Wenn ich mal einen klugen Spruch zum besten geben darf, der passt irgendwie zu dir:
Wir nennen Frieden, was doch nur Lethargie vor dem Tode ist, und ich fürchte, wir erwachen nur zu unserm Ende.
Johann Gottfried Seume :D
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Hier (Link) geht die Reise los :D
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@Alex:
Ich hatte an Hafis diesen sarkastischen Beitrag bezüglich fragwürdiger Meinungen über psychische Erkrankungen gerichtet:
worauf ich von Dir diese Antworten bekam:
Ich wundere mich, dass Du erst als Quelle des "Wissens" über das "Arschhochkriegen" als Universallösung bei psychischen Erkrankengen aka "attestierte Motivationslosigkeit" einen einzelnen Fall im eigenen familiären Umfeld angibst und erst auf Nachfrage die Erfahrung mit vielen weiteren Fällen, die bei einem dreijährigen Halbtagsjob als studentische Hilfskraft in einem Beratungszentrum erworben wurde, anführst.
Ich gehe mal als Arbeitshypothese davon aus, dass die Angaben stimmen.
Nun wissen wir Kampfkünstler natürlich, wie das ist, mit den Formulierungen von Tätigkeitsbeschreibungen in Lebensläufen.
Wenn da einer einen Polizisten oder einen Schreibstubenhengst der BW in seiner Taiji-Gruppe hat, umschreibt der sich eventuell als Nahkampfausbilder von Sicherheitskräften und Militärangehörigen.
Sporadische Besuche von Massenseminaren werden durchaus mal als Lehrer-Schüler-Beziehung dargestellt.
Auch eine Fleischereifachverkäuferin berät mitunter Menschen mit psychischen Problemen, wie z.B. Depressionen.
Nur wahrscheinlich nicht in Bezug auf eine psychische Erkrankung, sondern in Hinblick auf die richtige Wurstwahl.
Eine studentische Hilfskraft an dem Empfang in einem Beratungszentrum wird eventuell Leute mit "psychischen Problemen" beim Auffinden der Räumlichkeiten von ausgebildeten Therapeuten oder der Toilette beraten und braucht dazu möglicherweise auch "diagnostische Fähigkeiten", um z.B. zu erkennen, ob nach der Damen- oder Herrentoilette gefragt wird.
Natürlich kann eine nicht approbierte studentische Hilfskraft gegebenenfalls auch als "psychologischer Berater" tätig werden.
Das umfasst dann "psychologische Tätigkeiten, die die Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben."
Die berufsmäßige Anwendung "mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene[r] Tätigkeit[en] zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist" sollte man approbierten Psychotherapeuten überlassen.
Da frage ich mich, wofür sich studentische Hilfskräfte von Beratungszentren auf Fortbildungen im Bereich Diagnose qualifizieren können.
Zur Kompetenz psychologische Berater gehört in meinen Augen auch das Wissen um die Grenzen ihrer Kompetenz.
Wenn man natürlich die Existenz von psychischen Krankheiten leugnet, kann man zur Auffassung gelangen, dass ein Berater kompetent sei, jegliche psychische Störung zu beurteilen und zu behandeln.
Allerdings ist mit einer derartigen Leugnung auch die Kompetenz zu Beratungstätigkeiten zweifelhaft, unabhängig von der Existenz schön gestalteter Urkunden, die die Teilnahme an irgendwelchen Fortbildungen bescheinigen.
Nun ja, zurück zur Argumentationslinie:
Ich gehe mal als weitere Arbeitshypothese davon aus, dass Pharao tatsächlich die Diagnose gestellt wurde, von der er hier berichtet und er aufgrund dieser Diagnose von einem Arzt auf unbestimmte Zeit arbeitsunfähig
geschrieben ist.
Dann war wohl der Arzt, dem die maßgeblichen Stellen die Kompetenz zu einer derartige Diagnose zubilligen, der Ansicht, dass es sich um eine psychische Erkrankung handelt, von der Hilfskräfte in Beratungszentren hoffentlich die Finger lassen.
Es bleibt also bei Stichprobengröße 1.
Gut gehen wir davon aus das ein "kompetenter" Arzt diese Diagnose gestellt hat. Auf keinem andren Sektor wird soviel in ´s Blaue gefeuert wie in der Psychatrie / Psychologie. Wir wissen halt einfach noch zu wenig über die korrekten Zusammenhänge.
Was mich aber dann wundert : Der unglaubliche Antrieb den unser Pharao hier entwickelt und besitzt. Soviel Zeug zu schreiben, es artet doch in Arbeit aus.
