Ich erschiess dich notfalls mit meinem Messer! :motz:
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Nein? :blume:
Gar nicht :zwinkern:
Nein! Doch! Ohh! :)
Warum musste ich bei dem Bild hier dran dranken?
Und warum kriegen dann auch Schüler die sich Mühe geben, schlechte Noten?
Das I am Free Video fand ich cooler!
Weil Noten die Leistung bewerten sollen, und nicht die Mühe. Es gibt halt Menschen die können mit 100% nicht das leisten, was andere mit 10% leisten.
Das Bild sagt aus das viele schlechte Noten haben weil sie nicht 100% geben und nicht das jeder der 100% gibt auch gute Noten bekommt.
Weil sie zu faul sind? In der Regel sind die Leute, die schlechte Noten haben, diejenigen bei denen der Ranzen nach der Schule in die Ecke wandert. Selbst, wenn man vielleicht nicht der klügste/schlauste ist, sollte man trotzdem mit 2-3 h Stunden Heimarbeit pro Tag ohne Minderleistungen durch die Schule kommen.
"Eine Halbwahrheit ist es schon. Es stimmt schon das Schule, abgesehen von Mathematik, nichts mit Intelligenz zu tun hat. Sondern mehr mit Allgemeinwissen."
Stimmt so auch nicht:
Informatik...musst du verstehen können. Physik...musst du verstehen können um es anzuwenden. Mathe...musst du verstehen können. Philosophie...musst du verstehen können. Geschichte...musst du verstehen können (es sei denn du hast einen Lehrer, der nur Zahlen und Ereignisse abfragt, das sit aber nicht Sinn und Zweck von Geschichte).
Verstehen klappt aber nur durch die Fähigkeit, die eigene gegebene Intelligenz an neu zu erlernende Inhalte anzupassen und die Inhalte dem Grundlagenwissen (hier wär dann das Allgemeinwissen eine mögliche Bezeichnung) auf längere Sicht hinzu zufügen.
Wenn du in Informatik etwas programmieren willst und nicht weißt wie das geht, weil du dir all das nicht merken kannst bzw. das nicht anwenden kannst (weil die Umsetzung von Theorie in Praxis durch dein Hirn nicht klappt. Siehe Intelligenz: Fähigkeit um abstrakt logisch Probleme zu antizipieren), dann hilft dir dein Allgemeinwissen auch nicht weiter.
Genau das Gleiche bei einem historischen Werturteil. Du kannst noch so gut wissen, wann wie wo was geschehen ist...wenn du aber nicht fähig bist, aus dieser chronologischen Entwicklung ein Urteil zu fällen, dass die heutige Zeit logisch mit einbindet, hast du eben nicht die Intelligenz um ein Werturteil zu bilden.
Wie gesagt Pharao:
Ich habe bei mir auch Schüler drin, die mir nach jeder Arbeit sagen, sie haben 100% gegeben und sich bemüht. Wenn die aber nun mal den wenigen "Lernstoff" nicht einmal lernen, wie sollen sie denn diesen anwenden können? "Ich hab 100% gegeben aber vorher: nicht gelernt udn eigentlich konnte ich dadurch natürlich fast nichts hier in der Arbeit, aber ich hab 100% gegeben."
--> "Meinst du nicht, mit Lernen hättest du das Problem nicht gehabt?" "Nein, ich versteh das ja nicht!" "Hast du dich bemüht es zu verstehen?" "Nein warum sollte ich?!"
Finde den Fehler :D
Wenn ich 100% gebe schliesst das auch mitein das ich vorher gelernt habe!
Pharao, aber nru weil du gelernt hast, heißt das nicht, dass du das Gelernte auch anwenden kannst bzw alles erfasst hast was du gelernt hast.
Ich kann auch sagen "Ich hab doch aber für die Pflanzenbestimmungsklausur gelernt" und krieg dennoch nicht alles richtig hin, weil ich es eben nicht kapiert habe.
