schon, aber es ist m.e. keine der erwähnten vollständigen reden.
du darfst dich selbst eben nicht als massstab für den durchschnitt nehmen.Zitat:
wie kommt man denn auf so was?
gruss
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Aber an diesem Beispiel kann man auch sehr schön sehen, worin das Problem der 'weniger talentierten Menschen' liegt:
sie versuchen, sich Techniken 'anzueignen', ohne sie wirklich erfassen zu können,
im vorliegenden Beispiel hieße das z.B., dass ein Schüler zunächst einmal sehr lange seine Beobachtungsfähigkeit trainieren müsste, bevor er mit dem eigentlichen 'Kommunikationsunterricht' beginnen kann,
davon wiederum könnte aber kein 'Weiterbildungsinstitut' leben,
weil üblicherweise gerade in diesem Bereich schnelle Erfolge gewünscht werden ...
gruß hafis
Wenn Du davon ausgehst, dass diese Beobachtungszeit dazu diente eine "Beobachtungsfähigkeit" zu trainieren, die eine notwendige Voraussetzung für die Kommunikationsfertigkeiten waren, dann ja.
Ich bin aber nun eher davon ausgegangen, dass er aufgrund seiner Beobachtungen festgestellt hat, wie Menschen eben so funktionieren.
Dieses Wissen lässt sich dann natürlich, wenn zusammengesellt, in viel kürzerer Zeit weitergeben, als es brauchte, dieses zu sammeln.
Darauf beruht ja Wissenschaft.
Man muss das Rad nicht erfinden, um Auto fahren zu können...
Das ist leider nicht nur in vielen KKs, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen so: Menschen versuchen sich (schnell) Techniken anzueignen (i.S.v. mitnahmefertigen Werkzeugen), statt z.B. die dahinterliegenden Prinzipien zu verstehen.
Auf dem Prinzip fusst z.B. die gesamte Baumarkt-Branche: Es ist halt leichter (und geht dramatisch schneller), sich im Baumarkt einen Hammer zu kaufen ... als eine fundierte Handwerkerausbildung zu machen. Und für den Hausgebrauch kommt man ja auch in vielen Fällen damit aus.
Mithin glauben IMHO dann eben Viele nach einer gewissen Zeit, das ist richtig so (und man müsste eben gar keine lange Ausbildung machen).
Anmerkung: Was auch die Legionen von dünnen Ratgeberbüchern stark unterstützt.
Nur ist das halt nur ein Teil der Wahrheit.
Und um im Ton des schon erwähnten NLPs zu bleiben: Die Leute kaufen sich halt gerne eine Landkarte.
Nur: "Die Landkarte ist (halt) nicht das Gebiet." heißt es NLP so trefflich.
Ja und nein.Zitat:
im vorliegenden Beispiel hieße das z.B., dass ein Schüler zunächst einmal sehr lange seine Beobachtungsfähigkeit trainieren müsste, bevor er mit dem eigentlichen 'Kommunikationsunterricht' beginnen kann,
davon wiederum könnte aber kein 'Weiterbildungsinstitut' leben,
weil üblicherweise gerade in diesem Bereich schnelle Erfolge gewünscht werden ...
Nein: Weil das Training der Wahrnehmungsfähigkeit ganz explizit zu einem "eigentlichen Kommunikationsunterricht" dazugehört.
Jein: Manche Weiterbildungsinstitute leben (allerdings sogar ganz) gut davon, dass sie das ganz bewusst vermitteln und trainieren.
Ja: Weil hier tatsächlich gerne schnelle Erfolge gewünscht sind. Allerdings ist es schon immer wieder spannend wahrzunehmen, wie Menschen mit dem Wunsch "nur nach Werkzeugen" in einen Kurs kommen - und mit viel mehr (Erkenntnissen) wieder hinausgehen (wenn der Kurs gut (im ganzheitlichen Sinne) war).
Einige von Ericksons Techniken kann man sicherlich lernen.
Aber es bleibt eine Kunst, das Richtige im richtigen Moment zu tun. ...
Hallo Aruna,
in diesem Thema geht aber die Post ab.
Schon wieder neue und lesenswerte Beiträge.
Aus meinem beruflichen Umfeld, kann ich sagen, es stimmt.Zitat:
Ja, und für den Hausgebrauch (Die Axt im Haus erspart den Kommunikationsratgeber) reicht es ja üblicherweise.
Auch bei uns werden Kurse im Betrieb angeboten und Führungskräfte der ganz oberen Ebene wurde nahegelegt externe Lehrgänge ( wurden natürlich bezahlt ) zu besuchen.
