechenden wettkampfformat beteiligen, vorwerfen, aber das ist ja nicht der "stil", das ist der modus der wettkämpfe. da muss man auch noch mal differenzieren.
DAS ist mal richtig "trading blows" mit das ganze förderndem schutz und begünstigenden regeln ;)
https://www.youtube.com/watch?v=WYsYJDpm-ks
edit: würde ich niemals machen. schon alleine wegen der ästhetischen komponente: was für häßliche "rüstungen" :D
Das muss ich auch nicht. Denn das Grundproblem bei einer Herangehensweise wie ihrer bleibt immer das gleiche: Sparring mit Schutzausrüstung verleitet zu hochrisikobehaftetem Verhalten, das man nicht zeigen würde ohne Schutzausrüstung. Wer weiß, der nächste Schlag oder Schnitt könnt schwer verletzen, stürmt - wenn er die Wahl hat und noch bei Trost ist - weder wild drauflos, noch holt er weit aus. Denn wer einen Hartholzstock mit voller Wucht ins Gesicht bekommt, kämpft nicht einfach weiter, wie das mit Maske möglich ist. Der Kampf verläuft dann einfach anders. Deswegen verleiten Masken und auch dicke Handschuhe zu falschem Verhalten. Man macht in realistischen Situation nur das, was man im Training übt.
Wer im Training hohes Risiko geht, wird das im realen meist Kampf auch tun. Denn es ist ja das Gelernte. Deswegen bleibt jedes Waffentraining in seiner Effektivität limitiert. Entweder trainiert man (Sparring) Kampf oder Realismus (ohne Schutzausrüstung mit echten Waffen). Beides gleichzeitig geht nur zwischen Leuten, die beide sehr gut sind, und dann auch nur mit viel Vertrauen und Kontrolle. Verletzungen lassen sich aber nie ganz vermeiden.
Wer den Unterschied zwischen Realismus und Stockkampf mit Ausrüstung nicht versteht, dem rate ich zu einem kontrollieren Training mit echten, leicht stumpfen Macheten. Wenn da die Funken und die kleinen Metallteilchen fliegen, hat das eine andere Qualität als blindes Aufeinandereindreschen mit Stöckern. Fummeln, weit und ungedeckt ausholen und wilde Angriffe macht man da nur einmal. Denn nur kleine Konterbewegungen - ein Jab sozusagen - mit der Klinge, dem Hartholzstock oder Metallrohr führen direkt ins Krankenhaus.
Kein Plan ist kein Argument. Und nur damit können wir hier ja arbeiten.
Vielleicht weißt Du ja Geheimnisse. Aber das, was öffentlich von den Dog Brothers zu sehen ist, ist so wie ich es beschrieben habe.
Du kannst gerne das Gegenteil zeigen. Wenn es das gibt, wird es ja irgendwo zu sehen sein.
Deswegen sprach ich ja auch von leicht stumpfen Klingen. Und natürlich fliegen Funken und kleine Metallstücke. Man trifft und wehrt ja auch nicht immer mit Klinge auf Klinge ab. Es gibt auch Reibung. Mit richtig scharfen Klingen sollte man das Training aber doch eher unterlassen. Schon (leicht) stumpfe Klingen sind mit der richtigen Geschwindigkeit gefährlich genug und steigern Aufmerksamkeit und den Blick fürs Wesentliche.
Und wer den Unterschied zwischen Partnerübungen und Kampf nicht versteht, dem rate ich dazu, einfach mal in einem progressiven Sparring mit erfahrenen Leuten - es muss nicht gleich Gathering-Modus sein - zu testen, ob seine Trockenübungen auch gegen einen technisch versierten Gegner funktionieren, der sich aktiv und spontan mitbewegt.
Wie gesagt, ich mag Latosa Escrima, aber es ist eben eher ein 'one trick Pony', zumindest im Gegensatz zu Sachen wie DBMA, die über Jahre hinweg durch Kampfsituationen weiterverfeinert (und teils auch reduziert) wurden. Ein weiteres Problem ist die doch latente Anfälligkeit für Hand- bzw Armtreffer aufgrund zu statischer Kampfstellungen, aber das ist ein durchgängiges Problem bei Leuten ohne Sparringshintergrund. Die Unterscheidung zwischen 'Realismus' und angeblich unrealistischen Stockkämpfen (bedingt durch minimalistische Schutzausrüstung? Manche kämpfen sogar ohne Handschuhe, und Kopftreffer nimmt niemand freiwillig, auch nicht mit Maske) ist eher eine Kopfgeburt und passt an sich zur üblichen Rhetorik aus dem SV- bzw dem WT-Lager.
@ Doomster bzgl. Carlos Hermanos ... kann man sich ja demnächst in Frankfurt anschauen gehen, wenn man es genauer wissen möchte; ich werde wahrscheinlich auch dort sein. Wenn wir gerade dabei die bekannteren handfesten Sachen zu nennen, sollte man Bong Abenir nicht vergessen.
Danke für's Teilen der Weisheiten....darf man dann davon ausgehen, daß du bereits einige Erfahrungen in diesem "Realismus" gesammelt hast und den einen oder anderen "encounter" überlebt hast?
Oder sind das ähnliche Aussagen von dir, wie den goldenen Gral gefunden zu haben, ohne vorher andere Becher gehalten zu haben??
aber nach einem kopftreffer einfach weitermachen, als ob der gar nicht getroffen hätte ist realistisch?Zitat:
Die Unterscheidung zwischen 'Realismus' und angeblich unrealistischen Stockkämpfen (bedingt durch minimalistische Schutzausrüstung? Manche kämpfen sogar ohne Handschuhe, und Kopftreffer nimmt niemand freiwillig, auch nicht mit Maske) ist eher eine Kopfgeburt und passt an sich zur üblichen Rhetorik aus dem SV- bzw dem WT-Lager.
ich halte sparring mit immer minimalistischerer ausrüstung auch für die besten näherung. nichtsdestotrotz muss dann auch akzeptiert werden, dass nach einem kopftreffer in einem richtigen kampf dieser höchst wahrscheinlich beendet, kurz vor dem ende oder mit einem deutlichen nachteil für den getroffenen verbunden ist.