Lernen ist nicht gleich Lernen.
Ich kann mir alles 3-4 Stunden vorher anschauen oder 1-2 Tage vorher anschauen und das "Lernen" nennen.
Effektives Lernen sieht aber nun einmal anders aus. Da liegt auch das große Probleme: Viele Leute wissen nicht, wie man richtig lernt und denken sie könnten das.
Ich seh das durchaus nicht im Verantwortungsbereich der Eltern, vor vielen Jahren, so sagte man mir (u.a. auch meine Eltern und Geschwister), wurde das aber durch Eltern noch realisiert.
Wie lernt man also richtig?
Zunächst einmal muss man rausfinden, was für ein Lerntyp man ist.
Allgemein hilfreich ist aber immer das folgende Vorgehen wenn es um "auswendig lernen" geht:
1. Zeitplan aufstellen
2. Handschriftliches Zusammenfassen des Lernstoffes in eigenen Worten 2-4 Wochen vor der Prüfung.
--> Woche 2 vor den Prüfungen
Tag 1: Zusammengefasstes mehrmals wiederholen/lesen
Tag 2: Zusammengefasstes mehrmals wiederholen/lesen
Tag 3: 1. Abfragen (entweder durch Dritte oder selbstständig ohne sich zu bescheißen)
Tag 4: Zusammengefasstes wiederholen/lesen
Tag 6: Abfragen
Woche 1
Tag 1: Abfragen + Zusammengefasstes mehrmals lesen
Tag 3: Zusammengefasstes Lesen und noch einmal selbstständig zusammenfassen (schriftlich, also noch mal kürzen)
Tag 4: Abfragen
Das hat mich und meine Partnerin (Pharmaziestudium und darauffolgendes Bachlor+MAsterstudium mit bis zu 6 Prüfungen pro Woche) zum erfolgreichen Abschluss des Studiums gebracht wenn es ums Lernen ging.
Ich kann heute noch sehr viele Sachen von vor 5-6 Jahren wiederholen und wenn nötig anwenden.
"gegebene Intelligenz an [...] zu erlernende Inhalte anzupassen"....:gruebel:
da ist eventuell so etwas gemeint :cool:
Für die Gegenrichtung gibt es erprobte Methoden....z.B: :narf: oder :beer:
Stimmt, ich auch :D
Ich meine damit den Umstand, der dazu führt, dass wir die uns gegebenen intelektuellen Fähigkeiten nutzen können um neue Inhalte (z.B. Grundlagenwissen) zu lernen und auf neue Situationen umzusetzen.
auf jeden Fall auf absurden Humor, gerne auch deutsch (Perscheid, Fry_..)
Da gibt's auch was zum Thema: Anforderungen an die Leistungsfähigkeit anpassen
... also wenn man den uli stein auf 'gegeben' und 'zu erlernend' ansetzt,
kommen sicher köstliche Geschichten raus *g*
ist aber leider OT,
für Pharao war diese Kombination sicher nicht erfreulich ...
gruß hafis
Nach dem Eindruck, den er hier macht, scheint mir mangelnde Hirnkapazität nicht der Grund für seine berichtete Lebenssituation zu sein.
Darin scheinen sich auch die meisten hier einig zu sein.
Wenn ich nun annehme, dass es Gründe für seine Situation gibt, dann müssen das andere sein.
Angeben kann ich die nicht, da fehlen mir die hellseherischen Fähigkeiten.
Hinweise gibt es ja einige, die werden aber hier unterschiedlich interpretiert.
Wenn Du natürlich nicht die konkreten, von mir verlinkten Cartoons meintest, sondern Dich auf die Anforderungen des Sportunterrichts bezogst, dann war es eventuell schmerzlich für Pharao, dass er seine Leistungsfähigkeit nicht den Anforderungen anpassen konnte, bzw. keine Rücksicht genommen wurde, aber das hat ja nun keine wirklichen Auswirkungen auf das spätere Leben.