Noch besser, er will etwas hören ob es nun bedauerndes Mitleid ist sei dahingestellt.
D.h. Er hat einen äusseren Antrieb ( das etwas hören wollen ) und dann kann er sich offensichtlich in Bewegung setzen, nachdenken und höchst motiviert Texte verfassen.
Anders gesagt :
Pahrao läst sich offensichtlich motivieren und reagiert auch durch aus seiner Sicht zielführende Aktivität darauf. Es ist also ein permanenter Antrieb seid Monaten vorhanden, nachweisbar dank Forum.
Rückschluss : Er läst sich motivieren und er hat auch den entsprechenden Reaktionsdrang auch gegen Widerstände. ( Eingeseift wurde er genug.)
Das was eigentlich jeder Arbeitnehmer hat...Ich will meine Willen Geld zu besitzen und zu überleben durchsetzen also arbeite ich, trotz Widerstände.
Also ich komme nach den ganzen Threads von unserem Pahrao irgendwie zum Schluß : Motivieren läßt er sich und Antrieb hat er irgend wie auch bei den Dingen die ihm Spaß machen..
D.H. Er kann wenn er will.
Ich glaube es fehlt ihm einfach nur die Erkenntniss das Überleben und Geld zu diesem Zwecke verdienen auch Spaß machen muß.
Alternativ : Geldhahn zudrehen und das Kind schwimmen lassen, dann kommt die Freude über´s erste Brötchen aus eigener Tasche ganz fix. Motiviert ungemein. Die Kur hilft besonders bei Fauleritis.
An alle : Ich bin kein Psychater oder Psychoonkel, nur ein Mensch der Schlüsse zieht.
Von Ferndiagnosen im Forum halt ich gar nix.
Und bei der Beratung bzgl. schwerwiegenden diagnostizierten Problematiken überschreiten wir hier ganz klar unsere Kompetenzen und Möglichkeiten.
Das ist eine sehr oberflächliche Errkentniss. Denn das Kind schwimmen lassen, wird nicht klappen, wenn das Kind Nichtschwimmer ist.
Um eine Gegenmetapher zu bilden.
Ja es hilt bei Fauliritis, aber nicht bei Untauglichiritis
Ich werde jetzt den Teufel tun jeden seiner Threads nochmal durchzulesen, aber war die Diagnose nicht "nur" eine chronische Anpassungsstörung?
Ich meine mich zu erinner, daß er das so gesagt hatte. Das halt seine Grundsicherung aufgrund der Anpassungsstörung käme.
Und der "ich bin halt Motivatiosnlos" kam "nur" von Pharao selbst?
Und so gut, wie er alle Kritik ignoriert und hier dennoch immer wieder um Aufmerksamkeit ringt, frage ich mich langsam, wieso er nicht auch sonst einfach alle Kritik ignoriert.
Hier macht er das super :rolleyes:
Antirebslos, nicht Motivationslos.
Die Ärzte haben schon so einige Diagnosen gestellt. Aber die chronische Anpassungsstörung habe ich attestiert. Ich ignoriere keine Kritik.
Es hat einen Grund warum ich explizit darauf hingewiesen habe das ich eben kein Pschoonkel bin. Ich kann blos aus dem was hier geschieht Schlüsse ziehen.
Aus meinem Blickwinkel heraus sind die recht sinnhaltig.
Mehr aber auch nicht.
Aus dem weiteren peripheren Umfeld kenne ich aber auch Leute die sich mit Hilfe von " kompetenten" Psychologen erfolgreich vor Arbeit drücken.
Woher ich das weis ?
Es ist schon erstaunlich was Leute erzählen wenn sie mehr getrunken haben als sie vertragen.
"Sehr amüsant , den hab ich schön verladen. Volila ! Arbeitsunfähig !"
Einen vergleichbaren Eindruck hab ich hier bei unserem Pharao. Anonym, harmlos ohne Konsequenz alles.
Und warum gehts du dann nie darauf ein?
Lies mal meine nächsten Post . dann argumentiere bitte mal gegen das was ich bisher gesagt habe und zwar sachlich. Ich habe ziemlich deutlich hergeleitet was ich davon halte, genauso wie von "Diagnosen"
Mit Verlaub, du bist eben KEIN Idiot. Dir dürfte es leicht fallen etwas vorzuspielen um dein Ziel zu erreichen.;)
Hier, als kleine Motivation für dich! :D
Mir wird bei allem Respekt Pharao allmählich wird klar warum dich der Pschoonkel so eingestuft hat ; Du bist ein O_Sensei des um den heißen Brei Herumredens und Ausflüchte Suchens und konkreten Fragen Ausweichens. Dank deiner sprachlichen Kompetenz allerdings sehr schön kaschiert.