Daher mach weiter so.Zitat:
Ich gehe aber davon aus, dass heutzutage viele Führungskräfte auch auf den unteren Positionen und vor allem Politiker solche Schulungen mitgemacht haben.
Da kann man dann auch sehen, dass das nicht immer nützt, scheint es doch offenbar bei Reden üblich, wiederholt mit der Hand auf den Tisch zu klopfen und dabei im Rhythmus jedes Wort zu betonen.
Lese Deine Beiträge immer wieder gerne, natürlich auch die von meiner persönlichen Lehrerin.
Gruß
Ein Wort noch vor dem Joggen!
Wie lösen Lesben denn das Problem mit dem vergessenen Hochzeitstag?
Da muss kommuniziert werden.
Leider gibt die Kirche ja nicht ihren Segen zur Kommunion. Selber Schuld!
Homosexualität ist eben was für Leute, die sich intellektuell über ihre Liebe und Leidenschaft austauschen können, bis eine Einigung erzielt wurde, die sich nicht aus der "Natur der Sache" ergibt.
"Nicht JederMANNsSache"
Vollkommen d'accord, dass es weder richtig noch falsch gibt.
Entlässt sich der friedliebende
Müsl'Affe
Smacht
Hallo,
das war sehr freundlich, dass der liebe Herr KAJIHAI nicht mehr meine Zeilen liest und mir das auch mitteilt.
Nur warum sollte ich da meine Schreiben verändern?
Gibt noch einige, mit denen ich mich unterhalten kann.
Fahre ja auch nicht nach Berlin, um mir die Volksvertreter beim Reden anzusehen. Da gibt es den Fernseher und es ist wirklich besser,
da trinke ich in aller Ruhe einen Kaffee dabei.
Ich wünsche es mir aus ganzem Herzen, das dieser " Albtraum " nie in Erfüllung gehen muß.
)Zitat:
=KAJIHEI;3471278]Sohei merkt wirklich nichts mehr.:ups:
Ich habe ihn auf Ignore, d.h. ich kann seine Texte nicht sehen, sofern Sadisten sie mir nicht als Zitteral vor die Nase halten.:-§
( Ich habe ihn trotzdem nicht gelesen
Aber lieber Herr KAJIHEI
da Sie meine Schreiben nicht lesen können, würde ich mir auch keine Gedanken machen.
Einfach die gute Berliner-Luft genießen...
Ich kann mich auch an anderen schönen Dingen erfreuen.
Mit einem sehr freundlichen Gruß...
Oh! Sie lesen ja nicht mit.
:D:D:D
Joggbereit für 17:00
Das Irre:
Ein Lächeln
Weil man das "nur" auch mal erraten können sollte, solltest du lieber Soto-Deshi, die Art zu Schreiben "über-weisen".
Noch einen lieben Gruß
Einer deiner Lieblingsleser
Wenn die Freude gerade gleichmäßig genug verteilt ist
:)
Durchaus eine ganze Reihe davon. Im NLP gibt's dafür einen ganzen, eigenen Sprachbereich, die sogenannte "Milton-Sprache" (auch als hypnotische Sprachmuster bezeichnet) (im Gegensatz zur "Meta-Sprache"), die sich wiederum in eine ganze Reihe von Formaten unterteilt.
Und zu der "Kunst, das Richtige im richtigen Moment zu tun" hat mal Goethe (als ausgewiesener begnadeter Rhetoriker) ganz eloquent (sinngemäß) bemerkt: "Rhetorik ist eine Kunst, die man mittels Techniken lernen kann. ... Wenn Du aber in der Situation bist, vergiß die Technik und sieh den Menschen."Zitat:
Aber es bleibt eine Kunst, das Richtige im richtigen Moment zu tun. ...
Das mit der Körpersprache stimmt. Es ist lange her, aber trotzdem. Mir wurde immer eingetrichtert : Sieh genau hin und sehe zu das du auch siehst warum sich Leute so verhalten.
Das heißt wenn jemand dir in den Allerwertesten kriecht im Kontext er will etwas von dir ist sein Lob eben eine Nullaussage.
Wenn jemand den Bückling macht und etwas extrem Nettes sagt : Nullwertig weil er eben abhängig ist.
Insofern ist das alte Normsystem schon eine Aufforderung zum Lügen gewesen.
Aber es war auch ein gutes Trainingscenter. War ?????
Das ist insbesondere In der Körpersprache bemerkenswert. Mein LIeblingsbeispiel der Händedruck, das ach so simple Ding. Man merkt doch mit offenem Ohr ( Übertragen) so schnell ob es eine Floskel oder ernstgemeint ist.