Nein Applaus gibt es dafür nicht.
Die Psycholeutchen könnnen eben auch nicht in den Kopf sehen, aber würden die mitbekommen was du hier tust ; das könnte eventuell unlustig werden.
Man hat bei mir noch viel mehr vermutet: Borderline Syndrom, Asperger Syndrom, Depressionen. Es war auch ein neutraler
Amtsarzt, der mich 10 mal lieber arbeiten sehen würde. Denkst du die haben nicht einkalkuliert, dass ich hnen etwas vorspiele. Hätte ich es getan hätten Sie es gemerkt.
Ich fass das mal zusammen:
Wer in einem Forum kommunizieren kann, ist nach dieser "Logik" arbeitsfähig und sollte jegliche Leistungen gestrichen bekommen, damit er motiviert ist, sich seine Brötchen selbst zu verdienen.
Nur jemand, der lethargisch im Eck liegt und nichts mehr von alleine tut, ist leistungsberechtigt.
Für letzteren Fall findet sich natürlich auch eine entsprechende Lösung, wie z.B.: Wer nicht deutlich sein Essen einfordert, der hat auch keinen Hunger.
Wer deutlich etwas zu Essen einfordert, beweist allerdings seinen Antrieb und zielgerichtetes Handeln und ist damit arbeitsfähig.
Wenn du seine TZiele erreichen würdest, hättest du mal irgendwas angefangen.
Da liegt viel mehr das Problem.
Weil man Ärzten ja *niemals* etwas vorspielen könnte.
Hab ich, in einem anderen Rahmen, schon mit 9 oder so gemacht, wenn ich mal einen Tag schulfrei wollte.
Was das schei*e? Ja, klar!
Aber auch gut möglich.
Zu 1) Es liegt mehr am durchhalten. Ich war auch mal in einer Berufs vorbereitenden Bildungsmassnahme, die ich dann aber aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste.
Zu 2) Wenn man sagt das man körperliche Beschwerden hat, muss der Arzt es Ernst nehmen. Nicht aber wenn man Thater mit Belastbarkeit bei der Arbeit spielt. Aiusserdem war das ja ein Arzt der ja genau das herausfinden wollte ob ich ihm was vorspiele oder nicht.
Ich nehme mal an, wenn man arbeitsunfähig geschrieben werden soll, dann schaut der Arzt schon etwas genauer hin, als wenn man mit 9 mal nen Tag schulfrei möchte :D
Das habe ich so weder hier noch sonst irgendwo geschrieben, also höre erstmal auf, mir Sachen in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe.
(Könntest du an sich bei dem ein oder anderen machen...)
Außerdem ist das >"nur"< ganz bewusst in Anführungszeichen gelegt, weil es in dem Beitrag klar hervorgeht, daß es sich darauf bezieht das Pharaos Aussage nach "ausschließlich" ( = nur) eine Anpassungestörung diagnostiziert wurde und eben keine Motivationsstörung.
Hätte ich das >"nur"< betonen wollen, weil es ja nichts beudeutet, hätte ich es kursiv oder in "*" gesetzt.
Ich habe selber meine Probleme (wie so ziemlich jeder Mensch; macht mich nicht besonders) und kenne um die ein oder andere Auswirkung.
Ändert aber nichts dran, daß sich da nur was dran ändern kann, wenn der Betroffende es auch *möchte* - und ob einem die Forumlierung nun gefällt oder nicht: Dazu muß man den Ar*** nun mal hochbekommen.
Niemand hat irgendwo geschrieben, daß es leicht wäre, im Gegenteil.
Ist aber nun mal ein erster Schritt, den der Betroffene auch machen wollen muß - und der Experte sagt doch selber die meiste Zeit, daß für ihn alles toll ist, wie es ist.
Außer er hat plötzlich mal einen zehnminütigen Motivationsschub, in dem er Kritik mal nicht bequemerweise vollens ignoriert.
Und, ehrlich gesagt, geht mir langsam deine äußerst arrogante Art zu argumentieren auf den Zeiger (nicht nur hier und erst nicht nur bei mir, sondern ganz allgemein.
Daher eröffnest du, zumindest vorübergehend, meine ignore-Liste.
So brauchst du also auch nicht auf meinen arroganten Mist eingehen; zumindest nicht, wenn du Antwort von mir erwartest.
@freakyboy
Da gehe ich von aus und hoffe es auch ;)
Aber man in der heutigen Zeit (Internet ;) ) auch sehr gut Möglichkeiten, sich auf solche Termine vorzubereiten und den sterbenden Schwan zu spielen.
Ich sag ja nichtmal das Pharao das gemacht hat.
Aber da er das sehr bequem findet, macht er halt auch nichts, um die Sache mal zu ändern.
Damit hat Aruna Kajhei gemeint. Nicht dich Syron.
abgesehen davon, dass der herr pharao sich vermutlich köstlich über die kommentare amüsiert und/oder gar nicht belehrbar ist, finde ich es schon erschreckend, wie manche hier über psychische erkrankungen denken, oder meinen etwas zum besten geben zu müssen. krank ist man halt nur, wenn man das äußerlich sieht oder aber im bett liegen muss...
ich habe lediglich geschrieben, was für einige menschen oftmals so ist. es entspricht nicht meiner sichtweise.
ob a.h. wahnvorstellungen hatte oder einfach ein vollidiot war sollen andere beurteilen. ist ganz sicher aber kein thema, das hier gerne gehört wird.
Das sagt hier niemand!
Das "Problem" ist halt, daß die Leute Pharao hier nun schon seit Monaten Tips geben, wie er was ändern kann.
Nur setzt er davon nichts um, sondern sucht nach Ausreden.
Weil es halt schwer ist; weil er vor x Jahren in der Schule einmal...; weil ihm mal gesagt wurde, er solle doch bitte gerade schneiden; weil...
Natürlich ist es schwer, etwas zu ändern, wenn man wirklich Probleme hat.
Auch das leugnet keiner hier.
Aber es *muß* halt etwas geschehen - und das ich nicht, weil er sonst "Geld für nichts" bekommt, sondern weil es (wenn er echt ist, was ich nun einfach mal annehme) auch keine tolle Lebensqualität ist.
Die Zeit, die er jetzt mit Selbtmitleid und Co verliert, bekommt er am Ende ja nicht mal eben wieder hinten dran gehangen und lebt 10 muntere und glücklichere Jahre länger.
Was wieder zu dem nächsten Problem führt: Mal findet er seine Situation gut so wie sie ist (da wird er dann erst Recht nichts dran ändern wollen), dann findet er sie mal Mist und will was ändern - und findet gefühlte fünf Minuten später wieder nur Sachen, warum es nicht geht: Weil er was nicht kann (hilft: üben); weil er talentbefreit ist (hilft: üben), weil er grobmotorisch ist (hilft: üben); weil er motivationslos ist (hilft: dran arbeiten und aktiv Hilfe suchen); ... alles Sachen, an denen man was ändern kann, wenn man es denn will.
Nicht leicht, aber machbar.
Es verlangt ja auch niemand, daß er gleich mit einer 40-Stunden Woche in den normalen Arbeitsmarkt einsteigt.
Aber irgendwas ehrenamtliches machen; hier und da mal eine Stunde was machen; tatsächlich einen Therapeuten suchen und nicht nur davon reden; Fortbildungen; ... die Möglicheiten sind ja da.
Und er kann ja auch was durchziehen (für ein paar Stunden), wenn es denn stimmt, daß er mittlerweile regelmäßig trainieren geht.
Was ich ihm zum Beispiel zu Gute halte (egal, ob er nun als Troll vorm PC sitzt oder nicht): Er nimmt das wenigste hier persönlich und macht einen auf beleidigt.
Okay, das ignorieren der kritischen Beiträge ist Käse, aber zumindest läuft er nicht rum und beleidigt und unterstellt.
Wieso setze ich nichts um?
Ich bin immer noch auf Therapeutensuche!
Ist das nichts umsetzen?
wenn ich höre, dass du gerade man 3 oder 4 therapeuten angerufen hast, dann kann man das schon nicht als besonderes bemühen bezeichnen. wende dich an deine zuständige kassenärztliche vereinigung (glaube das müsste westfalen sein) dort gibts eigentlich eine infostelle, die freie plätze vermittelt. aber auch da wirst du etwas wartezeit investieren MÜSSEN! besser 2 monate warten und dann nen platz haben, als monatelang darüber jammern, dass gerade nix frei war. vielleicht wäre eine tagesklinik auch ne sinnvolle sache, wenn man denn will....